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Wie sehr "muss" man Stiefkinder lieben?

Alias 743565


Vielen lieben Dank für Eure Antworten - ich freue mich unglaublich wie zahlreich ihr mir Feedback gebt, Mut macht und schreibt.

Ich bin gerade erst heim gekommen, meine Antwort (puh, ganz schön lang bei all Euren Beiträgen) schreibe ich entweder heute spät am Abend oder doch erst morgen! Ich wollte nur Bescheid geben, dass ich immer wieder am Handy gelesen habe und Euch nicht vergesse! @:)

d(ana!e87


Aber in meinen Gedanken ist es da so, dass es mich anlächelt und der Ärger ist vergessen.

Nö. Ehrlich nicht. Da oben liegen gerade meine zwei leiblichen Kinder und wenn die sich wie Rotz am Ärmel aufführen und mich mit großer Beharrlichkeit die Wände raufreiben, dann hilft auch das liebste Lächeln nicht, dann könnte ich sie einfach gerne mal drei Tage verkaufen. Und richtig vermisst hab ich sie erst nach drei Monaten, vorher war ich noch in Regernation. Also häng deine Erwartungen da einfach mal generell niedriger, dass entspannt, auch beim eigenen Kind. ;-)

Und dann zu der Stiefkindersache. Mein Mann liebt beide Kinder gleich, merkt man auch im Umgang. Sowohl sein leibliches als auch das nicht leibliche Kind. Allerdings ist er auch Papa und nicht Ersatz. Volle Verantwortung bedeutet hier auch volle Rechte und das von dem Moment an, an dem klar war, dass er bleibt und wir Familie werden. Ich halte nichts davon da irgendwelche Rechte aufzuteilen, schon gar nicht wenn gemeinsame Kinder geplant sind. Das führt ja zum riesen Chaos, bei den beiden ist er Chef, bei dem Zwerg muss dann eine gegebenenfalls abweichende gemeinsame Linie gefunden werden ... Ne danke, dass wäre mir zu stressig.

Und hier ist auch die Partnerin des leiblichen Vaters weisungsbefugt. Undzwar an beide Kinder. Ihr Haushalt, ihre Regeln, dass muss sie da mit dem leiblichen Vater klären und wir bemühen uns auch zu viert irgendwie einigermaßen eine Linie zu fahren. Klar gibt es da persönliche Ausgestaltung, aber so grundlegend versuchen wir eine Richtung zu nehmen. Nie und nimmer käme mir in den Sinn ihr zu verbieten den Kindern Grenzen aufzuzeigen.

Ich fände es auch schwer mich emotional ganz einzulassen, wenn man mich anderswo aussperren würde. Ich käme mir immer auf Besuch vor und entsprechend würde ich auch emotional Abstand halten.

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