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Zu "liebe" Männer, die wir Frauen nicht wollen...und die Frauen?

P<ythonvist


Och nö, J_B, deiner komischen Pick-Up-Ideologie (und da ist nichts wissenschaftlich geprüft, man gibt sich nur gern den Anschein) entziehe ich mich gern. Und spätestens seit der Vaterschaftstest erfunden ist und auch durchaus praxisüblich, kommt ja zur hormonellen Seite (die kann von mir aus ewig alt sein in ihren Anlagen: Stammhirn) auch eine praktisch "neuzeitliche".

Der Theorie, dass die Antibabypille das Gehirn (und damit die Wahrnehmung von Attraktivität von Sexualpartnern) beeinflusst, steht vorher die Blut-Hirn-Schranke entgegen. Nein, die tut ihren Dienst auf der hormonellen Seite im eigentlichen Wirkungsbereich.

Ich glaube gern an Erkenntnisse aus der Evolutionspsychologie/evolutionären Psychologie, dort werden ja tatsächlich auch Studien gemacht. Aber die verwendet weder den Begriff "bad boy", noch den Begriff "gute Gene".

Wenn man schon Gene heranziehen will, dann zählen Gesundheit (Indiz gegen Erbkrankheiten, die sich sonst im Phänotyp äußern würden) und gerade die Nicht-Verwandtschaft (als Indiz gegen Inzucht, die das Risiko der Weitergabe von Gen-Defekten vergrößern würde). Daher ist auch eher unwahrscheinlich, dass eine Frau einen Mann wie den eigenen Macho-Vater (oder mit dessen hier mal schlechten Eigenschaften) auch als Vater ihrer Kinder bevorzugt. Das ergibt also schlicht keinen Sinn.

s1ensi{bel/mann99x9


Wir sind alle Opfer unserer Urinstinkte.

Richtiger wäre, das es vermutlich Frauen gibt, deren Denk- und Gefühlswelt in Richtung von "Urinstinkten" geht, was immer auch Urinstinkte sein sollen. Es mag sein, dass mein Denken und Handeln durch Urinstinkte beeinflusst wird- dominiert wird es dadurch nicht und ich behaupte, dass es hinreichend viele Frauen gibt, die genauso denken und handeln.

Den Begriff "lieber Mann" halte ich für sehr schwammig und unklar definiert- insofern lässt sich schlecht darüber diskutieren.

J9_xB


Och nö, J_B, deiner komischen Pick-Up-Ideologie (und da ist nichts wissenschaftlich geprüft, man gibt sich nur gern den Anschein) entziehe ich mich gern.

Was ich schreibe hat rein gar nichts mit Pick Up zu tun. Zum einen ist es nicht meine Ideologie, zum anderen, sind die von mir und JuliaT erwähnten wissenschaftlichen Ergebnisse nicht für die Pick Up Szene gemacht. (Keine Ahnung, ob die da auch aufgegriffen werden?).

JOu/lixaT


Der Theorie, dass die Antibabypille das Gehirn (und damit die Wahrnehmung von Attraktivität von Sexualpartnern) beeinflusst, steht vorher die Blut-Hirn-Schranke entgegen. Nein, die tut ihren Dienst auf der hormonellen Seite im eigentlichen Wirkungsbereich.

Es geht um die aktiven Schwangerschaftshormone, die das auslösen. Wenn Du danach suchst, kannst Du entsprechende Studien sicherlich finden.

Ich glaube gern an Erkenntnisse aus der Evolutionspsychologie/evolutionären Psychologie, dort werden ja tatsächlich auch Studien gemacht. Aber die verwendet weder den Begriff "bad boy", noch den Begriff "gute Gene".

Aber wir wissen doch, was gemeint ist, oder?

Wenn man schon Gene heranziehen will, dann zählen Gesundheit

Als gesund gilt dann evolutionstechnisch wohl ein kräftiger, großer Mann mit guter Haut, vollem Haar, etc.

Und ner Keule in der Hand.

S1chwarDz6x66


männer, die nur mittelmässigen bis geringen anklang bei frauen finden und nur alle paar jahre mal auf eine frau treffen, wo wirklich alles beiderseitig passt und eine grundlage für eine beziehung vorliegt, sind viel empfänglicher dafür, von einer frau angehimmelt und umschwärmt zu werden - falls diese frau ein paar mindestanforderungen in sachen charakterliche kompatibilität und aussehen erfüllt.

... durchschnittliche männer eher eine liebe, pflegeleichte frau, oder aber sie bleiben jahrelang (gewollt oder ungewollt) single.

Oha, das trifft ja sowas von haargenau auf mich zu. :)z

BylackP AGxun


Das sind alles wissenschaftlich geprüfte Aussagen, kannst du ja mal googlen. Ein Bad Boy hat gute Gene, deswegen wollen Frauen seine Kinder. Aufgezogen werden die dann von einem "netten Mann".

in welcher klischeekiste hast du den mist denn ausgegraben?


mit "bad boy" sind meist männer gemeint, die durchsetzungsstark sind und einen gewissen willen zur macht haben, und sei es nur in ihrem sozialen kontext. männer, die sich durchsetzen statt von gesellschaftlichen normen, political correctness oder den emotionalen befindlichkeiten ihrer mitmenschen erpresst, eingehegt und domestiziert zu werden. natürlich ist es ein schmaler grad zwischen einem "bad boy" und einem "arschloch" welches grundsätzlich keine rücksicht mehr auf die bedürfnisse und interessen seiner mitmenschen nimmt und dadurch das miteinander vergiftet.

je nach präferenzen der frau wird dann im zweifelsfall entweder der part mit der durchsetzungsfähigkeit oder der part mit der rücksichtnahme auf die grenzen der mitmenschen und ein verträgliches miteinander gelegt. idealbild ist meistens ein mann, der in der lage ist, sich durchzusetzen ohne dabei das miteinander bzw die atmosphäre der sozialen peer group zu vergiften. aber in der praxis ist das sehr häufig nicht in einklang zu bringen.

@ mittelgrobröhrig:

als ich davon schrieb, dass meinem eindruck nach häufig die nicht-womanizer-männer letztenendes entweder in beziehungen mit "lieben, pflegeleichten" frauen oder als dauersingle enden, meinte ich den begriff "lieb" eher im sinne von "liebevoll/warm", nicht im sinne von "mauerblümchenhaft".

J_ul{iaT


in welcher klischeekiste hast du den mist denn ausgegraben?

Das sind wissenschaftliche Fakten :-o

B2lack QGxun


Das sind wissenschaftliche Fakten :-o

dass "bad boys" gute gene haben; und dass die "netten männer" dann deren kinder aufziehen sollen wissenschaftliche fakten sein? lächerlich.

was wissenschaftlich bewiesen ist ist, dass gutaussehende und starke männer, also solche mit guten genen, eine im vergleich zu normalo-männern leicht erhöhte wahrscheinlichkeit haben, ein aneckendes, aggressives sozialverhalten zu zeigen. das ist aber wie gesagt nur eine korrelation, und nicht mal eine sonderlich starke. und die hinter dieser korrelation stehende kausalitätskette verläuft in der entgegengesetzen richtung: aus sozialen vorteilen, die auf guten genen basieren, erwächst in manchen fällen ein dominantes sozialverhalten. das heisst aber keineswegs, dass gute gene der einzige faktor sind, aus dem dominantes oder aggressives sozialverhalten entstehen. der von dir und J_B behauptete umkehrschluss, dass ein bad-boy-sozialverhalten gute gene impliziert, ist offenkundiger blödsinn.

äquivalentes gilt für die geschichte mit den "kuckuckskindern": da wird von PUA-kreisen ein zahlenmässig eher seltenes muster unzulässig verallgemeinert.

m;nexf


Das sind alles wissenschaftlich geprüfte Aussagen, kannst du ja mal googlen. Ein Bad Boy hat gute Gene, deswegen wollen Frauen seine Kinder. Aufgezogen werden die dann von einem "netten Mann".

Was soll denn die wissenschaftliche Definition eines Bad Boys überhaupt sein?

Und wer sind die Wissenschaftler dahinter?

m6nexf


Ich habe übrigens schon von skurrilen, hormongesteuerten Kinderwünschen noch und nöcher gehört, aber "Vom Badboy schwängern lassen und dem Normalo aufs Auge drücken" ist dann wohl doch eher ein Randphänomen, denn Alltag.

m~itrtelgrOobröhrig


Das sind wissenschaftliche Fakten :-o

Es geht um die aktiven Schwangerschaftshormone, die das auslösen

Die Pille simuliert die zweite Zyklushälfte (in der die Hormonlage einen erneuten Eisprung unterdrückt), keine Schwangerschaft :=o

BYlackv Gun


Was soll denn die wissenschaftliche Definition eines Bad Boys überhaupt sein?

Und wer sind die Wissenschaftler dahinter?

die PUAler verweisen gerne auf die literatur zur evolutionsbiologie, ohne sie im detail zu lesen oder zu verstehen. da werden dann die abenteuerlichsten verallgemeinerungen und verdrehungen der kausalitätsketten gemacht, um sich einzureden, dass "die wissenschaft" das eigene, krude weltbild bestätigt.

DTerNos`ta7lgik}exr


mit "bad boy" sind meist männer gemeint, die durchsetzungsstark sind und einen gewissen willen zur macht haben, und sei es nur in ihrem sozialen kontext.

"Durchsetzungsstark" und "Willen zur Macht" im Bezug auf wen oder was?

Js_B


Schade, dass hier so viele Nutzer nicht neutral an das Thema rangehen können und lieber Fakten ignorieren 8-(

JxuliEazT


Dann habe ich mich wohl vertan :)

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