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Sexlose Beziehung, was tun?

SRom=merkKind{44


Nur klingt es bei Dir so, als sei von vorn herein jede Beziehung zum Scheitern verurteilt und als würden stets immer die Hormone uns täuschen, so als würde es kein glückliches Langzeitpaar geben? Das sind ja traurige Aussichten! würde mir das Deiner Meinung nach auch bei künftigen Männern so ergehen?

Nein so meine ich das nicht. Die Hormone täuschen uns am Anfang vor, der Partner würde zu 100% unseren Idealvorstellungen entsprechen. Das tut er aber nie. Ich war schon ein paarmal verliebt im Leben. Manchmal stellte sich nach der Verliebtheitsphase heraus, das der Mann nur 40% meiner Idealvorstellung tatsächlich entspricht, so ohne Hormone gesehen. Dann habe ich mich getrennt. Manchmal stellte sich aber auch heraus, dass einer vielleicht 80% meiner Idealvorstellung entspricht, dann wurde (für eine gewisse Zeit) eine schöne Beziehung draus, die mich für einig Zeit zufrieden machte.

Nur: Es bringt meiner Meinung nach wenig, mit Krampf zu versuchen, einen 40% Match in einen 100% Match zu verwandeln, weil die Menschen halt so sind wie sie sind. Man kann schon Kompromisse schließen, aber dann wird vielleicht eine 50% draus.

Ob dir das auch bei zukünftigen Männern so gehen würde? Ich würde sagen du hast jedes mal wieder die Chance, einen Mann zu treffen der gut zu dir passt - nicht perfekt, aber eben auch nicht so, dass du dauerhaft leidest und deine Bedürfnisse zurückstellst. Und ja - es scheint Männer zu geben die eine größere Libido haben als dein Freund - auch nach einigen Jahren Beziehung. Haben dir ja hier viele bestätigt, auch wenn ich es leider aus eigener Erfahrung nur so kenne, dass die Lust nach 1 Jahr nachlässt, nach 5 Jahren nochmal drastisch, und nach 10 Jahren praktisch kein Sex mehr stattfindet.

Ich bin also in dieser Hinsicht eher wie dein Freund gepolt und würde wohl damit gut umgehen können, einen Mann zu haben, der wenig Lust hat, so er denn ansonsten menschlich gut zu mir passen würde.

wzilUlgesund5sein


@ Mond + sterne

Ich hatte in den letzten Tagen wenig Zeit und war kaum online, deswegen keine Beiträge von mir. Hole ich bald nach, ich seh die Sache nicht so einfach wie die meisten hier...

@ Sissi31

Ist dein Freund glücklich mit der Situation?

Was denkst du?

Was sagt er?

m^onfd+stZeWrnxe


@ willgesundsein

Ich gehe davon aus, der Freund ist nicht glücklich mit der Situation und es nervt ihn, wenn man versucht, ihn dazu zu bewegen, irgendetwas anders zu machen, indem man ihn darauf hinweist, dass er nicht glücklich ist.

Sissi ist im Prinzip in der selben Situation. Sie ist ebenfalls nicht zufrieden damit, wie es ist. Aber solche zynischen bis p*** Bemerkungen, sie wäre wohl gerne unglücklich, ändern daran auch nichts.

Also, wie wäre es, wenn wir uns Gedanken machen, warum beide in einer Situation verharren, aus der sie gerne rauskämen, weil sie es wollen?

@ Sissi

Ist doch so, oder? Du würdest gerne aus der Situation herauskommen. Aber es scheint keinen gangbaren Weg zu geben. Du würdest gerne mit ihm ins Gespräch kommen. Aber er blockt alles ab.

Du warst schon für eine Zeit auf Abstand gegangen. Damals hattest Du den Vorsatz, wenn es nicht besser wird, beendest Du die Beziehung. Aber so leicht, wie manche es sich vorstellen, ist es nunmal nicht, eine Beziehung zu beenden.

Vielleicht kannst Du noch mehr dazu schreiben, warum es so schwer ist.

Da haben sich zwei verletzte Kinder gefunden.... Wie geht die Geschichte weiter?

N;owherjegirxl


Er weist mich auch sehr unsensibel ab, sodass ich mich selbst auch nicht mal mehr traue, ihn anmachen zu wollen!

Befasse dich einmal mit dem Thema Schizoide Persöhnlichkeitsstörung und Partnerschaft.

Vielleicht erkennst du deinen Freund und eure Beziehung da wieder.

Die haben auch wenig Interesse an Sex.

Weisen ihre Partner schroff zurück. Fühlen sich gar richtig belästigt bei sexuellen Avancen.

Sie haben keine Empathie, deswegen turnt die Lust des Partners sie oft auch überhaupt nicht an.

Man darf sie nicht anmachen oder seine Lust zeigen. Man muss abwarten bis sie an kommen.

Sie finden das auch nicht ungerecht, sondern mehr als gerecht.

Denn deine Gefühle zählen eben nicht. Es geht nur um sie selber.

Wenn du Lust hat, dann ist das absolut dein eigenes Problem.

Überhaupt wenn es dir schlecht geht. Er ist nicht für deine Bedürfnisse verantwortlich und wenn du es forderst, dann ist das Missbrauch was du da versuchst und er wird sich wären, der Schizo.

Schizos befassen sich lieber mit Dingen alleine. Könnte auch sein Pornokonsum sein. Da ist er alleine. Muss sich um niemanden ausser sich selber kümmern. Sie mögen aber auch SciFi oder Computerspiele. Fantasie und anderes unirdisches lieber als irdische Vergnügen.

Die halten ihre Partner auf der einen Hand fest, mit der anderen stossen sie diese davon.

Sie sind nicht asexuel. Sie haben nur keinen wirklichen Fortpflanzungstrieb.

Das zehrt an den Nerven der Partner. Die fühlen sich sexuel zurück gewisen. Gedemütigt. Unattraktiv. Eine Zumutung.

Sommerkind44 hat recht mit seinen oder ihren Erklärungen, was Verliebtsein angeht.

Meine Worte.

Er war schon vorher so.

Manche Schizos können gerade am Anfang noch normal erscheinen ihn ihrer Sexualität, vielleicht aus rationalen Gründen versuchen sie zu verschleiern.

Aber irgendwann fallen sie zurück in ihre Muster, wenn die Katze im Sack scheint.

Vielleicht trifft das auf deinen Fall zu. Dazu weisss man aber zu wenig über deinen Ex.

Nimm die sexuelle Zurückweisung ersnt. Sie hat schwerwiegende Folgen unter Umständen. Das ist keine Bagatelle und du bist nicht die einzige, die das in einer Beziehung erleiden muss.

Ndowhefregirxl


Du würdest gerne mit ihm ins Gespräch kommen. Aber er blockt alles ab.

Schitzoide können nicht über Gefühle reden. Die haben keinen Zugang zu den eigenen und darüber mit ihnen zu reden ist für sie wie für dich wenn jemand plötzlich ankommt und von Quantenphysik anfängt zu quasseln.

Auch wenn er kein Schizoider ist. Zurückweisung in Partnerschaft und Verweigerung über Gefühle und Bedürfnisse zu reden ist nie gesund. :|N

S+issix31


":/ @Sommerkind44

Die Hormone täuschen uns am Anfang vor, der Partner würde zu 100% unseren Idealvorstellungen entsprechen. Das tut er aber nie.

Verstehe nun, was Du meinst. Ich war anfänglich wohl gewollt blind und sah in seinen guten Eigenschaften mehr Potential, als tatsächlich vorhanden war und war hinsichtlich seiner schlechten Eigenschaften und seiner Probleme über die Maßen tolerant, weil ich mir so sehr wünschte, in einer Beziehung zu sein, endlich DEN Mann zu finden. Als dann auch noch sein Begehren wegbrach, war ich völligst am Boden zerstört. Und nach all der Mühe, die ich investierte, ist es vielleicht zu bitter, "aufzugeben" und wieder allein dazustehen. Wer weiß, welch tollen Fang ich mir als nächstes angeln würde. Man zweifelt da echt an seinem Urteilsvermögen ":/

Bin mit meinen Freundinnen das Thema Liebe schon zu Hauf durchgegangen und wir fragen uns mittlerweile auch, ob es die "ewige Liebe" und lebenslange Treue / Begehren des gleichen Partners wirklich gibt oder es nur ein Wunschdenken ist und eine Lebensweise, die uns die Gesellschaft auferlegt.

(...) auch wenn ich es leider aus eigener Erfahrung nur so kenne, dass die Lust nach 1 Jahr nachlässt, nach 5 Jahren nochmal drastisch, und nach 10 Jahren praktisch kein Sex mehr stattfindet.

Aber hat auch bei Dir die Lust nachgelassen oder ist das aus Deiner Sicht ein männliches Phänomen ? Denn auch wenn der Alltag eintritt und ich nicht mehr jede Minute über Sex nachdenke, wie es in den frischen Monaten einer Beziehung ist, so habe ich dennoch Lust und Begehren, und das nicht nur sporadisch, weil mal gerade Urlaub ist. Frau als auch Mann ist doch dem Trieb und Hormonen unterworfen. Wenn mein Freund auch eine geringere Libido haben mag als andere Männer, so muss er doch auch mal dicke Eier haben (mal plump ausgedrückt)... :_D

Aber gut, er scheint das dann lieber mit Pornos zu erledigen, als mit mir. Und DAS (!) ist verletzend. Für mich als sehr sexueller Mensch wäre und ist es nicht dasselbe...Selbstbefriedigung ist für mich wie ein Tropfen auf den heißen Stein...* seufz *

Sdissli3x1


@ mond+sterne

@ willgesundsein

Also, wie wäre es, wenn wir uns Gedanken machen, warum beide in einer Situation verharren, aus der sie gerne rauskämen, weil sie es wollen?

Ja, Zynik hilft mir nicht weiter. Und sicherlich ist keiner freiwillig unglücklich und leidet, wenn er Wege gehen könnte, die ihn aus dieser Situation befreien würde. Ich weiß, dass er mich niemals verlassen würde, weil er mich braucht.

Vielleicht kannst Du noch mehr dazu schreiben, warum es so schwer ist.

Wie ich gegenüber Sommerkind44 schon andeutete, waren seine dunklen Seiten frühzeitig erkennbar, sie schrien geradezu heraus. Nur hab ich in ihm ein ebenso ein verletztes Kind (Zitait aus Robert Betz "Wahre Liebe lässt frei", ein sehr gutes Buch) gesehen, wie ich es bin. Hatten beide eine Mutter, die uns aus jeweils verschiedenen Gründen keine Liebe geben konnte. Meine Kindheit war ziemlich schrecklich; seine auf andere Weise in Teilen auch. Denke das bindet mich an ihn, Muster, die ich eben kenne von Kind an und der Glaube, dass wir uns gegenseitig die Liebe geben könnten, die wir suchen. Tiefer möchte ich dazu erst mal nichts sagen, aber ich denke, die Schwierigkeit wird damit (auf beiden Seiten) deutlich.

@ Nowheregirl

Umso bezeichnender: wenn er mir den Sex verweigert, ist es für mich gleichsam auch ein Liebesentzug, so als wäre ich es nicht wert. Was ist es bei ihm? Ich denke wirklich eine Art von Macht, die er dadurch über mich ausübt oder auch eine Art Bestrafung (Hass auf die Mutter, die er auf Frauen projiziert). So weit hergeholt ist daher auch nicht der Gedanke von Dir, dass er WOMÖGLICH eine Persönlichkeitsstörung hat. Ich habe ja mehrfach betont, dass er eine Therapie wirklich nötig hat. Ich hatte auch manchmal überlegt, ob er autistisch (Asperger) veranlagt sein könnte, da er oftmals, nicht nur bei mir, in traurigen Situationen gefühlskalt ist oder völlig "unnormal" reagiert. Gefühle anderer stören ihn, versteht sie nicht wirklich oder nimmt sie nicht wahr. Er kann zwar liebevoll, umsorgend und (selten) auch romantisch sein, aber hauptsächlich kenne ich ihn als praktisch, pragmatisch und äußerst sachlich orientiert.

Sbomm:erokixnd44


Verstehe nun, was Du meinst. Ich war anfänglich wohl gewollt blind und sah in seinen guten Eigenschaften mehr Potential, als tatsächlich vorhanden war und war hinsichtlich seiner schlechten Eigenschaften und seiner Probleme über die Maßen tolerant, weil ich mir so sehr wünschte, in einer Beziehung zu sein, endlich DEN Mann zu finden.

Ich kenne das sehr gut von mir selbst. Ich habe wohl auch eine recht rege Phantasie, habe mich einige male heftig verliebt und dann im Nachhinein gedacht: Was habe ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich so blind sein, nicht zu erkennen, dass es nicht passt? Zum einen ist es sicher so von der Natur gewollt, dass Liebe blind macht, damit man Babys zeugt, zum anderen muss man wohl auch ein bisschen vom Typ "Träumer" sein, damit einem das passiert.

Und dann gibt es meiner Meinung nach 2 Typen Menschen, mit dieser "Ernüchterung" nach der Verliebheitsphase umzugehen: Die "Wegträumer", wie ich sie nenne, und die "Ausdiskutierer".

Die "Wegträumer" machen sich selbst so lange wie möglich vor, der Partner wäre perfekt, sie verschließen die Augen davor, dass es an einigen Stellen nicht passt, lassen den Partner aber so, wie er ist. Zu diesen Menschen gehöre ich. Sie sind meistens einige Jahre glücklich in der Beziehung, lassen den Partner so sein, wie er ist, genießen das, was gut passt, und ignorieren den Rest. Bis die Unstimmigkeiten nicht mehr wegzuleugnen sind. Anstatt dass sie es ansprechen, verdrängen sie die Konflikte. Das klappt oft sehr gut, ist ein Rezept für glückliche Beziehung, bis die Unstimmigkeiten zu groß werden. Bei einem 80% Match kann man sich die fehlenden 20% dazu träumen, ist es aber eher ein 40% Match, neigt dieser Typus zum Fremdverlieben, bzw. Ausbruch aus der Beziehung, weil das Unterbewusstsein immer nach 100% strebt. Oft trennt sich dieser Typ Mensch dann "plötzlich" vom Partner, und dieser ist absolut überrascht, hat es nicht kommen sehen.

Die "Ausdiskutierer", zu denen ich dich zähle, wollen die fehlenden 100% aktiv angehen. Sobald nach der Verliebtheitsphase die ersten Unstimmigkeiten auftreten, die ersten Lücken in der Perfektion am Partner entdeckt werden, geht das umerziehen los. Der Partner wird offen (nörgeln, bitten, ausdiskutieren, betteln) ständig dazu aufgefordert, sich bitte so zu ändern, dass er die 100% erfüllt. Es wird manchmal auch verdeckt manipuliert. Das führt zu Streits, Konflikten, aber eben auch Kompromissen und kleinen Besserungen (meist kurzfristig, da der Mensch ist, wie er ist). Manche geben sich dann mit den erkämpften 70% zufrieden, andere trennen sich und suchen weiter nach den 100%.

Die Ausdiskutierer "entromantisieren" die Beziehung schneller, aber sie machen sie auch pragmatischer.

Meiner Meinung nach ist ein Mischtypus der beiden Typen am erfolgversprechensten für eine dauerhaft glückliche Beziehung, auch wenn ich selbst es noch nicht hingekriegt habe (bin Single).

Als dann auch noch sein Begehren wegbrach, war ich völligst am Boden zerstört. Und nach all der Mühe, die ich investierte, ist es vielleicht zu bitter, "aufzugeben" und wieder allein dazustehen. Wer weiß, welch tollen Fang ich mir als nächstes angeln würde. Man zweifelt da echt an seinem Urteilsvermögen ":/

Kenne ich. Habe auch schon häufig einen 2. oder 3. Versuch in einer Beziehung gewagt, weil man denkt, beim nächsten Anlauf wird alles besser. War es aber nie. Mittlerweile bin ich lieber alleine als unglücklich in einer Beziehung, aber das kam erst mit dem Alter.

Bin mit meinen Freundinnen das Thema Liebe schon zu Hauf durchgegangen und wir fragen uns mittlerweile auch, ob es die "ewige Liebe" und lebenslange Treue / Begehren des gleichen Partners wirklich gibt oder es nur ein Wunschdenken ist und eine Lebensweise, die uns die Gesellschaft auferlegt.

Ich glaube mittlerweile leider auch nicht mehr dran. Habe es als junge Frau aber ebenso gesehen und mir erhofft. Ewige Liebe: Ja. Auf irgendeine Art und Weise.

Lebenslange Treue = Ja, aus Mangel an Gelegenheit oder fehlender Versuchung. Nicht aus Liebe zum Langzeitpartner, meiner Erfahrung nach.

Lebenslanges Begehren des gleichen Partners: Nein, kenne ich nur vom Hörensagen.

Ich weiß, dass das hier im Forum sehr unterschiedlich gesehen wird. Ist auch nur meine Meinung.

Aber hat auch bei Dir die Lust nachgelassen oder ist das aus Deiner Sicht ein männliches Phänomen ? Denn auch wenn der Alltag eintritt und ich nicht mehr jede Minute über Sex nachdenke, wie es in den frischen Monaten einer Beziehung ist, so habe ich dennoch Lust und Begehren, und das nicht nur sporadisch, weil mal gerade Urlaub ist.

Nein, bei mir hat die Lust immer zuerst nachgelassen, in den Zeitstufen (1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre..). Bei den Männern auch, aber erst später. Vielleicht auch als Reaktion auf meine Unlust, schwer zu sagen. Ich habe leider auch im Alltag wenig Lust auf Sex, außer eben in einer neuen Beziehung. Im Urlaub klappte es auch nach 3-5 Jahren noch.

Für mich hat der Alltag leider die Lust immer sehr schnell gekillt, auch wenn ich den Mann noch geliebt habe. Ich kann jemanden, den ich schon mit Magen-Darm-Grippe gepflegt habe und dem ich die dreckigen Socken hinterher räume einfach nicht mehr so begehren wie einen "Fremden" in den ich mich gerade verliebt habe. Ich weiß aber das es Menschen gibt, die das können. Du zählst anscheinend dazu.

Frau als auch Mann ist doch dem Trieb und Hormonen unterworfen. Wenn mein Freund auch eine geringere Libido haben mag als andere Männer, so muss er doch auch mal dicke Eier haben (mal plump ausgedrückt)... :_D

Das hat er auch. Auf fremdes Fleisch (siehe Pornokonsum). Geht leider vielen so, und ist auch nicht ganz ungewollt von der Natur (Arterhaltung, Streuung der Gene...). Aus biologischer Sicht ist es nicht gewollt, dass man 20 Jahre mit dem selben Menschen pennt. Die Kinder, die aus der Konstellation hervorgehen, werden in den ersten paar Jahren geboren und danach bringt es wenig.

Aus romantischer Sicht ist das natürlich anders.

Aber gut, er scheint das dann lieber mit Pornos zu erledigen, als mit mir. Und DAS (!) ist verletzend. Für mich als sehr sexueller Mensch wäre und ist es nicht dasselbe...Selbstbefriedigung ist für mich wie ein Tropfen auf den heißen Stein...* seufz *

Natürlich ist Selbstbefriedigung nicht das selbe wie echter Sex - auch für deinen Freund nicht. Aber er ist von dem Typ Mensch der alle paar Jahre die Frau auswechseln muss, sonst läuft nichts mehr. Da er dir treu sein möchte, lebt er das "Frau auswechseln" nur in seiner Phantasie aus (Pornos). Wenn es erlaubt wäre und er Gelegenheit dazu hätte, würde er wohl sicher lieber auch mit anderen Frauen schlafen. Ich weiß, das du das nicht gerne hörst. Aber es sind weniger Menschen monogam veranlagt, als man denkt. Manche lösen das dann durch eine offene Beziehung, für mich wäre das nichts. Dann habe ich lieber kurze, aber intensive monogame Beziehungen.

Ich wünsche dir, dass du einen Partner findest, der dir in sexueller Hinsicht ähnlicher ist als dein aktueller Freund. @:)

Snomme!rkHind4x4


Meiner Meinung nach ist ein Mischtypus der beiden Typen am erfolgversprechensten für eine dauerhaft glückliche Beziehung, auch wenn ich selbst es noch nicht hingekriegt habe (bin Single).

Achso, hier wollte ich noch ergänzen, was ich mit Mischtypus meinte: Ansprechen, was einen stört, es dann aber nicht ständig eskalieren. Das, was der Partner einem selbst zuliebe ändern kann/will wird er ändern, alles andere wird man ohnehin nicht langfristig aus ihm raus kriegen. Den Rest ignorieren bzw. unlösbare Konflikte ausblenden/schöndenken.

Wenn zu viel im Argen liegt, wird man aber so auch nicht mehr glücklich, dann hilft wohl nur noch die Trennung.

N=olwhe=reg%irxl


Ich denke wirklich eine Art von Macht, die er dadurch über mich ausübt oder auch eine Art Bestrafung (Hass auf die Mutter, die er auf Frauen projiziert

Befasse dich mal mit dem Thema Schizoidität...

Lese Erfahrungsberichte von Frauen und Männer die mit so Menschen zusammen mit waren.

Es gibt auch Ähnlichkeiten zum Autismus oder Alsperger. Deine Vermutung er hier sowas ist eben umso mehr ein Grund dich mit Schizoidität zu den befassen.

Die Frage ist halt, dass ob du die Wahrheit wissen willst oder nicht...

Hass auf Frauen wegen der Mutter und das alles hatte ich auch die Theorie bei einem den ich mal kannte.

Kann auch alles sein. Schließt aber Schizoidität nicht aus.

Diese ist vielleicht eben der Grund warum sie solche Projektionen überhaupt erst machen im kaputten Kopf. Da kannst du auch Tomatensauce hier im Forum versuchen zu analysieren.

Kurz: Kann alles Teil von allem sein.

Er will dich nicht bestrafen, dass wenn er Schizoidität ist. Ich dem bist du einfach egal.

Der hat auch kein Interesse dir Schmerz zu zufügen. Führt sein Handeln dazu, dann ist ihm das einfach nur egal.

Schau ihn dir an. Ihm ist alles egal.

Was es mit Mutter zu tun hat und wann nicht weiß ich nicht. Bindung gstheorie etc. Und kenne mich wir alle und die Auswirkungen von kaputten Eltern... etc

Schizoide sind auch manchmal Muttersöhnchen.

Am Ende sind die es Definitionen von Menschen so Begriffe. Die Realität ist viel komplexer und jeder Schizoide und andere Mensch hat seine eigene Story.

Nur gibt es Menschen die weißen stereotypische Muster auf.

So Schizoide besonders in der Partnerschaft...

Warum ist aber egal für dich, wenn dann du wirst ihn nicht ändern können.

Aber wenn du weißt was du da vor dir hast, dann ist das Warum auch wurst. Glaube mir...

N{owhere(girl


Sorry für die Textfehler... Schreibe Schreibe von einem neuem Schrott Handy aus, dass bald in den Müll wandert :-(

s"kyfall8030


Hallo Sissi31

Ich habe deinen Faden bis jetzt still verfolgt, jetzt möchte ich auch ein paar Zeilen schreiben, weil wir uns doch recht ähnlich sind und ich dich sehr gut verstehen kann.

Man möchte sich nicht trennen, weil man Angst hat, Angst vor Veränderungen, Angst, alleine zu sein, Angst aus der Gewohnheit ausbrechen zu müssen und wieder von vorn anzufangen und auch weil man den Partner eben liebt (auf welche Weise auch immer)

Das Thema Sex ist bei uns (4 Jahre zusammen, beide 30 Jahre alt) leider auch ein leidiges Thema :°( Schon seit 2 Jahren.

Es hat schleichend begonnen, früher war ein absolut Sexsüchtiger Mensch (wir kennen uns seit 14 Jahren), heute will er selten bis gar nicht mehr.

Er sagt er weiß auch nicht warum er keine Lust mehr hat. Reden kann ich schwer mit ihm darüber, meist werden dann Witze darüber gerissen oder das Thema gewechselt.

Ich habe auch schon des Öfteren gesagt, wenn wir das nicht in den Griff bekommen, müssen wir getrennte Wege gehen, denn ich bin zu jung um in einer sexlosen Beziehung zu verharren. Da wurde er dann ganz still und traurig und er bemüht sich dann auch.

Aber nach 2 Tagen ist das wieder vorbei.

Ich habe mir oft den Kopf darüber zerbrochen, viel gelitten, weil es auch eine Zeit gab in der er sehr viel Pornos konsumiert hat, mir aber sagte er hätte keine Lust.

Das war vor ca 2 Jahren.

Mittlerweile bin ich ziemlich sicher das er nicht einmal mehr Pornos guckt, wenn dann selten.

Er weist mich zwar nie ab wenn ich auf ihn zugehe, aber das habe ich schon lange abgestellt, denn ich habe keine Lust mehr auf ihn zuzugehen.

Irgendwann vergeht einem das.

Und mittlerweile ist es bei mir auch so, das es mir nicht einmal mehr Kopfschmerzen bereitet denn ich merke selbst das es mir egal wird.

Es fängt an, mich nicht mehr zu stören, da ich selbst keine Lust mehr auf ihn habe...

Aber damit geht auch ein Großteil der Gefühle verloren.

Den letzten Sex hatten wir letzten Samstag und der war nach ca. 1min vorbei (es dauert nie länger bei uns) da er sehr schnell kommt. Was mich aber nicht stört, aber hätten wir regelmäßig Sex, würde er bestimmt länger aushalten...

Ich denke mir oft das ich mir den Sex und die Leidenschaft (die mir auch sehr fehlt) woanders hole aber ich bringe es nicht zusammen.

Fühl dich gedrückt :°_

EWhemaligerH Nutzer (H#61189x9)


So Schizoide besonders in der Partnerschaft...

Nowheregirl

Was für ein Unsinn, den du über Menschen mit schizoider Persönlichkeitsstruktur bis hin zur SPS schreibst.

w?ill|gesun/dsein


@ mond+sterne

@ willgesundsein

Also, wie wäre es, wenn wir uns Gedanken machen, warum beide in einer Situation verharren, aus der sie gerne rauskämen, weil sie es wollen?

Ja, Zynik hilft mir nicht weiter. Und sicherlich ist keiner freiwillig unglücklich und leidet, wenn er Wege gehen könnte, die ihn aus dieser Situation befreien würde. Ich weiß, dass er mich niemals verlassen würde, weil er mich braucht.

Warum stehe ich denn da mit drin ??? Ich sehe die Sache nicht wie mond + sterne

Ich hatte die TE gefragt:

Ist dein Freund glücklich mit der Situation?

Was denkst du?

**Was sagt er?

Weil das für mich der ausschlaggebende Punkt ist, ob es sich lohnt, an der Situation zu arbeiten oder nicht. Wenn er zufrieden ist a là "Ich finde es super so wie es ist", dann ist es Quatsch, weil er ja gar nichts ändern will, obwohl er vielleicht noch glücklicher sein könnte. Aber wenn er sagt "Ja scheiße, ich weiß auch nicht, warum ich lieber Pornos gucke und nicht mit dir schlafe, ich wünschte, es wäre wieder anders" (o.ä.) dann gibts ja nen Leidensdruck und damit eine Motivation, die derzeitige Situation zu ändern. Das Schwierige ist, dass er sich dessen bewusst sein müsste und damit begeben wir uns ins Land der Mutmaßungen...

@ mond + sterne

Ich finde deine Art zu schreiben nich sehr produktiv. Es liest sich so, als ob es eigentlich um dich geht...

w`ilWlgesu*ndsexin


Ansprechen, was einen stört, es dann aber nicht ständig eskalieren. Das, was der Partner einem selbst zuliebe ändern kann/will wird er ändern, alles andere wird man ohnehin nicht langfristig aus ihm raus kriegen. Den Rest ignorieren bzw. unlösbare Konflikte ausblenden/schöndenken. Wenn zu viel im Argen liegt, wird man aber so auch nicht mehr glücklich, dann hilft wohl nur noch die Trennung.

Denke ich auch! Jeder ist, wie er ist und die Grauzone wird durch Gespräche erkundet und ausgelotet. Ist ja auch logisch: Manches Ansprechen, anderes akzeptieren. Nur wie viel von welchem?

Was leigt am Partner, was an mir? Was wird sich ändern? Wann wird es sich ändern? Wie viel liegt an einem selber?

Was kann man akzeptieren? Was macht man sich nur vor? Wie viel zeit gibt man sich?

Findet man einen "besseren" Partner? Wiederholen sich alter Muster wieder? Ist der Partner mit einem anderen Partner anders?

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