» »

Als Paar/Familie freiwillig getrennt wohnen

S?üntxje


- Wieso dürfen manche User, deren Account(s) dauerhaft gesperrt ist(sind) sich mit mehreren Accounts wieder anmelden (s. Beitrag von Graógramán) und in einem anderen Fall wird die Wiedergänger-Userin sofort nach dem Wiedererkennen gesperrt?

solange ich in diesem Forum bin, ist es üblich dass vormals gesperrte User, die sich neu anmelden und dann nichts "Regelwidriges" posten, bleiben können. Das ist ja nun bei Sheilagh nichts neues. Aber die Frage ging wahrscheinlich an Elisada.

Laian-hJilxl


solange ich in diesem Forum bin, ist es üblich dass vormals gesperrte User, die sich neu anmelden und dann nichts "Regelwidriges" posten, bleiben können.

Das stimmt natürlich nicht, aber das gehört tatsächlich in einen anderen Faden.

SYüEnitxje


Das stimmt natürlich nicht

soll ich mal aufzählen? ;-D Natürlich ist das so. Man könnte sogar die entsprechenden Posts dazu raussuchen, in denen zugestanden wird, dass es so ist

LGian-gJixll


Ich denke, wir sollten diesen Faden nicht damit shreddern.

manCef


Ich finds für das Kind / die Kinder ehrlichgesagt problematisch, kein familiäres Zusammenleben in einem Haushalt zu kennen. Er wird immer nur bei Mama oder nur bei Papa sein, auch wenn es natürlich mehr Überschneidungen und Zeit zu Dritt geben wird, als wärt ihr als Paar getrennt. Vielleicht bin ich in dem Punkt zu altmodisch, aber ich hätte es als Kind furchtbar gefunden in zwei Haushalten mit zwei Zimmern zu wohnen, und ich würde auch nicht riskieren wollen, dass mein Kind in seinen späteren Beziehungen womöglich das klassische Familienleben selbst nicht so ganz gebacken bekommt, weil er immer nur so eine alternative Variante kannte. Kenne genügend heute Erwachsene, die ihr Leben wegen Dingen, die man vom Aufwachsen nicht kennt, Probleme haben das in ihrem Erwachsenenleben so umzusetzen, wie sie sich es mit ihrem Partner/in wünschen würden.

Nun ja, ich denke eben das nicht jeder gerne sein Zuhause teilt? Bin ja selbst ein Beispiel dafür.

Mich stören dann unter Umständen Alltagsgeräusche, verschiedene Vorstellungen von Ordnung und Sauberkeit, unterschiedliche BettgehZeiten, unterschiedliche Vorstellungen der Abendgestaltung und so weiter und so

Bei 3 Stockwerken kann man doch, ggf. mit etwas Umbau, getrennte Bäder und sogar getrennte Küchen realisieren. Abgetrennte Wohnräume unter einem Dach, wer wie pennt und putzt, bleibt ihm überlassen. Die Alltagsgeräusche hät man dann auch nicht mehr oder weniger, als wenn in den Stockwerken über oder unter einem fremde Leute wohnen.

ich will auch nicht jeden Tag gemeinsam planen.

Muss man doch auch nicht, nur weil man unter einem Dach lebt ???

m?nef


solange ich in diesem Forum bin, ist es üblich dass vormals gesperrte User, die sich neu anmelden und dann nichts "Regelwidriges" posten, bleiben können.

Zu Schüller Zeiten bedeutete das bei Entdeckung in mindestens 90% der Fälle einen Rausschmiss.


Ich habe [[http://www.med1.de/Forum/Rund.ums.Forum/746727/ eine eigene Diskussion zu den OT-Fragen]] eröffnet und würde euch bitten, dass wir dort weitersprechen, dass wir hier wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen können.

b^fi


Zu dem nicht vorgelebten familienleben, meine Eltern haben zusammengelebt und haetten sich auch nie getrennt und wir hatten ein ganz normales familienleben, aber trotzdem hatte ich als ich groesser war mehr und mehr den Eindurck dass die sich nur auf die Nerven gehen und schon als Kind fand ichs komisch dass sich mein Papa hat von vorne bis hinten bedienen lassen "schmier mir mal ein Brot". Tja und weder meien Schwester nich cih leben mit einem mann zusammen, so kanns auch gehen..da fidne ich besser man hat Spass wenn man sich sieht und das Alltagsgenerve getrennt. Und ach dieses Kleinfamilienidyll..das fand ich halt nie erstrebenswert. Eine Freundin von mir ist in so einer Bullerbuefamilie aufgewachsen..aber kaum alle Kinder gross haben sich die Eltern getrennt, das war dann wohl auch eher ein Schock. Ich glaub so schoen ist das einfach nicht das Familienleben.. ":/

Sthoxjo


Ich glaub so schoen ist das einfach nicht das Familienleben.. ":/

Doch, kanns schon sein. Aber es kann natürlich auch durchwachsen sein, und doofe Phasen gibts bei den meisten mal.

SEhe.ilagxh


Ich glaub so schoen ist das einfach nicht das Familienleben.. ":/

Ich glaube - weiß ! - dass so ein Familienleben sehr schön sein kann. Wenn man Lust darauf hat/ sich dem öffnen kann und will/ der Typ dafür ist/ etc. pp.

Bei mir ist es einfach so, dass ich mich auf Dauer oder auf lange Sicht in dieser Vorstellung nicht wiederfinden kann bzw. ich dazu zu eigenbrödlerisch bin.

Eine Partnerschaft zu führen schließe ich hingegen nicht aus, und arbeite weiter daran. Aber "trautes Heim" jeden Abend aufeinander hocken? Sich jeden Tag sehen? Schlafzimmer oder gar Bett teilen.

Das mag ich einfach nicht! Dafür verbringe ich vieeeel zu gerne Zeit mit mir selbst. In diesem Fall habe ich großes Glück, dass mein Partner dies verstehen oder nachvollziehen kann. Puh.

Ein Partnerschaft in der der Andere verletzt wär', falls ich sage: "Du, ich gehe mal Essen/und Kino/über den Weihnachtsmarkt/...!" oder das immer als Einladung mitzukommen auffassen würde, wäre wohl zum Scheitern verurteilt.

Eine eigen Wohnung wäre ein Traum. Aber so zusammen zu leben wie wir es gerade tun (getrennte Schlafzimmer, mehrer Etagen) ist auch lebbar für mich. Nur eben nicht mein Traum.

Vermutlich liegt die Beschäftigung mit den Winscj nach meinem eigenen Zuhause derzeit aber auch daran, dass der Kleine ja nun bei mir mit im Zimmer schläft, und ich mein Zimmer somit abends nicht nutzen kann.

Das vermisse ich unendlich.

Mich nervt es einfach, wenn ich abends im WoZi alleine sein will, und er ist da. %:|

Manchmal bitte ich dann sein Zimmer. Aber das ist eben nicht dasselbe.

@:)

S}hoxjo


Manchmal bitte ich dann sein Zimmer.

Wutt?

SPheila3gh


:_D

Manchmal nutze ich dann sein Zimmer.

Bitt n muss ich es dazu Gott sei Dank nicht.

S-ch2okolQadensü'chtig^e


Für mich wäre das ja auch undenkbar, aber ich kenne tatsächlich ein Paar mit kleinem Kind, die getrennt wohnen und im letzten Jahr (trotzdem) geheiratet haben. Für die ist das ein völlig normales Szenario. Sie wirken auf mich auch sehr glücklich. Warum das allerdings so ist, kann ich nicht sagen, so gut kenne ich sie nicht.

Letztlich muß jeder bzw. jedes Paar das für sich entscheiden.

m@aria_schwindxelts


Ich habe darüber auch lange nachgedacht und bin dann über den Begriff "Living apart together" gestolpert. Mit etwas googlen findest du dazu einige Erfahrungsberichte, die dir Vor- und Nachteile aufzeigen.

Ich habe mich vor 3Monaten von meinem Partner getrennt (wir haben eine gemeinsame 6Jährige Tochter). Allerdings sind wir nun mehr räumlich getrennt, als was anderes ;-) (auch wenn wir offiziell von Beziehubgspause sprechen) Mind. einmal in der Woche schlafe ich bei ihm, er kommt dafür öffters zum essen. Eins bis zwei mal im Monat machen wir geplant einen ganzen Familientag. Wohnen im gleichen Dorf, körperliche und geistige Nähe ist da, ja mehr als vorher, denn einen klaren Vorteil hat dieses Living apart together; Die Momente, in denen man zusammen sind, sind nun etwas besonderes und sehr schön. Die Beziehung wird weniger mit alltagszeug belastet. Dazu ist ganz klar wer für was zuständig ist, nämlich jeder für sein eigenes Ding (zB in Punkto Haushalt )

Allerdings braucht es auch etwas organisatorisches, wenn man noch ein gemeinsames Kind hat und das Wohl des Kindes muss man dabei immer im Auge haben, denn schliesslich ist das alles doch etwas ungewöhnlich. (wobei das bei deinem Kind dann eher ein Thema werden würde, wenn es älter ist).

Und ja, endlich wieder das eigene Zimmer zu haben, wo man abends das machen kann was man will, ist für mich eine extreme Wohltat. Das hatte ich ja Anfangs so gar nicht auf dem Schirm, jetzt aber wo ich das wieder habe, merke ich, wie mir das all die Jahre enorm gefehlt hat!

Finanziell ist es aber nicht ganz zu unterschätzen. Die räumliche Trennung kostet was. Ich halte die Kosten so tief wie möglich, indem ich mit einem Kollegen in ein sehr altes Haus zusammen zog. Er ist nicht oft zuhause, braucht hier aber einen Wohnsitz. Für mich/uns die perfekte Lösung. Trozdem muss ich jetzt jede Woche mind einen Tag arbeiten gehen, nebst meinem Studium und Kind nicht gaanz so einfach, aber da diese neue Wohnsituation sehr viel Entlastetes brachte, geht das erstaunlicherweise sehr gut.

Zusammengefasst, Ich bin gerade ein grosser Fan von einer räumlichgetrennten Beziehung und glaube momentan sogar, dass ich das für immer so haben möchte. :-)

S~hei|lagh


Liebe Maria

Vielen Dank für deinen ausführlichen und schön zu lesenden Beitrag. @:)

Es hat mich fröhlich gestimmt, dass du so dein Glück finden konntest und mit jemanden teilst, der diese unkonventioneller Art zu leben auch schätzt, und diesen Weg mit dir gemeinsam geht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH