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Wünsche über optische Veränderung (Optimierung) mitteilen?

SA. wallxisii


ich bin auch gespannt^^ Auch ohne eingeschlagene Köpfe... aber mit ist auch ok :p>

@ Reizende

du denkst wenigsten drüber nach, ich will net wissen wie oft solche Nummern unterbewusst abgezogen werden und das find ich ernsthaft schlimmer. Falls du das durchziehst kannst ja mal hinspüren was es mit dir macht, vllt reicht ja aber auch die Vorstellung schon. Das ist der Vorteil wenn man die Moral und das gut-sein-wollen net so dermaßen hoch hängt, bestimmte Erfahrungen bleiben einem ansonsten verwehrt und man gestattet sich auch nicht mal drüber nachzudenken was ja automatisch zu geringerem Selbsterkennen führen muss.

d%an|ae87


Das ist der Vorteil wenn man die Moral und das gut-sein-wollen net so dermaßen hoch hängt, bestimmte Erfahrungen bleiben einem ansonsten verwehrt und man gestattet sich auch nicht mal drüber nachzudenken was ja automatisch zu geringerem Selbsterkennen führen muss.

Interessant, aber wenn du den Gedanken logisch zu Ende denkst, dann komsmt du halt bei "Die Moralisten, die verbieten mir die Erfahrung zu machen jemanden zu töten." raus. Stimmt natürlich, aber es gibt so ein paar Erfahrungen, die zu machen, da hat man einfach kein Recht drauf. Das mag einen Teil des Selbsterkennens als Wesen das zu Töten im Stande ist blockieren, aber das ist halt dann auch mal in Kauf zu nehmen, so für das Leben als soziale Gruppe.

Und abseits dieser grunsätzlichen Überlegung möchte ich noch sagen, dass sowas etwas mit einem macht. Es verändert das Verhältnis zu einem selbst ändert sich und das nicht immer und unbedingt zu Guten. So Projekte sollte man also auch mit Vorsicht anfassen hinsichtlich des Menschen der man sein will und mit dem man immerhin noch eine Weile leben muss.

Ich kenne ein oder zwei Personen, die haben sich in einer Weise benommen, dass sie es nicht aushalten sich ehrlich anzusehen. Heute. Die müssen ihr Lügengebilde, ihr Geflecht aus Selbstbetrug und ihr Gefühl der Überlegenheit, die Selbstgerechtigkeit aufrecht erhalten, weil sie sich abgründig selbst verurteilen müssten, wären sie zu sich ehrlich und mit sich so streng wie mit anderen Personen. So haben sie sich durch ähnliche Aktionen selbst eingesperrt, zu einem Dasein verdonnert in dem sie sich wahlweise selbst hassen oder vereinsamen, weil niemand mehr bereit ist ihre schräge Welt mitzutragen.

Ich sehe bei Reizende ähnliche Ansätze. Sie achtet ihren Freund nicht, sie wertschätzt ihn nicht und empfindet ganz sicher keine Dankbarkeit dafür, dass dieser Mann mit ihr zusammen ist, Zeit mit ihr verbringt. Und das obwohl sie so ihre schwachen Seiten hat. Wo sie aber ihr eigenes Verhalten als total gerechtfertigt betrachtet verurteilt sie die mangelnde Achtsamkeit seinerseits aufs schärfste, verurteilt es und will es auch bestrafen.

Wenn sie aber, wie sie angedeutet hat, diese Dauerschleifen von Kurzbeziehungen verlassen möchte, dann bleibt ihr nach solchen Aktionen nur der Weg sich als grandiose Person zu demontieren und das ist viel härter wenn man nicht nur eingestehen muss, dass man nicht grandioser ist als alle anderen, sondern das man sogar eher zu den Leuten gehört die ziemlich jämmerlich sind, weil sie sich auf Kosten anderer produziert haben.

Und selbst mit "Ich will halt kein guter Mensch sein" kommt man da nicht so gut wieder raus, weil man halt aber doch gut behandelt werden will. Nur mit welchem Recht, wenn man gar nicht gut ist? Wovon veranschiedet man sich dann?

Es geht mir hier also nicht darum zu moralisieren und mit dem Fingerchen zu wackeln. Ich halte das einfach für Reizende für einen zerstörerischen, undzwar selbstzerstörerischen, Weg. Jedenfalls wenn ich ihr Ziel ernst nehme dazu zulernen und mal längere Beziehungen zu führen.

R$eizenxde


S. Wallisii

Falls du das durchziehst kannst ja mal hinspüren was es mit dir macht, vllt reicht ja aber auch die Vorstellung schon. Das ist der Vorteil wenn man die Moral und das gut-sein-wollen net so dermaßen hoch hängt, bestimmte Erfahrungen bleiben einem ansonsten verwehrt und man gestattet sich auch nicht mal drüber nachzudenken was ja automatisch zu geringerem Selbsterkennen führen muss.

Hochspannender Ansatz. :) ich muss das mal genau durchdenken. Im Moment denke ich wieder, vielleicht sollte ich es doch mit ihm versuchen.

danae87

Deine Beiträge sind mir auch sehr hilfreich.

Interessant, aber wenn du den Gedanken logisch zu Ende denkst, dann komsmt du halt bei "Die Moralisten, die verbieten mir die Erfahrung zu machen jemanden zu töten." raus. Stimmt natürlich, aber es gibt so ein paar Erfahrungen, die zu machen, da hat man einfach kein Recht drauf.

Das wäre ein Thema für einen eigenen Thread.

Und abseits dieser grunsätzlichen Überlegung möchte ich noch sagen, dass sowas etwas mit einem macht. Es verändert das Verhältnis zu einem selbst ändert sich und das nicht immer und unbedingt zu Guten. So Projekte sollte man also auch mit Vorsicht anfassen hinsichtlich des Menschen der man sein will und mit dem man immerhin noch eine Weile leben muss.

Exakt das.

Ich sehe bei Reizende ähnliche Ansätze. Sie achtet ihren Freund nicht, sie wertschätzt ihn nicht und empfindet ganz sicher keine Dankbarkeit dafür, dass dieser Mann mit ihr zusammen ist, Zeit mit ihr verbringt. Und das obwohl sie so ihre schwachen Seiten hat. Wo sie aber ihr eigenes Verhalten als total gerechtfertigt betrachtet verurteilt sie die mangelnde Achtsamkeit seinerseits aufs schärfste, verurteilt es und will es auch bestrafen.

Wieso sollte ich dankbar sein? Das erschließt sich mir tatsächlich nicht. Sowas fühlt man doch nur am Anfang, wenn die Hormone brodeln. Ich meine, er könnte genauso dankbar sein, ist es nicht, also warum soll ich dann damit anfangen?! Und ja, mir ist bewusst, dass ich grade wie ein Kleinkind klinge. Aber so fühle ich nunmal.

Und selbst mit "Ich will halt kein guter Mensch sein" kommt man da nicht so gut wieder raus, weil man halt aber doch gut behandelt werden will. Nur mit welchem Recht, wenn man gar nicht gut ist? Wovon veranschiedet man sich dann?

Da musste ich echt schlucken. Ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll.

dianawe8x7


Wieso sollte ich dankbar sein? Das erschließt sich mir tatsächlich nicht. Sowas fühlt man doch nur am Anfang, wenn die Hormone brodeln. Ich meine, er könnte genauso dankbar sein, ist es nicht, also warum soll ich dann damit anfangen?!

Na, du willst aber doch das er dankbar ist das so eine tolle Frau wie du bei ihm ist. Du willst in dieser Weise geschätzt werden, warst aber von Anfang an nicht bereit ebenso unendlich dankbar zu sein.

Der Ansatz fusst ja darauf, dass du glaubst besser zu sein als er, dass er also Glück hatte, während du dich in dieser gedanklichen Konstruktion herablässt mit ihm zusammen zusein, obwohl du im Grunde etwas besseres verdient hast.

Dadurch entsteht in deinem Kopf für deinen Partner eine Bringschuld die er niemals abtragen kann, weil das von dir gesehene Gefälle des "Marktwertes" ja weiter besteht. Will heißen, er müsste immer viel mehr leisten damit sich das für dich ausgleicht. Natürlich würde er sich dabei über kurz oder lang auflösen, von einem Mann zu einem jammervollen Jünger ohne eigene Meinung werden. Du wärest da eine Göttin und keine echte und reale Frau, ein Konstrukt der am Ende es dir nicht möglich machen würde Schwächen zu haben und daran zu arbeiten oder Trost dafür zu erfahren.

Also selbst wenn du bekämst was du auf den ersten Blick wolltest, du würdest dich am Ende nicht in einer glücklichen Beziehung wiederfinden. Aller vorraussicht nach jedenfalls. Es gibt ja auch ein paar Leute die sind damit zufrieden und wechselnd ann einfach bei Problemen den Anbetenden aus.

Ich finde das jeder guten Anlass hat, dankbar zu sein, wenn man einen Partner gefunden hat mit dem man den Alltag gut meistern kann, mit dem man abends noch gerne zusammen sitzt und gerne vögelt. Der Unterschied ist, dass ich finde beide haben großen Glück wenn es so ist. Sie sollen also nicht ihrem Partner dankbar sein, weil der großzügigerweise da ist, obwohl man nichtswürdig ist. Meiner Meinung nach kann man einem Schicksal, dem Glücksgott, dem Zufall oder was auch immer dankbar sein, das richtet sich also nach aussen, in Anerkennung der Tatsache das nicht jeder der es gerne hätte auch soviel Glück hat.

Nicht dem Partner dankbar sein sondern für den Partner dankbar sein. Dankbar sein das es so einen Menschen gibt und einem auch noch über den Weg gelaufen ist. So etwa.

Und damit kann man ganz unproblematisch einfach anfangen, weil sich daraus keine Schwäche dem Partner gegenüber ergibt sondern einfach ganz grundsätzliche Anerkennung des eigenen Glücks. ;-)

R"eizRendge


Na, du willst aber doch das er dankbar ist das so eine tolle Frau wie du bei ihm ist. Du willst in dieser Weise geschätzt werden, warst aber von Anfang an nicht bereit ebenso unendlich dankbar zu sein.

Der Ansatz fusst ja darauf, dass du glaubst besser zu sein als er, dass er also Glück hatte, während du dich in dieser gedanklichen Konstruktion herablässt mit ihm zusammen zusein, obwohl du im Grunde etwas besseres verdient hast.

Das stimmt und das lasse ich ihn auch oft fühlen. :-|

Ich finde das jeder guten Anlass hat, dankbar zu sein, wenn man einen Partner gefunden hat mit dem man den Alltag gut meistern kann, mit dem man abends noch gerne zusammen sitzt und gerne vögelt. Der Unterschied ist, dass ich finde beide haben großen Glück wenn es so ist. Sie sollen also nicht ihrem Partner dankbar sein, weil der großzügigerweise da ist, obwohl man nichtswürdig ist. Meiner Meinung nach kann man einem Schicksal, dem Glücksgott, dem Zufall oder was auch immer dankbar sein, das richtet sich also nach aussen, in Anerkennung der Tatsache das nicht jeder der es gerne hätte auch soviel Glück hat.

Nicht dem Partner dankbar sein sondern für den Partner dankbar sein. Dankbar sein das es so einen Menschen gibt und einem auch noch über den Weg gelaufen ist. So etwa.

Und damit kann man ganz unproblematisch einfach anfangen, weil sich daraus keine Schwäche dem Partner gegenüber ergibt sondern einfach ganz grundsätzliche Anerkennung des eigenen Glücks. ;-)

Das hast du wirklich toll geschrieben. :-) ich finde auch, dass das vernünftig und klug klingt. Ich werde darüber nachdenken.

dpa>naex87


@:)

S#. wallQisii


Interessant, aber wenn du den Gedanken logisch zu Ende denkst, dann komsmt du halt bei "Die Moralisten, die verbieten mir die Erfahrung zu machen jemanden zu töten." raus.

stimmt, daher ist's ja ne nette Sache sich unmoralische Vorstellung eben nicht zu verwehren. Übermoral und die Abhängigkeit vom illusionären Selbstbild dass ihr ja immer ach so entspricht macht...

Und ja, mir ist bewusst, dass ich grade wie ein Kleinkind klinge. Aber so fühle ich nunmal.

z.B. Erkenntnisse wie solche sehr schwierig. V.a. wenn's um Emotionen geht sollte man meiner Meinung nach nicht in Kategorien wie "Berechtigung" und Moral denken, dann kann man Heilung und persönliches Weiterkommen nämlich auch gleich abschreiben.

Ich halte das einfach für Reizende für einen zerstörerischen, undzwar selbstzerstörerischen, Weg.

ja, das ist zumindest anzunehmen :-) (und bewertest du (z.B. vergangene) Destruktivität deinerseits auch so hardcore? Falls ja ein Tipp: verzeih dir)

Im Moment denke ich wieder, vielleicht sollte ich es doch mit ihm versuchen.

warum nicht? Ich fürchte eh als verkorkster Mensch der trotzdem ernstere Beziehungen führen will muss man hin und wieder mal einfach mal dies und das aushalten (ab und an auch sich selbst^^).


(ich hab gestern von der Motivation her auch sehr als Gegengewicht zu euch, ich sag mal "unbedingtgutseinwoller", geschrieben. Ich will auch net morallos sein, aber ich merk dass sie oft bremst und manchmal sogar explizit nur dazu und dem Nichtselbsterkennen dient. Meine (entstehende) Einstellung hierzu ist, bisher jedenfalls, nicht wirklich in Extremen zu finden, z.B. ist schnell die Grenze überschritten in der Emotionen über Gebühr am Leben erhalten werden und Gedanken nicht nur gedacht werden sondern einen negativ formen, wie leider immer: eine Sache des richtigen Maßes und insofern nur schwer einfach so aufschreibbar/formulierbar. Trotzdem gehen mir sämtliche Religionen außer dem Satanismus diesbezüglich echt ziemlich auf den Sack )

d%anaDe87


ja, das ist zumindest anzunehmen :-) (und bewertest du (z.B. vergangene) Destruktivität deinerseits auch so hardcore? Falls ja ein Tipp: verzeih dir)

Mh, ich habe ein paar interessante destruktive Muster gehabt, aber ich hab eigentlich eher mich als andere Leute bewusst gequält. Bei allen die ich dafür instrumentalisiert habe, habe ich mich entschuldigt. Mir wurde großzügig und ohne Wunsch nach Sühne vergeben. Meinerseits hab ich mir auch vergeben. Alles im grünen Bereich. Aber schön war es nicht, als ich zum ersten Mal im Spiegel erkannt habe in wiefern ich Menschen, die mir vertrauen, die sich bei mir sicher wähnen, benutzt habe um mich zu strafen, zu verletzen, als armes Häschen zu produzieren. Kann ich nicht empfehlen auszureizen.

Moral. Ich finde Moral wichtig undzwar als Kompass und Richtschnur, nicht als Diktat. Mir stand meine nie im weg wenn es um Selbsterkenntnis ging. Das war eher der Wunsch irgendeinem Bild zu entsprechen, aber das hat ja mit echter Moral nichts zu tun.

w2illgesu5ndsein


So, hab seit langem mal wieder Zeit, hier ein bisschen zu schreiben. Würde gerne zu allem geschriebenen was schreiben, aber ich muss ins Bett, werde krank. Nur kurz das Angekündigte:

Durch die Gespräche mir meiner Freundin über die #MeToo-"Bewegung", wurde mir wieder mal klar, wie gefangen Frauen (und Männer) in ihren Rollen sind. Im Bezug auf diesen Faden gehts mir in erster Linie um die Äußerlichkeiten der Damen. Der Druck, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen muss soooooo krass sein, das kann sich ein Mann nicht vorstellen. Das Prolem geht da weiter, wo meine Toleranz aufhört. Ich mag es nicht, wenn meine Freundin Beinhaare hat. Ich hab gelernt, dass Frauen sauber rasiert sind und das wurde mir von allen bisherigen Frauen so bestätigt. Jetzt hat meine Freundin einfach leine Lust, sich ständig ihre Beine zu rasieren und schon lehne ich sie ab X-\ Ich bin so unflexibel, sie dann nicht gerne anzufassen. Sie stört sich nicht daran, dass ich zurzeit immer speckiger werde und nimmt mich, wie ich bin.

Sexismus fängt da an, wo ein Menschen aufgrund seines Geschlechts "Andersbehandlung" erfährt, da wo Ablehnung, Abwertung oder Ausgrenzung geschiet, wenn ein Menschen die an sein Geschlecht gestellten Erwartungen nicht erfüllt.

Frau rasiert sich nicht die Beine? Iiiihgitt!

Frau ist handwerklich besser als Kollegen? "Mannsweib".

Mann jammert beim Umzug über schwere Kisten? "Memme / Loser"

Mann lacht nicht über Blondienenwitze? "Frauenversteher"

Rpeiz;exnde


Hm, das sehe ich genauso. Wird also vorerst nichts mit dem Köpfe einschlagen ;-D :)_ gute Besserung.

RdeizeXnde


S. Wallisii

warum nicht? Ich fürchte eh als verkorkster Mensch der trotzdem ernstere Beziehungen führen will muss man hin und wieder mal einfach mal dies und das aushalten (ab und an auch sich selbst^^).

Wahre Worte ;-D :)_ :)_ den Rest muss ich genauer durchdenken. Völlig neue, aber hochinteressante Perspektive.

Sm. vw'allixsii


@ danae87

Meinerseits hab ich mir auch vergeben. Alles im grünen Bereich.

dann ist's wirklich im grünen Bereich. Die Reaktion/Wortwahl auf Reizendes Plan kann man (ich) halt net grad sonderlich unwertend lesen und es ist ja keine Seltenheit dass hinter sowas projezierte Selbstabwertung steckt weil man sich z.B. etwas selbst nicht vergeben kann, kann mich dann halt auf Ideen bringen...^^

@ willgesundsein

wie gefangen Frauen (und Männer) in ihren Rollen sind

ja, das ist wirklich sehr sehr unschön. Aber auch abseits des Themas Geschlechter gibt's massig Rollen, ist zwar vllt irgendwie auch natürlich aber leider eben mit so verdammt viel Potential versehn sich von sich selbst zu entfernen.

Wegen den Haaren, vllt hilft ja Trotz und Freiheitswille weil das ist doch total selbstbeschneidend sich an Haaren zu stören, ich mein.. es sind Haare.. :-D und vllt noch Konvention und die ist eh immer gut betrotzbar :-D Anderer Hebel wäre einen vermutlich schon bestehenden Vorsatz von "den andern akzpetieren wie er ist" mit der Symbolik Haare aufzuladen. Die sind in ihrer Natürlichkeit ja praktischerweise ja eh schon quasi sinnbildlich für "sein wie man ist".

rLr201x7


@ willgesundsein

Keiner zwingt Dich (und Deine Freundin), dieses Rollenklischee-Spielchem mitzuspielen!?

ich kenne ziemlich viele Damen und Herren, die sich dem entziehen.

Tu mal nicht so als wärst Du dem so ohnmächtig ausgeliefert.

Aber dass Du zumindest anteilig nicht wirklich an ihr interessiert bist, sondern nur das Dich selber aufwertende perfekte Vorzeige-Püppchen, welches alle Erwarungen erfüllt, haben willst, ist eine schon etwas ältere Erkenntnis hier in diesem Faden.

@ S. wallisii

Problem beim "unethisch handeln" ist aber, dass da eine rote Linie ist, und wenn man die überschritten hat, gibts kein zurück mehr. Wenn man jemanden betrügt oder sonstwie schwer verletzt, dann hat man das getan; dann hat der die Verletzung und man selber die Schande, es ihm angetan zu haben. ich sehe keinerlei Sinn darin, dafür zu plädieren, so etwas zu tun, als eine Art "Selbsterfahrung". Da ist einfach nichts gutes dran. Man kann es hinterher höchstens als "zumindest teilweise positiv, da es eine Erfahrung war" verbuchen, aber das kann man auch mit schweren Krebserkrankungen (sofern man sie übersteht) oder Folter etc. Trotzdem isses besser, diese Erfahrungen gar nicht erst zu machen.

T&apxs


.. wie gefangen Frauen (und Männer) in ihren Rollen sind.

Sind sie das ??? Man ist das, was man draus macht.

Mein Mann ist weder der maskuline Macho-Mann noch ich die typisch weibliche Frau. Als Mannweib hat mich trotzdem noch niemand bezeichnet, obwohl ich in meinem Leben schon oft als die Quotenfrau herhalten musste.

Der Druck, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen muss soooooo krass sein, das kann sich ein Mann nicht vorstellen.

DAS kann ich mir auch als Frau nicht vorstellen.

Wenn man sich zu irgendetwas drängen lässt, ist man selbst schuld.

Eine Person in erster Linie nach dem Aussehen zu beurteilen, ist einfach nur oberflächlich. Nebenbei gesagt, klapperdürre glattgespachtelte "Schönheiten" finde ich einfach nur so nichtssagend – sprich charakterlos und austauschbar.

Ich hab gelernt, dass Frauen sauber rasiert sind und das wurde mir von allen bisherigen Frauen so bestätigt.

Wo lernt man sowas ??? ":/ Oder anders ausgedrückt, in welchen Kreisen verkehrst Du?

Ich will jetzt keine Grundsatzdebatte auslösen, aber eine gesunde erwachsene Frau hat nun mal (genauso wie ein Mann) Haare an gewissen Stellen. Was daran igitt sein soll, wird sich mir wohl nicht mehr erschließen.

Die Frauen in meinem Umfeld rasieren sich (wenn sie es denn überhaupt tun) vielleicht mal im Sommer die Achseln oder Beine. Ich kenne keinen Mann, der von einer Frau erwartet, glatt wie ein kleines Mädchen zu sein.

Ich finde deine Einstellung und Anspruchshaltung ziemlich krass.

R!eizexnde


rr2017

Problem beim "unethisch handeln" ist aber, dass da eine rote Linie ist, und wenn man die überschritten hat, gibts kein zurück mehr. Wenn man jemanden betrügt oder sonstwie schwer verletzt, dann hat man das getan; dann hat der die Verletzung und man selber die Schande, es ihm angetan zu haben. ich sehe keinerlei Sinn darin, dafür zu plädieren, so etwas zu tun, als eine Art "Selbsterfahrung". Da ist einfach nichts gutes dran. Man kann es hinterher höchstens als "zumindest teilweise positiv, da es eine Erfahrung war" verbuchen, aber das kann man auch mit schweren Krebserkrankungen (sofern man sie übersteht) oder Folter etc. Trotzdem isses besser, diese Erfahrungen gar nicht erst zu machen.

Wer bestimmt diese "rote Linie"? Doch wohl nur man selbst. Abgesehen von strafrechtlichen Fragen, aber vorliegend geht es um Moral. Die Verletzung des Betrogenen setzt Kenntnis von diesem Sachverhalt voraus. Schande, weil man jemand betrogen hat? Kommt sehr drauf an. Pauschal würde ich das auf gar keinen Fall so sehen.

Eine moralische Erfahrung mit einer schweren Krankheit zu vergleichen, finde ich auch minimal unpassend, aber es zeigt, wie du darüber denkst. So schlimm?

Taps

Ich habe keine Ahnung, in welchem Umfeld du verkehrst, aber ich nehme an, du lebst in Deutschland. Hier sind so viele Punkte, die auf ein ungleiches Verhältnis hindeuten, natürlich sind sie sehr subtil mitunter und man kann die Augen davor verschließen. Nur weil du persönlich meinst, du habest noch keine Erfahrung ob deines Geschlechts machen müssen, die darauf hindeutet, es gebe Ungleichheit insoweit, ist das ne allgemeingültige Feststellung? Wirklich? Ganz wie du meinst.

S. Wallisii

:)_ ich finde deine Gedanken wirklich gut dazu. Sie sind erfrischend unmoralisierend. Das kommt mir nicht nur vorliegend entgegen, sondern weil ich generell denke, dass das Korsett der Moral primär eben das ist, ein Korsett, um andere gefügig zu halten. Aber vielleicht bin ich auch nur ein amoralisches Miststück, wer weiß :p>

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