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Beziehungschancen von Jungrentnern?

G;arte=nteichxfrosch


Ihr könnt zusammen eine WG machen, ohne eine Bedarfsgemeinschaft zu werden. Dann sorgt weiter jeder für sich selbst.

Stimmt, aber dann müsste ich die Beziehung immer verheimlichen, was auf dem Dorf auch nicht einfach ist. Außerdem kann ich nicht in eine Wohnung ziehen die teurer ist als meine jetzige, was schwer werden dürfte, da wir ja 2 Schlafzimmer bräuchten. Am Problem von Urlaub und Ehe ändert es leider auch nichts.

Und mir ist noch nicht klar, warum du nicht auch einen finanziellen Beitrag zu eurem Haushaltseinkommen leisten könntest.

Weil ich erwerbsunfähig bin. Ich dachte das wäre klar, sonst würde ich keine Grundsicherung beziehen.

@ Layla101:

Für mich ist das eben wichtig mit dem Menschen zusammenzuziehen den man liebt und mit dem man alt werden möchte.

Ich bekomme meine 50 Euro Rente und knapp 1000 Euro Grundsicherung.

Er könnte nichts dafür, dass du kein Geld hast, um alle paar Monate andere Länder zu bereisen, und wenn er damit klar käme, dass er immer alleine fahren müsste, wäre das doch ein durchaus erträglicher Kompromiss, oder nicht?

Für mich nicht. Mit sowas würde ich einfach nicht klar kommen. Ich selber könnte mir ja auch nicht vorstellen ohne Partner in den Urlaub zu fahren. Das ist einfach keine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe. Ich möchte mir auch nicht ständig anhören müssen, wie toll es doch im Urlaub war und was ich alles verpasse im Leben, weil ich kein Geld habe.

Die Rechnung deiner Schwester finde ich auch etwas unrealistisch. Abzüglich Strom, Miete, Krankenversicherung, Telefon/Internet und Heizkosten bleiben mir noch rund 360 Euro im Monat. Das reicht für eine Jahreskarte fürs Freibad, regelmäßige neue Kleidung beim DRK-Shop und eine Mitgliedschaft im Sportverein.

Aber wie kann man sich davon bitteschön Klavierunterricht, ein Auto, Urlaub, teure Kleidung und Bio-Lebensmittel leisten?

mbonvd+stxerne


Kann man nicht. So etwas behaupten nur Leute, die selbst nicht auf Grundsicherungsniveau leben.

SFpiegeJlbixld82


Für mich nicht. Mit sowas würde ich einfach nicht klar kommen. Ich selber könnte mir ja auch nicht vorstellen ohne Partner in den Urlaub zu fahren. Das ist einfach keine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe. Ich möchte mir auch nicht ständig anhören müssen, wie toll es doch im Urlaub war und was ich alles verpasse im Leben, weil ich kein Geld habe.

Aber du kannst eben nicht erwarten, das dein Partner dauerhaft für dich aufkommt.

Wie schon oft geschrieben, in einer Notsituation bzw bei einem überschaubaren Zeitraum, überhaupt kein Problem...aber bei dir ist es halt so, das es "ewig" wäre.

Dein Partner kann nichts dafür, das du erwerbsunfähig bist und ich, aber nur meine Meinung, fänge es ziemlich dreist, dann zu "verlangen" das er für dich aufkommt.

Du kannst dich genauso gut in jemanden verlieben, dem es eventl. genauso geht wie dir...als Hartz 4 Empfänger zb...dann wäre auch nix mit Urlaub, Auto oder eventuellem Zusammenziehen, weil das ja auch angerechnet wird.

PJythonixst


Ich bekomme meine 50 Euro Rente und knapp 1000 Euro Grundsicherung.

Also 1000 EUR im Monat. Ich finde das einen durchaus üppigen Beitrag der Gemeinschaft aller Steuerzahler an eine erwerbsunfähige Person. Denn bis 67 sind das locker 12.000 EUR mal ca. 39 Jahre = 804.000 EUR.

Die Rechnung deiner Schwester finde ich auch etwas unrealistisch. Abzüglich Strom, Miete, Krankenversicherung, Telefon/Internet und Heizkosten bleiben mir noch rund 360 Euro im Monat.

Allein wohnen ist halt teuer, hier 640 EUR/Monat. Zu zweit halbieren sich diese Aufwände in etwa.

Und 360 EUR für Lebensmittel, Kleidung und Freizeit ist doch durchaus ganz gut für eine Einzelperson.

Aber wie kann man sich davon bitteschön Klavierunterricht, ein Auto, Urlaub, teure Kleidung und Bio-Lebensmittel leisten?

Du hast doch Zeit. Klavier selbst lernen (autodidaktisch mit Büchern aus der Bibliothek) auf einem gebrauchten Digitalpiano, Urlaub via Couchsurfing und Reisen per Trampen oder Interrail-Ticket oder Mitfahrgelegenheit, teure Kleidung 2-3 haltbare Stücke im Jahr aussuchen, die ihr Geld auch wert sind, Bio-Lebensmittel selbst anbauen, gerade auf dem Land.

So ganz verstehe ich übrigens nicht, wie eine Erwerbsunfähigkeit gleich für den Rest des Lebens gelten soll. Temporär, ok, aber es gibt doch auch mal wieder neue Chancen. Gerade online gibt es Berufsmöglichkeiten, die von der klassischen Präsenzarbeit wegkommen. Und wo auch keine Körperarbeit, sondern Kopfarbeit zählt.

P9ytholnilsxt


Kleine Korrektur:

Denn bis 67 sind das locker 12.000 EUR mal ca. 39 Jahre = 468.000 EUR.

X[iraIixn


Nur das sie nicht nur bis 67 lebt... und da sie auch kaum in die rente eingezahlt hat, bleibt es beim sozialstaat sie zu versorgen.

Das ist auch ok, wenn man wirklich arbeitsunfähig ist.

Nur darf man dann eben keinen 3 wochen urlaub in der karibik erwarten.

Und wie ich es schon sagte find ich es doof der arbeitenden person dann den urlaub nicht zu gönnen... wenn man 365 Tage im jahr urlaub hat.

Ja vielleicht ist die aussage politisch unkorrekt... aber zumindest einen anteil ansparen sollte doch möglich sein.

10euro im monat. In 2 jahren sind das 240euro in einer spardose.

Wenn ich wüsste die person will und tut, würde ich bezuschussen... wenn aber die erwartungshaltung da is: partner zahlt schon, würd ich mich wien geldesel fühlen.

P{ython}ixst


Stimmt, aber dann müsste ich die Beziehung immer verheimlichen, was auf dem Dorf auch nicht einfach ist. Außerdem kann ich nicht in eine Wohnung ziehen die teurer ist als meine jetzige, was schwer werden dürfte, da wir ja 2 Schlafzimmer bräuchten. Am Problem von Urlaub und Ehe ändert es leider auch nichts.

Nö, Zweiraumwohnung, der eine bekommt das Schlafzimmer, der andere das Wohnzimmer mit einer Bettcouch. Dann hat technisch jeder sein Zimmer (wo ihr wirklich schlaft, ist völlig egal), der Kühlschrank bekommt zwei getrennte Bereiche, schon klappt das. Und was die Leute im Dorf sagen, ist auch schnurz.

Ein (altes) Auto gibt's auf dem Dorf quasi geschenkt. Und zwar so: du bietest alten Leuten aus dem Dorf eine Versorgung an. Aber mit ihrem Auto, das sie nicht mehr fahren können oder wollen: Wege erledigen, Einkaufen, Fahrten zum Arzt, Gefälligkeiten. Sie bezahlen ihr Auto weiterhin komplett (Sprit, Reparaturen, alles), du aber darfst es z.B. auch 300 km im Monat zu deinen Zwecken benutzen. So ein Deal lässt sich gut einfädeln. Alte Autos mit manchmal nur geringem Reparaturbedarf gibt's auch mal geschenkt: 50-100 symbolische Euro. Fixkostenarme Autos kann man mit ca. 1000 EUR / Jahr, also etwa 80 EUR im Monat (Vollkosten!) gut für ca. 6000-8000 km im Jahr nutzen. Also da geht eine Menge. Die Zeit, die du hast, kann z.B. reichen für eigene Reparaturen des Autos, zusammen mit Literatur aus der Bibliothek.

Ich finde dein hohes Anspruchsdenken komisch ohne eine gewisse Leistungsbereitschaft. Eines braucht man mit wenig Geld: Kreativität. Vielleicht entwickelst du diese ja noch, auch aus den Anregungen hier. Von wirklich armen Leuten anderer Länder lässt sich da bestimmt eine Menge lernen.

L$ay?la1x01


Für mich ist das eben wichtig mit dem Menschen zusammenzuziehen den man liebt und mit dem man alt werden möchte.

Falls dein Partner für dich aufkommen müsste und er das nicht wollen würde, was ja verständlich wäre, würde ich aber diesen Wunsch etwas zurückstellen. Es bliebe noch die Möglichkeit, dass ihr euch offiziell als WG melden könntet, aber das muss jeder selber entscheiden. Ansonsten wären 2 Wohnungen in der Nähe doch eine gute Option. So viel dazu.

Für mich nicht. Mit sowas würde ich einfach nicht klar kommen. Ich selber könnte mir ja auch nicht vorstellen ohne Partner in den Urlaub zu fahren. Das ist einfach keine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe. Ich möchte mir auch nicht ständig anhören müssen, wie toll es doch im Urlaub war und was ich alles verpasse im Leben, weil ich kein Geld habe.

Darauf gehe ich jetzt mal nicht ein, aber dennoch möchte ich dich zu dem Thema was fragen: Du hattest geschrieben, dass eine Haushaltsführung für dich möglich ist. Wie wäre es denn, wenn du zum Beispiel einmal die Woche bei einer Privatperson putzen gehst oder sowas? Oder zweimal, wie auch immer. 100€ hätte man da schnell verdient, so könntest du dir, wenn du das Geld immer beiseite legst, sogar 2 größere Urlaubsreisen pro Jahr gönnen. Natürlich keine anderen Kontinente mit All-Inclusive Paket, aber 2 Wochen Mallorca in einer AirBnB-Unterkunft wären sicherlich drin im Sommer.

Gut, ich kenne deine Gründe der Frührente nicht, und anscheinend möchtest du dich nicht dazu äußern, aber vielleicht ziehst du diese Möglichkeit ja mal in Betracht, sofern es dir ermöglicht ist.

Aber wie kann man sich davon bitteschön Klavierunterricht, ein Auto, Urlaub, teure Kleidung und Bio-Lebensmittel leisten?

Klavierunterricht: Zweimal monatlich günstig ermäßigt bei einem Bekannten. Auto: Fährt halt keine langen Strecken und hat ein günstig finanzierbares Auto. Von teurer Kleidung habe ich nicht geredet, von hochwertiger. Die gibt es auch schon in sehr gutem Zustand auf Ebay oder Kleiderkreisel. Gut, nicht immer super hochwertig, aber schön und ausgefallen. Bio-Lebensmittel: Sie isst generell eher wenig (einmal mittags) und hat sich im Garten meines Vaters selbst was angepflanzt.

P&ythvonixst


Mal ein Tipp von mir: du, Gartenteichfrosch, hast ne ordentliche Rechtschreibung, kannst dich gut ausdrücken. Bitte überlege nicht so Sachen wie "putzen gehen", sondern was mit deinem Kopf und deiner Bildung. Computerhilfe, Hilfe bei Formularen, Briefe/Anträge schreiben für alte Leute ohne Kinder, vielleicht bist du auch Ratgeber im Sozialsystem für andere Betroffene, oder was journalistisches. Übersetzungen würden noch gehen, und eine Menge Online-Tätigkeiten von Grafikdesign, Programmieren, Fotobearbeitung, Illustrationen am PC, Lektorin, usw. usf. Es gibt da auch gute Online-Weiterbildungsmöglichkeiten.

Nur weil dir mal diese 50 EUR Rente und Grundsicherung bewilligt wurden, solltest du dich nicht als bis in alle Ewigkeit komplett erwerbsunfähig fühlen.

G=abrtente(ichfxrosch


Und 360 EUR für Lebensmittel, Kleidung und Freizeit ist doch durchaus ganz gut für eine Einzelperson.

Ja, und wovon zahlt man dann Auto, Klavierunterricht, Hausratversicherung, Möbel die mal kaputt gehen, Urlaub, etc?

Du hast doch Zeit. Klavier selbst lernen (autodidaktisch mit Büchern aus der Bibliothek) auf einem gebrauchten Digitalpiano, Urlaub via Couchsurfing und Reisen per Trampen oder Interrail-Ticket oder Mitfahrgelegenheit, teure Kleidung 2-3 haltbare Stücke im Jahr aussuchen, die ihr Geld auch wert sind, Bio-Lebensmittel selbst anbauen, gerade auf dem Land.

Die Schwester scheint aber professionellen Klavierunterricht zu nehmen und unter "regelmäßig" teure Kleidung kaufen verstehe ich auch mehr als 2-3 Teile im Jahr. Und wie viele Hartz IV Empfänger können sich bitteschön eine Wohnung mit Garten leisten?

Gerade online gibt es Berufsmöglichkeiten, die von der klassischen Präsenzarbeit wegkommen.

Das mag für andere Leute auch erfüllend sein, aber ich gehöre zu den Menschen die nicht mal wissen was Facebook eigentlich ist.

@ Pythonist:

Und du meinst das ist erfüllend, wenn man dem Partner zuliebe in eine 2 Raumwohnung zieht und sich dort auf einem Schlafsofa einrichtet?

Alte Autos mit manchmal nur geringem Reparaturbedarf gibt's auch mal geschenkt: 50-100 symbolische Euro.

Wovon träumst du eigentlich nachts? Ich habe gerade mal bei autoscout24 geschaut. Zeig mir dort mal bitte ein fahrtüchtiges Auto für 100 Euro. Ich habe nicht mal irgendein Auto für den Preis gefunden. Das billigste war ein Alfa Romeo für 200 Euro der nicht anspringt.

Fixkostenarme Autos kann man mit ca. 1000 EUR / Jahr, also etwa 80 EUR im Monat (Vollkosten!) gut für ca. 6000-8000 km im Jahr nutzen

Was für ein Auto soll das sein? Wenn ich deine besagte Schrottkiste für 100 symbolische Euro kaufe und das Auto 10L/100km verbraucht dann sind das bei einer Fahrleistung von 6000-8000km im Jahr und einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,30 Euro schon gut 900 Euro im Jahr an Benzinkosten. Für 100 Euro im Jahr kriege ich also eine Versicherung als Fahranfänger, TÜV, Reparaturen, mal neue Reifen, einen Führerschein, etc.?

Und selbst wenn: Dann blieben mir noch 280 Euro im Monat für Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Hausrat, Hausratversicherung, Sportverein, Freibad, Geburtstagsgeschenke für Freunde, Freizeitaktivitäten, Hygienartikel, Kleinreparaturen, mal ne neue Brille und was man sonst noch braucht im Leben. Meinst du echt, dass ich auf Dauer so leben will/kann?

Die Zeit, die du hast, kann z.B. reichen für eigene Reparaturen des Autos, zusammen mit Literatur aus der Bibliothek.

Als absoluter Laie soll ich in der Lage sein ein Auto mit einem Wert von 100 Euro in Stand halten zu können? Und bei den Ersatzteilen werde ich dann ebenfalls so kreativ, dass ich statt neuen Bremsscheiben einfach einen Teller mit Loch einbaue und statt des Flachriemens muss dann eben die gute alte Nylon-Strumpfhose herhalten oder wie?

Von wirklich armen Leuten anderer Länder lässt sich da bestimmt eine Menge lernen.

Ja in Afrika kannst du auch prima mit kaputten Bremsscheiben und abgefahrenen Reifen fahren. Da brauchst du auch keinen Führerschein. Hier in Deutschland kriegst du schon Probleme, wenn du den neusten Diesel in 1A Zustand fährst.

Wie wäre es denn, wenn du zum Beispiel einmal die Woche bei einer Privatperson putzen gehst oder sowas?

Was soll mir das bringen? Für mich reicht es nicht, wenn ich dann 2x im Jahr mit einem Partner in den Urlaub fahren könnte. Dann würde eine mögliche Beziehung für mich immer noch am Zusammenziehen und der Ehe scheitern.

X'iraixn


Naja den kopf in den sand stecken machts aber auch nicht besser.

Welche möglichkeiten einer aktiven lebensänderung könntest du dir denn für dich vorstellen um dein ziel zu erreichen?

sGch*n[ittexr


Strebst du denn einen Partner an, der mehr als du hat, der ein eigenes Einkommen hat?

Dann solltest du dich fragen, was du einbringen kannst um ein Gleichgewicht herzustellen. Möglich wäre, dass du die ganze Hausarbeit machst, Waschen, Kochen, Putzen, Garten. Oder bist du dazu auch nicht in der Lage und er muss eine Haushälterin einstellen? In letzterem Fall wäre sehe ich Probleme.

Bei "traditioneller" Rollenverteilung wie früher ist doch gar nichts los. Das war doch hundert Jahre so. Ihr würdet eine nahezu banal normale Beziehung führen.

Allerdings müsst ihr es als Gleichgewicht empfinden. Wenn du ihm das Gefühl gibst, du stellst riesige finanzielle Erwartungen dass er dir materielle Gütwe und Urlaube anschafft, und er dir das Gefühl gibt, dass du abhängig bist und keinen Status hast, und er auf dich hinabblickt, dann hat das keine Zukunft. Ihr müsst natürlich zusammen klarkommen.

Das natürlichste wäre in meinen Augen, dass du jemanden suchst, der auch arm ist. Dann seid ihr auf Augenhöhe, und es gibt auch nicht dieses Gefälle. Und ja, dann fährt er abwechselnd im Regen zu dir, und du abwechselnd zu ihm.

Abgesehen davon:

Jemand der nicht arbeiten kann, damit arm ist, ist ökonomisch nicht erfolgreich und ist sozial nicht erfolgreich. So jemand ist als Genspender weniger attraktiv als erfolgreiche Leute.

Da braucht sich hier niemand was vorzumachen.

Vor allem in einer materialsitischen Wettbewerbs- und Neidgesellschaft, wo Vordergründigkeit zählt, Vergleichen, Mithalten, Status, Vorzeigbarkeit, Stärke, sozialer Erfolg.

Da braucht man sich nichts vorzumachen und nichts schönzureden. Natürlich gilt nichts desto weniger: nichts muss, alles kann. Da hängt viel von einem selber und einem Quäntchen Glück ab.

FSrühlVicngs|kgind5


@ Gartenteichfrosch

du betonst das dir dies und das nicht reicht aufgrund vom Geldmangel. Zusammenziehen Urlaub ect

Nun, wie ich anfangs geschrieben habe bin auch ich in Erwerbsunfähigkeit - bin aber drauf und dran mich davon zu trennen.

Warum? meine Erwartungen ans Leben sind einfach höher - und mit ü 40 in Pension zu bleiben ? für mich sicher keine Option.

Außerdem habe ich ziemlich genaue Zukunftspläne - beruflich zumindest.

Geld zu verdienen, die Möglichkeit gibt's immer und sei es mit Kleinigkeiten - so hab ich mir zb. mein Auto zusammen gespart.

Wie Xirain schreibt - nicht den Kopf in den Sand stecken, denn so ändert sich nichts - man muss schon aktiv werden.

NFann2i7x7


Ich les hier auch immer nur was nicht geht und doof ist.

Ich mein was hast du den sonst so zu bieten? Ok du bist krank und hast wenig Geld, davon mal ab, was tust du so für dich? Was bist du für ein Mensch? Hockst du nur daheim, wartest auf Mr. Right und jammerst vor dich hin?

Oder bist du trotz allen Widrigkeiten fröhlich und offen?

Ich mein das ist auch immens wichtig, mit nem Griesgram kann keiner was anfangen. ;-) ;-D

P-ythBonxist


Du scheinst noch nicht lange so "arm" zu sein.

"Garten" gibt's für Einkommensschwache als Stück Fläche auf dem Land fast überall. Mit Hochbeeten aus alten Brettern, mit einer verwilderten Ecke, die man einfach nutzt, ggf. auch mit Erlaubnis. Mit Senkern, die man sich irgendwo abschneidet und dann heranzieht. Es braucht also nicht die Wohnung mit 400 m^2 Garten im Immobilieninserat, sondern eine Ecke, die man mit Humus/Komposterde zu etwas fruchtbarem macht. Bekannte Stellen von mundraub.org.

Professionellen Klavierunterricht kann man mit Naturalien oder Gefälligkeiten bezahlen.

Billige Autos gibt nicht in Autoscout24, sondern per Hören-Sagen im Dorf. Manchmal auch auf ebay Kleinanzeigen inseriert. Oder mal mit offenen Augen durchs Dorf gehen, wo ungenutzte Autos rumstehen. Reparieren müsste man halt lernen oder organisieren, dafür ist doch Zeit da. Und natürlich ist das günstige Autofahren auch damit verbunden, z.B. Spritkosten über Mitfahrgelegenheiten zu teilen.

Und Ziel ist z.B. VW Polo, Toyota Starlet, Renault Twingo, Citroen AX, 25 Jahre, 80.000 km, gut gepflegt mit ca. 5 Liter Verbrauch, der es wegen irgendwelchen Kleinkrams (Besitzer hat aber die Lust verloren und schon den Nachfolger besorgt) gerade nicht durch den TÜV schafft. Autos, die einen Kümmerer brauchen und einfach nur unbürokratisch weg sollen. Stell dich mal 2 -3 Tage vor den lokalen Autoverwerter, dann siehst du dort, was verschrottet wird. Und die Autos, die da auf eigener Achse hinrollen, sind zumindest fahrtüchtig. Natürlich brauchst du dann eigene Expertise zur Beurteilung. Der Verwerter gibt nur um 75 EUR für die Autos, aus denen er keine Teile bekommt, die am Markt gefragt sind.

Meinst du echt, dass ich auf Dauer so leben will/kann?

Kann => ja.

Will ist deine Sache. Ich vermute einfach mal aus deinen Antworten eine Sache im psychischen Spektrum, in Richtung Depression. Dann fällt das Kümmern natürlich schwer.

BTW: Du kannst in der gesamten EU deinen Wohnort frei wählen. Und da gibt's weit günstigere Plätzchen als Deutschland.

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