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Wünsche über optische Veränderung (Optimierung) mitteilen?

dFanjaeJ87


Es ist ihre Entscheidung. :°(

Die Frage ist doch weshalb es dich so anfasst oder? Also ich meine die einzige Frage die für dich interessant ist. Meine Schwiegereltern haben auch so eine Beziehung. Da guck ich von draussen drauf und denk mir:"Boah, wie kann man so kacke zueinander sein und trotzdem bald goldene Hochzeit feiern?", aber für sie funktioniert es. Ich habe auch eine Ahnung weshalb das funktioneirt, aber das ist im Grunde egal, denn wichtig ist nur: ich wäre in so einer beziehung auf dem Holzweg weil ich sehr unglücklich wäre und wütend werden würde. Und allein das ist ja für mich wichtig: ich will das so nicht und habe die Freiheit es zu lassen.

Also wieso nimmt dich das Unglück anderer so mit?

SO. w&allisii


ja, ist schon krass *schiefgrins* v.a. wenn das für solche dann jeweils vllt gar kein Unglück ist^^ Noch keine genaue Ahnung (hab's damit auch net wirklich eilig grad), nur rein "Abgrenzungsproblem" ist definitiv zu kurz gegriffen, vllt auch was mehrfaktoriges, wird sich schon früher oder später rausstellen^^ (der Beitrag gestern hat vermutlich irgendwas bewegt, was, das check ich des öfteren erst später)

w'i$llgesJunVdsexin


@ Reizende

Meinst du, die Denkanstöße für dich stehen hinter denke für mich zurück?

Bei der Art, wie du manchmal schreibst hatte ich das Gefühl, dass vieles von dem, was hier geschrieben wird, komplett neu für dich ist, entschuldige bitte.

@ S.wallisii

Der Mensch ist ein absolutes Mangelwesen und er ist quasi evolutionär abhängig davon geworden Angst zu haben, das Schlechte zu sehen und unzufrieden zu sein.

Stimmt leider. Obwohl es inzwischen Experimente mit Säuglingen gibt sie zeigen, dass wir im Kern gute Seelen haben :) Youtube: "Gerald Hüther, Glücksgefühle" Beschreibung Den Babys wurden hintereinander drei Animationen gezeigt. Erste Animation, ein gelbes Männchen krabbelt mühsam einen Berg hinauf. Zweite Animation, das gelbe Männchen krabbelt einen Berg hinauf, hinter ihm ein grünes Männchen, dass es immer wieder anschiebt, ihm hilft. Dritte Animation, dass gelbe Männchen krabbelt den Berg hoch und oben wartet ein blaues Männchen. Als das gelbe Männchen oben ist, schubst das blaue es wieder hinunter.</p>
<p>Anschließend wurden den Babys jeweils das grüne und das blaue Männchen als Figuren vor die Nase gestellt. Alle Babys griffen nach dem grünen Männchen, dem Unterstützer – keines nach dem blauen. Der Versuch wurde x-mal wiederholt. Immer mit demselben Ergebnis. Bei dem gleichen Versuch mit denselben nun Einjährigen griffen rund 10 – 20 % nach dem blauen Männchen. Hüther spricht hier von erlerntem Verhalten. Kein Mensch, kommt als brutaler, rücksichtsloser Egozentriker zur Welt. Der Beitrag ist bei youtube unter dem Titel "Glücksgefühle" zu finden.

@ rr2017

es gibt schon so eine Dilemma-hafte "Grundbeschissenheit des Daseins" die alles Leid verursacht.

Das stimmt. Die Tatsache, geboren zu sein und mit zunehmeder Autonomie zu erkenne, dass man alleine ist und sterben wird, verursacht genug Leid!

Der eine Weg erfordert Mut und Aufrichtigkeit, mehr Durchhaltevermögen, wird aber langfristig (vielleicht) mit Glück und Zufriedenheit belohnt. Der andere Weg führt zu kurzfristiger, aber leider negativ behafterer Zufriedenheit (da sie auf Kosten anderer stattfindet) und stellt eine Negativspirale in Depression, Einsamkeit und Verbitterung dar.

Das sehe ich ansich auch so, aber das ist so sauschwierig praktisch zu leben oder?

Wie wäre es dann mit einem Mittelweg?

Wenn man sich so "auslebt", dass andere drunter leiden, lebt man nicht "sich selber" aus, denke ich, sondern lediglich krankhafte Persönlichkeitsanteiie. Das stärkt diese aber, weswegen das auf Dauer nicht besser wird.

Der "Sinn des Lebens" (im biologischen Sinn!) ist ja bekanntlich, die eigene Art zu erhalten. Es gibt tatsächlich Anzeichen darauf, dass das am effektivsten durch Zusammenhalt geschieht! Insofern ist das theoretisch gesehen logisch ;-D Passt auch zu dem Experiment mit den Babys da oben!

Das Wort krankhaft ist schon wieder so dogmatisch finde ich :-|

ryr.201x7


Nur weils schwierig ist, ist es nicht falsch.

Mittelweg eigentlich nicht. Das, was richtig ist, ist richtig, und nicht das, was irgendwo zwischen richtig und falsch ist.

Aber wenn man sich dem vom "biologischen Sinn" her nähert fragt sich eh, was das Ziel ist, und das Ziel ist eben nicht, ein ethisch einwandfreier Mensch zu sein, sondern sich fortzupflanzen und für sich und seine Nachkommen zu sorgen. Von daher ist der "an sich richtige Weg" nicht unbedingt immer auch der praktikabelste und dafür gibt es auch Strategien (z.B. die Fähigkeit zur Verdrängung, die man wohl als Gegenspieler zum Gewissen bezeichnen kann).

Das eigene Ziel (ethisch und moralisch) kollidiert dann mit der biologischen Zielvorgabe (nach Erfüllung des evolutionären Ziels spielt unser eigenes Schicksal und Wohlbefinden keine Rolle mehr) und das ist auch eines der erwähnten Dilemmata.

Ich glaube, es ist wichtig, auch die eigene Unvollkommenheit zu akzeptieren, und sich selber manchmal auch verzeihen zu können.

R?e&iz&endxe


willgesundsein

Bei der Art, wie du manchmal schreibst hatte ich das Gefühl, dass vieles von dem, was hier geschrieben wird, komplett neu für dich ist, entschuldige bitte.

Schon gut. Ich habe mich damit noch nie so intensiv befasst, logischerweise ist das meiste dann neu.

Aber je mehr ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr merke ich, wie gewalttätig meine Erziehung im emotionalen Sinne war und wie meine Eltern noch heute sind. Das ist sehr schlimm für mich.

w4illHge5sund#sein


Mittelweg eigentlich nicht. Das, was richtig ist, ist richtig, und nicht das, was irgendwo zwischen richtig und falsch ist.

Achtung, Doooooogma! :-p

Ich glaube, es ist wichtig, auch die eigene Unvollkommenheit zu akzeptieren, und sich selber manchmal auch verzeihen zu können.

Sozusagen rückwirkende Selbstakzeptanz, ultra-mega-wichtig (Ich denke, der erste Schritt, ohne den bewegt sich in der Praxis nichts!)

@ Reizende

Ich habe mich damit noch nie so intensiv befasst, logischerweise ist das meiste dann neu.

Ist das gut? Oder würdest du lieber ohne diese Gedanken und Gefühle leben?

je mehr ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr merke ich, wie gewalttätig meine Erziehung im emotionalen Sinne war und wie meine Eltern noch heute sind. Das ist sehr schlimm für mich.

:°_ Ging mir auch so, als ich angefangen habe zu schauen, was eigentlich alles in der Familie (unreflektiert und unverarbeitet) passiert ist und sich heute in meiner Generation (vornehmlich bei mir, weil ich angefangen habe, Dinge zu hinterfragen) durch Bewusstmachung manifestiert. :°(

R&eiz{endxe


Ich denke, ich wäre glücklicher wenn mir die Dinge weniger bewusst wären. Es heißt nicht umsonst, Verstand schafft Leiden. Aber die Dinge sind, wie sie sind und mir hilft die Aufarbeitung, alles ins rechte Licht zu stellen. Und zu verstehen. Selbst anders zu agieren. Wenn ich denke, alles war optimal, neige ich dazu, mein Verhalten auch unkritisch zu betrachten. Ich habe tatsächlich gedacht eine normale Kindheit gehabt zu haben, aber das denke ich immer weniger. Das ist wirklich bitter. Andererseits weiß ich, dass ich schon als Kind meinen Vater nicht gemocht habe und immer glücklich war, wenn er verreist ist. :-| gerade die Aussagen, wie sehr er mich doch liebt im Zusammenhang mit seinem missbrauchenden Verhalten sind kaum zu ertragen.

r1rp20x17


Der Absatz könnte auch fast von mir stammen.

Ich fand die Erkenntnis, wie ätzend das alles war (und ist) allerdings ganz hilfreich, weil sie mir bei der Abgrenzung geholfen hat. Eine wirkungsvolle Waffe ist ja das schlechte Gewissen, emotionale Erpressung ("wie kannst Du 'das' Deinen Eltern, die Dich ja ach so lieb haben und alles für Dich tun würden, nur antun?'). Das wurde dadurch "entzaubert".

S?. w@allixsii


Ich denke, ich wäre glücklicher wenn mir die Dinge weniger bewusst wären.

scheint mir extrem unwahrscheinlich

Aber die Dinge sind, wie sie sind und mir hilft die Aufarbeitung, alles ins rechte Licht zu stellen. Und zu verstehen. Selbst anders zu agieren.

ganz genau, und es ist an anderen und sich selbst leicht beobachtbarer Fakt dass mangelnde Aufarbeitung das Leben schwieriger macht

Das ist wirklich bitter.

jo, Leben halt, bleib stehn und du verbitterst fast zwangsläufig, leb weiter und es kommen noch so dermaßen viele andere Geschmäcker als nur Bitterniss

mmond+steprnxe


Ich denke, ich wäre glücklicher wenn mir die Dinge weniger bewusst wären. Es heißt nicht umsonst, Verstand schafft Leiden.

Ja, sehe ich auch so. Deshalb hat vermutlich das Postfaktische Konjunktur...

dSaGnnae8m7


Ich denke, ich wäre glücklicher wenn mir die Dinge weniger bewusst wären. Es heißt nicht umsonst, Verstand schafft Leiden.

Mh, kommt drauf an oder? Ist alles soweit schön für einen selbst, stört es einen nicht, dass das Umfeld leidet oder man immer wieder wechselnde Partnerschaften eingeht oder die meisten Menschen im Umfeld ekelig ist, dann stimmt das sicher. Leidet man aber darunter immer wieder an die falschen Partner/Freunde zu geraten oder darunter, dass Freundschaften nie lange halten oder darunter immer das Gefühl zu haben von Leuten angestarrt zu werden, dann ist es ein großes Glück wenn man den verstand hat Muster zu erkennen und sich daraus zu befreien.

Ich kenne eine junge Frau die sehr lieb ist, aber leider auch nicht besonders hell. Sie leidet enorm darunter, dass Männer sie am laufenden Bande ausnutzen, aber sie hat nicht die Intelligenz zu verstehen, dass sie immer wieder das Muster ihrer Mutter wiederholt und sich für jemandes Ego instrumentalisieren lässt. Daher wird sie immer wieder und wieder und wieder ganz tief verletzt. Ich hoffe sehr für sie das sie eines Tages einfach Glück hat oder irgendwann doch noch eine Erleuchtung, aber so eine strukturelle Analyse von alleine, dass wird vermutlich eher nichts werden.

RReivze5nde


Mh, kommt drauf an oder? Ist alles soweit schön für einen selbst, stört es einen nicht, dass das Umfeld leidet oder man immer wieder wechselnde Partnerschaften eingeht oder die meisten Menschen im Umfeld ekelig ist, dann stimmt das sicher. Leidet man aber darunter immer wieder an die falschen Partner/Freunde zu geraten oder darunter, dass Freundschaften nie lange halten oder darunter immer das Gefühl zu haben von Leuten angestarrt zu werden, dann ist es ein großes Glück wenn man den verstand hat Muster zu erkennen und sich daraus zu befreien.

Ich leide ja nicht immer. Das ist nur phasenweise. Und so leicht ist es leider nicht, auch wenn man es erkannt hat, sich daraus zu befreien. :°(

Ich kenne eine junge Frau die sehr lieb ist, aber leider auch nicht besonders hell. Sie leidet enorm darunter, dass Männer sie am laufenden Bande ausnutzen, aber sie hat nicht die Intelligenz zu verstehen, dass sie immer wieder das Muster ihrer Mutter wiederholt und sich für jemandes Ego instrumentalisieren lässt.

Wie kann man sowas nicht verstehen ??? Mir fällt das wirklich schwer vorzustellen. Ich kenne solche Leute aber nicht näher. Mir macht es keine Freude, mit wenig intelligenten Menschen Umgang zu haben. Auch wenn ein guter und netter Charakter auch bei solchen vorkommt, aber ich suche primär geistigen Austausch. Auch bei Freunden.

Daher wird sie immer wieder und wieder und wieder ganz tief verletzt. Ich hoffe sehr für sie das sie eines Tages einfach Glück hat oder irgendwann doch noch eine Erleuchtung, aber so eine strukturelle Analyse von alleine, dass wird vermutlich eher nichts werden.

Hm. Aber solche Menschen leiden unter ihren eigenen Problemen, was wir ja alle tun, auch Narzissten. Hinzu kommt aber bei mir, dass ich einen dauernden Weltschmerz habe. Also, wenn ich darüber nachdenke. Wie grausam und gemein Menschen zueinander und zu Tieren sind, wie dumm der Großteil, wie sie manipuliert werden und wie die Lemminge nicht selbst nachdenken, das macht mich alles sehr sehr traurig und unglücklich. Wäre ich dümmer, würde ich mir darüber keine Gedanken machen und hätte diese Sorge weniger. Ja ich weiß es gibt auch Gutes und Schönes. Ich weiß. :-)

Rzeilzenxde


Hinzu kommt, dass es mir echt schwer fällt, Männer zu finden, die mir geistig gewachsen sind und auch sonst gefallen, ich habe ja (leider) starke optische Ansprüche. Mein Aktueller ist schon okay von der Intelligenz her, durchschnittlich eben, und wir verstehen uns gut, aber das ist nichts für immer. Er ist mir einfach nicht intelligent und nachdenklich genug. Einer der wenigen Männer, die mich intellektuell wirklich herausgefordert haben war derjenige, von dem ich hier schon schrieb, der mir aber nicht attraktiv genug war. :-| ich überlege aber, mich bei ihm zu melden.

rGr20x17


Natürlich ist ein Erkenntnis- und Verändeurngsprozess schmerzhaft aber in Unwissenheit in den bestehenden Mustern zu verbleiben ist ja leider eine Abwärtsspirale und damit auf Dauer keine sinnvolle Option..

Wie kann man sowas nicht verstehen

hab auch schon oft festgestellt dass für therapeutischen Fortschritt auch eine gewisse Intelligenz notwendig ist. Manche sind leider einfach zu doof um zu verstehen in was sie stecken. Da kann man dann leider nix machen.

Wie grausam und gemein Menschen zueinander a

aber die primäre Ursache dafür ist "andere für die eigenen Zwecke ausnutzen" und genau dazu neigst Du ja auch, wie Du schreibst. Empfindest Du da nicht einen inneren Zwiespalt? Sorry wenn ich das so offen und direkt sage.

RFeizpende


aber die primäre Ursache dafür ist "andere für die eigenen Zwecke ausnutzen" und genau dazu neigst Du ja auch, wie Du schreibst. Empfindest Du da nicht einen inneren Zwiespalt? Sorry wenn ich das so offen und direkt sage.

Ja, doch, schon. Aber ich finde nicht, dass ich so schrecklich bin und außerdem bin ich auch lieb und hilfsbereit und zB absolut kollegial. Und loyal. Meistens. Und ich versuche meine Muster aktiv zu ändern, also zB rassistische oder sexistische Denkmuster habe ich zu großen Teilen überkommen. :)

Die Frage, die du da stellst, habe ich mir allerdings auch oft gestellt. Manchmal denke ich, vielleicht ist ein guter Charakter sogar wichtiger als Intelligenz. Aber meistens bin ich schon der Meinung, den allermeisten (sehr) weit überlegen zu sein.

:-/

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