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Beim Sex künstlich "zurückhalten"?

a~syqlxy


wir haben uns nie vorher diese Worte sagen müssen, "aber ab jetzt sind wir fest zusammen, treu, monogam und ein festes Paar". Das ergab sich automatisch aus dem beidseitigen Interesse, dem Respekt und den entstandenden Gefühlen.

Da kann man dich nur beglückwünschen!

Aber viele Menschen hatten nicht das Glück, dass ihnen eine glückliche Beziehung einfach so in den Schoß fällt.

Wenn man dann aber trotzdem ein Bedürfnis nach einer Partnerschaft hat, beginnt man sich irgendwann Gedanken zu machen warum es nicht klappt/passt und was man aktiv machen könnte das zu ändern.

D.ieD2osiszmaBchtdasGift


Da kann man dich nur beglückwünschen!

Aber viele Menschen hatten nicht das Glück, dass ihnen eine glückliche Beziehung einfach so in den Schoß fällt.

Das bedeutet keineswegs das ich nie gescheitert wäre oder über nicht entstandene Beziehungsanbahnung traurig war, dem ist nicht so. Nur empfinde ich irgendwie, dass es in den 70ziger und 80zigern ohne diesen medialen Druck von außen leichter war mit dem verlieben und der Beziehungsanbahnung. Es nicht dieses hohe Level der oberflächlichen Aus- und Umtauschbarkeit zwischen den potentiellen Partnern gab wie es heute der Fall ist.

Erlebe das aktuell gerade bei einer guten Bekannten, die über Jahre nix aber auch gar nichts mit Internet oder irgendwelchen App's auf Handy's zu tun hatte. Die jetzt zum ersten Mal in ihrem Leben (50+) nach einer Trennung mit einer App wie Loovo in Kontakt kam. Und selbst bei ihr wirkt es zunehmend, dass alle paar Tage ein Mann neu interessanter wird und der Kontakt dann intensiviert und mit anderen die vorher soooo toll waren fallen gelassen wird. Bisher hatte ich die Vermutung, dass es vielleicht an der Genration www. und Facebook liegt, weil sie damit aufgewachsen und entsprechend konditioniert wurden. Deshalb die virtuelle Partnerwahl zu einem Rausch werden lässt, weil das Angebot in Hülle und Fülle vorhanden ist. Es stündlich größer wird durch Neuameldungen in diversen Single-Börsen, App's und Co.

Dem scheint nicht so zu sein, die Anfälligkeit aus- und umzutauschen scheint bei einigen unabhängig vom Alter da zu sein. Ob das Ganze überwiegend der modernen Technik geschuldet ist oder dem Nachholebedarf früher nicht genutzter Chancen auf dem Partnermarkt, weiß ich natürlich nicht.

-6vie"tna1medsin-


Glaubst du wirklich? Ich denke, wenn der Sex super ist und es passt, wieso sollte der Mann sich dann bewusst gegen was Exklusives entscheiden?

Glaubst du wirklich das guter Sex für einen Mann der Auslöser ist bei ihr zu bleiben? Das wäre aber sehr naiv so zu denken! Denn es entscheidet ja nicht allein super duper bomben Sex ob er sich für sie entscheidet, sondern sein Gefühl. Glaub mir, ich kenne da Fälle, der Sex ist nie der Bringer gewesen, aber der Mann ist trotzdem bei der Frau geblieben, ist verliebt und sieht drüber hinweg. Habt ihr alle nur Beziehungen mit super Sex gehabt? Also ich nicht, war aber trotzdem verliebt in den Mann und Jahre mit ihm zusammen, oder hin an Männern die sexuell gar nicht kompatible waren usw usf. da werde ich doch sicher nicht die einzige sein, es gibt so etwas auf beiden Seiten ;-) .

Daher ist es ganz gleich ob du eine Granate im Bett bist oder nicht, der Mann wird sich deswegen nicht für oder gegen dich entscheiden, da spielen ganz andere Dinge eine Rolle und die kann man nicht erklären, weil man Liebe ja nun nicht wirklich erklären kann. Man fühlt sich hingezogen, oder eben nicht.

-Cviet:namSesxin-


wir haben uns nie vorher diese Worte sagen müssen, "aber ab jetzt sind wir fest zusammen, treu, monogam und ein festes Paar". Das ergab sich automatisch aus dem beidseitigen Interesse, dem Respekt und den entstandenden Gefühlen.

Aber so läuft es doch im Normalfall. Ich kenne es auch so.

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@ vietnamesin

Glaubst du wirklich das guter Sex für einen Mann der Auslöser ist bei ihr zu bleiben? Das wäre aber sehr naiv so zu denken! Denn es entscheidet ja nicht allein super duper bomben Sex ob er sich für sie entscheidet, sondern sein Gefühl. Glaub mir, ich kenne da Fälle, der Sex ist nie der Bringer gewesen, aber der Mann ist trotzdem bei der Frau geblieben, ist verliebt und sieht drüber hinweg. Habt ihr alle nur Beziehungen mit super Sex gehabt? Also ich nicht, war aber trotzdem verliebt in den Mann und Jahre mit ihm zusammen, oder hin an Männern die sexuell gar nicht kompatible waren usw usf. da werde ich doch sicher nicht die einzige sein, es gibt so etwas auf beiden Seiten ;-) .

Daher ist es ganz gleich ob du eine Granate im Bett bist oder nicht, der Mann wird sich deswegen nicht für oder gegen dich entscheiden, da spielen ganz andere Dinge eine Rolle und die kann man nicht erklären, weil man Liebe ja nun nicht wirklich erklären kann. Man fühlt sich hingezogen, oder eben nicht.

Das will ich ja gar nicht bestreiten. Aber: Ein Mann der sich nach 2 Dates und Sex gegen eine Frau entscheidet, würde sich auch nach 12 Dates und Sex gegen die gleiche Frau entscheiden. Der Zeitpunkt der Intimitäten/Sex ist hier irrelevant. Der "schnelle" Sex wird nicht dazu führen, sich gegen oder für eine Frau zu entscheiden. Das meinte ich.

Oder siehst du das anders?

Esrdeu~ndMiond_19x86


@ vietnamesin

P.S. Die Beziehungen, die ich kenne und sehr lange halten (über 10 Jahre), sind die, wo der Sex laut Aussage ziemlich bombastisch ist. Einige Paare sagen sogar, das hält sie zusammen. Ich denke, wenn der Sex nicht gut ist und man nicht kompatibel ist in dem Punkt, wird die Beziehung nicht lange halten.

-eviejtnamAesixn-


Doch die Beziehung kann auch lange halten wenn man nicht sexuell kompatible ist, weil man wie gesagt durch die Verliebtheit, Liebe, abgelenkt wird. Ist einfach so. Man ist ja trotzdem scharf auf den Partner, auch wenn man sexuell nicht alles das bekommt, was man sich so vorstellt. Der Reiz aber ist doch der gleiche!

Wir reden hier ja nicht von total Ausfällen, sondern vielleicht von Praktiken die der Partner nicht gerne macht, oder gar nicht macht z.B ;-).

Aber ich gebe dir sicher Recht, wenn der Sex Punktgenau ist und beide absolut kompatible, dann ist das ein Faktor der zusammenhalten kann, mehr zusammen schweißt, man weiss ja was an dem anderen hat und weiss auch das es nicht alltäglich ist, guten Sex zu haben bzw. eine Person zu finden, wo es so passend ist. Denn wie gesagt, meistens passt genau das eben nicht wirklich.

DdieDposis>machtdaxsGift


Aber ich gebe dir sicher Recht, wenn der Sex Punktgenau ist und beide absolut kompatible, dann ist das ein Faktor der zusammenhalten kann, mehr zusammen schweißt, man weiss ja was an dem anderen hat und weiss auch das es nicht alltäglich ist, guten Sex zu haben bzw. eine Person zu finden, wo es so passend ist. Denn wie gesagt, meistens passt genau das eben nicht wirklich.

Ich habe mal eine Nachfrage, weil es mich wirklich interessiert. Erlebst Du das wirklich oft so oder hörst es durch andere, dass man trotz unerfülltem Sexleben von Anfang an eine stabile Beziehung miteinander weiter führt, wenn das eher einseitig oder von beiden Seiten nicht als schön empfunden wird?

Ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen, dass wenn eine Frau die sexuell unterfüllt ist (und das bereits in den Anfängen der Verliebtheit), und nur aus Gewohnheit oder um den Partner zu halten, dann mal so locker flockig den für sie schlechten Sex auf Jahre mitmacht. Eher könnte ich dann verstehen, wenn sie ihn gar nicht mehr mit diesem Mann erleben will.

Das führt dann allerdings oft in diese Dauerschleife von Fremdgehgedanken, Frust und einem auch später emotional gestressten Alltag.

Wobei es sicher auch Menschen gibt die sich wunderbar ohne Sex miteinander arranigeren, wenn er ihnen beiden nicht vordergründig wichtig ist für das eigene Leben.

Natürlich ändern sich im Laufe der Jahre Bedürfnisse, Vorlieben und auch das sexuelle Miteinander. Man entdeckt einen Körper, den man seit Jahren kennt nicht ständig wieder mit neuen Augen oder neuen überwältigenden Gefühlen. Gerade bei Langzeitbeziehungen muss man schon etwas kreativer und gemeinsam aktiv werden, damit der Sex eben nicht langweilig, eintönig und unerfüllt gelebt werden muss.

Aber gleich zu Anfang in Sachen falsche Kompromisse eingehen? Sich an etwas gewöhnen müssen, dass Frau oder Mann sich nicht für die nächsten Jahre wünscht und unerfüllt leben will? Welche Gründe sollten das sein, um so zu handeln?

F`ore/nsikxer


DieDosismachtdasGift,

Liegt es an der Generation oder einfach an der besseren Menschenkenntnis. ":/ Alle diese leichten und verspielten Anfänge, die nicht nach 3 Treffen schon die Hochzeitsplanung im Gepäck hatten oder die Verlobungsringe, wurden Langzeitbeziehungen, erfüllt, glücklich und verbindlich einschließlich Familie, und nein wir haben uns nie vorher diese Worte sagen müssen, "aber ab jetzt sind wir fest zusammen, treu, monogam und ein festes Paar". Das ergab sich automatisch aus dem beidseitigen Interesse, dem Respekt und den entstandenden Gefühlen. :=o :_D ;-)

Dass es schon vor einer Beziehung irgendwie unterschwellig um Hochzeit, Kinder, etc. geht, gibt es sicherlich auch - wobei ich tatsächlich glaube, dass der "richtige" Zeitpunkt dafür schwer zu finden ist. Denn wenn man für sich da eine Entscheidung getroffen hat (z. B. für oder wider Kinder), muss man auch nicht eine längere Beziehung führen, um dann zu merken, man kommt da aufs Brechen nicht zusammen :=o Der Punkt ist für mich allerdings eher theoretisch, denn ich hab da für mich eigentlich keinen Lebensplan.

Was einen spielerischen Anfang ganz schnell beendet, ist z. B. die Frage nach vorherigen Partnern, vor allem, wenn man mit dem Ergebnis nicht leben kann. Habe es tatsächlich mal erlebt, dass es ihr nicht genehm war, dass ich mit einer Ex-Freundin (über 1000 km Luftlinie entfernt) noch in freundschaftlichen Kontakt stehe. Später hat sie mir allerdings auch gesagt, dass sie weg gewesen wäre, wenn ich ihr zu unerfahren gewesen wäre. Da wäre also das einzig genehme wohl eine ausreichende Anzahl an serieller Monogamie-Partnerschaften mit jeweils finalem Kontaktabbruch beim Beziehungsende ":/

Ganz furchtbar ist auch, wenn Frau gerne jemand den Eltern präsentieren möchte. Da muss man sich dann ja auch irgendwann verständig haben, weil sie nicht so gerne zu ihren Eltern sagt "Ich penn da mit einem neuen Typen". Ich versteh diese Eltern-Sache aber sowieso nicht, ich verpartnere mich ja nicht mit den Eltern, deswegen kann man sie von mir aus auch so lange raushalten, bis sich tatsächlich etwas ergeben hat.

m*ondA+stFern,e


@ -vietnamesin-

Grundsätzlich sehe ich es ähnlich wie Du. Das finde ich bemerkenswert, weil ich mit meiner diesbezüglichen Meinung sonst häufig schon ziemlich alleine dastand.

Im Bezug auf die TE würde ich behaupten, der Sex ist nicht punktgenau, weil sie sich Männern aufdrängt, die gerade etwas anderes im Sinn haben.

@ ErdeundMond_1986

Zuletzt habe ich Dich so verstanden:

Du meinst, wenn Du möglichst schnell mit einem Mann ins Bett gehst, könnte daraus eine langfristige Bezihung entstehen, weil er es "bombastisch" findet.

Wenn es so ist (Frage), kann ich Dir nur raten, es Dir noch einmal zu überlegen.

D?ieDosDismachtd}asGifxt


Ganz furchtbar ist auch, wenn Frau gerne jemand den Eltern präsentieren möchte. Da muss man sich dann ja auch irgendwann verständig haben, weil sie nicht so gerne zu ihren Eltern sagt "Ich penn da mit einem neuen Typen". Ich versteh diese Eltern-Sache aber sowieso nicht, ich verpartnere mich ja nicht mit den Eltern, deswegen kann man sie von mir aus auch so lange raushalten, bis sich tatsächlich etwas ergeben hat.

Letzte Aussage von Dir mag ich gern unterschreiben, weil ich es ähnlich sehe. Ich bin selbstbewusst genug einen Partner zu erwählen für mich, den ich nicht in der Verwandtschaft absegnen lassen muss als passend.

Allerdings muss ich insofern schmunzeln, weil in zwei meiner langjährigen Beziehungen, die sehr spontan entstanden, ich die jeweiligen Elternpaare vor dem eigentlichen Kennenlernenprozess zum Sohn schon persönlicher kannte. Da gab es allerdings noch in keiner Weise den Wunsch nach Flirt oder ähnlichem. Hatte sich einfach so durch Zufall ergeben. ;-)

Was den Rest Deines Beitrags betrifft, falle ich manchmal selbst vom Glauben, was einige Leute sich so gegenseitig antun wollen und müssen, oder welche Ein- und Ausschlüsse zu Nichtbeziehungen oder dem Gegenteil davon führen. So wie die Liebe nicht planbar ist, sind es Menschen in dem meisten Fällen wohl auch nicht. Was verschiedendlich eigentlich gar nicht so unspannend ist für den Anfang. ;-D

DRieKJr-uexmi


Sei froh dass die Männer von denen du angenommen hast daß es " too much " für sie wäre frühzeitig abgesprungen sind denn so weißt du wenigstens ziemlich schnell dass DIE nicht die richtigen Partner für eine längere Beziehung waren

das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Man kann definitiv mit mehr Männern guten Sex haben, als eine gute Beziehung führen. Und ob der Mann / die Frau die richtige ist, um eine tragfähige Beziehung aufzubauen merkt man nicht beim Sex und eigentlich dauert es auch ein bißchen, bis man es merkt. Nu weil ein Mann sich beim Zeitpunkt des ersten Mals zurück hält, ist er doch nicht "nicht kompatibel", da das nun nicht wirklich der wesentliche Bestandteiil der Beziehungsfähigkeit ist. er kann sich beim ersten Mal zurückhalten und dann im Rahmen der Beziehung großartig sein. Nich jeder, der Sex liebt, macht es gleich und schnell mit jedem, der Interesse signalisiert.

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