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Meine Freundin distanziert sich die letzten Tage...

muon+dN+rste rne


sie hat ihre entscheidung getroffen, ich finde wir sind irgendwo beide schuld. sie hat mir jedoch samstag gesagt da die schuld größtenteils bei mir läge.

ich muss nach vorne schauen.

Ja.

Ihr habt nicht zusammengepasst. Wenn Du willst, kannst Du Dir überlegen, warum.

Vielleicht kannst Du da irgendwelche Konsequenzen für die Zukunft draus ziehen.

Aber ich habe den Eindruck, so weit bist Du noch nicht. Du würdest Dich lieber mit ihr streiten, wer von Euch beiden "schuld" ist.

Auch das wäre eine Möglichkeit.

BIla\ckFkorzesxt


Nein ich will nicht mit ihr streiten.

Auch das "warum" überlegen macht keinen sinn mehr.

Meine konsequenz für die zukunft ist das ich darauf achte eine partnerin zu finden die mit mir offen über ALLES reden kann. Und ich werde von vornherein versuchen initiative zu zeigen.. lieber sie sagt "hey nicht so viel" als "das ist zuwenig"

m=ondq+ste<r4nxe


ok.

B!lLackFTor~exst


Mittlerweile hab ich das Gefühl es geht mir langsam besser.

Ich versuche mir klar zu machen das es einfach nicht gepasst hat. Aus welchen Gründen auch immer. Ich finde es dennoch schade wie es auseinanderging, aber es hätte ja auch deutlich schlimmer/später passieren können, wer weiß.

Über ihre Bemerkungen warum sie ihre gefühle verloren hätte (->mangelnde Initiative) werde ich mir Gedanken machen um herauszufinden ob sie wirklich recht hat, oder woran es lag das es so rüberkam. Vielleicht lag es an ihr das ich zuwenig gezeigt habe? Sie war am Anfang wirklich extrem aktiv was Initiative anging, in allen bereichen. Vielleicht hab ich mich unterbewusst dran gewöhnt.

Dennoch. Ich werde mein Verhalten ihre gegenüber in dieser Hinsicht analysieren und an mir arbeiten.

Desweiteren habe ich mit einer Bekannten vermehrt Kontakt aufgenommen, wir werden regelmäßig joggen gehen. Weiterhin werd ich mich im Fitnessstudio anmelden und möchte neue leute kennenlernen. Habe meinen Freunden mitgeteilt das wenn mal wo platz ist sollen sie mich ruhig mitschleppen, ich will unter Leute.

NTutelClabroHtx 77


sie hat mir jedoch samstag gesagt da die schuld größtenteils bei mir läge.

Naja was soll man dazu sagen? Sie ist halt nicht selbstkritisch genug. Wer zu wieviel Prozent schuld an dem *Aus* ist, bringt doch zu nichts. Einer ist meistens dabei, der sich selber nicht genug hinterfragt. Nehme Dir sowas nicht zu Herzen, denn wenn einer nicht genug redet, so wie sie, der hat automatisch eine Mitschuld, evtl sogar den größeren Anteil daran. Denn durch reden hätte es vermieden werden können.

B(irk"enz@w\exig


Über ihre Bemerkungen warum sie ihre gefühle verloren hätte (->mangelnde Initiative) werde ich mir Gedanken machen um herauszufinden ob sie wirklich recht hat

da fällt mir beim lesen noch ein satz ein, den du gebracht hast, den du da vielleicht beim selbstreflektieren dazunehmen solltest

du schriebst, sie hätte gesagt,daß sie das gefühl hatte, du willst nur kuscheln, egal mit wem. also sie hat sich nich gemeint gefühl- verstehst was ich mein?

da klingt durch, daß sie nich das gefühl hatte, was besonderes für dich zu sein.

(ich will ihr gefühl in keiner weise bestätigen, aber als anstoß zum nachdenken geben)

MconPiTka6x5


Einer ist meistens dabei, der sich selber nicht genug hinterfragt.

Was gibt es zu hinterfragen? Nach gerade mal einem Jahr Beziehung schwinden Gefühle, merkt man, dass es nicht so richtig passt. Passiert doch häufig.

Ich hätte mich nicht mal so wie sie auf ein "Warum"-Gespräch eingelassen.

Wenn du jetzt dein Verhalten darauf abstimmst, dann hast du vielleicht das nächste Mal ein solches Gespräch nur umgekehrt. Bleib doch einfach mal bei dir, das ist die viel größere Aufgabe als den Versuch zu unternehmen, sich dem jeweiligen Partner anzupassen.

Dass du ihre Erklärungen als Schuldzuweisungen auffasst ist auch so eine Sache. Sie hat dir versucht zu erklären, warum ihre Gefühle geschwunden sind (hätte ich zum Beispiel gar nicht gemacht), und du siehst das als "sie gibt mir die Schuld." So viel zum Thema reden, macht manchmal alles nur falsch. Weil reden allein gar nicht viel bringt. Es kommt auch immer darauf an, wie es beim andern ankommt.

C oteS%auWva^ge


Ich hätte mich nicht mal so wie sie auf ein "Warum"-Gespräch eingelassen.

(...) Sie hat dir versucht zu erklären, warum ihre Gefühle geschwunden sind (hätte ich zum Beispiel gar nicht gemacht)

Ich schon. Ich finde das gebietet die Fairness, wenn man sich nach (für mich nicht "gerade mal" 1 Jahr) einer "normalen" Beziehung (also ohne ständige Streitereien, die selbsterklärend sind) für den anderen überraschend trennt.

S<c~hami


Ich war bis jetzt immer nur stille Mitleserin.

Erstmal war es natürlich doof dass sie dich bis zum Wochenende so hat zappeln lassen... aber naja.

Dass über Probleme oder Unzufriedenheit in einer Beziehung nicht geredet wird ist leider so oft ein großes Problem.

Mit meinem Freund und mir war (dachte ich) eigentlich alles in Ordnung. Bis es PLÖTZLICH aus ihm rausgeplatzt ist er sei schon so lange unzufrieden weil dies und das und so weiter... Und es waren alles Dinge an denen man arbeiten kann und ändern kann! Aber da er nichts gesagt hatte, konnte ich es natürlich nicht wissen...

Mit der Initiative geht es mir ähnlich. Also zumindest hab ich immer Probleme damit Initiative zu zeigen. Und mein Partner hat das auch schonmal angesprochen. Habe versucht das zu ändern. Aber irgendwas hapert da bei mir. Wenn er Initiative zeigt bin ich sofort dabei! Aber bei mir selber krieg ich es einfach nicht wirklich hin. Manchmal denk ich hey das passt ja, aber nö... dem anderen gegenüber war es wohl doch nicht Initiative genug.

Ich glaub einfach das liegt an der jeweiligen Person... die einen warten lieber dass der andere anfängt... die anderen fangen von sich aus lieber an. Ich könnte mir vorstellen dass das einfach "Veranlagungssache" ist.

Ich könnte sie vielleicht verstehen dass sie aus Unsicherheit die Probleme nicht klarer angesprochen hat, aber da es bei ihr dann so weit ging die Beziehung zu beenden - verstehe ich das nicht. Man kann doch nicht erwarten dass der Partner sich ändert, ohne dass er weiß dass er eventuell etwas falsch macht ":/

HOa>nca


Man kann doch nicht erwarten dass der Partner sich ändert, ohne dass er weiß dass er eventuell etwas falsch macht ":/

Mädel, es gibt doch auch die Möglichkeit, dass eine Frau MERKT, der Mann kann sich gar nicht so einfach ändern, weil er nun mal der Kuscheltyp ist, sie aber lieber einen richtigen Kerl hätte.

s;urnset4x00


Dass die Geschichte so ausgeht, war leider von Anfang an zu erwarten. Ihre plötzliche Abkehr von der gewohnten Kommunikationsroutine bezüglich der Status- und Liebesbekundungen wies darauf hin. Man muss die Lage nicht so sehen, dass der TE monatelang beschissen wurde, denn vermutlich befand sie sich in einem Zwiespalt der Unklarheit. Einerseits hat ihr die Nähe wohl gefallen (Nähe ganz ohne Gefallen längerfristig zuzulassen lässt sich nur schwer überzeugend vermitteln) und andererseits waren da die Gründe, die gegen eine Fortsetzung der Beziehung sprachen, welche auch immer es gewesen sein mögen und denen sie letztendlich nachgegeben hat.

Ich habe letztes Jahr etwas ganz Ähnliches erlebt, wenn auch zu einem anderen Stand, es war nämlich noch keine Beziehung. An einem Samstag war unser drittes Date. Das lief wunderbar und ich dachte beim Abschied schon daran, sie zu fragen, ob sie sich eine Beziehung vorstellen könnte. Ich entschied mich dann aber, noch abzuwarten. Am Sonntag bekam sie meinen Brief zum Valentinstag und wir führeten ein langes, zuckersüßes Telefonat. Ab Montag dann überhaupt keine Zuneigung mehr per WhatsApp, kaum noch Telefonate und nicht den Ansatz einer Erklärung. Zehn Tage später gab es dann noch ein Treffen, bei dem es sowohl Nähe als auch halbherzige Ablehnungsbegründungen gab, z.B. dass ich was Besseres verdient hätte. 14 Tage später kam dann eine endgültige Absage.

Man muss dazusagen, dass hier ein psychologisches Krankheitsbild vorlag, auch wenn ich den Hergang nicht darauf schieben möchte. Es beeinflusste aber meine Wahrnehmung während des Geschehens, weil ich mir nicht sicher war, wie ihr Verhalten einzuordnen war.

Ich habe allerdings nie so recht nachvollziehen können, warum man dem Partner eindeutig signalisiert, dass etwas an der Beziehung fundamental nicht in Ordnung ist und es dann aber tage- oder wochenlang aushält, überhaupt keine Erklärung abzugeben.

BPlack>Fporexst


Ja klar war zu erwarten das es schlecht ausgeht.. wollte es irgendwie nicht wahrhaben da ich eigentlich dachte alles ist gut, und ich sie halt nicht verlieren wollte. Aber was hättes für nen Sinn gemacht für jemand zu kämpfen der einen garnicht mehr will. Sie hat vor längerer Zeit schon innerlich mit mir abgeschlossen. Von daher sollte ich eigentlich froh sein das es jetzt passiert ist und nicht in X jahren, vlt. sogar noch mit gemeinsamer Wohnung oder schlimmerem.

Wie gesagt.. ich mache mir klar das es nicht gepasst hat aus diversen Gründen. Nächstes mal wirds besser. Ich bin ich, und das ist auch gut so. Ich weiß woran ich vielleicht etwas arbeiten sollte und das werde ich.

Jetzt heißts erstmal ablenken :)

mmond+GsteGrne


Wenn man von vornherein davon ausgeht, es wird schlecht ausgehen, dann wird es schlecht ausgehen.

Das ist die Logik der sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Ich will jetzt nicht darüber spekulieren, ob der Pessimismus einiger User dazu beigetragen hat, dass es soweit gekommen ist. Sondern ich würde gerne daran erinnern, dass Du mit unserem Beistand ganz gut über die Wartezeit hinweggekommen bist. Sonst wäre es vermutlich noch schlimmer gekommen.

Und ja, falls es jemand nicht glauben mag, schlimmer geht immer.

Also, lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freuen, sage ich angesichts der herannahenden Adventszeit.

:)-

:-)

B\la$ckFokrest


Naja ich habe ja schon zu ihr vorher gesagt "will dich nicht verlieren" und "hoffe wir bekommen das hin" sowie als ich samstag zu ihr kam hab ich noch gesagt "du hast mir echt gefehlt weißt du das?" und auf nichts davon kam eine reaktion von ihr.

Glaube da hätte ich so positiv eingestellt sein können wie ich wollte. Sie hats für sich schon bereits entschieden gehabt.

M!oniklax65


Ich finde das gebietet die Fairness, wenn man sich nach (für mich nicht "gerade mal" 1 Jahr) einer "normalen" Beziehung (also ohne ständige Streitereien, die selbsterklärend sind) für den anderen überraschend trennt.

Ich würde nicht ins Detail gehen, weil ich nicht sehen, was das für den anderen bringen könnte. Jeder ist nun mal wie er ist und ich selber will in so einer Situation auch keine Details wissen. Hat vielleicht jeder mal von jeder Seite erlebt und beurteilt es nach seinem eigenen Dafürhalten. Kommt auch darauf an, wie man sich trennt. Ich finde schon, dass sich das normalerweise schon spürbar anbahnt und man dann ja auch darüber spricht oder streitet oder was auch immer. Komplett überraschend kenne ich echt nur aus der Anfangsphase, aber 1 Jahr mit 1-3 Mal pro Woche treffen ist ja fast noch Anfangsphase in meinen Augen.

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