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Das Kind meiner Freundin stresst mich

RgogerRa!bbit


TE, vielleicht magst du dich ja auch mal äußern, was darunter

Er ist 12 und respektlos, großkotzig, provozierend und einfach stressig.

zu verstehen ist. Es gibt ja nur das "Klopfbeispiel" und, auch wenn ich durchaus jemand bin, den so etwas auch sehr nervt und das auch unterbinden würde, wahnsinnig dramatisch finde ich das nun nicht.

HIaUncxa


Mehno

Auch wenn das mit dem Klingeln und Klopfen nur Beispiele sind - warum erklärt keiner mehr gutes Benehmen und gute Manieren? Bei dem Beispiel platzt mir echt der Kragen.

Ich klingele und klopfe einmal - wenn nach einer Minute keine Reaktion kommt wird nochmal geklingelt und geklopft. Dauerklingeln geht gar nicht! Es gibt keine Ausreden für so unflätiges Benehmen.

Mehno, ich finde es fantastisch, wie gesittet du dich beim Klingeln und Klopfen verhältst. :)=

Nun musst du nur noch bedenken, dass ein Kind etwas lebhafter und spontaner ist als ein Erwachsener.

Dann muss dir auch nicht mehr der Kragen platzen bei so einer Nichtigkeit. :-D

pfaint-itI-c$ol~ourful


Benetton,

aus zeitlichen Gründen gehe ich im Moment nur auf deinen Beitrag ein:

Also, ich glaube, ich bin ein bisschen missverstanden worden. Natürlich habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn ein neuer Partner bei der Kindererziehung "mitmischt". Aber dafür braucht es die Gewissheit - nach meiner Vorstellung jedenfalls -, dass die Beziehung länger dauern wird, damit das Kind Vertrauen aufbauen kann.

Aber Du schreibst das so resolut, dass ich mich frage, wie Du Dir eine Partnerschaft als alleinerziehende Mutter vorstellst.

Erst einmal muss ich dazu sagen, dass ich aus diesem Alter schon lange raus bin ;-) . Meine Kinder sind erwachsen, aber mir war immer klar, dass für den Fall einer Trennung erst einmal meine Kinder an 1. Stelle stehen würden und dann der Mann. Der hätte sich erst in die Erziehung einmischen dürfen, wenn sich etwas Längerfristiges herauskristallisiert hätte. Aber wie gesagt, das ist Theorie.

Ich habe unsere Kinder nie auf ein Podest gestellt und du kannst mir glauben, dass meine Toleranzschwelle, was unerzogene Kinder angeht - eigene wie fremde - seeehr gering ist ]:D . Ich bin auch nie eine Mutter gewesen, die kein anderes Thema als die Kinder hatte. Solche Frauen waren mir immer suspekt und da wollte ich nicht zugehören ;-) . Ein Mann hätte also keine Angst haben müssen, dass er randalierende Gören vorgefunden hätte ;-) .

Aber ich bin der Meinung, dass man als derjenige, der die Kinder erzieht, eine große Verantwortung hat und das heißt für mich, dass nicht jeder an den Kindern herumerziehen sollte.

Um noch einmal auf den TE zurückzukommen: Der schreibt so respektlos über das Kind, so dass sich für mich aus diesem Grunde nie eine Partnerschaft ergeben hätte. Eigentlich sollte man als Frau merken, wie über das Kind gedacht wird. Aus einem Beispiel wird hier eine riesen Nummer gemacht. Da sieht man einfach, dass er von nichts eine Ahnung hat und eben aus diesem Grund für eine "Erziehung" disqualifiziert ist.

Mein Mann denkt übrigens genauso. Für den wäre auch nur eine Partnerin infrage gekommen, die die Kinder so akzeptiert hätte, wie sie sind. Alles andere hätte sich später ergeben. Sich gleich einmischen und den großen Zampano geben ist nicht!

So, das wars kurz von mir :-D

B)en@ettoxn


Aber wie gesagt, das ist Theorie.

So sieht das für mich aus. Ich denke mal, Du warst noch nie in so einer Situation, bei der Du mit Deinem Kind einen neuen Mann gesucht / gefunden hattest. Geschweige denn, dass Du jemals als Single einen Mann mit Kind kennengelernt hattest. Dann sieht die Welt nämlich mitunter auf einmal ganz anders aus.

Ich kam in meinem Leben zweimal in so eine Situation, einmal mit einer jungen Mutter mit zwei Jungs, 1 und 3 Jahre alt und aktuell an eine Frau, deren Sohn damals 17 und die Tochter 13 war. Mit den zwei Kleinen war das überhaupt kein Problem, die hatten mich schon bald als Papaersatz akzeptiert. Der Junge jetzt war/ist schon ein anderes Kaliber. ;-D Der hatte sich schon als Herr im Hause gesehen und war/ist ein absolutes Alpha-Männchen. Ich habe mir jedoch nicht von dem auf der Nase herumtanzen lassen. Wenn die Mama, aus welchen Gründen auch immer, Angst vor Konfrontation mit dem Sohnemann hat, dann ist es aus meiner Sicht in einem gemeinsamen Haushalt selbstverständlich, wenn der (oder die) Hinzugezogene den Mund aufmacht und seine/ihre Position vertritt, auch ohne die Partnerin vorher um Erlaubnis zu fragen.

Es würde mir jetzt zu viel Schreiberei abverlangen, die Gründe hierfür einzeln aufzuführen und meine Position an Hand von Beispielen darzulegen. Jedenfalls weiß ich, wovon ich schreibe. Das ist vielleicht ein bisschen der Unterschied. ;-)

DBiMeKrCuemi


Nun musst du nur noch bedenken, dass ein Kind etwas lebhafter und spontaner ist als ein Erwachsener.

ein 12-jähriger schfft es auch, in der Schule im Unterricht nicht konsequent zu stören, wir reden hier doch nicht von einem Kleinkind. der Junge weiß, dass es den Mann nervt und machr es dennoch....oder deshalb?

K+äosefonxdue


Hmm, also ich kann ja schon nachvollziehen, dass man als Mann, der bei Frau und Kind einzieht, irgendwie mitmischen will. Wenn einen bestimmte Dinge stören, dann muss man da natürlich dran arbeiten.

Ich bin allerdings Scheidungskind und habe es gehasst, wenn neue Freundinnen meines Vaters plötzlich an mir herumerzogen haben.

Ich war eigentlich ein recht unkompliziertes Kind. Jedes Elternteil toleriert aber bestimmte Dinge oder stört sich evtl. auch gar nicht dran. Mich würde zB ein Dauerklopfen gar nicht tangieren. Vielleicht würde es sich sogar zum Ritual entwickeln. Auf jeden Fall würde ich nie auf die Idee kommen, das zu unterbinden.

Nun gab es bei mir auch Dinge, die meine Eltern völlig in Ordnung fanden, die aber der Frau meines Vaters plötzlich nicht gefielen und für die ich total angeschnauzt wurde. Da hab ich mir auch gedacht "die kann mich mal".

Warum sollte ich mich als Kind da denn bitte klaglos fügen? Wenn da jemand kommt den ich nicht mag und der dann an mir herummotzt und meckert und unfreundlich ist und mir Regeln aufdiktiert die weder ich noch meine Eltern sinnvoll finden, würde ich mich auch heute noch mit Händen und Füßen wehren.

Als Beispiel. Ich war 16. Ich wollte feiern gehen. Ich hatte nie irgendwelche Zeiten von Zuhause. Ich war immer brav und zuverlässig. Sagte mit wem ich wohin gehe und wie ich nach hause komme. Schon mit 14. Da war ich nicht in Discos aber eben mit den Leuten vom Reitverein unterwegs zum Grillen oder Restaurant / Bar. Ich habe das nie ausgenutzt. Es war immer nur Samstags. Meine Eltern fanden das völlig ok.

Die neue Tralla von meinem Vater hat es mir dann verboten. Was geht die das bitte an? Da hab ich mich auch gewehrt. :=o

geaul^oisxe


Ich glaube nicht, dass es in irgendeiner Weise nützlich ist, hier eigene Geschichten und Beispiele als allgemeingültig darzustellen.

Man kann das erzählen, ja, aber dem TE oder seiner Partnerin verquere Absichten zu unterstellen, funktioniert nicht.

Jede Patchworkfamilie ist anders, es sind einfach immer zuviele Menschen verwickelt, als dass man da eine Art von mach-das-so-und-so-Rezept liefern kann.

Zumal die gelieferten Informationen nichts, aber auch gar nichts hergeben.

Mag sein, dass das Gör wirklich verzogen und doof ist. Mag sein, dass die Mutter zu weich ist. Mag sein, dass sie den Sohn als Partnerersatz sieht und zu nachgiebig ist.

Mag sein, dass der TE sich unangemessen schnell einmischt, zu rumpelig ist, das Kind einfach doof findet, sich auf das Kind gar nicht einlassen möchte, weil er (natürlich!) in erster Linie mit der Frau zusammen ist und nicht mit dem Sohn.

Weiter? Mag sein, dass der TE nie was mit Kindern zu tun hatte, null Ahnung von 12jährigen hat und einfach die Erfahrungen seiner eigenen Kindheit 1:1 auf ein jetziges Kind übertragen möchte - was nie funktioniert. Auch dafür kann er nichts, weil ihm jegliche Erfahrung mit der heutigen Welt eines 12jährigen fehlt.

Will heißen, hier ist es nicht angebracht, als Mutter hysterisch nach allem zu schnappen, was in irgendeiner Weise korrigierend eingreifen möchte. Wenn ich einen neuen Partner in mein Leben lasse, halse ich ihm damit die Kinder auf und es ist sein gutes Recht, seine Meinung zu sagen und sich abzugrenzen.

Das ist genauso daneben, wie als von außen hinzukommender Partner zu tröten, die Frau verwöhnt und verzieht und überhaupt sind alleinerziehende Mütter die Pest und versauen die Kinder fürs Leben.

Ihr merkt: ich befinde mich in einem ähnlichen Dilemma. ;-D Es ist scheißenschwierig.

Lange Rede, kurzer Sinn: lasst uns abwarten, ob der TE sich noch detaillierter äußert. Das wäre nur fair. Grabenkämpfe nützen keiner Seite was.

s%ensXiDbOel~mannx99


Nun musst du nur noch bedenken, dass ein Kind etwas lebhafter und spontaner ist als ein Erwachsener.

Das ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage des sozialen Trainings- und das können Kinder schon sehr frühzeitig von den Betreuungspersonen erlernen- andererseits haben auch zahlreiche Erwachsene das kaum trainiert. Kinder können durchaus vernunftbegabt denken und handeln ohne den kindlichen Spaß zu verlieren (ich kann mir auch als Erwachsener meinen "kindlichen Spaß" erhalten). Wenn ich "lebhaft" und spontan höre, dann assoziiere ich das oft mit: "kann sich nicht vernunftbegabt verhalten" (im Sinne von destruktiv), verhält "sich rücksichtslos" (u.a. laut, andere störend), "verhält sich leichtsinnig" oder "hat sein Verhalten nicht selbst unter Kontrolle".

Vernunftbegabt hat für mich u.a. mindestens das Merkmal: "ich störe und schade niemanden bzw. versuche das zu vermeiden".

t7aPtu$a


Ich hätte auch gern mehr zur Lebenssituation gewusst.

Wenn der TE nicht in der Wohnung der TE lebt, ist er da erstmal Gast.

Wenn es ihn stört ( was ich verstehe, ich habe eine Nachbarin, die so klopft und klingelt und es macht mich wahnsinnig) dann könnte er mal sagen, warum ihn das nervt und wie er das besser fände. Also Ichbotschaften "Mich stört das und stresst dass, ..."

Erziehungsrechte stehen ihm noch nicht zu finde ich.

Ansonsten, mit der Lebenspartnerin sprechen und mit ihr nach Lösungen für ein entspanntes Zusammensein schauen. Sich mehr bei ihm treffen zum Beispiel.

D3ieKr8uexmi


dieses "ihm steht es nicht zu, das Kind zu erziehen" finde ich strange...... es gibt die schöne Redensart "es bedarf ein ganzes Dorf, ein Kind zu erziehen", und daran ist mMnviel Wahres dran. Es ist nicht falsch, einem Kind zu spiegeln, wie sein Verhalten auf andere wirkt. Man kann als Eltern sich die Einmischung von anderen verbitten, klar. Man kann aber nicht beeinflussen, dass sich in der Umgebung negative Gedanken über das "blöde Blag" einnisten--was hilft dem Kind mehr? Dass andere "Fremde" es um Rücksicht bitten oder innerlich mit den Augen rollen?

pHaint-Oit-colxourful


@Benneton,

Aber wie gesagt, das ist Theorie.

So sieht das für mich aus. Ich denke mal, Du warst noch nie in so einer Situation, bei der Du mit Deinem Kind einen neuen Mann gesucht / gefunden hattest. Geschweige denn, dass Du jemals als Single einen Mann mit Kind kennengelernt hattest. Dann sieht die Welt nämlich mitunter auf einmal ganz anders aus.

Ich war nie alleinerziehend. Ich glaube allerdings nicht, dass meine Welt anders ausgesehen hätte. Das ist einfach meine Einstellung zu meinen Kindern und die kommen für mich nun einmal vor einem neuen eventuellen Partner. Ich würde umgekehrt auch nicht erwarten, dass ein Mann mich seinen Kindern vorzieht. Das würde in meinen Augen auch ein schlechtes Licht auf ihn werfen.

Es entsteht hier so ein bisschen der Eindruck, als wenn eine Frau froh sein darf, wenn sich überhaupt ein Mann findet, der sie mit Kindern nimmt; dann aber von seiner Seite aus nur mit voller Erziehungsberechtigung. Aber ich würde mich wiederholen, wenn ich meine feste Meinung zu diesem Thema, von der ich nicht abgehen werde, hier noch einmal aufschreiben würde.

Ich habe mir den Beitrag von Uomo vom 22.11.2017, 09:11 Uhr eben noch einmal durchgelesen: Diesem gibt es nach meiner Meinung nichts hinzuzufügen. Ich würde mal sagen, da weiß jemand, wovon er schreibt. Vielleicht liest du dir diesen auch noch einmal durch. Da steht viel Wahres drin.

Jedenfalls weiß ich, wovon ich schreibe. Das ist vielleicht ein bisschen der Unterschied. ;-)

Vielleicht würdest du anders schreiben, wenn es um deine eigenen Kinder gehen und eine Partnerin sich einmischen würde.

Ich habe übrigens mit keinem Wort gesagt, dass man sich von Kindern auf der Nase herumtanzen lassen soll. Wenn etwas nervt, darf das selbstverständlich angesprochen werden. Aber dazwischen und aktiv in die Erziehung einzugreifen liegen für mich Welten.

Und es ist auch immer noch etwas anderes, ob ein gemeinsamer Hausstand besteht oder ob der Partner nur ab und zu mal vorbeikommt. Aber dazu hat der TE ja auch nichts gesagt, nur mal locker den Jungen in einer primitiven Art und Weise niedergemacht.

Bqenet^ton


pint-it-colourful

Danke für Deine Aufforderung, mir den Beitrag von Uomo nochmals durchzulesen. Zumeist reicht bei mir einmal lesen, aber wenn Du mich schon darauf ansprichst, ich finde nicht, dass Uomo da in allem recht hat.

In aller Regel weiß die Mutter, die sich viele Gedanken macht und ihr Kind ein Leben lang kennt, hunderttausend Mal besser, wie es mit ihm umgehen muss. Und bei diesem Verhalten muss dem neuen Partner nicht alles logisch erscheinen, gerade dann, wenn sie ihrem Kind (scheinbar!) übermäßig verständnisvoll gegenübertritt.

Uomo

Das impliziert, dass die Mutter immer alles richtig macht, selbst dann, wenn sie nicht alles richtig macht. ;-D

Das ist so ein bisschen Deine Meinung, das ist mir schon klar. Aber eben nicht meine.

Natürlich ist es so, dass die Mutter die Erziehung vorgibt. Das sie ihrem Partner deutlich macht, wie da was zu laufen hat und ebenso natürlich hat der Partner der Frau sich daran zu halten!

Aber ebenso natürlich ist es für mich, wenn zwei erwachsene Menschen miteinander kommunizieren und mit dem Kind dann beide interagieren. (Ich setze bei meinen Ausführungen immer voraus, dass es sich um einen gemeinsamen Haushalt handelt!!!!) Wenn man als Mutter (umgekehrt gilt natürlich das gleiche) mit einem Partner einen gemeinsamen Haushalt betreibt, dann ist es ein gemeinsames Leben und m.E. kann man ein Kind dem nicht entziehen und es quasi isoliert betrachten.

Im Übrigen bedeutet "Erziehung" ja nicht nur Grenzen zu setzen und zu sagen: "Das darfst du und das darfst du nicht," sondern auch und vor allem das Vorleben des Erwachsenenseins. Und das kann man in einem gemeinsamen Haushalt nun ganz gewiss nicht verhindern. Sollte man natürlich auch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen.

Ich glaube, Du meinst mit "Erziehung" einfach, das auf einmal der hinzu gekommene Partner den Weg vorgibt, den das Kind zu gehen hat. Das meine ich, und viele andere hier im Faden aber gar nicht. Sondern einfach den gemeinsamen, erwachsenen, vorher abgesprochenen Umgang mit dem Kind. Wenn man das Kind aus dem gemeinsamen Haushalt herausnimmt und als diesem nicht wirklich zugehörig betrachtet, tut man dem Kind damit auch keinen Gefallen, es muss ja erst lernen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Und wenn es zu dieser Gemeinschaft Frau, Mann, Kind gehören soll, dann müssen BEIDE Erwachsenen zusammenarbeiten, damit es dem Kind gut geht und es lernt, sich zu integrieren.

B!en@ettIoxn


Ach ja paint-it-colourful,

Aber dazu hat der TE ja auch nichts gesagt, nur mal locker den Jungen in einer primitiven Art und Weise niedergemacht.

Auch dazu habe ich eine andere Meinung. JamesBrown schrieb:

Er ist 12 und respektlos, großkotzig, provozierend und einfach stressig.

Vielleicht könnte man hier, der PC wegen "großkotzig" durch "angeberisch" ersetzen. Außerdem:

Zudem ist er sehr frech und im Spiel mit anderen muss er immer der Chef sein und dann wundert er sich, dass keiner mit ihm spielen will. In meinen Augen verständlich.

Ich kann da nichts von einer primitiven Art erkennen, bei der jemand "niedergemacht" wird.

h"ag`-tysxja


dem te scheint das thema jedenfalls weniger dringlich zu sein, als jenen die es nun diskutieren.

war ja hoffentlich nicht so gedacht. :=o

UComox 3


Benetton: Das impliziert, dass die Mutter immer alles richtig macht, selbst dann, wenn sie nicht alles richtig macht. ;-D

Dein Smiley ist nicht angebracht. Mein ausführlicher Beitrag auf S. 2 ([[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/746385/?p=2#p23162495)]] implizierte selbstverständlich nicht, dass eine Alleinerziehende (ein Alleinerziehender) immer alles richtig macht. Sonst würde sie nicht, wie ich schrieb und wie es im guten Fall sein sollte, sich sehr, sehr viele Gedanken machen.

Es gibt für junge Menschen, die mitten in der Entwicklung stehen, vermutlich kaum etwas Schlimmeres als stets unfehlbare Erwachsene - außer höchst fehlbaren, die sich für unfehlbar halten.

Im Übrigen bedeutet "Erziehung" ja nicht nur Grenzen zu setzen und zu sagen: "Das darfst du und das darfst du nicht," sondern auch und vor allem das Vorleben des Erwachsenenseins.

Da hast du völlig Recht. Das Vorleben macht sogar den allergrößten Teil der (stillschweigenden) Erziehung aus. Zum diesem Vorleben gehört selbstverständlich auch, mal Fehler zu machen - auch bei einzelnen Erziehungsmaßnahmen - und sie einzugestehen, Größe zu zeigen und sich zu entschuldigen. Und nicht nur die leiblichen Eltern leben vor, sondern das gesamte Umfeld eines Kindes, Partner des Elternteils, Großeltern, Lehrer, Sporttrainer usw.; genauso, wie sie auch mehr oder weniger, aber eben in angemessener, wirksamer Weise direkte Erziehungsmaßnahmen ergreifen.

Nachdem du, Benetton, deine Meinung erläutert hast, wird deutlich, dass wir nicht so weit auseinanderliegen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass du die Entwicklung eines Kindes etwas zu sehr mit der Rationalität und Vernunft eines Erwachsenen betrachtest. Und ich frage mich (bei dir weniger, bei anderen Beitragsschreibern mehr), ob du eigene Kinder hast und an deren Erziehung dauerhaft und intensiven Anteil haben konntest. Der Kopf und die Seele eines Kindes, insbesondere eines pubertierenden, sind oft eine einzige Baustelle. Es sind Lebensphasen, in denen das Kind auf dem Weg, seine Orientierung noch zu finden, sich genau nicht integrieren und einfügen will, Mädchen von oben bis unten an sich zweifeln und missgelaunt sind, unausstehlich zickig verhalten; Jungs opponieren und rebellieren, suchen die Reibung, die auch nötig ist, damit sie ihre Maßstäbe bilden. Und bei manchen Kindern können sich kluge, disziplinierte, vernünftige Menschen vorrübergehend schier auf den Kopf stellen ... bis es dann wieder ins Lot kommt.

dann müssen BEIDE Erwachsenen zusammenarbeiten, damit es dem Kind gut geht und es lernt, sich zu integrieren.

Ohne Zweifel. Nur Art und Maß ist eine sehr sensible Geschichte.

hag-tysia: dem te scheint das thema jedenfalls weniger dringlich zu sein, als jenen die es nun diskutieren.

Wundert uns das?

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