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Nähe, Sexualitä und gemeinsame Unternehmungen in einer Beziehung

E6hemali%gerL Nuwtz'e.r (x#605677)


Ich habe jetzt mal extra die Usernicks weggelassen, aber greife diese Aussagen stellvertretend für ähnliche Lesarten von Sensibelmanns Antworten hier raus:

dass alles nur ein Kommunikationsproblem bzw. vor allem ein Interpretationsproblem seitens der anderen Schreiber sein soll.

(Un-)sensibelmann macht doch auch hier wieder deutlich, dass aus seiner Sicht die anderen Schuld sind am Falschinterpretieren und es nicht an ihm liegt, auch wenn er versuchen möchte, es zukünftig "für die Dummen" besser zu formulieren:

Die Lesart oben kann ich nicht teilen, weil sensibelmann eben zum einen das in meinen Augen nich so geschrieben hat, wie es für diese beiden User rübergekommen ist, und zum anderen auch sowas geschrieben hat:

Es liegt mir fern, andere Forenteilnehmer zu düpieren. Ich werde versuchen meine Kritik und Hinweise etwas anders zu formulieren, so dass sie nicht so herablassend klingen- ich vermute aber, dass mir das eine oder andere Mal noch vorkommen wird ...

Ich versuche, an deine Aussage zu denken. Es ist aber nicht einfach, alle Befindlichkeiten zu berücksichtigen. Manche meiner Aussagen haben aber sehr ernsthafte Hintergründe, bedürfen aber offenbar besserer Erläuterung um nicht falsch, überheblich oder verletzend rüberzukommen. Jemanden zu verletzten liegt mir wie geschrieben mehr als fern.

Ich weiß nicht, ob da mehr Überheblichkeit reininterpretiert wird, als da steht. Wenn ich z.B. "ich glaube" steht, dann ist das für mich keine unbedeutendes Wort, sondern für den Leser eine Information oder ein Hinweis, dass ich es eben nicht weiß. Und das sollte der Leser ernst nehmen. Manche Worte werden offenbar öfter überlesen oder als nichtig betrachtet. Ich werde versuchen, das anders zu schreiben, um weniger Fehlinterpretationen zu hinterlassen.

Ja, natürlich kann man diese Aussagen nun so oder so lesen, aber gerade die erste finde ich sehr ehrlich. Es wäre unrealistisch, wenn sensibelmann ab sofort in einem ganz anderen ("nicht-überheblichen") Stil schreiben würde. Und ich würde es so zusammenfassen, dass hier ein Kommunikationsproblem bzw. eben auch eine negative Lesart beim Empfänger mit einem in manchen (ausgerechnet sehr kontroversen persönlichen) Bereichen wenig feinfühligen Schreibstil und Betrachtungsmodus sehr unglücklich zusammentreffen. Das Ergebnis ist, dass sich die einen vor den Kopf gestoßen und belehrt oder sonstwie angegriffen fühlen und du, sensibelmann, dich vermutlich missverstanden fühlst.

Ich weiß aber auch keine Lösung. ;-D Wenn du dich dazu erklärst, wie du was meintest (z. B. mit dem "ich glaube") kann das den Empfängern helfen oder so enden wie in den beiden oben zitierten User-Beiträgen.

mIond+s$ternxe


Mir gefallen Deine Beiträge. Du schreibst unaufgeregt, sachlich und fundiert. Deine Ansichten bewegen sich in einem Meinungsspektrum mit dem Du hier eigentlich viele Freundinnen haben solltest. :-)

Umso überraschter war ich deshalb, als ich mitbekam, dass einige User auf einige Deiner Beiträge abgehen wie Schmidts Katze. Ich finde es ehrenwert, wenn Du Dich in dieser Diskussion damit auseinandersetzt.

Nötig ist es von mir aus nicht.

@:) @:) @:) @:) @:) :)* :)* :)*

s`ensiGbelmanxn99


Wenn du dich dazu erklärst, wie du was meintest (z. B. mit dem "ich glaube") kann das den Empfängern helfen oder so enden wie in den beiden oben zitierten User-Beiträgen.

Ich versuche gerade, berechtigte Kritik von unberechtigter Kritik zu trennen und mich mit den Argumenten geistig auseinanderzusetzen.

Umso überraschter war ich deshalb, als ich mitbekam, dass einige User auf einige Deiner Beiträge abgehen wie Schmidts Katze.

Da war ich auch überrascht, insbesondere weil ich ziemlich frei und offen meine schöne Beziehung beschrieb (und ja, ich freue mich immer noch)- das ist ähnlich, wie wenn ich eine eine komplizierte und komplexe mathematische Aufgabe gelöst habe- was eher meiner Freude entsprach, denn einem Gefühl der Überlegenheit- meine Freude hätte ich gerne mit anderen Nutzern geteilt, was dann auch noch fälschlicherweise mit Tips nach dem Motto: "Macht es doch auch so" endete. Ich hatte nicht die Gedanken- Gefühls- und Interessenwelt von Lesern berücksichtigt und ihre eigenen Gefühle und deren Vorstellungen vom Leben zu stark ignoriert oder zu wenig beachtet. Da müsste ich mich noch besser hineinversetzen.

Teilweise war ich aber so naiv, nicht zu erkennen, dass das für manche Nutzer den Eindruck von Überlegenheitsgefühl oder ein Gefühl der Selbstdarstellung meinerseits hervorruft (was es ja im Prinzip war, aber keineswegs in dem Sinne von Überlegenheit). Meine Selbstdarstellung war wie geschrieben eher zur Illustration gedacht nach dem Motto: "seht her, so kann das funktionieren" und nicht um mich überlegen zu fühlen.

Lza5stSumdmexr


Ich bin immer noch am Nachdenken.

Das ist kognitiv. Ich fragte nach deinem Gefühl.

sXensibe@lmSann9x9


Das ist kognitiv. Ich fragte nach deinem Gefühl.

Das ist bei mir wohl eher schwer, dazu trenne ich Gefühl und Ratio zu stark. Wenn ich was rational zu verarbeiten versuche, und das tue ich hier, gehen Gefühle bei mir verloren oder sind kaum beteiligt. Ich versuche zwar sehr genau wahrzunehmen was hier geschrieben steht (da ist wieder das Analysierende oder das wissenschaftlich-Verkopfte), es löst bei mir eher kaum Gefühle aus. Nein, ich entwickle dabei weder Wut, noch Hass, Traurigkeit oder Freude ... Schreibend kann ich eher sehr schlecht Gefühle zeigen. Das Problem trug ich schon während meiner Schulzeit im Fach Deutsch mit mir herum und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das wirklich nur mein Problem ist- eigentlich ist es für mich selbst im Lebensalltag kein Problem, für manche Leser offenbar schon (für meine schriftliche Deutschprüfungs-Abinote war das aber sehr wohl ein Problem für mich- da wollte ich ein Liebesgedicht interpretieren, was ziemlich daneben ging).

N6eue-s-AGlü0cxk


Sensibelmann

Ganz früher habe ich dir mal widersprochen und daraus gelernt, das ich es mir sparen kann. Ein Dialog entsteht daraus nicht.

Suchst du nur Streit?

Für mich das Zitat, dass deine Unfähigkeit hier belegt, auf andere Argumente einzugehen. Du selbst hattest zum Nachdenken über deine Beiträge aufgerufen, ohne es aushalten zu können.

Ich bin immer noch am Nachdenken.

Dieses Zitat benutze ich, um den Kern deines Problems in deinen Beiträgen zu benennen. Sie sind seelenlos, ein Gefühl oder Empathie für die "unglaublich große Verschiedenheit" der Menschen fehlt dir und damit der Respekt vor der Lebensleistung der "Anderen".

Vor Jahren fragte ich mich, warum du dich "Sensibel"man nennst.

S-chokoladyensüFchtxige


Sensibelmann, ich habe lange überlegt, hier etwas zu schreiben. Aber ich versuch es mal.

Ich muß dazu sagen, daß viel von dem, was Du hier so schreibst, grundsätzlich auch zu meinen Vorstellungen paßt und bei uns auch so gelebt wird.

ABER: auch ich finde, daß es manchmal so dargestellt wird, als ob es die einzig wahre Möglichkeit ist. Daß so sein muß und das sich vieles davon auch wissenschaftlich belegen läßt.

Das mag ja alles so stimmen. Aber die Realität ist nun mal anders. Wir Menschen sind alle verschieden. Jeder hat andere Vorstellungen, andere Konzepte. Deine Schablone paßt nicht überall. Und nicht jeder hat das Glück, den absolut perfekten Partner, der in allen Vorstellungen etc. zu einem paßt, zu finden. ich würde sogar behaupten, daß das nur ein geringer Prozentsatz schafft. Alle anderen haben wohl in der Beziehung zu ihrem Partner irgendwelche Reibungspunkte, wo es eben nicht so paßt und immer mal knirscht.

Sind diese Beziehungen deshalb schlecht? Muß man sie beenden, weil man nicht den richtigen Partner hat? Oder sollte man doch versuchen, sich zu arrangieren, das Beste daraus zu machen, weil eben ein Großteil doch sehr gut paßt? Da hat jeder eine eigene Leidensfähigkeit, jeder kann nur selbst wissen, was er aushalten kann. Aber die Aussage "dann ist der Partner der falsche" (schon öfter mal bei Dir gelesen, egal ob im allgemeinen oder speziellen Kontext) finde ich sehr gewagt.

Auch Aussagen zur Art der Familienorganisation und Arbeitsaufteilen ("Wir haben immer alles fair aufgeteilt und immer beide gleichviel gearbeitet") finde ich sehr provokativ. Daß es so war/ist - wunderbar. Finde ich toll für Euch. Nur auch hier gibt es ein ABER: Nicht überall paßt es. Da arbeitet einer in Schichten 24/7, einer arbeitet in Außendienst und ist viel unterwegs, einer verdient bedeutend weniger. Auch wieder falscher Partner? Falsche Lebensentscheidung desjenigen, der einen solchen Beruf hat? Falsche Ausbildung, falscher Lebensweg?

Mein ABER hier: Zum einen muß es auch Leute geben, die die Jobs machen, die weniger gut bezahlt werden (als Beispiele jetzt einfach mal: Erzieher, Krankenschwester/-pfleger, Altenpfleger, Putzleute etc. ) Es gibt auch Leute, die wenig verdienen, aber denen der Job trotzdem Spaß macht. Haben die eine falsche Entscheidung getroffen? Liegt das Übel nicht an anderer Stelle (daß diese Jobs nicht viel mehr anerkannt werden?)? Dafür kann keiner was. Wir können nicht alle hochqualifizierte und/oder gutbezahlte Jobs haben. Die sind einfach nicht für jeden vorhanden. Noch dazu muß man sehen, daß - selbst bei absoluter Chancengleichheit in der Bildung - nicht jeder die gleiche Intelligenz hat, nicht jeder die gleiche Veranlagung hat, ein gewisses Bildungsniveau zu erreichen. Auch wenn man versucht, heute viel gleichzumachen, wir sind nicht gleich. Da gibt es Menschen, denen fliegt die Bildung zu und die schließen alles mit Bestnoten ab. Und dann gibt es die, die ackern und lernen und trotzdem keine guten Abschluß schaffen, sondern vielleicht grad so einen 3er. Die nicht studieren können, dann aber wohl hervorragende Erzieher oder Krankenschwestern oder was auch immer sind. Aber dann eben verhältnismäßig wenig verdienen. Und wo es sich dann der Geburt von Kindern unter Umständen nicht mal lohnt noch Teilzeit zu arbeiten. Und Vollzeit eben nicht möglich oder nicht gewollst ist (Stichwort: auch Zeit für die Kinder haben).

Und diese Denke, das Berücksichtigen dieser Umstände, fehlt mir bei Dir manchmal.

Ich finde z.B. auch, daß mein Mann und ich unser Leben super organisiert haben. (Wir haben aber auch unsere ganz eigenen Baustellen in der Beziehung). Aber nicht bei jedem kann das so funktionieren. Nicht bei jedem macht das so Sinn. Nicht bei jedem wäre das so ökonomisch sinnvoll (Stichwort bei uns: zusätzlich zur Betreuung Kiga/Schule noch eine Ersatzoma/Babysittern, die zu gewissen Zeiten bei uns gebraucht wird).

In dieser Beziehung könntest Du meiner Meinung nach manchmal empathischer sein. Und auch da über den Tellerrand schauen. Und für den speziellen Fall mit speziellen Rahmenbedingungen was schreiben, ohne über Dein eigenes, in den Punkt perfektes Leben, zu schreiben. Denn das hilft Leuten, bei denen genau das nicht geht, nicht weiter.

Vielleicht fällt mir später noch mehr zu Deinem Faden ein, aber das hier ging mir so als Erstes durch den Kopf und wollte ich hier schon mal schreiben.

PJfefdfermiDnzbonxbon


Jeder hat ja seinen ganz eigenen Schreibstil. Der eine schreibt emotionaler, der andere sachlicher. Soweit ist das ja auch in Ordnung.

Aber bei dir sensibelmann wirkt es nicht nur sachlich, kalt sondern auch noch so oberlehrerhaft. Dass Du deine Lebensweise als die einzig wahre darstellst. [[http://www.med1.de/Forum/Cafe/737357/?p=8]] dieser Thread hier passt da sehr gut rein. Für Dich scheint es Deine Sicht der Dinge, Deine Möglichkeiten die Du umgesetzt hast, zu geben und sonst nichts. Mal in eine andere Richtung denken, sich hineinversetzen, Empathie finde ich bei dir - Fehlanzeige. Ich habe schon ganz oft gedacht, ach da ist er wieder, der uns allen moralisch überlegene Spießer mit dem perfekten Leben -.- Meiner Meinung nach passt Dein Nick überhaupt nicht zu Dir. Ich persönlich finde dich nicht sensibel. Kein bisschen. Und humorvoll auch nicht. Mag sein, dass ich mich irre. Denn ich kenne Dich ja nur von Deinen Texten. Und ich will Dich auch nicht beleidigen oder angreifen. Es ist halt nur so, dass Deine Beiträge einen unglaublich schulmeisterlichen und unsensiblen Eindruck auf mich machen. Ich glaube, deshalb ignorier ich deine Beiträge im Beziehungsfaden ganz gerne mal, weil ich auch merke, dass Du zu ALLEN so bist und das einfach deine Art ist. Ich kann aber auch verstehen, wenn manche User sich durch deine Art zu schreiben angegeriffen fühlen.

C_omreakn


(Un-)sensibelmann macht doch auch hier wieder deutlich, dass aus seiner Sicht die anderen Schuld sind am Falschinterpretieren und es nicht an ihm liegt, auch wenn er versuchen möchte, es zukünftig "für die Dummen" besser zu formulieren:

Das könnte man jetzt als böswillige Interpretation auffassen. Aber so habe ich es nicht aufgefasst. Es gehört zu den Grundregeln der Kommunikation, dass man nicht nur weiß, was man gesagt hat, sondern auch was der andere gehört hat. Bisher hat er sich immer in den Fäden nur damit gerechtfertigt, was er gesagt hat. Und das Vernommene hat ihn wenig interessiert. Wenn er sich jetzt damit erstmals in diesem Ausmaß damit beschäftigt, dass sein Empfänger unter Umständen ein anderes "Protokoll" kommuniziert als er sendet, dann sehe ich das erst mal als positiv.

LyastSuxmmer


Wenn ich was rational zu verarbeiten versuche, und das tue ich hier, gehen Gefühle bei mir verloren oder sind kaum beteiligt.

Und ich vermute mal, dass es ohne emotionale Beteiligung schwer wird.

Menschen sind (in der Regel, es gibt durchaus auch seelische "Störungen", bei denen es nicht so ist) auf emotionale Resonanz ausgerichtet.

Wenn xy aus seinem Leben erzählt, dann möchte er/sie vermutlich nicht nur sachlich erfasst werden, sondern auch mit den Gefühlen. Was kommt beim anderen an, von dem was ich berichte?

Wo fällt es bei dir, sensibelmann, denn hin, wenn du von den Lebensgeschichten hier liest? Wärst du in der Lage eine emotionale Resonanz auf das Gelesene zu geben?

C}omIraKn


Das ist bei mir wohl eher schwer, dazu trenne ich Gefühl und Ratio zu stark.

Auf den Punkt :)^

Dabei geht es doch hier im Forum in der Regel um hochemotionale Themen. Nimm einfach zu 20% Logik in deine Beiträge. Und dann verpackst du sie in 80% Verständnis, Empathie und auch mal eine virtuelle Umarmung. Und du wirst sehen, dass deine Aussage viel besser angenommen wird, als wenn sie 100% des Beitrags ausmacht. Vielen Leuten ist hier geht es trotz konkreter Fragen auch darum, sich auszukotzen, Ängste abzuladen und Zuspruch zu erfahren. Das ist viel wichtiger als der Rat am Schluss. Denn wenn man sie mental wieder auf die Beine stellen kann, kommen sie auch ganz sanft irgendwann zum gleichen Ergebnis, ohne dass man direkt aus dem Handbuch des eigenen Lebens rezitiert.

Diese Reaktion letzte Nacht war bezeichnend für deine Denkweise:

Und gegen das Empfinden, meine Sätze seien überheblich, hilft meines Erachtens am besten eine sachlich begründete Widerlegung meiner Aussagen.

Merkst du was? Das ist so, als würde man zum Beweis einer wackelnden Schraube ein Foto verlangen.

wVavpe_sxeven


Wenn er sich jetzt damit erstmals in diesem Ausmaß damit beschäftigt, dass sein Empfänger unter Umständen ein anderes "Protokoll" kommuniziert als er sendet, dann sehe ich das erst mal als positiv.

Das Bewusstsein darüber war sicherlich immer schon da, genügend entsprechende Reaktionen gab es ja. Positiv (aus meiner Sicht) wäre, wenn ein - ernsthaftes - Nachdenken darüber einsetzen würde, dass es bei einer Häufung von "Falschinterpretationen" mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit am Sender liegt. Daran habe ich angesichts solcher Äußerungen:

es sind nur mehrere Empfänger, die meine Sätze falsch interpretieren oder falsch verstehen

erhebliche Zweifel.

Es ist ja s...manns gutes Recht, bei seiner Kommunikationsweise zu bleiben, er sollte dann aber in Kauf nehmen, dass entsprechende Reaktionen erfolgen und deshalb nicht eingeschnappt sein, was er aber oft genug zu sein scheint, indem er versucht, Kritiker in ihre Schranken zu weisen (z.B. "Suchst du Streit?", "finde ich nicht angemessen", etc...). Sensibel scheint er nur zu sein, wenn es um seine eigenen Befindlichkeiten geht, eine Sensibiltität in Bezug auf Befindlichkeiten anderer habe ich noch in keinem seiner Beiträge wahrgenommen. Liegt aber vermutlich nur an mir selbst...

Daran, dass er ja auch positive Rückmeldungen erhält, kann man natürlich aber auch wieder erkennen, dass die menschlichen Sympathien/Antipathien individuell sehr unterschiedlich verteilt sind und selbstverständlich immer ganz viel mit einem selbst zu tun haben und durch welche Brille man die Welt sieht.

GLra$p8efru[itsxaft


Hallo Sensibelman,

Welchen Zweck verfolgt dieser Faden?

Eine gute Frage, finde ich. Deine Erklärung hierzu vorab, hat ja enormen Sprengstoff.

Da ich in zahlreichen Beiträgen mehr oder weniger persönlich angegriffen werde, möchte ich die Möglichkeit eröffnen, hier separat darüber zu diskutieren, damit nicht jedesmal durch persönliche Angriffe gegen mich, Missverständnisse u.ä. ... die Beiträge anderer Forenteilnehmer zerfleddert werden und ins OT abgleitet.

Ich bin gespannt, in welche Richtung das geht. Verstehe ich das richtig? Du fühlst dich hier im Forum übermäßig angegriffen und kommst mit den Reaktionen darauf nicht so richtig klar?

Bei mir ist es so: Ich hab viel mit Menschen zu tun und es geht dabei oft um äußerst schwierige Themen. Diese löst man dann in der Regel auch nicht alleine, sondern sucht sich dann den besten unterstützenden Rahmen.

Wahrscheinlich brauchst du den jetzt auch und suchst ihn dir hier?

@ all:

Bittebitte, lasst diesen Faden nicht aus dem Ruder laufen.

So groß ist die Sorge? Ich teile sie nicht. Doch du hast es auch selber in der Hand. Wer austeilt, muss auch einstecken können, heißt es ja. Und ich denke, du kannst einiges ab. So wie du hier im Forum diskutierst, könntest selbst einen total schlagfertigen Austausch wunderbar durchstehen. Dein Selbstwertgefühl dürfte in astronomischer Höhe sein. Da wäre höchstens Mal zu schauen, wie viel davon quasi aufgeblasen ist, oder? ;-) Wen diese Aussage wundert, sie kommt als Rückmeldung auf ein Posting von Sensibelman an mich.

Als ich dich in Inas Faden angeschrieben habe, war das eine Reaktion auf deine wohl omnipotente und derzeit eigentlich auch omnipräsente Art und Weise. Inas Faden hast du nach ca. 120 Beiträgen selber schon mit über 40 Postings bestückt, ohne mit ihr wirklich tief und nah im Gespräch zu sein, finde ich, sondern offenbar eher und lieber, um mit einigen Usern über deine Weltsicht zu diskutieren. Ich lese hier schon seit Jahren viel mit und mir kam es fast schon so vor, als ob es für dich persönlich eine Niederlage wäre, wenn der Faden Mal auch nur zeitweise in eine andere Richtung gehen würde, als es deine persönliche Meinung zulassen kann.

Deine Antwort war dann so xxx, herablassend und eigentlich auch persönlich abwertend, wie ich selten was zu hören bekommen habe. Und meiner Erfahrung nach müssen viele Menschen erst Mal richtig Dampf ablassen, bevor sie überhaupt konstruktiv umdenken und arbeiten können. Diejenigen, die das nicht hinbekommen, brauchen meist auch wirklich einen unterstützenden Rahmen, um sich weiterhin so verhalten zu können. Einsichten treten meist erst nach ausreichend Gegenwind ein. Daher sehe ich den Faden hier mit etwas gemischten Gefühlen.

Die meisten User im Beziehungsbereich sind viel zu zurückhaltend und auf Form und Inhalt bedacht, um Mal so richtig auf den Zahn zu fühlen. Der Haupttenor ist eigentlich immer Mal wieder, die Beziehung an sich in Frage zu stellen und damit braucht man dir ja sowieso nicht kommen. Was auch vollkommen in Ordnung ist, wenn jemand glücklich ist, ist das doch großartig.

Doch vielleicht kommst du gerade selber (privat) dennoch an deine (Toleranz-)Grenzen? Vielleicht gerade auch in der Diskussion um Sex, Erotik, Gewalt und Macht? Teilen eigentlich alle dir wichtigen Menschen deine Ansichten, so wie es dir gut tut und dich konsequent bestätigt?

An dieser Stelle höre ich mit den Fragen auf, gerade auch, weil ich nicht den gleichen Fehler machen möchte wie du.

Ich hoffe auf einen guten Ausgang für dich. Schön finde ich, dass du dir die Mühe machst, hier zu posten. Schade würde ich es finden, wenn du nicht durchhalten würdest.

C/omRran


Was mir noch auf der Zunge liegt: soweit ich deine Historie zurückverfolgen konnte (auch in deinem ersten Account, da ist die Rückverfolgung allerdings zeitlich eingeschränkt) ist dies das erste Thema, welches du über ein persönliches Anliegen zu deiner Person eröffnest. Dass du selbst mal um Rat fragst, finde ich schon beachtlich, nahezu menschlich für einen großen Rationalisten. Und wie du gemerkt hast, ist dies kein Problem, welches sich rein rational lösen lässt. Ich werte das mal positiv, dass auch du mal offen ratlos bist und auch darüber sprechen kannst.

Auch die Vergangenheit, dass man dich nie in der Rolle des Ratsuchenden erlebt hat, hat mit Sicherheit die empfundene Überheblichkeit befördert. Manch einer mag sich gefragt haben, wozu du hier bist. Ob du so ein großes Sendungsbewusstsein hast, dass du jedem und allem helfen kannst, oder ob du nur immer betonen möchtest, wie gut du es hast im Vergleich zu all den Opfern hier.

Viele zeigen hier offen Schwäche und Hilflosigkeit. Und da ist das Misstrauen vermutlich da, wenn jemand immer alles im Leben ganz easy stemmt, ob derjenige der richtige Ansprechpartner dafür ist. Da du ja auch sehr prominent in manchen Themen unterwegs bist, könnte das die Gereiztheit erklären.

Insofern ist ein Sensibelmann mit wahrgenommenen Schwächen durchaus ein Pluspunkt. Und selbst wenn du einfach mal keine eigenen Sorgen hast, so kannst du immerhin auch in deinen Antworten auch öfter mal zugeben, dass auch du Grenzen hast oder nicht weiter weißt. Auch das würde viel von deinem Image relativieren.

Interessant fand ich dein Motto in deinem alten Account:

Wer nicht prüft, glaubt nicht oder arbeitet nicht wissenschaftlich, wer nicht zweifelt, der prüft nicht.

EQhema]liger LNutzerR (#6A02696x)


Und gegen das Empfinden, meine Sätze seien überheblich, hilft meines Erachtens am besten eine sachlich begründete Widerlegung meiner Aussagen.

Und da beißt sich die Katze m.E. in den Schwanz, denn du lässt andere Sichtweisen und vor allem Erfahrungswerte meiner Beobachtung nach kaum bzw. eigentlich nie gelten. Du verlangst von anderen sachlich begründete Widerlegungen deiner Aussagen, die aber letztlich auch nur Erfahrungswerte bzw. oft allgemeines Gewäsch über vermeintliche Kausalitäten sind, wie beim Thema Ernährung und Libido etc. Wenn dir jemand entgegnet, dass das zwar gut gemeinte Ratschläge sind, die in seinem Fall aber zu keiner positiven Veränderung führten, weil er dies und das schon ausprobiert hat, dann sagst du eigentlich nie bzw. ich habe es noch nie gelesen: "Ok, das ist schade, dann ist dein Fall anders gelagert und an deiner Lebensweise liegt es offenbar nicht". Nein, es geht dann immer weiter. Dann hat man dieses oder jenes nicht richtig gemacht, nicht intensiv genug oder am Ende einfach nicht genug gewollt, denn in deiner Welt gibt es tatsächlich für jedes Problem eine Lösung. So ist es m.E. aber nicht und deshalb sorgt dein beharrliches Auftreten für Befremden, weil eben immer mitschwingt, dass es an den anderen liegt, die einfach nicht so wie Herr oder Frau Sensibelman funktionieren.

Ich glaube, wenn du mal sagen würdest, dass du im Leben vielleicht auch einfach EIN BISSCHEN Glück hattest, würde dich das gleich viel sympathischer wirken lassen, statt zu suggerieren, dass alles nur mit deiner Einstellung und den richtigen Entscheidungen zu tun hat.

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