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Wer führt in deiner Partnerschaft? - Eine Diskussion

Cgot)eSaukvaxge


Hier ist doch ein schönes Beispiel:

Ich finde, dass beide Beispiele nicht das treffen, worüber wir uns hier unterhalten.

Beim Thema PC geht es darum, dass der eine da halt Kenntnisse und Interesse dran hat und der andere eben nicht. Wenn dann der, der sich auskennt, sich um den PC kümmert, hat das nichts mit so hochtrabenden Dingen wie "Verantwortung für sein Leben abgeben" usw zu tun. Ich repariere mein Klo auch nicht selber sondern beauftrage jemanden damit.- Unter "das Finanzielle meinem Mann überlassen" hab ich jetzt auch nicht verstanden, dass wesentliche finanzwirksame Entscheidungen dem Mann allein überlassen werden (zB kauft man sich ein Haus und verschuldet sich damit erst mal), sondern der Vollzug.- Das geschieht also im Rahmen einer ganz normalen Aufgabenverteilung innerhalb der Beziehung. Mit "schwach" sein oder gar "devot" sein hat das für mich nicht das Geringste zu tun.

dann ist seine Motivation nicht dass er seine Dinge nicht regeln KANN. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass es auch nicht mal darum geht, dass er seine Dinge nicht regeln WILL.

Was soll es denn zwischen "nicht können" und "nicht wollen" noch geben, wenn jemand etwas nicht tut? Ich finds übrigens noch eher "entschuldbar", wenn einer die Regelung seiner Dinge einem anderen überlässt, weil er es nicht kann. Dann gehts halt nicht anders, sonst überlebt er nicht. (Als Partner würde so jemand genauso wenig zu mir passen wie jemand der seine Dinge nicht selber regeln will.)

Hier aber ist es eine freiwillige und vor allen Dingen BEIDSEITIG gewollte Machtabgabe, da eben aus dieser eine innere Befriedigung von BEIDEN gezogen wird.

Das streite ich überhaupt nicht ab und ich denke, das haben auch die anderen verstanden, die so ein Modell für sich ablehnen. Es funktioniert ja nur, wenn der eine devot und der andere dominant ist und es somit zu beiden passt.

Ich finde, hier hast du es selbst sehr schön erklärt, worum es wirklich geht:

Indem ich aber einem anderen Menschen sprichwörtlich mein " Leben" in die Hände lege, ihm die Macht übereigne, fühle mich ihm besonders nah, was mich wiederum tief befriedigt weil es mein Ausdruck von Liebe ist. Es geht mir dabei nicht darum, dass ich mich vor Entscheidungen drücken will, sondern ich möchte mich ihm mit allem was ich habe und komplett hingeben.

Da stellt sich mir alles auf, wenn ich sowas lese, da bekomme ich geradezu Beklemmungszustände :-o Mit "Liebe" hat das für mich absolut nichts zu tun. Da werden so unterschiedliche Menschen wie du und ich auch nie zusammenkommen, aber das ist ja auch ok - du führst ein Leben wie es dir gut tut (oder nee, dein Mann führt dein Leben so wie es dir gut tut ;-D sorry ) und ich führ eines so wie es mir gut tut, wir müssen ja nicht tauschen ;-)

MRikev_00/84


@ CoteSauvage

Das ist doch nicht verwunderlich, das ist einfach nur Klischeehaft. Klar sagt sowas kein Mann, sowas gilt ja als unmännlich.

Mach doch einen Selbstversuch und geh raus in die Welt, nimm dir vor die nächsten Wochen Männer und Frauen über dieses Thema zu interviewen. Du wirst schon sehen. Das ist nicht einfach klischeehaft. Es ist meine persönliche Erfahrung die natürlich darauf beruht, was die anderen sagen. Und das sowas "kein Mann sagt weil es als unmännlich gilt" ist deine reine Spekulation, denn vllt sagt es auch kein Mann, weil es einfach keiner will.

Sie sagen mir, sie wollen zB ne vollbusige Blondine, oder ne knackärschige Bruenette, oder ne schlanke schwarzhaarige... ;-D und da kann ich auch nichts mehr hinzufügen... von wegen anlehnen... an eine starke Frau... das ich nicht lache... vllt. an ihre Brüste ]:D

Und dass Frauen einen Beschützer haben wollen, gilt als unmodern.

Nun hast du dir aber ein klares Eigentor geschossen. Das Spiel ist um meine liebe :_D Gehst du nachts gern allein durch die Straßen? Oder wenns draußen im Hof scheppert wer geht schauen obs nen Einbrecher ist? Ja bestimmt! Die Frau geht raus! Haha, das nä. Mal sag ich dann zu meiner Freundin: Schatz, ich hab zwar 80kg und Muskeln dass ich Eisen biegen kann aber geh du raus, es ist unmodern wenn ich dein Beschützer bin. Und nun schnauze ich will weiterschlafen, und stirb gefälligst leise (und langsam ;-D ) hahahahaha!

M`iHke_i008x4


@ CoteSauvage

Genausogut könnte ich sagen: Wenn du jemals eine Beziehung auf Augenhöhe geführt hättest, wüsstest du den Unterschied.- Ich sehe das einfach anders als du (wenngleich du in deinem Ausgangsbeitrag noch so getan hast als wüsstest du nicht wie du das siehst), das ist alles, und das stört ja auch nicht weiter.

Hab ich. Ich hab viele Beziehungen geführt, die nicht auf Augenhöhe waren. Es war zwar keine Partnerschaft aber mit meinen chefs war ich sehr oft in der unterlegeneren Position. Auch damals als Kind bei meinen Eltern. Das ist ein Nullargument von dir.

Hier herrscht das sebe Kommunikationsproblem (Missverstöndnis) wie es zumeinst der Fall ist bei dieser Diskus. Führen und Führen lassen hat für mich nix mit Augenhöhe zu tun. Weil der der führt nicht einfach über dich bestimmt, er setzt Imulse und gibt dem ganzen eine RIchtung vor. Schatz, Lust auf Kino oder lieber Billiard? Das ist führen weil der der führt diese zwei DInge vorschlät und der der sich führen lässt sucht sich davon eines aus...

Du hast also einen Thread zu einem Frauenthema eröffnet? Igitt {:(

Offenbar, denn was mir immer bewußter wird, ist dass Frauen nicht mehr wissen was sie wollen. Unbewußt neigen sie zu starken Schultern an die sie sich anlehnen können, und bewußt rebellieren sie dagegen, sich führen zu lassen. So schauts aus.

C`oteySafuvaxge


Gehst du nachts gern allein durch die Straßen? Oder wenns draußen im Hof scheppert wer geht schauen obs nen Einbrecher ist? Ja bestimmt! Die Frau geht raus! Haha, das nä. Mal sag ich dann zu meiner Freundin: Schatz, ich hab zwar 80kg und Muskeln dass ich Eisen biegen kann aber geh du raus, es ist unmodern wenn ich dein Beschützer bin. Und nun schnauze ich will weiterschlafen, und stirb gefälligst leise (und langsam ;-D ) hahahahaha!

Was hast du dir denn grad eingeworfen ???

Ich hab viele Beziehungen geführt, die nicht auf Augenhöhe waren.

Jo, is klar - ich hatte aber geschrieben

Wenn du jemals eine Beziehung auf Augenhöhe geführt hättest, wüsstest du den Unterschied.


was mir immer bewußter wird, ist dass Frauen nicht mehr wissen was sie wollen.

Öhm -

Hier herrscht das sebe Kommunikationsproblem (Missverstöndnis) wie es zumeinst der Fall ist bei dieser Diskus. Führen und Führen lassen hat für mich nix mit Augenhöhe zu tun. Weil der der führt nicht einfach über dich bestimmt, er setzt Imulse und gibt dem ganzen eine RIchtung vor. Schatz, Lust auf Kino oder lieber Billiard? Das ist führen weil der der führt diese zwei DInge vorschlät und der der sich führen lässt sucht sich davon eines aus...

Du kannst ja nicht mal richtig aufschreiben, was du willst ;-D

Ich warte dann mal auf einen nüchternen Imuls von dir ;-D ;-D

M]ikeA_00x84


@ Mickflow

Der Gegensatz (eigentlich Widerspruch) ist recht einfach zu erklären. In deiner Ausführung gehst Du in meinen Augen nicht differenziert genug an das Thema heran und wirfst mehrer Begriffe synonym in einen Topf. Aber meiner Meinung nach sind eben Stärke, Führung und Dominanz absolut nicht synonym zu verwenden.

Ich hab oft genug erlebt (arbeite in einem Großkonzern ...), insbesondere bei Männern, aber auch schon bei Frauen, dass ein deutliches Dominanzverhalten eher aus einer Schwäche heraus überdeutlich an den Tag gelegt wurde, keinesfalls aus echter innerer Stärke, eher um die Schwäche zu kaschieren.

Hab ich auch schon erlebt, das sehe ich auch so. Deutliches Dominanzgehabe stinkt nach Schwäche.

Echte Führungspersönlichkeiten waren/sind die alle nicht. Umgekehrt muss Stärke nicht zwangsläufig zu Führung, geschweige zur Dominanz, tendieren, wenn der Wille oder die Notwendigkeit dazu nicht da ist. Innere Stärke und das entsprechende Selbstbewusstsein lassen auch fremde Führung zu.

Ja, ein weiteres Beispiel, dass Stärke und Schwäche sagen nix über die Charaktereigenschaft Dominanz und Devotion aussagen. Beides ist unabhängig voneinander. Starke und Schwache können dominant und devot sein. Haben wir das geklärt. Das war übringens schon vorher mein Standpunkt :)^

Ich denke, das ist dann auch die Konstellation, die es manchen Frauen hier ermöglicht, die dominante Führung an einen entsprechenden Partner abzugeben. Achtung, die Wortwahl ist ganz bewusst, sie geben die Führung ab, nicht er nimmt sie sich. Sie geben die Führung ab aufgrund ihrer eigenen Stärke, vertrauen dabei auf seine Stärke und seine Kompetenz zur Führung. Ich bin mir sicher, dass die meisten, die das freiwillig machen, ohne Probleme auch den Stecker ziehen können. Ich gehe aber auch davon aus, dass es Gegenbeispiele gibt.

Ja. so sehe ich das doch auch. Lies doch mal genau meine Beiträge, ich hab doch den Damen, die sich hier geoutet haben als den devoten Part, immer nur Beifall geliefert.

Und was "er nimmt sich die Führung" angeht... ja natürlich müssen das beide wollen. Sonst wäre es keine Führung sondern Beherrschung. Nochmal erklär ich meinen Standpunkt nicht, bitte lies nach, ich habs schon mindestens 5 mal erwähnt wie ich da meine. Vllt. erst mak nachfragen wie ich es meine anstatt gleich dagegen zu argumentieren ;-)

Nun ja, vielleicht sind nur wenige stark genug, das zugeben zu können. Es gibt da allerdings einen guten Spruch: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Kommt wohl auch nicht von ungefähr ...

*grins* Vielleicht sind die meisten Männer einfach stark genug um keine Frau zum Anlehnen zu brauchen. Dieser Spruch kommt auch aus einer Zeit aus der Frauen noch hinter dem Herd standen... ;-D

Es würde auch bedeuten, dass Frauen in die zweite Reihe gehören und Männer nach vorne. Hat auch was wahres sonst würden ja Frauen die Welt regieren und nicht Männer und es würde keine verpflichtenden Frauenquoten geben :=o

MzikEe^_008x4


@ Purplelike

Ja, ich habe auch schon Männer kennengelernt, die sicherlich liebend gerne geführt hätten..... .....aber ich konnte mit dessen Art nicht wirklich was anfangen. Wie du sagst, ich glaube nicht dass die hätten überhaupt führen können. Und ich kann mir nicht vorstellen, mich darin wohlzufühlen, in der Rolle der "Geführten".

Das glaub ich dir sofort. Hab auch den Eindruck dass richtig führen nur die wenigsten können. Dazu braucht es Liebe, Verantwortung, Mitgefühl uvm

@ Mirsanmir

Ich kapiere das mit dem Führen auch nicht, ehrlich gesagt.

Heißt das jetzt, dass man jedes Mal den Partner um Erlaubnis fragen müsste, wenn man etwas unternehmen will? Also auf so eine Bekanntschaft kann ich gut und gerne verzichten, ich will mit der Person befreundet sein und nicht auf die Gunst des Partners angewiesen sein.

Nein, das meine ich nicht damit. Wer der aktive Part ist. Ist ds wirklich so schwer zu verstehen? Ist nicht böse gemeint nur wundere ich mich wieviele Leute hier sind denen das nicht bewußt ist. Führen eine Beziehung und wissen es nicht. Wie Autofahren ohne die Verkhersschilder zu kennen ;-D

Ich gebe aber gerne zu, dass ich in finanziellen Dingen und v.a. bei Computern das meiste meinem Mann überlasse, aus dem einfachen Grund, ich kann es nicht und er kennt sich aus. Er fragt mich zwar, wenn was Größeres ansteht, aber ich sage meistens, mach wie du meinst (und empfinde mich dabei aber als ein wenig feige und uninteressiert.). Genauso darf er die Knöpfe annähen, da überlasse ich ihm nur zu gerne die Führung.

Ja so war es bei meiner ersten Beziehung auch. Nur das ich mit der Zeit alles besser konnte als sie. Dann wars auch keine Augenhöhe mehr weil sie mich brauchte und ich sie nicht.

Und würdest du auch kochen und putzen wenn er meint er kann es nicht? :_D

Es tauchte die Frage auf, wenn beide gemeinsam entscheiden, wie das dann abläuft, ohne dass jemand bestimmt. Nun, das ist ganz einfach: Wir diskutieren, manchmal streiten wir, und am Ende gibt eben einer nach, vielleicht weil er einsichtig ist, vielleicht weil es dem anderen zu wichtig ist... Man einigt sich eben irgendwie und wenn es gute Argumente gibt, dann ist auch schnell Einsicht vorhanden.

Hm ja, verstehe. Knntest mal bewußt darauf achten wenn du es genau wissen willst, wer bei einer Frage meist die Lösungsansätze liefert und die Enscheidungen trifft. Sind es wirklich beide zu gleichen Anteilen oder überwiegt einer von euch beiden?

Dann wollte ich noch etwas zum Tanzen sagen: Das ist ein völlig anderes Thema. Einer MUSS führen, egal wer, aber einer muss es tun, genauso wie nur einer hinter dem Steuer eines Autos sitzen kann, wie nur ein Dirigent vor einem Chor stehen kann (so ein Despot mit seinen devoten Chorsängern ]:D ), wie nur einer den Kanuten mit dem Megaphon die Befehle geben kann, wie nur einer beim Ballett den anderen hochheben kann usw. Genauso gut könnte man sagen, dass eigentlich die Band führt, die den Takt angibt. Wer meint, bei einem Walzer einen Foxtrott tanzen zu müssen, weil er sich nicht bestimmen lassen will, hat das Prinzip des Tanzens nicht verstanden.

Ansichtssache. Könnte man auch auf eine Beziehung beziehen. Oder auf die Politik. Warum sollte eine BEziehung auf Augenhöhe sein und die Politiker mit der Bevölkerung NICHT ???

Ich kann übrigens auch beides beim Tanzen, Führen und geführt werden, da einigt man sich halt vorher, wer was macht. Und ich bin Dirigentin genauso gern wie Musikerin, die sich dem Diktat unterwirft. Mit Partnerschaft hat das alles jedoch sehr wenig zu tun.

Können und Nicht-können ist zweitrangig, wollen ist hier die Frage :-)

MJik.e_0O0x84


@ Reizende

Es gibt Leute die wollen verstehen und es gibt Leute wie dich. Lies halt mal meine Signatur, ich bin ein Narzisst. Ich will dass alle mir gehorchen und meine Diener sind Ich bin der king of the world, der Supermann mit dem Riesending. Ich bin der Maaaaaannnnnn!!!

Hopfen und Malz verloren :_D

M=ike_x0084


@ Mirsanmir

Genau das ist mein Problem, wenn ich das Finanzielle und Computersachen meinem Mann überlasse, ich mache das nicht, weil ich "stark" bin, sondern weil ich schlicht und einfach unfähig bin dazu, bzw. mir keine Mühe geben will.

Ziemlich egoistisch. Wie wäre es wenn du dich damit auseinandersetzen würdest? Aber eine gute Strategie. Bei meiner nä Partnerin werd ich behautpen ich kann nicht kochen, putzen bügeln... :_D

Ich finde es schwach von mir und gebe das auch gerne zu, wobei ich sagen muss, dass die Inneneinrichtung besser von mir entschieden wird, sonst wäre hier alles zeitlos braun und weiß und mein Mann sieht das auch ein und wirkt nur beratend mit ;-D

;-D no comment...

Aber ansonsten habe ich mich bestimmt nicht mühsam aus den Klauen meiner Mutter befreit, um von einem Mann weiter erzogen und gelenkt zu werden.

Aus den Klauen deiner Mutter befreit? Wollte sie, dass dich ein Mann erzieht und lenkt? ":/

@ Sartané

Indem ich aber einem anderen Menschen sprichwörtlich mein " Leben" in die Hände lege, ihm die Macht übereigne, fühle mich ihm besonders nah, was mich wiederum tief befriedigt weil es mein Ausdruck von Liebe ist.

Ich kann das verstehen und denke mir wird imemr bewußter, dass ich auch so leben möchte :)^

E=hemalig!er Nut/zer (#60_347x5)


Beim Thema PC geht es darum, dass der eine da halt Kenntnisse und Interesse dran hat und der andere eben nicht. Wenn dann der, der sich auskennt, sich um den PC kümmert, hat das nichts mit so hochtrabenden Dingen wie "Verantwortung für sein Leben abgeben" usw zu tun. Ich repariere mein Klo auch nicht selber sondern beauftrage jemanden damit.- Unter "das Finanzielle meinem Mann überlassen" hab ich jetzt auch nicht verstanden, dass wesentliche finanzwirksame Entscheidungen dem Mann allein überlassen werden (zB kauft man sich ein Haus und verschuldet sich damit erst mal), sondern der Vollzug.- Das geschieht also im Rahmen einer ganz normalen Aufgabenverteilung innerhalb der Beziehung. Mit "schwach" sein oder gar "devot" sein hat das für mich nicht das Geringste zu tun.

Nein, eben! Mit devot sein hat das gar nichts zu tun wohl aber mit unfähig in dem Bereich sein . Ersetzen wir hier den Begriff " schwach" mit "bequem sein" ( man könnte sich ja in die Computersache einfuchsen, überlässt sie aber mangels Interesse dem Partner) und daher meinte ich ja auch, dass es ein gutes Beispiel dafür ist , was lediglich " bequem " ist und eben NICHT devot.

Was soll es denn zwischen "nicht können" und "nicht wollen" noch geben, wenn jemand etwas nicht tut

Das man es nicht tut obwohl man könnte , um so ein beidseitig gewolltes und befriedigendes Machtgefälle herzustellen.

Da stellt sich mir alles auf, wenn ich sowas lese, da bekomme ich geradezu Beklemmungszustände :-o Mit "Liebe" hat das für mich absolut nichts zu tun. Da werden so unterschiedliche Menschen wie du und ich auch nie zusammenkommen, aber das ist ja auch ok - du führst ein Leben wie es dir gut tut

:)^

MBi)ke_0k0O8x4


@ CoteSauvage

Was hast du dir denn grad eingeworfen ???

Fällt dir nix mehr zum Thema ein dass du davon ablenken musst, was ich geschrieben hab.

Jo, is klar - ich hatte aber geschrieben

Lies nochmal mein Eingangsthema, meine erste Beziehung fing als Augenhöhe an, ich war 19 und sie 18, wir waren beide jung und unschuldig. Es änderte sich dann weil ich schnell gewahsen bin. Weil ich Dinge hinterfrage. Und die zweite Beziehung war von Anfang an auf Augenhöhe, auch wenn sie mehr führte als ich.

Du meinst also Augenhöhe hat damit zu tun, dass man sich nicht führen lassen darf? Oder wie darf ich das verstehen? Wenn einer führt dann steht er über dem anderen?

Öhm -

Ja genau, ich denke dass Frauen bis Mitte ihrer 30iger nicht wissen wer sie sind und ihr eigenes Frau-sein abehnen und lieber bessere Männer sein wollen... gegen ihre "Rolle als Frau hinter dem Herd" eine Rebellion führen, von der sie soweiso nie betroffen waren... und treffen tut es uns gleichaltrige Männer dann zwangsläufig auch... solange man bereit ist da mit zu machen.

Du kannst ja nicht mal richtig aufschreiben, was du willst ;-D

Ich weiß gerade nicht wie du das meinst

Ich warte dann mal auf einen nüchternen Imuls von dir ;-D ;-D

Ja baby dann sag uns mal wie alt du bist, über 35 oder unter 35. Und dein Mann? WIeviele Partnerschaften hattest du? Wie lange waren diese? Hast du Kinder?

Wer frag der führt... oh du arme ;-D

C?oteS auSvagxe


@ Sartané

Nein, eben! Mit devot sein hat das gar nichts zu tun wohl aber mit unfähig in dem Bereich sein . Ersetzen wir hier den Begriff " schwach" mit "bequem sein" ( man könnte sich ja in die Computersache einfuchsen, überlässt sie aber mangels Interesse dem Partner) und daher meinte ich ja auch, dass es ein gutes Beispiel dafür ist , was lediglich " bequem " ist und eben NICHT devot.

Ah, ok, dann interpretieren wir das ja gleich.

Das man es nicht tut obwohl man könnte , um so ein beidseitig gewolltes und befriedigendes Machtgefälle herzustellen.

Ja, aber dann geht es hier doch um ein "Wollen". Also: Es ist nicht so, dass man nicht über alles selbst entscheiden könnte, man will es nicht (weil man dieses Machtgefälle herstellen will).

E3hema<liger TNutzer 9(#6034x75)


Ja, aber dann geht es hier doch um ein "Wollen". Also: Es ist nicht so, dass man nicht über alles selbst entscheiden könnte, man will es nicht (weil man dieses Machtgefälle herstellen will).

Ich habe in meinem anderen Beitrag bewusst die Aussage " man will es nicht" versucht zu vermeiden, eben weil ein bloßes " Nicht Wollen" als Grund manche zu der Fehlinterpretation verleiten könnte, man wolle aus Bequemlichkeit Verantwortung abgeben.

Um zu verdeutlichen, dass man im Grunde etwas unterlassen / (nicht wollen) muss um absichtlich eine Ungleichheit herbeizuführen , schrieb ich:

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass es auch nicht mal darum geht, dass er seine Dinge nicht regeln WILL. Die Übertragung von Macht stellt lediglich ein Werkzeug da und ist nicht Mittel zum Zweck!

So wie du es nun aber oben ausgedrückt hast, mit dem Nachsatz ("weil man ein Machtgefälle herstellen will"),

gehe ich durchaus damit konform. :)^

MRirsanxmir


Bei der Bequemlichkeit bin ich ganz bei euch. Andererseits ist mein Mann vom Fach und sein Wissen erlange ich niemals, ich habe das weder studiert noch 30 Jahre in dem Bereich gearbeitet.

Indem ich aber einem anderen Menschen sprichwörtlich mein " Leben" in die Hände lege, ihm die Macht übereigne, fühle mich ihm besonders nah, was mich wiederum tief befriedigt weil es mein Ausdruck von Liebe ist. Es geht mir dabei nicht darum, dass ich mich vor Entscheidungen drücken will, sondern ich möchte mich ihm mit allem was ich habe und komplett hingeben.

*grusel*

Als sexuelle Spielart, ja, aber nicht im realen Leben. Ich könnte mit dir nicht einmal näher befreundet sein, unsere Lebensvorstellungen wären zu unterschiedlich.

Das war auch meine Frage, was bedeutet diese "Führung" in deinem Leben real? Musst du fragen, wenn du ausgehen willst? Musst du fragen, was du anziehst, mit wem zu zusammen bist? Fragst du wie ein kleines Kind, ob ihr heute ausgehen könntet und er lächelt freundlich und sagt, wenn du es dir so wünscht, mein Kind...? Damit du glücklich bist...

Oder sehe ich das jetzt zu eng?

Wie gesagt, ich tu mich mit dieser Führung im echten Leben schwer. Gerade vielleicht, weil ich als Musikerin weiß, was es heißt, zu führen und geführt zu werden.

MdirSsan)mixr


Und Mike, nachdem du hier eh nur provozierst, stelle ich meine Konversation mit dir vorerst mal ein *:)

R#eizxende


Mike

Hopfen und Malz verloren :_D

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung :°_

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