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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

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An der Beziehung festhalten - oder nicht?

Alias 743262


Wie bist du denn drauf? Darauf werde ich gar nicht eingehen. :(v

pvennxibenxni


xpunkt, das halte ich so für nicht durchdacht.

Zum einen ändert sich doch durch ein Kind extrem viel, auch im Miteinander der Eltern (das hat aber nur wenig mit Egoismus zu tun).

Zum anderen kann man die Impulsivität, die zum Streit führt, oft eben nicht kontrollieren.

Als Lösung also "vorher nachdenken" oder "anders verhalten" vorschlagen, halte ich für nicht zielführend.

Und Eltern vorwerfen ein Kind nicht zu lieben, weil sie sich streiten ..... oh mann.

Ganz abstrahiert vom konkreten Fall: ein Kind, das nicht in einer "normalen" Eltern-Kind-Konstellation aufwächst, ist _nicht_ zwingend unglücklich.

h#ag-ty:sja


dass er wieder zum sport möchte und mal weggehen, kann ich verstehen.

wie wäre es denn, wenn er einen abend die woche weg ist und einmal morgens zum sport geht, im gegenzug du dann aber auch einmal die woche abends und einen morgen am wochenende kindfrei bekommst?

du kannst ja abpumpen auf vorrat und dann raus mit dir unter leute, kopf frei bekommen.

wenn ich die zeit zurück drehen könnte, ich würde heute zeitig auf meine auszeiten bestehen und gegenseitig raum schaffen für schöne erlebnisse ohne kind, soziale kontakte und ggenseitiges ermöglichen von ausschlafen und durchschlafen.

wenn ihr beide abwechselnd weggeht und dann zufrieden nach hause kommt, entspannt sich auch diese gegenseitige missgunst (du hast "nur" das bisschen haushalt und das baby vs. er ist den ganzen tag unter erwachsenen und hat da feste pausen).

p9enRnibAennxi


Alias 743262,

ich hatte vorhin noch diese Gedanken: Euer Kind ist "erst" sechs Monate alt. Mit der neuen Zusatzinformation: bestehen die Probleme zwischen Euch in dieser Form "erst" seit der Geburt? Wie lange seid Ihr schon zusammen? Ist er eigentlich der Kindsvater

Vielleicht sind die Antworten nicht so wichtig (bzw. vielleicht magst Du sie nicht geben), aber:

Möglicherweise habt Ihr nur einen Hänger und durch die neue Lebenssituation nehmen manche Probleme (=> Streits) zu.

Jetzt mal was gewagtes (vielleicht nur pseudormantischer Stuss):

Nach meiner (und anderer :-) ) Erfahrung ändern sich Beziehungen sowieso. Wenn man frühzeitig sowas wie eine Paarberatung annimmt, kann man sich vielleicht etwas mehr "aufeinander hin" entwickeln. Immerhin redest Du in Bezug auf Euer Baby doch sehr respektvoll von ihm (ihr kriegt das gut hin mit dem Baby, er ist ein toller Papa). Und vielleicht ergibt sich jetzt irgendwo eine neue Chance etwas neues aufzubauen, weil Du ihm auf neue Art näherkommen könntest? Alles verloren ist vielleicht nicht.

*grübel*

Alias 743262


Hey ihr zwei,

mir wäre ja schon geholfen, wenn das Baby abends ohne Stillen und Tragen (klappt nur bei ihm) einschlafen würde. Ich stille, es schläft ein, 20 Minuten später wird es wieder wach, ich stille, es schläft ein, es wacht wieder auf, mein Partner trägt es und irgendwann ist dann erstmal Ruhe, wenn wir Glück haben.

Wir sind seit fast sieben Jahren zusammen und Streit gehört bei uns dazu - sind doch sehr unterschiedlich. Ja, er ist der Vater. Er hat bereits Kinder. Und dazu habe ich gleich noch eine Frage: Er behauptet, er vernachlässige seinen über 20 jährigen Sohn, der uns regelmäßig besucht und möchte auch daher Abende für sich. Ich halte das für seltsam. Vernachlässigen?!

g,aul>oisxe


Was ist seltsam daran? Wieviel Zeit möchte er denn mit seinem Sohn verbringen? Doch wahrscheinlich nicht fünf von sieben Abenden?

Und ja, auch ein 20jähriger braucht und möchte Zeit mit seinem Vater, wahrscheinlich viel dringender als ein 6monatiges Baby. Ist doch toll, wenn die beiden sich so gut verstehen, das zeigt, wie verantwortlich er sich als Vater fühlt.

Ich wünschte, mein ExMann zeigte auch nur einen Hauch von Interesse an der Entwicklung seiner mittlerweile auch ziemlich großen Kinder. Meinem Nachwuchs tut dieses Desinteresse sehr, sehr weh.

Das ist aber eine andere Baustelle: du hast einen Mann mit Vergangenheit. Leb damit.

Ich stille, es schläft ein, 20 Minuten später wird es wieder wach, ich stille, es schläft ein, es wacht wieder auf, mein Partner trägt es und irgendwann ist dann erstmal Ruhe, wenn wir Glück haben.

Das meinte ich mit meinem vorherigen Beitrag: genau hier hast du jetzt Handlungsspielraum. Dein Kind ist alt genug, um allmählich einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus zu finden. Will heißen: frühabends stillen, ins Bett bringen, Feierabend. Kein Rumtragen mehr. Nochmal stillen, wenn ihr ins Bett geht, aber zwischendurch kein Programm mehr. - Ich brauche dir das nicht zu erzählen, du weißt, wie das geht.

Du tust deinem Kind mit stundenlangen abendlichen Aktionen keinen Gefallen, im Gegenteil. Du könntest aber eventuell mehr Zeit mit deinem Mann verbringen und was anderes mit ihm machen, nicht nur rumstreiten.

Alias 743262


Hallo Gauloise,

wenn ich wüsste, wie es geht, würde ich es anders machen, glaub mir... Es funktioniert bisher einfach nicht anders. Ich kann singen, streicheln, neben ihm liegen - es schreit sich in Rage. Wäre auch tagsüber froh, wenn ein Mittagschlaf funktionieren würde, der nicht auf mir stattfindet.

Statt Zeit mit meinem Partner zu verbringen, würde ich lieber mal wieder irgendwas für mich machen - in Ruhe, nicht im Schweinsgalopp.

mYaWliQkxa82


Ich bin geneigt zu sagen, es ist ein 6 Monate altes Baby, es kann noch nicht anders, nimm es an wie es ist und arrangiert euch damit, ihr seid die Erwachsenen.

Aber ich kann auch verstehen, dass dir diese Aussage momentan nix hilft und dich nur noch mehr in Gegenwehr versetzt, stimmts?

Wie geht es dir in den Momenten wo dein Kleines schlafen soll? Bist du ruhig und entspannt oder eigentlich total genervt und innerlich aufgewühlt, weil du ahnst bzw fürchtest, es macht wieder Theater beim einschlafen bzw ablegen und du wirst Stunden brauchen bis es (wenn überhaupt) schläft?

Stichwort: selbsterfüllende Prophezeiung

Mir hat es geholfen, mir immer und immer wieder vor Augen zu führen, dass ich meinem Kind nur helfen kann, wenn ich innerlich nicht koche und es in seiner Stimmung annehme wie es ist.

Nen Tipp, wie man auf Knopfdruck diesen inneren Druck los wird, kann ich dir nicht geben, da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Und da es momentan scheinbar nicht über "erst zeit für mich haben" geht, weil dein Kind das nicht zulässt, sattel das Pferd irgendwie von hinten auf.

hZag-t@ysja


ich würde wohl versuchen, ihn zu stillen und dann den papa ein paar tage von vornherein das insbettbringen zu überlassen.

wenn er bei ihm am ende doch einschläft, ist es ja vielleicht auch gleich möglich. der papa hat keine brüste, der riecht nicht nach milch und vielleicht ist er auch ruhiger.

oder - wie geschrieben - regelmäßig abpumpen und dann weg mit dir, sobald papa übernimmt. ins kino, irgendwo in eine bar, was trinken, essen gehen, ohne, dass jemand auf den teller grapscht oder du dich beeilen musst, ehe das kind schreit.

was seinen großen sohn angeht, sehe ich es auch so, dass der trotzdem noch seinen vater sehen will. ist ein berechtigtes interesse. zumal dann auch dein partner mal rauskommt und vielleicht zufriedener und entspannter wird.

ich denke wirklich, wenn ihr euch das besser aufteilt und jeder seine auszeiten bekommt, wird es entspannter.

pAennKibbenyni


Alias, keine Ahnung ob Dir der Gedanke was bringt:

Also ich bin da ja eher unbedarft und habe echt keine Erfahrung damit, aber ich habe hin und wieder den Begriff "Schreikinder" (beschissener Begriff!) gehört. An die Mütter: ist das, was Alias 743262 schreibt, typisch für ein Schreikind? Falls ja, da gibt es doch sogar professionelle Unterstützung (oder auch entsprechende Foren, bei Urbia oder so?)?

Die Mama meiner Exfreundin (Tagesmutter) meinte, man müsse Kinder auch mal wach sein und quängeln lassen (sinngemäß).

Sorry für die Binsenweisheiten. :)_

Zu dem 20jährigen Sohn:

Ich sehe das zum Teil wie malika, sicher braucht auch er seinen Papa. Ich war bis ich 16 war der Jüngste in unserer Familie, und dann kam plötzlich jüngerer Nachwuchs dazu. Das war schon ok, aber um ganz ehrlich zu sein, hat das schon ein bisschen irgendwie geschmerzt.

Vielleicht könnt ihr seinen Sohn ja auch in Sachen Baby mit ins Boot holen? Er könnte sich mal ab und zu ums Geschwisterchen kümmern und Du währenddessen etwas für Dich tun. Ja, oder er zusammen mit seinem Papa das Baby hüten und bespaßen.

Keine Ahnung.

:)_

m+alikVa82


Zusätzlich ist es für das Baby natürlich echt schwer runter zu fahren und zur Ruhe zu kommen, wenn es eure Streitereien mitbekommt, und das anscheinend relativ oft? :-|

Alias 743262


Huhu,

danke für eure Beiträge.

Also was das Schlafen angeht, da koche ich nicht. Ich weiß mittlerweile einfach, dass das Baby tagsüber nur auf mir schläft oder eben mal unterwegs in der Trage. Würde ich es ablegen, würde es aufwachen und weinen und an Schlaf wäre nicht mehr zu denken. Weil ich dauermüde bin, habe ich das akzeptiert - lieber so als ein völlig übermüdetes knatschiges Kind. In der halben Stunde kann ich essen, dösen oder doof gucken. Auch abends bin ich eher entspannt. Nützt aber nix. Wo ich immer wieder unentspannt bin: Wenn die Tränen fließen und der Kopf hochrot ist, weil ich zur Toilette gehe oder Brei erwärmen oder sonstige Einminutenaktionen.

Der große Bruder ist regelmäßig zu Besuch bzw. wir unternehmen was, er liebt sein Geschwisterchen sehr.

Hmm, wir streiten etwa alle 1-2 Wochen, jedoch nicht immer laut und maßlos.

m+a?liMka8x2


Hmm, wir streiten etwa alle 1-2 Wochen, jedoch nicht immer laut und maßlos.

Ach so, sorry. Bei mir kam das irgendwie so an, wie wenn das nahezu täglich ist. Das hab ich missverstanden.

Kann aber trotzdem sein, dass das Baby die Grundstimmung als sehr beunruhigend empfindet und deshalb permanent deine Nähe sucht. :)_

g/auDloisxe


Für mich hört sich das eher so an, als ob das Kind die angespannte Lage der Mutter wahrnimmt und deswegen nicht zur nötigen Ruhe findet.

Nochmal: man tut dem Kind keinen Gefallen damit. Man denkt immer, ochjo, das arme Kind, es braucht meine Nähe, kann nur auf mir schlafen, braucht den Körperkontakt, *hier beliebige andere Phrase einfügen*...nein, das ist in dem Alter nicht mehr so. Was das Kind braucht, ist ungestörter Schlaf.

Es ist jetzt Zeit, die Stillsymbiose sachte aufzulösen. Zum Wohl aller Parteien.

So fantastisch, wie das in den ersten Lebensmonaten ist, aber in dem Moment, wenn das Baby Zähnchen hat, Interesse an anderen Dingen als der Mutterbrust entwickelt, wenn Beikost ins Spiel kommt, kann man die Nabelschnur endgültig kappen. Und nett und entschieden sagen, fein, das wars mit uns beiden als Einheit, jetzt werd mal groß. Ich stille dich noch, aber danach gehst du in dein eigenes Bett (oder der Papa bringt dich), hab dich lieb, schlaf gut.

Würde ich es ablegen, würde es aufwachen und weinen und an Schlaf wäre nicht mehr zu denken. Weil ich dauermüde bin, habe ich das akzeptiert - lieber so als ein völlig übermüdetes knatschiges Kind.

Genau da musst du raus. Das wird für einige Nächte zu noch mehr Stress führen, aber - was sind einige Nächte Stress gegen das Dauerzombiedasein, was du jetzt gerade führst? Schmeiß das Kind aus deinem Bett. Wie gesagt, auch dein Kind leidet, vergiss das bitte nicht.

Schaffst du! Habe ich dreimal gemacht, alle Kinder sind viel-dauernd-und-gerne-Schläfer geworden! @:)

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