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W/32, ungeküsste Jungfrau, so glücklich - Was ist mit mir los?

fiallqen_aDngel_7x3


hi nochmal...

kein Herd und keinen Ofen? krass.

und - yep, ganz klar. Es ist schon komplett "was anderes" ob jemand anders im gleichen Raum mit einem ist, oder man allein ist! ich muß ja dann auch noch mit den vibes und der Aura des andern klarkommen,- das ist eben bei mir primär problematisch, weil ich immer spüre, wie es dem anderen geht, unabhängig davon, was er von sich sagt. Weil ich eben hochsensibel bin. Und die meisten Menschen stehen unterschwellig chronisch unter latentem "Stress" sag ich mal. Kann ich null gebrauchen, logisch.

Wunderbar heilsam ist für mich hingegen die Anwesenheit meines Katers. Er lebt ja quasi nur neben mir, und trotzdem kommt kein Gefühl von "Einsamkeit" auf, - alleine das Geschnarche und Geschnurre eben- ohne große Ansprüche an mich (außer Essen und etwas Kuscheln eben). Das passt für mich prima.

Evtl solltest du mal über diese Variante nachdenken. Keine Ahnung, was für ein Verhältnis du zu Tieren hast. Aber mir hat es geholfen!

ihn stört auch nullo ob ich weine, pupse oder einfach nur fertig aussehe! Denn klar, irgendwie will ich unbewußt dann wohl doch meinem menschlichen Gegenüber "gefallen"- deshalb wird es auch krampfig.

Wenn ich mal Besuch habe, kann ich z.B. nicht aufs Klo. als fürs große Geschäft. Allein die Tatsache, dass Geräusche für den anderen hörbar sind, läßt mich verkrampfen!

Total schlimm, irgendwie.

Also bin ich doch nicht frei.

Und ich bin auch voller Zwänge, - d.h. z.B. ich muß zu exakt den gleichen Uhrzeiten irgendwas machen.

Wie soll das in einer Beziehung funktionieren? frag ich mich oft.

Der andere müßte sich völlig adaptieren, weil ich es nicht kann! Nicht weil ich egoistisch bin, sondern weil ich diese "Konstrukte" brauche.

Psychopharmaka haben mir nichts gebracht. Also die sog. vernünftigen Medis, wie SSRIS.-

Zum beim Lesen des Beipackzettels bekam ich quasi alle möglichen Syndrome.

Niedrigdosiert Diazepam brauche ich aber leider, um lebensfähig zu sein! Toll ist das nicht. Aber ich will auch nicht lügen. Evtl nehme ich das Zeug dann eben lebenslänglich .Ist mir gerade auch wurscht.

Lebensqualität vor - quantität.

Wünsche dir einen entspannten Abend! :)D

f=all_en_CangelP_73


liebe Morwena!

sorry, mein Geschreibsel von gestern ist sehr o.t. gerutscht!

hab es gerade nochmal gelesen, - du hattest ja explizit darum gebeten, deine Grunderkrankung nicht in Verbindung zu bringen, mit dem Teilaspekt deiner Persönlichkeit, der dich gerade "beschäftigt"... ???

however,- das ist meiner Meinung nach nur etwas schwierig, weil eben Alles mit Allem zusammenhängt.

Und ich bin eben ne Wahrheits-Suchende, dabei bin ich mir gegenüber manchmal schonungslos, kann aber anderer auch "belassen", wenn sie weniger konfliktfähig sind als ich. Wie gesagt, ich wurde vulnerabel in die Welt gesetzt, aber weil ich - gegen meine Angst- doch auch meine Neugier mich bestimmte Erfahrungen machen ließ- bin ich nach und nach resilienter geworden. D.h. - ich lasse Dinge, die mich nicht stärken, oder Leute, die mich stören, nicht mehr wirklich an mich ran- es prallt einfach ab.... schöne Erfahrung. Ich frage mich vielmehr: "was durfte ich durch dich wieder lernen über mich?" - denn nur darum geht.

Ohne etwas Mut und Neugier führt das Leben zwangsläufig in ne Art Stagnation. und damit gehen dann Frustration und Depris einher, und vieles mehr.

aber einen gewissen Selbst-Schutz werde ich wohl immer behalten. Im Vertrauen werde ich lebenslänglich "gehandicaped" sein... denn ich kann es einfach nicht wirklich.

So ein Forum ist einfach absolut beschränkt, wenn es um wirklich Hilfe geht, oder fundiertes therapeutisches Arbeiten. Dafür fehlt das "Gesamt-Bild" der Person.

(ich war auch schon mit 7 Jahren in der Kinder und Jugendpsychiatrie, und bis vor 3 Jahren habe ich non-stop ambulante Therapien und ca 15 stationäre Aufenhalten in Anspruch genommen, so nebenbei!)-

Was das Forum kann? ":/ - du erfährst evtl. dass es viele andere Menschen insbesondere wohl Frauen gibt, die ein ähnliches "Problem" (wenn es denn überhaupt eins ist?) wie du haben, nicht mehr und nicht weniger.

Ist alles nicht so easy. Aber ich finde das manchmal auch gut und hilfreich. Schreibe auch in anderen Foren,- auch da stellt sich immer wieder heraus, dass Tipps und Ratschläge anderer nur schwer "übertragbar" sind, - aber du hast ja auch nicht darum gebeten!!! nur, wenn Leute mit dem Anspruch schreiben, dann werden sie nicht "weiterkommen"-

Ich brauche für meine "Arbeit am Selbst" zur Zeit primär Ruhe. Die Antworten sind ja da. In dir. Du mußt nur zuhören. Eigentlich kennt dein tieferes Selbst die Zusammenhänge usw. -

Wir kennen jetzt "Fragmente" von dir. Mehr nicht.

Mein Verständnis hat du, und meine Empathie auch!

Sei nicht sauer, ich bin eben so: direkt und ehrlich. Vielen ist meine Art auch zu "hart"- und sie ziehen sich lieber zurück... .alles verständlich.

Alles Gute, hoffe du verstehst, was ich sagen wollte... denke aber schon! @:)

oTnod5isexp


Ich finde das o.k. Es muss solche und solche geben! Als Mann verstehe ich sowieso nicht, was Frauen an Männern finden...

MborLwenxa


fallen_angel_73

Du, keine Sorge wenn ich noch nicht geantwortet habe. Werde das wahrscheinlich erst am Dienstag oder so angehen können - habe Montag einige Termine bei Ärzten und die Tage, bevor ich rauskomme, hab ich immer ziemlich mit meiner Erkrankung zu kämpfen und vor lauter Zwängen nicht viel Zeit für Foren usw. und ich will ja schließlich vernünftig antworten und nicht nur einen hingekotzten Satz. ;-) Da ich meine Termine meist immer Anfang der Woche habe sind meine Wochenenden meistens immer die Tage, wo ich am wenigsten Freizeit habe, also genau anders als die meisten anderen. Nicht böse sein, wenn es dauert. @:)

H<e`in xG.


Tja, wenn man glücklich ist, warum eröffnet man dann so einen Thread frage ich mich. Langeweile?

fDall9en_anegel_x73


no problem, morwena.

Du mußt auch gar nicht anworten. Bitte nicht aus Pflichtgefühl, sondern nur, wenn du inhaltlich mit meinem Geschreibsel was anfangen kannst. :=o -

Klar, wenn man nur die Überschrift liest, dann liest sich darin schon eine Fragestellung (hast du ja dann revidiert) bzw. eine gewisse Not: " was ist mit mir los?" - Erklärungsmodelle, u.a. -

ich wollte eigentlich nur betonen, dass man Einzelaspekte nie aus dem Kontext reißen darf.

Aber all in all bist du ja nicht unglücklich, zumindest in diesem Punkt. Über alles andere kann ich nichts sage,- studiere jetzt auch nicht alle Beiträge, denn: so kurios das ist: auch meine Zeit ist limitiert, obwohl ich ja auch "krankgeschrieben bin" und keiner Arbeit nachgehen kann wg. meiner psychischen Probleme.

Ich biete Leuten auch (ungerne!) nur bestimmte Tel.-zeiten an: ich kann nur zwischen 18 Uhr und 18.30 telefonieren. Einer meinte lachend: "bist du ein voll ausgelasteter Top-Manager, oder was?"- neee, ich bin nur zwangserkrankt, glaube ich, that s it!

Absolut ernst zu nehmende Störung.....

Ich hasse auch sog. "Spontan-besuche",- wie die Pest... obwohl die Leute es ja nicht böse meinen- bringt mich total "aus dem Konzept" quasi, - >:(

Bin ja happy, dass du mit nicht grollst, oder mich irgendwie übergriffig findest.

Dann schreibe einfach wenn du magst und wann du magst...

solidarische Grüße! :)*

MZor;wena


@ fallen_angel_73

Ich möchte nicht zu OT werden - auch wenn das Hauptanliegen des Fadens gelöst ist, so möchte ich das Thema doch auf dem Beziehungsaspekt halten, weswegen ich jetzt auf die ganze Krankheitssache nicht so eingehen werde. Hoffe, du verstehst das. @:)

Ich halte mich für sehr empathisch und merke auch sehr schnell, wie es anderen geht und wie die Stimmung ist, aber ich kann mit "problematischen" Stimmungen nicht gut umgehen. Ich habe keine Ahnung, wie man Leute tröstet oder so, eben weil ich Berührungen wie Umarmungen halt als neutral empfinde und irgendwie als umständlich-seltsam anmutend - ich habe kein Problem, jemanden in den Arm zu nehmen, aber weiß dann nicht, was ich sonst machen soll, denn reden kann man dann ja schlecht. Von daher kommt das bei mir auch dazu. Aber generell habe ich an mich selbst irgendwie immer den Anspruch, selbst gegenüber Familienmitgliedern "gesellschaftstauglich" zu sein. Also bin ich niemals in der Gegenwart anderer Menschen wirklich entspannt, auch wenn alle gute Laune haben.

Ich liebe Tiere, aber kann/möchte keine (mehr) halten. Ich komme mit "freilaufenden" Tieren wie Hunden und Katzen nicht gut klar; Tiere kann ich im Gegensatz zu Menschen nicht gut einschätzen und habe immer Angst, gekratzt zu werden oder im Fall einer Katze das Tier zu übersehen, wenn ich irgendwo hingehe. Für mich sind also Käfigtiere besser - bin auch mit Ratten, Meerschweinen und Hamstern aufgewachsen - aber ich wohne in einer 1-Zimmer-Wohnung, bin sehr geräuschempfindlich (Probleme beim Schlafen) und zudem möchte ich die Tiere eben nicht mehr in Käfige sperren wie in der Kindheit sondern wenn ein artgerechtes Zuhause bereitstellen. Und das wäre bei Kaninchen z.B. 2qm pro Tier und das habe ich nicht. Außerdem die Futterkosten, die Tatsache dass ich eben nicht mal so jeden Tag für frisches Grünfutter raus kann, Tierarztkosten die ich niemals zahlen könnte und ich könnte halt auch im Notfall nicht mal einfach zum Tierarzt fahren... nein, so gerne ich wieder Tiere hätte, so wäre das absolut verantwortungslos und ich werde meine Bedürfnisse nicht über die eines anderen Lebewesens stellen. :|N

Anders als du mag ich übrigens Stagnation. :=o Auch wenn es manchmal frustrierend ist, weil man dadurch auch Beziehungen (freundschaftliche) zerbrechen sieht. Ich bin jetzt 32 und mag immer noch die gleichen Dinge wie mit 16. Ohne Witz. Alle meine Online-Freunde entwicklen sich weiter, bekommen Jobs, gründen Familien, finden neue Interessen und ich kann das alles nicht nachvollziehen. Also wie man Dinge, die man früher gemocht hat, plötzlich uninteressant werden. Aber so ist das halt - bin halt anders.

Ich habe übrigens kein Festnetz, sondern nur ein Prepaid-Handy für Notfalltelefonate/Terminabsprachen. Telefonieren hasse ich wie die Pest, ich schreibe lieber E-Mails oder so. Von daher... ;-D

f*allegn_ancgelx_73


jau, verstehe das alles ganz gut. *:)

sorry, es geht dann eben etwas off topic hier weiter.... falls es dich nicht stört. Versuche den "Psycho-Aspekt" so gut wie möglich auszuklammern.

Authentisch bist du, und verantwortungsbewußt auch!

Denn, stimmt schon, ob man mit einem Tier (Katze, Hund) mit eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen zusammenleben will, sollte man vorher genaustens überlegen!

Ich war heute ziemlich genervt, weil mein Kater ein paar Stunden auf der Tastatur von meinem PC liegen wollte, und mich biss und schlug, bei dem Versuch, ihn von dort wegzuheben... uargh. Da dachte ich auch kurz: shitte, der Süße nervt mich sehr oft, - auch weil er nachtaktiv ist und morgens um 4 am liebsten spielen will, usw. -

alles soweit sehr richtig durchdacht, von dir. :)z

neee, also ich mag auch die "Stagnation" :-/ glaub ich auch. Auch wenn der Begriff total negativ besetzt ist, ;-) - nennen wir es "Struktur und vorhersehbarer Tagesabläufe"- ohne viel "Aufregung" emotionaler Art. Wer sagt eigentlich, dass wir uns "weiterentwickeln sollen / wollen" in dieser Biographie. ??? - viel wichtiger ist, dass es sich für uns richtig und stimmig anfühlt.

Ich kann wie gesagt, dieses überschaubare Rum-gedümpel gut ertragen, und sehe, genau wie du, (krass) im Bekanntenkreis den Leuten bei ihren unfassbaren Entwicklungen zu (äußerlicher Art!) wie Häuschen bauen, Job optimieren, Kinder kriegen, usw.-

jeder nach seiner Facon.

Ich bin da raus.

Ist überhaupt nicht mein Ding, und reizt mich nullo.

Kinder stressen mich (auch wenn ich einige schon arg süß finde) ziemlich schnell. Etwas nach einer Spiel-stunde brauch ich wieder Ruhe!! Zeit für mich.

however, m.M. nach fällst du nur marginal in das Autismus / Asperger- spektrum. Sind ja alles sehr dehnbare Begriffe, - bei dir wurde es ja von Fachleuten wohl "ausgeschlossen"- nicht falsch, weil echte Autisten ja nicht in der Lage sind, emotionale Situationen zu "erfassen"- und das kannst du ja!

Nur beim "reagieren / agieren" tauchen die Probs auf. *grübel* ":/ - das ist schon somehow krass, darüber werde ich mal nachdenken. Klar, in manchen Situationen sind Worte fast "nicht ausreichend"- sehe ich auch so. Das hab ich aber von mir aus auch den Drang den Betroffenen zu umarmen oder eben "physisch" zu werden, weil es passender ist.

Aber! ganz ehrlich, - z.B. haben mir eikalte Psychoanalytiker mit ihren Anmerkungen zu meiner Person mehr geholfen, als die gefühlsduseligen empathie-süchtigen Psychodoktoren, die noch persönliche Abnekdoten in die Therapie einfließen ließen- die mich über eine emotionale Bindungsschiene "einfangen wollten- da bin ich weg, wie ne Katze. Denn ich will vom anderen nicht mehr, als dass er meine "blind spots" erkennt, benennt und mir vermittelt.

Den Bindungs-scheiß, den Therapeuten oft wollen- ich denke die meisten brauchen eben das Gefühl, gebraucht zu werden- sorry, ist wieder sehr persönlich- aber ich denke mittlerweile, dass fast alle Menschen in Psycho-Berufen die schlimmste Störung haben!!! - kann ich null gebrauchen.

Ich bin ständig im Dialog mit mir. Das reicht soweit.

Ich nehme "Kritik" und "harte Fakten" nur von Leuten an, die ich für überdimensional checkend halte, -ansonsten bin ich auch Weltmeister darin, "auf Durchzug zu stellen".- weil jeder meint es besser zu wissen, was für mich gut ist, z.B.

Du siehst, es gibt zig Parallelen, deshalb bin ich auch in diesem Thread hängengeblieben!!!

Wie können ja, so wie es passt, hier weiterschreiben.

Bin gerade auch in einer "problematischen Phase" und mag oft tagelang nur schweigen.

Alles Gute für dich! :)*

J!uliaxT


Nachdem ich im Beziehungsforum ein paar Beziehungstips von Dir gelesen habe, hätte ich eigentlich gedacht, Du seist recht beziehungserfahren. Zu lesen, dass Du nie eine hattest, ist nun ziemlich beeindruckend :-D

Bzgl. Asexualität: Es gibt da ja nicht nur eine fixe Definition, sondern recht viele verschiedene Unterformen:

[[https://de.wikihow.com/Asexuelle-Menschen-verstehen]]

CvarCameLla


Hallo,

ich will mich jetzt nicht unbeliebt machen, ich habe ein bisschen von dir gelesen Morwena, aber irgendwie passt das nicht so ganz zusammen für mich. Einerseits schreibst du so reflektiert, du scheinst sehr intelligent zu sein uns andererseits - man verzeihe mir den Ausdruck - bekommst du dein Leben scheinbar alleine nicht auf die Reihe.

Du hast doch die Kapazitäten etwas zu ändern, du bist ja nicht dumm, und dennoch fragst du zB nach Mikrowellenrezepten weil du ja dein Essen nicht anders zubereiten kannst, du hast ja auch geschrieben man muss Neues ausprobieren, aber machen tust du das ja nicht wie mir scheint? Du wärst schlau genug dir diese Rezepte selbst zu suchen, auch klug genug herauszufinden wie du abnehmen kannst (du bist ja extrem übergewichtig)...aber irgendwo ist der Knackpunkt dass es eben nicht geht.

Du lebst auf dem Psychatriegelände und kommst nur einmal wöchentlich raus, und das auch nur in Begleitung deiner Eltern...Mir scheint es, dass du einfach so extrem weit von einem normalen Leben, das Menschen in deinem Alter führen, weg bist, dass du auch nicht das Bedürfnis hast eine Beziehung zu führen wie viele Andere. Ich habe den Eindruck, du hast so ein normales Leben (Ausbildung, Arbeit, Sozialkontakte) nicht kennengelernt. Und vielleicht weißt du ja insgeheim, dass es für eine andere Person sehr sehr schwer wäre eine (wie auch immer geartete) Beziehung zu führen, und sagst dir deshalb dass ja alles gut ist so wie es ist.

Das soll weiß Gott nicht böse rüberkommen, ich habe mit solchen extremen Zwängen noch nichts zu tun gehabt, aber gerade jemand der so klug ist wie du sollte sie doch (zumindest teilweise) überwinden können und sein Leben zum Besseren ändern? Diese Zwänge haben ja irgendwann angefangen, kann man sie denn nicht auch umkehren? Kann sein dass ich das Thema nicht ganz umreiße, du hast dir das ja auch nicht ausgesucht...So ein Leben, das ja eigentlich nur virtuell stattfindet, kommt mir jedenfalls sehr traurig vor..

F2orens7iker


Anders als du mag ich übrigens Stagnation. :=o Auch wenn es manchmal frustrierend ist, weil man dadurch auch Beziehungen (freundschaftliche) zerbrechen sieht. Ich bin jetzt 32 und mag immer noch die gleichen Dinge wie mit 16. Ohne Witz. Alle meine Online-Freunde entwicklen sich weiter, bekommen Jobs, gründen Familien, finden neue Interessen und ich kann das alles nicht nachvollziehen. Also wie man Dinge, die man früher gemocht hat, plötzlich uninteressant werden. Aber so ist das halt - bin halt anders.

Was sind das für Dinge, die du immer noch magst?

Wenn ich versuche, mich da hineinzudenken, dann finde ich das einigermaßen beängstigend. Was nicht heißen soll, dass es für dich nicht in Ordnung sein kann. Aber für mich ist Leben erfahrungsgemäß das Gegenteil von Stagnation und das ist wirklich gut so. Gerade bei erwiesenermaßen sehr intelligente Personen würde ich eine brennende Neugier erwarten und die Lust, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen und Stagnation nicht gut auszuhalten (die Neugier könnte natürlich auch durch eine Störung aus dem Autismus-Spektrum beeinträchtigt sein, was du ja für dich ausschließt bzw. ausschließen lassen hast). Ich mag dir hier kein Problem einzureden versuchen, weil du einen grundzufriedenen Eindruck machst und eine schlecht gespielte Zufriedenheit schnell auffällt. Aber diese Dualität von hoher Intelligenz und die Vorliebe für Stagnation geht mir nicht in den Kopf ???

Für mich passt die Stagnation auch zu deinem Attraktivitätsempfinden, was ja ausschließlich auf fiktive Charaktere gerichtet ist, also auch einfach irgendwann "stehen geblieben" sein könnte, denn als Jugendliche ist es ja so ungewöhnlich nicht, erstmal die Unerreichbaren toll zu finden, wie die aus der Boy Group (ok, das ist vielleicht schon ein Schritt weiter, weil das ja echte Kunstpersonen sind). Nur ist das Empfinden 16 Jahre später meist ein anderes.

szensiybejlmanxn99


Ich bin jetzt 32 und mag immer noch die gleichen Dinge wie mit 16.

Kann ich nachvollziehen. Ich mag auch immer noch Dinge, die ich schon z.T. als Zehnjähriger mochte und fröne diesen Dingen immer noch nach (mit Mitte 50). Vieles Neues ist zwar hinzugekommen, dennoch mag ich viele Dinge von damals immer noch: Hobbys, Sport, Essen, Musik, ...

M>or:wenia


Oh nein, wieso wurde das alte Ding denn hier wieder ausgegraben? X-\ Hier gibts doch gar nichts mehr zu besprechen, die Sache ist geklärt. Aber gut, ich antworte trotzdem auf Fragen nochmal. Würde mich aber freuen, wenn der Faden in der Versenkung verschwindet, weil das Thema für mich abgeschlossen und sehr zufriedenstellend geklärt ist. :)z

@ Caramela

Musst dich nicht entschuldigen, du hast doch Recht - da ich eine Betreuung habe komme ich ganz offensichtlich nicht alleine klar. ;-)

Mir scheint es, dass du einfach so extrem weit von einem normalen Leben, das Menschen in deinem Alter führen, weg bist, dass du auch nicht das Bedürfnis hast eine Beziehung zu führen wie viele Andere. Ich habe den Eindruck, du hast so ein normales Leben (Ausbildung, Arbeit, Sozialkontakte) nicht kennengelernt.

Wenn es das wäre würde ich deiner These zustimmen. Aber ich habe ja bis vor einem Jahrzeht ein "normales Leben" geführt. Schule, Uni, Ausbildung. Hatte auch unabhängig davon (Neben-)Jobs. Das ich von dem Leben, was Menschen in meinem jetzigen Alter führen, weit weg bin, stimmt. Aber das war ja früher anders und das Thema dieses Fadens - meine Beziehungen bzw. Abwesenheit davon - drehte sich vor allem darum, dass ich auch in meinem "normalen Leben" so empfunden habe.

Diese Zwänge haben ja irgendwann angefangen, kann man sie denn nicht auch umkehren?

Wenn das so einfach ginge hätte ich das schon lange gemacht. Ich bin seit weit über einem Jahrzehnt in Therpien, habe mehr Therapeuten gehabt als Finger an den Händen, sicherlich über 30+ Medikamente und einige experimentelle Therapiekonzepte ausprobiert... es ist also definitiv nicht so, dass ich mich hier hinsetze und sage "Nö, ich komme klar, ich brauche keine Therapie." Ich bin ja in andauernder Behandlung, obwohl ich als austherapiert gelte. Ich nehme ja auch Medis.

So ein Leben, das ja eigentlich nur virtuell stattfindet, kommt mir jedenfalls sehr traurig vor..

Nö, da muss ich dir widersprechen, aber ich verstehe absolut, dass andere das nicht so sehen wie ich. ;-) Jedem das Seine. Wie in dem Faden hier schon geschrieben habe ich auch im "normalen Leben" meine Zeit lieber virtuell verbracht als draußen und würde, wenn meine Zwänge verschwinden würden, das auch weiter so machen.

@ Forensiker

Was sind das für Dinge, die du immer noch magst?

Das habe ich hauptsächlich auf Bücher, TV-Serien, Videospiele usw. bezogen gehabt. Ich lese unglaublich viel, aber meine Lieblingsbücher sind alles Bücher aus meiner Jugendzeit (und daher ca. 80% auch Bücher speziell für Jugendliche). Ich habe zwar seit Jahren keinen Fernseher mehr, aber das, was ich immer gerne geschaut habe - und jetzt manchmal am PC schaue - sind eben Zeichentrickserien, da ich schlichtweg mit realen Schauspielern nicht so "mitfiebern" kann. Ich finde z.B. die alten Disney-Filme und -Serien super, aber die ganzen neumodischen Remakes mit Schauspielern interessieren mich null, obwohl die Storyline ja die gleiche ist. Klar gibt es ein paar "normale" Filme, die ich mag, aber die sind auch alle älteren Semesters (Independence Day, Bills und Teds verrückte Reise, Evolution...). Und bei Videospielen bin ich an dem ganzen neumodischen 3D-Mist nicht interessiert. Je realer die Charaktere aussehen, desto weniger interessiert mich das Spiel. Deshalb habe ich nur die ganzen alten Konsolen.

Natürlich sind im Laufe der Jahre auch andere Dinge hinzugekommen - siehe Bücher - aber keines davon habe ich so liebgewinnen können wie die "alten" Sachen.

Gerade bei erwiesenermaßen sehr intelligente Personen würde ich eine brennende Neugier erwarten und die Lust, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen und Stagnation nicht gut auszuhalten

Ich war immer ein recht überängstlicher Mensch, aber diese "Stagnation aushalten" ist etwas, was auch mit meiner Erkrankung zusammenhängt. Wenn man Zwänge hat, dann ist alles, was nicht ins normale Muster und in den alltäglichen Tagesablauf passt und neu ist sehr, sehr schlecht; da bekomme ich sofort mehr Zwänge. Absolute Regelmäßigkeit ohne Abweichungen ist das, worin sich Zwangspatienten am besten bewegen können. Das ist also etwas, was von der Erkrankung kommt. Ich würde supergerne z.B. mal in andere Länder reisen, aber wegen meiner Erkrankung ist das nicht möglich.

@ sensibelmann99

:)z @:)

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