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Zu sich selbst finden? Definition

y_e%sse=sneee hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin gerade wieder einmal über einen Satz gestolpert der mir schon seit Jahren Rätsel aufgibt. Ich habe das hier unter Beziehungen gesetzt weil es ja auch eine ist. Mit mir selber. Deshalb.

Also was meint man eigentlich , eurer Meinung nah, wenn man sagt man will zu sich selbst finden. Haltet mich für komisch, aber irgendwie ist das für mich zu abstrakt. Genauso wie Glücklichsein. Ein für mich völlig abstrakter Begriff. Das kann ich auch nicht definieren.

Den Begriff Raum-Zeit-Krümmung, da kann ich mir etwas drunter vorstellen. Aber zu sich selber finden...... ??? ?

Antworten
pEar.az=ell%nusxs


Zu sich selbst zu finden ist ein schönes Erlebnis. Du wirst bedächtiger, aufmerksamer und du machst Dinge für andere, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Du wirst frei von unnötigen Bedürfnissen, und du erkennst klar und dankbar, was das Leben jemals für dich getan hat. Der Selbstfindungsprozess ist eine Zeit der Ausgeglichenheit, denn du wirst erkennen, dass es so viel einfacher wird, durch das Leben zu wandern. Wenn du dich selbst akzeptierst und liebst, (naja) wirst du sowohl das Leid und auch die Freude als wertvolle Erfahrungen des Lebens annehmen.

Sich selbst zu finden heißt, sich selbst zu erkennen. In all seinen Facetten.

y6esse=sne-ee


In einigen Punkten kann ich dir folgen.

Ich mache mir zB aus materiellem nicht viel. Mein Motto ist eh weniger ist mehr. Besitz ist für mich ein Klotz am Bein. Ich helfe anderen oft ohne das ich etwas erwarte. Aber ich bin trotzdem oft unzufrieden. Sei es mit der Welt um mich herum oder einfach weil ich immer das Gefühl habe etwas zu verpassen. Ich habe immer das Gefühl zu reisen aber nie anzukommen. Weiss allerdings auch nicht wo das sein soll im übertragenen Sinne. Kommt vielleicht auch daher das ich im realen Leben wirklich nie lange an einem Ort war. Jetzt allerdings trotz allem fast 15 Jahre zumindest in der selben Stadt. (Aber auch dort schon 5 mal umgezogen) Wobei mich genau genommen, bis auf meine Freundin, nirgendwo etwas hält.

D1ie Sevherin


Sich selbst zu finden heißt, sich selbst zu erkennen. In all seinen Facetten.

und ich würde es noch ergänzen um die überlegungen, was an mir mag ich und was möchte ich verändern... und sich zum schluss mit der gebotenen gelassenheit und dem nötigen humor so zu mögen, wie man ist ;-)

yoesse?sVnexee


Dann bin ich vielleicht doch nicht gerade so verkorkst wie ich dachte

Dzie S"eherixn


mei... selbst wenn man selber verkorkst, verrückt, anders, creepy, oder wie auch immer ist - das ist ja per se nichts schlechtes ;-D

A1BCx01


@ Die Seherin

und Nerdy? Sozusagen in einer anderen Raum-Zeit zuhause. Wenn man plötzlich feststellt das die gesamte restliche Menschheit davon betroffen ist.

[[http://www.datingtips.com/wp-content/uploads/sites/8//2008/11/20130309-nerdy-boyfriend.jpg]]

D+ieJ Sfehexrin


der link funktioniert nicht - obwohl du michn jetzt echt neugierig gemacht hast ;-D

y3ess*esoneee


Ist sehr nerdy

HDanRca


yessesneee

Aber ich bin trotzdem oft unzufrieden. Sei es mit der Welt um mich herum oder einfach weil ich immer das Gefühl habe etwas zu verpassen. Ich habe immer das Gefühl zu reisen aber nie anzukommen.

Zu sich selbst finden bedeutet, zufrieden und glücklich zu sein, weil man reich an eigenen Fähigkeiten ist.

Man verpasst nichts mehr, weil alles in einem selbst ist. Man ist angekommen, weil das wirkliche Zuhause nicht im Äußeren ist, sondern in mir selbst.

Es ist tatsächlich eine Beziehung zu sich selbst.

Das ist eine Sache der Entwicklung. Man muss diese Beziehung zu sich selbst bewusst entwickeln.

Es ist ein aktives Anerkennen der eigenen Persönlichkeit, ein aktives Füllen von Lücken, ein aktives Erfüllen der eigenen wahren Bedürfnisse (z. B. nach Anerkennung, Liebe, Geborgenheit).

AsBC011


der link funktioniert nicht - obwohl du michn jetzt echt neugierig gemacht hast

is nix besonderes. Die drei Kreuze hinten und vorne wegmachen und den Rest in das Adressfenster des Browsers kopieren. vielleicht funktioniert das.

###http://www.datingtips.com/wp-content/uploads/sites/8//2008/11/20130309-nerdy-boyfriend.jpg###

K=lexio


yessesneee

ich bin gerade wieder einmal über einen Satz gestolpert der mir schon seit Jahren Rätsel aufgibt. Ich habe das hier unter Beziehungen gesetzt weil es ja auch eine ist. Mit mir selber. Deshalb.

Selbstfindung heißt für mich, so zu sein, wie ich bin, was bedeutet, dass ich unter anderem die Erkenntnisfähigkeit und Reflexionsfähigkeit habe, damit ich erkenne, wie ich bin und weniger eine Beziehung mit mir. Ich bin ja nicht zwei, :-/ sondern eben ich. Diese Redewendung wird ja in der Regel auch nur in einem ganz bestimmten Kontext verwendet. Ich verwende es selbst gar nicht. Ich habe auch den Eindruck, dass statt "sich selbst finden" mittlerweile andere Begriffe verwendet werden. Dieses sich selbst finden, war vor 30 Jahren sehr präsent, wurde aber durch konkretere Begriffe abgelöst.

Also was meint man eigentlich , eurer Meinung nah, wenn man sagt man will zu sich selbst finden.

Da wird es schon unterschiedliche Auffassungen geben, ansonsten gibt es ja allgemeine Definitionen.

Ich kenne es von Jugendlichen, wo es darum geht, die eigene Identität zu finden, wenn es an mangelndem Selbstwert/Selbstbewusstsein fehlt und sich jemand zu sehr von anderen beeinflussen lässt und dann die Notwendigkeit für sich erkennt, sich selbst zu finden, zu differenzieren, was sind die eigenen Gedanken, Gefühle, was kommt von anderen. Menschen, die eine sehr einseitigige Konditionierung in ihrer Kindheit erfahren haben und sich so verhalten, wie sie meinen, dass die Eltern, ihre Umgebung es so erwartet und eben gar nicht ihre eigene Verhaltensweise ist, etc. Die begeben sich in einen Selbstfindungsprozess. Wenn jemand weiß, wer er ist, was ihn ausmacht, der wird sich selbst nicht finden müssen.

Haltet mich für komisch, aber irgendwie ist das für mich zu abstrakt. Genauso wie Glücklichsein. Ein für mich völlig abstrakter Begriff. Das kann ich auch nicht definieren.

Klar, sind ja auch zwei abstrakte Begriffe, wobei sie bei vielen im Zusammenhang stehen.

Ich mache mir zB aus materiellem nicht viel. Mein Motto ist eh weniger ist mehr. Besitz ist für mich ein Klotz am Bein. Ich helfe anderen oft ohne das ich etwas erwarte. Aber ich bin trotzdem oft unzufrieden. Sei es mit der Welt um mich herum oder einfach weil ich immer das Gefühl habe etwas zu verpassen. Ich habe immer das Gefühl zu reisen aber nie anzukommen. Weiss allerdings auch nicht wo das sein soll im übertragenen Sinne. Kommt vielleicht auch daher das ich im realen Leben wirklich nie lange an einem Ort war. Jetzt allerdings trotz allem fast 15 Jahre zumindest in der selben Stadt. (Aber auch dort schon 5 mal umgezogen) Wobei mich genau genommen, bis auf meine Freundin, nirgendwo etwas hält.

Scheint nicht so, als würdest Du Dich selbst nicht kennen. Geht doch.

m9ontd+st>erne


Den Begriff Raum-Zeit-Krümmung, da kann ich mir etwas drunter vorstellen. Aber zu sich selber finden...... ??? ?

Also zunächst einmal: Ja, Du hast Recht. ;-) Der Begriff der Raum-Zeit-Krümmung ist vom Prinzip her leicht zu verstehen. Man braucht sich nur ein Buch zu nehmen, wo es erklärt ist. Man liest es sich durch, und wenn man das Gelesene verstanden hat, ist man fertig. :-)

Mit der Selbstfindung ist es leider nicht ganz so einfach, ;-) weil Menschen ohne Benutzerhandbuch ausgeliefert werden. :-)

Ok, aber im Ernst: Ich würde sagen, sich selbst zu finden, bedeutet herauszufinden, welche Wünsche, Bedürfnisse, Vorlieben, Werte und Ziele man hat.

Zur Abgrenzung würde ich sagen, die Alternative zur Selbstfindung ist ein Leben als Spießer. Als Spießer (in diesem Zusammenhang wertneutral gemeint), verzichtet man darauf, sich selbst zu finden und versucht alles zu tun, was von einem erwartet wird, um den Erwartungen, Vorstellungen und Ansprüchen der Mehrheitskultur gerecht zu werden.

Wenn einem das gelingt, hat man als Spießbürger einen guten Platz in der Mitte der Gesellschaft.

Bei der Selbstfindung geht es um das Umgekehrte: Es geht darum, seine eigene Individualität zu entdecken und herauszuarbeiten.

Die nächste Frage wäre dann: Wie macht man das? Will man es überhaupt?

AbBC0x1


zu sich selbst finden.

Ich denke mal das damit gemeint ist: Sich selber nahe sein. Das ist nun auch wieder so ein Begriff ... ":/ :-o

Das bedeutet z.B. das man seine eigenen Bedürfnisse kennt und ernst nimmt.

Es gibt auch den Begriff: Sich selber der Nächste sein. ??? ??? ??? ??? :-o (Verwirrung)

Das bedeutet das man seine Bedürfnisse z.B. gegen die Interessen anderer vertritt und seinen Platz in der Gesellschaft beansprucht, auch wenn das manchem nicht gefällt. Das ist alles ein Teil des "sich selber nahe sein. Das ist Teil eines Selbstbewußtseins.

Haltet mich für komisch, aber irgendwie ist das für mich zu abstrakt. Genauso wie Glücklichsein. Ein für mich völlig abstrakter Begriff. Das kann ich auch nicht definieren.

"Glücklichsein" ist in erster Linie ein Gefühl. Wenn man sich wohlfühlt usw... schüttet der Körper Glückshormone aus, umgangssprachlich gesagt. Dafür nehmen andere Drogen oder brauchen einen Rausch um sich besser zu fühlen.

Wenn also jemand mit derartigen Begriffen nichts anfangen kann würde ich sagen hat er ehr einen sachlichen, kritisch, denkenden Persönlichkeitsstil entwickelt hat. Das passt auch zur "Raum -Zeit Krümmung". Oder irre ich mich da?

B<amgb%ie-ne


Komisch. Bis eben, hab ich mir noch nie Gedanken über Selbstfindung oder generell zum Thema "zu sich selbst zu finden" gemacht. Ich hatte jedoch so eine wage Vorstellung vom Begriff Selbstfindungstrip. Also wenn jemand aus seinem sozialen (evtl. auch beruflichen) Umfeld, mit all seinen Verpflichtungen und Routinen ausbricht und für sich die ureigenen Interessen und Bedürfnisse in den Focus stellt. Und diese dann auch gegen die Meinung und Normen des Umfeldes, durchzieht.

Ich hatte für mich schon sehr früh in der Kindheit immer wieder das Bedürfnis nur für mich und vollkommen bei mir zu sein. Alleinsein ist für mich ungleich Einsamkeit, sondern eine mental erholsame Zeit mit mir. Eine Zeit zum Nachdenken, zum Träumen, zur Selbstreflektion. Eine Zeit wo ich mich gedanklich sortiere, zwischenmenschliche Vorkommnisse überdenke und (neu) bewerte, konkrete Pläne mache, Perspektiven zurechtrücke, sowas eben. Kurz, Zeit wo ich mich nur mit mir über Wichtiges und Nichtiges "berate".

Schon als Kind habe ich mich in die Natur, in unserem großen Garten, oder in den Stall zu den Tieren zurückgezogen, um mal ein paar Minuten oder auch Stunden ohne Eltern oder Geschwister zu sein. Manchmal bei manuellen tätigkeiten oder auch nur so. Eine instinktive Art der täglichen Psychohygiene.

Ich bin ein Beziehungsmensch. Damit meine ich nicht nur die partnerschaftliche Beziehung, sondern alle Beziehungen zu Menschen die mir wichtig sind. Vom eigenen Kind über gute Freundin, bis zu Arbeitskollegen und netten Nachbarn. Ich hab ein großes Bedürfnis die Kontakte zu Freunden und Familie auch zu pflegen. Und wenn ich dann Zeit mit einem dieser lieben Menschen verbringe, bin ich bemüht im Hier und Jetzt, voll und intensiv bei eben diesem Menschen zu sein.

Viele Menschen sind mir wichtig, eine Handvoll davon sehr wichtig. Und zu dieser Handvoll zähle ich mich auch. "Zeit mit mir und nur für mich" ist wohl mein instinktives, tägliches "Zu-meinem-Selbst-gehen". Das macht vieleicht nicht glücklich, aber zufrieden und ausgeglichen.

Mir fällt grad was ein. Vor einem guten Jahr war ich mit meiner Lieblingsschwester auf einer Kreuzfahrt. Die gemeinsame Zeit war sehr intensiv. Wir waren 24/7 zusammen, haben all die schönen Eindrücke der Landausflüge und des kleinen Luxus auf dem Schiff voll genossen und ständig kommentiert. Ich glaube am vierten Tag war es, da hab ich das starke Bedürfnis gehabt, für ein paar Stunden "allein" nur mit mir zu sein. Ich hatte das Gefühl, bis zur "Selbstaufgabe" bei meiner Schwester und all dem Drumrum zu sein. Nach ein paar Stunden Alleinsein, aufs Wasser schauen und den Gedanken und Gefühlen nachhängen, ging es mir wieder gut und ich war wieder "Beziehungsfähig". ;-D

@ yessessnee

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