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Freundin fährt mit bestem Freund alleine in den Urlaub

eFlviGs1"234


Da hat Tailor30 wahrscheinlich die gleichen Erfahrungen gemacht wie du nur bei Ihm ist es schon zu spät.

Ich gebe dir einen Guten Rat ! Junge mach die Augen auf !!!

Was mich noch interessiert haben die getrennte Zimmer oder zusammen eins ?

Sbevenu.of./Nine


sie hat mir versichert, dass ich mir keine Sorgen machen muss.

Aber erst hinterher, als Dich die beiden vor vollendete Tatsachen gestellt haben. :(v

Das ist mal eins der wenigen Male, wo reden nichts, aber auch gar nichts mehr bringt. Die Dame hat sich bereits entschieden .

da ich echt bammel hab, am ende als eifersüchtiger trottel darzustehen...

Den Trottel hat sie Dir auf die Backe gemalt. Es liegt an Dir, ob Du das Zeugs abwischst und am Schluß da stehst wie ein Mann.

Wohnt ihr beiden eigentlich zusammen? Ich würde ihr für ihren 'Trip' viel Spaß wünschen und ihr einen großen Koffer schenken, damit sie all ihrem Kram gleich dorthin mitnehmen kann.

Cmomraxn


Hier gab es schon mal vor längerer Zeit einen ausführlichen Faden mit dem gleichen Problem, an dem ich mich auch lange beteiligt habe. Es fing genauso an mit einer reisefreudigen Freundin und einem reisefreudigen Kumpel. Und es ging schlussendlich schief. Da es schon eine Weile her ist, müsste ich jetzt länger suchen, um den Faden zu finden.

Das muss nicht heißen, dass es immer so läuft. Aber ich stehe auf dem Standpunkt, dass eine alleinige Tour eines Partners mit einem entsprechenden "Zielobjekt" (andersgeschlechtlich muss es ja nicht mal sein) nur fair ist, wenn beide Partner dies für absolut OK halten. Man muss sich ja auch mal gegenseitig abklopfen und schauen, ob sich so ein Grundvertrauen ergibt. Dies ist in meinen Augen auch nur vorhanden, wenn man zu dritt oder mehreren eine gute und verbindliche Freundschaft pflegt. Dieser Kollege scheint aber einen engen Draht nur zur "Sie" der beiden zu haben. Und das ist ein Thema, wo ich ganz klar sagen würde: ich habe etwas dagegen. Es geht ja nicht nur darum, dass man etwas verbieten oder kontrollieren will. Es geht darum, dass man selbst eben auch Bedürfnisse und Befindlichkeiten hat. Und diese müssen sich nicht zwingend unterordnen - man muss eine Schnittmenge finden.

Überhaupt hätte ich längst eine klare Ansage gemacht, warum der Kollege sich so in den Alltag reindrängt. Und warum sie offenbar recht weiche Grenzen setzt, keine Privatsphäre einfordert (also selbst mit meinen besten Freunden würde ich nicht nachts rumtexten, wenn meine Frau nebendran schlafen möchte - das Paarleben hat auch eine Schutzzone verdient). Und nach seinem Verhalten in der Kneipe und dem Kussversuch wäre es ein No-Go, einfach mal zusammen in Urlaub zu fahren.

Es gibt Männer, die sind wahnsinnig stolz darauf, wenn sie eine vergebene Frau erobern können. Und machen sich daraus einen Sport. Vielleicht irre ich mich da, aber mir wäre der Typ sehr suspekt und die Freundin ist offensichtlich großzügig tolerant und bewertet die Freundschaft höher als die Auswirkungen auf die Partnerschaft. Andererseits kommst du, lieber TE, mir auch etwas weichgespült rüber und ich kann nicht sagen, wie klar du mit seiner Freundin darüber kommunizierst. Wenn du immer nur "Ja" sagst und den Konflikt scheust, dann wird seine Freundin irgendwann am Womanizer hängen, einfach weil das ein Draufgänger ist. So verspielt man seinen Respekt, echt. Und eine klare Ansage, dass einem das stinkt (der ganze Kontakt und die Urlaubsplanung), und was man von dem Kollegen hält, wäre mal angebracht.

Was ich ebenfalls nicht verstanden habe: haben die beiden tatsächlich einfach den Urlaub geplant und gebucht, ohne mit dir davor zu reden? Das wäre für mich ein Unding und absolut respektlos. Hier geht es ja nicht darum, mal abends auszugehen, sondern einen Kurzurlaub zu verbringen. Das ist ein Zugriff auf die Zeitplanung als Paar und eben auch auf die Emotionen. Das hätte man im Vorfeld absprechen müssen (und meine Antwort wäre Nein gewesen).

B$i ffyxC


Ich nehme an, Comran meint [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/726126/#p22425761 diesen]] Faden.

Aus eigener Erfahrung sage ich nur kurz etwas:

Ich war mal vor einigen Jahren genauso ein Arsch wie der Kollege Deiner Freundin, also Augen und Ohren auf, ich kann mir gut vorstellen, was der Typ im Schilde führt.

C8omrxan


Ich nehme an, Comran meint [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/726126/#p22425761 diesen]] Faden.

Genau den meine ich.

Ähnliche Ausgangssituation, viel Toleranz und Gutmütigkeit.

S2chwaornz66x6


Was mich noch interessiert haben die getrennte Zimmer oder zusammen eins ?

Das ist doch völlig irrelevant, da kann doch vorher auch was anderes behauptet, aber vor Ort dann noch umgebucht werden. Der gemeinsame Urlaub ansich auf solch einer Basis ist schon mehr als fragwürdig.

sgolYanxi


lass sie mit ihm gehn......klar hast dabei ein schlechtes feeling.....jedoch...wenn sie das auch will mit ihm, kannst du es eh nicht aufhalten.

die art und weise wie sie vorgegangen ist finde ich nicht gerade fair dir gegenüber.

wenn ich sowas vorhabe...oder meine einen anderen mann zu brauchen..dann sag ich das meinem mann......vorher

falls es so ist, was ich nicht für dich hoffe, mußt du deine konsequenzen daraus ziehen.

THheB%lack7Widxow


Ich finde es sehr befremdlich. Bei mir würden alle Alarmglocken angehen. Leider hab ich so einen Mist auch schon durch.

Deine Freundin bucht hinter deinem Rücken mit einem MANN einen Urlaub. Mehr braucht man doch echt nicht zu wissen. Hinzu kommt sein Interesse (Kussversuch) und romantische Stimmung, Alkohol usw.

Danach wird gelogen, du wirst hintergangen und plötzlich bist du nicht mehr aktuell.

Es tut mir leid für dich.

n^amewAexg


@ Schwarz666

Wenn Du das so "BlaBlaBla" findest, nun, dann können wir ja gesellschaftlich auch den ganzen Quatsch da mit der Emanzipation sein lassen, oder? Wenn man den Partner nicht achtet im Sinne von Einengung, was macht man dann? Man erteilt ihm nichts anderes als Befehle! Also ich würde mir das nicht gefallen lassen! Du vertrittst die klassische Seite des Mannes, ich vertrete als "weiblicher Part einer Beziehung" die Seite der Frau. Klettert mir der Partner hinterher, dann vertraut er mir nicht, wenn mein Wort ihm nicht reicht, dann simmt in der ganzen Beziehung etwas nicht. Blindes sich gegenseitig verlassen könnens sind Grundpfeiler einer Beziehung!

B*e>nettxon


nameweg

Nun ja, klingt erst mal zwar hübsch, in meinen Augen allerdings hübsch naiv. Du schreibst viel von Vertrauen, worin ich Dir ja grundlegend recht gebe. Nu hat sie nicht das Vertrauen schon ein wenig erschüttert, in dem sie, in einer Beziehung lebend, ihrem Freund erst von dem geplanten Urlaub mit dem anderen Mann erzählte, als dieser schon quasi in trockenen Tüchern war? Gehört zu einer funktionierenden Beziehung neben Vertrauen nicht auch ein gehöriges Maß an Rücksichtnahme und Respekt dazu?

Klar, es gibt Beziehungen, wo jeder sein eigens Ding macht und für die das toll ist. Das macht so eine Beziehung aber grundsätzlich nicht besser und auch nicht emanzipierter.

Nmordzix84


Blindes sich gegenseitig verlassen könnens sind Grundpfeiler einer Beziehung!

Blindes Vertrauen muss aber auch erst aufgebaut werden. Und nen Urlaub mit nem anderen Kerl zu buchen ohne dem Partner Bescheid zu sagen hilft da nicht. Hier wurde einfach im Vorfeld zuviel falsch gemacht (gerade im Bezug auf das ständige Schreiben, Tag und Nacht) das man da keine Freifahrtschein für den Urlaub ausstellen und seine Bedenken runterschlucken muss.

nnaumewexg


@ Nordi84

Dein Einwand ist durchaus berechtigt, wir haben jedoch mit dem Themenstarttext nur einen Auszug, einen winzigen Einblick. Jedoch kennen wir nicht den Charakter der beiden, auch nicht was sie in all der Zeit miteinander darüber gesprochen haben ect. das alles wissen wir nicht. Nimmt man den TE-Text als Grundlage, dann wird man zwar zum Text konform objektiv, betrachtet aber das ganze nicht. Der TE-Text ist ja nicht das ganze Leben dieser Partnerschaft. Welche Basis die beiden haben, was sie sich sagen und gesagt haben. Die Frau hat den Typen weggeschubbst, ok. Nun schreibt der andere wohlwissend der Partnerschaft nachts Nachrichten, der Freund weiß das. Was ist denn, wenn die Freundin was vorhalt, den anderen da gehörig auflaufen zu lassen, das der alles bezahlt und dann sinnbildlich von ihr eine "geklatscht" kriegt, das wissen wir doch nicht. Ihrem Freund wird sie's nicht sagen, der hält sich dann womöglich von ab um sie zu schützen ... nur ein Szenario von vielen. Wenn sie auf den anderen hätt eingehen wollen, hätt sie ihn nicht weggestoßen und es ihrem Freund gesagt, eine starke Geeste! Klettet er jetzt auf sie, vertraut ihr nicht ... also ich wär an ihrer Stelle dann sauer.

DOieDosis,machUtd*a9sGift


ich glaube, ich bin eher etwas vorsichtig im bezug auf das äußern meiner Gefühle, da ich echt bammel hab, am ende als eifersüchtiger trottel darzustehen...

Ich weiß, dass wir als die Älteren, im Leben Angekommenen für jüngere Ratsuchende und mit Sorgen behaftete Forenschreiber - die Ansagen zum Teil als "altklug, voreingenommen und zum Teil dramatisch interpretiert" wahr genommen werden. Wäre mir mit Anfang 20 vermutlich ähnlich gegangen, wäre rebellisch gegen an genommen, "ach was wisst ihr denn schon". Dennoch ist es nicht drängend oder schwarzseherisch gemeint, wenn Dir die User hier schreiben, bitte achtet im Umgang auf Regeln, Stil und empathischen Takt im gemeinsamen Umgang.

Beziehungserfahrung und die Fähigkeit eine Beziehung als Partner zu führen muss erprobt und erlernt werden, fast vergleichbar mit einem Schulfach, dass man von der Pike auf durch Theorie und Praxiserfahrung durchläuft. Das war bei allen so, und auch Fehlversuche gehören dazu.

Wenn Du das so "BlaBlaBla" findest, nun, dann können wir ja gesellschaftlich auch den ganzen Quatsch da mit der Emanzipation sein lassen, oder?

Ich denke, und bin mit der Weile davon überzeugt, dass wir trotz aller Moderne, Zeitgeist und gesellschaftlicher Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen Rahmenbedingungen brauchen. Wenn einer Hüh, und der andere Hott leben, mag es zwar immer schön aufregend und spannend bleiben, Drama und Krise mit einbegriffen, aber ruhiger schlafen tut damit auf Dauer niemand.

Dann lieber offen sagen, bin noch in der Probierphase des Lebens, möchte mich noch nicht festlegen, bist Du mit einer offen geführten Beziehung zufrieden? Darin sehe ich kein Problem, wenn beide es für sich als Paar- und Lebensmodell beherrschen und damit klar kommen.

Wenn man den Partner nicht achtet im Sinne von Einengung, was macht man dann? Man erteilt ihm nichts anderes als Befehle! Also ich würde mir das nicht gefallen lassen!

Wo siehst Du hier die große Einengung? Der TE hast daheim noch kein Wort verloren. Er ist sich selbst unsicher, wie er mit der Situation weiter umgehen soll. Er weiß derzeit nur eins für sich, er fühlt sich damit unwohl, es bereitet im Unbehagen in der direkten Nähe seiner festen Partnerin einen baggernden Jägertypen zu sehen, weil seine Freundin zu wenig konsequente Grenzen setzt für sich und ihre Partnerschaft.

Kann man natürlich so laufen lassen, alles kein Ding. Nur nehmen dann beide als Erfahrung mit ins Leben, "Wenn jeder nur an sich selbst denkt, ist niemand vergessen und hat alles was er/sie für sich braucht".

Wenn das moderne und freie Liebe ist, wie wir sie brauchen und wollen nur zu. :-/ ":/

Du vertrittst die klassische Seite des Mannes, ich vertrete als "weiblicher Part einer Beziehung" die Seite der Frau. Klettert mir der Partner hinterher, dann vertraut er mir nicht, wenn mein Wort ihm nicht reicht, dann simmt in der ganzen Beziehung etwas nicht. Blindes sich gegenseitig verlassen könnens sind Grundpfeiler einer Beziehung!

Wenn das moderne Beziehungskultur ausmacht, Du lässt mich machen was ich will, und wenn das nicht ermöglicht wird ist kein Vertrauen da, brauchen wir glaube keine emotionalen Bindungen eingehen, oder?

Dann trifft jeder jeden, jeder Zeit, aller Orten und unter jeglich frei entschiedenen Bedingungen. Hatten wir alles schon mal, nannte sich damals glaube Kommune1 Leben. Allerdings stellt sich mir dann die kritische Frage, warum wurde dieses Modell nicht zeitgemäßer und weiter emanzipiert auf- und ausgebaut? Menschen, die sich alles erlauben, blind vertrauend heute diese und morgen jene Bindung eingehend, Kinder, die einem Sozialexperiment gleich immer neue Bindungsangebote unterbreitet werden. Fragil, instabil und unzuverlässig, und deshalb wohl als gesellschaftlicher Gesamtkonsens nicht funktionierend. Ansonsten hätten wir genau diese Strukturen, währen sie bewährt und verallgemeinernd praktizierbar.

Ich kenne einige Menschen, die in modern geführten und "emanzipierten" Sozialstrukturen aufgewachsen sind. Viele von ihnen blieben lange Zeit auf der Suche, bezogen auf sich selbst natürlich, was ein Stück weit normal und gut ist. Aber auch nach dem was sich Liebe, Urvertrauen, Verlässlichkeit und respektvoller Augenhöhe nennt.

Probieren kann man als Paar natürlich vieles, es gibt in meinen Augen nicht DEN richtigen Weg, schon gar nicht für alle und ewig.

Aber eins haben alle Lebensmodelle gemeinsam, wer nicht sorgsam mit dem Gefühlen des Gegenübers umgeht, nicht darauf schaut was eine Beziehung an Kompromissen und Zugeständnissen aushält ohne das es den Schaden an der Liebe gibt, wird eines Tages als Single enden oder bedürftig und leidensfähig in destruktiver Beziehungskultur leben.

B*eneqttoxn


So ist das, DieDosismachtdasGift.

ohnepreiskeinfleiß hat leider versäumt, aus Sorge als "eifersüchtiger Narr" dazustehen, seine Bedenken mit seiner Partnerin zu kommunizieren. Vielleicht hat diese sich dann gedacht:"Toll, was für einen coolen Typen ich habe! Dem macht es bestimmt nichts aus, wenn ich mit X in den Urlaub fahre."

n)amewxeg


Ergänzung (das beantwortet vielleicht einige Fragen, warum ich darauf eine andere Sicht habe)

Wie Menschen Partnerschaften definieren läßt ebenfalls Antworten zur Sichtweise unverständlich erscheinen. Ich definiere eine Partnerschaft darin: wenn ich in einer Beziehung auf den Partner nicht gucken muß, so habe ich in meinem Handeln "die uneingeschränkte 'Schlagkraft'von zweien"! Er ebenfalls, ein mächtiges Band. Kommt da ein dritter hinzu, das zu entzweien, das ist wie ein Kreuzvermittler zwischen beiden. Was der eine fühlt, fühlt der andere. Niemand, kein einziger, wäre in der Lage dieses Band zu brechen. Er würde sich mit einem verdammt starken Paar anlegen. Dem liegt der Gedanke der Allianz zu grunde, ein Versprechen gibt man nicht leichtfertig! Das ist meine Grundeinstellung, mag spinnert klingen ist aber meine feste Überzeugung bis hin in die kleinste Faser meiner Existenz. Den Partner im Stich lassen, niemals! Eher gehe ich selber drauf als das der Partner nur eine Träne in den Augen hat! Was wäre ich sonst denn für ein schäbiger Lump?

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