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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

Endlich - med1 zieht um. Auf eine neue, zeitgemäße Plattform.

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z5ep


Oh man, so Typen wie du kotzen mich richtig böse an. Selber bist du ein Wrack (wovon das Mädel noch nicht mal die Hälfte weiß) aber eifrig dran arbeiten andere zu verunsichern. Nur um dich selber ein bißchen weniger Scheisse zu finden. Ich hoffe sie verabschiedet sich bald und nimmt nicht allzu Schaden durch diese Beziehung.

gyalSaUxys


Also zwecks Oberflächlichkeiten wie Bauchumfang, Art des Schminkens und nicht so schöne Haut würde ich es nicht gut finden, wenn der Partner meint sich einmischen zu müssen. Man kann vielleicht mal sagen: weißt du noch wie du dann und dann geschminkt/frisiert/angezogen warst, das hat so toll ausgesehen, ich würde dich gerne öfters so sehen. Das wäre für mich noch akzeptabel. Aber ich brauch mir nicht erklären lassen, dass ich zu dick bin, dass meine Haut schirch ist oder ähnliches, da ich eine Verhornungsstörung habe, die man nicht behandeln kann und meine Schultern und Hüften sehr breit sind, sind das Dinge die ich nicht ändern kann und das würde mich verletzen, wenn das die Beziehung stört - und folglich immer stören würde, da sie nicht behebbar sind.

Bezüglich Körperbehaarung habe ich die Einstellung, wenn ein Mann im Gesicht so einen Busch hat, dass man ihn nicht küssen kann ohne die Haare überall zu haben (gepflegter Bart ja, aber das was mein Freund da zeitweise im Gesicht hatte, ungepflegt, in alle Richtungen stehend), dann natürlich starke Ganzkörperbehaarung inklusive Intimbereich...und wenn dann so ein Mann mir erklärt, dass meine Beinstoppeln oder die sehr gepflegten 3 mm Schamhaare ekelhaft sind und weg müssen - dann muss der Typ verschwinden. Ich vertrete die Meinung, dass wenn ein Mann nicht auch komplett glattrasiert, durchtrainiert oder was auch immer ist, dann kann/darf er es nicht von mir verlangen. Ich bin ja nicht seine Schaufensterpuppe, die er beliebig stylen kann. Wenn er allerdings selber sehr viel in die Optik investiert und das von anderen auch verlangt, finde ich, dass es irgendwie ok ist. Trotzdem würde ich mir so einen Mann nicht anlachen.

Was aber gar nicht geht sind ungepflegte Personen. Wenn etwas nicht mehr nur rein oberflächlich ist, sondern wirklich mit Hygiene zu tun hat, dann ist das ganz was anderes. Man sollte schon vom Partner erwarten können, grundlegende Hygienemaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Mein Freund hat früher nie gestunken. Nach paar Jahren hat er einfach immer gestunken, egal ob Sommer oder Winter. Erklärt er mir, dass er kein Deo verwendet. Jemand der so stark riechenden Schweiß hat kann nicht einfach auf Deo verzichten, ohne dass es negativ auffällt. Ich hab ihn gebeten, dass er Deo verwendet, weil ich ihn nicht mehr riechen kann. Und das habe ich immer wieder gemacht. Zunächst hieß es, er hat ja eh vorhin geduscht. Bringt halt nur nichts im Hochsommer, wenn er vor 6 Stunden duschen war....dann kam als nächstes "ich habe eh Parfüm drauf"...das ist noch schlimmer. Der penetrante Schweißgeruch + das grauenhafte Parfum das er von seiner Mutter geschenkt bekommen hat und das er verwendet, weil alle seine anderen Parfums aufgebraucht sind.... Ich finde starken Körpergeruch und fehlende Pflege müssen in einer Beziehung angesprochen werden, da es eine ziemliche Distanz zwischen beiden Partnern schaffen kann. Aber halt irgendwie nett. Und nicht so wie mein Freund, als ich nach einem langen Arbeitstag im Sommer heimgekommen bin, an dem Tag hatte ich viele Patienten und da ich Leistungstests mache hatte ich dementsprechend auch viel fremden Schweiß an mir, inklusive meinem waren das 6 Personen. Und dann kommt von ihm "du stinkst, geh mal duschen". Einfach nur, weil er ein einziges mal in 7 Jahren meinen Körpergeruch bemängeln konnte und ich ja die Frechheit besitze ihn seit zwei Jahren freundlich zu bitten sich wieder ein Deo zuzulegen (er weiß aber selber, dass er stinkt und sagt das auch immer wieder)...Männer. Selber angefressen, wenn man lieb bittet und dann mim Arsch ins Gesicht, wenn sie einmal die Möglichkeit haben

m;ne*f


Ich weiß, dass Narzissten schwer kränekn und verletzen können, hab ich selber schob gemacht und bin nicht stolz drauf!

Sie ist echt schnell gekränkt und wird dann zum kleinen Kind (bockig usw), das macht mich dann schnell sauer, dann ist sie noch mehr gekränkt usw.

Das macht euch schon zu einer kritischen Kombi. Ne Frau, mit der du dein Problem angehen kannst, müsste eigentlich sehr entspannt und selbstsicher sein. Das ist deine Freundin aber nicht. Sie scheint (wenn auch unbegründet) sehr unsicher zu sein, eigentlich kann man ihr vor Partnern wie dir nur abraten. Das ist nichtmal böse gemeint. Aber das passt einfach nicht von einigen Basiseigenschaften. Nun gut, zu spät, nun seid ihr ein Paar.

Wenn du die Einsicht hast und das Mädel nicht kaputtmachen willst, dann überleg nicht, wie du diese Dinge schön verpacken kannst (bringt eh nichts, wenn sie nicht komplett blöd ist, riecht sie den Braten sofort, sei es Vorschlag "gemeinsam sport treiben" oder vorbeten von Haarentfernungsmethoden.)

Schluck es runter. Und wenns dir zu sehr mieft, dann wird eben weder geknutscht noch gepoppt, Thema durch. (Ich sage das wohlgemerkt nur, weil aus deinen Beiträgen durchkommt, dass sie keine Drecksau ist, sondern eben wie JEDER nicht rund um die Uhr frisch geputzte Zähne und ne geile Glatte Super.... hat)

Es steht dir zu, ihre Gerüche etc. abstoßend zu finden. Es steht dir zu, das auch mal zu äußern. Ist geschehen, muss nicht ständig wiederholt werden. Ab nun ist es an ihr, ihre Körperpflege entweder zu verschärfen oder weiterhin zufrieden damit zu sein, wie sie bisher damit verfährt.

Es steht dir nicht zu, mit ihr zusammenzubleiben und damit zu nerven. Ist im Grunde auch nur reines Fluchtverhalten. Du weißt ja, dass es pingeliger Kleinkram ist und du selbst eigentlich viel größere Probleme zu bewältigen hast, als stoppelige Schamhaare.

Sollte man meinen, aber daran sieht man, wie viel Einfluss die (sozialen) Medien und das ebenfalls durch Medien geprägte Umfeld in der Pubertät haben.

Ja, und narzisstische Partner, die einem all das, was die weit entfernen Medien vermuten lassen, einem direkt bestätigt ;-)

rzr;2017


Wenn ich mich da so reindenke kommt es mir offen gesagt schon komisch vor, so ein Thema überhaupt öffentlich zu diskutieren. Wenn ich so ein Problem hier öffentlich kundtun würde, käme es mir vor, als würde ich eine ziemliche "Welle" machen wegen irgendwas, was wirklich ein kleines Privatproblem ist.

Ausserdem auch indiskret der Partnerin gegenüber, auch wenns weitgehend anonym ist hier. Du schreibst ja nicht nur über Dich sondern auch über sie. Ich hab immer das Bedürfnis, mich bedeckt zu halten, was Belange nahesteneder Personen angeht (die nicht wollen würden, dass ich z.b. Details über ihre Schamhaarfrisur im Internet verkünde, auch nicht anonym).

Du scheinst in der Tat sehr selbst-fixiert zu sein, ja. kann mir schon vorstellen dass Deine Freundin von einer dominanten Art ziemlich zerdrückt wird. Lass sie mal einfach schön so sein wie sie halt ist.

d}anaze87


Aber meinst du nicht, dass das auch parallel geht? Also mich im innren verändern und mein Umfeld ein bisschen mehr nach meinen (narzistischen) Bedürfnissen "gestalten", bis sich mein innerer Anspruch und die Realität in der Mitte treffen?

Nein, dass geht nicht. Undzwar weil da ja Verbindungen in deinem Gehirn arbeiten die diese narzisstischen Denkmuster repräsentieren. Und jedesmal wenn du die wieder benutzt werden die Leitungen dicker und besser und dein Gehirn nimmt beim nächsten Mal quasi automatisch wieder diese Abzweigung, weil da die Straße gut ausgebaut ist.

Wenn du dich da nun also auf diese Weise versucht drum herum zu lavieren, dann fütterst du wieder und wieder diese Verbindungen in deinem Gehirn, die dich so denken lassen, wie du denkst. Verhalten und Denken funktioniert nur zusammen, nicht von einander abgekoppelt.

Willst du also verinnerlichen, dass du gar nicht das Recht hast andere Menschen zu optimieren, weil die für sich selbst entscheiden dürfen wie sie leben wollen und das gedanklich wie auch in der Tat.

Und deine Freundin hat entschieden. Du hast es angesprochen, sie hat entschieden und nun ist es an dir ihre Entscheidungen als die Entscheidungen einer ebenbürtigen Erwachsenen zu akzeptieren. Auch wenn das saumäßig schwer ist. Und dazu gehört halt auch zu sagen:"Schatz, gerade in diesem Moment kämpfe ich mit mir und meinem Problem, ich geh mal eine Runde um den Block (oder was immer dir hilft auf andere Gedanken zu kommen), dann bin ich wieder da."

Also es nicht übermäßig thematisieren, aber auch nicht schweigend in der Luft hängen lassen sondern klar selbst die Verantwortung übernehmen wäre angesagt.

Hast du mal überlegt mit deiner Freundin eine gemeinsame Sitzung bei der Therapeutin zu machen? Die kann da vielleicht nochmal anders erklären und ihr helfen stabil und bei sich zu bleiben, wenn du anfängst rumzuspinnen.

wJillgessun6dseixn


@ Alle

Vielen Dank für alle Beiträge! Die sind wirklich ein guter Spiegel für mich und helfen mir, neue Gedanken zuzulassen und meine alten Muster zu überprüfen!

@ Zep

Oh man, so Typen wie du kotzen mich richtig böse an. Selber bist du ein Wrack (wovon das Mädel noch nicht mal die Hälfte weiß) aber eifrig dran arbeiten andere zu verunsichern. Nur um dich selber ein bißchen weniger Scheisse zu finden. Ich hoffe sie verabschiedet sich bald und nimmt nicht allzu Schaden durch diese Beziehung.

Ich versuche nicht direkt, sie zu verunsichern, sondern aufzubauen, aber erreiche indirekt genau das. Wenn ich es so betrachte, kotze ich mich selber an. Ich arbeite daran, weniger Wrack zu sein und sie (bei mir) zu lassen wie sie ist.

@ galaxys

Man kann vielleicht mal sagen: weißt du noch wie du dann und dann geschminkt/frisiert/angezogen warst, das hat so toll ausgesehen, ich würde dich gerne öfters so sehen.

Hab ich so schon versucht und das war auch ok. Aber sie merkt trotzdem manchmal, dass da ein kleiner Wunsch nach "Optimierung" hintersteckt :-/

Ich vertrete die Meinung, dass wenn ein Mann nicht auch komplett glattrasiert, durchtrainiert oder was auch immer ist, dann kann/darf er es nicht von mir verlangen. Ich bin ja nicht seine Schaufensterpuppe, die er beliebig stylen kann.

Das ist richtig! Da müsste ich erstens selber vorlegen und zweitens will ich meinen Selbstwert nicht mehr so stark von der Oberfläche abhängig machen. Ich arbeite an all diesen Dingen, es braucht Zeit!

@ rr2017

Wenn ich so ein Problem hier öffentlich kundtun würde, käme es mir vor, als würde ich eine ziemliche "Welle" machen wegen irgendwas, was wirklich ein kleines Privatproblem ist.

Es ist kein riesen Problem, das stimmt. Und ich wollte ja ausnahmsweise mal nicht die ganzen psychologischen Hintergründe beleuchten, aber das hat (zum Glück) nicht geklappt.

Ausserdem auch indiskret der Partnerin gegenüber, auch wenns weitgehend anonym ist hier.

Weitgehend? Für mich macht die tatsächliche Anonymität hier den entscheidenden Unterschied.

Du scheinst in der Tat sehr selbst-fixiert zu sein, ja. kann mir schon vorstellen dass Deine Freundin von einer dominanten Art ziemlich zerdrückt wird. Lass sie mal einfach schön so sein wie sie halt ist.

Ja, ich bin sehr selbst-fixiert und will das ändern. Nicht nur für andere, sondern für mich selber! Ich merke auch, dass meine Art sie manchmal bedrückt, aber sie es nicht merkt. Und glaub mir, ich will das nicht so lassen, weil ich merke, wie es sie belastet und uns voneinander trennt! (Spätestens durch mein schlechtes Gewissen!)

@ mnef

Das macht euch schon zu einer kritischen Kombi. Ne Frau, mit der du dein Problem angehen kannst, müsste eigentlich sehr entspannt und selbstsicher sein. Das ist deine Freundin aber nicht. Sie scheint (wenn auch unbegründet) sehr unsicher zu sein, eigentlich kann man ihr vor Partnern wie dir nur abraten. Das ist nichtmal böse gemeint. Aber das passt einfach nicht von einigen Basiseigenschaften. Nun gut, zu spät, nun seid ihr ein Paar.

Ich hatte mir nach der letzten Freundin geschworen, erst mal keine feste Beziehung zu haben, weil ich das offensichtlich nicht hinbekomme. ich wusste, dass ich mich irgendwann aber wieder verlieben würde und hab mir dann gesagt, dass ich derjenigen auf jeden Fall sage, dass ich noch nicht bereit für was Ernstes bin, weil ich wieder meine üblichen Spielchen treiben werde. Dann waren wir beid total verliebt und wir wurden sehr schnell ein Paar und ich habe mich nicht mehr getraut, sie zu konfrontieren und damit vielleicht alles kaputt zu machen. Ich wusste von Anfang an, was auf mich zukommt (auch, dass ich mich hier wieder melden würde) und habe mir dieses Mal vorgenommen, nicht wieder zu fliehen!

Wenn du die Einsicht hast und das Mädel nicht kaputtmachen willst, dann überleg nicht, wie du diese Dinge schön verpacken kannst (bringt eh nichts, wenn sie nicht komplett blöd ist, riecht sie den Braten sofort, sei es Vorschlag "gemeinsam sport treiben" oder vorbeten von Haarentfernungsmethoden.)

ich will sieauf keinen Fall kaputt machen! Sie ist mege sensibel und merkt viel mehr, als mir lieb ist und reagiert auch auf alles. Manchmal durch Rückzug in die "Kleinkindrolle" und manchmal spricht sie es auch erwachsen an und fragt mich, was ich eigentlich meine.

Ist im Grunde auch nur reines Fluchtverhalten. Du weißt ja, dass es pingeliger Kleinkram ist und du selbst eigentlich viel größere Probleme zu bewältigen hast, als stoppelige Schamhaare.

Ja, mein Fluchtverhalten und meine Probleme sehe ich noch viel zu selten. Nur ihre kleinen Imperfektionen nicht, die sehe ich ständig %:|

Ja, und narzisstische Partner, die einem all das, was die weit entfernen Medien vermuten lassen, einem direkt bestätigt ;-)

Auch das sollte ich mir öfter klarmachen! Danke für den direkten Spiegel!

@ danae87

Nein, dass geht nicht. Undzwar weil da ja Verbindungen in deinem Gehirn arbeiten die diese narzisstischen Denkmuster repräsentieren. [...] Verhalten und Denken funktioniert nur zusammen, nicht von einander abgekoppelt.

Ich bin nicht resistent gegen Fakten oder andere Meinungen! Ich will es wirklich nur verstehen und nachvollziehen können. Theorie: 50% der Zeit sind auf der destruktiven Richtung, das verstärkt die Narzismuss-Nervenbahnen. Die anderen 50% verbringe ich mit "sie ist richtig so wie sie ist und ich liebe sie", was wiederum die "guten" Verbindungen stärkt oder? Ich versuche aktiv auf der positiven Seite zu denken, was mir aber oft einfach nicht gelingt (besonders wenn ich selber zu sehr im Mangel bin). Wenn sie ein bisschen öfter meinen (überhöhten) Ansprüchen entspräche, würde ich 70% der Zeit die guten Verbindungen stärken und die negativen schwächen. Irgendwann kann ich sie dann auch einfach so akzeptieren, ohne dass sie sich verändern muss.

Das ganze sozusagen als Unterstützung des Veränderungsprozesses. Das wäre quasi, wie ein langsames Aufgeben von Alkohol oder Zigaretten, aber eben nicht von heute auf morgen. Oder kann man das so nicht vergleichen?

Also es nicht übermäßig thematisieren, aber auch nicht schweigend in der Luft hängen lassen sondern klar selbst die Verantwortung übernehmen wäre angesagt.

Meine Therapeutin hat mir fast "verboten" Sie meinte tatsächlich, dass meine Beziehung nicht mehr Thema der Therapie sein wird, wenn ich sie durch eine Offenbahrung sabotiere, weil ich das schon mal gemacht habe,, meiner Freundin zu viel über diese ganz Sache (also meine Hintergründe und die konkrete bedeutung im Alltag) zu sagen, weil sie das zu sehr verletzen und vertreiben würde und dann würde ich mit der nächsten wieder das gleiche Spiel anfangen. Das ist keine Rechtfertigung, denn ich bin ja selber verantwortlich für meine Taten. Nur dadurch fällt es mir schwer, selbstbestimmt und (soweit möglich konstruktiv) damit umzugehen und dann weiche ich aus. Aber unterbewusst nimmt sie so vieles wahr, was sie nicht zuordnen kann und das ist für ihre Seele wie Mini-Portionen Gift im täglichen Morgenkaffee :(

Ich denke, die ganze Sache offenlegen könnte entweder alles kaputt machen oder sie wieder auf Augenhöhe zu mir bringen und ihr die Chance geben, sich zu schützen und auch zu wachsen. Das würde mir die Gelegenheiten nehmen, sie zu manipulieren und die Beziehung festigen.

Hast du mal überlegt mit deiner Freundin eine gemeinsame Sitzung bei der Therapeutin zu machen?

Die Idee hatten meine Therapeutin, meine Freundin und ich alle unabhängig voneinander auch. Die Thera will das aber erst, wenn ich über den Berg bin. Das sei so, als ob ein ein Mensch von der Straße im OP-Saal bei einer komplizierten Herz-Operation wäre. Hohe Gefahr durch Infektion, Ablenkung usw. Ich weiß nicht, in wieweit sie sich da zu wichtig nimmt oder mir nicht glaubt, wie schwierig das ganze für mich ist oder ein Potenzial in mir sieht, das ich zurzeit nicht spüre.

Die kann da vielleicht nochmal anders erklären und ihr helfen stabil und bei sich zu bleiben, wenn du anfängst rumzuspinnen.

Ich"spinne ja gar nicht rum", vielleicht sollte ich das mal offen machen. Dann könnte meine Freundin mir Grenzen setzen, das lernt sie auch langsam. Auch sich zu öffnen und Dinge anzusprechen, die sie beschärfiten oder belasten. Ich ermutige sie immer wieder, sich mir mitzuteilen, sich selber wichtiger zu nehmen und sich zu erlauben, so zu fühlen und zu sein, wie sie ist (ja, ich sehe die Ironie selber!)

aksVylxy


Ich wünsche dir viel Erfolg beim Gesund werden TE!

Hoffentlich ist deine Freundin psychisch stabil genug, um an dieser Beziehung nicht kaputt zu gehen.

Wie schon jmd anderer schrieb, hoffe auch ich nie an einen Partner wie dich zu kommen bzw stark genug zu sein auf die Beziehung zu verzichten, wenn er so ehrlich sein sollte mir von seinem Perfektionismus zu erzählen. Ich weiß, es würde vieles in mir zerstören.

Deiner Freundin drücke ich die Daumen.

rBrf2W01x7


Ehrlich gesagt - dieser ganze Narzissmus Gedöns resutliert ja aus schwerwiegenden seelischen Verletzungen und Fehlprägungen, die man selber erfahren hat. Dies scheint mir so heftig zu sein und so tief zu sitzen, dass ich meine Zweifel hab, ob man da jemals wirklich was dran ändern kann. Man kann vermutlich nur lernen, mit den Regungen, die daher kommen, anders umzugehen. Aber die eigentliche Prägung ist halt "die Art, wie man nunmal konstruiert ist" und daran wird sich vermutlich leider nichts ändern lassen.

Man merkt es oft ja nicht mal.

Wichtig erscheint mir aber, zu erkennen, welche inneren Ängste und Defizite da die treibende Kraft sind. Ich denke, es sind in der Regel große Ängste vor Verlassen-/Ausgestoßen-werden sowie starke Minderwertigkeitsgefühle. Hier sollte man dann auch ansetzen.

woillgedsunxdsein


@ Reizende

Freut mich, dass meine Einschätzung auch ohne psychologische Ausbildung was taugt ;-D nein, ich denke, es ist so. Selbst wenn es schwarz-weiß ist. Ich denke, anders geht es nicht. Solange du meinst, du willst dich in der Mitte treffen, behältst du ja deine Anteile und willst sie nicht los lassen.

Hab das gerade mit "langsam Rauchen aufhören" verglichen. Es geht mir nich darum, meine Muster "nur ein bisschen zu verändern" und den Rest weiterhin im Umfeld zu suchen. Ich meine das eher in Hinsicht auf die Geschwindigkeit meiner Veränderung (die war hier bisher nicht von mir direkt angesprichenes Thema, ist aber in meinem leben scho seit ca. 10 Jahren aktuell!)

Inwiefern willst du denn von beiden Seiten daran arbeiten?

Von meiner Seite insofern, dass ich mir immer wieder bewusst mache, dass keine Frau der Welt perfekt ist und auch meine Freundin nicht meinen unrealistischen Anrpüchen genügen muss und ich zudem an mir arbeite und zuschaue, wie ich ohne Kompensationsmuster im Leben zufrieden(er) werde. Von der anderen Seite, indem ich eine Partnerin habe, die mir zumindest immer mal hilft, die Illusion von "Perfektion" nicht ganz so schnell aufgeben zu müssen und trotzdem zufrieden zu sein. Wenn ich alles auf einmal akzeptieren und von jetzt auf gleich meine Muster komplett "nicht mehr haben darf" und überfordert mich das einfach.

Sicher? Du schriebst doch selbst, du drängtest sie jetzt in die Kleinmädchenrolle. Ich denke, unterbewusst willst du ein gewisses Gefälle. Ist bei Narzissmus üblich. Man will bewundert werden, und auch, wenn der Partner auch toll sein soll, man selbst ist ja immer noch toller.

Nein, nicht sicher. Mein bewusstes ICH will eine erwachsene Frau, um die ich mich nicht kümmern muss. Eine Partnerin auf Augenhöhe. Unterbewusst will ich vielleicht auf der einen Seite eine schwache Frau, der ich mich überlegen fühle, die mich aber durch Optik usw. aufwertet. Aber das ist nicht nur so, ich bin ja nicht komplett narzisstisch und sehe vieles immer stärker!

Ich kann mir theoretisch schon vorstellen, wie ein ganz normales zufriedenes Leben aussieht und auch manchmal, wie es sich anfühlt. Das ist halt noch recht selten und muss immer wieder aktiv ind Bewusstsein gerufen werden!

Ja, das stimmt. Ich denke aber, es ist nicht gesund, den eigenen Partner optimieren zu wollen und dauerhaft unzufrieden zu sein. Bzw. sich ständig zu denken, man verdiene was besseres.

Da stimme ich dir zu!

Oder vielleicht ist es auch einfach keine Liebe.

Was ist denn Liebe? Ich denke in Momenten, in denen ich krass mit mir hadere oder aus meinem unoerfekten Leben fliehen will, "ich kann überhaupt nicht lieben". Könnte ja eigentlich nur von meiner Kindheit kommen. Meine Mutter hat zwar sehr schwierige Seiten (Manipulation und Egoismus), war und ist aber auch sehr liebevoll. Ich habe als Kind viel (weitestgehend) bedingslose Liebe von ihr bekommen glaube ich Dann wiederum ist da ein Gefühl, das ich habe, wenn ich meiner Freundin ist die Augen schaue, das mir Halt und Gewisheit gibt, dass ich mit ihr zusammen sein will und ihr nahe sein, das reicht mit eigentlich...

@ Braunesledersofa

Tut mir leid, ich wollte dich natürlich nicht verletzen oder sauer machen! Und ich war dir tatsächlich dankbar für deine ehrliche Reaktion, auch wenn sie wehgetan hat!

sie ist erst zwanzig und dir ziemlich ausgeliefert. Soetwas kann wahnsinnig das Selbstbewusstsein zerstören.

Das ist ein Punkt, der mir auch sehr zu denken gibt, zumal ich beobachte, dass sie in meiner Gegenwart oft unsicher wird. Ich frage sie immer wieder, ob ich was gesagt, angedeutet oder mich irgendwie verhalten habe, dass es sie verletzt oder bedrückt. Meistens verneint sie und manchmal spricht sie es an. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ihr oft nicht bewusst ist.

Vielleicht ist es auch gar nicht ratsam, dass du die Beziehung aufgibst, weil du so noch mehr den Verlust zur Realität verlierst.

Unabhängig davon, dass ich sie nicht verlieren will denke ich, dass das "nichts bringen" würde. Ich glaube nicht, dass ich eine andere Frau finden würde, die meinen Ansprüchen mehr genügen würde. Angenommen ich würde das immer perfekt gestylte Unterwäschemodel finden (irgendwo in der Welt gibts die vielleicht), würde sie mich sehr wahscheinlich nicht bemerken oder wollen. Und wenn das alles klappen soltle, wär sie mir nicht intelligent, interessiert usw genug und das Spiel ging von vorne los.

Einen Menschen nehmen wie er ist, kann man nur in tiefer Verbindung zu einem Menschen lernen... (Soll kein weiser Spruch sein, ist mir irgendwann mal in der Therapie klargeworden, als ich drüber nachgedacht habe, Schluss zu machen, weil ich nicht mehr konnte).

Dass du in Therapie bist und diese dich anscheinend positiv begleitet, finde ich gut. Geh da auch weiterhin schön hin ;-D

Ich sehne mich oft nach der Therapie, weil sie mich erdet und vor Fehlsch(l)üssen bewahrt.

Ich ignoriere hier übrigens keinen Beitrag bewusst. Ich bin nicht hier, um mir Bestätigung für meine Gedanken zu holen, sondern ehrliches Feedback und Meinungen.

dLan:ae8x7


Wenn sie ein bisschen öfter meinen (überhöhten) Ansprüchen entspräche, würde ich 70% der Zeit die guten Verbindungen stärken und die negativen schwächen.

Das davor passt soweit alles, aber hier wirds kritisch. In dem Moment in dem du aktiv etwas tust indem du sie dazu bringst etwas zutun fütterst du diesen Teil in dir weit stärker an als den anderen. Ich würde Geld darauf setzen, dass du dann immer wieder denkst "Nur dieses eine bisschen noch, dann wird es viel leichter für mich sie so wie sie ist neben mir zulassen." Ganz davon ab, dass du sie dann kleiner machst und ihr euch in eine Spirale begebt aus der man schwer wieder rauskommt. Ich versteh den Wunsch es leichter zu haben, aber sowas gibts nur auf die schwere Tour, alles andere führt nur auf neuen Schleifen zum alten Ergebnis.

Ich meinte auch nicht, dass du ihr alles offenlegen sollst. Keinesfalls. Einfach nur sagen:"Du, ich bin gerade mit mir unzufrieden, ich geh einmal um den Block. Kann da gerade nicht drüber reden, aber ist dann wieder gut." Du lässt alles bei dir, machst klar das du gerade ganz akut an DEINEM Problem zu knabbern hast und gibst ihr die Sicherheit das du gleich wieder da bist. Nichts da mit kompletter Offenbarung oder so.

Also deutlich: sowohl die Offenbarung als auch nur ein bisschen rummanipulieren ist dir selbst in die Tasche lügen, weil es die Verantwortung für dein Whlgefühl wieder nach aussen schiebt. Das sieht nur leichter aus, macht dich aber auch machtloser über dein Leben.

E?hmemacligeFr Nutzere (#?586x592)


Lieber willgesundsein ,

ich habe deinen Thread jetzt in etwa ganz durchgelesen und ich möchte dir nun mal was positives zu dir schreiben :

ich nehme dich als ziemlich selbstreflektiert wahr und denke du bist dir deiner " Fehler " ( wenn man sie überhaupt so nennen soll ) durchaus bewusst und du willst wirklich an dir arbeiten das lese ich aus deinen Beiträgen heraus .

Du hast Hilfe und Unterstützung in Form einer Therapie auch das empfinde ich als gut und richtig und ich denke du wirst es bestimmt schaffen deine Ziele die du für dich hast zu erreichen .

Meine Vorschreiber haben dazu ja ziemlich viel gutes und richtiges geschrieben und konnten dir dadurch auch die eine oder andere Hilfe geben . Es hilft sicher wenn man ab und zu einen " Spiegel " vorgehalten bekommt .

Auch dazu hast du dich positiv geäußert.

Ich finde du bist auf dem richtigen Weg !

Ich wünsche dir und deiner Freundin alles gute und dass ihr beide es zusammen schaffen werdet .Und du ihr bald der Partner sein kannst der auch ihr gut tut .

r9r2x017


Frag mich, was überhaupt wirklich dahintersteht, sie "ändern" zu wollen.

Geht es dabei nicht primär in der Tat doch um herabwürdigung+Machtausübung?

Macht bekommen, dass sie sich so verhält, wie man selber es will (damit sie möglichst abhängig wird und einen nicht verlassen kann => Verlassenheitsängste), versus "Angst vor ihrer Emanzipation", mangelndes Vertrauen (in sie und in die Welt an sich) dass sie von selber bei Dir bleibt, wenn Du sie "einfach tun lässt", ihr die Freiheit zum selbständigen Entscheiden zugestehst?

Typisch narzisstisch wäre mM nach zumindest eine regelrechte Panik beim Versuch, loszulassen und sie "einfach sein zu lassen wie sie ist" wenn man dabei spürt, dass sie einen eigenen Willen und eine Unabhänigkeit entwickelt (weil sie sich ja auch abwenden könnte). Ergo versucht man dies mit allen Mitteln zu verhindern.

r:r201x7


Anderer Erklärungsansatz - das Empfinden eigener Minderwertigkeit, wenn man eine Partnerin hat, die nicht "den Standards entspricht" (also z.B. die von mnef erwähnte ständige geile Glatte ... die lt Internet ja jedes mäde heutzutage hat). Das man es nicht "geschafft" hat, da auf Augenhöhe mit anderen Männern, die derart scharfe Weiber haben, zu sein, minderwertig ist, nru Mensch zweiter Klasse ist - und da schlagen ebenfalls wieder die "Ausgestossen-sein-Ängste" zu. Man "gehört nicht dazu", ist nicht vollwertig, schafft nicht das was andere schaffen -> ist es nicht wert, in die soziale Gemienschaft integriert zu werden.

Vielleicht auch beide Ansätze gemeinsam.

w6illXgesunodsexin


@ asyly

Vielen Dank!

Hoffentlich ist deine Freundin psychisch stabil genug, um an dieser Beziehung nicht kaputt zu gehen.

Ich und auch andere, die sie sehr gut kennen, spüren eine sehr stabilen Kern in ihr. Sie schützt sich, wenn ihr was wehtut und sie das identifizieren kann. Sie spürt wirklich alles und ist auch sehr vorsichtig mit ihren Gefühlen. Bei mir ist sie entweder noch geduldig, blind oder sie vertraut auf ihre innere Stärke und weiß, dass sie geht, wenn es ihr zu viel wird und denkt/weiß, dass es ihr zu viel wird.

Ich weiß nicht, ob das makaber ist zu schreiben. Ich denke, es kann sogar auch eine Wachstumsgelegenheit sein! (Ich will mein Verhalten damit nicht rechtfertigen oder als Wohltat für sie darstellen!!!)

@ danae87

In dem Moment in dem du aktiv etwas tust indem du sie dazu bringst etwas zutun fütterst du diesen Teil in dir weit stärker an als den anderen.

Immerhin hab mir das komplett so zusammengebastelt wie ich es brauche. Das heißt, idealer weise will sie selber manchmal so sein, wie ich es will / brauche, dann muss ich da nicht aktiv werden. Das verstehe ich sogar, klingt logisch. Ist ja im Grunde in jeder Beziehung zwischen Menschen so: je mehr Eigenschaften man an dem anderen mag, desto mehr mag man ihn insgesamt.

Ich würde Geld darauf setzen, dass du dann immer wieder denkst "Nur dieses eine bisschen noch, dann wird es viel leichter für mich sie so wie sie ist neben mir zulassen."

Die Wette hättest du gewonnen X-\

Ich versteh den Wunsch es leichter zu haben, aber sowas gibts nur auf die schwere Tour, alles andere führt nur auf neuen Schleifen zum alten Ergebnis.

Shit, das sagt meine Thera auch. Ich kann das sehr schwer akzeptieren, weil es mir oft zu viel ist und mich in meiner gesamten Lebensenergie blockiert, was dazu führt, dass ich mit mir selber unzufriedener werde, was den ganzen prozess nur verschlimmert.

Ganz davon ab, dass du sie dann kleiner machst und ihr euch in eine Spirale begebt aus der man schwer wieder rauskommt.

Ich hab das Gefühl, wenn ich ihr sagen würde, wie es manchmal mit mir ist und welchen Mustern ich sie manchmal ohne es zu wollen konfrontiere und sie (ohne dass sie e merkt) unter Druck setze, dass sie dann selber entscheiden könnte, wie sie damit umgeht und so aus der Kinderrolle rauskommt und mit auf Augenhöhe begegnen könnte. Ich bin mir realtiv sicher dass mich dann die optischen Makel wniger stören würden. Klingt das plausibel oder eher nicht?

@ Ankelina

Vielen Dank für deine aufbauenden Worte!

Ich wünsche dir und deiner Freundin alles gute und dass ihr beide es zusammen schaffen werdet .Und du ihr bald der Partner sein kannst der auch ihr gut tut .

Das hast du wunderschön geschrieben! @:)

@ rr2017

Ehrlich gesagt - dieser ganze Narzissmus Gedöns resutliert ja aus schwerwiegenden seelischen Verletzungen und Fehlprägungen, die man selber erfahren hat. Dies scheint mir so heftig zu sein und so tief zu sitzen, dass ich meine Zweifel hab, ob man da jemals wirklich was dran ändern kann. Man kann vermutlich nur lernen, mit den Regungen, die daher kommen, anders umzugehen. Aber die eigentliche Prägung ist halt "die Art, wie man nunmal konstruiert ist" und daran wird sich vermutlich leider nichts ändern lassen.

Ich denke, man kann alles, was auf eine gewisse Weise konstruiert ist, auch wieder de- oder umkonstruieren. Ich bin irgendwann mal zu dem Schluss gekommen, dass man theoretisch alles heilen kann. Manche seelischen Verletzungen liegen aber so tief, dass eine Lebzeit dafür nicht ausreicht, das stimmt! Aber deswegen zu sagen, dass solche Sachen per se niemals geheilt werden können, lässt einen vielleicht faule Kompromisse eingehen und schneller aufgeben als evtl. nötig. Oder man versucht länger, diese Muster zu reparieren, als gut ist und verpasst dabei das eigentliche Leben... Es geht mir in erster Linie um die Einstellung, nicht um das Resultat (was ja von der eigenen Einstellung so stark beeinflusst wird, wie von nichts anderem)

Man merkt es oft ja nicht mal.

Das ist es, was mir in meinem Fall Hoffnung gibt!

Wichtig erscheint mir aber, zu erkennen, welche inneren Ängste und Defizite da die treibende Kraft sind. Ich denke, es sind in der Regel große Ängste vor Verlassen-/Ausgestoßen-werden sowie starke Minderwertigkeitsgefühle. Hier sollte man dann auch ansetzen.

Das wird bei mir in der Therapie gerade immer mehr zum Gegenstand. Ich kann mich dummerweise an fast nichts aus meiner Kindheit erinnern. (Alles verdrängt?) Ich fange immer mehr an, Zeitzeugen zu befragen. Meine Therapeutin fragt auch immer mehr nach Verhaltensweisen, Gerüchen, Bildern, Klängen usw., die ich mit besonders schmerzhaften Erinnerungen verbinde.

Geht es dabei nicht primär in der Tat doch um herabwürdigung+Machtausübung?

Das kann auch sehr gut noch damit rein spielen. Ich denke, dass es hauptsächlich Kompensation der eigenen Unzulänglichkeit und der Wunsch nach Aufwertung durch einen perfekten Partner ist.

Typisch narzisstisch wäre mM nach zumindest eine regelrechte Panik beim Versuch, loszulassen und sie "einfach sein zu lassen wie sie ist" wenn man dabei spürt, dass sie einen eigenen Willen und eine Unabhänigkeit entwickelt (weil sie sich ja auch abwenden könnte).

Panik nicht, aber eine tiefe Angst, dass ich ihr dann nicht mehr gut genug bin, wenn sie erwachsen wird und sie selbstbewusster mit sich umgeht wie sie ist und sich nicht von mir kleinmachen lässt, die hatte ich schon ab und zu.

Ergo versucht man dies mit allen Mitteln zu verhindern.

Das wiederum nicht. Ich wünsche mir schon, dass sie selbstbewusster ist, aber gleichzeitig auch, auf die Weise, die ich mir wünsche. Aber verhindern würde ich das nicht!

Anderer Erklärungsansatz - das Empfinden eigener Minderwertigkeit, wenn man eine Partnerin hat, die nicht "den Standards entspricht"

Das ist auf jeden Fall Teil des ganzen!

k(leiner/_dra6chensxtern


Ich habe jetzt extra nicht den anderen Faden gelesen, der hier schon verlinkt wurde um einfach mal unvoreingenommen auf deine Frage antworten zu können.

Wenn jemand unangenehm riecht muss man das in einer Beziehung sagen können, finde ich.

Auch wenn es unangenehm ist. Stopeln kratzen, das sag ich dann auch.

Bei allem anderen würde ich erst mal einen ehrlichen und kritischen Blick in den Spiegel werfen :=o .

Wenn ich selbst nicht als Topmodel durchgehe würde ich definitiv niemals an Speckpölsterchen o.ä. rummäkeln, Glashaus und Steine und so :)z .

Einzige Ausnahme ist, wenn jemand innerhalb der Beziehung extrem zunimmt oder sich allgemein total gehrn lässt, dann muss man drüber reden. Aber "Schatz, ich finde deine Oberschenkel könnten straffer sein, mach doch mal mehr Sport" oder "Schatz, möchtest du nicht deine Oberweite optimieren lassen" finde ich persönlich unter aller Sau.

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