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Habe ich als Trauzeugin versagt?

W$M N2014


Schon, aber warum macht man sowas mit? Wieso ein solcher Aufwand?

Das steht auf den letzten 8-9 Seiten dieses Fadens, und muss doch nicht nochmal ausgebreitet werden, oder?!

Es geht der TE doch jetzt darum, wie das anstehende Gespräch verlaufen wird, und wie sie sich darauf vorbereiten kann, um bei sich zu bleiben und sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

MXoni`ka6x5


Vielleicht gelingt das ja eher, wenn man sich klar macht, warum man sich so tief auf eine solche Sache eingelassen hat. Muss doch ganz generell mit einem selbst und/oder der Beziehung zueinander zu tun haben. Das war doch jetzt nur ein äußerer Anlass.

Alias 745414


Vielleicht gelingt das ja eher, wenn man sich klar macht, warum man sich so tief auf eine solche Sache eingelassen hat. Muss doch ganz generell mit einem selbst und/oder der Beziehung zueinander zu tun haben. Das war doch jetzt nur ein äußerer Anlass.

Ja, damit hast du bestimmt recht und die ganze Situation mit der Hochzeit hat mich auf vieles aufmerksam gemacht, was da bei mir irgendwie falsch oder zumindest nicht gut läuft an meinem eigenen Verhalten. Aber die Hintergründe hier zu thematisieren würde viel zu weit führen. Es wird auch eine heiden Arbeit sein, das für mich zu bearbeiten um was zu ändern. Aber ich werde es in Angriff nehmen.

Hast du dich denn selber mal gefragt, warum du einen derartigen Kult um die Hochzeit deiner Freundin gemacht hast? Du schreibst von stunden- und nächtelanger Arbeit, wahnsinnig stressige Zeit und so weiter und so fort. Es liest sich so, als ob die ganze Hochzeit nicht statt gefunden hätte, nicht mal im Ansatz, wenn du nicht gewesen wärst.

Also den extremen Stress gab es in der Zeit kurz vor der Hochzeit. Speziell die letzten zwei Wochen war es einfach wahnsinnig viel. Kult definitiv nicht, aber ja, ich habe mich gefreut, dass sie mich gefragt hat und hab mir dann einfach viel Mühe gegeben. Es war für mich auch nicht absehbar dass es immer mehr eigentlich "Kleingikeiten" sind, die in Summe dann aber viel Arbeit machen und Zeit fressen. Das habe ich aber auch schon erklärt. Jedenfalls bin ich bei soetwas einfach nicht halbherzig dabei sondern hänge mich sehr ein, aber das hat jetzt auch nichts mit Kult zu tun.

Schon, aber warum macht man sowas mit? Wieso ein solcher Aufwand?

Weil meien Freundin mir verdammt wichtig ist und ich sie nicht enttäuschen wollte und schon gar nicht hängen lassen, da sie sonst auch keine Hilfe hatte.

Die ziemlich üble Dynamik die das dann angenommen hat... ja vielleicht hätte ich es vorhersehen müssen, weil ich ja weiß, wie chaotisch sie sein kann. Mein Fehler war es sicher, nicht direkt in einigen Situation gesagt zu haben, wenn es mir zu viel wurde. Der Grund dafür ist, dass ich speziell in der stressigsten Zeit kurz vor der Hochzeit und dann eben direkt am Wochenende alles unter "nervöse Braut" verbucht und deswegen runtergeschluckt habe. Das hätte ich für mich besser lösen müssen, aber mir fällt das echt schwer und da habe ich viel zu lernen.

Alias 745414


Ich sammle mich gerade für das morgige Gespräch und mein schlechtes Gewissen beginnt leider schon jetzt mir einen Strich durch die Rechnung zu machen, weil ich nicht wieß, ob ich "das Recht" habe, Situationen anzuführen, die mich verletzt haben, aber wo ich direkt nichts gesagt habe.

Genauso alle Dinge, bei denen ich freiwillig und ja auch gerne geholfen habe, ihr jetzt "vorzuwerfen." Also vorwerfen in dem Sinn würde ich es ihr auch nicht, aber ihr damit verdeutlichen dass mir einfach sehr viel daran lag, sie zu unterstützen und ich deswegen viele ihrer Bitten etwas zu übernehmen, angenommen habe.

D?ie Se'heMrixn


Ich sammle mich gerade für das morgige Gespräch und mein schlechtes Gewissen beginnt leider schon jetzt mir einen Strich durch die Rechnung zu machen, weil ich nicht wieß, ob ich "das Recht" habe, Situationen anzuführen, die mich verletzt haben, aber wo ich direkt nichts gesagt habe.

schau, dass du immer bei "ich-botschaften" bleibst. gib zu, dass du eher etwas hättest sagen müssen, vielleicht auch mehr fragen müssen, dass du gehofft habest, sie würde dir mehr "anleitung" geben, du ihr aber den rücken frei halten wolltest... eben in ich-botschaften.

und hör auf, dich selber so klein zu machen!!!

wPint=erso}nne 0x1


weil ich nicht wieß, ob ich "das Recht" habe, Situationen anzuführen, die mich verletzt haben, aber wo ich direkt nichts gesagt habe.

natürlich musst du genau auch diese Situationen ansprechen die dich verletzt haben und eben auch genau warum du dich wie gefühlt hast. DAss du nicht gleich etwas sagen konntest geht doch vielen so, aber das heißt doch nicht, dass man mit Abstand und nachdem man darüber nachgedacht hat das nicht ansprechen darf.

C_ara|malwa 3


Man kann einfach zugeben, dass man sich übernommen hat, was wiederum ein eigener Fehler ist. Das kommt auch nicht falsch an. Das kann man locker und im allgemeinen Gesprächsfluss rüberbringen. Das hat mit Vorwürfen gar nichts zu tun. Du erzählst ja von dir und deinem Empfinden, was du hinterher gehabt hast. Jeder übernimmt sich mal, bei allen möglichen Dingen.

Die Sache mit dem Geschenk hast du doch gut reflektiert. Auch da kann, meiner Meinung nach, nichts schiefgehen, wenn du deine guten Absichten nennst. An deiner Stelle würde ich auf mein inneres Gefühl genau acht geben, auch bei dem, was sie sagt und wie sie reagiert. Du wirst schon wissen, wie du zu antworten hast, wenn du ganz bei dir selbst dabei bleibst und du deine Anliegen nicht über Bord wirfst.

Alias 745414


Ich bin gerade unterwegs zu dem Treffen mit meiner Freundin und fühle mich ziemlich unwohl... mein Ziel ist, dass ich in dem Gespräch so gut ich kann bei mir bleibe und alles sagen kann, was ich sagen möchre. Fehler, die ich gemacht habe, eingestehen, aber auch meine Ansicht/Verletzung zur Sprache bringen. Und ich will, dass ich mich nach dem Gespräch besser fühle, als in den letzten Wochen. Ich werde nicht alles sagen und tun, nur um unsere Freundschaft wieder ins Lot zu kriegen, wenn es dafür auf meine Kosten geht. Das klingt jetzt vielleicht kühl, aber ich muss einfach im Gespräch mehr auf meine Gefühle und auf mich achten und ich hoffe dass ich es schaffe.

Mzuff dPoxtter


Ich denke, Du gehst richtig an die Sache ran. Vertraue auf dich. Du bist die einzige Person die die Gesamtsituation kennt und diese bewerten. kann.

m=nxef


Ich werde nicht alles sagen und tun, nur um unsere Freundschaft wieder ins Lot zu kriegen, wenn es dafür auf meine Kosten geht. Das klingt jetzt vielleicht kühl

Es klingt nicht kühl, sondern sehr ungesund abhängig.

C*aramNaJl1ax 3


Ich glaube du hast den Satz nicht richtig interpretiert, mnef.

Ich werde nicht alles sagen und tun, nur um unsere Freundschaft wieder ins Lot zu kriegen, wenn es dafür auf meine Kosten geht. Das klingt jetzt vielleicht kühl

m)nexf


Stimmt.

Mborw<eZna


Wollte nur hierlassen, dass ich hoffe, dass alles gutgegangen ist! @:) Und zwar sowohl dahingehend, dass eure Freundschaft erhalten bleibt, aber auch - ganz besonders - dahingehend, dass du für dich selbst einstehen konntest.

aoctli[keacxat


Ich habe jetzt nur Seite 1 gelesen, weil es mir zuviel war.

Vielleicht setze ich mich gleich nochmal hin und lese alles andere auch.

Aber aufgrund von Seite 1 kann ich nur sagen, dass Du Dir den Ar*** für Deine Freundin aufgerissen hast und diese nun auch noch die beleidigte Leberwurst spielt.

Wäre ich Du, würde ich jetzt beleidigt irgendwo hocken und auf eine Entschuldigung der Braut warten.

a*ctliekeaxcat


So, ich habe mich durchgeackert und immer noch dieselbe Meinung.

Ok, ein wenig kann ich die spontane Verunsicherung der Braut verstehen, was die Sache mit den uneingeladenen Gästen mit Beteiligung am Buch betrifft.

Aber das war doch schnell geklärt und sind Peanuts im Gegensatz zu dem, was Du geleistet hast.

Diese Braut wäre nicht länger meine beste Freundin, wenn überhaupt noch eine Freundin.

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