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Wer führt in deiner Partnerschaft? - Eine Diskussion

MTike_"00x84 hat die Diskussion gestartet


Führst du deine Beziehung? Oder führt ihr eure Beziehung? Lehnst du dich gerne an? Wer führt?

Mit diesen Worten heiße ich dich willkommen zu meiner Diskussion! Ich lade dich ein bei diesem brisanten Thema, das niemals zu alt oder langweilig wird (deshalb steht 2017 in Klammern) mitzudiskutieren. Vielleicht möchtest du aus deiner Erfahrung sprechen, etwas aus deinem persönlichen Leben mitteilen oder nur deinen Senf abgeben! Alles ist ok. Los gehts!

Zu mir, ich bin ein 33 jähriger Mann und hatte bisher zwei Partnerschaften, eine langjährige die über 10 Jahren angedauert hat (sie war 1 Jahr jünger als ich) und eine weitere Partneschaft die nicht ganz ein Jahr gehalten hat (sie war 14 Jahre älter als ich).

Meine 1. Beziehung:

In meiner ersten/langjährigen Beziehung haben wir sehr jung gestartet, ich 19 sie 18, wir waren unerfahren und unschuldig, haben auch fast von Anfang an zusammen gewohnt, teilten uns also unseren Lebensraum. Unsere Beziehung hatte viele Hochs und Tiefs erlebt aber wir haben dann doch immer zusammengehalten, so hat die Partnerschaft doch sehr lange gehalten. Es war sehr viel Liebe, Verbundenheit und Vertrauen vorhanden, selbst heute verstehen wir uns noch gut.

"Geführt" haben wir beide diese Beziehung, obwohl ich von ihr aus gern die Rolle des "Dominanten" übernehmen durfte. Sie hat sich gerne angelehnt und mich machen lassen, vor allem nach Außen war es ihr recht, wenn ich unsere Interessen vertreten und durchgesetzt habe. Das hat mir persönlich nicht immer gefallen weil ich das Gefühl hatte zu viel Verantwortung tragen zu müssen und mit so jungen Jahren konnten mich die Herausforderungen des Lebens schon mal überfordern, obwohl ich es ganz gut gemeistert habe unser Schiff zu steuern.

Aus heutiger Sicht wäre es mir lieber gewesen, dass wir beide zu gleichen Anteilen die Verantwortung getragen hätten und wir auch nach Außen hin beide unsere Interessen vertreten hätten. Heute habe ich deshalb das Gefühl in einer Beziehung zu kurz zu kommen. Geben und Nehmen muss für mich stimmig sein, da bin ich sehr sensibel. Zusammenziehen sehe ich deshalb als ein Problem.

Meine 2. Beziehung:

Meine zweite Beziehung hat als eine Sex-Beziehung begonnen, nach und nach kamen aber bei beiden Gefühle ins Spiel und wir spielten mit dem Gedanken auf mehr, sogar von zusammenziehen war die Rede. Ich muss aber auch dazu sagen es war letztendlich nie mehr als eine Fernbeziehung.

Da sie die ältere war hatte sie bei vielem mehr Erfahrung als ich, für mich war es deshalb in Ordnung gewesen wenn sie mal das Ruder übernommen hat. Sie hat mir aber nie ihren Willen aufgezwungen, das hätte auch nicht funktioniert. Nein, sie hat ihre Erfahrung eingebracht und wenn ich mal was wollte hat sie mich auch gelassen wie ich wollte.

Es war für mich richtig angenehm weil sie vieles schon einfach kannte. Sie ist viel rumgekommen, kannte sich in vielen Dingen aus die mich interessierten wie z.B. Tanzen, Kultur, Reisen, Wein.

Ich fand sie sexuell sehr anziehend weil sie für mich eine erfahrene und starke Frau war die sich gerne von mir verführen ließ. Der Sex mit ihr war der beste den ich je hatte.

Aus heutiger Sicht bin ich dankbar für sie, ich hab dadurch "die andere Seite" kennen gelernt - also mich eher führen gelassen. Andererseits hatte ich ebenso meine Dinge die ich gut konnte und wusste und die sie wiederum anziehend fand. Mein Optimismus und Humor zum Beispiel. Ein Nachteil für mich war jedoch, sie konnte manchmal richtig dominant auftreten, was ich als unattraktiv, abgestumpft und egoistisch empfunden habe. Das war dann für mich auch mit ein großer Grund weshalb die Beziehung keine Zukunft mehr hatte.

Meine Einstellung heute, für mich ist beides möglich, zu führen und mich führen zu lassen, das kommt immer auf die jeweilige Frau an. Die Wertschätzung der eigenen und der anderen Person ist mir wichtig, also Augenhöhe abseits von führen oder führen lassen. Und ganz wichtig ist mir Verbundenheit. Ohne die geht gar nichts.

LG

Antworten
VEerhCueter


Was muss man denn an einer Partnerschaft führen?

L+ilaLMina


Führst du deine Beziehung? Oder führt ihr eure Beziehung? Lehnst du dich gerne an? Wer führt?

Was verstehst du denn unter "in einer Beziehung führen"?

MMiXke_0'084


Was muss man denn an einer Partnerschaft führen?

Wie gehst du es an wenn du eine Frau kennen lernst, die dir gefällt. Wenn beide nicht die Initiative ergreifen und passiv bleiben... landet ihr beide dann durch Zufall im selben Bett? ;-D :)=

Was verstehst du denn unter "in einer Beziehung führen"?

Ich verstehe darunter wer maßgeblich Impulse setzt, wer das Zugpferd ist, wer macht maßgeblich Vorschläge wie ihr die gemeinsame Zeit verbringt, wer stellt Beziehungs-Regeln auf, wer setzt schneller Grenzen, wer geht in der Beziehung voran, wer regelt die Dinge in einer Partnerschaft nach Außen hin (z B Hauskauf, Kredit, neues Auto, wohin gehen die Kinder zur Schule, wer regelt die Finanzen) etc...

"Maßgeblich" ist das Schlagwort. Dass jeder Mal was selbst in die Hand nimmt ist klar, lässt sich denke ich nicht verhindern

m_ond+st.erne


Es ist wie beim Tanzen: wer führt?

So verstehe ich die Frage.

Üblicherweise ist der Mann zum führen verdonnert, weil Frauen nicht gerne Verantwortung übernehmen. So empfinde ich es.

Mir persönlich wäre eine gleichberechtigte Beziehung lieber gewesen. Aber das erscheint mir heute eine Illusion.

V9erhuSe*texr


Wie gehst du es an wenn du eine Frau kennen lernst, die dir gefällt. Wenn beide nicht die Initiative ergreifen und passiv bleiben... landet ihr beide dann durch Zufall im selben Bett? ;-D :)=

Das ist doch irgendwie vor der Partnerschaft?!

Beziehungsregeln?! o.O

Grenzen setzen?

wer regelt die Dinge in einer Partnerschaft nach Außen hin (z B Hauskauf, Kredit, neues Auto, wohin gehen die Kinder zur Schule, wer regelt die Finanzen) etc...

:-o

Nein, danke. Für solche Gedanken habe ich keine Zeit.

COoteSaa;uvxage


In meinen Beziehungen führt keiner. Ich hasse es, jemanden ständig in den Hintern treten zu müssen, und ebenso, von jemandem herumkommandiert zu werden. Jeder macht, was er kann. Wir haben ähnliche Einstellungen, eine ähnliche Art zu kommunizieren, die Beziehung ist beiden gleich wichtig usw. Da braucht es keine "Führung". Wir führen eine Beziehung, so ist das.

MLihssL6illxy2017


Mein Partner führt. Das war/ist unser beider Wunsch.

In meinen vergangenen Beziehungen habe oft ich geführt, aber nicht weil ich wollte, sondern weil ich mich ein wenig in diese Rolle gedrängt sah. Irgendwie hatte ich ein Talent für Männer die da nicht wirklich zu mir passten.

Das habe ich erkannt und geändert.

Vieles besprechen wir gemeinsam, vieles entscheiden wir gemeinsam, aber er führt und er hat das letzte Wort.

M`ike_B00^84


Es ist wie beim Tanzen: wer führt?

So verstehe ich die Frage.

Üblicherweise ist der Mann zum führen verdonnert, weil Frauen nicht gerne Verantwortung übernehmen. So empfinde ich es.

Mir persönlich wäre eine gleichberechtigte Beziehung lieber gewesen. Aber das erscheint mir heute eine Illusion.

Hallo Mond-Sterne. Finde deine Antwort interessant. Darf ich fragen was für dich eine gleichberechtigte Beziehung ist und warum du meinst es ist eine Illusion?

Das ist doch irgendwie vor der Partnerschaft?!

Beziehungsregeln?! o.O

Grenzen setzen?

:-o

Nein, danke. Für solche Gedanken habe ich keine Zeit.

@ Verhueter

Natürlich Beziehungsregeln. Zum Beispiel Treue. Ehrlichkeit. Wer ist beim gemeinsamen Wohnen für was verantwortlich. Das ergibt sich oft von selbst, es schadet finde ich aber nicht (da bin ich wieder in der aktiven Rolle) darüber zu sprechen, dies zu kommunizieren.

Das mit dem im Bett landen war nur ein sinnbildliches Beispiel das ich etwas ins lächerliche gezogen habe. Tut mir leid, ich weiß ja nicht wie du deine Antwort gemeint hast, ich möchte dich und deine Ansicht nicht ins Lächerliche ziehen. Vielleicht bist du so wie ich auch noch auf der Suche, was du in einer Partnerschaft lieber bist ;-)

Wir führen eine Beziehung, so ist das.

@ CoteSauvage

Das habe ich in deiner Nachricht auch so verstanden, dann führt ihr beide. Das ist auch mein Wunsch für meine nä. Partnerschaft. Wissen muss man es halt, nicht dass ich bei einer Frau lande, die führen will oder nur geführt werden will. Das passt mir beides nicht.

Mein Partner führt. Das war/ist unser beider Wunsch.

In meinen vergangenen Beziehungen habe oft ich geführt, aber nicht weil ich wollte, sondern weil ich mich ein wenig in diese Rolle gedrängt sah. Irgendwie hatte ich ein Talent für Männer die da nicht wirklich zu mir passten.

Das habe ich erkannt und geändert.

Vieles besprechen wir gemeinsam, vieles entscheiden wir gemeinsam, aber er führt und er hat das letzte Wort.

@ MissLilly2017

Auch eine sehr interessante Antwort. Darf ich fragen wie du damit umgehst? Fühlst du dich auf Augenhöhe? Lässt dein Partner es dich spüren, dass er derjenige ist, der eure Beziehung maßgeblich führen möchte?

Auf jedenfall finde ich es super spitze, du weißt wer du bist :)=

Es geht mir darum, dass man es sich bewußt macht welchen Teil man gerne übenrimmt, den aktiven oder den passiven - so kann man es auch nennen. Ich persönlich weiß es noch nicht zu 100% wie ich sein möchte... ich glaub nämlich auch nicht, dass es eine 100%ige Balance gibt, einer ist immer derjenige der etwas mehr aktiv vorangeht. Das kristallisiert sich vermutlich erst mit der Zeit heraus. Ich find es jedenfalls blöd wenn man sich dann als jemand, der eher passiv ist, dagegen stemmt dass der Partner mehr bestimmt wohin das Partnerschatfs-Schiff fährt und dann auf bockig macht oder einen künstlichen Machtkampf produziert...

CYo'texSauMvagxe


Wissen muss man es halt, nicht dass ich bei einer Frau lande, die führen will oder nur geführt werden will. Das passt mir beides nicht.

Ich wollte dich gerade fragen, ob du das denn nicht merkst, wenn du jemanden kennen lernst. Ich merke es ja auch sofort, wenn ein Typ zB ein Macho ist (sowas kann ich absolut nicht ab), und dann mach ich gleich einen ganz weiten Bogen um ihn. Also ich erkenne den Typ Mann, der mir total fernliegt, ausreichend schnell - du nicht?

Dann hab ich aber das gelesen:

Ich persönlich weiß es noch nicht zu 100% wie ich sein möchte...

Wenn du selber nicht weißt, ob du lieber der führende oder der geführte Teil sein möchtest (?), solltest du das klären, bevor du dich nach einem bestimmten Typ Frau umsiehst.

Fühlst du dich auf Augenhöhe?

Ich bin schon gespannt was MissLilly darauf antwortet. Für mich kann es keine Augenhöhe geben, wenn ein Partner den anderen dominiert und zB alle wesentlichen Entscheidungen trifft. Das ist dann wie ein Eltern-Kind-Verhältnis vor der Pubertät (danach lässt man sich eh nichts mehr sagen ;-) ).

MWike_06084


Ich wollte dich gerade fragen, ob du das denn nicht merkst, wenn du jemanden kennen lernst. Ich merke es ja auch sofort, wenn ein Typ zB ein Macho ist (sowas kann ich absolut nicht ab), und dann mach ich gleich einen ganz weiten Bogen um ihn. Also ich erkenne den Typ Mann, der mir total fernliegt, ausreichend schnell - du nicht?

@ CoteSauvage

Ich merke das bestimmt nicht gleich beim ersten Kontakt, wie ein Mensch im tiefsten Inneren ist. Ich würde mir da kein Urteil Anmaßen. Denn das würde voraussetzen, dass ich der Meinung wäre, dass niemand Masken trägt.

Ich bin mir sicher, dass du dich da irrst, ich hab ein sehr gutes Feingespür für Menschen, ich möchte den ganzen Menschen sehen, ihn kennen lernen. Viele zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn sie sich sicher fühlen. Ich würde einen Menschen deshalb nie nach dem ersten Eindruck beurteilen, viele haben einen weichen Kern und zeigen dir nur die harte Schale, warum auch immer. Und dann sind sie doch alle liebenswert auf ihre Art. :)z

Ich selbst zB kann voll als der Machohengst wirken, vor allem in einer Bar oder Disco. Ich bin einfach ein Nachtmensch und in einer Disco "zu Hause", ich fühl mich beim Tanzen sehr wohl und bin da voll in meiner männlichen Kraft. Dann strahle ich das auch so aus. Es ergibt sich so weil ich beim Tanzen führe und die Frau sich führen lässt, da gibt es keine Diskussion. Ich wurde schon oft als Macho und Prolet verkannt. Viele sagten mir das und auch, dass ich doch gar nicht so bin wie sie dachten... weil sie hinter meine Fassade geschaut haben.

Ich finde das aber ok, so lerne ich nur Menschen kennen die hinter meine Fassade schauen und Menschen die andere nur oberflächlich scannen bleiben mir erspart :p>

Wenn du selber nicht weißt, ob du lieber der führende oder der geführte Teil sein möchtest (?), solltest du das klären, bevor du dich nach einem bestimmten Typ Frau umsiehst.

Deshalb gibts dieses Thema ;-) ich bin dran.

Ich bin schon gespannt was MissLilly darauf antwortet. Für mich kann es keine Augenhöhe geben, wenn ein Partner den anderen dominiert und zB alle wesentlichen Entscheidungen trifft. Das ist dann wie ein Eltern-Kind-Verhältnis vor der Pubertät (danach lässt man sich eh nichts mehr sagen ;-) ).

Ich bin auch gespannt :)^ Aus meiner Sicht ist Augenhöhe schon möglich.

CzoteS3auvage


Für mich kommt ein Mann eben nicht als Partner in Frage wenn er auch nur in manchen Situationen wie ein Macho wirkt. Bei echten NoGos reichen mir relativ anfängliche oder einmalige Eindrücke um mir zu sagen, dass ich da lieber die Finger davon lasse. Kann schon sein dass mir da auch was entgangen ist, aber das empfinde ich nicht als Mangel.

Du hast doch geschrieben dass du es nicht willst wenn ein Partner von beiden führt. Über was bist du dir denn dann unsicher?

Wo siehst du eine Augenhöhe wenn ein Partner durch seine Entscheidungsmacht über dem anderen steht?

M{ike_00x84


Ich geb mich dann als Macho wenn eine Frau mir die Schneid abkaufen will, sonst nicht, außer ich bin mit meinen Jungs unterwegs und es macht Spaß.

Leider kommt das schon öfter vor dass bestimmte Frauen glauben sie können mit einem verfahren. Ich bin Taxitänzer, ich hab da so einige Erfahrung, vllt. kennst du diesen Frauenschlag nicht, ich schätze dich jetzt mal nicht so ein, dass du eine Manns-Frau bist ;-)

Ich war in der Lage als "zwangsbeglückter Führer" in meiner 1. Beziehung nicht glücklich weil das Geben und NEhmen für mich nicht gestimmt hat. Das ist bei mir ein ganz sensibler Punkt weil. Das hängt mit den Erwartungen zusammen, welche "die Frau von heute" an mich stellt.

Auch in der 2. Beziehung war ich nicht ganz glücklich, aber es war auf alle Fälle besser als früher. Gerade hier war Augenhöhe vorhanden. In der 1. nicht weil sie mich brauchte. Hier in der 2. brauchten wir uns nicht. Wir waren beide selbstständig, unabhängig. Das kann man aber nicht vergleichen weil wir nie zusammen gewohnt haben. Ich denke auf Dauer wäre es nicht gut gegangen weil sie mir auf die Nerven gegangen wäre.

Ich bin da noch in der Selbstfindungsphase wie ich bin. Ich hab eine dominante Ader, zwangsbeglücken lassen weil mich eine "braucht" das tu ich mir nicht mehr an.

Augenhöhe ist für mich was anderes. Ich kenne zB eine verheiratete Frau die mir vollen Bewußtseins gesagt hat, dass sie sich gerne führen lässt. Diese Frau wirkt auf mich sehr souverän und anziehend, weiblich und stark. Ich müssste eine Frau finden, die genau so ist, dann könnte ich es herausfinden.

NFougaBt-Cxhoco


In meiner sehr jungen Ehe bleibt eigentlich alles auf meinen Schultern liegen. Bin ich selber schuld, weil ich immer sofort alles an mich reiße und meinen Mann zu einer verwöhnten, faulen Socke erzogen habe. Rein aus der Sicht betrachtet führe ich, aus seiner Sicht führt er, weil ich alles tu und er es sich gut gehen lässt. Kann man also in meinem Fall nicht wirklich beantworten. ;-D

MrissLi=ll5y2Y01x7


Auch eine sehr interessante Antwort. Darf ich fragen wie du damit umgehst? Fühlst du dich auf Augenhöhe? Lässt dein Partner es dich spüren, dass er derjenige ist, der eure Beziehung maßgeblich führen möchte?

Auf jedenfall finde ich es super spitze, du weißt wer du bist

Auf Augenhöhe.. ja, ich empfinde unsere Beziehung schon so. Mein Partner führt nicht weil er denkt er weiß/kann/ macht alles besser und ich wäre doof, sondern weil es unser beider Wunsch einer Partnerschaft entspricht.

Bei uns gilt ganz klar, wir sind Gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt.

Ich denke das kommt viel darauf an wie man Augenhöhe definiert. Bedeutet es das man Entscheidungen immer zu gleichen Teilen trifft, jeder genau das gleiche Stimmrecht hat? Dann wäre die Antwort nein. Für mich ist Augenhöhe jedoch etwas anderes. Es bedeutet für mich das meine Meinung genau so viel Wert ist wie die meines Partners, und das ist sie auch. Er schätzt meine Ansichten, Ratschläge, Meinungen. Wertet sie nicht ab oder ignoriert sie völlig.

Er hört sie sich ebenso an wie in einer gleichberechtigten Partnerschaft, und entscheidet dann nach seinem Gefühl.

Das kann dann mit meinen Wünschen konform sein oder halt nicht.

Wie ich damit umgehe? Ich bin glücklich. Denn das erste Mal in meinem Leben (das nun doch schon fast 40 Lenze dauert) habe ich einen Partner der mich so behandelt wie ich es brauche und mir immer wünschte.

Und ja, er lässt mich maßgeblich spüren das er führen möchte. Er ist durch und durch sehr dominant und das mag ich an ihm. Ab und an fliegen die Fetzen deshalb, aber meistens genieße ich das sehr.

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