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Als Paar/Familie freiwillig getrennt wohnen

S+heQilaxgh hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit einer Weile schon beschäftigt mich ein Wunsch, welchen ich jedoch noch nicht mit meinem Partner besprochen habe. Da sich unsere Beziehung zum Besseren entwickelt (wer es mitbekommen hat: er ist erfolgreich in Therapie), und wir uns wieder näher kommen, werden wir wohl auch nächstes Jahr heiraten.

Obwohl wir schon seit langem ein Paar sind, und seit Februar diesen Jahres auch ein gemeinsames Kind x:) haben, wünsche ich mir seit geraumer Zeit, mein eigenes Zuhause (im selben Ort wie mein Partner) zu haben.

Ich stelle es mir einfach toll vor, wieder eine eigene Wohnung zu haben, da ich m.E. einfach nicht der Typ für ein gemeinsames Zuhause bin.

Mich stört oft die Anwesenheit des Anderen (war auch schon in meiner 1. Ehe so...), ich will auch nicht jeden Tag gemeinsam planen.

Obwohl wir bereits jedrcein eigenes Zimmec haben und 3 Etagen, ist das immer noch nicht wirklich mein "Wunschkonzept".

Wie spreche ich meinen Wunsch meinem Partner gegenüber am Besten an?

Welche Probleme sehr ihr (v.a. auch auf unseren Sohn bezogen) bei diesem Vorhaben im Alltag?

Wir sind diese lösbar/umschiffbar/... ?

Andere Hürden?

Ich gucke schon ab und zu in den Anzeigenmarkt und entwickle eine gewisse Vorfreude. :-D

Antworten
Sbheil0agxh


Ups... |-o

Obwohl wir bereits jeder ein eigenes Zimmer haben und 3 Etagen, ist das immer noch nicht wirklich mein "Wunschkonzept".

Welche Probleme seht ihr (v.a. auch auf unseren Sohn bezogen) bei diesem Vorhaben im Alltag?

m-arkipoxsa


Wenn Du Dir die eigene Wohnung leisten kannst, sollte es doch keine Probleme geben. Aber warum wollt ihr dann heiraten?

c]rie c[harlxie


Die einzige Hürde ist ja wohl, ob Dein Partner dasselbe Konzept anstrebt.

Ansonsten stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum Du überhaupt eine Beziehung an sich anstrebst?

Weil man das so macht, weil man ein Kind will? Eigentlich sollte man sich doch freune in der Nähe des Partners zu sein oder maximal, dass er einen nicht stört.

Aber Dich "stört" Dein Partner in einem dreistöckigen Haus? Tritt mal nen Schritt zurück und denk' da mal darüber nach.

Szh;o[jxo


Aber Dich "stört" Dein Partner in einem dreistöckigen Haus? Tritt mal nen Schritt zurück und denk' da mal darüber nach.

Gibts halt. Ich hab Bekannte, die sich nicht vertragen, wenn sie in derselben Wohnung leben, dafür ganz ausgezeichnet, seit sie getrennte Wohnungen haben. Ist eher ungewöhnlich und selten, ja, aber es gibt einfach Leute, die so ticken.

SGheiFlagxh


Huhu, und schon mal Danke! *:) @:)

Wenn Du Dir die eigene Wohnung leisten kannst, sollte es doch keine Probleme geben. Aber warum wollt ihr dann heiraten?

Wir würden dann beide eine kleinere Wohnung brauchen - somit denke ich, würde es auch finanziell hinhauen, ja.

Gegenfrage: Dürfen/sollen/können nur Paare heiraten wollen, wenn sie gemeinsam wohnen? Falls ja, weshalb?


Die einzige Hürde ist ja wohl, ob Dein Partner dasselbe Konzept anstrebt.

Ich denke, er könnte gut damit leben, da er selbst sehr autark ist. Da bin ich mir fast sicher. Wissen kann ich es natürlich erst nach einem Gespräch.

Glaube allerdings, dass das als Familie u.U. in zwei Wohnungen doch Alltagshürden bereit hält.

Ansonsten stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum Du überhaupt eine Beziehung an sich anstrebst?

Weil ich es möchte? Dazu muss man doch nicht zwangsläufig zusammen leben.

Aber Dich "stört" Dein Partner in einem dreistöckigen Haus? Tritt mal nen Schritt zurück und denk' da mal darüber nach.

Nun ja, ich denke eben das nicht jeder gerne sein Zuhause teilt? Bin ja selbst ein Beispiel dafür.

Mich stören dann unter Umständen Alltagsgeräusche, verschiedene Vorstellungen von Ordnung und Sauberkeit, unterschiedliche BettgehZeiten, unterschiedliche Vorstellungen der Abendgestaltung und so weiter und so

m/a/ri>posa


Gegenfrage: Dürfen/sollen/können nur Paare heiraten wollen, wenn sie gemeinsam wohnen? Falls ja, weshalb?

Deshalb frage ich ja. Der Wunsch, als Familie zusammenzuleben, ist offenbar nicht der Anlaß der Heirat.

bxfi


:-D Kann ich vll verstehen ich hab noch nie mit einem Partner zusammengelebt und tue es auch jetzt nicht. Aber mit Kind wirds halt dann organisatorisch schweriger. ich hab ein Kind aber von einem Mann der nichtmal richtig Partner war, wir kommen klar er lebt in der Naehe, ich hab das Kind 4 Tage die Woche, er drei, aber im Endeffekt hat man alles doppelt und sucht nachher trotzdem die Schen (Schwimmzeug, Schulzeugt etc bla bla).

Ausserdem das ist nicht zu unterschaetzen moechgte das Kind bei Mama und Papa wohnen, weil das alle anderen auch so haben. Unser Kidn war von Saeugling an entweder beim einen oder anderen aber sobald er reden konnte hat er damit angefangen warum wir nicht alle zusammenwohnen, dabei hat der Vater sogar eine Freundin zum zusammenleben gehabt.

Oder eghst Du davon aus das Kind lebt bei dir und der Vater besucht Euch..also DAS faende ich aber auch shclecht, fuer Kind und Vater...also ist schon ueberlegenswert.

Abe res geht shcon ganz gut, bloss wennman zusammen ist dann will man ja vielleicht auch jeden Abend gemeinsam mit dem kind spielen und so.

L}ianA-Jixll


Nun ja, ich denke eben das nicht jeder gerne sein Zuhause teilt? Bin ja selbst ein Beispiel dafür.

Mich stören dann unter Umständen Alltagsgeräusche, verschiedene Vorstellungen von Ordnung und Sauberkeit, unterschiedliche BettgehZeiten, unterschiedliche Vorstellungen der Abendgestaltung und so weiter und so

Nun ja, so ganz alleine würdest du dann ja nicht leben mit Kind? Das bringt doch auch diese ganzen Dinge mit sich?

Kinder bleiben ja nicht ewig pflegeleichte Babies ohne eigene Lebensäußerungen. Die symbiotische Beziehung hört ja irgendwann auf, wie du sicher von deinen anderen Kindern her wissen kannst.

War das da auch ein Problem, dass du nicht mehr mit ihnen zusammenleben wolltest?

Lfianl-JQikll


Der Wunsch, als Familie zusammenzuleben, ist offenbar nicht der Anlaß der Heirat.

Eine Heirat vereinfacht ja auch viele Dinge; man denke nur an die Beihilfeberechtigung, wenn man selber keinen Anspruch hat.

annfang6m=itfxreude


Wie spreche ich meinen Wunsch meinem Partner gegenüber am Besten an?

Welche Probleme sehr ihr (v.a. auch auf unseren Sohn bezogen) bei diesem Vorhaben im Alltag?

Wir sind diese lösbar/umschiffbar/... ?

Andere Hürden?

ich spiele auch manchmal mit so einem gedanken. :=o

hat dann ja nichts mit mangelnder liebe zu tun. ":/

als die ehe eingeführt wurde, war der mann doch sowieso das halbe jahr auf kriegszug oder hat gejagt oder war aus berufsgründen irgendwo unterwegs. da hatte dann eben jeder seinen freiraum. erklärt vielleicht auch die begeisterung für krieg in der vergangenheit. ;-D ;-D ;-D

klar, probleme kann es da schon geben. grade mit kind. wo wächst er auf? wo wird er wohnen? wo ist er "zuhause", denn dieses solltet ihr ihm irgendwie schon bieten.

hinzu kommt dann natürlich - je nach eurem umfeld - das geschwätz der leute. da sind die verheiratet und ziehen kurz danach/davor auseinander?!?!? solches geschwätz muss man dann eben ignorieren können.

eine gute lösung wäre es vielleicht, mal nach neu gebauten wohnkasernen in eurer preisklasse zu suchen. dann beim späteren vermieter melden und anfragen, ob ihr drei nicht 2 kleine wohnungen auf der selben etage oder zumindest im selben haus bekommen könntet. die eine müsste dann eben grösser sein wg. des kinderzimmers. dann hätte jeder ein stück weit sein eigenes und kann sich auch mal zurück ziehen und die tage für sich selbst planen und verbringen. gleichzeitig hat man den partner aber nah genug, um mal eben rüber zu gehen, wenn man mit ihm zeit verbringen möchte oder um dann eben doch mal spontan den tag miteinander zu verbringen.

probleme können da dann aber durchaus auftauchen. allein schon die frage, ob man dem partner einen wohnungsschlüssel geben will? ;-D klar, er muss ja theoretisch auch mal zu eurem sohn können wenn dieser bei dir wohnt. andererseits will man ja eben um das zu vermeiden getrennte wohnungen. ;-D ;-D

AGnTdreNjka


Wenn Ihr ein kinderloses Paar wärt, würde ich sagen: klar, jeder ne Wohnung, alles bestens, Hauptsache Ihr seid glücklich. Aber für ein Kind finde ich diesen Zustand untragbar. Was erzählst Du ihm denn, warum Mama und Papa getrennt leben? Und wo wird es wohnen, bei Dir? Da kann ein Kind nur leiden, und da würde ich ganz klar Deine Bedürfnisse hinten anstellen.

a@na7kixn15x04


Hallo Sheilagh,

ich kann Deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen!

Habe mit zwei Partnern zusammen "gelebt", sprich gewohnt und weiß im Nachhinein, dass sicher ich der Grund war, warum es nicht funktioniert hat (siehe Deine Ausführungen oben). Da das eine noch zur Zeit meines Studiums war und der andere Partner der Vater meines Kindes (beides schon etwas länger her), kann ich tatsächlich erst mit genügend Abstand - und der Erfahrung, eine Verbindung mit getrennten Wohnungen, allerdings im selben Haus, gehabt zu haben - sagen, dass schlicht ich nicht willens und in der Lage bin, mit jemandem, außer meinem Kind, zusammen zu wohnen.

Kommt vor.

Selbst die getrennten Wohnungen - wird ähnlich wie bei Dir momentan gelagert sein - waren nicht das Optimum ;-D , weil man ja doch alles mitbekommt bzw. immer in Reichweite ist.

Ich glaube nicht, dass der Wunsch etwas mit mangelnder Zuneigung oder mangelndem Verantwortungsgefühl zutun hat - obwohl mir eine Freundin gerne "vorwirft", ich sei das Paradebeispiel für die postmoderne Gesellschaft %-| ,die alles will, aber nichts gibt. So ungefähr ;-) .

Ich seh mich nicht so...empfinde es vielmehr als bereichernd, wenn man/frau sein eigenes Leben leben kann und den anderen daran teilhaben lässt, freiwillig, wenn es passt, ohne sich ständig auf der Pelle zu hängen und jeden Pups vom anderen mitzubekommen. Das kann ganz schön anstrengend sein ;-) . Jaja, ich weiß, wer sich liebt, der geht Kompromisse ein usw. usf. ...ich sehe die getrennten Wohnungen aber auch als Kompromiss...und eventuell sogar liebeserhaltend...

Wenn Dein Partner das mitmacht, nur zu!

Sollte es funktionieren, wird auch sicher euer Kind nicht darunter leiden.

Ich persönlich bin ganz froh drum, nicht jeden Schritt gemeinsam mit jemand anderem machen zu müssen (vor allem morgens ]:D ) - außer mit meiner Tochter, wie gesagt - und Entscheidungen nicht vorher besprechen bzw. zerreden zu müssen.

LG, anakin

sDen"sib+elmann29x9


waren nicht das Optimum

Weil es genaugenommen nicht richtig zusammenpasste?

ich will auch nicht jeden Tag gemeinsam planen.

Wieso muss man gemeisam planen?

jedoch noch nicht mit meinem Partner besprochen

Ich denke, dass das der springende Punkt sein wird: Wenn er bei getrenntem Wohnen nicht in Begeisterung ausbricht, habt ihr auf längere Sicht ein Problem.

Bda(mbiexne


Ich denke es ist vor allem eine Geldfrage. Denn wenn du ausziehen willst, wird dein Partner es dir kaum verbieten können.

Ob es dann sozial für euer Kind gut ist, steht auf einem anderen Blatt. Hat der Zwerg außer euch beiden noch regelmäßig andere Bezugspersonen/Spielpartner? Denn ich sehe die Gefahr, dass langfristig vor allem euer Kind für die getrennten Wohnungen die Zeche zahlt. Vergleichbar mit Scheidungskindern.

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