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Wer führt in deiner Partnerschaft? - Eine Diskussion

N`3!sto,ryxs


@ mond&sterne

Ich führe nicht so eine Beziehung, bin aber der Spielart nicht abgeneigt.

Es funktioniert nur auf Basis des Vertrauens in den dominanten Partner. Der dominante Partner hingegen trägt die Verantwortung und die Pflicht mit der Macht die ihm freiwillig gegeben wird, weise und respektvoll zu nutzen. Es ist auch kein Freifahrtsschein das man mit jedem machen kann was man will. Denn der Devote steckt den Rahmen in dem der Dominate diese Macht ausüben darf.

Und deswegen geht der Devote auch nicht unter ;-)

@:)

E3hemali`ger Nutz;er (#60x3475)


@ mond+sterne

In meiner Vorstellung kann so ein Beziehungsmodell nicht funktionieren, weil der devote Teil dabei völlig untergeht.

Ich finde, N3storys hat es in ihrem Beitrag sehr gut beschrieben.

Wie in anderen Beziehungen auch geht es auch hier um die wechselseitige Erfüllung von Bedürfnissen. Es ist also mitnichten so, dass der führende Part keine Bedürfnisse erfüllen muss und völlig frei nach seinem Gusto agieren kann. Wie N3storys bereits schrieb:

der Devote steckt den Rahmen in dem der Dominate diese Macht ausüben darf.

Der Führende muss seine Handlungen und Entscheidungen also auf den Geführten abstimmen und dies eben in einem Rahmen, der zuvor abgesteckt wurde. Vereinfacht gesagt: Tut er dieses nicht oder tut er es schlecht, trifft er die Bedürfnisse nicht oder handelt er ihnen sogar zuwider, dann wird er auch keine Macht mehr über den "Geführten" haben. Handelt er aber verantwortungsvoll und trifft sein instinktives Handeln die Bedürfnisse des Geführten, dann passt es ...und der Führende kann er sich dessen Hingabe sicher sein.

MissLilly2017 meinte beispielsweise, sie ist ein "sehr starker Mensch". Aber ein devoter Mensch ist ja gerade nicht stark oder?

Davon mal abgesehen, dass es Mut und Vertrauen erfordert, sich in die Hände eines anderen zu begeben und davon abgesehen, dass es auch Devote gibt, die im Berufsleben knallhart sind, viel Verantwortung tragen, Verantwortung, die sie privat abgeben wollen:

Devot sein, bedeutet nicht automatisch schwach zu sein oder keine Bedürfnisse zu haben. Kein Mensch wird auf Dauer damit glücklich sein, seine eigenen Bedürfnisse zu missachten. Nun ist es aber gerade das Bedürfnis eines Devoten, die Bedürfnisse eines ganz bestimmten Anderen zu befriedigen, (nämlich dem, der diese Hingabe wertschätzt und der es wert ist) ihm zu dienen, sich ihm auf eine ganz bestimmte Art und Weise hinzugeben und genau dabei empfindet der Devote Erfüllung, Stolz, Befriedigung und Freude. Ist das Schwäche?

M%issLillxy2017


Liebe Mond+Sterne, ich weiß nicht ob es mir gelingt deine Fragen so zu beantworten das man versteht was ich meine, aber ich versuche es.

Ja, ich mache mir ein anderes Bild von solchen Beziehungen (das aus Deiner Perspektive dann falsch ist).

So wie Du diese Art von Beziehungen beschreibst, kann ich es mir praktisch nicht vorstellen. Denn meiner Ansicht nach muss man dem führenden Part etwas entgegensetzen, damit eine ausgeglichene Beziehung entsteht.

Ich muss ehrlich zugeben, das ich das jetzt nicht so 100% verstehe. Warum muss man dem Führenden was entgegensetzten?

Weil er sonst einfach macht was er will, ohne Rücksicht auf Verluste? Dann wäre er ganz klar der falsche Beziehungspartner für so eine Beziehung. Eine dominant/devote Beziehung lebt von 2 Dingen, zum einen davon das der Devote Part sich unterordnen will und eine persönliche Bedürfnisbefriedigung aus der Tatsache zieht geführt zu werden.

Der dominante Part wieder rum zieht persönliche Befriedigung daraus zu führen und einen Menschen an der Seite zu haben, der tut was er will wenn man es plump ausdrückt. ABER der dominante Part will gleichzeitig auch das der Lebensmensch an seiner Seite glücklich ist. Denn wäre der devote auf Dauer unglücklich, ist er logischerweise irgendwann weg, wie jeder Andere in einer unglücklichen Beziehung auch.

MissLilly2017 meinte beispielsweise, sie ist ein "sehr starker Mensch". Aber ein devoter Mensch ist ja gerade nicht stark oder?

Was setzt der devote Part dem dominanten und führenden Part entgegen?

Doch, ich bin sehr stark. Devotsein sollte wenig mit Schwäche zu tun haben. Und ich schreibe bewusst sollte, denn ich kenne selber leider einige devote Frauen, die sich hinter solch einer Beziehung verstecken, weil sie wirklich schwach und lebensunfähig sind, und das als bequeme Variante ansehen das jemand ihr Leben managt. Allerdings ist dieser Teil der eher geringere Part. Unser Freundeskreis besteht ja nun sehr viel aus Dominant/Devoten Menschen beiderlei Geschlechts, und die meisten Devota's sind starke Persönlichkeiten.

Der Wunsch sich einem Menschen unterzuordnen, seiner Führung anzuvertrauen hat nicht unbedingt mit Schwäche zu tun.

Es ist eine Charaktereigenschaft, etwas womit man meist geboren wird. Für mich fühlten sich viele Dinge schon immer falsch an, die anderen Mädchen/Frauen selbstverständlich sind. Das hat auch nichts mit Erziehung oder Kindheitsprägung zu tun, denn ich bin in einem sehr gleichberechtigten Haushalt groß geworden.

Aber ich habe mich schon immer gerne Menschen untergeordnet denen ich vertraute. Das fühlt sich für mich "richtig" an, anders kann ich es nicht erklären.

Ich habe und hatte auch immer eine eigene Meinung, eigene Wünsche, Ziele. Daran mangelte es mir nie, auch nie an Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen. Aber richtig wohl, glücklich, geborgen und angekommen fühle ich mich nur, wenn nicht ich entscheide wohin die Reise geht.

In meiner Vorstellung kann so ein Beziehungsmodell nicht funktionieren, weil der devote Teil dabei völlig untergeht.

Das wieder rum verstehe ich gut, das du diese Bedenken hast. Wenn man nur von außen in einem Online Forum auf so eine Beziehung blickt, muss man fast zwangsläufig so einen Eindruck bekommen.

In der Realität ist das aber so nicht der Fall. Obwohl die Gefahr natürlich gegeben ist, das der devote Part untergeht. Es ist Aufgabe von Beiden Teilen, darauf zu achten, das sowas nicht passiert.

P3urp3leli\kxe


"de·vo̱t

Adjektiv

gehoben/abwertend

so, dass sich jmd. übertrieben unterwürfig verhält und seinen eigenen Wert völlig unterordnet."

Ich hab den Begriff schon von klein auf nie gemocht, als ich noch nicht einmal wusste, was das bedeuten soll..... Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, sobald jemand davon redet, kann ich die Person nicht mehr als voll-gesund wahrnehmen...... Und ich kann nicht einmal sagen, woran das liegt.

Ich halte Menschen, die "devot leben" möchten, für völlig außer der Reihe. {:( :[]

M{issL>illy2S0x17


Nun das bleibt dir völlig unbelassen Purplelike ;-D

Ich ersetzte gedanklich ein Wort in deinem Satz mal:

Ich halte Menschen die "homosexuell" leben möchten, für völlig außer der Reihe {:( :[]

Hört sich irgendwie doch auch recht weltoffen und supi an, oder? :)^

*Ironie-Modus aus*

m3on1d++stexrne


@ MissLilly2017

Ich verstehe devot so, wie Purplelike es hier dankenswerterweise zitiert hat, nämlich als übertrieben unterwürfig.

Deswegen würde ich Dich nicht als den devoten Part bezeichnen. Ich würde sagen, Du lässt Dich führen.

Damit Dein Partner Dich führen kann, ist es nötig, dass Du ihm sagst, was Deine Wünsche und Bedürfnisse sind. Da Du seine Entscheidungen akzeptierst, würde ich sagen, Du lässt Dich führen.

So sehe ich Eure Beziehung.

Wenn Du Dich dennoch als devot bezeichnest, haben wir anscheinend ein unterschiedliches Wortverständnis.

Wenn Du schreibst, Du ordnest Dich unter, dann halte ich es für eine legitime Darstellung Eurer Beziehung.

Ich sehe Dich jedoch nicht in einer untergeordneten Position. Ich würde sagen, Ihr bewegt Euch auf Augenhöhe, auch wenn Ihr unterschiedliche Rollen einnehmt und damit nicht gleichberechtigt seid.

Pmurpl[elikxe


naja, als Homosexueller willst du dich ja aber auch nicht klein machen, sondern einfach ein Lebensmodell leben.

Zumal ich als Frau Frauen nicht abgeneigt bin, da find ich das schon etwas weltoffener als du dir wahrscheinlich denken kannst.

Devot leben ist für mich eben kein Lebensmodell, das ist für mich schlichtweg ein "es sich einfach machen".

Wenn es dabei ja nur sexuell wäre..... das kann ich ja noch irgendwie, auf irgend eine Art und Weise verstehen.

Ich muss dich jetzt ehrlich fragen, wie kommst du auf den Begriff "homosexuell", wenn ich "devot" schreibe?

sBugaMrl_ovoe


Ich hatte ja alles schon xD

Mit 18 bis 22 war ich in einer Beziehung in der ich eine Verantwortung meinem Partner gegenüber hatte. Ich habe ihn in gewisser Weise bemuttert. Am Anfang fand ich es schön gebraucht zu werden, aber irgendwann hat es angefangen mich zu stören, dass er so unselbstständig ist, dass man ihn immer antreiben muss, dass ich entscheide was gemacht wird und wie (zudem ich selbst von meinem Charakter her eher zurückhaltend bin) . Es hat mich belastet, er war mir eine Last geworden.

Daraufhin von 22 – 26 habe ich mir etwas ganz anderes gesucht. Ich wollte einen selbstständigen Partner, ich selbst bin ja auch selbstständig. Er war allerdings deutlich dominanter als ich und damit bin ich unbewusst und ungewollt in eine Rangniedrigere Position gewandert. Ich habe wie in der ersten Beziehung meinen Partner "bekümmert" dieses Mal aber nicht wie eine Mutter, sondern eher wie eine Angestellte. Wieder keine Position in der ich mich wohl gefühlt hätte.

Jetzt führe ich seit gut einem halben Jahr eine Beziehung in der wir gefühlt wirklich auf Augenhöhe sind. Er ist vom Charakter her ähnlich zurückhaltend wie ich und gibt auch etwas zurück. Rückblickend habe ich sowohl im dominanten Part aus Beziehung 1 als auch im devoten Part aus Beziehung 2 deutlich mehr gegeben als ich zurückerhalten habe. Aktuell geben wir beide sehr viel und es ist ein sehr harmonisches Gleichgewicht. Ich hoffe dass sich das nie in eine so ungesunde Tendenz entwickelt, wie es die beiden anderen Beziehungen davor hatten. Wobei ich mir durchaus dessen bewusst bin, dass ich mit meinem "Bekümmerungszwang" durchaus dazu neige.

E;hemaligyer $Nut*zer (#g60347x5)


"de·vo̱t

Adjektiv

gehoben/abwertend

so, dass sich jmd. übertrieben unterwürfig verhält und seinen eigenen Wert völlig unterordnet."

Man kann sich jetzt in Begrifflichkeiten ergehen. Wer hat denn zu beurteilen was "übertrieben" ist?

Die Wortbedeutung ist hier abwertend gemeint und es handelt sich dabei um den neueren Gebrauch des Wortes.

Die abwertende Konnotation des Wortes ist wohl kaum verwunderlich in heutiger Zeit, in der oberstes Gebot die Gleichstellung zwischen Mann und Frau ist.

Allerdings sollte fairerweise auch nicht die alte Bedeutung des Wortes " devot" unter den Tisch gekehrt werden, nur weil dies gerade der eigenen Argumentation zugute kommt. Diese lautet nämlich " demütig", und das trifft es für mein Empfinden exakt.

Wie dem auch sei, ein wenig Toleranz anderen Beziehungsmodellen und Lebensentwürfen gegenüber hat sicher noch niemandem geschadet.

EjhemaligerR Nutzer1 (#603x475)


naja, als Homosexueller willst du dich ja aber auch nicht klein machen, sondern einfach ein Lebensmodell leben.

Scheinbar hast du Miss Lillys und meine Erklärungen nicht gelesen oder nicht verstanden. Es geht nicht ums "klein machen" sondern um Befriedigung.

Zumal ich als Frau Frauen nicht abgeneigt bin, da find ich das schon etwas weltoffener als du dir wahrscheinlich denken kannst.

Und weil du bi bist, ist Bi-Sein legitim, devot sein hingehen krank.

Weltoffen bist du mit deiner Einstellung anderen gegenüber ganz sicher nicht.

Ich muss dich jetzt ehrlich fragen, wie kommst du auf den Begriff "homosexuell", wenn ich "devot" schreibe?

Das liegt doch auf der Hand: homosexuell sein und devot sein sind beides sexuelle Neigungen und daher geht auch dieser Satz am Thema vorbei:

Devot leben ist für mich eben kein Lebensmodell, das ist für mich schlichtweg ein "es sich einfach machen".

M\ike_+008x4


@ Nougat-Choco

In meiner sehr jungen Ehe bleibt eigentlich alles auf meinen Schultern liegen. Bin ich selber schuld, weil ich immer sofort alles an mich reiße und meinen Mann zu einer verwöhnten, faulen Socke erzogen habe. Rein aus der Sicht betrachtet führe ich, aus seiner Sicht führt er, weil ich alles tu und er es sich gut gehen lässt. Kann man also in meinem Fall nicht wirklich beantworten. ;-D

;-D

@ MissLilly2017

alles besser und ich wäre doof, sondern weil es unser beider Wunsch einer Partnerschaft entspricht.

Bei uns gilt ganz klar, wir sind Gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt.

Ich denke das kommt viel darauf an wie man Augenhöhe definiert. Bedeutet es das man Entscheidungen immer zu gleichen Teilen trifft, jeder genau das gleiche Stimmrecht hat? Dann wäre die Antwort nein. Für mich ist Augenhöhe jedoch etwas anderes. Es bedeutet für mich das meine Meinung genau so viel Wert ist wie die meines Partners, und das ist sie auch. Er schätzt meine Ansichten, Ratschläge, Meinungen. Wertet sie nicht ab oder ignoriert sie völlig.

Er hört sie sich ebenso an wie in einer gleichberechtigten Partnerschaft, und entscheidet dann nach seinem Gefühl.

Das kann dann mit meinen Wünschen konform sein oder halt nicht.

Wie ich damit umgehe? Ich bin glücklich. Denn das erste Mal in meinem Leben (das nun doch schon fast 40 Lenze dauert) habe ich einen Partner der mich so behandelt wie ich es brauche und mir immer wünschte.

Und ja, er lässt mich maßgeblich spüren das er führen möchte. Er ist durch und durch sehr dominant und das mag ich an ihm. Ab und an fliegen die Fetzen deshalb, aber meistens genieße ich das sehr.

Vielen Dank für deine Antwort, finde ich super toll dass du dazu stehst. Du weißt wirklich was du willst und wer du bist :)^

@ Verhueter

Ich denke hier liegt ein Kommunikationsproblem vor, um es zu lösen könntest du ja mal dein Verständnis von "führen" und "führen lassen" erklären ;-)

@ Kletterpflanze80

Ich merke nämlich das ich und meine Freundin da ganz anders leben, wir setzen da ein bisschen auf habermaß, das bessere argument gewinnt ;-) Wobei das gleichzeitig damit verbunden ist, dass wir nicht versuchen den anderen über den Tisch zu ziehen und sehr auf die Bedürfnisse des anderen achten. Und dann wird geschaut wie man gemeinsam eine Lösung findet (ja mittlerweile schrecklicher satz). Wobei es da auch passieren kann, dass einer sagt entscheide du, aber da sist dann eine situationsbedingte entscheidung, weil die Sache dem anderen beispielsweise viel wichtiger ist.

Ihr führt beide, so sehe ich das. Es gibt halt auch andere Beziehungsmodelle ;-)

@ Aedgiva

Ich denke, daß sich mit zunehmendem Alter auch das Führungsmuster in einer Beziehung oft ändert! Männer werden dann oft etwas bequemer und passiver, Frauen dagegen aktiver.

Hm, ja bei den jetzigen "50 jährigen Männern sehe ich das auch so. Ich hoff net dass ich mal so werd ;-D

@ Comran

Wir haben unterschiedliche Stärken - warum sollten wir uns nicht diese unterschiedlichen Stärken zu Nutze machen? Es gibt keine absolute Führung in unserer Beziehung, sondern unterschiedliche Lebensbereiche, wo ein Part einfach besser unterwegs sein kann als der andere. Mal der eine, mal der andere.

Du widersprichst dir, denn ihr führt beide ;-)

@ MissLilly2017

Rein faktisch betrachtet hast du recht ,

Ich würde seine Entscheidung wohl tatsächlich hin nehmen auch wenn ich sie nicht gut finde. Praktisch ist das noch nie so extrem vorgekommen. Das ich mal was nicht so toll finde oder anders machen würde , das ja.

Aber das ich was total bescheuert oder gar gefährlich fände ... Nein

Du darfst ja dabei nicht vergessen, der EntscheidungStränge weiss ja das er nicht für sich alleine entscheidet und wägt dem entsprechend sehr sorgfältig ab.

Ähnlich wie eine Mutter die Entscheidungen für ihr Kind sehr genau überlegt weil sie das beste will.

Ich erwarte auch gar nicht das unsere Lebensform jeder gut findet , aber für uns ist sie perfekt.

Man kann da sehr starke Parallelen ziehen zu einer klassischen Ehe der 40er Jahre.

So in etwa leben wir.

Diese Führung fängt in den kleinen Dingen an und hört auch in den Grossen nicht auf.

Was mir persönlich dabei sehr wichtig ist, ich lebe das nicht so weil ich nicht selber entscheiden könnte . Sondern einfach nur weil ich es nicht will. Es entspricht nicht meinem fühlen , meinem "Sein"

Also ich find dich klasse :)^

Sowas ist wohl auch immer etwas Ansichtssache.

Ich bringe mal ein Beispiel das wohl viele kennen. Du hast im Job eine Meinung zu einem Projekt, dein Chef eine andere.

Er hört sich deine Meinung aber an , denkt darüber nach und entscheidet sich dann aber dich für seine Vorgehensweise.

Nun die Frage .. ist deine Meinung dann weniger wert gewesen als die des Chefs ?

Für mich nicht , ich sehe sie trotzdem als gleichwertig.

Für dich (vielleicht? ) schon ?

Meine Meinung wäre nicht weniger wert weil ich selbst der Chef bin ;-D

Und nein, ich muss mir nichts "hindefinieren". Es ist meine Sicht der Dinge. Ich lebe diese Beziehungsform sehr bewusst und gewählt. Ich bin da weder reingerutscht noch irgendwie reingeraten oder sonst was. Ich habe explizit nach einem Partner gesucht der mit mir diese Beziehungsform leben möchte, weil es mein Wunsch war.

Nochmal - ich find dich klasse :)=

@ Melete

Nicht nur, du hast doch Wikipedia selbst zitiert. Auch wenn du oder jeder auch eine eigene Definition der Dinge haben kann, so ist es nun mal so, dass im Miteinander jeder weiß, was unter einem Wort verstanden wird. Deswegen wird ein Wort nicht plötzlich eine andere Bedeutung bekommen, nur weil du es für Dich anders siehst. Bedeutet einfach, dass du außerhalb der Beziehung einfach als abhängig gesehen wirst und in weiterer Folge auch so behandelt. klar kannst du sagen, habe ich selbst gewählt, mir gehts gut damit. ist ja auch okay. Sonst bräuche niemand mehr zur Schule gehen, damit man lernt, wie was gemacht wird und welches Wort was bedeutet. Solche Beziehungen sind aber auch nicht einseitig abhängig, ist ja nun nicht so, als wär dein mann von Dir nicht abhängig.

;-D Kommunikation ist wohl eine Kunst. Für mich bedeutet das GANZE Lexikon etwas völlig anderes als für dich und für MissLilly2017 und für jedermann. ]:D

Was ich damit zum Ausdruck bringen will: Ein jeder hat seine ganz persönliche Sichtweise und Brille durch die er das, was andere von sich geben, filtert. So kann jemand unter "Hey du fette Sau" einen ganz normalen nett gemeinten Gruß sehen oder eine Anfechtung der eigenen Person ;-D

PGur6ple(likxe


Sartane:

Siehst du, da diskutieren wir an einander vorbei: Devot ist für mich das, was in der Definition im Duden drin steht.

Also die meisten sind schlichtweg nicht devot, nur weil sie sich führen lassen.

Man ist devot, weil man sich unterwerfen will. So meine Meinung. Und deine ist doch auch völlig in Ordnung. Als nicht-normal darf ich das trotzdem empfinden?

Ich weiß jetzt nicht wie du auf das hier kommst:

Und weil du bi bist, ist Bi-Sein legitim, devot sein hingehen krank.

Aber das ist Stuss. Korrektur: Weil ich bi bin, kann ich sicherlich kein Homophob sein! Also man kann einem ja schon die Wörter im Mund rumdrehen, ne?!

Aber die Frage an MissLilly hab ich trotzdem noch, wie kommt du darauf? Ich habe zumindest die beiden Begriffe nicht zusammen aufgeführt...

M3ikre_00=8x4


@ Huepfball

Ich finde Beziehungen anstrengen weil man als Mann ständig diese führen muss. Ja, es ist der Mann der das muss und die allermeisten Frauen erwarten das auch von einem Mann. Nur, mir ist klar geworden, dass mir das zum einen keinen Spaß macht aber auch das Gegenteil stört mich. Wer führt macht Fehler und Frauen haben es drauf dich das spüren zu lassen. Wer führt muss immer in Topform sein und darf sich nie Schwäche erlauben - da achten Frauen ganz besonders drauf. Mir ist das alles zu anstrengend, deswegen verzichte ich auch auf weitere Beziehungen - Sex gibts über Tinder schnell und einfach und wenn das eines Tages nicht mehr klappen sollte gibts immer noch Sex als Dienstleistung.

:-o

@ mond+sterne

Schön für Dich, wenn Du Sex über Tinder schnell und einfach bekommst.

Andere Männer haben da andere Erfahrungen gemacht.

Ich war auch auf Tinder, i hab scho Ansprüche bitte, warum sollte ich auf Tinder nur nach Sex suchen ??? Sogar diejenigen, die ich dachte, sorgfältig ausgesucht tzu haben, da war meine Fantasie oft viel schöner als es dann wirklich mit ihr war :(v

@ mnef

Niemand weiß und kann alles, niemand hat für alles das richtige Händchen, niemand hat auf alles Lust etc. Trotzdem soll in diesen jeweiligen Bereichen derjenige, der eben in der Beziehung führt, das letzte Wort haben? Darin sehe ich absolut gar keinen Sinn, außer unangenehme Wesenszüge (einer mit Kontrollwut, der andere mit Entscheidungsunfähigkeit z.B. Beides Dinge die ich eher lösen würde, anstatt die Beziehungen darauf anzupassen).

Klingt für mich als ob dir nicht bewußt wäre, dass du mit deinem Beitrag nur mitteilst, dass ihr eben beide eure Beziehung führt ;-D

@ MissLilly2017

Gut, wenn das echt so sein sollte, muss ich ehrlich sagen das schockiert mich jetzt doch etwas. Dann hab ich möglicherweise in meinem Leben bis jetzt wirklich noch keine ernsthaft schlechte Beziehung geführt, denn der Gedanke ist mir echt noch nicht gekommen. Ich hatte bis jetzt 3 langjährige Beziehungen in meinem Leben, und wenn meine Beiden Partnerschaften vor dieser doch auch von Gleichberechtigung geprägt waren, hätte/würde ich auch keinem meiner Ex Partner ernsthaft zutrauen das er jemals so gedacht oder gehandelt hätte.

Ich gehe da wohl auch einfach zu sehr von einer gesunden Basis aus. Ich hatte noch nie eine destruktive Beziehung mit einem in irgendeiner Form "schlechten" Mann. Ich hab keine Erfahrungen mit Gewalt/Alkohol/psychischen Problemen etc. pp was es da wohl so alles gibt und was einem die Beziehung echt vermiesen kann.

Ich hatte bis jetzt lauter ehrliche, treue, liebe und zuverlässige Männer die mir nichts schlechtes wollten.

Und aus diesem Blickwinkel sind meine Beiträge geschrieben.

Wenn man das natürlich mit negativer Erfahrung liest, dann sieht man das wahrscheinlich wirklich komplett anders.

Und hinzu kommt auch noch, ich bin nicht finanziell abhängig, ich habe Wohneigentum und festen Job mit dem ich gut über die Runden komme. Seine Führung ist also nichts, was ich aus wirtschaftlicher Notwendigkeit eingegangen bin oder erhalten müsste. Sondern eine reine Bedürfnis Sache.

So ne Frau wie dich würd ich mir mal wünschen, schon beim Lesen deiner Beiträge kann ich mich gut einfühlen was du meinst und wie du dir deine Beziehung wünschst :)=

Rzei\zenxde


So ne Frau wie dich würd ich mir mal wünschen, schon beim Lesen deiner Beiträge kann ich mich gut einfühlen was du meinst und wie du dir deine Beziehung wünschst :)=

Ist dieser Thread hier eine verkappte Kontaktanzeige, wo du nach devoten Frauen suchst? :p>

Vyerhuketxer


@ Mike_0084:

Ich weiß nach wie vor nicht, wer oder was bei einer Bezhiehung geführt werden muss. Warte noch immer auf Beispiele. :D

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