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Wer führt in deiner Partnerschaft? - Eine Diskussion

H;uepmfbalxl


Ich finde Beziehungen anstrengen weil man als Mann ständig diese führen muss. Ja, es ist der Mann der das muss und die allermeisten Frauen erwarten das auch von einem Mann. Nur, mir ist klar geworden, dass mir das zum einen keinen Spaß macht aber auch das Gegenteil stört mich. Wer führt macht Fehler und Frauen haben es drauf dich das spüren zu lassen. Wer führt muss immer in Topform sein und darf sich nie Schwäche erlauben - da achten Frauen ganz besonders drauf. Mir ist das alles zu anstrengend, deswegen verzichte ich auch auf weitere Beziehungen - Sex gibts über Tinder schnell und einfach und wenn das eines Tages nicht mehr klappen sollte gibts immer noch Sex als Dienstleistung.

m.onBdE+ster^ne


Schön für Dich, wenn Du Sex über Tinder schnell und einfach bekommst.

Andere Männer haben da andere Erfahrungen gemacht.

M-elexte


Mir ist das alles zu anstrengend, deswegen verzichte ich auch auf weitere Beziehungen

Weil du nicht führen kannst oder weil du das falsche Beuteschema hast?

m:nef


Wir haben unterschiedliche Stärken - warum sollten wir uns nicht diese unterschiedlichen Stärken zu Nutze machen? Es gibt keine absolute Führung in unserer Beziehung, sondern unterschiedliche Lebensbereiche, wo ein Part einfach besser unterwegs sein kann als der andere. Mal der eine, mal der andere.

Sehe ich auch so und würde es anders nicht machen.

Alles andere ist doch dämlich: Niemand weiß und kann alles, niemand hat für alles das richtige Händchen, niemand hat auf alles Lust etc. Trotzdem soll in diesen jeweiligen Bereichen derjenige, der eben in der Beziehung führt, das letzte Wort haben? Darin sehe ich absolut gar keinen Sinn, außer unangenehme Wesenszüge (einer mit Kontrollwut, der andere mit Entscheidungsunfähigkeit z.B. Beides Dinge die ich eher lösen würde, anstatt die Beziehungen darauf anzupassen).

M+is,sLi[llly2x017


Heißt, er hat die Aufgabe, dich glücklich zu machen?

Wenn er etwas entscheidet, das dir nicht gefällt, keifst du dann oder wirfst es ihm vor?

;-D Beide Fragen kann ich weder mit Ja noch mit Nein beantworten, eher mit einem "kommt drauf an"

Natürlich "soll" er mich glücklich machen, das ist ein Anspruch den wir beide an eine gesunde Beziehung setzten, das man sich gegenseitig glücklich machen sollte, denn wenn das nicht der Fall ist, wofür führt man dann eine Beziehung? Aus Bequemlichkeit, weils alleine scheisse ist? Nee danke, sind für mich keine Gründe. Aber anders betrachtet muss dieses Glück natürlich auch aus einem selber kommen, Glück ist etwas das nicht jemand anders für dich herstellen kann eigentlich. Du selbst musst mit deinem Leben glücklich sein.

Ich kann dazu nur sagen, das wir beide versuchen uns gegenseitig maximal glücklich zu machen. Und es eben seit 3 Jahren auch sind. Und für uns bedeutet Beziehungs-Glück eben das wir keine sinnlosen Disskussionen führen an denen sich manche Paare zerfleischen, warum der Mann nix im Haushalt tut oder die Frau schon wieder im Jogging Outfit auf der Couch gammelt.... :=o Sowas fällt bei uns komplett raus

Und wenn er etwas entscheidet was ihm nicht gefällt, keife ich normalerweise nicht und werfe es ihm vor.

So funktioniert das bei uns nicht. Wenn das der Fall wäre, wäre es ja recht sinnlose eine solche Form der Beziehung zu führen, denn dann wären ja Streitereien und Gekeife wieder genau so gegeben wie in vielen Standard-Beziehungen nach ein paar Jahren Gang und gäbe. Das entspricht nicht unserer Vorstellung von Beziehung.

Allerdings und da bin ich ganz ehrlich, auch wenn jetzt wieder ein paar User hier gleich schreien "siehste! wusste ich es doch"

Manchmal da da zicke ich wirklich rum. Weshalb? Weil ich auch nur ein Mensch bin, mit schlechten Tagen und guten und Ecken und Kanten. So einfach ist das. Aber das kommt eher selten vor, und wenn dann reden wir drüber, was los ist.

Wir reden allgemein sehr sehr viel. Ich denke mal ich habe in keiner Partnerschaft auch nur annähernd eine so intensive und innige Verbindung zu meinem Partner gehabt wie zu ihm.

MjissLhi|lly2x017


Sorry, Tippfehler

Wenn er etwas entscheidet, das MIR nicht gefällt soll es heißen ]:D

MWissLil(ly201x7


Was ich mich jetzt auch mal gerade frage ist, mit was für Menschen führt ihr eigentlich Beziehungen, und warum?

(wäre fast nen extra Thread wert ;-D )

Ich meine hier werden mir Fragen gestellt in die Richtung, ob er will das ich glücklich bin, ob er Entscheidungen treffen würde die völlig dumm, gefährlich etc. sind?

Und ich muss sagen, ich stehe da ein bisschen irritiert davor.

Warum sollte ich eine Beziehung mit einem Mann führen der dumme oder gar gefährliche Entscheidungen trifft?

Warum sollte ich eine Beziehung mit einem Mann führen, der nicht will das ich glücklich bin?

Ich meine wir reden hier doch von einer LIEBES-Beziehung. Und wenn ich jemanden liebe, will ich das er glücklich ist.

Sonst macht das doch gar keinen Sinn. Und wenn ich mit einem Mann eine Beziehung eingehe, von der ich mir erwarte das er die Führung übernimmt, dann wähle ich mir doch einen Partner, dem ich zutraue das er soweit zu mir passt das die Richtung stimmt.

Und wenn ich feststellen würde, das die Richtung nicht stimmt, dann müsste man reden und was ändern. Logisch, oder?

Ich meine wie stellt ihr euch das denn vor? Das ich zb. gerne Urlaub am Meer machen würde und er nur Winterurlaub in Skandinavien, und er sagt dann "wir reisen die nächsten 20 Jahre immer im Januar nach Norwegen, basta! >:( "

Welcher Mann der einen liebt würde so entscheiden? Würden eure Partner das echt so durchziehen, wenn ihr nix zum mitreden hättet? ??? ":/

Also ich kenne das so ganz und gar nicht. Zum Glück

C0oteSLau5vage


Und für uns bedeutet Beziehungs-Glück eben das wir keine sinnlosen Disskussionen führen an denen sich manche Paare zerfleischen, warum der Mann nix im Haushalt tut oder die Frau schon wieder im Jogging Outfit auf der Couch gammelt.... :=o

Das hat doch beides überhaupt nichts mit eurem Beziehungsmodell zu tun, oder entscheidet er dass er nix im Haushalt tut und in was für Klamotten du zuhause rumlaufen sollst? Zur Arbeitsverteilung in Beziehungen haben ja auch schon viele andere, die ein gleichberechtigtes Beziehungsmodell leben, geschrieben, dass sie die Arbeit verteilt haben, so dass halt jeder das macht was er gut kann. Und dein 2. Beispiel passt da überhaupt nicht rein, finde ich. Dazu dass einer von euch beiden sich gehen lässt, kann es auch in eurer Beziehung mal kommen, und es ist höchstens die Frage, wie es DANN läuft. Da gehe ich eigentlich auch davon aus, dass man den Partner dann anspricht und das Thema gemeinsam bespricht. Das ist irgendwie nichts wo einer was zu entscheiden hat.

Manchmal da da zicke ich wirklich rum. Weshalb? Weil ich auch nur ein Mensch bin, mit schlechten Tagen und guten und Ecken und Kanten.

Auch das hat mit eurem Modell nichts zu tun. Es gibt eben Menschen, die launisch sind und solche die es nicht sind. Manche Frauen sind Zicken, andere nicht.

Mit deinen (rhetorischen) Fragen in deinem 2. Beitrag hast du recht. Solche Fragen kommen wohl, weil man sich euer Beziehungsmodell in der Praxis nicht leicht vorstellen kan. Ich zB kann es mir halt einfach nicht vorstellen, wie eine Beziehung läuft, in der sozusagen einer der Chef ist und der andere der Mitarbeiter oder einer der Papi und der andere das Kind. Wahrscheinlich läuft das dann so wie "kooperatives Führen" oder eine Erziehung die auf den Typ des Kindes eingeht usw, aber das ist für mich (und andere wohl auch) halt schwer mit einer "Partnerschaft" in Einklang zu bringen.

MoisEsLill9y20F17


....aber das ist für mich (und andere wohl auch) halt schwer mit einer "Partnerschaft" in Einklang zu bringen.

Das ist mir völlig bewusst, das es sehr schwer ist das mit einem gängigen normalen "Beziehungs-Weltbild" in Einklang zu bringen.

Genau deshalb habe ich ja auch meinen ersten Beitrag dazu geschrieben, weil ich eben beleuchten wollte das es eben auch andere Möglichkeiten gibt eine Beziehung zu führen. Und deshalb versuche ich ja auch alle anfallenden Fragen möglichst genau und ehrlich zu beantworten.

Es ist halt relativ schwierig ein Bild einer Beziehung zu zeichnen wenn man sie nicht live erlebt. Viele Worte und Sätze werden anders interpretiert und ausgelegt, was auch logisch ist.

Ich möchte mein Beziehungsmodell auch niemandem aufdrängen, ja nicht mal im klassischen Sinne empfehlen. Denn dieses Bedürfnis so zusammen zu leben muss wirklich beiden Partnern aus dem Innersten entspringen und die nötige Reife da sein, sonst kann das gar nicht gut gehen.

Ich wollte es einfach nur mal hier darstellen, damit so mancher User sieht, es geht auch Abseits der Norm gut und glücklich.

Das ist in etwa genau so wie die (eigentlich sinnlose) Diskussion zwischen Verfechtern der Monogamie und denen der Offenen Beziehung. Da kommt man auch kaum auf einen Nenner, weil die Ansichten dazu zu verschieden sind, trotzdem finde ich es schön, beide Seiten aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet zu sehen und vielleicht auch was für sich persönlich als Gedankensplitter mitzunehmen.

C\oteSau~vagxe


Das ist in etwa genau so wie die (eigentlich sinnlose) Diskussion zwischen Verfechtern der Monogamie und denen der Offenen Beziehung. Da kommt man auch kaum auf einen Nenner, weil die Ansichten dazu zu verschieden sind, trotzdem finde ich es schön, beide Seiten aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet zu sehen und vielleicht auch was für sich persönlich als Gedankensplitter mitzunehmen.

Ja, da hast du Recht.

Es gab hier übrigens mal eine Userin, GW vRue oder so ähnlich, die könnte dich viel besser verstehen. Soweit ich mich erinnere, hatte sie viel Geld, aber trotzdem einen Mann (gesucht und gefunden), der ihr Versorger sein "könnte". Das fand ich damals reichlich skurril, zumal es ja nicht der Realität entsprach (sie konnte sich ja selber versorgen und sogar ihn mit) aber es war mir vollkommen klar, dass das ein von diesem Paar bewusst gelebtes Beziehungsmodell war.

m1ond+swternxe


Warum sollte ich eine Beziehung mit einem Mann führen der dumme oder gar gefährliche Entscheidungen trifft?

Die Frage ist wohl eher, ob man genug Vertrauen in den Partner hat, um ihm Entscheidungen zu überlassen.

Warum sollte ich eine Beziehung mit einem Mann führen, der nicht will das ich glücklich bin?

Es gibt (angeblich) viele Frauen, die ein "Arschloch" als Mann wollen. Das ist doch wohl jemand, dem es schnurz ist, ob seine Partnerin glücklich ist?

Wenn Du das nicht willst, ok. Aber das muss man nunmal erst erfragen, weil wir Dich nicht kennen.

Ich meine wir reden hier doch von einer LIEBES-Beziehung. Und wenn ich jemanden liebe, will ich das er glücklich ist.

Sonst macht das doch gar keinen Sinn. Und wenn ich mit einem Mann eine Beziehung eingehe, von der ich mir erwarte das er die Führung übernimmt, dann wähle ich mir doch einen Partner, dem ich zutraue das er soweit zu mir passt das die Richtung stimmt.

Und wenn ich feststellen würde, das die Richtung nicht stimmt, dann müsste man reden und was ändern. Logisch, oder?

Auch wenn ich durchaus Sympathien für Deine Vorstellungen von eine Liebesbeziehung habe, finde ich das alles andere als logisch.

Ich meine wie stellt ihr euch das denn vor? Das ich zb. gerne Urlaub am Meer machen würde und er nur Winterurlaub in Skandinavien, und er sagt dann "wir reisen die nächsten 20 Jahre immer im Januar nach Norwegen, basta! >:( "

Ja, genau so stellen es sich viele Frauen vor, die eine Aversion gegen Ehen haben, in denen der Mann führt.

M>is6sLil~ly2017


Es gibt (angeblich) viele Frauen, die ein "Arschloch" als Mann wollen. Das ist doch wohl jemand, dem es schnurz ist, ob seine Partnerin glücklich ist?

Wenn Du das nicht willst, ok. Aber das muss man nunmal erst erfragen, weil wir Dich nicht kennen.

Da hast du nun unbestreitbar recht. Wobei ich allerdings anmerken möchte, das diese Arschlöcher das in der Regel recht geschickt so verpacken das ihr Beziehungsmodell gleichberechtigt wirkt, es aber hinten und vorne nicht ist, weil sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

Ich selber kenne ein paar Frauen die in solchen Beziehungen stecken, aber ganz ehrlich, die meisten davon sind überzeugt das ihre Beziehung eine gleichberechtigte Partnerschaft ist.

Es gibt genug Möglichkeiten seinen Partner geschickt zu manipulieren oder mit dem Entzug von Liebe gefügig zu machen die solche Menschen nutzen, das eigentlich ein mit der Tür ins Haus fallen ala "Du hast nix zu melden und hältst die Klappe, ich bin hier der Boss" eigentlich zu plump und (vermute ich) eher kontraproduktiv wirkt.

Natürlich nicht zwangsläufig, es gibt immer noch genug Frauen die sich aus Angst vorm Alleinsein oder der finanziellen Abhängigkeit viel gefallen lassen, aber ich denke ehrlich gesagt nicht das die so selbstreflektiert und bewusst über ihr Beziehungsmodell Auskunft geben würden.

......

...Ja, genau so stellen es sich viele Frauen vor, die eine Aversion gegen Ehen haben, in denen der Mann führt.

Gut, wenn das echt so sein sollte, muss ich ehrlich sagen das schockiert mich jetzt doch etwas. Dann hab ich möglicherweise in meinem Leben bis jetzt wirklich noch keine ernsthaft schlechte Beziehung geführt, denn der Gedanke ist mir echt noch nicht gekommen. Ich hatte bis jetzt 3 langjährige Beziehungen in meinem Leben, und wenn meine Beiden Partnerschaften vor dieser doch auch von Gleichberechtigung geprägt waren, hätte/würde ich auch keinem meiner Ex Partner ernsthaft zutrauen das er jemals so gedacht oder gehandelt hätte.

Ich gehe da wohl auch einfach zu sehr von einer gesunden Basis aus. Ich hatte noch nie eine destruktive Beziehung mit einem in irgendeiner Form "schlechten" Mann. Ich hab keine Erfahrungen mit Gewalt/Alkohol/psychischen Problemen etc. pp was es da wohl so alles gibt und was einem die Beziehung echt vermiesen kann.

Ich hatte bis jetzt lauter ehrliche, treue, liebe und zuverlässige Männer die mir nichts schlechtes wollten.

Und aus diesem Blickwinkel sind meine Beiträge geschrieben.

Wenn man das natürlich mit negativer Erfahrung liest, dann sieht man das wahrscheinlich wirklich komplett anders.

Und hinzu kommt auch noch, ich bin nicht finanziell abhängig, ich habe Wohneigentum und festen Job mit dem ich gut über die Runden komme. Seine Führung ist also nichts, was ich aus wirtschaftlicher Notwendigkeit eingegangen bin oder erhalten müsste. Sondern eine reine Bedürfnis Sache.

Mfeletxe


MissLilly2017

Natürlich "soll" er mich glücklich machen, das ist ein Anspruch den wir beide an eine gesunde Beziehung setzten, das man sich gegenseitig glücklich machen sollte, denn wenn das nicht der Fall ist, wofür führt man dann eine Beziehung? Aus Bequemlichkeit, weils alleine scheisse ist? Nee danke, sind für mich keine Gründe. Aber anders betrachtet muss dieses Glück natürlich auch aus einem selber kommen, Glück ist etwas das nicht jemand anders für dich herstellen kann eigentlich. Du selbst musst mit deinem Leben glücklich sein.

Warum sollte ich eine Beziehung mit einem Mann führen, der nicht will das ich glücklich bin?

Ich meine wir reden hier doch von einer LIEBES-Beziehung. Und wenn ich jemanden liebe, will ich das er glücklich ist.

Also was jetzt? Soller dich glücklich machen oder kann er es nicht herstellen, weil das Glück aus dir selbst kommen muss?

Ich meine wie stellt ihr euch das denn vor? Das ich zb. gerne Urlaub am Meer machen würde und er nur Winterurlaub in Skandinavien, und er sagt dann "wir reisen die nächsten 20 Jahre immer im Januar nach Norwegen, basta! "

Darum gings mir gar nicht, sondern, ob wirklich er führt. Wenn er einen Urlaubsort wählt, den sie nicht will und sie dann motzt und keift, was ihn wieder dazu bringt einen Urlaubsort zu wählen, der ihr auch passt und mit dem sie glücklich ist, damit er glücklich sein kann, dann ist er sicher nicht derjenige, der führt. ;-D Aber bei euch ist es ja nicht so.

Evhemalige:r Nutzern (#`603475)


Ich führe auch eine Beziehung, in der der Mann führt. Wie auch Miss Lilly habe ich mir bewusst einen Partner ausgesucht, der führen will und mit dem ich dieses Beziehungskonzept leben kann. Zuvor hatte ich auch Partnerschaften, die " gleichberechtigt" waren.

Heißt, er hat die Aufgabe, dich glücklich zu machen?

Wenn er etwas entscheidet, das dir nicht gefällt, keifst du dann oder wirfst es ihm vor?

Die Frage kann man durchaus so stellen, sie trifft aber für mich so gestellt nicht den Kern dieses Beziehungskonzepts.

Ich möchte meinen Partner glücklich machen. Und ich bin glücklich, wenn er glücklich ist. Er will führen, ich geführt werden. Er macht mich glücklich indem er mich führt.

Wir reden über alle Entscheidungen, ich äußere meine Meinung, die selbstverständlich konträr zu seiner Meinung sein kann. Am Ende, nach Abwägung, entscheidet er. Ich akzeptiere seine Entscheidung und es ist seine Führung, die mich glücklich macht und nicht die Frage ob er so entscheidet wie ich es wünsche!

Alles andere wäre ja keine echte Führung, sondern Pseudo-Führung, die in Wirklichkeit durch Manipulationen gelenkt ist.

N?oKwooCndxer


Ich führe auch in unserer Ehe, da dies sowohl meinem Naturell als auch einem bewussten Beduerfnis meiner Frau entspricht. In ihrer vorigen Ehe hat sie darunter gelitten hat, dass sie führen musste, obwohl sie das gerne dem Mann überlässt.

Wir kommunizieren jedoch sehr viel über unsere Sichtweisen und Bedürfnisse zu allen Themen, so dass ich ihre Position sehr gut einschätzen und einbeziehen kann. Und anders würden wir das beide nicht wollen. Sie will halt nur, dass die letztendliche Entscheidung von mir getroffen wird. Das fühlt sich für sie besser an und vermeidet, dass wir uns wegen Kleinigkeiten uneinig sind.

@ Melete

Das mit dem Urlaub ist einfach. Wir reden über verschiedene Möglichkeiten, bis wir verstehen, welche davon für uns in Frage kommen. Dann entscheide ich. Aber nicht ohne Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse. Ich will sie glücklich machen - deshalb würde ich nie eine Urlaubsform wählen, bei dem Ihre Interessen nicht vollauf abgedeckt sind. Eher stelle ich meine eigenen Interessen zurück (in der Tat Winterurlaub in Skandinavien, mit dem sie nichts anfangen kann). Mit Führungsauftrag folgt nämlich auch Verantwortung!

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