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Habe meinen Partner emotional schwer verletzt

U6nperfeekt


Hallo,

ich kann deine Angst nachvollziehen, da ich auch einen Partner hatte der so agiert hat wie du und als betroffene Person ist es nicht schön mit anderen Menschen & Situation verglichen zu werden, da ich z.B. auch die Einstellung habe, dass man nur das bespricht was gerade Sache ist und mehr nicht. Es ist ja auch so das die meisten Leute die ein Drama machen mit sich selbst leicht unzufrieden sind oder nicht mehr weiter wissen und dann automatisch verletzend werden auch wenn sie es vielleicht nicht immer so meinen aber gesagte Dinge kann man nicht Rückgängig machen und leider bleibt das auch im Kopf gespeichert.

Ich denke einfach, dass du wirklich ein Problem mit dir selbst hast und daran arbeiten solltest. Natürlich mit Hilfe deines Partners wenn er dich Unterstützt weil das viel mehr Sinn macht und auch einen besseren Erfolg erzielt. Ihr seit so lange zusammen da kann man ehrlich miteinander umgehen und sich helfen.

Mein Ex Partner und ich haben auch verschiedene Sachen ausprobiert.

Hier ein paar Beispiele : Wichtig ist das direkt zu machen und nicht erst wenn es schon an der Eskalationsstufe ist. Sprich Sachen an wenn du von den Emotionen weg bist. Ich weiß das klappt nicht immer aber hoffentlich doch einige male :-)

Wir haben es mit Zetteln gemacht. Heißt wenn mein Partner was gestört hat dann hat er einen Zettel genommen das aufgeschrieben und mir gegeben oder halt auf den Tisch gelegt. Ich hab diesen gelesen und wusste dann was ihn stört. Entweder habe ich mich dann vernünftig mit ihm hingesetzt und geredet. Ich habe niemals mit DU DU DU angefangen sondern immer mit Wir oder Ich. Vorher habe ich mir auch Gedanken gemacht wie ich den Satz positiv gestalten kann.

Wenn das eine Sache war wo ich mir gedacht hab Ja hat er Recht hab ich ihm einfach einen Kuss gegeben und gesagt bekommen wir hin.

Wenn wir gemerkt haben, dass die Diskussion ausartet habe ich Stop gesagt und bin gegangen so lange bis er sich beruhigt hat und wieder Sachlich sprechen konnte.

Wenn die Diskussion richtig extrem wurde dann haben ich oder er sogar die Wohnung verlassen um durch zu atmen.

Was dir vielleicht auch für dich hilft. Nimm dir ein Buch und schreib deine täglichen Gedanken auf die dich beschäftigen. Lass ihn das ruhig lesen damit er weiß wie du dich fühlst ohne dem anderen Vorwürfe zu machen. Vielleicht tut dir das gut deine Gedanken los zu werden in schriftlicher Form.

Ich drücke dir die Daumen

H2ancxa


Alias 742844

Aktive Paarzeit ist nahezu unmöglich, außer wenn das Kind schläft.

Ihr habt euch so ein festes Lebens-Konstrukt gebaut, aus dem heraus eine Veränderung völlig unmöglich erscheint.

Viele junge Menschen leben nicht mehr im hier und jetzt.

Sie machen eine Ausbildung, ein Studium und denken, dass danach das Leben anfängt.

Ein weiterer Wunsch ist es, dass sie gerne einen Partner hätten und sie glauben, dass sie dann glücklich sein werden.

Ein Kind, ein Haus oder eine Wohnung gehören auch noch zum Lebensplan.

Ist das alles erreicht, dann stellen viele junge Menschen fest, dass ihr Leben voller Probleme ist.

Was ich damit sagen will: Wenn man nicht in der Lage ist, glücklich zu sein, dann bringen auch die erreichten Ziele "Beruf, Partner, Kind und Wohnung" das Glück nicht ins Haus.

Glücklich und zufrieden sein können, ist eine erworbene Fähigkeit.

Es ist die Fähigkeit, das eigene Leben so zu gestalten, dass äußere Umstände nie dauerhaft über die Lebensfreude bestimmen können.

Das setzt auch eine Persönlichkeitsentwicklung voraus. Wenn du mit dir selbst nicht klar kommst, weil du durch deine Eltern geprägt worden bist, musst du dich daraus befreien - evtl. auch mit der Hilfe einer Therapie. Du müsstest lernen, was du für dein Glück brauchst, wo du es in dir findest.

Das würde dich auch weniger bedürftig machen von der Anerkennung anderer.

Ablehnung würde dich nicht verletzen, weil du selbst zu dir stehst.

Es gibt bei dir zu viel "das geht nicht", "das ist unmöglich".

Aber es liegt nur daran, wie du die Prioritäten setzt.

Du kannst natürlich darauf warten, bis das Kind zur Schule geht, bis ihr mehr Geld habt, bis ihr mehr Zeit habt, bis das Haus abgezahlt ist. Aber dann sind viele Jahre verschenkt und es werden die heutigen Probleme durch neue Probleme ersetzt. Ihr habt euch vielleicht auseinander gelebt, das Kind hat vielleicht Probleme in der Schule, ihr seid durch den Stress vielleicht schon krank geworden.

Das Leben findet immer jetzt statt, hier und heute.

XtirRaixn


müsstest lernen, was du für dein Glück brauchst, wo du es in dir findest.

Darf ich dazu was ergänzen?

Also das Glück, das muss nix großes sein, einen Moment Frieden mit sich zu haben hängt nicht von Zielen ab oder von Errungenschaften.

Das können die einfachsten Dinge sein.

Ich hab zBsp gemerkt, dass ich einfach nur glücklich bin, wenn ich auf so einer großen Korbschaukel liege und vor mich hin schaukel. Dann hab ich meine kurze Zeit Glückseeligkeit. Das beruhigt mich, holt mich von meinem Stresspegel runter. Fühlt sich an wie ein Kurzurlaub. Kurz mal nicht über Haushalt oder so nachdenken...einfach genießen, die Wolken betrachten und dabei schaukeln...das ist für mich das große Los.

HXan*ca


Xirain

Also das Glück, das muss nix großes sein, einen Moment Frieden mit sich zu haben hängt nicht von Zielen ab oder von Errungenschaften.

Genau. Das Glück findet man meistens in einfachen Dingen.

In einem See schwimmen, in der Sonne liegen, mit seinem Kind lachen, mit Freunden zusammen essen usw.

Alias 742844


Danke Elisada.

@ loadcell

Abschließend möchte ich nur sagen, daß ich es schon fast witzig finde, mir fehlende Empathie vorzuwerfen und dann mit der Axt durch meinen Thread zu donnern, und dabei auch noch andere anzugehen, was der Sache überhaupt nicht dienlich ist.

Wenn du in deinem Leben Erfahrung mit dem Exemplar Vollzeit-Zicke gemacht hast, kann ich deine Sichtweise verstehen, allerdings hilft es MIR nicht bei meinem Problem. Und dieses Problem löst sich nicht auf, nur wenn mein Partner die Flucht ergreifen würde. Aber ich kann ihm gerne Grüße von Dir ausrichten, dass er mich doch bitte verlassen soll.

Alias 742844


@ hanca und xirain

Ich habe durchaus glückliche Momente, alleine, mit meinem Kind und auch mit meinem Mann. Dummerweise kann ich mich auf positive Erlebnisse aber erst einlassen, wenn alles andere geregelt ist.

Doofes Beispiel, Küche ist schmutzig und Kind will raus. Ich lass den Dreck dann auch liegen und geh mit dem Kind spielen, aber wenn ich die Küche erst in Ordnung bringen könnte, wäre ich "freier" beim spielen mit dem Kind.

Anderes Beispiel, Kind ist erkältet (passiert ja häufig) und schläft aber ruhig in seinem Zimmer. Mein Mann hätte gerne Sex, ich kann aber im Kopf nicht abschalten, weil mich das kranke Kind beschäftigt. Obwohl es ruhig und zufrieden schläft.

@ Unperfekt

Die Idee mit dem Buch kam ähnlich schon mal als Wutblock, ich werde das wirklich in Betracht ziehen. Allerdings werde ich es meinem Mann nicht lesen lassen, da die Wut im ersten Moment auch schriftlich verletzend wäre und ich wahrscheinlich beim schreiben erstmal die heftigen Emotionen aus mir raus schreiben würde. Das könnte jedoch als Puffer funktionieren, damit mein Mann es nicht ungefiltert abbekommt.

@ Mann

Ich habe ihm gesagt, dass ich beim Therapeuten angefragt habe und er will mir helfen, dass wir zeitnahe einen Termin geregelt bekommen.

Über die gestrige Situation hat er nur gesagt, ich soll ihn nicht mehr vergleichen, schon gar nicht mit meinem Ex. Dann hat er mich in den Arm genommen und gesagt, dass wir das schon irgendwie schaffen.

Ich will die Situation jetzt auch nicht wieder ansprechen, um von neuem zu diskutieren. Leider läuft es meistens so ab, dass ich die Situation gerne noch abschließen möchte, er aber nicht. Muss ich akzeptieren. Vollquatschen machts ja nicht besser.

Trotz Versöhnung werde ich die Therapie auf jeden Fall in Angriff nehmen, da ich es nicht nur für unsere Beziehung, sondern auch für mich machen möchte, um später meinem Kind gegenüber nicht ähnlich zu reagieren. Und ich glaube, da gibt es genug Baustellen in der Vergangenheit, die vielleicht doch noch etwas bereinigt gehören. Auch wenn sich manches nicht mehr ändern lässt.

Vielleicht entspannt sich dadurch auch die Beziehung zu meiner Mutter, der ich nach wie vor versuche alles recht zu machen, sei es der Beweis, dass ich eine gute Hausfrau und Mutter bin, oder meinen Garten in Ordnung halten kann etc.

Alias 742844


@ Hanca nochmal

Zum Thema "geht nicht und ist unmöglich."

Ist es wohl nicht komplett, das stimmt schon. Aber wenn bzgl Paarzeit und Babysitter meine Eltern nein sagen, kann ich das Kind ja nicht einfach bei ihnen vor der Tür stehen lassen. Und einem fremden Menschen vertraue ich diesbezüglich nicht die Liebe meines Lebens an. Zumal ich Paarzeit nicht genießen kann, wenn ich davon ausgehen muss, das Kind brüllt jetzt 2 Stunden nach Mama und Papa.

An unseren Arbeitszeiten lässt sich auf die schnelle auch nix ändern. Mein Mann will aber langfristig sehen, eine reduzierte stelle zu finden, sobald die ganzen Zusatzqualifikation abgeschlossen sind und er in eine andere Gehaltsklasse rutscht. Das dauert aber noch ein paar Monate.

X'ir=axin


Ich will die Situation jetzt auch nicht wieder ansprechen, um von neuem zu diskutieren. Leider läuft es meistens so ab, dass ich die Situation gerne noch abschließen möchte, er aber nicht. Muss ich akzeptieren. Vollquatschen machts ja nicht besser.

Naja ich denke er hat die Situation von gestern vorerst für sich abgeschlossen, weswegen es eben dann wieder zum Streit kommt, wenn du da weiter dran rumdoktorn willst.

Warte mal die Therapie ab, vielleicht findet ihr einen Mittelweg, dass du deine endgültige Aussprache vernünftig kriegst (vorher unbedingt Konfliktmanagement üben) und er dann nach der Aussprache eben abschaltet. Manchmal sind die Wege kompliziert.

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn ihr grad beide richtig fuchsig aufeinander seid, dass es besser wäre, ihr geht in 2 Räume. Nehmt einen Block, eure Konfliktmanagement Notizen und schreibt auf, was euch so genervt hat...und zwar sachlich.

Das klingt sehr unromantisch und ist auch nur eine Übergangslösung, bis ihr eben das richtige Streiten gelernt habt ;-)

Vielleicht entspannt sich dadurch auch die Beziehung zu meiner Mutter, der ich nach wie vor versuche alles recht zu machen, sei es der Beweis, dass ich eine gute Hausfrau und Mutter bin, oder meinen Garten in Ordnung halten kann etc.

Weißt du, da fehlt dir noch ein Abnabelungsprozess...denn hauptsächlich solltest du es DIR, deinem Kind und maximal noch deinem Mann recht machen.

Deine Mutter sollte in dem Alter eine andere Position einnehmen. Und zwar eine auf Augenhöhe, der man sachlich sagen kann "Hier siehts so aus, weil eben so aussieht. Wenns dir nicht passt, geh doch."

Alias 742844


Deine Mutter sollte in dem Alter eine andere Position einnehmen. Und zwar eine auf Augenhöhe, der man sachlich sagen kann "Hier siehts so aus, weil eben so aussieht. Wenns dir nicht passt, geh doch."

Das tut sie. Sie hat mir erst letztens gesagt, dass man meinem Haushalt nicht ansieht, dass hier ein Kind wohnt. Und dass ich mir und meiner Familie keinen Gefallen tue, wenn ich mich weiterhin so in meinen perfekten Haushalt stürze und dabei hauptsächlich meinen Mann vergesse. Da ich immer Haushalt mache, wenn das Kind schläft, und somit die gemeinsame kinderfreie Möglichkeit daheim meinem Mann vorenthalte. ":/

Alias 742844


Ich könnte mir vorstellen, dass wenn ihr grad beide richtig fuchsig aufeinander seid, dass es besser wäre, ihr geht in 2 Räume. Nehmt einen Block, eure Konfliktmanagement Notizen und schreibt auf, was euch so genervt hat...und zwar sachlich.

Ich wäre manchmal froh, wenn er fuchsig werden würde. Aber das tut er nicht. Er hört sich an was ich sage, wird ganz ruhig und sagt mir dann nur, dass es entweder ein emotionaler Tiefschlag war oder dass ich jetzt leise sein soll und verlässt den Raum. Mir fehlt das Feedback in so einer Situation. Aber das werde ich nicht bekommen, wenn er das nicht ändern will.

Wenn er einmal diskutieren würde, aber das tut er kaum. Eigentlich nie.

Xtir#ain


Und denkst du sie hat mit der aussage recht?

Ich mein du sollst ja keinen saustall produzieren oder so, aber täte dir etwas gelassenheit im haushalt nicht gut?

Alias 742844


Ja täte mir gut. Mir wurde von meinem früheren Partner schon gesagt, dass er sich daheim fühlt wie im Museum, weil am abend alles an seinem Platz war. Dreckiges Geschirr IN der Spülmaschine, dreckige Wäsche IN der Waschmaschine. Alles andere im Schrank. %:|

HWanxca


Alias 742844

Ja täte mir gut. Mir wurde von meinem früheren Partner schon gesagt, dass er sich daheim fühlt wie im Museum, weil am abend alles an seinem Platz war.

Wenn man einem Haushalt nicht ansieht, dass dort ein Kind lebt, dann ist das kein sehr glückliches Leben für das Kind.

An deinem Beitrag siehst du selbst, wo deine Prioritäten liegen.

Du möchtest eine äußere Rolle gut ausfüllen.

Aber was macht dich selbst eigentlich aus - als Mensch, als Frau??

Bist du zufrieden mit dir? Hast du etwas gelernt, worauf du stolz bist?

Machst du oft etwas, was dir Freude macht?

Alias 742844


@ Hanca

Wenn man einem Haushalt nicht ansieht, dass dort ein Kind lebt, dann ist das kein sehr glückliches Leben für das Kind.

Nur weil ich sämtliches Spielzeug in Küche und Wohnzimmer in Kisten packe wenn das Kind schläft? Wenn ich mit dem Kind spiele, liegt schon alles rum. Aber wir räumen eine Sorte Spielsachen weg, bevor wir die nächsten holen... Ich glaube nicht, dass dies zu einer unglücklichen Kindheit führt.

Aber was macht dich selbst eigentlich aus - als Mensch, als Frau??

Ja, das kann ich momentan mich ganz beantworten.

Bist du zufrieden mit dir? Hast du etwas gelernt, worauf du stolz bist?

Ja, ich spiele gern Klavier. Wenn es die Zeit erlaubt oder wenn ich in meinem Kopf festgefahren bin, dann hilft es mir abzuschalten. Und gelernt habe ich es erst mit Anfang 30. Das hat mich schon etwas stolz gemacht.

Machst du oft etwas, was dir Freude macht?

Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Ich mache meinen Haushalt tatsächlich gerne. Aber eben penibel. Und dafür fehlt dann wieder die Zeit. Und dann stresst es mich, wenn ich nicht fertig werde.

Sport war noch nie meins. Ich habe eine körperliche Tätigkeit und laufe genug auf Arbeit. 58kg bei knapp 1.70 mit Mitte 30 sind trotz täglichem Schokoladen-Genuss keine Motivation für Sport Früher war ich gerne schwimmen, aber da wir mittlerweile nur noch spa und wellness Bäder in der Nähe haben, wäre dort "nur" schwimmen gar nicht rentabel in bezug auf die Eintrittspreise.

Alias 742844


Wenn man einem Haushalt nicht ansieht, dass dort ein Kind lebt, dann ist das kein sehr glückliches Leben für das Kind.

Nur weil ich sämtliches Spielzeug in Küche und Wohnzimmer in Kisten packe wenn das Kind schläft? Wenn ich mit dem Kind spiele, liegt schon alles rum. Aber wir räumen eine Sorte Spielsachen weg, bevor wir die nächsten holen... Ich glaube nicht, dass dies zu einer unglücklichen Kindheit führt.

Sorry, das klingt aggressiver als es sollte.

Jetzt kommt mein Ton schon im Forum durch, wo ich doch nicht mal rede sondern nur schreibe.

Man sieht unsere Spielsachen in jedem Raum, aber größtenteils kam meine Mutter wenn das Kind entweder Mittagsschlaf gemacht hat oder als es noch nicht in die Kita ging, kam sie früh zum versorgen wenn ich zur Arbeit bin. Da hat das Kind noch geschlafen und die Spielsachen waren halt vom Vortag weggeräumt.

Das ging aus dem ursprünglichen "man sieht nicht dass hier ein Kind wohnt" nicht hervor. Sorry.

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