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Als Katzenmensch einen Hund akzeptieren, möglich?

S[chw?arz6}66 hat die Diskussion gestartet


So, das ist glaube ich das erste Mal, dass ich mich selbst an dieses Forum wende.

Ich mochte schon immer Katzen, von jüngsten Kindheitstagen an. Zu Hunden hatte ich nie einen Bezug, ich hasse sie nicht, streichel auch mal einen, würde aber keinen ständig um mich rum haben wollen. Allerdings verbinde ich viel Ekel mit Hunden, wie sie riechen, wenn sie nass sind, dass sie rumspeicheln, wie der Kot riecht, das sie sich schütteln und damit alles besudeln, wenn sie nass sind, dass sie den ganzen Tag durch Kot und Urin anderer Hunde laufen und dann ab auf die Couch, dass sie einen anspringen und so weiter. Mich würgt es teils schon beim Gedanken an die ein oder andere aufgezählte Sache. Hunde kommen eigentlich auch nicht bei mir in die Bude.

Nun ist es so, dass ich vor etwa einem Jahr eine Frau kennengelernt habe, die eigentlich garnicht meinem Beuteschema entspricht, sie ist älter als gewöhnlich (Ich 40, sie 31), voll tätowiert (mit sowas konnte ich nie etwas anfangen), bis aufs Gesicht. Sie ist superlieb, hört zum größten Teil auch die Musik, die ich höre, hatte in der Vergangenheit wohl nur komische Typen (ihre Aussage), selbiges bei mir mit den meisten Frauen. Ich habe sie auch ab und an schon in Klubs und auf Konzerten getroffen, auf denen ich nicht mit ihr gerechnet hätte, positive Überraschung. In den letzen Wochen hat sich der persönliche Kontakt zwischen uns intensiviert, wir waren was trinken, gehen diese Woche zusammen auf ein Konzert, schreiben sporadisch über Whatsapp, liken gegenseitig unser Zeugs bei Facebook und sehen uns einmal wöchentlich sowieso kurz, da sie in einer gesundheitlichen Einrichtung arbeitet, die ich besuchen muss. Sie wohnt und arbeitet bei mir um die Ecke, was ich echt mal geil finde. Alles in allem ist es aber noch viel zu früh um zu sagen, ob sich mehr entwickelt, trotzdem mache ich mir bereits Gedanken darüber, was wäre, wenn...

Sie hat einen Hund! :-o

Wenn wir bei ihr wären (was jedoch noch nicht vorkam), würde ich das natürlich akzeptieren, ihre Wohnung, ihre Regeln, obwohl ich weiß, dass der Hund auch mit ins Bett darf, was mich schonmal anekelt.

Aber was ist, wenn wir mal bei mir sind? Klar würde ich über meinen Schatten springen und hier könnte meinetwegen auch ein Hundekörbchen stehen. Aber: Der Hund dürfte nicht ins Bett, nichtmal ins Schlafzimmer, am liebsten nichtmal auf die Couch. Gassi, füttern und alles weitere wären natürlich auch ihre Sache, kann man sowas verlangen oder ist man dann gleich der Arsch, auch auf Dauer gesehen? Hat jemand schonmal so etwas durch und den Hund zum Schluß vielleicht sogar gemocht? Oder ist so eine Beziehung gleich zum scheitern verurteilt?

Ich empfinde so ein Tier zudem auch immer als Hinderungsgrund für Unternehmungen, allerdings weiß ich, dass sie genug Leute hat, bei denen sie den Hund auch mal lassen kann.

Ich bin hin und her gerissen, beim Punkt Hund zermartert sich mein Hirn, ob ich für eine Beziehung mit ihr bereit wäre oder ich es doch lieber gleich lassen sollte. ":/

Sie weiß von diesen Gedanken nichts, es ist auch noch viel zu früh, sie darauf anzusprechen.

Ich selbst habe kein Tier, da ich zu viel unterwegs bin und das keinem Tier zumuten möchte. Aber wenn, dann wärs natürlich ne Katze. ;-D

Antworten
S[tieg1La}rsxson


Meinungen können sich ändern.

Will meinen, bevor nix konkret ist, macht es doch nicht viel Sinn sich seinen Kopf drüber zu zerbrechen ob man den Hund akzeptieren kann oder nicht.

Bei mir wäre ein Hund kein Hindernis, habe selbst einen.

tgomixne


Hallo *:)

Ich kann Dich ansatzweise nachvollziehen, denn auch ich bin ein absoluter Katzenmensch. Allerdings mag ich generell auch Hunde (irgendwie mehr als Du ;-) )

Ja, ich hatte mal eine Beziehung zu einem Hundenarr, die ganze Familie hatte Hunde. Die durften alles, einige waren auch etwas griesgrämig zu Menschen (außer Frauchen bzw. Herrchen). Seiner / unser war aber superlieb :)z

Aber Ja: alle Hunde, die ich je kennengelernt habe, stanken. Das ist für Katzenmenschen, deren Mitbewohner meist noch nicht mal Mundgeruch haben, geschweige denn Fellgeruch, schon gewöhnungsbedürftig...

Hunde sind sehr anders als Katzen, das stimmt. Sie stellen auch andere Anforderungen. Aber ihr Wesen hat sooo viel zu bieten! Diese Freude, wenn Du nach Hause kommst oder mit dem Hund Gassi gehst, einfach unbeschreiblich schön x:) Die positive Zugewandheit eines Hundes muss man erleben, um es zu verstehen, was "der beste Freund des Menschen" seinen Menschen für eine Bereicherung bietet. Sperr Dich nicht von vornherein gegen ihren Hund. Lerne ihn / sie kennen. Was für einer ist es denn, weißt Du das schon?

Praktisch ist auch, dass sie kommen, wenn man sie ruft, dass sie mit im Zug / Auto fahren können, dass man mit ihnen lange Unternehmungen machen kann. Allerdings muss man sie auch mitnehmen, denn sonst sind sie traurig - und ein trauriger Hund kann gucken, dass man echt ein schlechtes Gewissen bekommt. Mal irgendwo abgeben, wo es ihm gut geht, ist okay. Aber immer werden das sowohl sie wie auch der Hund nicht wollen. Vielleicht auch Du dann nicht mehr ;-)

Try it! :)*

E`lafReDmi2ch081x5


Versuch dich doch mal dieser unbekannten Spezies vorsichtig zu nähern und damit evtl. Vorurteile abzubauen.

z.B. hiermit: [[https://www.youtube.com/user/gohanthehusky/videos]].

Ich habe weder ein Problem mit Katzen, noch mit Hunden. Aber was mir immer wieder auffällt: Wohnungen/Häuser in denen Katzen leben riechen immer unangenehm (nach Katze). Das ist mir bei Wohnungen/Häusern von Hundebesitzern noch nie aufgefallen.

Wer mit einer volltätowierten Metal-Braut klar kommt, der schafft auch jeden Hund. ;-D

w2hatraZtragexdy


Das ist für Katzenmenschen, deren Mitbewohner meist noch nicht mal Mundgeruch haben, geschweige denn Fellgeruch, schon gewöhnungsbedürftig...

Ähm natürlich riechen Katzen. Und abgefallene Katzenhaare fangen allein aus chemischen Gründen sogar recht schnell an zu "stinken". Ob man den Geruch der Katze an sich mag, ist eine andere Frage - ich finde ihn meistens ganz angenehm - aber das sie nun nach nichts riechen würden, ist dezent übertrieben. ;-)

G>rotBtixg


Mal als Nebeninfo:

Mein Hund, der nach Stieg Larsson benannt ist, stinkt nicht. Auch nicht wenn er nass ist. Und er latscht auch nicht in andere Hundescheisse, sondern läuft elegant drüber. Sabbern tut er auch nicht. Riechen und sabbern kommt halt auf die Rasse an. Und man kann einem Hund auch beibringen, sich auf Komando zu schütteln. Auch anspringen ist Erziehungssache.

Und wenn du keinen Hund im Bett oder auf der Couch haben willst bei dir zu Hause, so ist das in Ordnung, kann Hund durchaus lernen, dass er das halt in deiner Wohnung nicht darf. Ganz aus dem Schlafzimmer verbannen könnte evtl. schwierig werden, sind halt Rudeltiere.

t-om`in)e


Dann rieche ich das wohl nicht mehr ;-D

G%rotxtig


Und bei Freigängerkatzen weisst du überhaupt nicht, wo sie draussen durchgelatscht sind.

EClafRMemic{h0815


Unser Hund hat eine eigene Couch im Schlafzimmer...

m;nEef


Sie hat einen Hund!** :-o

NEIN, ist nicht wahr :-o

Vielleicht findest du einfach mal raus, ob sie nicht vielleicht eh selbst vom Schlag "Ich mag meinen Hund, aber Bett ist Sperrzone" ist. Solls auch geben. Aber ehrlichgesagt halte ich die Überlegung für dramatisieren und grübeln über ... ungelegte Eier...

Ähm natürlich riechen Katzen. Und abgefallene Katzenhaare fangen allein aus chemischen Gründen sogar recht schnell an zu "stinken". Ob man den Geruch der Katze an sich mag, ist eine andere Frage - ich finde ihn meistens ganz angenehm - aber das sie nun nach nichts riechen würden, ist dezent übertrieben. ;-)

Dass Katzenhaare stinken und nach dem Ausfallen noch mehr stinken, habe ich noch nie erlebt.

Aber was mir immer wieder auffällt: Wohnungen/Häuser in denen Katzen leben riechen immer unangenehm (nach Katze). Das ist mir bei Wohnungen/Häusern von Hundebesitzern noch nie aufgefallen.

Das auch nicht.

kIleiYner_rdrac+heensWterxn


Also ich hatte schon Hunde und Katzen und - beide stinken!

Natürlich riecht es in einem Tierhaushalt immer auch etwas nach Tier!

Mein Katze ist Freigängerin, die schleppt tote, halbtote und lebende Mäuse an - das ist eklig.

Wenn ihr was nicht passt, dann pisst sie irgendwo hin - das ist auch eklig.

Außerdem geht sie trotz Freigang sehr gerne zu Hause auf's Klo- das stinkt erbärmlich und nachdem sie jetzt eine ältere Dame is, stinkt sie auch aus dem Maul. Sie haart alles voll und zwar überall, weil sie spätestens wenn sie alleine ist überall rumturnt.

Mein Hund hat natürlich nach Hund gerochen, gesabbert hat sie nicht, das ist ja rasseabhängig und wenn sie nass war, musste sie bis sie trocken war im Körbchen liegen. Als sie älter wurde hat sie ähnlich aud dem Maul gerochen wie die Katzen, die schenken sich da nix.

Sie benutzte natürlich keine Katzenklo, also fällt diese Gestanksquelle schon mal weg und warum ein Hund im Freien jetzt durch mehr Dreck laufen sollte als eine Katze erschliest sich mir nicht.

Mein Hund wollte nie ins Bett - ganz im Gegensatz zur Katze.

Also ich glaub, du hast ganz schöne Vorurteile Hunden gegenüber ;-)

m:nef


Wenn ihr was nicht passt, dann pisst sie irgendwo hin - das ist auch eklig.

Sorry, das ist aber einfach nicht normal

S+chwaOrz66x6


Vielen Dank für euer bisheriges Feedback, das entspannt mich doch schonmal etwas! :)z

Will meinen, bevor nix konkret ist, macht es doch nicht viel Sinn sich seinen Kopf drüber zu zerbrechen ob man den Hund akzeptieren kann oder nicht.

Finde ich doch, ich muss das ja auch mit mir selbst ausmachen, ob ich weiteres in Richtung Beziehung zulasse bzw. meine Bemühungen intensiviere.

Aber Ja: alle Hunde, die ich je kennengelernt habe, stanken. Das ist für Katzenmenschen, deren Mitbewohner meist noch nicht mal Mundgeruch haben, geschweige denn Fellgeruch, schon gewöhnungsbedürftig...

Und ich bin sowieso leider extrem geruchsempfindlich, ich rieche oft auch Dinge, die andere nicht riechen.

Aber ihr Wesen hat sooo viel zu bieten! Diese Freude, wenn Du nach Hause kommst oder mit dem Hund Gassi gehst, einfach unbeschreiblich schön x:) Die positive Zugewandheit eines Hundes muss man erleben, um es zu verstehen, was "der beste Freund des Menschen" seinen Menschen für eine Bereicherung bietet. Sperr Dich nicht von vornherein gegen ihren Hund. Lerne ihn / sie kennen.

Naja, das gleiche sagen Katzennarren auch über Katzen ;-D

Was für einer ist es denn, weißt Du das schon?

Hab ich schonwieder vergessen, finde den entspr. FB-Post gerade auch nicht. Sieht aus wien Fuchs, mittelgroß und eine Sie, glaube ich.

Aber was mir immer wieder auffällt: Wohnungen/Häuser in denen Katzen leben riechen immer unangenehm (nach Katze). Das ist mir bei Wohnungen/Häusern von Hundebesitzern noch nie aufgefallen.

Ich sehs genau andersrum, kenne sogar Autos und Garagen, die extrem nach Hund riechen. Leider gibt es aber wirklich auch Katzenwohnungen, die nach Urin riechen, das liegt dann meist an falscher Katzenstreu und/oder überfülltem Klo, also am Besitzer...

Wer mit einer volltätowierten Metal-Braut klar kommt, der schafft auch jeden Hund. ;-D

Immer diese Stereotypen... ;-D

Sicher hört sie auch Metal- und Rockgedöns, aber auch genauso viel Elektrokram und Synthie, wie ich. :)z

Und wenn du keinen Hund im Bett oder auf der Couch haben willst bei dir zu Hause, so ist das in Ordnung, kann Hund durchaus lernen, dass er das halt in deiner Wohnung nicht darf. Ganz aus dem Schlafzimmer verbannen könnte evtl. schwierig werden, sind halt Rudeltiere.

Mit der Erziehung dahingehend, das ist schon klar, nur ob der Halter damit klarkommt, wenn der Liebling halt mal nicht alles darf...

Und bei Freigängerkatzen weisst du überhaupt nicht, wo sie draussen durchgelatscht sind.

Durch wesentlich weniger, als Hunde, die ja automatisch schon jeden Baum anschiffen. Katzen verscharren zudem ihre Ausscheidungen und putzen sich wesentlich öfter.

Also ich glaub, du hast ganz schöne Vorurteile Hunden gegenüber ;-)

Definitiv, auch ein Grund, warum ich diesen Thread eröffnet hab. Allerdings sind viele von mir im Eingangspost aufgezählte Dinge ja auch nicht von der Hand zu weisen...

Jsuliygf?er


Also ich bin ein absoluter Hundemensch. Dann sind wir, weil wir in unserer Wohnung keine Hunde halten durften, auf die grandiose Idee gekommen uns zwei Katzen anzuschaffen...

Eine Katze ist uns genauso ans Herz gewachsen wie unsere Hunde (die wir inzwischen wieder haben), zur anderen konnten wir nie so eine richtige Bindung aufbauen und sie auch nicht zu uns.

was ich sagen möchte, lern den Hund erstmal kennen... Auch hier spielt die Chemie eine gewissen rolle-und keine unentscheidende...

hVeute_}hiexr


Ich habe aus ähnlichen Gründen wie du schilderst eher eine Abneigung gegen Hunde. Am besten ist, wenn sie dich anspringen und du die weiße Hose erstmal wechseln kannst :=o

Meine sehr gute Freundin ist hundevernarrt und ihr Tier hat praktisch gleichen Stellenwert mit Freunden. Puh. Habe jahrelang versucht mit dem Hund klar zu kommen. Die Hündin freut sich immer ein Loch in den Bauch, wenn wir uns treffen ... inklusive Anspringen und Abschlecken :-/

Es geht einfach nicht für mich. Hab soviel probiert. Gemeinsam spielen ist auch schön und sie hört auf mich. Aber es ist jedesmal schön, wenn es vorbei ist.

Bei einem gemeinsamen Urlaub ist die Hündin dann in mein Zimmer geschlichen und hat sich auf dem ganzen Bett breit gemacht. Es war zum Heulen - alles so dreckig und nachts gab es kein neues Bettzeug im Hotel. Meine Freundin hat sich entschuldigt dafür, obwohl sie keine Schuld traf.

Das ist nur meine sehr persönliche Erfahrung mit unvermeidlichem Hundekontakt. Das mag bei anderen vielleicht besser funktionieren. Die Hündin mochte mich, aber ich bin leider nicht warm geworden im Kontakt zu ihr, obwohl ich mich sehr darum bemüht habe. Ich denke, dass es auf die individuelle Konstellation ankommt. Manchmal passt es leider nicht.

Eine gemeinsame Runde Gassigehen könnte ein Anfang sein, den Hund kennenzulernen. Danach weisst du mehr :)z

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