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Tinder in einer Beziehung

d.o.loErouxs


Er hat meine Vermieterin kontaktiert und nach einer Wohnungsgeberbestätigung gefragt

Diese kann sie nur geben, wenn sie das entsprechend Formular Wohnungsgeberbestätigung</p>
<p>nach § 19 des Bundesmeldegesetzes (BMG) ausgefüllt und beim Meldeamt eingereicht hat.

Dies nach seinem Auszug auszufüllen und einzureichen ist sicher nicht korrekt.

(bislang sind wir in einer anderen Stadt gemeldet und angeblich will er ein neues Bankkonto eröffnen). Ihr kam das merkwürdig vor, deshalb hat sie mich kontaktiert.

Das heißt, Du bist auch noch nicht am neuen Wohnort gemeldet? Sagt Deine Vermieterin da nichts?

DdaDu


Mir ging es jetzt weniger darum, ob oder ob nicht er diese Bestätigung bekommen soll oder warum/ wieso wir noch nicht hier gemeldet sind - als viel mehr um die Frage: was ich davon halten soll. Wir reden nicht miteinander, er hat mir nichts davon gesagt - "angeblich" hat er längst eine eigene Wohnung und wenn nicht: wo soll das so hinführen?

Dann, zum anderen... ich habe die letzten Tage viel Revue passieren lassen und ja, ich denke, die Trennung ist das Richtige. Wir hatten wahnsinnig viel Streit, oft wochenlang Funkstille, wenn er seine einseitigen Pausen durchgeführt hat. Mir gings so oft so schlecht, weil ich in der Schwebe hing. Und das möchte ich nicht für den Rest meines Lebens. Auch meine letzten Ausbrüche von wegen "wir können uns auch trennen" waren im Endeffekt ja dadurch bedingt, dass ich in meinen Augen nicht so behandelt wurde, wie ich es in einer Beziehung gerne würde. Mit

Ob ich ihm mit der Tindersache unrecht getan habe, frage ich mich immer noch.. aber eigentlich tut es nichts zur Sache: Selbst wenn er nur platonische Freundinnen gesucht hat... er wusste, dass es mir da schlecht mit geht und hat es ignoriert. Für mich ist da wohl viel kaputt gegangen. Wäre ich konsequent, hätte ich mich an diesem Punkt getrennt und hätte uns sechs Wochen voller Beleidigungen erspart. Aber ich hatte gehofft, dass er versteht, was er mir an tut und sein Verhalten entsprechend abändert. War naiv und dumm, ja.

Schuldgefühle habe ich immer noch und das ist gerade das, womit ich am meisten zu hadern habe. Von den Sachen, die ich ihm im Streit an den Kopf geworfen habe, einmal abgesehen: Ich wusste, dass er derzeit kein Geld hat und wir haben uns die Wohnung geteilt... ich hätte ihn nicht im Streit rauswerfen dürfen und Geld (bzw seine Anhängigkeit) zu einem Thema machen. Wir hatten was das angeht eine Absprache, dich ich gebrochen habe.

Andererseits... war es wirklich zu viel verlangt, dass ich zu hören eingefordert habe, dass ich mir trotz unseres dauernden Streits und seinem Verschwinden keine Gedanken (in Richtung Betrug) machen muss?

D>ieDosis9macuhtdasGi2ft


Versuche allmählich Ruhe in Dein Leben zu holen. Es gab von beiden Seiten emotionale Übergriffe, Grenzüberschreitungen und sicher auch mal ungerechtfertigte Unterstellungen im Einzelfall. Aber ursächlich war in meiner Einschätzung eure unterschiedlichen Einstellungen und Einschätzungen zu eurer Beziehung. Du selbst beschreibst Dich als absolut monogam veranlagte Partnerin, die Sex bevorzugt nur innerhalb der Beziehung mit einem vertrauten Menschen sucht.

Zu dieser Wesensart passt kein Mann, der, ob nun phasenweise oder dauerhaft erwünschte 3er suchender Mann, der Dir Dinge verschweigt oder zum Teil eigene Rahmenbedingungen für eure Beziehung einführt. Die Gedankenketten, an welcher Stelle sein oder Dein Verhalten falsch war, bringt Dich aktuell nicht weiter.

Dann, zum anderen... ich habe die letzten Tage viel Revue passieren lassen und ja, ich denke, die Trennung ist das Richtige.

Versuche dieses Gefühl tiefer zu verinnerlichen. Die anderen Fragen machen nichts, von dem was passiert ist ungeschehen. Können aber für Dich den Weg ebnen für Dich genauer zu reflektieren, wie und in welchen Rahmenbedingungen Du eine partnerschaftliche Beziehung künftig führen willst.

Du hast Dich für diesen Mann sehr häufig angepasst und innerlich verbogen, damit es stimmiger zwischen euch wird. Hast aber festgestellt, dass Du damit emotional nicht klar kommst. Daran ist nichts falsch.

Hätte er Dich aufrichtig geliebt und respektiert, gäbe es einen Weg mit neuen Lösungsansätzen an eurer Beziehung zu arbeiten. Das hätte allerdings schon viel früher passieren müssen, zum Zeitpunkt, als es zwischen euch die ersten Lügen und den Betrug gab. Diese Chance habt ihr verpasst und all das was danach passierte war eine direkte Folge dessen.

DLaDu


Es gab von beiden Seiten emotionale Übergriffe, Grenzüberschreitungen und sicher auch mal ungerechtfertigte Unterstellungen im Einzelfall.

Wärst du so lieb auf den Punkt emotionale Übergriffe einzugehen?

Aber ursächlich war in meiner Einschätzung eure unterschiedlichen Einstellungen und Einschätzungen zu eurer Beziehung.

Meine Interpretation von alle dem ist ähnlich - bloß streitet er das vehement ab. Er sagt Sex sei ihm nicht so wichtig, die 3er habe er schon vor langer Zeit aufgegeben und das Thema offene Beziehung nur angesprochen, weil wahlweise entweder ich das wollte oder weil ich ihn dazu gedrängt habe mit meiner Eifersucht.

Und ich verstehe nicht, wieso er jetzt zum Thema macht, dass er sein Leben für mich aufgegeben hat/ wegen mir nichts hinbekommen hat. Und wieso zum Teufel er jetzt weniger trinkt, er jetzt zeitig ins Bett geht und sich ernsthaft um Dinge kümmert. Wieso nicht mit mir? Hätte er mit mir diese art an "ernsthaftem" Leben geführt, dann wäre unsere Dynamik doch sicherlich eine andere gewesen?

s#ugarxlove


Und ich verstehe nicht, wieso er jetzt zum Thema macht, dass er sein Leben für mich aufgegeben hat/ wegen mir nichts hinbekommen hat. Und wieso zum Teufel er jetzt weniger trinkt, er jetzt zeitig ins Bett geht und sich ernsthaft um Dinge kümmert. Wieso nicht mit mir?

Weil er es nicht musste. Er war bequem und bei dir war es bequem. Klar hätte er sein Leben ändern können, aber er hat es nicht. Manche Menschen brauchen soetwas wie eine Trennung um sich weiterzuentwickeln. Vielleicht ist das aber auch nur eine Phase, in der er guten Vorsätzen folgt und dann in ein paar Monaten wieder rückfällig wird.

Bei meinem ex war es übrigens das gleiche, so viele Dinge, die mich in der Beziehung genervt hatten, gestört hatten, an denen er nicht gearbeitet hat, ganz viel davon hat er dann nach der Trennung auf einmal in den Griff bekommen, obwohl ich immer versucht hatte ihn im richtigen Weg zu unterstützen... ":/

doda1x23


Hast Du mal ein bisschen über Narzissmus und NPS gelesen? Ich glaube das würde auch einige Deiner Fragen beantworten. Ich kann's Dir echt nur ans Herz legen.

DcaZDu


Weil er es nicht musste. Er war bequem und bei dir war es bequem

Bei meinem ex war es übrigens das gleiche, so viele Dinge, die mich in der Beziehung genervt hatten, gestört hatten, an denen er nicht gearbeitet hat, ganz viel davon hat er dann nach der Trennung auf einmal in den Griff bekommen, obwohl ich immer versucht hatte ihn im richtigen Weg zu unterstützen... ":/

Ich wollte ihm die Zeit geben, dass er raus findet was er wirklich möchte. Ich mag meinen Job nicht besonders - kann mich aber nicht "anderweitig orientieren" oder mir eine Auszeit nehmen, weil ich auf das Gehalt angewiesen bin. Ich habe seine Situation als Chance gesehen und ihm (zumindest in meinen Augen) keinen Druck gemacht.

Dieses "er hat sein Leben für mich aufgegeben" verstehe ich halt einfach nicht. Weil ich die "Erwartung" hatte, dass ich weiß wo er ist/ ob er zuhause ist/ ob ich ihn sehe? Ich mein, okay, vielleicht brauchte er mehr Zeit in der Uni. Aber hätte er gesagt "Du, Schatz, ich bin heute was länger in der Uni und melde mich danach" wäre das ja kein Ding gewesen. Aber Aussagen a la "Ich arbeite an mir selbst und ich sage dir nicht was ich mache oder wann ich fertig bin oder was ich dann mache, weil ich finde dich doof!"... ja gut, ich hätte ab dem Moment auf Abstand gehen sollen, ihn machen lassen, ihm vielleicht vertrauen müssen. Aber irgendwie konnte ich nicht.

DjaDu


Hast Du mal ein bisschen über Narzissmus und NPS gelesen? Ich glaube das würde auch einige Deiner Fragen beantworten. Ich kann's Dir echt nur ans Herz legen.

Hab ich, schon relativ zu Beginn der Beziehung. Allerdings weiß ich nicht, ob das mehr auf ihn oder mich zutrifft...

D_aDxu


Hast Du mal ein bisschen über Narzissmus und NPS gelesen? Ich glaube das würde auch einige Deiner Fragen beantworten. Ich kann's Dir echt nur ans Herz legen.

Hab ich, schon relativ zu Beginn der Beziehung. Allerdings weiß ich nicht, ob das mehr auf ihn oder mich zutrifft...

LuillieLn8x4


Ich kann schon nachvollziehen dass du die Beziehung gerade aufarbeiten willst. Allerdings machst du dich damit Grad total kirre. Komm erstmal runter. Er ist weg und er wird nicht wiederkommen. Was passiert ist, ist passiert. Du kannst jetzt nichts mehr ändern. Fang an zu akzeptieren! Was wäre wenn....ist jetzt vorbei!

Egal wo er wohnt, was er macht, was noch passiert. Jetzt ist jetzt. Arbeite an dir damit deine nächste Beziehung funktionieren kann.

Du kannst jetzt nichts mehr ändern.

D{ieDosiPsma<chrtdasGixft


Wärst du so lieb auf den Punkt emotionale Übergriffe einzugehen?

Ich meine z. B. Situationen wie diese:

Er hat mir heute, als ich im Büro war, geschrieben und mich gebeten, ihm bei seiner Diss zu helfen. Eigentlich wollte ich ihn ja ignorieren, aber gut, ich habe ihm geholfen. Als "Belohung" wollte er dann mit mir auf den Weihnachtsmarkt.

Aha. Der Weihnachtsmarkt schließt um 9. Bisher habe ich nichts gehört. Ich schließe Wetten ab, dass er nun doch eins der Mädels getroffen hat. Vielleicht hatte er wirklich vor mich nach einer Stunde oder so dazu zu holen - hat er aber nicht.

Habe ihm noch eine SMS geschrieben - nichts.

Und jetzt? Ich fühle mich hintergangen.

Ich habe ihm an dem Abend wahnsinnig viel vorgeworfen, u.a. das er sein Mädel getroffen hat, mich belügt, er egoistisch ist und sich nicht wirklich um mich sorgt. Er hat alles abgestritten und war sehr bemüht. Was oder was nicht er an dem Tag gemacht hat, weiß ich nicht.

Das waren keine Einzelthemen, die alle paar Monate oder Jahre Thema zwischen euch waren, sondern in sehr regelmäßigen Abständen von Tagen oder Wochen. Streitigkeiten die mit Vorwürfen und gegenseitigen Beleidigungen geendet sind.

Mir scheint, dass auch das Thema Alkohol zwischen euch eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat, wenn Du jetzt diese Seite an ihm besonders hervorhebst.

Und wieso zum Teufel er jetzt weniger trinkt, er jetzt zeitig ins Bett geht und sich ernsthaft um Dinge kümmert. Wieso nicht mit mir?

Eure Streitkultur hat offenbar dazu geführt, dass er sich mehr hängenlässt und Du hast Dich über diese Dinge offenbar häufiger beschwert. Es ist müßig nach dem Prinzip, was war zuerst Henne oder Ei, zu suchen. Fakt ist, ihr habt nicht hinbekommen eure Probleme, die es bereits vor dem Umzug gab, konstruktiv zu lösen. Ist ein gewisses Potenzial von Frust erreicht, ist die Motivation für den Alltag ausgehebelt. In so einer Situation kann eigentlich keiner der Partner noch etwas richtig machen. Man dreht sich in seinen Diskussionen im Kreis, die Vorwürfe werden heftiger und führen in die nächste Eskalationsstufe.

Du warst dabei und weißt, wie sehr sich das alles hoch geschaukelt hat zwischen euch. Das habt ihr beide zusammen so zugelassen und deshalb gibt es dafür auch keine Lösung im Sinne, wer hat es mehr verbockt. Es gab Aktion und Reaktion darauf und offenbar zu wenig Phasen der harmonischen Ruhe und positiven Verständigung. Aus so einer Situation entwickelt sich kaum noch eine gesunde Beziehungsstruktur.

Es tut Dir weh im Moment zu erleben, dass er sein Leben anders als bisher aktiv in den Focus rückt, positiver agiert. Und ja, es kann durchaus so sein, dass Menschen sich als Streitpartner in ihrer Entwicklung gegenseitig blockieren.

Versuche Dich selbst wieder als Regisseurin Deines Lebens und glücklicher Momente zu sehen. Die weitere Analyse eurer Fehlentwicklung bringt Dein jetziges Leben nicht wieder in Einklang mit Dir selbst.

D;ahDu


Danke, die Dosis.

Das waren keine Einzelthemen, die alle paar Monate oder Jahre Thema zwischen euch waren, sondern in sehr regelmäßigen Abständen von Tagen oder Wochen. Streitigkeiten die mit Vorwürfen und gegenseitigen Beleidigungen geendet sind.

In den letzten zwei Monaten waren die Themen täglich auf dem Tisch ja, ab dem Moment an dem er den Wunsch geäußert hat auf Tinderdates zu gehen.

Ich frage mich nur, wie ich anders hätte reagieren sollen? Er sagt, er will die Mädels alleine treffen. Ich sage, dass mich das verletzt und bitte ihn, das nicht zutun. Er verschweigt mir Dinge bzw. teilt mir Informationen ganz bewusst nicht mehr mit und sucht mehr Abstand. Und dann kamen meine Unterstellungen, ja. Aber was wäre gesünder gewesen? Ihn machen lassen und hoffen, dass alles nichts bedeutet und er sich schon wieder einkriegt?

Mir scheint, dass auch das Thema Alkohol zwischen euch eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat, wenn Du jetzt diese Seite an ihm besonders hervorhebst.

Es spielt jetzt eine Rolle, während der Beziehung eigentlich weniger. Er hat immer viel getrunken, auch als er noch gearbeitet hat, und hat sein Leben damit aber gut auf die Reihe gekriegt. Eine Weile habe ich es ihm gleich getan, es aber eingestellt weil unsere Streits betrunken noch mehr eskalieren (und er natürlich meinem betrunkenen Zustand die Schuld gegeben hat).

Es geht mit eher um seinen generellen Lebenswandel. Vorher hat er halt abends viel getrunken, dann noch bis 4 oder 5 Uhr morgens Serien geguckt und dann bis mittags geschlafen und war halt meist noch im Schlaf-Outfit auf dem Sofa, wenn ich um 5 von der Arbeit komme.

Und jetzt ist das meine Schuld? Ich verstehe, dass kontinuierlicher Streit einen runterzieht. Ich hab mich selbst teilweise ja nur mühsam ins Büro geschleppt. Einmal bit ich zu Hause geblieben - was er mir vorwirft, ich habe mich "gehen lassen".

Eure Streitkultur hat offenbar dazu geführt, dass er sich mehr hängenlässt und Du hast Dich über diese Dinge offenbar häufiger beschwert

Beschwert habe ich mich nicht.

Es hat mich aber traurig gemacht, dass er seine Tage nicht aktiver nutzt und dann teilweise abends beschäftigt war, wenn wir eigentlich mal was hätten unternehmen können. Gesagt habe ich aber nichts...

Und jetzt macht es mich traurig, weil der "Schwung" den er nun hat unserer Beziehung gut getan hätte. Es schön gewesen wäre, wenn er auch mit mir mal die Initiative ergriffen hätte...

Es tut Dir weh im Moment zu erleben, dass er sein Leben anders als bisher aktiv in den Focus rückt, positiver agiert. Und ja, es kann durchaus so sein, dass Menschen sich als Streitpartner in ihrer Entwicklung gegenseitig blockieren.

Ja.

Du warst dabei und weißt, wie sehr sich das alles hoch geschaukelt hat zwischen euch. Das habt ihr beide zusammen so zugelassen und deshalb gibt es dafür auch keine Lösung im Sinne, wer hat es mehr verbockt.

Und obgleich du hiermit recht hast und wir oft Drama hatten: kurz vor der Tindersache lief es (zumindest in meinen Augen) richtig, richtig gut. Vielleicht war das der Grund, wieso er die weitere Beziehungsöffnung weiter vorangetrieben hat, vielleicht hab ichs auch einfach kaputt gemacht. %:| {:(

Dkie|DosisQmach?tdaxsGift


Nach dem, was Du zunehmend von euch beschreibst, war das keine wirklich gute erfüllte Beziehung. Du hast einfach aus und durchgehalten. Woher kommt es, dass Du Dir so wenig Eigenrespekt schenkst. Ist es wirklich Deine totale Erfüllung gewesen einen Mann an Deiner Seite zu haben, der regelmäßig trinkt und nur ansatzweise seinen Tag irgendwie rüber gebracht hat? Alkohol- und TV Konsum seinerseits, Du, die dann immer mehr Kompromisse eingegangen ist, damit es nicht eskaliert daheim?

Es geht mit eher um seinen generellen Lebenswandel. Vorher hat er halt abends viel getrunken, dann noch bis 4 oder 5 Uhr morgens Serien geguckt und dann bis mittags geschlafen und war halt meist noch im Schlaf-Outfit auf dem Sofa, wenn ich um 5 von der Arbeit komme.

Bitte mach etwas für Dich, Dein Selbstbewusstsein und setze Dir konstruktive Ziele für Dein Leben. Eure Beziehung war ein Desaster und ich denke, dass auch wegen dieser Reaktionen von Dir der Respekt immer weiter gesunken ist. Wenn ein Mann das Gefühl hat, er kann mehr oder weniger tun und lassen was er will, sind der Eskalation kaum noch Grenzen gesetzt. Es liest sich sehr beziehungsabhängig was Du mit Dir hast machen lassen. Fällt es Dir schwer deutlich Grenzen zu setzen? Und wenn doch erst in akutem Streit?

Beschwert habe ich mich nicht.

Es hat mich aber traurig gemacht, dass er seine Tage nicht aktiver nutzt und dann teilweise abends beschäftigt war, wenn wir eigentlich mal was hätten unternehmen können. Gesagt habe ich aber nichts...

Du bist viel zu jung, um so ein unerfülltest und destruktives Paarleben zu führen. Sei froh, dass Du aus dieser Abhängigkeit jetzt rausfinden kannst. Für mich liest sich das alles sehr problembeladen.

D{axDu


Ist es wirklich Deine totale Erfüllung gewesen einen Mann an Deiner Seite zu haben, der regelmäßig trinkt und nur ansatzweise seinen Tag irgendwie rüber gebracht hat? Alkohol- und TV Konsum seinerseits, Du, die dann immer mehr Kompromisse eingegangen ist, damit es nicht eskaliert daheim?

Ich wusste von Anfang an, wie er ist, richtig? Ich wusste, er trinkt viel und ich wusste, dass er ein starkes Bedürfnis nach Sex hat. Ersteres habe ich hingenommen und ehrlich gesagt bin ich bis jetzt unsicher, ob er da ein Problem hat oder ob er einfach ein Partytier ist. Letzteres... da habe ich mehr dem vertraut, was er sagt (dass ich ihm reiche, er niemand anderen will) und immer wieder Ausreden für sein Handeln gefunden. Tue ich ja jetzt noch - bis jetzt glaube ich nicht, dass er mich betrogen hat (obgleich das die logischste Erklärung für das "abrupte" Ende ist). Wieso ich ihm so sehr glaube, mehr als meiner eigenen Wahrnehmung - ich weiß es nicht. Das mit dem TV-Konsum... ich denke, das war seine Ablenkung von einem nicht erfüllten Leben. Vielleicht hätte ich aktiver was für ihn tun sollen - bloß weiß ich wirklich nicht was...

Bitte mach etwas für Dich, Dein Selbstbewusstsein und setze Dir konstruktive Ziele für Dein Leben. Eure Beziehung war ein Desaster und ich denke, dass auch wegen dieser Reaktionen von Dir der Respekt immer weiter gesunken ist. Wenn ein Mann das Gefühl hat, er kann mehr oder weniger tun und lassen was er will, sind der Eskalation kaum noch Grenzen gesetzt. Es liest sich sehr beziehungsabhängig was Du mit Dir hast machen lassen. Fällt es Dir schwer deutlich Grenzen zu setzen? Und wenn doch erst in akutem Streit?

Es fällt mir nicht schwer Grenzen zu setzen, nein. Es fällt mir schwer bei einem Menschen, den ich wahnsinnig liebe, Grenzen durchzusetzen, gerade wenn ich mir nicht sicher bin, ob oder ob nicht meine gewünschten Grenzen sich auf einer krankhaften Vorstellung bauen.

Zum Beispiel: Es ist mir leicht gefallen ihm zu sagen, dass ich nicht möchte, dass er diese Tinderdates durchzieht. Er sagt, es ist nichts dabei, weil er ja nur mich liebt und er mich nie betrügen würde. Ich sage, dass mir dabei trotzdem nicht wohl ist und ich seinen Wunsch, neue Menschen kennen zu lernen, nachvollziehen kann, aber er bitte einen anderen Weg wählen soll/ mich einbeziehen. Er sagt, dass er das ja gerne würde, aber nicht könnte, weil ich mit meiner krankhaften Eifersucht gleich alles kaputt mache. Dann lässt er mich stehen, geht den Abend alleine aus und spricht das Thema nicht mehr an. Das nächste mal, wenn er alleine weg geht frage ich mich natürlich, ob es um eins seiner Mädels geht. Ich frage - streit, weil ich bin ja krank vor Eifersucht. Ob oder ob nicht er sie trifft, weiß ich schon gar nicht mehr. Diskutiere ich weiter, wirft er mir früheres Fehlverhalten vor, Situationen wo ich (zu recht oder zu unrecht eifersüchtig war).

Und ja, außer zicken oder Trennung, die ich ja nicht will/wollte, fällt mir keine sinnvolle Grenzensetzung ein. Und wenn ich das Thema Trennung anspreche, ich sage, dass ich nicht weiß, ob ich so leben kann, dann kommt "okay".

Wie ziehe ich Grenzen bei jemanden, der keine Grenzen akzeptiert?

Bitte mach etwas für Dich, Dein Selbstbewusstsein und setze Dir konstruktive Ziele für Dein Leben.

Ich bemühe mich. Es ist allerdings verdammt schmerzhaft zu sehen, dass man 3 Jahre persönliche und berufliche Entwicklung für nichts verschwendet hat.

Dhorfnxixe


Wie ziehe ich Grenzen bei jemanden, der keine Grenzen akzeptiert?

Gar nicht. Da kann man in der Regel nur um seiner selbst willen das Weite suchen.

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