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Kleinkind kann nicht alleine mit KV bleiben, wie Umgang regeln?

LWaylax101 hat die Diskussion gestartet


Hallo :-)

Vorab: Es geht hier nicht um mich, sondern um jemand anderen. Es ist so, dass sie getrennt ist vom Kindesvater, dieser aber pychische Probleme hat und deshalb extrem schnell gereizt ist und ihr alle 3 Monate mal mit dem Jugendamt und ähnlichem droht. Sie möchte aufgrund des Kindes ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm beibehalten, was sie zu gefühlten 70% auch haben, aber er streitet sich halt zu gerne. In der Beziehung hat sie sehr oft Sachen für ihn geregelt, weil er mit Mitte 30 kaum was alleine kann. Er möchte einfach in vielen Belangen wie ein Kind behandelt werden, und das hat sie lange auch getan (sieht jetzt selber ein, dass es kontraproduktiv war), hat jetzt aber keine Lust mehr darauf. Er hat sonst keine sozialen Kontakte außer zu seinem Vater und seiner weit weg lebenden Schwester. Natürlich wünscht der Herr, dass sie jetzt noch Dinge für ihn erledigt. Manchmal streitet er sich wegen ihr von wegen sie könnte dieses und jenes doch mal machen. 8-( Er sieht sich generell als das Opfer der Welt und merkt selbst nie, dass er der Auslöser für Probleme, Entfernung anderer Personen von ihm ist. Immer sind die anderen Schuld, und die Welt geht sowieso bald zugrunde. Alle sind irgendwie falsch gestrickt, nur der werte Herr hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Nach einer Psychotherapie seinerseits hat sie mal seine Diagnose gefunden, in der stand, dass er starke narzisstische Züge hat.

Soweit, sogut. Das Problem ist, dass das Kind jetzt 2 Jahre alt ist und sie kein distanzierteres Verhältnis zu ihm ''aufbauen'' kann, weil sie ihn nicht mit ihr alleine lassen kann. Er kann einfach nicht auf sie aufpassen und verliert schnell die Geduld. Außerdem widmet er sich am liebsten seinem Laptop und seinem Smartphone, so dass nicht länger als 5 Minuten mit ihr gespielt wird (oft genug selbst mitbekommen). Er kann weder für sich Verantwortung übernehmen, noch für andere. Sie meint, sie würde das noch freundschaftliche Verhältnis gerne auf das Nötigste einschränken, kann es aber erst, wenn sie groß genug ist, dass sie ihn auch mit ihm alleine lassen kann. Wann das genau sein soll, das weiß sie selber nicht. Das Kind möchte ja auch seinen Vater oft sehen, und ohne Beisein meiner Schwester ist das halt nicht möglich. Den Vater möchte sie ihr auch nicht nehmen.

Ich sehe einfach, wie sehr sie unter dem Druck von ihm und den Streitereien leidet. Ich frage mich, wie andere getrennte Paare das zb regeln, deren Kind sehr klein ist und die sich nicht mehr gut verstehen? Kann mir hier irgendjemand vielleicht Ratschläge geben, die ich ihr mitteilen kann? Sie kann es selber kaum abwarten, bis sie ihn endlich nicht mehr so oft ertragen muss.

Antworten
L;ay'la101


Ach ja, noch was: Der Vater hat seit vielen Jahren starke Depressionen, weshalb er kaum etwas hinbekommt. Ist auch schon immer arbeitslos gewesen. Ist halt auch ein Grund, wieso er es nicht hinbekommt, sich so um das Kind zu kümmern, wie es eigentlich erforderlich ist.

L-aRylFa101


Für eine Psychotherapie sieht er keinen Bedarf, er ist ja kerngesund und viele andere Menschen sollten sich doch mal therapieren lassen. :)D

s<tarKlightx08


Bei uns ist die Situation ähnlich. Wir haben mittlerweile begleiteten Umgang übers Jugendamt. Vielleicht kommt das für deine Schwester auch in Frage.

Szumi\Klexe


weil sie ihn nicht mit ihr alleine lassen kann. Er kann einfach nicht auf sie aufpassen und verliert schnell die Geduld

Ist das Wohl der Kleinen gefährdet, wenn sie beim KV ist (ohne die KM)? Beaufsichtigt er sie gar nicht, lässt sie alleine im Zimmer, wo sie sich evtl verletzen könnte oder wird er, wenn er ungeduldig wird, unangemessen laut oder gar handgreiflich dem Kind gegenüber?

Was sagt die Kleine über ihren Vater (sie ist ja schon 2 und kann ja hoffentlich schon ein bisschen reden, geht sie gerne zum KV?)

Wer hat die Besuchszeiten/Besuchsintervalle angeordnet bzw ausgemacht? Ist das eine Übereinkunft zwischen KV und KM oder wurde im Zuge der Trennung der Kontakt des KV zum Kind gerichtlich geregelt?

Wenn die KM Angst um ihr Kind hat, weil der KV psychisch instabil ist, würde ich an ihrer Stelle das über das Gericht bzw Jugendamt regeln (es gibt ja die Möglichkeit, dass er die Kleine nur unter Aufsicht eines Mitarbeiters des JA sehen kann...).

Allerdings muss ich ehrlich sagen, ich habe den Eindruck, Du webst hier unterschiedliche Problematiken zusammen:

1) der KV hat psychische Probleme und will keine Therapie

2) er verhält sich im Umgang mit der Tochter nicht gemäß ihren Bedürfnissen (laut Dir und der KM)

3) er streitet zwar mit der KM, will aber, dass sie seine Angelegenheiten weiterhin regelt, weil er es nicht kann (oder will?)

4) KM wird das Ganze zuviel, auch weil sie wg der Kleinen ein gutes Verhältnis zum KV aufrechterhalten möchte

zu 1) solange er nicht sich und/oder Mitmenschen gefährdet, kann ihn niemand zu einer Therapie zwingen.

zu 2) Wie habt ihr erfahren, dass er ohne "Aufpasser" nicht auf seine Tochter achtet? Verhält er sich vllt schnell genervt, weil eben die KM auch "ständig" dabei ist? Will ER seine Tochter überhaupt sehen?

zu 3) Was, wenn die KM sich einfach weigert? Wenn er die Tochter als Druckmittel einsetzt (droht mit JA...), dann geht es ihm ja eh nicht ums Kind und der Kontakt kann und soll weiter unterbunden werden.

zu 4) ergibt sich aus der Lösung von 3.

Auf jeden Fall würde ich an ihrer Stelle eine neutrale, dritte Partei zur Klärung hinzuziehen (JA, Familienberatung... etc). Ein direkter Dialog scheint zwischen den beiden ja nicht mehr zu funktionieren.

Stun:flowTer_7x3


Ich würde auch sagen: Begleiteter Umgang übers Jugendamt. Verstehe die angst der Mutter auch nicht, dass der KV sie mit Drohungen bzgl. Jugendamt so einschüchtern kann...

L*aylak101


@ starlight08

Wie läuft das denn dann bei euch ab, wenn ich fragen darf?

@ SumiKlee

Ist das Wohl der Kleinen gefährdet, wenn sie beim KV ist (ohne die KM)? Beaufsichtigt er sie gar nicht, lässt sie alleine im Zimmer, wo sie sich evtl verletzen könnte oder wird er, wenn er ungeduldig wird, unangemessen laut oder gar handgreiflich dem Kind gegenüber?

Es ist mal vorgekommen, dass er ihr Obst geschnitten hat (von selbst macht er sowas nicht, musste darum gebeten werden) mit einem Fleischmesser und den Teller mit dem Messer neben ihr liegen gelassen hat. Auch, wenn er es nicht absichtlich gemacht hat, ist er einfach extrem schusselig. Mich wundert es, dass er noch nie eine Wohnung abgefackelt hat, indem er den Ofen angelassen hat.

Dann waren wir einmal zu viert spazieren im Wald. Es hat morgens stark geregnet, überall war es matschig und nass. Die kleine hatte zwar Gummistiefel an, aber da es einigermaßen warm war, nur ein Shirt mit Strickjacke und ne normale Leggins. Meine Schwester lieft weiter voraus, um was zu gucken, ich weiter hinten, weil ich mit einer Freundin telefoniert habe. Er hat also auf sie ''aufgepasst'', was so ablief: Sie lief mit ihren 1 1/2 Jahren auf eine Pfütze zu, er rief ihr kaum hörbar hinterher in normalen Schritttempo und ließ sie einfach in die große Pfütze reinfallen, sodass sie pitschnass wurde und wir den Spaziergang abbrechen mussten. Von weit hinten habe ich genau sehen können, dass es noch ungefähr 8m bis zur Pfütze waren. Er hätte ihr locker (immerhin sich 1 1/2 Jahre alte Kinder jetzt nicht SOOO schnell) hinterherlaufen können, hatte aber keinen Bock dazu.

Er ist einfach unachtsam aufgrund von Desinteresse, guckt lieber ins Handy rein.

Was sagt die Kleine über ihren Vater (sie ist ja schon 2 und kann ja hoffentlich schon ein bisschen reden, geht sie gerne zum KV?)

Sie empfindet ihm schon gegenüber große Zuneigung. Allerdings weint sie, sobald ich und meine Schwester mal länger als vielleicht 10 Minuten aus einem Raum sind. Macht sie bei mir nie. Alle paar Wochen passe ich schonmal 2-3 Stunden auf sie alleine auf - vermissen tut sie ihre Mama zwar zwischendurch, aber weint ihr nicht hinterher, weil ich sie auch aktiv ablenke und ausgiebig mit ihr spiele.

Wer hat die Besuchszeiten/Besuchsintervalle angeordnet bzw ausgemacht? Ist das eine Übereinkunft zwischen KV und KM oder wurde im Zuge der Trennung der Kontakt des KV zum Kind gerichtlich geregelt?

Es wurde noch mit keinem Ansprechspartner geredet. Sie verabreden sich, wenn die kleine ihren Vater vermisst oder er meine Schwester fragt, ob sie mit ihm mal Möbel angucken fährt oder sowas, da der Herr keine 30 Minuten mit der Bahn fahren möchte. Gut, meine Schwester lässt sich auch manchmal darauf ein, weil es ihr halt schon wichtig ist, ein gutes Verhältnis zu ihm zu haben. Frage mich, wie lange sie das noch durchziehen möchte. Obwohl sie ihn nicht mehr liebt, habe ich das Gefühl, sie hängt noch ein wenig an ihm. Er ist ihrer aber absolut nicht wert und es ist traurig, mit anzusehen, wie er sie unter Druck setzt, sie in die Mutterrolle ihm gegenüber fast zwingen will und ihr hin und wieder droht und einfach nur Ballast darstellt.

Vermutlich wird sie noch lange nicht das Jugendamt konsultieren, da sie auch Angst vor seiner Reaktion hat. Das Problem sieht sie auch darin, dass sein Vater z.B. sehr viel Geld hat und top Promianwälte kennt. Sie hat Angst, dass er ihr das Kind dadurch wegnehmen könnte, dass diese Topanwälte irgendwas drehen könnten, wodurch sie und das Verhältnis zu ihrer Tochter zu enormem Schaden kommen.

Außerdem hat sie dadurch, dass sie noch ein wenig an ihm hängt, auch Angst davor, für immer den Kontakt zu ihm zu verlieren. Ich frage mich als AUßenstehende, was SIE mit solch einem nichtszutzigem Trottel möchte, der meint, über allem zu stehen, aber das beeinflusst ja nicht ihre verbliebenden Gefühle für ihn. Da unsere Eltern sich früher bekriegt haben, will sie auch nicht , dass ihre Tochter sowas erfährt. Meine Schwester würde zum Beispiel nie den Vater ihrer TOchter vor ihr schlechtreden oder sie instrumentalisieren, aber er würde das - ganz sicher. or einigen Wochen meinte er mal in einer sehr depressiven Verstimmung, dass er seiner Tochter gerade ein Buch schreibt über seinen Leidensweg und die Wahrheit über ihre Mutter %:| Er will halt noch mit ihr zusammen sein und hegt einen immer wieder subtil durchscheinenden Groll gegen sie, weil sie nicht mehr mit ihm zusammen sein will und ihm auch schon oft gesagt hat, dass sie ihn nicht mehr erträgt und er doch bitte eine Therapie machen soll, damit er sich nicht in seine düsteren Gedanken hineinsteigert. Aber nein, er ist ja das Opfer der Welt, und da sie seine Welt war für viele Jahre und ihn verlassen hat, hat sie seine Welt zerstört und ihm halt das genommen, was ihm sehr wichtig war - so einfach ist es für ihn. Manche Menschen brauchen halt jemanden oder etwas, dass sie aus dunklen Gedanken rausholt, er hat aber gar nichts. Er ist absolut fragil und will es nicht einsehen und erzählt meiner Schwester auch alle paar Wochen mal von seinen Suizidgedanken. Er ist selbst zu blöd dafür, Überweisungen zu tätigen alleine per PayPal, obwohl er absolut oft im Internet rumhängt. Dann durfte sie sich einen langen Text darüber durchlesen, dass man diesen scheiß Konzern vernichten müsse und so einen Kram. Früher hat sie ihm gesagt, er soll sie damit in Ruhe lassen, jetzt ignoriert sie sowas und geht nicht mehr drauf ein, und er ist sauer deshalb. Der Typ tickt nicht mehr richtig, und es macht mich wütend und traurig, dass er ihren Seelenfrieden so stört. Ich will irgendwas tun, ich weiß aber nicht, was. Um so einen großen Schritt zu gehen, wie zum Jugendamt zu gehen, davor hat sie zu große Angst bzw. vor den möglichen Konsequenzen. Er würde mit sicherheit Lügen verbreiten und sie als böse Hexe darstellen. Schon klar, das Gericht braucht Beweise, um sowas anzuerkennen, aber da es meiner Schwester nicht so gut geht momentan (auch wegen anderen Dingen), hat sie auch große Panik vor dem enormen Stress, den solch ein Gerichtsstreit mit sich bringen würde. Und sie hat Angst davor, dass ihr Ex der Tochter Mist über sie erzählt und seine Negativität sich auf sie abfärbt.

Sorry, bin etwas abgeschweift.

zu 2)** Wie habt ihr erfahren, dass er ohne "Aufpasser" nicht auf seine Tochter achtet? Verhält er sich vllt schnell genervt, weil eben die KM auch "ständig" dabei ist? Will ER seine Tochter überhaupt sehen?

Naja, zum einen gab es dann auch mal ne Situation, in der meine Schwester einkaufen war und ich auf die kleine aufgepasst habe, weil ich dort geschlafen habe (haben or ner Zeit weiter weg gewohnt). Ich wollte was kochen, also habe ich ihm das damalige Baby gegeben. Nicht mal 5 Minuten später kam er dann und meinte, pass du mal bitte auf, ich muss eben was erledigen. Habe dann ne Minute später gesehen, dass er Game of Thrones geguckt hat >:( Als meine Schwester zu Beginn der Babyzeit noch bei ihm gewohnt hat, war sie einmal fürchterlich krank. Er hat ihr einmal Tee gekocht und sich ansonsten vor den PC gepflanzt, sie hat immer mal wieder am Telefon geheult, dass er sie damit alleine lässt. Sie hat sich gezwungenermaßen aufgerafft, um wenigstens etwas mit dem Baby zu spielen. Sie hat ihn darum gebeten, ihr doch mal das Baby abzunehmen, aber alles war zu viel für ihn. Diese Mimose ist einfach nur ekelhaft. Werde schon wieder wütend, wenn ich dran denke, sorry...

Er ist genervt, wenn er ganz alleine Verantwortung übernehmen muss. Wenn er sich mal irgendwo bewirbt (was eh nie was wird), schläft er die ganze Nacht davor vor Aufregung nicht, meine Schwester musste ihn immer hinfahren und abholen und trösten. Der Typ ist einfach ein Riesenbaby. Als er vor einigen Wochen meiner Schwester hinterhergezogen ist in unseren Wohnort, musste sie unbedingt mit zur WOhnungsbesichtigung, zu allem einfach. Er kriegt nichts alleine hin, höchstens essen kann er den ganzen Tag alleine (wird immer dicker und erzählt stolz, wie viel er abgenommen hat) und sich Serien im Internet angucken.

zu 3)** Was, wenn die KM sich einfach weigert? Wenn er die Tochter als Druckmittel einsetzt (droht mit JA...), dann geht es ihm ja eh nicht ums Kind und der Kontakt kann und soll weiter unterbunden werden.

Dass es ihm bei Drohungen nicht wirklich ums Kind geht, hat sich schon lange herauskristallisiert...

Gibt es denn irgendwas, was ich tun könnte als Außenstehende? Sollte ich mich vielleicht mal vom Jugendamt beraten lassen, und ganz anonym mich vorstellen und die Situation vortragen?

s9tParli<g ht08


Bei uns waren auch einige Vorfälle die meinem Sohn nicht gut getan haben. Ich bin dann zum Jugendamt zu einem gemeinsamen Gespräch allerdings war der Papa kein bisschen kooperativ und ist vor Gericht. Da wurde dann zum zweiten Mal begleiteter Umgang vereinbart.

Nun ist es so das wir einmal die Woche für zwei Stunden zum Kinderschutzbund fahren. Am Anfang war ich immer dabei und nun bringe und hole ich ihn nur noch. Es ist immer eine Erzieherin dabei, die den Umgang begleitet.

SAu(nfloDwer_7x3


Geld, Promianwälte usw.: Lasst Euch nicht einschüchtern. Selber aktiv werden, selber Unterstützung anfordern. So schnell kann niemand ein tragfähiges Lügenkonzept aufbauen und Familiengerichte kennen die Dramen und Taktiken durchaus...

Pklüs2cPhbihest


Wer bezahlt den für den Mann, der Vater oder das Amt?

Sicher, dass der Vater Bock hat wegen dem Sohn einen Haufen Geld an Promianwälte zu zahlen?

Zuyda


Sorry aber jemand der

starke narzisstische Züge

-falls das wirklich diagnostisch von einem Facharzt bescheinigt wurde, wird sich nicht so einfach bequemen und seiner Ex und Kind zuliebe plötzlich freundlich , im Umgang mit dem Kind besonnen, einfach nett, zuvorkommend, einsichtig und lösungorientiert agieren. Und sicher bald endlich Verantwortung übernehmen....NICHT.

Der Typ ist erwachsen und lässt sich von der EX herumkutschieren und sie tut es auch noch, aber ärgert sich insgeheim , hofft die Leute werden schon selber ihre Fehler erkennen und korrigieren ? ...äh...nö.

Und dieser welche schon gar nicht ....warum ?

das liegt buchstäblich in der Natur eines Narzissten.

Der wird weiterhin deiner Schwester an der Backe kleben und versuchen für sich das bestmögliche Outcome zu erreichen. Der wird immer weiter fordern, sich keinen Finger breit kümmern, schließlich zählen für Narzissten die Mitmenschen nur in dem Masse als sie demjenigen Bestätigung, Zuwendung, etc. etc. entgegenbringen. Fällt das weg ist das Interesse ganz schnell erloschen. Deine Schwester scheint von sich aus auch keine Person zu sein die leicht Grenzen setzen kann und sich ihrer Grenzen bewusst ist...der wird immer weiter drüber latschen und sie hat im Endeffekt zwei Kinder an der Backe...Sie wünscht sich dass sie ein normales Verhältnis zum KV hat und der ein inniges zu seiner Tochter....nur dass widerspricht dem Interesse eines Narzissten. Der will sich nicht anstrengen. Der will betüdelt werden- scheinbar in diesem Fall - oder bewundert. Auf jeden Fall be-kümmert.

Das geht nicht gut.... :|N

Aber nein, er ist ja das Opfer der Welt, und da sie seine Welt war für viele Jahre und ihn verlassen hat, hat sie seine Welt zerstört und ihm halt das genommen, was ihm sehr wichtig war - so einfach ist es für ihn.

ja, klar, Opfer....

Wenn SIE geht, hat ER ist niemand mehr den er manipulieren, einspannen etc. kann..

Leider scheint SIE dieses Spiel auch zu brauchen, oft ist es doch ein Gefühl des Wichtig seins , des gebraucht werdens und unersetzlich seins, selbst wenn so eine Beziehung schon extrem belastend wird....bis zum kompletten Zusammenbruch dauert es oft eben noch und selbst da hören viele "Kümmerer" oder "Versorger" nicht auf...

Er ist absolut fragil und will es nicht einsehen und erzählt meiner Schwester auch alle paar Wochen mal von seinen Suizidgedanken. Er ist selbst zu blöd dafür, Überweisungen zu tätigen alleine per PayPal, obwohl er absolut oft im Internet rumhängt.

ist er nicht, selbst wenn an das nicht weiß kann man es googeln oder man kann zur Bank gehen und fragen. Deine Schwester ist nur zu verblendet zu erkennen dass er sie einfach immer wieder einspannt.

mal von seinen Suizidgedanken

ah ja, zum Schluss wenn nix mehr geht, die gute alte - dann bring ich mich eben um Nummer...nix als emotionale Erpressung.

Wer so agiert...sorry aber da kann man sich die Hoffnung vom verantwortungsvollen Papa abschminken.

Erst mal bei Gericht nur mehr begleitete Treffen beantragen, außerdem nicht mehr für ihn Fahrer, Bankier, Steuerberater etc spielen ...er wird's lernen. Oder eben nicht, dann gibt's eben keine Möbel und ne Mahnung von der Bank.

Oder wie lange will deine Schwester noch zwei Kinder handeln ?

Papa sollte eigentlich Verantwortung mit Mama teilen, nicht eifersüchtig versuchen genauso viel Zeit von Mama zu beanspruchen wie ein Kleinkind... :|N

Nur braucht in der Regel der Partner eines so besitzergreifenden Menschen selbst ne Therapie...das lässt nämlich auch kein gesunder Mensch mit sich machen.

und dann sehen, ob er dann noch Interesse an seiner Tochter hat, auch ohne dass es eigentlich nur Kontakt hält um den Ex-Partner weiter emotional anzuzapfen .

LJayEla1x01


Wer bezahlt den für den Mann, der Vater oder das Amt?

Sicher, dass der Vater Bock hat wegen dem Sohn einen Haufen Geld an Promianwälte zu zahlen?

Noch zahlt er für sich selber. Hat vor einigen Wochen das Haus seiner verstorbenen Mutter verkauft und sich den Betrag mit seiner Schwester geteilt. Es ist eher ein kleines Erbe. Davor hat das Amt gezahlt und sein Vater ihm auch oftmals ein paar hundert Euro zugesteckt im Monat - und zwar mindestens 15 Jahre lang. Hat seine Unselbstständigkeit also aktiv mitgefördert, sowie seine Schwester, die ihn nie und nimmer kritisiert. Wenn meine Schwester ihn mal nicht zu nem Bewerbungsgespräch fahren wollte oder sowas, hat seine Schwester sich bei ihr beschwert, wenn sie das mitbekommen hat. Er wurde andauernd wie ein Kleinkind behandelt und ist nie erwachsen geworden, weil ihm jedwede Verantwortung übernommen wurde.

Sicher, dass der Vater Bock hat wegen dem Sohn einen Haufen Geld an Promianwälte zu zahlen?

Ich glaube, der würde alles tun, damit sein Sohn glücklich ist. Er hat sich jahrelang nicht um ihn gekümmert nach der früheren Scheidung, hat wahrscheinlich immer noch ein schlechtes Gewissen, weshalb er ihm alles zahlen würde. Mit Sicherheit würde er ihm top Anwälte zahlen.

LJayl]a1x01


Habe meiner Schwester heute vom begleiteten Umgangsrecht erzählt. Sie zeigte sich genervt und meinte, dass sie lieber mit ihm bei ihrer Tochter ist, als ihn alleine mit ihr zu lassen - auch wenn jemand vom Jugendamt dabei wäre. Sie hat halt genaue Vorstellungen von Erziehung und möchte sich nicht von ihm dazwischen funken lassen, weil er zu viel falsch macht.

Ich denke mal, ihr Leidensdruck ist noch nicht groß genug, und vielleicht muss es mal so richtig knallen. Finde es schon schade, dass sie sich nicht einmal präventiv beraten lassen möchte. Ich habe ehrlich gesagt kein Verständnis dafür, wenn jemand leidet, die Möglichkeit hat, etwas dagegen zu unternehmen und diese nicht wahrnimmt. Demnächst, wenn der Typ mal wieder Stress macht, werde ich ihr das auch sagen und es mir nicht mehr anhören. Sie sollte sich endlich mal professionel beraten lassen und aktiv gegen das Problem vorgehen.

SEulnfl.owegr_7x3


Tja, wennsie so sehr die Kontrolle behalten will... Der Kindsvater mag eine Niete sein, aber gurndsätzlich gehört auch bei völlig vernünftigen Vätern dazu, dass die Mütter mal locker lassen.

KTletXterQpflanvzex80


Sie hat halt genaue Vorstellungen von Erziehung und möchte sich nicht von ihm dazwischen funken lassen, weil er zu viel falsch macht.

Damit misstraut sie aber nicht nur ihm, sondern auch der Person vom Jugendamt. Und ich frage mich generell, ob genaue Vorstellungen immer so sinnvoll sind, besonders wenn es um begleitete Treffen geht. ist das ein Vorwand oder was für spezielle Vorstellungen sind damit genau gemeint, irgendwie sprengt das meine Vorstellungskraft.

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