» »

Zu "liebe" Männer, die wir Frauen nicht wollen...und die Frauen?

Pfyvthonxist


Wieso ist eurer Einschätzung nach bei euch der Funke nicht übergesprungen, wenn ihr eine Frau kennengelernt habt, die ihr ansonsten toll fandet (optisch ansprechend, guter Sex, Übereinstimmungen in den meisten Punkten)?

So weit, dass selbst diese drei Punkte in beide Richtungen stimmen, bin ich bisher nicht gekommen. ;-D

Ich hatte eine Freundin, sie sah toll aus, der Sex war problematisch (sie wollte für ihre echte Befriedigung eine Art, die ich mit gesundem Menschenverstand absolut nicht vereinbaren kann, sondern als "psychisch speziell" einstufe), die Übereinstimmung ergab sich nur in einigen wenigen Punkten.

Ich hatte eine Freundin, da passte die Übereinstimmung in so Interessen/Meinungen, aber Aussehen und Sex waren nicht so nach meinen Erwartungen, auch von der Entwicklung. Irgendwie ist dann einiges an Mitleid in der Beziehung und das mag ich nicht.

Und ich hatte eine Freundin, Aussehen ok, Sex fantastisch, Interessen ziemlich gegensätzlich.

Das Grundmuster beim Kennenlernen davor, das mir immer wieder begegnet ist: Die Frauen, die ich toll finde (optisch und vom Charakter und von den Interessen), die fanden mich nicht interessant genug, dass es überhaupt zu Sex gekommen wäre. Oder waren in Beziehungen, teils mit Charakteren/Männern, die mir sehr ähnlich sind und fühlten sich dort gut aufgehoben.

Die Frauen, die sich eine enge, richtige Beziehung mit mir wünschten, die waren für mich irgendwie nicht toll genug, um nur mit dieser einen Frau mein Leben zu gestalten. Auf das Angebot einer Freundschaft oder Freundschaft plus meinerseits geht dann manche ein, manche nicht, je nach Typ.

Was mir wichtig ist an einer Frau:

* naja, ein optischer Typ, den ich halt ansprechend finde, da brauch ich nur 1x durch die Stadt gehen und sehe sehr viele wundervolle Frauen, Optik ist halt das erste, was man(n)/frau so sieht

* ein Bildungsniveau auf gleicher Ebene, das wird schon selektiv

* ein starkes Selbstbewusstsein von ihr, das mir die Sicherheit gibt, das ich von ihr keine "#metoo"-Geschichten lesen muss bzgl. meinem Verhalten. Es soll eine Frau sein, die mir Feedback gibt, die aktiv flirtet und gleichzeitig auf ihre Grenzen achtet, sich auch mal ärgert, aber auch verzeihen oder vergessen kann. Eine emotional ausgeglichene Frau, keine Drama Queen. Eine gute Mischung aus Emotionen und Logik.

* stimmig in den gemeinsamen Vorstellungen zu Kinder, Finanzen, Kommunikation über Probleme, Freiheiten in der Beziehung

* eine Frau, die ich mir als Mutter dann ja auch meiner Kinder gut vorstellen kann

Ob es sexuell zusammen passt (und da gibt's ja wieder 2 Richtungen: meine Bewertung über sie und ihr Verhalten, und ihre Bewertung über mich und mein Verhalten), merkt man dann immer erst später. Ich finde, da lernt man sein Gegenüber immer quasi wie in zweites Mal kennen mit seinen geheimen Wünschen, Lüsten, Erwartungen. Und auch das braucht einige Male Sex, bis sich sowas eingeschwungen hat und dann wirklich ein Vertrauen da ist. Dieser Ansatz braucht halt auch zwei Sachen: die Bereitschaft, sich nach enttäuschendem ersten Sex sich auch mal wieder auf ein zweites, drittes, viertes Mal einzulassen im Glaube an Veränderungen und eine Chance der Entwicklung. Oder nach fantastischem ersten Sex nicht gleich die Karte Beziehungskäfig und Ehevertrag zu ziehen, um den anderen sicherstellen zu wollen.

Ich speziell habe das Problem, dass ich den Frauen, die für mich "unerreichbar" waren (kein ausreichendes Beziehungsinteresse von ihrer Seite zu einem bestimmten entscheidenden Punkt in der Vergangenheit), recht lange (über viele Jahre) nachhänge und sie idealisiere. Und mich diese Vergangenheit so sehr bewegt und beschäftigt, dass ich auch jeder neuen Frau gerne davon erzähle, die ich so kennenlerne, weil es eben das ist, was ich fühle. Das Signal, das dabei aber wohl ankommt: Pythonist ist wohl noch gar nicht wirklich bereit für eine neue Beziehung. Dabei bin ich das eigentlich. Und nur weil ich von einer anderen Frau mich gedanklich schwer lösen kann, heißt ja nicht, dass ich die neue Frau nicht auch mögen oder lieben würde. Immerhin: eifersüchtige Frauen werden so gleich aussortiert. Denn ganz schwierig finde ich Frauen, die so mit diesem "Alleinbesitz"-Anspruch ("er gehört mir") kommen.

m-nexf


Noch keiner der Männer, die sich selbst als "zu lieb" sahen, der mir je untergekommen ist, war wirklich zu lieb. Kein einziger.

Meistens sogar ziemliche Arschlöcher, die meinen mit ein bisschen schlechtem Geschleime und gespielter Freundlichkeit hätten sie ein Recht darauf, dass Frau für sie die Beine breit macht. Und wer denkt, lieb und nett sein (wenns denn wirklich so ist) würde reichen, damit sich jemand verliebt? Das ist eine Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander, das Erfüllen Millionen von Menschen. Ein bisschen mehr sollte man schon haben, was einen auszeichnet...

Wenn diese Männer sich dann aber keine sauber tickende, ebenfalls wirklich liebe und nette Frauen suchen, sondern ihr Glück ausschließlich bei irgendwelchen bräsigen Tussis versuchen, die selbst so ein kleines Ego haben, dass sie einen Macker benötigen, der ihnen was bietet und sie dominiert, dann braucht man sich nicht wundern, dass das nicht klappt.

Meine persönliche Erfahrung, vor allem in meinem weiblichen Freundeskreis ist die,dass liebe und nette Männer leider zumindest auf den ersten Blick bei den meisten Frauen keine Chancen haben.

In meinem Freundeskreis wird ein Mann, der weder lieb noch nett ist, sofort aussortiert.

die mir einerseits das Gefühl geben, mich zu wollen, aber andererseits zu sich stehen

Das ist nicht männlich, sondern der einzig gesunde Idealfall bei Männlein und Weiblein.

I8na00x3


Ich finde nur deine Kategorisierungen einfach so haarsträubend

Also von f**** hab ich hier schon mal überhaupt nicht gesprochen. :|N Es geht mir hier definitiv nicht darum!!!

Meine persönliche Erfahrung in meinem Umfeld (nochmal,ich erhebe da keine Allgemeingültigkeit drauf, ich weiß auch dass man meinen Freundeskreis nicht als das Maß aller Dinge setzen kann), ist eben,dass die Machos in meinen (!) Augen mehr Frauen hatten,und zwar nicht nur fürs ** ,sondern auch für Beziehungen,weil zumindest oberflächlich viele Frauen für sie geschwärmt hatten.

JO_}B


Kenne ich auch so :)z

Irna0x03


Kenne ich auch so.

Ja,wahrscheinlich verkehren wir einfach in sehr fragwürdigen Kreisen ??? :)_

L1ian-$JiAll


mnef, ich unterschreibe mal jedes Wort :)^ .


TE

Sie wollen gerne gepempert werden

Wo hast du denn dieses Wort aufgegabelt? Und weißt du, was es bedeutet und woher es kommt?

Bsla_ck G-uxn


ich denke es gibt zwei muster: die männer, die aus welchen gründen auch immer viel anklang bei den frauen finden, jede woche ne andere haben könnten, finden eine sehr pflegeleichte, sie anhimmelnde frau häufig reizlos und bleiben am ende eher bei einer frau hängen, die sich erst mal ziert und erobert werden muss. sozusagen "der reiz der jagd".

männer, die nur mittelmässigen bis geringen anklang bei frauen finden und nur alle paar jahre mal auf eine frau treffen, wo wirklich alles beiderseitig passt und eine grundlage für eine beziehung vorliegt, sind viel empfänglicher dafür, von einer frau angehimmelt und umschwärmt zu werden - falls diese frau ein paar mindestanforderungen in sachen charakterliche kompatibilität und aussehen erfüllt.

das sind natürlich nur grobe muster und ziemliche klischees, aber so beobachte ich das: bad boys suchen sich eher eine femme fatal oder eine zicke, durchschnittliche männer eher eine liebe, pflegeleichte frau, oder aber sie bleiben jahrelang (gewollt oder ungewollt) single.

natürlich gibt es auch andere muster, aber diese beiden beobachte ich am häufigsten.

Inna0D03


...durchschnittliche Männee eher eine liebe,pflegeleichte Frau oder sie bleiben jahrelang (gewollt oder ungewollt)Single.

Genau DAS habe ich vorher auch die ganze Zeit (erfolglos) versucht,auszudrücken! "Durchschnittliche"Männer nehmen sich häufig "liebe" Frauen und haben mit diesen dann auch häufig extrem lange und gute Beziehungen.

Würde da voll zustimmen :)^

Groß anders wollte ich das vorher eigentlich auch nicht darstellen,ich habe es wahrscheinlich nur zu dramatisch formuliert

m`nef


mnef, ich unterschreibe mal jedes Wort :)^ .

Wenn wir uns mal einig sind, dann hat das was zu bedeuten ;-D

@:)

mfitt+elgr7obrö,hrig


Ich weiß nicht... in meiner Welt funktioniert das irgendwie alles so anders, als man so im Netz liest %:|

Da kennt man sich zuerst und dann findet man sich eventuell toll und dann will man uU eine Beziehung mit der anderen Person. Menschen, die auf den ersten Blick keine 10 sind (w/e), werden durch das Kennenlernen äußerst attraktiv, Menschen, die für mich mindestens eine 8 sind, entlocken anderen nur ein Gähnen, weil sie eben auf spezielle Art gut aussehen, Menschen, die jedes Klischee an Superigkeit erfüllen (groß! blaue Augen! Blond! Schönes Gesicht!), kann ich zwar von einem ästhetischem, künstlerischen Standpunkt nachvollziehen, aber paaren möchte ich mich mit denen trotz des Versprechens genetischer Großartigkeit nun wirklich nicht, nicht mal geschenkt - und die einzige optische 10++, die ich im richtigen Leben je kennengelernt habe, war so unheimlich unsicher, neurotisch und auf Bestätigung angewiesen (aber nicht auf die "ich bin toll, auf die Knie, bewundere mich"-Art, sondern auf "omg, ich kann x und y und z nicht und ihr seid alle viel besser und ich find mich tatsächlich und wahrhaftig scheiße"), dass sie mich damit völlig enerviert hat, weil ich mit sowas gar nicht klarkomme. Spannenderweise war die einzige Diva, die meinte, dass alles sich um sie zu drehen habe, weder aussehenstechnisch noch charakterlich so außergewöhnlich, dass jemand verstanden hätte, warum die bemitleidenswerte Person am anderen Ende sich das so lange angetan hat ;-D Und alle diese Leute scheinen nicht in diesen Kategorien zu denken, sondern haben offenbar Menschen kennen- und liebengelernt.

Und noch zur Kategorie "liebe" Männer: ich finde nette, sympathische, lustige, verrückte, hilfsbereite, manchmal angepisste Menschen toll. Genuin nett ist doch, wie schon jemand schrieb, so eine Grundvoraussetzung für menschliches Zusammenleben, die verhindert, dass sich permanent alle die Fresse einschlagen, weil jeder nur auf seinen Vorteil schaut ":/ Aber lieb? Ich kenne ein paar liebe Männer und auch Mädels. Meine Spontanassoziation mit dieser Art von "lieb" ist farblos, nachgiebig, keine Persönlichkeit, langweilig, setzt seine eigenen Interessen nicht durch, richtet sich permanent nach mir. Sorry, aber mit der Art Persönlichkeit wäre ich vermutlich nicht mal länger befreundet, weil da nichts zurückkommt, da wenig Persönlichkeit ist, die mit einem interagiert, mit der man diskutieren kann, die eine eigene Meinung zur Welt hat. So zumindest viele "liebe" Menschen, die ich kennengelernt hab. Gibt auch wirklich süße, liebenswerte Menschen, die ich als lieb bezeichne und extrem toll finde und wo ich manchmal wünschte, ich wär auch so ein Mensch, wo ein bisschen die Sonne aufgeht, wenn er den Raum betritt, aber die sind ganz anders drauf als das, was ich mit diesem "lieb" assoziiere.

P#ythonOisxt


Ich hätte ja gerne mal eine Beschreibung der nun so glorifizierend verwendeten Begriffe "Bad boy" und "Macho" und "männlicher Mann". Nur damit klar ist, wovon hier jeweils geredet wird.

Bad Boy = was? Trickser? Trunkenbold? Schlägertyp? Drogendealer? Alkoholiker? Krimineller? Zuhälter? Hells Angels Boss? Vorbestraft? Mit Knast-Erfahrung? Oder eher so Türsteher/Wachmann/Jäger/Polizei/Soldat/Geheimdienst/James Bond mäßig: setzt sich zwar egoistisch durch, auch mit körperlicher Gewalt und Waffen, aber rechtlich legitimiert? Wann ist ein Bad Boy also "bad enough"?

Und was sind denn die gewünschten "Macho"-Seiten? Und was nicht mehr?

Wenn ich hier mal reinschaue, dann sind Synonyme für Macho:

[[https://de.wiktionary.org/wiki/Macho]]

[1] ein sich übertrieben männlich gebender Mann

[1] Männlichkeitsprotz, Pascha, Protz, Gebieter, Sexgott, Sexist, Macker, Chauvi

Und wo bleibt das vergangene Ideal des "Gentleman", also des Edelmannes?

gentle=zart, sanft, behutsam, liebenswürdig, einfühlsam, sanftmütig, vorsichtig, vornehm, leise, dezent, mild, freundlich

Ist das der "zu liebe"? Das würde ich ja gern besser verstehen. Oder gibt's da dann nochmal eine Klasse weiter außen von Schleimern, Speichelleckern und Arschkriechern, die dann erst "zu lieb" sind?

maiit=telgr?obxröhrig


Nachtrag:

Meine Spontanassoziation mit dieser Art von "lieb" ist farblos, nachgiebig, keine Persönlichkeit, langweilig, setzt seine eigenen Interessen nicht durch, richtet sich permanent nach mir.

Das heißt natürlich nicht, dass das ein schlechter Charakter wäre - aber dass vielen dieses "lieb" dann doch nicht zu mehr reicht als zu Freundschaft, die leider auch manchmal ausgenutzt wird, weil man sich bei solchen Menschen manchmal arg zusammennehmen muss, nicht immer mehr zu nehmen, finde ich irgendwie nachvollziehbar.

Jv_B


Kräftig, groß (oder zumindest kein Zwerg), männlich eben. Weiß was er will und erreicht es auch.

Ob er nun kriminell ist, oder doch bei der Polizei arbeitet ist dabei eher nebensächlich. Kommt dann halt auf die jeweilige Frau an.

mJitteMlg8rokbröhrig


Weiß was er will und erreicht es auch.

Aber das ist doch generell ein einigermaßen erstrebenswerter Charakterzug? Also nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen? ":/

JI_xB


Aber das ist doch generell ein einigermaßen erstrebenswerter Charakterzug? Also nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen? ":/

Weiß nicht, kenne ich nicht so. Bei Frauen ist es ja in der Regel egal was sie machen, auch beruflich. Wenn eine Frau etwas nicht erreicht und stattdessen etwas anderes macht und dennoch zufrieden ist, dann reicht das.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH