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Nähe, Sexualitä und gemeinsame Unternehmungen in einer Beziehung

b0lu cxapart


sensibelmann, mit den Beiträgen in diesem Faden schießt Du echt den Vogel ab. So langsam lässt sich kaum noch was wohlwollend interpretieren.

C>hovm!sky


Nur weil du etwas höflicher formulierst, bleibt der Inhalt ja dennoch gleich.

Genauso mag es zwar auf den ersten Blick sachlicher klingen zu sagen, dass du damit ja niemanden persönlich ansprichst. Letztendlich sprichst du damit aber im Grunde alle an (oder: alle, die dich missverstehen, da das ja nicht deine Schuld ist).

Sich hinter Generalisierungen zu verstecken macht es nicht besser.

Genau das empfinde ich regelmäßig als (faden-) störend. Wie sensibelmans Formulierungen bei einigen Usern ankommen, wurde hier schon mehrfach beschrieben. Wenn man in einer laufenden Diskussion versucht darauf einzugehen, sei es nun durch eine Nachfrage, ob die Aussage tatsächlich so verallgemeinernd und verunglimpfend gemeint war, oder durch eine Widerlegung seiner Thesen, wird stets auf der Textebene argumentiert - auch in diesem Thread:

"So habe ich das nicht geschrieben - wo liest du das?" - "Das wurde missverstanden, denn so war das keinesfalls gemeint", usw.

Jüngstes Beispiel dieses Threads, du schreibst erst:

Genaugenommen habe ich den Eindruck, dass ich manchen Leser mit meiner Schreibweise kognitiv überfordere. Ich hatte, als ich dieses Forum aufsuchte, den Eindruck, auf halbwegs intelligente Menschen zu treffen.

(Hervorhebung durch mich)

Ein User meint, diese Aussage würde bzw. könnte "unglaublich arrogant" wirken.

Deine Antwort:

nein. Es beschreibt einen unpersönlichen Sachverhalt und jeder kann sich selbst einsortieren

1. du negierst die Meinung anderer. 2. du befindest dich in einer Diskussion mit mehreren LeserInnen/SchreiberInnen. Wenn du sagst, du hast den Eindruck manche überforderst du kognitiv, ist es kein unpersönlicher Sachverhalt mehr. Natürlich sprichst du niemanden direkt an und schreibst: "User X, ich habe den Eindruck ich überfordere dich kognitiv.", aber dennoch sprichst du mit "einige Leser" eine Gruppe an.

Dein Argument, man müsse sich dieser Gruppe nicht zuordnen, ist einfach nur lahm. Genauso gut könnte man schreiben: "Hier sind so viele Idioten unterwegs" und in der darauffolgenden, berechtigten Aufregung der User argumentieren: "Ach, das war doch nicht persönlich gemeint. Wenn du dich selbst dazu zählst, ist es dein Problem und nicht meines." Am Ende bleibt jedoch eine Herabwürdigung anderer Forumsteilnehmer bestehen und IRGENDJEMANDEN hast du am Ende ja durchaus gemeint.

Dass im Subtext deiner Beiträge sehr wohl nun mehrfach genanntes mitschwingt ("Würdet ihr es so machen wie ich, hättet ihr kein Problem.", "Meine Lebensführung ist ideal, siehe wissenschaftlicher Beleg A, B und C und wenn ihr das nicht einseht, seid ihr zu doof") ist eine Tatsache und ich würde gerne wissen, ob dir das einfach nicht bewusst ist oder du vielleicht sogar ein bisschen damit kokettierst. Also: den Leuten sehr wohl reinreiben möchtest, dass du es besser weißt und jeder, der dir nicht zustimmt, doof ist, aber es so geschickt formulierst, dass man dir auf der Textebene faktisch nichts vorwerfen kann.

Was ich mich außerdem frage: du hast diesen Faden hier eröffnet und dafür zolle ich dir Respekt. Viele SchreiberInnen haben formuliert, wie deine Beiträge ankommen (können) und unter anderem wurden hier Wörter wie "verletztend", "überheblich", "arrogant",... genannt.

Geht es dir nun darum, zu argumentieren, warum die Empfindungen dieser User nicht richtig sein können oder ist es dir auch ein Anliegen, an deiner Diskussionskultur zu arbeiten, um nicht mehr zu verletzen?

s~ensJibelmZann9x9


Dass im Subtext deiner Beiträge sehr wohl nun mehrfach genanntes mitschwingt ("Würdet ihr es so machen wie ich, hättet ihr kein Problem.", "Meine Lebensführung ist ideal, siehe wissenschaftlicher Beleg A, B und C und wenn ihr das nicht einseht, seid ihr zu doof") ist eine Tatsache

Es ist keine Tatsache, du entstellst meine Aussagen.

bTlucaZpFarxt


Natürlich ist es eine Tatsache. Bei vielen Lesern kommen Deine Beiträge genau so an. Oder sind Empfindungen keine Tatsachen?

CNho.mxsky


Es ist keine Tatsache, du entstellst meine Aussagen.

Aber hier wurde doch von vielen Usern (- ich habe nicht gezählt und kann daher keine genaue Anzahl nennen) geschrieben, dass sie deine Beiträge so empfinden und der Ursprung dieses Gefühls oft "zwischen den Zeilen" liegt. Einige haben dir auch konkrete Beispiele genannt und sogar Texte von dir verlinkt oder zitiert.

Ich wollte alle diese User in meinen Beitrag bewusst nicht noch einmal zitieren. Immerhin hast du sie bereits gelesen und ich wollte meinen eigenen Text damit nicht zerstückeln und schlecht lesbar machen.

Dass von einigen so empfunden wird, wurde - wie gesagt- mehrfach geschrieben und ist dem zur Folge eine Tatsache.

s}ensiMbelmYaUnn9x9


Oder sind Empfindungen keine Tatsachen?

Empfindungen entspringen subjektiven Wahrnehmungen und sind keine objektiven Tatsachen.

Im überwiegenden Teil meiner Texte schwingt diese Aussage:

"Würdet ihr es so machen wie ich, hättet ihr kein Problem.", "Meine Lebensführung ist ideal, siehe wissenschaftlicher Beleg A, B und C und wenn ihr das nicht einseht, seid ihr zu doof")

nicht mit. Es geht vielfach in meinen Texten gar nicht darum, das andere es machen sollten wie ich, sie können es probieren. In der Regel haben meine Aussagen gar nicht vorrangig mit mir zu tun, sondern nur sekundär- bei mir funktioniert das wie anderswo auch.

Du kannst auch die Aussagen zu meiner eigenen Beziehung ganz weglassen und sie stimmen dennoch weitgehnd, weil dann nur noch die Begründungen stehen, nicht aber die Illustrationen meiner Texte.

Das ist ähnlich, als würde ich schreiben: Ich habe da eine Schaltung gefunden, ich habe sie selbst nachgebaut und es funktioniert.

Oder auch in der Umkehrung, ich habe eine Schaltung gebaut und diese auch in einem Buch gefunden und es funktioniert.

Ich habe nirgends geschrieben, dass meine Beziehung ideal wäre- die gibt es nicht und wäre für mich nicht erstrebenswert, da sie dann tot wäre. Ich habe nirgends geschrieben: " wenn ihr das nicht einseht, seid ihr zu doof". Das ist eine stark subjektiv gefilterte Aussage aus einer Vielzahl meiner Aussagen und entstellt meine Aussagen in ihrer Gesamtheit.

Das ist das Herausgreifen negativer Aspekte einzelner Texte von mir aus einer Vielzahl von Aussagen und deren unzulässige Verallgemeinerung. So funktioniert u.a. auch Mobbing: "aus: der hat öfter Unsinn erzählt " wird die Aussage gebastelt: "Der erzählt immer Unsinn."

und können demnächst deine Beiträge überspringen.

Das erspart Lesezeit.

Das kannst du schon immer machen. Tus einfach. ]:D

s>ensibeolmannx99


und der Ursprung dieses Gefühls oft "zwischen den Zeilen" liegt.

Was du und andere zwischen den Zeilen liest, ist sehr subjektiv. Wenn viele Nutzer ähnliche persönliche Erfahrungen wie du haben, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wie Du "zwischen den Zeilen lesen" oder ähnlich interpretieren.

NzannFi!77


Du willst es einfach nicht verstehen, schade aber kann man nix machen.

swensi`b1elma>nn99


Dass von einigen so empfunden wird, wurde - wie gesagt- mehrfach geschrieben und ist dem zur Folge eine Tatsache.

Empfindungen können sehr trügerisch sein. Die Anzahl von Menschen, die die gleiche Empfindung haben, entscheiden nicht darüber, ob ein Empfinden einer objektiven Tatsache entspricht.

Ich versuche das mal an der Wahrnehmung von Wärme darzustellen: Da sind 20 Menschen, die das Empfinden haben, dass das Wasser (25°C), in dem sie baden, kalt ist. Nur einer sagt, dass das warm sei. Die 20 Personen kamen gerade aus der Sauna die einzelne Person war nicht in der Sauna.

Ist es nun eine Tatsache, dass das Wasser kalt sei, eine Tatsache, weil die 20 Personen die gleiche Empfindung haben und die Person, die sagt, das sei warm, liegt falsch?

Tatsachen sind messbar und reproduzierbar. Tatsachen entstehen nicht durch Mehrheitsmeinungen. (das Ganze erinnert mich an den Streit zwischen Kirche und Wissenschaft)

h5umm0el6x5


:)D

p}araze!ll|nuss


Arroganz liest man heraus, wenn man meine Texte nicht wohlwollend aufnimmt.

Na wer sagts denn? Geht doch! Ergo nehme ich deine Texte wohlwollend auf. Somit bin ich nicht arrogant.

Induktion ist der Schluss von der Bedingung und der Konsequenz auf die Regel. Ich denke, ich hab dich verstanden. ich bin wohlwollend. Schön.

s#te<ppo2x5


Ja, lieber Freund ich denke auch, das ist etwas unglücklich ausgedrückt. Gemeint ist, dass Du bei auffällig vielen Usern, mich eingeschlossen, bestimmte, sagen wir Miss-Empfindungen hervorrufst. Was du jetzt daraus machst, das ist Deine Sache ;-)

MJrsHixde


Da sind 20 Menschen, die das Empfinden haben, dass das Wasser (25°C), in dem sie baden, kalt ist. Nur einer sagt, dass das warm sei. Die 20 Personen kamen gerade aus der Sauna die einzelne Person war nicht in der Sauna.

Ist es nun eine Tatsache, dass das Wasser kalt sei, eine Tatsache, weil die 20 Personen die gleiche Empfindung haben und die Person, die sagt, das sei warm, liegt falsch?

Dennoch kannst du diesen 20 Menschen doch nicht absprechen, dass das Wasser für sie kalt ist? ":/

Du hast doch hier konkret gefragt, was an deinen Beiträgen für viele so problematisch ist. Nun hast du eine Antwort bekommen, sprichst den Antwortenden ihre Empfindungen aber ab, indem du meinst, das sei ja gar nicht so.

Konkret: Die Leute sagen dir "du wirkst mit deinen Antworten arrogant und überheblich" und du sagst "Nein, das stimmt gar nicht, so wirke ich nicht auf euch!" - äh?!

Du sprichst hier vielen Menschen ihre eigenen Empfindungen und Eindrücke ab und sagst, dass ihre Gefühle falsch sind. Und merkst wohl gar nicht, dass du genau damit erneut arrogant wirkst und das Gefühl vermittelst, dich über andere erheben zu wollen.

Cjhomxsky


Empfindungen entspringen subjektiven Wahrnehmungen und sind keine objektiven Tatsachen.

Dass Empfindungen subjektiv sind, stimmt natürlich. Aber es ist eine Tatsache, dass diese Empfindungen existieren. Mehrere User haben beschrieben, wie sie deine Texte wahrnehmen. Dass sie so wahrnehmen ist also eine Tatsache.

Was du und andere zwischen den Zeilen liest, ist sehr subjektiv.

Natürlich ist es subjektiv, aber hat es deswegen weniger Bedeutung oder Wert?

Menschliche Kommunikation besteht nicht nur aus objektiv messbaren Einheiten. Das sind nicht nur Buchstaben und Worte mit ihrer festgelegten Definition inklusive abgestecktem Interpretationsspielraum. Da ist viel, viel mehr. Hier kommunizieren Menschen miteinander, keine Computer.

Nachdem du auf meine Fragen in den vorhergehenden Beiträgen nicht geantwortet hast, könnte ich fast daraus schließen, dass du auch folgende unbeantwortet lässt. Ich versuche es trotzdem:

Wenn dir jemand sagt: "Mich hat deine Aussage traurig gemacht.", regt dich das zum Nachdenken über die Aussage an, selbst wenn sie objektiv betrachtet astrein formuliert wurde und das Empfinden der Traurigkeit rein subjektiv ist? Oder liegt es in deinen Augen rein am Empfinden desjenigen, der traurig ist?

wShat>atragxedy


Es ist keine Tatsache, du entstellst meine Aussagen.

Mensch Jung' du bist einfach völlig faktenresistent.

Im Beziehungsboard erlebe ich dich ja eher selten, aber gerade in wirtschaftlichen Fragen hast du oft schlicht keine Ahnung, stellst deine Meinung aber als trotzdem immer richtig dar. Das geht soweit, dass du - wenn du mal deine Sicht wechselst - sogar gegen dich selbst argumentierst.

Dazu dieses elend positive Menschenbild, obwohl du eigentlich jeden außer dir scheisse zu finden scheinst. Da passt einfach nichts zusammen.

Mich erinnert das immer an Greis77 oder wie er hieß, der sich immer vehement für völlige Solidarität einsetzte, immer und überall für die völlige Mobilität auf Schienen aussprach und dann eines Tages in einem Faden darüber explodierte, dass eine blöde Oma seinen SUV gerammt hat und er sie unbedingt verklagen will. ;-D

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