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Wer führt in deiner Partnerschaft? - Eine Diskussion

M`ikeS_00%84


@ Melete

Also was jetzt? Soller dich glücklich machen oder kann er es nicht herstellen, weil das Glück aus dir selbst kommen muss?

Ich denke sie meint dass du mit dir selbst im reinen sein solltest und du ein glückliches Leben auch als single leben kannst ohne dass du einen Mangel verspürst und dadurch abhängig bist und von deiner/em Partner/in verlangst dich glücklich zu machen (= zu hohe Erwartungen an den anderen setzen). Ein Partner oder eine Partnerin machen einen dann nur noch glücklicher wie ein Bonus.

Verständlich? :-)

Darum gings mir gar nicht, sondern, ob wirklich er führt. Wenn er einen Urlaubsort wählt, den sie nicht will und sie dann motzt und keift, was ihn wieder dazu bringt einen Urlaubsort zu wählen, der ihr auch passt und mit dem sie glücklich ist, damit er glücklich sein kann, dann ist er sicher nicht derjenige, der führt. ;-D Aber bei euch ist es ja nicht so.

Doch, genau dann führt er finde ich. Sonst wäre es ja "Beherrschung".

Wenn wir das oben genannte Beispiel mit der Urlaubswahl mal fort führen:

Er als der "Führer" der Beziehung will in den Norden, nun schlagt er ihr vor, dass sie doch nach Norwegen fliegen weil es da so herrlich verschneite Gegenden gibt.

Sie spürt einfach, es zieht sie in den Süden und sagt ihm das auch und dass sie nicht schon wieder nach Norden wolle.

Dann nimmt er sich ihren Wunsch zu Herzen und denkt nochmal alles durch. Er denkt sich, muss ich unbedingt schon wieder in den Norden, waren wir jetzt eh schon öfter? Ich könnte mir schon vorstellen auch mal einen Strandurlaub zu machen mit Sonne und so! Und das würde sie auch glücklich machen weil ich weiß sie ist eher der Süden-Typ... sie hat ja Recht, sie war ja schon so oft mit mir in den nördlichen Gegenden und sie macht ja eigentlich immer alles mit mir mit.

Gut, dann fahren wir halt wo anders hin und ich schau mir nochmal die Reiseziele die für uns beide in Frage kommen an. Da hätten wir zum Beispiel Griechenland oder Konstantinopel. Da ist es schon wärmer, es gibt Meer und für mich wär auch der geschichtliche Hintergund der Orte interessant.

Dann schlägt er ihr beides vor und ihr gefällt zum Beispiel Griechenland sehr weil sie dort noch nie war, es Meer gibt und sie den ersehnten Strandurlaub machen kann und als Bonus gibt es es diesmal auch was geschichtliches zu Entdecken. Und sie weiß ja dass ihm das auch gefällt. Es ist also eine super Wahl von ihm. Und sie entscheidet sich für Griechenland und beide sind glücklich. Auch wenn es ein Kompromiss für beide ist. Er hat geführt indem er ihr diese beiden Dinge vorgeschlagen hat und sie durfte dann ebenso entscheiden. Und er meint dann abschließend ok, dann ist es also Griechenland.

Führen heißt für mich nicht nur Entscheidungen zu treffen sondern auch den anderen mitreißen! Nicht manipulieren, sondern mit Respekt der Wünsche und Bedürfnisse deiner Partnerin/deines Partners und in Liebe zu ihr/ihm zu handeln, aktiv zu sein, Impulse zu setzen... das muss ja nicht IMMER so laufen dass einer führt, aber maßgeblich läuft es darauf hinaus, dass es einer ist.

Mkike%_0x084


@ Sartané

Ich führe auch eine Beziehung, in der der Mann führt. Wie auch Miss Lilly habe ich mir bewusst einen Partner ausgesucht, der führen will und mit dem ich dieses Beziehungskonzept leben kann. Zuvor hatte ich auch Partnerschaften, die " gleichberechtigt" waren.

Heißt, er hat die Aufgabe, dich glücklich zu machen?

Wenn er etwas entscheidet, das dir nicht gefällt, keifst du dann oder wirfst es ihm vor?

Die Frage kann man durchaus so stellen, sie trifft aber für mich so gestellt nicht den Kern dieses Beziehungskonzepts.

Ich möchte meinen Partner glücklich machen. Und ich bin glücklich, wenn er glücklich ist. Er will führen, ich geführt werden. Er macht mich glücklich indem er mich führt.

Wir reden über alle Entscheidungen, ich äußere meine Meinung, die selbstverständlich konträr zu seiner Meinung sein kann. Am Ende, nach Abwägung, entscheidet er. Ich akzeptiere seine Entscheidung und es ist seine Führung, die mich glücklich macht und nicht die Frage ob er so entscheidet wie ich es wünsche!

Alles andere wäre ja keine echte Führung, sondern Pseudo-Führung, die in Wirklichkeit durch Manipulationen gelenkt ist.

Find ich auch toll wie du dazu stehst :)^

Ich glaub es gibt hier eine große "Dissonanz" bei dem Wort "Führen". Für viele (wohl Frauen) bedeutet es Herrschen, beherrscht werden, ohne Rücksicht und ohen Liebe, einfach pure Dominanz mit Egoismus und ohne Rücksichtnahme auf den anderen. Hier irren sich die Leute. Ihr habt es eh schon geschrieben. Und ich auch. Führen heiß die aktive Rolle einnehmen, von mir aus auch das letzte Wort zu haben. Dafür muss derjenige dann auch gerade stehen und die VERANTWORTUNG tragen. Ich denke dieser Aspekt wird stark vernachlässigt.

M;ike_x0084


@ Nowoonder

Ich führe auch in unserer Ehe, da dies sowohl meinem Naturell als auch einem bewussten Beduerfnis meiner Frau entspricht. In ihrer vorigen Ehe hat sie darunter gelitten hat, dass sie führen musste, obwohl sie das gerne dem Mann überlässt.

Wir kommunizieren jedoch sehr viel über unsere Sichtweisen und Bedürfnisse zu allen Themen, so dass ich ihre Position sehr gut einschätzen und einbeziehen kann. Und anders würden wir das beide nicht wollen. Sie will halt nur, dass die letztendliche Entscheidung von mir getroffen wird. Das fühlt sich für sie besser an und vermeidet, dass wir uns wegen Kleinigkeiten uneinig sind.

@ Melete

Das mit dem Urlaub ist einfach. Wir reden über verschiedene Möglichkeiten, bis wir verstehen, welche davon für uns in Frage kommen. Dann entscheide ich. Aber nicht ohne Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse. Ich will sie glücklich machen - deshalb würde ich nie eine Urlaubsform wählen, bei dem Ihre Interessen nicht vollauf abgedeckt sind. Eher stelle ich meine eigenen Interessen zurück (in der Tat Winterurlaub in Skandinavien, mit dem sie nichts anfangen kann). Mit Führungsauftrag folgt nämlich auch Verantwortung!

Wunderbar, du hast die Sache auf den Punkt gebracht :)=

MxissLilDl2y2017


naja, als Homosexueller willst du dich ja aber auch nicht klein machen, sondern einfach ein Lebensmodell leben.

Ich lebe doch auch "nur" ein Lebensmodell?! Ich empfinde meine Lebensweise wirklich nicht, als "mich klein machen". Auch wenn ich durchaus verstehe das man diesen Eindruck leicht gewinnen kann, wenn man devoten Menschen gegenüber negativ eingestellt ist. Ich hab das ja schon ein paar mal hier erklärt, ich bin einfach so, ich fühle so.. das bin ICH. Der Mensch der Ich bin. Und nur in so einem von mir ganz bewusst gewählten Lebensmodell bin ich glücklich. Hab ich kein Recht glücklich zu sein weil man eine Gleichberechtigte Partnerschaft leben MUSS?

Devot leben ist für mich eben kein Lebensmodell, das ist für mich schlichtweg ein "es sich einfach machen".

Wenn es dabei ja nur sexuell wäre..... das kann ich ja noch irgendwie, auf irgend eine Art und Weise verstehen.

Auch da wieder, ich wiederhole mich. Ich mache es mir nicht einfach. Ganz und gar nicht. So empfinden das weder Er noch ich. Ich glaube sogar das in so einer Beziehung wie wir sie führen oft mehr "Arbeit" und Gesprächsbedarf drin steckt als in einer normalen. Ich wüsste auch nicht was an meinem Leben einfacher wäre als an einem anderen..

Ich gehe halbtags arbeiten, erziehe 2 wunderbare Kinder, kümmere mich um Haus und Garten und pflege meine Partnerschaft. Wie jeder oder viele andere Frauen auf der Welt auch...

Ich muss dich jetzt ehrlich fragen, wie kommst du auf den Begriff "homosexuell", wenn ich "devot" schreibe?

Aus dem einfach Grund, homosexuelle wurden bis vor wenigen Jahren auch noch als unnormal, krank etc.pp angesehen

Es war ein harter Kampf ihren Status zu legitimieren und ist es teilweise heute noch. Und devoten Menschen geht es oft ebenso, ihre Art zu Leben und zu Fühlen wird gerne als krank oder unnormal angesehen. Doch warum?

Es ist ein fühlen etwas abseits der "Norm". Doch nur weil etwas ein wenig vom Standard abweicht muss es doch noch lange nicht krank sein?

R!eiozRenxde


** Verhüter, nach seinem Ideal die Frau. ;-) er tauscht sich ja auch nur mit den entsprechenden Frauen hier aus, die devot sind und von einem Mann geführt(dominiert in gewissem Sinne) werden wollen :p>

M,ike_20084


@ Mickflow

Ich denke, hier liegt der Hund begraben. Wie Du hier schreibst, bist Du in der Selbstfindungsphase, das lässt sich für mich auch recht deutlich aus deinen Beiträger herauslesen. Du hattest das Glück, "Beziehungen" mit zwei Frauen gehabt zu haben, die quasi an sehr unterschiedlichen Positionen auf der Skala der Selbstentwicklung gestanden haben. Ich unterstelle dir, dass Du dadurch gemerkt hast, wie die Kooperation und die Interaktion in Beziehungen funktionieren kann, und welche Rollen es dabei gibt (ich hab den Begriff "Führen" ganz bewusst vermieden).

Es geht mir im Kontext "Führung", und dabei begrenze ich das nicht auf Beziehung, weniger darum, was bei der Führung geschieht, sondern wesentlich interessanter erscheint mir die Frage nach Intension und Motivation dabei, und zwar ausdrücklich sowohl in Bezug auf den führenden als auch auf den geführten. Warum also will/muss/kann jemand führen und warum will/muss/kann jemand geführt werden?

Nehmen wir dein Beispiel Tanzen. Ich setze voraus, dass Du tanzen kannst auf einem recht hohen Nievau, die Schritte, die Technik, den Rythmus beherrscht, besser als der Durchschnitt. Das befähigt dich, dass Du (im Sinne des Tanzens) führen kannst.

Was also motiviert dich zu tanzen und dabei zu führen? Geht es dir darum, zu tanzen, weil dir das Tanzen als solches Spass macht, die Musik, die Stimmung dort, die Bewegung, das körperliche Selbsterlebnis im Rythmus? Kannst Du tanzen ohne Partnerin, frei? Oder geht es dir darum, eine Frau zu führen, die Bewegungen zu bestimmen, sie zu bewegen als wäre sie ein Instrument (bitte wertfrei verstehen, ich find grade keine anderen Worte)? Führst Du beim Tanzen, weil es deiner Rolle entspricht, oder tanzst Du, weil es dir deine Rolle erleichtert zu führen? Warum also willst Du führen?

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Du in deinem Kontext sehr unterschiedliche Tanzpartnerinnen in Bezug auf ihre Tanzfähigkeiten hast. Da gibt es sicher welche, die das im Grundsatz sehr gut beherrschen, und eben welche mit deutlich weniger guten Fähigkeiten. Die eine wird sich von dir führen lassen, weil sie es eben gerade so mag, obwohl auch anders könnte, die andere wird deutlich mehr auf deine Fähigkeiten angewiesen sein, weil für sie wesentliche mehr dabei heraus kommt, als wenn sie mit einem inkompetenteren (ob technisch oder im Führen sei dahingestellt) Partner tanzen würde. Ist es für dich denkbar, dass Du geführt wirst, dass eine gute Tänzerin die Führung übernimmt? Hättest Du ein Problem damit, dass sie dabei führt, oder wäre es ein Vergnügen dabei für dich, den Tanz aus neuer Perspektive geniessen zu können? Es kann Situationen geben, das musst Du führen, sonst kommt nichts dabei raus, beide haben nichts davon, und es kann Situationen geben, da musst Du nicht führen und es gibt trotzdem Spass beim Tanzen.

Beim Führen geht es mir um folgendes. Objektiv ist Führen ohne Anwendung blanke Manipulation und/oder womöglich Schikane. Subjektiv gibt es einen Führenden und einen Geführten. Führung im Ergebnis ist nur die halbe Wahrheit, vollständig wird das Bild erst mit Motiv und Intension, und zwar ausdrücklich für beide Beteiligten. Warum kann/muss/will der eine führen, warum kann/muss/will sich der andere führen lassen? Bei der Frage spielt dann auch noch die äußere Erwartung und die Konventionen eine entscheidende Rolle (denk daran, wie Du dich verhältst, wenn Du mit deinen Kumpels unterwegs bist, und wie Du bist, wenn sie nicht dabei sind, Thema Macho ...).

Ich kann die Führung übernehmen, wenn es die Situation erfordert, weil ich Kompetenzen habe, die mein Partner nicht hat, und weil damit das Ergebnis der Führung für beide besser wird. Das Motiv, das mich dabei leitet ist, dass wir beide hinterher mehr haben als vorher, im Zweifel wenigstens meine Partnerin. Die Führung auf Dauer übernehmen zu müssen, weil meine Partnerin keine (Selbst)Verantwortung für Führung übernehmen will/kann, wäre für mich ein No Go, dabei ist es für mich irrelevant, ob das aus Inkompetenz oder schlicht Bequemlichkeit geschähe. Auf Augenhöhe, und ausschliesslich dort, "führe" ich meine Beziehung (nicht meine Partnerin!), heisst, dass sie und ich ohne merklichen Übergang, die Rollen tauschen können. Das geht dann ohne Reibung, wenn die Frage wichtiger ist, was dabei heraus kommt und weniger, wer es initiiert hat.

Danke für deine lange Nachricht, du hast dich wirklich reingehängt was. Gibt mir schon zum Denken. Ich weiß es nicht wie ich sein will um ehrlich zu sein, deshalb gibts dieses Thema ja auch um daraus für mich etwas zu lernen.

Deine Antwort kommt mir aber auch sehr kompflastig vor, vllt. hast du das bewußt so gewollt das weiß ich nicht. Ich bin da aber so gepolt, für mich kommt es erst mal darauf an wie ich mich dabei fühle. Wenn das Gefühl passt dann passt es, wenn nicht frage ich mich warum es nicht passt.

Wenn ich jetzt zB das Tanzen hernehme, ich fühl mich beim Tanzen frei und verbunden gleichzeitig, es ist ein Miteinander weil die Rollen klar verteilt sind. Es gibt hier keinen Kampf um die Führung, meine Tanzparterin akzeptiert, dass ich die Rolle des Führens übernehme und ich akzeptiere, dass ich die Verantwortung trage ob der Tanz auch ein Miteinander ist und rund läuft oder nicht. Wenn Fehler passieren liegt es meist an mir.

Ich hab mich auch schon mal führen lassen, aber das mag ich überhaupt nicht. Es entspricht mir nicht. Wer führen will tanzt nicht mit mir. Ich tanze nur mit jemand die sich führen lässt so einfach ist das. Ich hab daher auch schon nimal mit einer Frau nicht getanzt weil sie mir klar sagte sie könne nur führen. Das war für beide in Ordnung.

Nicht in Ordnung finde ich (und das kannste jetz aufs ganze Leben beziehen) wenn sie sich nicht führen lässt obwohl sie weiß, dass ich führen möchte. Dann hätte sie sich nicht auf den Tanz einlassen dürfen. Hier liegts an mangelndem Bewußtsein. Es gibt viele Frauen die sich beim Tanzen nur schwer führen lassen. Der Tanz läuft dann nicht harmonisch. Nach einer Weile läuft es meist besser doch es ist anstrengend. Es liegt gar nicht am Alter oder an ihren Oberarmen ( ;-D ) sondern an der Einstellung.

Beim Tanzen zu Führen gibt mir ein Gefühl von Freiheit, ich darf einfach sein wie ich bin, Mann sein. Ohne dass sich die Frau einmischt was ich tue, wie ich es tue. Ich tue was ich will. Obwohl ich sehr darauf achte dass das Tanzen auch ihr gefällt, gerade das macht für mich das Führen ja auch aus, ich achte darauf, dass wenn ich Figuren mache, diese ihr auch möglich sind, ich sie nicht überfordere und es ihr gut dabei geht. Ich achte auf ihre Bedürfnisse und gehe auch auf ihre Wünsche ein. Und wenn sie dann manchmal (kommt auch vor) Impulse setzt und sich zum Beispiel schneller zu drehen beginnt obwohl ich das nicht geführt habe, dann nehme ich das an und geh auf diese Situation, die daraus entstanden ist ein. Egal ob soe das bewußt geführt hat oder es ungewollt passiert ist. Oft entstehen Figuren auch aus der Situation, da denke ich nicht mehr viel nach. Es läuft einfach.

MKikeN_008x4


@ Melete

Ich will dir die Illusion nicht nehmen, dass du führst. Klar hast du die Verantwortung deine Frau glücklich zumachen.

Ich sehe es wie Nowoonder. Warum sollte das eine Illusion sein? Für mich ist es eindeutig dass er führt und sie sich führen lässt. Beide sind damit einverstanden. Eventuell hast du ein Thema damit? ;-)

Muike_I008x4


@ sensibelmann99

Ich kenne genaugenommen kein Führungsmodell. Wenn jemand eine Idee oder eine Kritik hat, so wird das benannt, wir diskutieren darüber und einigen uns- da gibt es keine Führung, sondern eher die bessere Idee oder den besseren Lösungsvorschlag. Alles andere erfolgt eher in Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen und für den anderen.

Ihr führt also beide

V/erhuYetexr


@ Reizende:

** Verhüter, nach seinem Ideal die Frau.

Auf welche Frage ist das denn die Antwort? :D

Muike_T00x84


@ Purplelike

Ich musste gerade eine Weile über die Frage nachdenken...... und musste über mein Ergebnis lachen, weil es im Grunde genommen einfach ist:

in all meinen Ex-Beziehungen habe gefühlt ich geführt. Diese wurden zu ehemalige Beziehungen, weil ich immer alleine geführt habe und sogar manche Informationen aus der Nase ziehen musste, um überhaupt führen zu können...... (Ich schließe hierbei sogar nicht aus, dass die Herren für sich auch dachten, sie würden führen..... aber das ging dann immer in völlig unterschiedliche Richtungen).

Heute pflege ich eine Beziehung zu einem Mann, mit dem ich so ziemlich die selben Weltansichten teile. Daraus ergibt sich, dass wir die Basis gemeinsam führen.

Nur in Einzelfällen: Wenn mal einer von uns beiden einen "Durchhänger" hat, wegen was auch immer. Da kann es schon mal sein, dass man sich den Luxus rausnimmt, und sich mal eine Weile führen lässt und aber auch nicht alles mitmacht.

Aber das macht doch auch eine Partnerschaft auch aus: man kann sich auf einander verlassen. Man fängt sich gegenseitig auf usw.

Letztendlich ist es etwas, was mich belasten würde, wenn ich ständig nur führen würde, oder nur geführt werden würde. Da herrscht ein Ungleichgewicht, wir stünden sonst nicht auf Augenhöhe. Das wäre nicht korrekt, zumindest nicht für mich.

Vllt. hast du die Erfahrungn icht gemacht, dass sich führen lassen genauso Augenhöhe sein kann. Dazu muss der andere aber auch führen können ;-)

VAerh5ueteir


Ach, auf das "wer". Na gut. :D

R:eize5nde


Und auf das, was er sich unter Führung vorstellt - schlichte Dominanz. ;-)

Moivke_0x084


@ mond+sterne

MissLilly2017 meinte beispielsweise, sie ist ein "sehr starker Mensch". Aber ein devoter Mensch ist ja gerade nicht stark oder?

Ich denke nicht, dass "devot sein" und "schwach sein" direkt zusammen hängt. Oft ist es bestimmt so, aber wir reden hier ja von Beziehungen auf Augenhöhe. Da ist es also eine bewußte Entscheidung beider.

Ich kenne zB Frauen die sich führen lassen (also eher devot sind) und diese sind für mich sehr reizvoll, da sie gerade sehr stark auf mich wirken, da sie sich bewußt sind wie sie selbst gestrickt sind und einen Mann, der sich gerne führen lässt oder (ganz wichtig) nicht führen kann (zB keine Verantwortung trägt) ablehnen!

Kann es sein dass du hier was verwechselst oder einfach selbst noch nicht diese Erfahrung gemacht hast? Augenhöhe hat jedenfalls nix damit zu tun ob du devot veranlagt bist, es dir einfach gefällt wenn du einen starken Partner oder eine starke Partnerin hast die vorangeht und Impulse setzt, aktiv ist, maßgeblich in der männlichen/aktiven Energie lebt. Schwach sein heißt für mich nicht in deiner Kraft sein. Ein devoter Mensch kann sehr wohl in seiner Kraft sein. Und dennoch diese Vorliebe haben geführt zu werden. Ich glaub mittlerweile wirktlich unter "sich führen lassen" verstehen viele was negatives.

R^ei3zentdxe


männlichen/aktiven Energie lebt

Ach daher weht der Wind.

s}en>sib9elmanxn99


Ihr führt also beide

Eher nicht. Entscheidungen müssen nicht auf Grund irgendwelcher Führung getroffen werden, sondern aufgrund rationaler oder emotionaler Überlegung. Ich würde eher sagen, es führt keiner- höchstens Frau Logik oder Herr Geschmack.

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