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Möchte ein Mann, der eine Frau liebt, für sie sorgen können?

s2ensZibel^mNannx99


Schwach" hat nichts mit "unfähig" zu tun

Wenn Beides näherungsweise das Gleiche wäre, hätte ich dafür keine zwei Attribute erwähnt.

Zudem bedeutet es heutzutage kaum Einschränkungen, wenn jemand körperlich schwächer ist, da es genügend technische Möglichkeiten gibt, Probleme die Kraft erfordern zu lösen- oft deutlich besser als mit Muskelkraft.

Mit "unfähig" meine ich vor allem, dass eine Frau heutzutage deutlich mehr kann, als Kochen, Putzen, Saubermachen und Kinderbetreuen- insbesondere auch deshalb, weil man der Frau heute eine gleichartige Bildungsmöglichkeit zugesteht (das haben sich Frauen hart erkämpft und war vor etwas mehr als 100 Jahren eher unüblich). Wirtschaftliche, soziale, technische und naturwissenschaftliche Probleme lösen, das kann heute genauso eine Frau wie ein Mann und ist eben kein Mannding mehr.

Dass Menschen es heute schwerer haben, mit nur einem Gehalt oder z.B. zwei halben Gehältern über die Runden zu kommen, hängt heute deutlich von den gehobenen materiellen Ansprüchen ab (Medien, Unterhaltung, Auto, Urlaub, Ernährung, Wohnungsgröße) aber auch mit einer erhöhten Ausbeutung (die die Werktätigen nicht mitbekommen, das der Level infolge technischer Entwicklung in der Gesellschaft insgesamt höher ist als früher- die Schere zwischen arm und reich ist dennoch deutlich größer geworden).

Den Einwand von "that's the way it is", warum man die Rollen nicht tauchen kann, halte ich für sehr berechtigt.

Liebt eine Frau ihren Mann nicht, wenn diese nicht bereit ist, ihn mitzuversorgen? ]:D

mLnexf


Genauso wie ich meine Frau vor Gefahren beschützen und verteidigen oder ihr schwere Lasten abnehmen können möchte, so möchte ich sie auch materiell absichern und versorgen können.

Ist da der Gedanke vielleicht: "Die arme schwache unfähige Frau"?

Und damit verbunden eine (evtl. abgeschwächte) Art Helferkomplex.

Natürlich kann man jemanden auch schön an sich binden, indem man die Versorgerrolle übernimmt. Wieviele Beziehungen halten nur deshalb vermeintlich gut, dass man nach einer Trennung sonst (finanziell, beruflich) wieder ganz unten wäre....

Gilt dieses Versorgerdenken denn auch im Falle einer Scheidung, oder bekämpft man sich dann gerichtlich, um keinen Unterhalt leisten zu müssen?

Oder wenn die Beziehung hält, man aber aus welchen gründen auch immer der Versorgerrolle nicht nachkommen kann und die Frau einspringen muss?

das ist für eine Beziehung doch selbstverständlich. Unabhängig,wer die Family finanziert.

:)^

D erNosta^lgi4ker


Ist da der Gedanke vielleicht: "Die arme schwache unfähige Frau"?

Mit "arm" und "unfähig" hat das überhaupt nichts zu tun.

Der Gedanke ist eher:"Ich liebe Dich und werde immer gut für Dich sorgen und Dich beschützen. Du kannst Dich bei mir immer sicher fühlen und brauchst Dir keine Sorgen um gewisse Dinge zu machen. Ich mache das schon." In diesen Kontext gehört für mich auch der Anspruch und der Wunsch als Mann die materielle Absicherung und Versorgung der Frau bzw. der Familie zu übernehmen.

F9lamde|chen7x9


Der Gedanke ist eher:"Ich liebe Dich und werde immer gut für Dich sorgen und Dich beschützen. Du kannst Dich bei mir immer sicher fühlen und brauchst Dir keine Sorgen um gewisse Dinge zu machen. Ich mache das schon." In diesen Kontext gehört für mich auch der Anspruch und der Wunsch als Mann die materielle Absicherung und Versorgung der Frau bzw. der Familie zu übernehmen.

für mich unvorstellbar, dass es tatsächlich Frauen gibt, die so leichtgläubig sind-

m`nexf


Es ist auch völlig unrealisitisch. Im Film, süß, im wahren Leben eben auch unkalkulierbar. Jeder von uns kann morgen ein Schicksal erleiden, dass ihn als Versorger eben handlungsunfähig macht. Warum also Dinge versprechen, die man nicht versprechen kann?

mjne0f


PS: Gilt das Versprechen immer oder ist es an Bedingungen wie Treue bis zum Tod geknüpft?

FVla.mechern7x9


:)^ :)z seh ich genauso

FBlam`ech%en79


Gilt das Versprechen immer

ich schätze, es gilt so lange, bis der Papa eine bessere Biene gefunden hat :-X

m5nse_f


Oder die alte Biene selbst mal fremden Nektar kosten will ;-D

seensibe lma5nn99


und brauchst Dir keine Sorgen um gewisse Dinge zu machen.

Vielleicht wollen manche Frauen sich Sorgen um Dinge machen und diese Probleme selbst lösen? Die wollen u.U. gar nicht, dass das jemand abnimmt? Vielleicht wollen sie keinen Beschützer, jemanden, der alles für sie übernimmt, sondern jemanden, der sie als gleichrangig und gleichwertig achtet? ... jemanden, der sie als selbstbestimmte und eigenständige Person wahrnimmt?

trhFat'ss the> way^ itx is


Vielleicht wollen manche Frauen sich Sorgen um Dinge machen und diese Probleme selbst lösen? Die wollen u.U. gar nicht, dass das jemand abnimmt? Vielleicht wollen sie keinen Beschützer, jemanden, der alles für sie übernimmt, sondern jemanden, der sie als gleichrangig und gleichwertig achtet? ... jemanden, der sie als selbstbestimmte und eigenständige Person wahrnimmt?

Ich sehe das überhaupt nicht so negativ. Nicht als ein "Beweg dich nicht, dafür bist du zu unfähig, ich mach das schon" sondern ein "wenn du magst, nehm ich dir das ab".

Ich finde es wichtig, egal ob Mann oder Frau, gut ausgebildet zu sein, möglichst autark zu sein und für sich selbst sorgen zu können. Aber ich sehe überhaupt nicht, dass man das dann auch tun sollte oder gar muss.

Ich habe einen guten Job, mache meine Arbeit gerne. Wenn mir aber nun eine Frau sagen würde "Wenn du magst, bleib zuhause, ich kümmer mich um das Geld, und du könntest ja die Bude in Schuss halten, uns abends was Leckeres kochen und ansonsten deinen Hobbies frönen" - würde ich das machen.

Warum sollen unbedingt beide abends groggy und genervt von der Arbeit sein? Reicht doch, wenn es einer ist. Und der (egal ob m oder w) freut sich dann doch sicher über ein schönes Zuhause mit einem entspannten Partner mehr als darüber, nach der Arbeit auch noch Hauskram erledigen zu müssen?

Immer natürlich vorausgesetzt das Gehalt des Alleinverdieners stimmt, was ist denn daran das Negative für den Zuhausebleiber?

mmnexf


Vielleicht wollen manche Frauen sich Sorgen um Dinge machen und diese Probleme selbst lösen?

Diese Frauen sind dann eben als Partnerin für DerNostalgiker nicht wirklich passend, was ja auch in Ordnung ist. Demgegenüber gibt es ja tatsächlich auch genug Frauen, die genau das, was er schreibt, gern hätten. Nur ist das eben wie gesagt komplett illusorisch. Kein Mensch der Welt kann irgendwem versprechen, bis dass der Tod sie scheidet immer da zu sein und immer alles erledigen zu können. So gern mal das auch geben will und annehmen will - kann man wirklich in solch einem Wolkenschloss leben, dass man völlig ausblendet, dass auch der Beschützer mal "ausfallen" kann (warum auch immer) und man wieder auf sich alleine gestellt ist? Vor manchen Dingen im Leben kann man sich nicht beschützen lassen, auch nicht vom Traummann. :-/

was ist denn daran das Negative für den Zuhausebleiber?

Dass man, wenn man sich einmal entschieden hat langfristig nicht zu arbeiten, schwer wieder reinkommt, wenn man doch mal in die Situation kommt. Ist natürlich kein Grund, durchgängig arbeiten zu müssen. Sollte einem aber klar sein, dass es natürlich auch negative Seiten hat (die aber für den einzelnen nicht überwiegen müssen).

s`ens#ibeMlmann9x9


Reicht doch, wenn es einer ist.

oder beide zur Hälfte ...

egal ob Mann oder Frau, gut ausgebildet zu sein, möglichst autark zu sein und für sich selbst sorgen zu können.

Das Problem ist, wenn man länger raus ist, ist es schwer wieder reinzukommen. Die Autarkie bzw. das sich selbst versorgen können, geht mit der Zeit zunehmend verloren. Das umso mehr, je höhere Qualifikation der Job beansprucht.

Zudem ist nicht für jeden Mann oder für jede Frau der Job nicht nur eine eher lästige Beschäftigung.

BDrauneslPedxe!rsofDa


Dieses Beziehungskonzept, dass der Mann für die Frau finanziell zu sorgen hat, geht solange gut, bis die Ehe scheitert und die Frau feststellt, dass sie ab dem Zeitpunkt auf sich allein gestellt ist finanziell. Und plötzlich merkt die Frau, dass sie Jahrzehnte aus ihrem gelernten Beruf raus ist, also schön auf den Unterhalt hoffen und zum Amt laufen und aufstocken lassen. Dann ist das Heulen groß.

Und was heisst, im Gegenzug sorgt die Frau für den Mann?! Kochen, bügeln, Wäsche waschen? Ist ja wie vor hundert Jahren noch und einfach nur tot langweilig. Das kann doch kein Lebensinhalt sein.

Und warum sollten Ehen mit dieser Rollenverteilung glücklicher sein, als die Ehen, wo beide gutes Geld verdienen? Vielleicht hält die Frau die sich von ihrem Mann finanziell durch füttern lässt einfach nur den Mund, wenn ernst gestritten wird, damit die heile Welt nicht zerbricht und damit man sein Leben nicht selbst in die Hand nehmen muss. Wäre unbequem. Also nicken und weiter machen.

Aber im absoluten Gegensatz steht da die Sache, dass man eine Frau nachts nicht allein durch dunkle Gassen und U-Bahn Stationen ziehen lässt. Aber dafür ist nicht nur der Ehemann oder Freund verantwortlich, auch Bekannte oder Arbeitskollegen sollten da Verantwortung übernehmen. Ich verstehe da den Zusammenhang zwischen dem finanziellen und dem beschützendem Aspekt nicht.

Ich glaube, dass manche Frauen sich einfach gerne ins gemachte Nest setzen und den äußeren Schein vom Einfamilienhaus mit Neuwagen lieben und dazu dann der treu sorgende Ehemann, der der Frau jeden Wunsch von den Lippen abließt..... Und schon ist ein neuer Märchen Film geboren. ]:D

t?hat's 'the w#ay itF is


Dass man, wenn man sich einmal entschieden hat langfristig nicht zu arbeiten, schwer wieder reinkommt, wenn man doch mal in die Situation kommt.

OK, ja, das ist ein Punkt.

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