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Brauchen Menschen wirkl. eine Beziehung? Was ist daran so toll?

V erh?uEeter


Also bin ich das Problem?

Natürlich. Immer. Was denkst du denn?

Sehr oft scheint mir das Ganze mehr ein anstrengender Prozess zu sein, der gar nichts Gutes zu Tage bringt.

kflein$e_aixda


Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr, dass man eine Beziehung braucht. Zumindest denke ich, dass es nur dann Sinn macht, wenn man gut zusammenpasst und harmoniert. Von einer Beziehung in die nächste (nicht so richtig) passende ist jedenfalls keine gute Wahl.

Ich habe auch schon Menschen kennen gelernt, bei denen ich mir sicher bin, dass sie keine Beziehung BRAUCHEN bzw. sogar besser klarkommen und ihre Eigenarten ausleben können oder sich voll und ganz ihrer Arbeit widmen können, wenn sie allein sind.

TfsunaTmi_x168


Ich denke, dass man jeden Tag eine Menge "Liebe aussenden" kann, was ja an sich schon eine wertvolle Beschäftigung ist. Mehr kann man nicht tun. Ob dabei aber nachhaltig oder überhaupt irgendwas "zurückkommt" bzw. reflektiert wird, oder ein Partner dabei herausspringt, ist wohl eher eine andere Frage.

Beziehungen sind bestimmt toll, wenn sie denn eben toll sind. So grundsätzlich würde ich aber sagen, dass man sich diesem zwanghaften Verhalten nicht aussetzen sollte, unbedingt eine Beziehung haben zu müssen, oder eine unbefriedigende Beziehung aufrechtzuerhalten.

Insofern stimme ich zu und widerspreche.

ENlafRLemicfh081N5


Natürlich MUSS niemand eine Beziehung eingehen.

Ich habe nur das Gefühl das du schon gerne Teil einer funktionierenden Beziehung wärst, aber in deiner melancholischen Art an die Menschen ganz allgemein viel zu hohe Ansprüche stellst. Du scheinst nicht bereit zu sein Risiken einzugehen und Wege hin zu einem unbestimmten Ziel einzuschlagen.

Du sprichst gerne in unkonkreten Schlagwörtern und argumetierst sehr definitiv:

eine Menge "Liebe aussenden"

Klingt schön, aber was konkret meinst du damit? Was tust du ganz konkret?

Mehr kann man nicht tun.

Doch. Kann man. Wenn man will. Da du das aber, warum auch immer, nicht willst und/oder kannst, bastelst du dir Ursachen die zwangsläufig zu deinen Schlussfolgerungen führen müssen und präsentierst uns dies pausenlos.

Wenn ich dich reden höre, habe ich immer den im Ohr: [[https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck]].

T|sunrami_x168


Lol. ;-D

Nehmen wir lieber [[https://youtu.be/YhQQcLHTc5g den]].

M'onstxi


So grundsätzlich würde ich aber sagen, dass man sich diesem zwanghaften Verhalten nicht aussetzen sollte, unbedingt eine Beziehung haben zu müssen, oder eine unbefriedigende Beziehung aufrechtzuerhalten.

Das sehe ich genauso, wobei ich den Begriff "unbefriedigende Beziehung" differenziert sehe. Ich denke, jede Beziehung zweier Menschen durchlebt mehr oder weniger unbefriedigende Phasen, z.T. auch richtig schwere und länger andauernde Krisen. So war es auch bei meinem Mann und mir. In den Jahren 1996-1999 durchlebten wir eine extreme Krise. Ich war mehrfach kurz davor, unsere Ehe zu beenden, weil ich keinen Sinn mehr sah. Damals war unsere Beziehung natürlich alles andere als "toll".

Wir sind aber bis heute zusammen, seit nunmehr 35 Jahren, verheiratet seit 31 Jahren. Wir wollen nicht aufeinander verzichten. Je länger unsere Beziehung dauert, desto intensiver und ehrlicher wird sie. Die damalige Krise ist längst erledigt (nicht zu verwechseln mit "vergessen"). Um nichts in der Welt würde ich meinen Mann gegen einen anderen Mann eintauschen wollen. Ein Single-Dasein wäre erst recht nichts für mich. Wir Menschen sind überwiegend nun mal soziale Wesen. Auch ich als Asperger-Autistin sehe mich als ein soziales Wesen, das den intensiven Kontakt zu einem sehr vertrauten Menschen benötigt. Ich bin sehr froh, den für mich passenden Lebenspartner zu haben. Mein Mann sieht es genauso. Außerdem lieben wir uns. Das finden wir beide "toll".

T-suNnamik_168


Danke für das Mitteilen deiner Geschichte, Monsti. Herzerwärmend, wenn man so möchte. Freut mich, dass es so gut/schön für euch ausgegangen ist.

Wenn ich fragen darf, was ist denn in den Jahren 1996-1999 vorgefallen bzw. nicht vorgefallen?

I1na0j03


Ich bin schon der Meinung,dass der Großteil der Menschen ohne Beziehung auf Dauer nicht glücklich werden würde.

Es liegt schon ein Stück weit in der menschlichen Natur begründet,jemanden an seiner Seite haben zu wollen,einen Menschen,der zu einem gehört,der einen liebt,mit dem man sein Leben teilt...

ABER es gibt sicher auch Ausnahmen :)^

TNsunUamxi_168


Würde sagen, dass das an der Ursprungssingularität liegt - weil am Anfang alles eins war. Eine metaphysische Diskussion würde jetzt aber wohl zu weit führen. Meine Aussage ist ja nur, dass man mit oder ohne Partner seinen Frieden finden und so auch leben kann.

Tpsunqaumi_168


Klar, eigentlich kennt ihr meine Einstellung bereits, aber vielleicht kann ich es noch etwas verdeutlichen. Eigentlich ein privater Beitrag, aber ich schätze, dass es mir alle direkt oder indirekt Beteiligten verzeihen können/werden.

Also:

Mit Religionen, Glauben, den verschiedenen Interpretationen, ist das so eine Sache. Habe nichts dagegen, wenn es einem dabei hilft, "glücklich zu leben", "gerecht zu sein", oder wenn es einem Trost spendet, bzw. hilft, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen, durchzustehen oder zu ertragen.

Was nun Nordrheiner betrifft (nenne ihn einfach mal bei seinem Nick), so ist das eine ganz eigene Hausnummer. Er ist studiert, intelligent, wortgewandt und "spammt" das ganze Forum mit seinen Missionierungsversuchen voll, auch und insbesondere dadurch, dass er anderen unterschwellig Schuldgefühle einredet, wenn sie nicht an "den einzig wahren Gott" glauben. Weiß gar nicht so recht, ob er das noch merkt, aber mir geht bei sowas - zumindest manchmal - die Hutschnur hoch.

In Sachen Liebe wiederum versucht Nordrheiner den Leuten immer wieder zu sagen, dass Gefühle unsinnig sind und zu unsinnigen Entscheidungen/Verhalten führen. Dem will ich nicht gänzlich widersprechen, aber sehe Gefühle an sich und im Allgemeinen eher als den wichtigsten Aspekt überhaupt, um Selbstverständnis und Verständnis für andere zu erlangen.

Was nun mich persönlich betrifft, so bin ich der Liebe nicht zwingend überdrüssig, aber sehe es oft als ein belastendes "Kuddelmuddel", welches man sich auch sparen kann. Für wichtiger und interessanter halte ich die Liebe an sich, in einem holistischen Sinne, weniger in einem partnerschaftlichen Sinne. Ich halte es für wichtig und sinnvoll, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen, gewissermaßen "die Richtigkeit des Lebens", und wenn es mit einem anderen Menschen mal "richtig gut" für eine Partnerschaft passt, dann ist das so. Wenn nicht, dann eben nicht. No hard feelings, sozusagen.

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