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Gemeinsam einsam...

SschGwar.z6966


Oh, schrieb ich das ich mich operieren lasse?

Das war eher sehr neutral geschrieben und hörte sich im weiteren Verlauf deines Beitrages so an, als ob er wartet, bis es mit der Vasektomie bei dir soweit ist.

Dann ist das ja geklärt. :)^

RNeiz=enxde


Tut mir leid, aber für mich liest es sich so, als hätte dein Mann nicht ein Problem mit Verhütung, sondern allgemein mit Sexualität, der Erektion, der Potenz, Libido und allem.

Anscheinend passt es bei euch nicht zusammen, denn welcher Mann würde ständig Ausreden erfinden?

Auch nach der erfolgreichen Vasektomie wird es nicht anders sein. Da wird er andere Gründe finden.

Die Frage ist, ob du mit unerfüllter Sexualität leben kannst.

Genau so sehe ich das auch. Insbesondere da du schriebst, Sex sei bei euch davor schon ein Affentanz gewesen. Das klingt kompliziert und lustlos, von ihm aus.

GaeorMgex55


Ich war in einer ähnlichen Lage zwar nicht wegen Vasektomie, aber mein Job hat mich aufgefressen

und Sex war von meiner Seite mehr drin.

Irgendwann hat sie die Initiative ergriffen und sich so angeboten, daß ich wirklich mit "der Nase"

draufgestoßen bin. Doggy...und ich kam nicht daran vorbei.

Wenn er offensichtlich und überraschend alles so schön angeboten bekommt, mehr schreib ich

nicht, klappt es auch mit der Erektion, selbst wenn ein Gummi im Spiel ist.

Ganz sicher !

Alias 746696


Bei uns ist echt der Wurm drin...

Gestern als ich von der Arbeit kam, fragte mein Mann, ob wir in die Wanne gehen wollen. Machen wir oft zusammen und quatschen über dies & das (für mehr wäre die Wanne eh viel zu klein ;-D ). Soweit so gut. Danach haben wir uns auf seine Initiative hin in's Bett gekuschelt, natürlich nackt. Jahaaaaaaaaaaa ....!! Dachte ich... :(v Er fing leise an zu schnarchen! :°(

Ich hab ihn angestupst und gefragt, ob er jetzt wirklich schlafen mag? Und er ... "Ja warum nicht? Das ist grad so schön hier mit dir!"

Ich sagte ihm, dass ich das aber gerade so gar nicht kann. Er liegt nackt neben mir und... pennt ???

Und das wo ich ihm einen Tag zuvor noch gesagt hatte, dass ich solche Nähe momentan nur schwer ertrage, weil es mich wahnsinnig macht nicht "ran" zu dürfen nach wochenlanger Abszinenz.

Ist ihm entfallen! >:(

Er setzte noch nach und kuschelte sich wieder fest an mich und meinte, dass das doch aber gerade total schön ist und ich doch froh sein soll, dass er in meiner Nähe so entspannen kann, dass er einschläft. %:|

Er, er, er und nochmal er! Ich bin geplatzt!!! Ich hab gestern dann mal meinem Frust freien Lauf gelassen und habe ihn angeschrien. Ich konnte einfach nicht mehr! Es musste raus! Hab ihm gesagt, wie egoistisch ich das von ihm finde, dass er da offenbar nur an seine eigenen Bedürfnisse denkt und ich es nicht mehr hören kann. Er versinkt im Selbstmitleid, in seiner Blockade und denkt überhaupt nicht daran, wie ich mich dabei fühle! Von mir wird immer nur Rücksicht verlangt, aber ein aktives auf mich Zugehen (und sei es nur durch ein Gespräch) = Fehlanzeige. So fühlt es sich jedenfalls für mich an! Ich glaube ihm durchaus, dass er sich Gedanken macht, aber... wenn dann nichts passiert, nutzt das auch nichts.

Er war tief getroffen.. Das tat mir natürlich leid, aber andererseits musste das alles mal raus, das Fass war einfach übergelaufen.

Ich hab ihm gesagt, was ich mir wünsche. Ich wünsche mir, dass ich nicht nur höre, dass er etwas ändern möchte, ich möchte es spüren! Sei es, dass er das Gespräch sucht, dass er aktiv nach Lösungen sucht, oder aktiv von mir aus auch einen Therapeuten einschaltet, der uns auf die Sprünge hilft. Ich habe einfach keine Kraft mehr, immer auf ihn zuzugehen und "zu betteln", denn so fühlt es sich für mich inzwischen an. Da muss jetzt mal was von ihm kommen.

Ich hab ihm schon so viele Vorschläge gemacht. Er fand sie alle gut. Hab versucht sie umzusetzen, aber als ich merkte, das ich da immer nur die treibende Kraft war, hab ich aufgegeben. Ich kam mir dabei dann echt blöd vor... :-(

Wir sind so verblieben, dass wir heute noch einmal in aller Ruhe darüber sprechen. Gestern war das nicht mehr möglich. Mal schauen.... Klar wird das nichts auf Knopfdruck, das weiß ich. Was ich mir wünsche ist einfach auf mal ein wenig Initiative von seiner Seite.

@ George55

Alles schon versucht, hat genau einmal funktioniert. Aber nix da Kondom.... Ging nicht. Ist auch ok, war trotzdem schön.

Habs natürlich wieder versucht. Aber wenn man immer wieder zurückgewiesen wird, weil ja HEUTE grad ein schlechter Tag is (aber morgen Schatz, morgen ist es besser) dann traut man sich irgendwann nicht mehr. Ich kann mit dem Thema hier nicht mehr so offen und ungezwungen umgehen, wie ich eigentlich bin.

Fcuriouls


Hey Alias,

ich finde es gut, dass Du mal Klartext gesprochen hast. Vielleicht war das ein reinigendes Gewitter. Oder er hat zumindest mal geschnallt, dass ein Sturm aufzieht. ;-)

So wie Du schreibst, hat er es sich in seiner Rolle als unverstandener Mann, der ja gar nix für die Situation kann, recht gemütlich eingerichtet.

Auch wenn ich - wie gestern geschrieben - Verständnis für seine Blockade habe: so geht's halt einfach nicht.

Ihm ist "entfallen", dass Du momentan nicht nur kuscheln willst, sondern (jetzt mal unverblümt ausgedrückt) mal wieder richtig rangenommen werden möchtest? Das kann nicht sein ernst sein.

Ich habe mittlerweile den Verdacht, dass er zwar Deine Vorschläge, Gedanken, Nöte hört und Deine Frustration spürt, diese aber in die Schublade "nerviges Gezicke" gesteckt hat. Spricht: er ist da vielleicht abgestumpft und nimmt das gar nicht mehr so ernst.

Spreche am besten gleich heute Abend nochmals Klartext, aber ruhig und besonnen. Mach ihm klar, dass das von Dir kein Gezicke und Gemäkel ist, sondern dass Du wirklich, WIRKLICH seine Nähe brauchst. Und zwar NICHT (nur) kuschelig, sondern sexuell. Leidenschaftlich. Dich und Deine Bedürfnisse ernst nehmend.

Vielleicht und hoffentlich kommt er dann aus seinem Schneckenhaus raus und hört Dich wieder ohne Zicken-Filter.

Eghemalcigehr NutzEer (#o5x98213)


Es ist schon ein grosses Problem, wenn ein Paar sehr unterschiedliche Ansprüche beim Sex hat. (Männlich und weiblich ist im Folgenden austauschbar.)

Sie will viel Sex - er bevorzugt mönchisches Leben.

Der eine will bestimmte Praktiken, die die andere eklig findet.

Die eine nimmt es mit der Treue nicht so genau, der andere ist davon tödlich verletzt (falls er es erfährt.)

Ich habe auch keine Patentlösung.

Muss der eine nun lebenslang auf etwas verzichten, was ihm wichtig ist?

Muss sich der andere zwingen etwas zu tun, was ihm eigentlich widerspricht?

Sollte man / frau Lösungen ausserhalb der Paarbeziehung suchen?

DOieDosis#macEhtndasGifxt


Sehe es auch so, dass allein das miteinander reden nicht mehr ausreicht, wenn dem Ganzen keine Taten folgen. Einen Partner an der Seite zu haben, den Frau erst einmal auf die Idee bringen muss, "lass uns mal wieder leidenschaftlichen Sex miteinander teilen", kommt sich irgendwann in der Tat wie eine Bittstellerin vor, wenn 90 Prozent oder mehr auf ihrer Seite als Engagement vorliegt.

Vermutlich hätte Dir schon viel eher der Kragen platzen müssen, nicht erst nach dieser langen Durststrecke und den langen Wochen der erzwungenen Enthaltsamkeit. Sexualität hat so viele unterschiedliche Spielarten, die Freude und richtig gehend Spaß machen, wenn beide der Fantasie und Kreativität ihren Lauf lassen. Alles Verkrampfte und Verkopfte bei Seite schieben können, auch mal miteinander necken und spielen, um danach leidenschaftlich übereinander herzufallen, selbst dann, wenn der Sex nicht ganz wie gewohnt stattfinden kann.

Dies setzt aber voraus, dass motivierte Lust und Bereitschaft vorliegt von beiden Seiten aus. Das was Dein Partner gestern gebracht hat, sich kuschlig warm neben Dich zu legen, sich selbst absolut wohlfühlend, die Liebste neben sich und dann zum Einschlafen übergeht, echt heftig, wenn man euer beider Alter dazu sieht.

Es kann viele Gründe geben, Frauen sind dabei auch sehr erfinderisch, Männer mit der Weile auch, warum intime Nähe und Sex nicht praktiziert werden können. Auch, wenn es nicht gern gelesen wird, stecken vielfach partnerschaftliche Gründe auf anderen Ebenen dahinter, fehlende Abwechslung, Sex nach Schema F, zu wenig Zuwendung im Alltag oder was nicht gern offen ausgesprochen wird fehlende Anziehung auf den Partner.

Wenn es für frivole Chatdialoge reicht, intimer Bildertausch und mehr, ist ja nicht die Lust als solche verschwunden, sondern eher die Lust es mit der eigenen Partnerin daheim zu treiben. Hier würde ich am Ball bleiben, mich nicht mehr mit halbherzigen Versprechen und theoretischen Zukunftsvisionen ruhig stellen lassen. Würde ihn mehr fordern in Sachen Eigeninitiative. Er ist ein Mann, will das hoffentlich auch bleiben und soll es auch zeigen. Oder eben, wenn ihm das nicht möglich ist offen dazu stehen, sagen, wo der Schuh klemmt. Dann hast Du die Möglichkeit für Dich eigenes Verhalten abzuleiten. Es gibt offenbar nicht nur Frauen, denen die körperliche Liebe in der Partnerschaft weniger wichtig (geworden) ist, sondern zunehmend auch mehr Männer. Soll die Beziehung nicht weiter in eine Schieflage geraten nutzen an dieser Stelle nur offene Gespräche und konkrete Absprachen, wie das sexuelle Zusammenleben auf Augenhöhe funktionieren soll.

Alias 746696


@ Furious

Vielen Dank für deine Antwort. Du sprichst mir aus der Seele...

So wie Du schreibst, hat er es sich in seiner Rolle als unverstandener Mann, der ja gar nix für die Situation kann, recht gemütlich eingerichtet.

Ganz genau so sehe ich das auch, bzw. fühlt es sich für mich an. Er verkriecht sich hinter seiner Blockade und hat die Tür dahinter verschlossen, da ist momentan kein Platz für einen Blick über den Tellerrand.

Auch wenn ich - wie gestern geschrieben - Verständnis für seine Blockade habe: so geht's halt einfach nicht.

Ich hoffe, dass er das bald auch einsieht, dass es so eben nicht weitergehen kann. Ich habe auch größtes Verständnis für seine Blockade, was ich ihm natürlich auch sage. Er soll ja nicht denken, ich hacke nur auf ihm herum und habe keinen Blick für seine Situation. Nur fehlt im offenbar der Blick für Meine...

Ihm ist "entfallen", dass Du momentan nicht nur kuscheln willst, sondern (jetzt mal unverblümt ausgedrückt) mal wieder richtig rangenommen werden möchtest? Das kann nicht sein ernst sein.

Keine Ahnung... ich kann es inzwischen einfach so gar nicht mehr nachvollziehen und verstehe ihn da auch wirklich nicht mehr. Es kommt gefühlt einfach nur wenig von dem an, was ich ihm sage... In ganz kleinen Teilen setzt er mal was um. Z. B. das Thema Küssen. Mir ist Küssen sehr wichtig, ihm nicht. Ich hab mir gewünscht, dass er da öfter mal auch auf mich zu kommt. Macht er jetzt ab und zu und das freut mich sehr. Aber ich habe das Gefühl, er wirft mir dann mal einen "Happen" zu und hofft dann, dass ich damit zufrieden gebe, weil er sich ja soooo viel Mühe gibt! Klar, ich werde aus ihm keinen anderen Menschen machen. Aber meine Güte, auch ich tue manchmal Dinge ihm zu liebe, auf die ich verzichten könnte, aber ich weiß, ich mache ihm damit eine Freude! So ist das in einer Beziehung, da geht man auch mal Kompromisse ein und geht, soweit es nicht eklig, abstossend oder schmerzhaft wird, auf die Wünsche des Partners ein. Oder liege ich da jetzt so falsch und versuche den Mann zu verbiegen?

Ich habe mittlerweile den Verdacht, dass er zwar Deine Vorschläge, Gedanken, Nöte hört und Deine Frustration spürt, diese aber in die Schublade "nerviges Gezicke" gesteckt hat. Spricht: er ist da vielleicht abgestumpft und nimmt das gar nicht mehr so ernst.

Spreche am besten gleich heute Abend nochmals Klartext, aber ruhig und besonnen. Mach ihm klar, dass das von Dir kein Gezicke und Gemäkel ist, sondern dass Du wirklich, WIRKLICH seine Nähe brauchst. Und zwar NICHT (nur) kuschelig, sondern sexuell. Leidenschaftlich. Dich und Deine Bedürfnisse ernst nehmend.

Vielleicht und hoffentlich kommt er dann aus seinem Schneckenhaus raus und hört Dich wieder ohne Zicken-Filter.

Ich werde es versuchen :)^ Ich hab ihm die Tage und auch gestern schon gesagt bzw. ihn gefragt ob er verstanden hat, dass ich WIRKLICH, WIRKLICH unter der Situation LEIDE und die Ehe in Gefahr ist! Er sagt, dass sei angekommen. Ich hoffe! Weil ich ehrlich gesagt nicht mehr weiß, wie deutlich ich es ihm noch machen soll... Aber ich werde das heute nochmal ganz in Ruhe ansprechen.

@ Verwundert

Muss der eine nun lebenslang auf etwas verzichten, was ihm wichtig ist?

Das will, kann und werde ich nicht! Das weiß er aber auch. Trauschein hin oder her, ich werde nicht mein Leben lang leiden (und ja ich leide wirklich unter dieser Situation), weil ich JA gesagt habe und nun verheiratet bin. Würde das ewig so weitergehen, kann eine Scheidung auch ein Segen sein :-( Aber soweit denke ich noch nicht. Jedenfalls nicht ernsthaft! Er verspricht sich ja immernoch die Wende von der Vasektomie. Selbstverständlich warte ich das noch ab und lasse uns dafür auch Zeit. Auch dann wird es nicht mit einem Knopfdruck super gut laufen. Aber meinen Frust könnte ich dann nun wirklich nicht mehr im Zaum halten, wenn es dann noch immer nicht läuft...

Muss sich der andere zwingen etwas zu tun, was ihm eigentlich widerspricht?

Selbst wenn er das täte..ich würde ich merken. Und ich würde mir richtig mies dabei vorkommen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jemand lebenslang eine Beziehung wie Brüderchen und Schwesterchen als total erfüllend und befriedigend empfindet. Es mag da Ausnahmen geben, aber zu denen zählt mein Mann glaube ich mit seiner Vorgeschichte eher nicht. Er war sexuell nie ein Kind von Traurigkeit. Das weiß ich nicht nur von ihm.

Sollte man / frau Lösungen ausserhalb der Paarbeziehung suchen?

Tja... was soll ich dazu sagen! Sollte man die Beziehung noch aufrecht erhalten, wenn man in andere Richtungen schielt?

Ich weiß eh nicht was gerade los ist, ein Bekannter und zwei Arbeitskollegen machen mir zur Zeit schöne Augen und es gab auch schon eindeutige Angebote, obwohl ich mich (so glaube ich jedenfalls) mich ihnen gegenüber nicht anders verhalte als sonst auch und von meinem Frust zu Hause nie was erzählt hab. Das kommt für mich gar nicht in Frage, denn ich will es ja mit meinem Mann - nicht mit einem Anderen. Es geht ja nicht nur um den Akt, es geht um emotionale Nähe und Bindung. Aber da frag ich mich, ob ich es schon auf der Stirn stehen habe, dass ich aktuell "unterbeschäftigt" bin....... %:| >:(

E}hemaliyger Nu8tzer (#59N821x3)


Sollte man die Beziehung noch aufrecht erhalten, wenn man in andere Richtungen schielt?

Nunja, da gibt es ja durchaus Beziehungsmodelle, die auch funktionieren können. Stichwort "offene Beziehung". Mühsam ist es auf die eine wie auf die andere Weise, aber es wäre ernsthafte Gedanken wert. Darum geht es in diesem Faden (noch) nicht, aber als Option könnte es schon eine Rolle spielen.

Alias 746696


@ DieDosismachtdasGift

Danke dir, bei deinem Beitrag musste ich ganz oft einfach mal "Ja so ist es" denken und nicken.

Du sprichst da etwas an, was mir auch eigentlich schon von Beginn unserer Beziehung an durch den Kopf geht. Nämlich die Frage, ob ich körperlich vielleicht doch nicht so anziehend auf ihn wirke, wie er auf mich? Oder ob sonst was in der Beziehung für ihn falsch läuft und er es entweder nicht benennen kann, oder benennen will?

Angeblich ist das nicht so, sagt er.

Doch natürlich frage ich mich immer wieder.... "Was ist denn falsch mit mir?" Er sagt, dass es nicht an mir liegt. Naja, aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass es doch so ist. Ich finde ihn sexuell sehr, sehr attraktiv. Das weiß er auch, denn ich sage es ihm. Nicht ständig, aber hin und wieder hört ein Mann ja nun auch gerne ein Kompliment und ich sage es ihm auch gern.

Ich würde einfach so gern ungezwungen und unkompliziert mit dem Thema umgehen. Ich bin da sehr offen und experimentierfreudig. Vielleicht überfordert ihn das... Er hatte vor mir eigentlich nur Frauen, die jünger waren als er und die sich haben "führen" lassen.

Jetzt ist es anders, ich bin ein paar Jahre älter als er, weiß was ich will und kommuniziere das auch. Wobei ich nicht der dominante Part bin, aber ich äussere dennoch meine Wünsche. Und das ist er offenbar nicht gewohnt. Mir scheint, als haben sich die Frauen vorher mit dem zufrieden gegeben, was er wollte. Am liebsten ein wenig blasen und dann los! Aber da mache ich natürlich nicht mit ;-) Wobei ich nichts von ihm verlangt habe, was nicht irgendwie normal wäre. Nur eeeetwas mehr Aufmerksamkeit für mich, nicht nur für ihn. Wer weiß, vielleicht überfordert ihn das ....

Wobei es für ihn schon sehr wichtig ist, dass ich auch meinen Spass an der Sache habe. Sagt er und auf seine Art spüre ich das auch, wenn wir denn mal.... Das muss ich ihm jetzt schon zugestehen! Nur kennt er von früher offenbar nur Sex, den man mit dem in einem Bordell vergleichen könnte...

Das ist schon viel besser geworden und da ist er auch nicht so ignorant, dass er nicht darauf eingeht. Ach ich weiß auch nicht... es ist wie verhext...

Ich hatte da leider in meiner vorherigen Beziehung auch ein für mich sehr traumatisches Erlebnis und habe leider viel zu spät erfahren, warum das mit dem Sex von Anfang an auf die Dauer zum Scheitern verurteilt war. Da gab es eine kranke Neigung, die mich zutiefst schockiert hat. Das sitzt tief!

cgriechIarli?e


Ich denke wirklich, dass dein Mann Fuer ihn unkomplizierte Alternativen bedient. Muss keine Frau sein, aber evtl pornos, intensive masturbation, so dass er dauerhaft gestillt ist. Evt immer kurz vor dem Abendessen, wenn du nicht da bist und dann geht halt nichts mehr.

Und ichzglaube, dass nähe ohne Sex Fuer männer schon möglich ist, aber deutlichst besser geht, wenn eine grund geilheit besteht, auch, wenn ihnen das selbst oft nicht bewusst ist. Ich kenne das auch so und an sich ist kuscheln kein Thema, was eingefordert werden muss - alleine diesen Ansatz finde ich schon schräg

Cnomrxan


Wir sind so verblieben, dass wir heute noch einmal in aller Ruhe darüber sprechen.

Das ist eine gute Entscheidung. Und auch das Gewitter war gut. Es kam alles aufs Tablett, wenn auch hoch emotional. Das ist gut, um seine Gemütslage klar rüberzubringen, aber eine schlechte Grundlage für die Gespräche darüber. Insofern: alles richtig gemacht.

Es liegt jetzt an eurer Gesprächskultur, was ihr heute abend daraus macht. Nach dem emotionalen Teil müsst ihr den Dingen das entsprechende Gewicht geben und ehrlich zueinander sein. Aber es ist Wochenende, vielleicht sind das gute Voraussetzungen, heute abend mit freiem Kopf und mit viel Zeit sich diesem Thema zu widmen.

Das will, kann und werde ich nicht! Das weiß er aber auch. Trauschein hin oder her, ich werde nicht mein Leben lang leiden (und ja ich leide wirklich unter dieser Situation), weil ich JA gesagt habe und nun verheiratet bin. Würde das ewig so weitergehen, kann eine Scheidung auch ein Segen sein :-(

Zwischen Scheidung und einem Vollgas-Stecher liegen noch ganz viele Möglichkeiten. Vermutlich wird eure Lösung eine Mischung von vielen Dingen werden, denn er wird nicht plötzlich zum begeisterten Superrammler werden. Ein milder Ausgleich könnte Selbstbefriedigung in der gemeinsamen Kuschelzeit sein, schöner ist natürlich mehr Leidenschaft von seiner Seite, aber auch herausfordernde Lösungen wären möglich, um seine Lust anzukurbeln bzw. dich zufriedenzustellen. Zu letzterem gehört auch die Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten. Z.B. gemeinsame Pornozeiten einplanen, Spielzeug mit einbeziehen, mal einen Swingerclub-Besuch in Erwägung ziehen - man muss ja nicht tauschen. Wenn er kein Kind von Traurigkeit ist und auch durch Medien angeregt wird, dann sollte er im Club eigentlich nicht mehr zu bremsen sein. Davon könntest du sehr profitieren und eure Intimität sowieso ((Erfahrungstipps gern per PN, ich habe mit meiner Frau nun schon einige Jahre Cluberfahrung).).

Er verspricht sich ja immernoch die Wende von der Vasektomie. Selbstverständlich warte ich das noch ab und lasse uns dafür auch Zeit. Auch dann wird es nicht mit einem Knopfdruck super gut laufen.

Vergiss den Stichtag mit der Vasektomie. Das wird euch gar nichts bringen. Ihr konzentriert euch so angespannt auf dieses Ereignis, wie wollt ihr da noch spielerisch locker damit umgehen können? Sobald ihr freie Bahn habt, werdet ihr euch gegenseitig belauern. Du wirst ständig darauf warten, dass es "losgeht", und er wird sich ständig beobachtet fühlen und beklagen, dass er sich aufgrund dieser Erwartungshaltung in seiner Lust nicht frei genug fühlt. Das. Wird. Nicht. Funktionieren. :|N

Ich wiederhole mich da nochmal: ihr müsst den Knoten vorher durchschlagen. Nutzt die Zeit. Wenn ihr das schafft, dann wird die Vasektomie nur das Sahnehäubchen eurer neuen Sexualität. Wenn ihr sie allerdings als Heilsversprechen betrachtet, dann werdet ihr 100% enttäuscht werden.

Tja... was soll ich dazu sagen! Sollte man die Beziehung noch aufrecht erhalten, wenn man in andere Richtungen schielt?

Ich weiß eh nicht was gerade los ist, ein Bekannter und zwei Arbeitskollegen machen mir zur Zeit schöne Augen und es gab auch schon eindeutige Angebote

Das wäre dann der Todesstoß, dann kannst du dir alle Mühen und Gespräche direkt sparen. Außerdem ist ein warmer Wechsel immer mit Komplikationen verbunden und scheitert emotional meistens, wenn man einfach untervögelt ist. Um Sex zu bekommen, muss man keine Beziehung wegwerfen. Wenn nicht nur der Sex fehlt, musst du das Gespräch anders aufziehen. Aber der Fairness wegen solltest du solch vermeintlich einfache Wege besser mal schnell aus dem Kopf kriegen. Gerade "Bekannter" und "Arbeitskollegen" sind Konstellationen, die gewaltig nach Ärger schreien.

Aber da frag ich mich, ob ich es schon auf der Stirn stehen habe, dass ich aktuell "unterbeschäftigt" bin

Ich kann mir schon vorstellen, dass man eine gewisse notleidende Ausstrahlung enthält. Was ich aber immer ein bisschen als "würdelos" und "bedürftig" empfunden habe, wenn ich bei einer Frau dies festzustellen glaubte. Möglicherweise zieht man auch die Falschen damit an, die sich ein leichtes Spiel erhoffen. Dann lieber ganz offen ein Date in einem einschlägigen Portal suchen, es mal eine Nacht krachen lassen, und wieder getrennter Wege gehen. Vorausgesetzt dieses Handeln ist mit dem Beziehungsstatus vereinbar.

Alias 746696


@ chriecharlie

Da er in einem Schichtmodell arbeitet (Früh und Spät) ist er natürlich oft allein zu Hause und ich weiß, dass er dann oft selbst Hand anlegt. Entweder bei einem Porno, oder eben wie früher (?) im Chat. Das wäre für mich grundsätzlich total ok, wenn darüber nicht unser gemeinsames Sexualleben total den Bach runter gehen würde. Klar ist das für ihn einfacher so und natürlich tu ich das auch, aber ich halt mehr aus der Not heraus. Richtig befriedigen tut's mich nicht... es fehlt halt die Nähe zum Partner.

Eigentlich kuscheln wir sehr viel. Naja, was man so kuscheln nennt.. aber auf der Couch liegen wir sehr oft Arm in Arm und auch so sucht er ständig meine Nähe. Das ich noch allein auf's Klo darf, ist schon ein Wunder ;-D Er umarmt mich auch oft, oder drückt mir einen Kuss auf, sagt ständig das er mich liebt etc.. Also eiiigentlich alles gut. Bis auf....

Abends im Bett liegen wir sehr oft noch Arm in Arm und auch im Schlaf sucht er Nähe, kommt an, kuschelt sich zu mir oder berührt mich einfach nur irgendwo um Körperkontakt zu haben.

Das finde ich auch sehr, sehr schön so.

Aber momentan ist mir das alles zuviel, weil mich sowas eben fast nur noch auf "andere Gedanken" bringt und ich weiß ganz genau, es wird eh nix. Also verweigere ich mich....

D3ieDboszismac^htdasGxift


Hier würde ich mich Deinen Ausführungen anschließen. Es kann in der Tat für einen Mann zum Handikap werden, wenn seine Partnerin (anders als bisher erlebt) deutlicher zeigt "wo es lang geht", nicht im Sinne von Dominanz, aber zeigend welche sexuellen Wünsche und Vorlieben umgesetzt werden können. Gerade, wenn beide Partner bereits ein sexuelles Vorleben haben, geht niemand von beiden "unbeleckt" in die Sexualität. In den Synapsen ist verlässlich eingespeichert, was bisher sehr gut funktioniert und erregt hat.

Wenn sich solche angelegten Muster deutlich verändern in einer neuen Situation, ist es häufig der Persönlichkeitstyp, der darüber entscheidet, wie damit umzugehen ist. Jemand, der eher locker, neugierig und ergebnisoffen in so eine neue Situation rein geht, wird damit weniger Probleme haben.

Ein junger Mann, der bisher nur mit deutlich weniger erfahrenen und jüngeren Frauen seine Erfahrungen gesammelt hat, kann u. U. mit dieser neuen Situation verkopft und ängstlich ist etwas der falsche Ausdruck, aber irgendwie innerlich gehemmter umgehen. Einige Menschen haben ein wenig Ehrfurcht davor Gedanken einfach mal "so raus zu hauen". Man weiß aus Erfahrung, Worte lassen sich nicht zurücknehmen, weil man sie vielleicht selbst an anderer Stelle als überzogen oder falsch empfindet. Sie erzeugen im Gegenüber Emotionen, sind sie negativ, hat auch das in irgendeiner Forum Auswirkungen auf das Zusammenleben. Deshalb halten einige von uns eigene Gedanken und Wünsche zu lange zurück. Somit bleiben Situationen ungeklärt und schwebend.

Negative Erfahrungen machen mit den meisten von uns etwas. Das ist emotional im Gedächtnis abgespeichert, kann zum Teil zu echten Blockaden und im schlimmsten Fall zur Verweigerung führen. Ich kann in diesem Fall nur von mir ausgehen, ich bin selbst jemand, der sehr ungern gedrängt oder überredet wird. Was mich nicht überzeugt, was nicht mit ehrlicher Motivation und "ich habe Lust darauf" gemacht werden soll, funktioniert einfach nicht. Vielleicht habe ich deshalb für Menschen mit selber Thematik durchaus Empathie und Verständnis.

Es ist auch erkennbar, dass Du viel empathisches Verstehen und Zugeständnis für Deinen Mann aufbringst. Ihm einiges durchgehen lässt, um ihn nicht in die Rolle des Versagers zu drängen. Dennoch gibt es eine gewisse Schmerzgrenze, die das Ganze irgendwann aus dem Ruder laufen lässt. Ich denke, ihr seid gerade an diesem Punkt.

Empfehlen würde ich, aus alten Mustern raus zu kommen. Gönnt euch ab und zu ein Wochenende in einem Wellnesshotel, es gibt ausreichend (Google sei Dank) Tipps für spezielle erotische Hotels, um einem Paar neuen Schwung und Abwechslung anzubieten. Ob diese Option etwas für euch beide ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber vielleicht ist es eine Möglichkeit Kultur (Stadt/Umgebung erkunden), Wohlfühlen (Wellness) und neue intime Nähe in Einklang zu bringen. Das Ganze ohne Druck und auf dem Punkt funktionieren müssen.

Wenn von beiden Seiten nicht gleich und sofort die Erwartungen weit oben angesiedelt sind, kann es vielleicht ein Weg sein um euch wieder neu zu finden. Eure Beziehung ist noch zu jung, an dieser Stelle bereits auf auswärtige Angebote gezielt hinzuarbeiten. Zumindest dann, wenn der Ursprungsgedanke euer Ehe und Beziehung das monogame Zusammenleben als Grundlage hat.

Alias 746696


@ Comran

Auch dir ein großes DANKE!

Z.B. gemeinsame Pornozeiten einplanen, Spielzeug mit einbeziehen, mal einen Swingerclub-Besuch in Erwägung ziehen - man muss ja nicht tauschen. Wenn er kein Kind von Traurigkeit ist und auch durch Medien angeregt wird, dann sollte er im Club eigentlich nicht mehr zu bremsen sein. Davon könntest du sehr profitieren und eure Intimität sowieso (((Erfahrungstipps gern per PN, ich habe mit meiner Frau nun schon einige Jahre Cluberfahrung).).).

Das Thema Porno hab ich schon vorgeschlagen. Hm.. fand er nicht so gut, ist wohl etwas, was er lieber mit sich allein macht. Aber.... ich werde es dennoch noch einmal vorschlagen. Das Thema Club finde ich gar nicht so uninteressant, aber ich glaube nicht, dass das was für ihn ist. Mit dem Mund ist er beim Thema Sex gaaaaaaaaanz groß (verbal gemeint ;-) ), aber ich glaube, dafür ist er doch zu schüchtern. Aber.. auch das werde ich ansprechen. Vielleicht werde ich ja überrascht und schätze es ganz falsch ein. Werde dir mit meinen Fragen aber später trotzdem noch ne PN schreiben. Danke für das Angebot :-)

Vergiss den Stichtag mit der Vasektomie. Das wird euch gar nichts bringen. Ihr konzentriert euch so angespannt auf dieses Ereignis, wie wollt ihr da noch spielerisch locker damit umgehen können? Sobald ihr freie Bahn habt, werdet ihr euch gegenseitig belauern. Du wirst ständig darauf warten, dass es "losgeht", und er wird sich ständig beobachtet fühlen und beklagen, dass er sich aufgrund dieser Erwartungshaltung in seiner Lust nicht frei genug fühlt. Das. Wird. Nicht. Funktionieren. :|N

Ich wiederhole mich da nochmal: ihr müsst den Knoten vorher durchschlagen. Nutzt die Zeit. Wenn ihr das schafft, dann wird die Vasektomie nur das Sahnehäubchen eurer neuen Sexualität. Wenn ihr sie allerdings als Heilsversprechen betrachtet, dann werdet ihr 100% enttäuscht werden.

Du hast völlig Recht und vielleicht ist das hier nicht rübergekommen, aber ich sehe das ganz genau so. Ich habe nämlich genau wie du schreibst die Befürchtung, dass die Erwartungshaltung beim "GO" vom Arzt derart hoch ist, dass sie nur enttäuscht werden kann. Und das er sich dann derart unter Druck fühlt, weil er weiß was ich erwarte, dass gar nichts mehr geht. Genau das habe ich versucht ihm klar zu machen, aber er beharrt darauf, dass nach dem Termin alles gut wird und er der Vielstecher wird, der er früher in vorherigen Beziehungen angeblich mal war (alle zwei Tage, manchmal täglich, sogar mehrfach.... JA KLAR!!! )....

Dass ich das so gar nicht glauben kann, versteht er nicht. Er sagt dann, ich würde ja nicht in seinem Kopf sitzen. Das stimmt, da hat er auffallend Recht. Aber wir ich sehe, wie wir auf die Katastrophe zusteuern und er will sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen. Er meint, die Vasektomie bringt den Durchbruch. Ich meine das nicht!

Gerade "Bekannter" und "Arbeitskollegen" sind Konstellationen, die gewaltig nach Ärger schreien.

Daran habe ich auch überhaupt gar kein Interesse ;-) Ich möchte es mit meinem Mann erleben, nicht mit irgendwem. Für mich macht das Ganze ohne Liebe einfach keinen Spass und würde ich es mir mit einem fremden Mann vorstellen können, wäre das spätestens der Punkt wo ICH dann doch den Paartherapeuten bemühen würde und nicht warten würde, bis er mal aus seiner Komfortzone heraus kommt.

Dann lieber ganz offen ein Date in einem einschlägigen Portal suchen, es mal eine Nacht krachen lassen, und wieder getrennter Wege gehen. Vorausgesetzt dieses Handeln ist mit dem Beziehungsstatus vereinbar.

Das würde meinen Mann zutiefst verletzen und mir nicht wirklich Spass bringen. Ich kann Sex und Liebe nicht trennen ;-) Und mir geht's ja nicht nur um den Sex, sondern eben auch um die intensive Nähe zu ihm, die ich spüren möchte.

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