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Aussereheliche Beziehung

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Wenn ich es nicht tue, habe ich die Chance mit meinem Mann weiter zu leben wie zuvor. Ich denke es kann gelingen. Ich bin mir ziemlich sicher dass meinem Mann der vernunftbestimmte Alltag nicht reicht. Aber zur Zeit ist das alles was ich ihm geben kann.

Das klingt ziemlich traurig. :°_

Aber wahrscheinlich brauchst du erstmal das Gewohnte, um dich zu sortieren.

Wenn euch beiden aber nicht reicht, was ihr gerade lebt, dann gibt es die zwei Möglichkeiten, euch zu trennen, oder euch auf dem Weg zu machen und euch neu zu entdecken. Du wirst nicht auf Dauer da bleiben wollen, wo du bist. Du hast erlebt, wie es sich anfühlt, lebendig zu sein.

Ob es euch gelingen kann, dir und deinem Mann, gemeinsam wieder lebendig zu werden, das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es bei uns möglich ist. Und ich weiß auch, dass es nur geht, wenn beide das wollen und - dass es ein zu spät gibt.

RHalp2h_HH


Eure Kinder sind erwachsen... Zeit also, um sich mal ganz auf sich selbst zu konzentrieren.

Du beschreibst Dich in Deiner Ehe als vernünftig handelnden Menschen, der die Leidenschaft dann außerhalb der Ehe erlebt. Warum ist das so? Ist die Leidenschaft bei Euch langsam eingeschlafen über die Jahre? Oder war das etwa schon immer so? Ihr seid jung zusammen gekommen...

Die Leidenschaft ist, wie Oldie es passend beschrieben hat, ein Teil von Dir, nicht der eines anderen Menschen, zu dem Du zwischenzeitlich mutierst. Sie wird immer ein Teil von Dir bleiben und Du wirst die Leidenschaft schmerzlich vermissen, wenn Du dem Bedürfnis nicht genügst. Du wirst nicht umhin kommen, Dir - ob allein oder gemeinsam mit Deinem Mann - ein paar Fragen zu stellen, wie es mit Euch eigentlich weiter geht. Bist Du noch verliebt, siehst Du noch irgendeine Chance, diese Ehe neu zu beleben, zu verändern hin zu einer Beziehung in der die Leidenschaft eine Rolle spielt, so dass auch Du am Ende glücklich darin sein kannst? Auch wenn das bei Euch nie so gewesen ist, muss das ja nicht heißen, dass das nicht noch werden kann... Dann versuche es! Oder siehst Du in der Ehe nur noch eine Zweckgemeinschaft, die praktisch ist, weil man halt einen Haushalt gemeinsam finanziert, ohne Gefühle, ohne Liebe?

Dabei kann die Affäre durchaus für Dich als Anlass dienen, die Ehe zu hinterfragen. Ob Du sie beichtest, musst Du wissen. Ein Seitensprung mag für Deinen Mann auch mal Anlass sein, die Ehe im Status quo zu überdenken und daran zu arbeiten. Eine lange heimliche Affäre wird wohl selten jemand hinnehmen. Aber wer weiß das schon...

Ändern könnt ihr die Beziehung nur gemeinsam. Aber Du hast es in der Hand, den ersten Schritt dazu zu gehen.

sdporftxx


Das alte Problem: Man hat es verlernt oder von anfang an nicht gemacht - offen und ehrlich mit dem Partner reden.

Was möchte ich - was möchte ich nicht. Was möchte mein Partner - was möchte er nicht. Passt unter diesen Vorstellungen eine Partnerschaft (noch)?

Bei dir passte irgendwann ja auch was nicht. Habt ihr beiden jemals über offene Partnerschaft geredet? Habt ihr da dieselben Vorstellungen?

Wahrscheinlich nein. Sonst gäbe es ja diesen Faden nicht. Und jetzt steckst du in einem Dilemma. Das kannst du nur für dich regeln:

Behalte es für dich (das schlechte Gewissen geht vorüber) oder habe den Mut mit ihm zu reden (vielleicht reagiert er ganz anders als du denkst).

Ich weiß, wovon ich rede. Habe mich nach Jahrzehnten gegenüber meiner langjährigen Partnerin als schwul geoutet. Meine Güte, was habe ich vorher eine Angst gehabt (sie ist eine tolle Frau). Und es ist alles anders gekommen als ich es mir vorher ausgemalt habe.

Egal, wie du dich entscheidest. Es gibt kein moralisches gut oder schlecht. Ich wünsche dir viel Kraft (die wirst du brauchen, egal welchen Weg du gehen wirst) und anschließend ein glückliches und erfülltes Leben.

s.ens\ibelJmaxnn99


Wenn man mit einem Partner eine gewisse Zeit zusammen ist, stellt sich nicht nur eine gewisse Vertrautheit, sondern auch eine Gewöhnung ein.

Das finde ich an meiner langjährigen Beziehung (33 Jahre) eigentlich das Schöne: Vertrautheit und Gewöhnung. Aber Vertrautheit und Gewöhnung bedeutet noch lange nicht automatisch Langeweile. Das schließt ja noch lange keine Spontanität und Abwechslung aus, sondern kann vielmehr dazu kommen.

Sorry, aber das ist Westentaschenpsychologie!

Psychologie interessiert mich meistens nicht und das Geschwätz zahlreicher Psychologen ohnehin nicht das hat sehr private Gründe vor dem Hintergrund sehr schlechter Erfahrung

Die Bedürfnisse der Menschen sind derart unterschiedlich

Deswegen sucht man sich einen passenden Partner, trennt sich oder geht keine Beziehung ein.

s;e8nsi[belmxann99


Leider reicht der Mut und die Energie immerhin für Lüge und Betrug, für Offenheit und Ehrlichkeit offenbar nicht. Das verstehe ich nicht.

J)akobxy


@ sensibelmann99

Tröste dich, es gibt sicherlich noch mehr Dinge, die dein Verständnis übersteigen.

:)z

k2atferchSakrlxie


@ sensibelmann

wieso schreibst du zum thema?

Deswegen sucht man sich einen passenden Partner, trennt sich oder geht keine Beziehung ein.

null hilfreich:

bla

du hast glück gehabt

oder offensichtlich gewisse erfahrungen diesbezüglich ned gemacht.

shens5ibelImaxnn99


du hast glück gehabt

Das ist nur teilweise richtig. Es war durchaus ein ganzer Teil bewusster Entscheidung.

es gibt sicherlich noch mehr Dinge, die dein Verständnis übersteigen.

Ja, das passiert rational denkenden Menschen in der Tat häufiger.

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