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Pflege der Mutter - alles bleibt an 1 Person hängen

A]ndrea0 und >LINA


Warum besorgst du deiner Mutter nicht einen Heimplatz in deinen Wohnort ? Im Heim kann Sie viel mehr Förderung bekommen. Du bist viel mehr Entlastet hast kein Gerenne mehr.

bIeetlejjuice)2x1


Ähm weil sie das nicht Will? Geistig völlig fit ist... erst 69 und ich lieber die 1:1 Versorgung daheim hab als 20:1 von nee genervten Schwester.

Gerade weil ich selbst den Beruf habe

Und wo habe ich gerenne? Es geht nicht um meine Entlastung!! Und sie hat 6x Therapie die Woche... im heim wäre das nicht drin.

LJord Hxong


Und sie hat 6x Therapie die Woche... im heim wäre das nicht drin.

Unter Umständen schon, sofern man einen Arzt findet der 6x die Woche verordnet.

Ich meine bei meiner Mutter war es auch mal 4 oder 5 mal die Woche. Sie ist im Heim da sie so stark pflegebedürftig ist, dass man es zu Hause nicht hinbekommen würde.

bQeuetlezj>uice21


Warum reden wir von einem heim wenn ihre Pflege 100% gesichert ist und das auch noch billiger als jedes heim wäre?

Sie Überschrift mag falsch gewählt sein aber nach 2 Beiträgen sollte man verstehen das es nicht um die Pflege geht.

Darum das Beziehungs Forum und kein Pflegeforum.

@lord hong die Verordnung ist nicht das einzige... die hat sie ja sowieso und ist auch Standard nach apoplex.

Aber ein heim leistet weder den Transport noch haben sie genug Mitarbeiter die Hausbesuche leisten.

D;ie Setherin


puh beetle... ich merke schon... du scheinst da aber auch mittlerweile an einem punkt zu sein, wo ein gespräch vielleicht gerade nicht viel bringt? da lese ich ja schon in deinen zeilen das offene messer in der tasche :)_

vielleicht solltest du erst einmal versuchen, inneren abstand zu deinen brüdern zu bekommen!? hast du eigentlich mit deiner mutter mal drüber geredet, wie es ihr damit geht?

Cva6ra-ma&lax 3


Gehen die Schwiegertöchter arbeiten? Halbtags und Kinder, sollte das so sein, ist auch anstrengend, andererseits, kann man mit Organisation einen halben Tag auch anders planen und mit der Schwiegermutter etwas zusammen unternehmen. Muss ja nicht viel sein, da sein, zuhören, die Kinder können zusammen mit der Oma was spielen, inzwischen kann man im gleichen Raume Hausarbeit machen und sich immer wieder dazusetzen ect.

Da sie ja nicht dement ist, was wieder eine ganz andere Sachlage wäre, verstehe ich es bis jetzt auch nicht ganz. Aber wie gesagt, man müsste wissen, was die Schwiegertöchter sonst so tun.

Das die Söhne keine Zeit haben, wenn sie viel arbeiten oder nicht da sind, ist schon verständlich. Aus dem Schweigen ihrerseits höre ich eher Hilflosigkeit heraus.

Eine Bekannte von mir geht drei Tage die Woche arbeiten. Sie hat trotzdem ein straf durchorganisiertes Leben und so wie ich sie kenne, würde sie es nicht schaffen, noch jemanden zu betreuen. Sie ist auch selbst nicht ganz gesund. Ihr Mann arbeitet viel und sie macht dann alles andere. Zeit ist bei ihr Mangelware. Und eine andere Bekannte von mir geht jeden Tag zwei Stunden arbeiten, auch am Wochenende. Sie hat zwei Kinder im schulpflichtigen Alter. Sie hat Kontakt zu den Großeltern ect. Opa ist dement, Schwiegermutter auch nicht mehr ganz fit. Das klappt einigermaßen gut.

Es ist unterschiedlich, wie die Menschen ihr Leben einplanen. Wenn es um Leben und Tod geht, dann ist man extrem verletzlich und man will meist, dass derjenige doch überleben soll, wenn es aber um das geht, was danach kommt, dann sieht die Sache wieder anders aus.

bPeWetlCejuicxe21


Ja sie ist traurig und frustriert. Und das macht mich sauer.

Nein da ist kein offenes Messer da ist eher Resignation und Unverständnis. Und zeitgleich das geb ich gern zu wächst etwas Verachtung

bReettlejCuice21


Eine ist Hausfrau eine arbeitet stundenweise. Voll arbeiten tu ich.

Und ein täglicher Besuch ist sicher weder gewünscht noch machbar aber 1 mal in 9 Wochen wäre nett gewesen.

C,arammala x3


Ja wenn das so ist, dann kann man deinen Frust nachvollziehen. Und wie es scheint, kann man mit den Schwiegertöchtern nicht sprechen oder machen sie nur zu, weil sie dein Anliegen sofort als Vorwurf und unterlassene Hilfeleistung empfinden? Die menschliche Psyche ist ein heißes Pflaster. Aber ich frage mich, wieso man nicht einmal bei der Schwiegermutter anruft? Ja/nein kann sie ja antworten und dann einen Termin ausmachen, der bei Gelingen wiederholt werden kann. Sie hat anscheinend früher auf die Kinder aufgepasst ect., da sehe ich das auch als selbstverständlich an. Aber das hilft dir nicht weiter.

Hilfreich wäre es vielleicht daraus zu lernen. Vielleicht kann deine Mutter sich einer Selbsthilfegruppe anschließen, andere Kontakte knüpfen und die Familie, Familie sein lassen, denn da kommt nicht mehr viel, wie es scheint.

Ein komisches Gefühl bleibt aber und das wird wohl bei jeder Begegnung mitschwingen.

NUilpQferxd


Wir haben in der Familie meines Freundes mal eine ähnliche Situation gehabt. Anders von der Erkrankung, der Pflegebedürftigkeit etc. seiner Eltern her, aber ähnlich, was die Bereitschaft seiner Geschwister und deren Familien anging, Besuche zu machen, sich zu kümmern usw. (ohne Pflege, es ging auch "nur" um soziale Kontakte).

Ich will ja jetzt nicht resigniert klingen, aber - Du kannst es nicht einfordern. Und wenn sie sich nur mehr kümmern würden, weil Du es einforderst, wäre es auch nicht das, was Du möchtest. Du möchtest, dass sie das gleiche Bedürfnis haben, wie Du, sich um Deine Mutter zu kümmern. Dass es ihnen genau so wichtig ist, dass sie von sich aus erkennen, wie wichtig die sozialen Kontakte sind, und dass sie freiwillig ihren Alltag ein kleines bisschen umstellen, damit es Deiner Mutter besser geht. Leider scheinen sie dieses Bedürfnis aber nicht zu haben, oder schlicht und einfach andere Prioritäten zu setzen. Ich kann Deine Frustration extrem gut nachfühlen, ich war so wütend auf die Geschwister meines Freundes, weil ihnen so viele banale Dinge so viel wichtiger waren als ihre Eltern, und ich werde immer noch wütend, wenn ich jetzt, über ein Jahr später, daran denke. Aber man kann es nicht erzwingen.

Du kannst - und solltest - ihnen einmal ruhig sagen, wie schade Du es findest, dass sie so wenig kommen, und wie schön es für Deine Mutter wäre. Wenn sie dann sagen - die Zeit habe ich nicht, das halte ich nicht aus weil es ihr so schlecht geht, oder das ist ja gar nicht nötig, weil für die Pflege ja gesorgt ist - dann ist das wirklich traurig, aber Du wirst es akzeptieren müssen.

Du leistest sehr viel für Deine Mutter, und das hat mit Dir als Mensch, und nicht unbedingt in erster Linie mit Deinem Beruf zu tun. Wenn Deine Brüder und Schwägerinnen auch nach einem ruhigen Gespräch nicht mehr machen wollen, freu Dich einfach an den schönen Tagen und Erfolgserlebnissen, die Du mit Deiner Mutter hast. Alles andere macht einen nur verbittert, ich weiß, wovon ich rede, und das ist es eigentlich nicht wert.

L>ord! H4onxg


Ich kann voll und ganz verstehen dass eine geistig gesunde Frau in ihren 60ern nicht ins Heim will.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass ein Heim aufgrund mangelnder geistiger Stimulation durch Fehlen von Gesprächspartnern sich ein Heimaufenthalt negativ auf den Geist auswirken kann.

Auch verstehe ich deinen Unmut dass seitens der anderen absolut nichts kommt. Da sehe ich bislang auch nur fadenscheinige Ausreden, es geht ja erstmal nur um einfache Besuche.

Ich weiß nicht, ob man herausfinden kann ob die Motivation sich so gar nicht zu kümmern nun eher Hilflosigkeit und Überforderung (also Emotionale Überforderung) oder eher eine gewissen Faulheit ist.

Aus deinen Bisherigen Schilderungen nehme ich an dass es eher Letzteres ist. Und da weiß ich nicht wie man dem beikommen soll.

Bei mir ist es so, dass ich mir auch manchmal denke dass ich meine Mutter öfters besuchen sollte, auch weil mein Vater fast jeden Tag bei ihr ist.

Vielleicht ist sie bei ihm auch anders als bei mir, aber ich kann in der Regel kein Gespräch mit ihr führen und damit wie sie dann ist komme ich nach etwas 1h an meine mentale Grenze.

b_eetlyejuiAce21


Danke Nilpferd.

Das waren Worte die ich wohl geahnt habe aber mal brauchte. Ich muss diesen Groll wirklich loswerden und hoffe die Zeit bringt es.

Calamara... Ich weiß nicht ob da ein Vorwurf mitschwingt. Ich bin schon ein deutlicher Mensch der nicht drum herum redet.

Aber bisher kam es gar nicht zur Gelegenheit Vorwürfe zu machen.

@ lord hong...

Überforderung sollten sie ansprechen da dies nicht geschieht kann ich nichts dazu sagen.

trulxips


Spontan würde ich auch sagen, daß in der Familie ein gegenseitiges Geben selbstverständlich sein sollte. Allerdings weiß ich nicht wie das emotionale Verhältnis der Söhne und Schwiegertöchter zur Mutter bzw. Schwiegermutter war und ist. Mir fällt nur auf, daß die Enkel offensichtlich wenig Bedürfnis nach Kontakt mit der Oma haben. Zu einer innig geliebte Oma wollen Kinder doch von sich aus.

b^eeItlejuince2x1


Ich weiß nicht ob sie wollen... habe selbst nicht gefragt und zu mindestens die kleinen könnten ja nicht alleine hin.

h}eute_Vhier


Vielleicht ist es hilfreich deinen Brüdern von deinem Alltag mit der Mutter zu berichten. Dann haben sie eine Ahnung, was du alles erledigst und du lässt sie teilhaben. Meistens ist es doch so: aus den Augen - aus dem Sinn. Ein Telefonat mit ihnen ist auch nicht so aufwändig.

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