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Wünsche über optische Veränderung (Optimierung) mitteilen?

RYeize4nde


Und mit Manipulation hat Egoismus auch nicht zwangsweise etwas zu tun. Das ist einfach eine Umgangsweise mit den Mitmenschen die diese Entmündigt und nicht respektiert. Das lassen sich einigermaßen selbstbewusste Menschen meist nicht lange gefallen.

Mag sein, aber dazu müssten sie es zunächst überhaupt erstmal durchschauen. Und je nach Fertigkeiten des Manipulateurs ist das nicht so einfach.

Ist es eigentlich hinterhältig, mit einer Person zusammenzubleiben, weil man in einigen Punkten von ihr profitiert, sie aber auszuwechseln gedenkt? Einerseits könnte man ja argumentieren, klar, man verschleire die eigenen Absichten und täusche die Person, aber andererseits hat diese Person ja den Genuss der Anwesenheit und Gesellschaft, und es kommt eigentlich nur auf das faktische Empfinden an. Ich bin insoweit noch unschlüssig. Im Ergebnis ist es mir aber eigentlich egal, ob es gemein ist, da ich eh das mache, was ich will. Es ist für mich so unvorstellbar, dass man es anders machen könnte. Obwohl man weiterhin profitieren will.

Rueizedndxe


Weiterhin denke ich, wer mich nicht zufriedenstellt, hat auch nicht verdient, dass ich auf ihn Rücksicht nehme. Ich weiß, wie das klingt und mich macht es auch selbst irgendwie fassungslos, da es so ... unfassbar egozentrisch ist und gestört und keine Ahnung. Andererseits hat es auch eine gewisse marktwirtschaftliche Logik. Leistung für Gegenleistung. Die Momente, in denen ich das wirklich anders empfand, kann ich an einer Hand abzählen. Es ist so traurig.

R$eVizenxde


Und am schlimmsten für mich ist, dass ich nicht weiß, warum ich niemand finde, mit dem ich länger als ein paar Wochen bzw. Monate zusammen sein möchte, bevor er mich nervt und langweilt, auch und obwohl ich immer sofort Feuer und Flamme bin und meine, endlich mein Gegenstück zu bekommen, bis ich etwas drüber nachdenke und weitersuche. Ob es daran liegt, dass es schwierig ist, eine passende Person zu finden, und umso schwieriger, je komplexer man selbst ist, oder ob ich es sabotiere, was ich nicht ausschließen kann, weil ich niemand an mich ranlasse und ständig weg will, wenn es doch nah ist, und andererseits eine Symbiose anstrebe, die ich einerseits zu brauchen meine und andererseits fürchte. Was für ein deprimierender Dreck das doch alles ist. :°(

ngamzewexg


@ willgesundsein

btw Startpost

Das legt man gleich zu Beginn einer Partnerschaft fest, nicht mitten drin, welche "Prämissen" man an den Partner hat und umgekehrt! Für mich z.B. ist es absolut wichtig, auf den Partner einzugehen, möglichst ohne, das er sich revangiert, so hat jeder seinen Spleen was er erwartet, jeder ist anders "gestrickt". Mir z.B. muß hingegen der Partner gefallen, läßt er sich körperlich oder noch gravirender hygienisch gehen, habe ich keine Freude mehr dran, ihm zu dienen. Für mich ist vordergründig wichtig, das der Partner "lecker" ist und bleibt, weil nur dann bereitet man ihm doch gerne Freuden, sich daran ergötzend. Bricht dieses sich Ergötzen weg, dann ist da nichts mehr, das dazu reizt ihm zu gefallen, so zu gefallen das er zugreift, dann mag man gar nicht angefaßt werden, wenn der Partner selbst nicht mehr gefallen will und verwildert. Das ist in der Zweisamkeit wichtig, das muß man alles in der Kennenlernphase "sondieren" obs gegenseitig paßt. Passiert das dennoch im späteren Verlauf, würd ich für den Moment meine devote Haltung verlieren und den Partner ins Bad schleifen aber mit Waschbrett und ATA! Verwildern geht gar nicht, das ist ja örks! Das sag ich nicht durch die Blume, ich bin ein Freund des offenen Wortes. Ich mag das ja auch nicht, durch die Glaskugel zu rätseln, was der andere von mir will. Das ist auch nicht verletzend, da weiß der jeweils andere exakt, was nicht stimmt und dann behebt man das. Auch nicht Kopf runter und beleidigt sein, iss alles menschlich, solang ein Problem beseitigt wird, dann ist immer alles gut und schon vergessen. Auf dieser gegenseitigen Verständnisebene muß man kommunizieren, sonst kaut man sich gegenseitig blos die Taschen voll (was ich so gar nicht aber so was von nicht mag)

TUaxps


Für mich ist vordergründig wichtig, das der Partner "lecker" ist und bleibt,

Die Person darf also nicht älter bzw. krank werden, oder wie soll man sich das vorstellen ???

Komm mal wieder runter!

rXr=20x17


Ist es eigentlich hinterhältig, mit einer Person zusammenzubleiben, weil man in einigen Punkten von ihr profitiert, sie aber auszuwechseln gedenkt?

Die Antwort auf diese Frage lieferst Du ja dann gleich selber mit.

Ein großes Problem ist allerdings nicht nur die Wirkung auf die besagte Person (langfristig) sondern a) dass es auf einem selber irgendwann zurückschlägt und man irgendwann ziemlich einsam werden könnte, und vor allem b) dass ein vorsätzlich "niederes" Verhalten auch für die eigene Psyche, das Gewissen und vor allem Selbstwertgefühl/Selbstrespekt nicht gut sind und die negativspirale wiederum befeuert wird. Auf Dauer rächt sich das alles.

Andererseits hat es auch eine gewisse marktwirtschaftliche Logik. Leistung für Gegenleistung.

Stimmt zwar, aber der "Weg zum Glück" sieht anders aus, nämlich eher in "Geben ist seliger als nehmen". All das hier beinhaltet ja auch immer die eigene Bedürfigkeit (der andere hat irgendwas an einem zu befriedigen), von daher wird man diese auch nicht los werden, wenn man dieses Verhalten nicht ändert. Man könnte ja auch sagen "ich bin selber groß und stark und ruhe in mir und brauche die andere gar nicht, muss sie schon gar nicht ausnutzen, sondern kann mich eher dem widmen, ihnen selber weiterzuhelfen". Das dürfte ein deutlich erfüllenderes Lebenskonzept sein.

Letzten Endes kommt ALLER Narzissmus aus eigenem klein-sein, eigener Angst und Bedürftigkeit. Wenn man diese Dinge nicht mehr hat (was ja wohl das ZIel sein dürfte) dann besteht auch kein Grund mehr, an egozentrischen Verhaltensweisen festzuhalten. Aber es "funktioniert" auch im Umkehrschluss - solange man an egozentrischen Verhaltensweisen festhält, wird man sich auch nie wirklich weiterentwickeln.

R=eiyzend e


vor allem b) dass ein vorsätzlich "niederes" Verhalten auch für die eigene Psyche, das Gewissen und vor allem Selbstwertgefühl/Selbstrespekt nicht gut sind

Das ist der Punkt. Und niedrig ist es wohl.

Stimmt zwar, aber der "Weg zum Glück" sieht anders aus, nämlich eher in "Geben ist seliger als nehmen".

Bei aller Liebe, das ist mir viel zu religiös verbrämtes Geschwurbel. Ich gedenke auch nicht, eine zweite Mutter Theresa zu werden.

Vielleicht hab ich grad wieder ne Phase des Rückschritts. Mal gucken.

d^anaex87


Ist es eigentlich hinterhältig, mit einer Person zusammenzubleiben, weil man in einigen Punkten von ihr profitiert, sie aber auszuwechseln gedenkt? Einerseits könnte man ja argumentieren, klar, man verschleire die eigenen Absichten und täusche die Person, aber andererseits hat diese Person ja den Genuss der Anwesenheit und Gesellschaft, und es kommt eigentlich nur auf das faktische Empfinden an.

Nun, aber man könnte auch argumentieren, dass man den Schmerz der Person nur herausschiebt und der Person so lange die Chance nimmt jemanden zu finden der wirklich mit einem zufrieden ist, mit dem gemeinsame Zukunftsträume die Chance auf Umsetzung haben und soweiter. Es ist also so, dass man dem Menschen etwas nimmt, eigenmächtig über ihn entscheidend, weil man es bequemer haben will.

Das ist in der Tat egoistisch und hinterhältig. Man nimmt dem anderen seine Freiheit aufgrund von Informationen zu entscheiden wie man das Leben leben will.

Das mag marktwirtschaftlich sein, aber das Ergebnis unserer Marktwirtschaft, so gesellschaftlich betrachtet, macht nicht den Eindruck das da viele zufrieden Menschen bei rumkommen oder? Warst du mal in einem Land mit einem extremen Reichtumsgefälle? Also quasi am Ende der Entwicklung? Wo die Armen leiden weil sie arm sind und die Reichen in einem goldenen Käfig leben, voller Angst, weil alle hinter ihnen beziehungsweise ihrem Geld her sind? Wo man die Hand/ den Arm nicht aus dem Autofenster halten darf, weil diese Körperteile für Schmuck und Uhren einfach abgetrennt werden? Wo die Leute mit Geld niemals am Strand sind, allenfalls am abgesperrten Teil, immer maschinengewehre um sich rum? Wo man niemals alleine und privat sein kann, weil das zu gefährlich ist?

Ich hatte den Eindruck bei der "jeder ist sich selbst der Nächste" Politik verlieren am Ende alle undzwar an Freiheit und Lebensqualität.

R<eize4nxde


Nun, aber man könnte auch argumentieren, dass man den Schmerz der Person nur herausschiebt und der Person so lange die Chance nimmt jemanden zu finden der wirklich mit einem zufrieden ist, mit dem gemeinsame Zukunftsträume die Chance auf Umsetzung haben und soweiter. Es ist also so, dass man dem Menschen etwas nimmt, eigenmächtig über ihn entscheidend, weil man es bequemer haben will.

Aber wenn die Person mich nicht zufriedenstellt, verdient sie das. Dann geschieht es ihr ganz recht. Wenn sie mich nicht als die tolle Frau wertschätzt, die ich bin, verdient sie alles, was sie bekommt. Und noch viel mehr. Im Moment bin ich so dermaßen genervt von meinem Schätzchen, dass ich schon alles plane. Und mir gefällt die Idee, ihm Schmerz zuzufügen.

Rie?i}z^end<e


Mein bester Freund sagt, ich soll kein Miststück sein, aber ich seh es nicht ein, nett zu dem Typ zu sein, wenn er mich nicht wertschätzt.

dIan^aFe87


Aber wenn die Person mich nicht zufriedenstellt, verdient sie das

Doch, sie ist nämlich noch immer ein Mensch und wenn du dich so verhälst, dann gibst du ihm natürlich mit der mangelnden Wertschätzung recht. Denn mal im Ernst, welche falsche hinterfotzige BItch verdient schon Wertschätzung?

Die Frage ist: Wenn du dich nicht ausreichend gewürdigt fühlst, wieso gehst du dann mit dir zu schlecht um das du nicht gehst? Einfach so, wie eine Erwachsene?

Rcewiz@ende


Doch, sie ist nämlich noch immer ein Mensch und wenn du dich so verhälst, dann gibst du ihm natürlich mit der mangelnden Wertschätzung recht. Denn mal im Ernst, welche falsche hinterfotzige BItch verdient schon Wertschätzung?

1. wieso denkst du, ich wäre das?

2. dazu müsste er wissen, was in mir vorgeht, was ich stark bezweifle.

Die Frage ist: Wenn du dich nicht ausreichend gewürdigt fühlst, wieso gehst du dann mit dir zu schlecht um das du nicht gehst? Einfach so, wie eine Erwachsene?

Weil ich mir nicht sicher bin, u.a., ob es tatsächlich so ist oder nur eine Idee meines Hirns.

dGalnaex87


1. wieso denkst du, ich wäre das?

Na, zu planen wie man jemandem richtig weh tun kann nur weil das eigene Ego angekratzt ist, ist hinterfotzig. Und ein wenig jämmerlich. Da macht man nur den anderen kleiner weil man sich selbst dann wieder größer fühlt. Das ist versteckte und maskierte Angst mit einer Priese Schmerz der Zurückweisung. Und weil traurig und klein fühlen doof ist, münzt man es lieber in Wut um und in guck-mal-wie-weh-ich-dir-tun-kann haha ich bin nämlich viel stärker als du und das zeig ich dir jetzt in dem ich dir viel mehr weh tue als du mir weh getan hast.

2. dazu müsste er wissen, was in mir vorgeht, was ich stark bezweifle.

Aber wenn du das umsetzt, dann weiß er es irgendwann und irgendwann kommt dann Wut und Verachtung. Aber das kann dir dann ja egal sein, weil du dich emotional über deine Verachtung in Sicherheit gebracht hast.

Weil ich mir nicht sicher bin, u.a., ob es tatsächlich so ist oder nur eine Idee meines Hirns.

Weiß ich auch nicht, aber allein die Art wie du damit umgehen willst ist hochgradig neben der Spur und lässt dich wie eine ziemlich traurige Gestalt aussehen. So wie das halt immer ist, wenn man andere Leute klein machen muss um sich selbst groß zu fühlen.

Trump hat eine Regel zu Hause, alle kriegen zum Nachtisch eine Kugel Eis, er und nur er, bekommt zwei. Er mag sich dabei mächtig toll vorkommen, der Typ der alle im Griff hat, auf die meisten wirkt es nur wie ein lächerliches Kind, welches seinen Wert noch über die Anzahl an bekommenen Eiskugeln definiert. So macht man am Ende nur sich selbst klein, wenn man andere klein machen will.

wTill/ges;und)sein


@ Alle

Nur, damit ich es nicht vergesse: Ich schreibe in den nächsten Tagen hier etwas zum (für mich mich eher nervigen, weil unbequemen) Thema #MeToo. Hatte gestern mit meiner Freundin ein Gender-Gespräch und musste an meinen Eröffnungspost

Ich finde das mit dem Ultimatum etwas verkopft und gleichzeitig auch verständlich, dann ist ein Ende in Sicht, das erleichter. Auf welche Weise es die Zeit bis dahin beeinflusst, ist auch eine wichtige Frage Fängst du mit dem Ende in Aussicht aus Schutzreflex schon mal an, die Beziehung zu sabotieren um es zu erleichtern oder steckst du aus Angst vor dem Kommenden nochmal mehr Energie rein? Oder ihr streitet euch ganz viel. Oder was ganz anderes...

denken, allerdings tatsächlich von der anderen Seite. Es ist echt verfahren...

R7eiz,ende


Nur, damit ich es nicht vergesse: Ich schreibe in den nächsten Tagen hier etwas zum (für mich mich eher nervigen, weil unbequemen) Thema #MeToo.

Oh, super, dann können wir uns die Köpfe einschlagen. Also, wenn ich Lust auf ne Diskussion hierüber habe. Ich ahne aber schon, aus welcher Richtung du kommen wirst und es macht mich jetzt schon aggressiv :)_ :)_ ;-D

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