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(m34/w30): Problem mit der sexuellen Vergangenheit der Partnerin

D$ieDosis?machutdasGift


Es mag jetzt radikal provozierend sein, wenn ich hier schreibe wenn ich mich in diesem Thread mit der Weile frage, wo hier der Unterschied zum "Wertekonsens" vieler orthodoxer Muslime und Juden liegt. ":/

Der Wert eines Mannes und seiner gelebten Beziehung, hängt "einzig" vom bisherigen, gegenwärtigen und künftigen Sexualverhalten der Frau ab? Es gibt somit schon eine Prognose für ihre Zukunft und wie sie diese leben wird? :-X

Sie beschmutzt die 'Ehre' und die Gefühlswelt des Mannes, (womöglich noch die seiner oder/und ihrer Familie), wenn sie das wagt zu tun, was Männer seit Menschengedenken tun und wollen. Auch durchaus gesellschaftlich anerkannt dürfen und sollen - Sex haben, sich ein gutes Körper- und Seelengefühl holen dürfend, wenn sie einer Frau Lust bereiten und sie ihre Lust authentisch zeigen soll. (am Besten auch dann, wenn seine Liebhaberfähigkeiten von Mittelmaß ins bodenlose abdriftet ]:D *:) )

Ich bin mir bewusst, dass ich gerade sehr ironisch provoziere und überziehe, aber das muss endlich mal raus. Hab lange genug still mitgelesen und mir nur verwundert die Augen gerieben.

Ich möchte mich keineswegs missverstanden fühlen wenn es jetzt so klingen sollte, dass ich jemand bin, der relativ emotionsfreien "Hasensex", kurz, geil und seelisch unverkrampft favorisiere.

Mich verwundert nicht, dass sich der TE ein Wunschbild und die Ideallinie für seine Partnerin vor dem engen Zusammenleben mit ihr 'erschaffen' hat. Das tun wir mehr oder weniger alle, wenn wir verliebt sind und auch in langjährigen Beziehungen, wenn wir die eine oder andere Schwäche des Partners vor dem "inneren Auge" wegmogeln, um die gemeinsame Liebe nicht zu beschädigen.

Es ermöglicht uns allen Bindungen stabil aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Nicht zu verwechseln mit emotionaler und finanzieller Abhängigkeit in destruktiven Beziehungsmodellen.

Hier sehe ich eine Analogie:

Man ist immer froh, kleine Mängel an geliebten Personen zu finden, um sie ohne Verzug zu verzeihen und sogar mitlieben zu können.

-Gottfried Keller-

Verwechsle nicht die Liebe mit dem Rausch des Besitzes, der die schlimmsten Leiden mit sich bringt.

Denn Du leidest nicht unter der Liebe, wie die Leute meinen, sondern unter dem Besitztrieb, der das Gegenteil der Liebe ist.

Du kannst Deiner Freundin 'vorwerfen' einen Teil ihrer Persönlichkeit, ihr experimentelles Ich in euren Anfängen vor dem Entstehen Deiner Gefühle nicht offenbart hat. Wobei ich mich frage, willst Du sie im Hier und Jetzt oder rückwirkend für ihr bereits gelebtes Leben lieben?

Du leidest in meinen Augen unnötig. Warum? Du versuchst die Quadratur des Kreises. Du liebst noch immer dieses junge und unerfahrene Mädchen, die Heranwachsende, den Teenager und das Bild von ihr aus dieser Zeit. ;-)

....... kennen uns aber schon viel länger (ca. 15 Jahre), da wir aus derselben ländlichen Region stammen.

Die erwachsene und reife Frau von heute, die offen und frei mit dem was sie im Heute ist kannst Du nicht für Dich annehmen. Das ist nicht vorwurfsvoll gemeint gegen Dich. Diese Erkenntnis ist ein mitunter komplizierter, manchmal auch schmerzvoller Reifeprozess. Ehrlich, so wie heute habe ich mit 20 oder 30 auch noch nicht gedacht oder gefühlt. Vielleicht gelingt das auch erst, wenn man einen Großteil gelebtes Leben hinter sich gebracht hat, ausgesöhnt mit dem Leben das nicht wie das Wunschkonzert abrufbar verläuft.

Dennoch eine Anregung für den Wechsel Deines Blickwinkels:

Gelebte Liebe ist das Experiment einer kommunistischen Utopie ...und die Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.

Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft ! o:) ]:D

R-eiz=en>dxe


Es mag jetzt radikal provozierend sein, wenn ich hier schreibe wenn ich mich in diesem Thread mit der Weile frage, wo hier der Unterschied zum "Wertekonsens" vieler orthodoxer Muslime und Juden liegt. ":/

Kein Unterschied. Und konservative Christen schätzen promiskuitive Frauen auch nicht sonderlich. Wie fast alle mir bekannten Religionen.

l]onalxao


@ mond+sterne

Das es ihn stört, wenn er mit anderen Männern verglichen wird, kann ich nicht nur verstehen. So etwas stört mich ebenfalls.

ich finde vergleiche mit ex-partnern oder ex- sexgefährten sind gift in beziehungen. aber hier hat sich der themenersteller auch ein bissl selbst reingeritten, in dem er das thema "vaginale orgasmen" auf diese weise aufgemacht hat.

dazu hab ich ja schon geschrieben:

im bezug auf vergleiche mit ex-partnern schenkt ihr euch beide nichts. du sagst: aber meine ex-en konnten alle vaginal kommen. sie sagt: bei manchen exen bin ich auch schon vaginal gekommen.

klassisches eigentor, wie ich finde!

daß es jetzt aber ein prinzipieller unterschied ist, so wie er es empfindet, daß sie ihn mit "sexkontakten" ihrer reise vergleicht, oder mit "richtigen beziehungspartnern" das versteh ich wiederum nicht. vergleiche sind immer scheiße. vielleicht ist das, was man aus solchen unsinnigen diskussionen für die zukunft (für eine neue beziehung?) lernen kann die: vergleiche sollte man besser unterlassen. und genaue schilderungen von sexabenteuern in der vergangenheit auch. am besten auch das genaue nachfragen sein lassen... so wie ich es verstanden hab, hat ER ja gefragt, und kam dann mit der antwort nicht zurecht. ich hab nicht rauslesen können, daß sie ihm "einfach so" diese geschichten- mitsamt der vergleiche- aufgetischt hat.

man sollte nix fragen, wo man dann die antwort nicht verkraftet.

DKieDo*sismac4htddasGixft


lonalao

:)z :)^

m_ond+ssternxe


Ich mein, er hat es nunmal gefragt.

Leicht zu haben heißt was? Dass eine anständige Frau erst irgendwelche Rituale vollführen muss bis sie den Mann ranlässt? Oh Himmel. Und sind nur Frauen leicht zu haben?

Ist das eine Frage oder empörst Du Dich nur, weil ich etwas geschrieben habe, was man gemäß Deiner Moralvorstellungen nicht sagen darf?

Für den Fall, dass es eine Frage ist: Leicht zu haben heißt zum Beispiel, wenn man sich auf eine Reise begibt und mit mehr Männern ins Bett geht als man Finger hat.

Das ist keine Wertung und auch kein moralisches Urteil, es ist einfach nur eine Erklärung für eine Redewendung.

@ DieDosismachtdasGift

Es mag jetzt radikal provozierend sein, wenn ich hier schreibe wenn ich mich in diesem Thread mit der Weile frage, wo hier der Unterschied zum "Wertekonsens" vieler orthodoxer Muslime und Juden liegt. ":/

Ich bin nach dieser Provokation aus Deinem Beitrag ausgestiegen. Und ich frage mich, ob der TE es wohl anders machen wird.

Aber selbst wenn, da Du Dich damit auf die Seite feministischer Ideologen stellst, dürfte Dein Beitrag dadurch an Überzeugungskraft verloren haben.

@ lonalao

ich finde vergleiche mit ex-partnern oder ex- sexgefährten sind gift in beziehungen. aber hier hat sich der themenersteller auch ein bissl selbst reingeritten, in dem er das thema "vaginale orgasmen" auf diese weise aufgemacht hat.

Ja, und nun? was willst Du damit sagen?

Mir geht es darum, den TE zu verstehen, um seine Blockade lösen zu können. Deshalb hatte ich das geschrieben.

Worum geht es Dir?

DcieDqosismxachtdasxGift


mond+sterne

Sorry, dass ich Dir in Deiner Sichtweise widersprechen möchte. Der TE hat keine Blockade, oder wie immer Du auf eine Idee dazu kommst. Er hat eine tiefe innere Überzeugung, einen tief verwurzelten moralischen Wertekonsens in sich selbst. Daran gibt es nichts zu rütteln oder zu bemängeln. Das ist für mich völlig in Ordnung, den habe ich auch. Klar mit 20 Lenzen mehr an Alter sieht es bei mir damit etwas anders aus und hat so gar nichts mit feministischer Strömungen oder ähnlichem Gedöhns zu tun. Ich bin nicht in starren Kategorien einzuordnen, weil ich sowohl sehr konservative als auch offen moderne Sichtweisen in der Liebe & Beziehung, Leben und Sexualität zugetan bin.

Wir machen uns denke aufgrund von geglaubten, erhofften, subjektiven oder auch aufgrund verlässlich objektiver Informationen ein "Bild" über Partner und Menschen unserer sozialen Umwelt. Dieses entstandene Meinungsbild zu einem Gegenüber ist immer falsch und richtig zugleich.

100 Prozent reinen Alkohols gibt es schließlich auch nicht. ;-)

Ebenso ist dies in der Partnerwahl und im Kennenlernprozess einer Beziehungsanbahnung. Alte und neue Informationen verändern "unsere Menschenbilder". Sie sind weder stagnierend noch ständig ambivalent. Sie sind eine Mischung aus vielen Puzzelteilen, die sich ab und zu erneuern und neu zusammen setzen. Daraus leiten sich neue gedankliche und emotionale Anpassungsprozesse ab. Genau dieser Prozess hat beim TE eingesetzt und er hängt zwischen alten und neuen Einschätzungen über seine Partnerin fest. Er wird eine Entscheidung treffen müssen, ob er weiterhin dieses junge Mädchenbild von vor 15 Jahren weiter lieben will oder die zwischenzeitlich erwachsen gewordene Frau von heute.

l]onaLlao


@ mond+sterne

Mir geht es darum, den TE zu verstehen, um seine Blockade lösen zu können.

wie wird die blockade des themenerstellers gelöst, indem du ihn verstehst?

Worum geht es Dir?

ich sehe im moment keinen wirklichen willen des themenerstellers, seine blockade aufzulösen. mit seinen "verstandesmäßigen" (moralischen) erklärungen stützt er noch seine emotionale blockade. wenn sich die blockade im moment nicht lösen lässt, bleibt noch die alternative, die blockade ernst zu nehmen und sich einzugestehen: die blockade "schützt" mich vor irgendwas, und die liebes- gefühle können eben nicht so frei fliessen, daß es für eine beziehung ausreicht.

deshalb sehe ich auch keine zukunft für die beziehung zu dieser frau. damit bei der nächsten frau nicht wieder eine ähnliche dynamik entsteht, habe ich hier ein paar gedanken zusammengefasst, die man aus den geschilderten diskussionen als "lerneffekt" dieser beziehung mitnehmen könnte:

vielleicht ist das, was man aus solchen unsinnigen diskussionen für die zukunft (für eine neue beziehung?) lernen kann die: vergleiche sollte man besser unterlassen. und genaue schilderungen von sexabenteuern in der vergangenheit auch. am besten auch das genaue nachfragen sein lassen...

RgeizJende


Mond+Sterne

Für den Fall, dass es eine Frage ist: Leicht zu haben heißt zum Beispiel, wenn man sich auf eine Reise begibt und mit mehr Männern ins Bett geht als man Finger hat.

Das ist keine Wertung und auch kein moralisches Urteil, es ist einfach nur eine Erklärung für eine Redewendung.

Stell dich nicht unverständiger als du bist. Ich denke, uns allen ist bewusst, dass das natürlich eine Wertung impliziert.

DieDosismachtdasGift

Schöne Beiträge. :)

Er wird eine Entscheidung treffen müssen, ob er weiterhin dieses junge Mädchenbild von vor 15 Jahren weiter lieben will oder die zwischenzeitlich erwachsen gewordene Frau von heute.

Er "liebt" sie doch. ;-) nein, das wird nicht funktionieren. Er ist unfähig und/oder unwillens, seine Moralvorstellungen zu prüfen (das besondere Geschmäckle, dass beide gleich viele Partner haben, aber es nur bei ihr eklig und würdelos ist, mal beiseite gelassen) und kommt trotz einiger großartiger Beiträge hier nicht weiter.

bDlu;_skxy


Hallo an alle.

Sorry, dass ich im Moment nicht explizit auf einzelne Beiträge eingehen kann, das schaffe ich im Moment leider nicht.

Ich habe darüber nachgedacht, warum diese Thematik für mich so problematisch ist. Und da bin ich in meiner Vergangenheit als Kind/Jugendlicher gelandet. In dieser Zeit wurde bei mir damals zuhause das Thema Sexualität wortwörtlich "totgeschwiegen". Es war nie, nicht ein einziges Mal ein Thema. Meine Mutter war seit ich denken kann von meinem Vater getrennt und hatte seitdem keinen Partner mehr und meine Großeltern, die auch im Haus wohnten, waren sehr christlich religiös geprägt. Sexualität war ein Tabuthema.

Die Eltern meiner Freundin sind auch getrennt, sie hat mir aber erzählt, dass ihre Mutter nach der Trennung sich in unzählige Männergeschichten gestürzt hat (da war meine Freundin im Alter von 12-19). Seit einigen Jahren hat ihre Mutter wieder einen festen Partner. Ihre Familie (Mutter, Schwester) hat einen sehr offenen Umgang mit Sexualität.

Ich weiß noch nicht genau, was ich daraus ziehen soll, jedenfalls ist es fakt, dass wir in dieser Hinsicht komplett unterschiedlich aufgewachsen sind.

Was ihre Reise angeht: Sie ist sehr reiselustig und findet alles, was mit fremden Ländern und Kulturen zu tun hat extrem spannend.

Auf ihrer einjährigen Reise hat sie nach ihrer Aussage neben vielem Anderen auch unzählige Männer kennengelernt, die scheinbar auf sie eine extreme Anziehungskraft hatten und sie wollte mit fast jedem von ihnen Sex haben, wenn es möglich war.

Mit diesen Männern hatte sie auch sexuelle Erlebnisse, die sie mit mir offensichtlich nicht hat oder mit mir kein Bedürfnis danach hat.

Thema Verhütung: sie nimmt seit 10 Jahren keine Pille mehr, da sie sie nicht verträgt, womit ich kein Problem habe, da ich auch keine Pille nehmen würde. Gleichzeitg hasst sie aber Sex mit Kondom und wollte mit mir beim zweiten Mal schon ohne Kondom schlafen. Sie sagt, wenn der Mann nicht in ihr abspritzt und vorher alles sauber war (Penis, Harnröhre) dann könne nichts passieren und sobald sie weiß, dass ein Mann sich beim Orgasmus unter Kontrolle hat, will sie kein Kondom mehr nehmen. Davon ist sie hundertprozent überzeugt und am Anfang hab ich mich ihrem Wunsch gefügt. Da ich aber kein gutes Gefühl dabei hatte und ich noch keine Kinder möchte, benutzen wir wieder Kondome.

Sie hatte nach derselben Methode auch ungeschützten Sex mit weniger guten Bekanntschaften. Das hat mich ziemlich schockiert und hat bei mir ein irritiertes Gefühl verursacht. Zwar sagt sie, dass sie sich nach der Reise testen hat lassen und dass alles ok ist, aber ich finde so eine leichtsinnige Einstellung schon bedenkenswert.

Kurz nachdem wir zusammen gekommen sind, hat sie mir mal gesagt, dass sie eigentlich zu Beginn nichts Ernsteres mit mir eingehen wollte, da sie wieder so gerne für längere Zeit verreisen möchte.

Ich liebe sie und es ist schlimm für mich, dass wir gerade so eine schwierige Situation haben, aber ich muss auch sagen, dass es einige Punkte gibt, die bei mir ein mulmiges Gefühl verursachen ":/ ???

wLuscxh


Ganz ehrlich - ich glaube, ihr passt nicht zusammen. Du bist eher so der "solide" Typ, während deine Freundin wesentlich abenteuerlustiger und neugierig darauf ist, Neues kennezulernen. Deshalb ihre langen Reisen, deshalb auch die vielen Männer. Das Problem für dich ist, dass du von ihr ein völlig anderes Bild im Kopf hattest. Sie war (und ist insgeheim immer noch) für dich das unbedarfte Mädel vom Lande (entschuldige, wenn ich übertreibe, aber ich möchte es veranschaulichen), in dieses Mädchen (also das, was in deinem Kopf existiert) hast du dich verliebt und jetzt stellst du fest, dass diese Frau in der Realität nur wenig mit dem Mädchen zu tun hat. Mag sein, dass ihr Aussehen (vielleicht ist sie so eine ganz Niedliche) dein Bild noch verstärkt, aber es passt eben nicht zu der Frau, die da jetzt in deinem Bett liegt.

Ich fürchte, falls ihr eure Beziehung weiterführt, wird das zwangsläufig zur Unzufriedenheit auf beiden Seiten führen.

A/n\on0ymxus


Ganz ehrlich - ich glaube, ihr passt nicht zusammen. Du bist eher so der "solide" Typ, während deine Freundin wesentlich abenteuerlustiger und neugierig darauf ist, Neues kennezulernen. Deshalb ihre langen Reisen, deshalb auch die vielen Männer. Das Problem für dich ist, dass du von ihr ein völlig anderes Bild im Kopf hattest. Sie war (und ist insgeheim immer noch) für dich das unbedarfte Mädel vom Lande (entschuldige, wenn ich übertreibe, aber ich möchte es veranschaulichen), in dieses Mädchen (also das, was in deinem Kopf existiert) hast du dich verliebt und jetzt stellst du fest, dass diese Frau in der Realität nur wenig mit dem Mädchen zu tun hat. Mag sein, dass ihr Aussehen (vielleicht ist sie so eine ganz Niedliche) dein Bild noch verstärkt, aber es passt eben nicht zu der Frau, die da jetzt in deinem Bett liegt.

Ich fürchte, falls ihr eure Beziehung weiterführt, wird das zwangsläufig zur Unzufriedenheit auf beiden Seiten führen.

Oder frei übersetzt: Er ist ein Langweiler ! @TE: Wenn deine noch-Freundin eben nicht deinen Vorstellungen entspricht, musst du dich trennen. Ganz einfach.

kLamikxaze


Oder frei übersetzt: Er ist ein Langweiler !

So siehts aus. Aber manche Langweiler sind abgesehen von ihren moralischen Anfällen eben trotzdem oft (ungewollt) fasziniert von diesen schillernden und lebenshungrigen Menschen, die ihr Dasein in vollen Zügen genießen und auskosten. Ich würde fast wetten, dass nicht er sich irgendwann trennt, sondern ihr das Korsett der Biederkeit, in das er sie zwängen will, zu eng wird.

C;oteSaeuvagxe


Thema Verhütung: sie nimmt seit 10 Jahren keine Pille mehr, da sie sie nicht verträgt, womit ich kein Problem habe, da ich auch keine Pille nehmen würde. Gleichzeitg hasst sie aber Sex mit Kondom und wollte mit mir beim zweiten Mal schon ohne Kondom schlafen. Sie sagt, wenn der Mann nicht in ihr abspritzt und vorher alles sauber war (Penis, Harnröhre) dann könne nichts passieren und sobald sie weiß, dass ein Mann sich beim Orgasmus unter Kontrolle hat, will sie kein Kondom mehr nehmen. Davon ist sie hundertprozent überzeugt und am Anfang hab ich mich ihrem Wunsch gefügt. Da ich aber kein gutes Gefühl dabei hatte und ich noch keine Kinder möchte, benutzen wir wieder Kondome.

Sie hatte nach derselben Methode auch ungeschützten Sex mit weniger guten Bekanntschaften. Das hat mich ziemlich schockiert und hat bei mir ein irritiertes Gefühl verursacht. Zwar sagt sie, dass sie sich nach der Reise testen hat lassen und dass alles ok ist, aber ich finde so eine leichtsinnige Einstellung schon bedenkenswert.

Gut, dass du den Usern mal wieder ein Häppchen vorwirfst, das SIE wieder in einem schlechteren Licht erscheinen lässt.

D5reEam!exr35


Ich habe darüber nachgedacht, warum diese Thematik für mich so problematisch ist. Und da bin ich in meiner Vergangenheit als Kind/Jugendlicher gelandet. In dieser Zeit wurde bei mir damals zuhause das Thema Sexualität wortwörtlich "totgeschwiegen". Es war nie, nicht ein einziges Mal ein Thema. Meine Mutter war seit ich denken kann von meinem Vater getrennt und hatte seitdem keinen Partner mehr und meine Großeltern, die auch im Haus wohnten, waren sehr christlich religiös geprägt. Sexualität war ein Tabuthema.

Damit hast Du schon mal eine richtige Richtung eingeschlagen, Du solltest in diese Richtung weiter gehen. Ich bin in einer sehr religiösen Familie aufgewachsen, in der Sexualität absolut tabuisiert wurde. Bis zu meiner Pubertät wurde mir eingetrichtert, das Sexualität etwas schlechtes ist, was nur ausgeübt werden sollte, wenn man ein Kind zeugen will. Aufgeklärt habe ich mich selbst, später kam dann noch die Aufklärung in der Schule hinzu, darüber, ob das in der Schule durchgeführt werden sollte haben die Eltern und die Schulleitung vorher monatelang diskutiert. Meine waren natürlich strikt dagegen. Ich bin heute noch überzeugt, meine Eltern hatten genau 3 mal Sex ;-) (wir sind 3 Geschwister). Also alles keine guten Voraussetzungen um ein sexuell erfülltes Leben zu führen.

Eine Situation, die ich in einem früheren Beitrag bereits beschrieben habe, hat mich dann veranlasst über meine Erziehung und die mir eingetrichterten Moralvorstellungen nachzudenken. Ich habe festgestellt dass man mir da viel Blödsinn beigebracht hatte. Was sollte daran falsch sein, wenn zwei Menschen, selbstbestimmt, Sex miteinander haben, nur weil sie Lust darauf haben? Keiner schadet dem anderen damit. Auch wenn man das öfter und mit vielen unterschiedlichen Menschen tut, warum sollte das falsch (unmoralisch, billig, schlampig) sein? Für mich ist es unmoralisch jemanden zu betrügen, zu bestehlen, zu schlagen oder gar um zu bringen, warum es unmoralisch sein sollte mit jemandem Sex zu haben, hat mir bis heute noch niemand logisch erklären können. Auch kein Pfarrer.

R#ei.zenxde


Gut, dass du den Usern mal wieder ein Häppchen vorwirfst, das SIE wieder in einem schlechteren Licht erscheinen lässt.

Klar, denn das Problem ist ja sie und nicht er. :)z Und so muss er sich nicht mit seinen Wertevorstellungen auseinander setzen, die ihm schlechte Gefühle und Konflikte bereiten, sondern SIE ist der Grund, dass er sich schlecht fühlt, weil sie XYZ ist.

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