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Wünsche über optische Veränderung (Optimierung) mitteilen?

wzillg,es:und;sein


War deine Freundin denn schon so als ihr euch kennengelernt habt?

Sie ist nicht dick und ungepflegt.

Weshalb hast du dich denn in sie verliebt?

Ich hab mich in ihr Gesicht und ihre Art verliebt. Das hat sie beides auch noch. Mein Problem sind meine unrealistischen Ansprüche kommt von narzisstischen Problemen..

Er möchte eine Freundin mit dem Körper eines Unterwäschemodells.

Sie muss auch sehr intelligent, interessiert, offen, selbstbewusst, zielstrebig, humorvoll, künstlerisch bewandt, einfühlsam, kreativ, sozial und bescheiden sein %:|

Ich könnte jetzt mein Leben danach ausrichten, selber (nach außen hin) so zu sein, wie ich mir meine Freundin wünsche und dann auch so ein Pendant suchen (Und für immer in der "sie muss so und so aussehen / sein").

Oder ich lerne das zu lieben, was ich habe und das ist bei ihr extrem viel! (Meine ganze Familie ist begeistert von ihr und zeigt mir und ihr das oft, das hilft!)

Das schwierige ist tatsächlich die Frage, ob ich das kann. Zurzeit macht sich eine extrem starke Sehnsucht nach Freiheit breit, die mich lähmt und genau das, was ich eigentlich machen sollte, nämlich mich auf mein Leben konzentrieren und mit mir selber zufriedener werden, sehr erschwert.

Und der schwierigste Teil: Sie nicht verletzen oder ganz langsam immer unsicherer und kleiner machen, weil sie manchmal (auch öfter) spürt, dass ich distanziert bin und viel in mich reinfresse. Ich habe mir letztens gedacht, dass sie nen Freund haben müsste, der sie so nimmt wie sie ist. Dann wüsste sie, dass sie von ner Beziehung mehr erwarten kann, als ich ihr gerade geben kann. Das wäre wie in unserer Anfangsphase: intensive Leidenschaft, tiefer Austausch usw.

Und ich komme nicht darüber hinweg, dass sie kein Model ist, mache sie unsicher und klein und verhindere genau das, was ich mir wünsche: Dass sie selbstbewusst wird und mir weniger Projektiosfläche bietet oder sich gegen diese wehrt.

r!r20m1x7


dann kann man wohl nix machen, wa?

wHillgesEundsZein


Was meinst du?

rkr^201x7


na lies mal deinen letzten beitrag ;-).

dnanaeK8x7


Das schwierige ist tatsächlich die Frage, ob ich das kann. Zurzeit macht sich eine extrem starke Sehnsucht nach Freiheit breit, die mich lähmt und genau das, was ich eigentlich machen sollte, nämlich mich auf mein Leben konzentrieren und mit mir selber zufriedener werden, sehr erschwert.

Ich kenne das, aber dann versuche ich mir klar zumachen, dass das was ich da andenke das Gegenteil von Freiheit ist. Das ist ein Sklave meiner Meise sein, weil ich das was mir etwas bedeutet aufgebe um einem Phantom nachzuagen, welches es nicht gibt. Manchmal kann es Freiheit bedeuten etwas NICHT zu tun, weil man eine selbstbestimmte Entscheidung trifft hinsichtlich dessen was einem wirklich wichtig ist und den Anteilen an einem selbst den man hier keinen Raum geben will. Woanders kann dieser Anteill ja nützlich sein, beispielsweise wenn man berufliche Risiken eingehen will, aber hier und an dieser Stelle nicht.

Solange man dem kleinen bockigen Kind in sich ausgeliefert ist, ist man niemals wirklich frei.

Edhemal;igecr NutNzer (#61x1899)


Und ich komme nicht darüber hinweg, dass sie kein Model ist, mache sie unsicher und klein und verhindere genau das, was ich mir wünsche: Dass sie selbstbewusst wird und mir weniger Projektiosfläche bietet oder sich gegen diese wehrt.

Bist du sicher, dass du nicht mehr den Impuls hättest, sie kleiner und unsicher zu machen, wenn sie bereits eine selbstbewusste, selbstsichere und gut abgegrenzte Persönlichkeit wäre?

Das würde nämlich bedeuten, dass sie sehr unabhängig von dir wäre, dich nicht "bräuchte" und nicht kontrollierbar ist für dich.

(Mit Brauchen meine ich ein gewisses Angewiesensein auf den anderen, um sich gut zu fühlen und sein Leben zu händeln. Emotionale Unabhängigkeit wäre das Gegenteil zum Brauchen.)

wvillsgesutndsxein


Ich werde garantiert immer wieder versuchen, sie klein zu machen, oder zu beweisen, dass sie "Fehler" hat und ich deswegen ganz legitim weiter ziehen muss. Aber Und ich sehe keinen anderen Weg zu einer langfristig stabilen und für beide bereichernden Beziehung.

Ich hatte mal ne klammerbeziehung mit einer bebenfalls emotional instabilen und abhängigen Frau, das war schrecklich!

Dann hatte ich mal eine wesentlich ältere und selbstbewusste Frau, da hab ich geklammert und sie hat sich befreit. Nach erfolgreicher zurückeroberung hab ich sie so schlimm verletzt, dass sie mich endgültig verlassen hatte.

Dann gab's noch eine Freundin, die war auch unabhängig und selbstbewusst, da bin ich lieber immer ein bisschen auf Abstand gebliebenvund irgendwann hat es sich im Sande verlaufen. In allen Beziehungen war ich oft down, hatte mir unterbewusst immer eine attraktivere Freundin gewünscht. Es war also immer das gleiche.

Inzwischen kann ich mir nicht mehr vormachen, dass es immer an den Frauen lag, das ist der Unterschied zu den letzten Beziehungen.

Und die jetzige ist so dermaßen hübsch, dass ich mich auf den ersten Blick verliebt hatte. Und mit ihr bin ich auch mit nervös ganz anderen Erwartung in die Beziehung gegangen, weil ich wusste, was auf mich zukommt.

Die Bedeutung des Stichworts brauchen war mir im Kontext nie so deutlich wie jetzt. Das ist ein belastende Faktor, der mir nicht bewusst war! Ich habe ihr schon mehrmals gesagt, dass ich das Gefühl habe, für sie oder zumindest ihr Wohlergehen verantwortlich zu sein, was sie (auf rationaler Ebene) verneinte. Trotzdem blieb bei mir immer das gleiche Gefühl. Sie ist ein papa-Kind und liebt ihren Vater noch mehr als ihre Mutter.

Er und ich sind uns in manchen eher nebensächlichen Dingen extrem ähnlich, aber im Kern sehr verschieden. Trotzdem fühlt sie sich schon immer zu älteren Männern hingezogen. Vielleicht bin ich die Leinwand für ihre vater-projektion und sie meine, für meine kutter-projektion...

dEa|naex87


Nun, man suchst sich ja schon Partner die zu einem in der derzeitigen Situation passen. Menschen die das eigene Muster, die eigenen Dynamiken bedienen. Das gilt natürlich und selbstverständlich für euch beide. Du hast es ja selbst geschrieben, bei der total selbstbewussten Frau warst du in ständiger Panik. ;-)

Ihr könnt also gemeinsam Wachsen. Du für dich, sie in Abgrenzung, du bist ja nicht allmächtig über sie.

Pass du auf, dass du dir nun nicht einredest, dass du sie verlassen musst um sie zu retten. Das macht sie wieder klein und überhöht dich wieder.

Ejhema0lige{r Nutzer K(#611899x)


Ich werde garantiert immer wieder versuchen, sie klein zu machen, oder zu beweisen, dass sie "Fehler" hat

Aber Und ich sehe keinen anderen Weg zu einer langfristig stabilen und für beide bereichernden Beziehung.

Das ist zweifellos sehr bereichernd für euch beide. Es ist aber weniger der Inhalt, dessen, was du hier schreibst, sondern dass du das so hinschreibst ohne selbst innezuhalten, was du uns und dir da eigentlich sagst, warum ich persönlich anders als andere User hier, dich nicht selbstreflektiert finde (wenn man das ganze "Beiwerk" drumherum wegnimmt).

EXhemkali/ger NutzeIr (#x611899)


Ihr könnt also gemeinsam Wachsen.

danae87

Ich werde garantiert immer wieder versuchen, sie klein zu machen, oder zu beweisen, dass sie "Fehler" hat

Für mich schließt sich das gegenseitig aus. Vielleicht "darf" sie ein bisschen wachsen neben willgesundsein, aber bitte nicht zu viel und schon gar nicht bis auf Augenhöhe.

wcivllgesugndsexin


Pass du auf, dass du dir nun nicht einredest, dass du sie verlassen musst um sie zu retten. Das macht sie wieder klein und überhöht dich wieder.

Ja, das ist ein Sache, die mir meine Thera auch sagt.

Für mich schließt sich das gegenseitig aus. Vielleicht "darf" sie ein bisschen wachsen neben willgesundsein, aber bitte nicht zu viel und schon gar nicht bis auf Augenhöhe.

Das heißt nicht, dass ich das einfach so mache und ok finde. Vielmehr wollte ich in dem oben geschriebenen schon mal einräumen, dass mir klar ist, dass ich (evtl.) nie "total im Reinen mit meiner Partnerin" sein werde, das wäre sehr naiv zu glauben. Ich wollte also schreiben, dass ich weiß, wie stark das in mir ist und nach eventuell Erreichten Etappen der inneren Arbeit auch weiterhin meine Aufmerksamkeit braucht, damit ich diese Muster nicht automatisch auslebe.

Dazu kommt, dass wenn sie mehr selbstbewusstsein gewinnt (nicht nur im Sinne von mehr Selbstwertgefühl, sondern auch mehr Bewusstsein für sich selbst, also ihren Charakter, ihre Grenze, Wünsche, Ängste usw.) sie sich davon besser schützen kann, was die ganze Sache zusätzlich entschärft.

Insofern finde ich das nicht widersprüchlich, was Danae87 geschrieben hat.

Vielleicht "darf" sie ein bisschen wachsen neben willgesundsein, aber bitte nicht zu viel und schon gar nicht bis auf Augenhöhe.

Doch, bitte genau auf Augenhöhe! Ist zwar auch sehr schwarz/weiß gedacht (da Idealzustand und somit nicht existent), aber tatsächlich von für mich das liebste aller Verhältnisse, wenn es mir gut geht. Ich stehe nicht gerne über anderen und bin auch anderen nicht gerne untergestellt oder unterlegen. Ich bin ja nicht Vollzeit-Narzisst und vollständig von meinen Mustern eingenommen!

d)anae8x7


Für mich schließt sich das gegenseitig aus. Vielleicht "darf" sie ein bisschen wachsen neben willgesundsein, aber bitte nicht zu viel und schon gar nicht bis auf Augenhöhe.

Nun, sie ist ja auch ein Mensch der sich Platz erstreiten kann. Sie ist ihm ja nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und wir hier sollten nicht noch in willgesundseins Tenor einfallen und sie kleiner machen, hilfloser machen, als sie tatsächlich ist. Sie ist ja eine erwachsene Frau und kann auf sich achten, sich im Zweifelsfalle selbst Hilfe suchen und soweiter.

Ich denke, wenn sie sich jemanden sucht der in schwachen Momenten nicht aufbaut sondern Verbesserungsvorschläge anbringt und danach nicht sauer wird sondern unsicherer und es trotz dieser negativen Erfahrungen bei ihm wieder versucht, der wird schon sein eigenes Päckchen haben. Das aufzuschnüren damit man es genauer ansehen kann und lernen kann ist nie verkehrt. Sie nun aber zu schonen in dem man sich fernhält, sie dabei zuentmündigen weil man für sie entscheidet was sie schafft und was nicht, dass fände ich furchtbar daneben.

EMhem3aliger% Nutzer< (#6118D99)


@ danae87

Sie ist ja eine erwachsene Frau

Das sehe ich auch so und zitiere mich mal selbst dazu aus diesem Thread:

Mag sein, aber dann müssen sie nicht deshalb jammern und der Gesellschaft Vorwürfe machen, weil sie sich selbst zu etwas zwingen. Gleiches, wenn sie sich jemanden zum Partner nehmen, der sie nicht wirklich wertschätzen kann, so wie sie sind. Die Freundin des TE ist imho selbst schuld, wenn sie sich das bieten lässt und mitmacht.

Für mich ist sie voll für ihr Handeln selbst verantwortlich und als freier Mensch ist es ihre Entscheidung, mit wem sie zusammen ist.

Emhema2liger 9Nutz;er 3(#6x11899)


@ willgesundsein

Es ist letztlich deine Sache - ich habe gesagt, was ich dazu denke und bleibe (auch mit deiner Antwort) dabei. Aber das kann dir egal sein.

w)illg+esunYdsexin


Dann sag mir doch bitte, was ich nicht sehe und was ich (einmal (ein)gesehen) machen sollte!

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