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Beziehungschancen von Jungrentnern?

Cvhxe


mond+sterne

Die reale Lebenssituation finde ich dabei bedeutungslos.

Du vielleicht. Aber andere empören sich (zu Recht) über eine unsolidarische Anspruchshaltung- und für die war der Hinweis bestimmt.

t=atuFa


@ mond und sterne

Ich finde, dass beide Fragestellungen eng verbunden sind und die Diskussion hier nicht off topic

Ich bin selber in einer ähnlichen Situation, was die finanzielle Lage angeht. Ich bin aufgrund meines Gesundheitszustands bzw meiner Behinderung dauerhaft am Existenzminimum finanziell. Das ist nicht lustig - auch in Freundschaften und Partnerschaften. Im Kern geht es für mich um die Frage von Solidarität. Warum Menschen wie mir Bindungen noch schwerer gemacht werden, weil man die Partner finanziell in Sippenhaft nimmt. Ich hätte gerne auf Sicht mehr Unterstützung und mehr Geld für Menschen, die durch Krankheit und Behinderung nicht arbeiten können. Das Existenzminimum ist auf Überbrückung kurzfristiger Hilfsbedürftigkeit ausgelegt. Man soll damit überleben können, aber nicht leben. Das ist vll. ok für kurzfristige Leistungen aber weniger für z. B. Die Grundsicherung.

Und... Menschen, die so wie die TE hier öffentlich kundtun, dass sie irgendwie auch keine Lust haben zu arbeiten, machen es schwer an den echten Notlagen der jungen EU-Rentnern etwas zu ändern. Weil sie ein beschissenes Bild auf die vielen Menschen werfen, die nichts an ihrer Lage tun können.

s$chniEttexr


Die Anspruchshaltung für die es Indizien gibt, finde ich auch eher warnend und abschreckend.

Zur "Solidarität":

Wie solidarisch ist denn die Solidarität der Beitragszahler? Werden die Beiträge freiwillig gezahlt, oder murrend und widerwillig gezahlt? Oder noch durch Schwarzarbeit hinterzogen wenn möglich?

Werden die Sozialversicherungsbeiträge von Leuten die hier die Ärmsten beneiden aus Wohlwollen bezahlt, oder um als Gegenleistung selbst versichert zu sein?

Dieses Sozialversicherungssystem gibt es um den sozialen Frieden zu wahren, damit hier nicht bald Chaos herrscht.

Das Sozialversicherungssystem hat eine jahrhundertalte Geschichte.

Der Beitragszahler hat in wesentlichen Teilen weder die Größe, noch die Informiertheit oder den Altruismus, Beiträge freiwillig zu entrichten.

Wie man an solchen Debatten deutschlandweit unablässig sieht.

Die Leute arbeiten, damit sie selbst was haben, und genug haben, nicht weil sie im Normalfall freiwillig den sozialstaat stützen sollen.

Ich kann es dem Leistungsempfänger der sich bei der Tafel anstellt nicht verübeln, wenn er der "Solidargemeinschaft" genauso widerwillig dankbar für Hartz IV ist, wie die Beitragszahler widerwillig und murrend ihre Sozialbeiträge zahlen.

Sehr geil immer wieder, wie man den Ärmsten das Schwarze unterm Fingernagel nicht gönnt.

Das ist der Geschmack den die Solidarität oft hat.

tZatcua


@ kleiner Drachenstern

Dankeschön @:)

Mir gibt die Arbeit auch was... und zwar etwas, was mit Geld nicht zu kaufen ist.

P.S.: ch kenne solche Leute, wie deine MS-Frau auch im wahren Leben und ich weiss nicht, wie man so drauf sein kann.

gdaugloixse


Es besteht der begründete, noch zu prüfende Verdacht, daß hier keine reale Situation geschildert wird. Jeder User sollte sich deshalb gut überlegen, ob er hier weiter Kraft, Zeit und Nerven investieren möchte.

Naja...eigentlich macht das immer Spaß, in solchen Fäden zu schreiben, selbst wenn man sehr schnell weiß, ach, die schon wieder. Aber das hier ist echt, echt mies.

Wenn man hier zufällig reingerät, wird einem Angst und Bange - oder man wird sehr wütend und denkt, seht her, so ticken also all diese Sozialschmarotzer, wusste ich doch immer, alles nur Lüge und Faulheit.

Das halte ich für gefährlich, denn es wirkt sich unweigerlich auch auf Menschen aus, die wirklich nicht anders können. Insofern finde ich den Gegenwind, der der TE hier ins Gesicht bläst, ganz gut.

sychnCittRexr


Jedenfalls hast du/hat sie große wohlgeformte Brüste. Dieses - nicht unangenehme - Bild wird mir auch noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben.

FxizzlyYpuzzly


Ich habe auch nie behauptet, dass ich in keinster Weise arbeiten kann, aber Vollzeit ist eben nicht drin, somit bringt es mir finanziell nichts. Ich wüsste auch gar nicht was ich machen sollte. Ich musste vor 14 Jahren durch die Erkrankung das Abitur abbrechen, war also nie arbeiten.

war also nie arbeiten.

Ich hatte dich bereits 2x gefragt bezügl. deiner EU-Rente. Jetzt ist jedenfalls klar, warum Du meine Fragen nicht verstanden hast.

Wer noch nie gearbeitet hat, kann keine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen. Du bist nach deinen Angaben nie einem Erwerb/Arbeit nachgegangen. Schon die angeblichen 50,00 Euro Rente haben mich stutzig werden lassen.

Schäm dich für alle deine Lügen, die Du hier aufgetischt hast.

Schäm dich für dein Verhalten gegenüber den Menschen die EU-Rente erhalten, weil sie wirklich krank sind.

Schäm dich dass Du diesen Personenkreis benutzt, damit Du weiterhin als Sozialschmarotzer leben kannst.

LGacer*tes8


als langjähriger EU-Rentner (jetzt Altersrente) staune ich über die 50.-€ EU-Rente. Da die "TE" schreibt, nie gearbeitet zu haben. Eigentlich muß man 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, um überhaupt ein Anrecht auf EU-Rente zu bekommen. Dann wird sie prozentual umgerechnet und bis zur Altersrente gewährt. Sie wird normalerweise alle 3 Jahre begutachtet.

Ich bin (neidisch) erstaunt, wieviel die Grundsicherung... Geld (1000.-€) auszahlt. Soviel habe ich bei weitem nicht EU-Rente bezogen, obwohl ich jahrzehntelang Beitragspflichtig gearbeitet habe.

Nachdem ich den ganzen Faden gelesen habe, teile ich die kritische Wahrnehmung über die TE. Drum sage ich als Schwerbehinderter... dies ist zum Fremdschämen.

L.acevr+tesx8


Fizzlypuzzly

unser Beitrag hat sich überschnitten...wir haben zur gleichen Zeit unsren Ärger rausgelassen.

m#ond+saterne


@ Lacertes8

Ich bin (neidisch) erstaunt, wieviel die Grundsicherung... Geld (1000.-€) auszahlt. Soviel habe ich bei weitem nicht EU-Rente bezogen, obwohl ich jahrzehntelang Beitragspflichtig gearbeitet habe.

Für Neid sehe ich keinen Grund, weil Dir im Prinzip dasselbe Geld zusteht. Beim näheren Hinsehen würdest Du dann vermutlich feststellen, dass es doch nicht so rosig ist, wie Du dachtest.

Es geht schon mit der Höhe der Grundsicherung los. Denn von dem genannten Brutto-Betrag geht noch der Krankenversicherungsbeitrag ab. Außerdem ist die Grundsicherung nur so hoch, wenn man in einer Stadt mit entsprechend hohen Mieten lebt. Als EU-Rentner mit vergleichsweise niedrigem Einkommen hat man dann einen Wohngeldanspruch, den man fairerweise dazuzählen müsste, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen möchte.

Grundsicherung ist übrigens genausoviel wie Hartz4, nur die Vermögensfreibeträge sind niedriger.

D.h. die TE hätte genausogut schreiben können, sie bekommt den Regelsatz von 409€. Da ist Miete und Krankenversicherung dann nicht mit drin enthalten.

Nachdem ich den ganzen Faden gelesen habe, teile ich die kritische Wahrnehmung über die TE. Drum sage ich als Schwerbehinderter... dies ist zum Fremdschämen.

Ich finde es nicht zum Fremdschämen. Ich meine, der TE wurden Dinge unterstellt, die wir nicht beurteilen können, und ihr wurden Fragen gestellt, mit der sie in eine Ecke gedrängt wurde.

Wie würdest Du damit umgehen, wenn man Dir ähnliche Frage stellt?

Findest Du es angebracht, solche Fragen zu stellen?

MWirsa'nm(ir


Ich finde es nicht zum Fremdschämen. Ich meine, der TE wurden Dinge unterstellt, die wir nicht beurteilen können, und ihr wurden Fragen gestellt, mit der sie in eine Ecke gedrängt wurde.

Wie würdest Du damit umgehen, wenn man Dir ähnliche Frage stellt?

Findest Du es angebracht, solche Fragen zu stellen?

Was bitteschön wurde hier unterstellt? Findest du es angebracht, offensichtliche Lügen zu verbreiten, um kranke Menschen als Sozialschmarotzer hinzustellen? Hast du das gelesen, dass die TE überhaupt keine EU beziehen kann, in der Situation, in der sie angeblich ist? Hast du dich einmal kundig gemacht, wie die Situation für Arbeitsunfähige in Wahrheit aussieht?

CYoteSaMuvaxge


Leute, lest euch doch bitte nochmal den umseitigen Hinweis von Che durch und entscheidet dann, ob ihr euch wegen dieser TE/ dieses Threads wirklich hier zu einer öffentlichen Streiterei hinreißen lassen wollt.

M@ir>sanxmir


Ich empfinde die ganze Thematik, so wie sie hier dargestellt wird, einfach als Schlag ins Gesicht für Menschen, die nicht mehr arbeiten können und darunter leiden. Hier wird eine offensichtlich falsche Situation dargestellt (es kann einfach so nicht stimmen, wie die TE es erzählt, da passt nichts zusammen) um Stimmung zu machen, und das regt mich auf. Gerade weil ich eben weiß, wie es ist, wenn man auf Maßnahmen angewiesen ist und verzweifelt versucht, wieder auf die Beine zu kommen.

m|ond+\sterxne


Ich empfinde die ganze Thematik, so wie sie hier dargestellt wird, einfach als Schlag ins Gesicht für Menschen, die nicht mehr arbeiten können und darunter leiden.

So wie die TE es dargestellt hat, bezieht sie Grundsicherung aus Gründen, die wir nicht genauer kennen, und sie kann nicht mehr arbeiten. Wie sehr sie darunter leidet, hat sie nicht geschrieben.

Wenn einige User, so wie Du auch, aus den Beiträgen herauslesen, sie könne noch arbeiten und sie will nur nicht, d.h sie betreibt Sozialhilfemissbrauch, dann finde ich das einen schwerwiegenden Vorwurf. Eine Rechtfertigung, sie deswegen übel zu beleidigen sehe ich darin allerdings nicht.

Ich maße mir da kein Urteil an und für mich gilt zunächst einmal die Unschuldsvermutung. Was ich aber viel wichtiger finde: Die Rechtmäßigkeit ihrer Sozialleistungen war hier nicht Thema.

Es geht (oder ging, muss man wohl leider sagen) um die Beziehungsaussichten von Frührentnern.

M}rsHidxe


Wenn einige User, so wie Du auch, aus den Beiträgen herauslesen, sie könne noch arbeiten und sie will nur nicht, d.h sie betreibt Sozialhilfemissbrauch, dann finde ich das einen schwerwiegenden Vorwurf. 

Das hat niemand "herausgelesen", das hat die Te explizit so geschrieben - sie könnte in Teilzeit arbeiten, möchte das aber nicht.

Es geht (oder ging, muss man wohl leider sagen) um die Beziehungsaussichten von Frührentnern.

Und mehrere haben sich dazu geäußert und gesagt, dass nicht einmal vorrangig der finanzielle Aspekt eine Rolle spielt, sondern die Haltung die dahinter steht.

Und dass jemand, der will aber nicht kann, weitaus attraktiver ist und eher als potentieller Partner in Frage kommt, als jemand der zwar könnte, es aber gar nicht erst versucht.

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