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Gesprächsebene in neuer Lebensphase

Xyiraixn


Dafür müsste man doch aber erstmal ein Budget vereinbaren hag-tysja?

Und das scheint ja nicht möglich...? Oder wurde es nie probiert?

ich find die Situation schon schwierig...

Vielleicht würde wirklich helfen einfach zu fragen, wieviel Geld er dazu gibt ":/

Klingt aber auch irgendwie doof.

h|ag-t#ysja


Dafür müsste man doch aber erstmal ein Budget vereinbaren hag-tysja?

Und das scheint ja nicht möglich...? Oder wurde es nie probiert?

ja, das ist eben der punkt. ob die te da nur nicht greifbar irgendwann abends mal erwähnt "ach, langsam müssten wir mal. wir haben ja noch immer nichts. bald ist ja das baby da. die zeit verfliegt." und dann steht es im raum und der streit geht los oder ob sie schon versucht hat, einfach außerhalb so einer situation kurz abzusprechen, wieviel budget eingeplant werden soll und ob es irgendwas gibt, wo er unbedingt mit aussuchen will.

D3ieDo"sisma3chtdaxsGift


Hier wundere ich mich ehrlich gesagt, dass zwei junge Menschen die Eltern werden wollen noch seelenruhig kuscheln und die Zeit dahin plätschern lassen. Es gibt einige schwangere Frauen, die gerade in den letzten Wochen vor der Geburt mit massiven Wassereinlagerungen in den Füßen und Waden zu kämpfen haben.

Ein werdender Vater der knapp 9 Wochen vor der Geburt noch von "mach mal keinen Stress" redet, hat keine Ahnung wie schnell es gerade in den letzten Wochen zu Einschränkungen und Problemen bei einer Schwangeren kommen kann.

Gerade hier gilt jetzt, was erledigt ist, macht innerlich ruhiger. Wenigstens die Babyklinikausstattung und ein warmes Kopfkissen mit Babydecke sollte für den Abholtermin zur Verfügung stehen, wenn ihr über ein Auto verfügt. Vor 30 Jahren gab es auch keine Babyschalen und man konnte die Kinder gefahrlos aus der Klinik heim bringen.

Sofern ihr keine Geldsorgen habt, lässt sich relativ kurzfristig entweder über Onlinemedien das notwendige der Erstversorgung bestellen oder durch ein gutes Verteilsystem innerhalb der Familie genügend Hilfe ordern. Aber jeder Tag, der jetzt weiterhin verstreicht, den ihr ungenutzt nur mit Reden und Diskussionskultur finden verplempert, setzt Dich als Schwangere weiter unter Druck.

Dein Freund und Partner wird Vater, die Zeit der großen Gemütlichkeit ist vorbei. Jetzt heißt es die Verantwortung zeigen, die ein junges Baby von Beginn an braucht. Dazu zählen ganz sicher auch die letzten Wochen der Schwangerschaft.

So wie hier schon erwähnt, Checkliste anlegen, klar machen, wo was gekauft wird, vor Ort oder online und dann gehts los. Der Winter steht vor der Tür und keiner von euch beiden weiß wie in Kürze das Wetter in eurer Region aussehen wird. Das kann sowohl Autofahren als auch Fußwege zu einem großen Abenteuer machen, vor allem nach einem langen Arbeitstag. Ab dem kommenden Wochenende fangen die Adventseinkäufe an, die große Suche nach dem perfekten Geschenk. Das macht die Leute zum Teil wenig höflich und rücksichtsvoll im Einkaufstrubel. Schiebt alle notwendigen Einkäufe nicht mehr zu lange auf, dass kann sich zeitnah rächen und setzt alle anderen mit unter Druck. Zum Beispiel noch arbeitende Großeltern, die ebenso nicht über endlos viel Freizeit verfügen, insbesondere in Vorbereitung der schönen Weihnachtszeit. ;-)

P7ythonDisxt


Ob das mit dem "einfach mal so bestellen" so einfach ist, kann ich nicht rauslesen. Manch einer hat auch sehr wenig Geld, dann liegen die Nerven blank(er), und die Geschichte wird etwas mühsamer mit zusammensammeln z.B. aus der Nachbarschaft oder von ebay Kleinanzeigen.

Ich finde, dem mentalen und emotionalen kann man sich wieder widmen, wenn die Basics mal stehen.

- grobe Anmeldung in der Klinik oder bei Entbindung zu Hause -> wasserdicht geklärt mit der Hebamme

- Erstausstattung

- wenn passend: Elternzeitregelungen und Mutterschutzzeit, Rückkehr in den Job

- wenn passend: Kinderkrippenanmeldung (meist ja auch mit Vorlauf)

Halt alles, was wirklich Vorlauf braucht. Windeln und Nuckel da haben -> beruhigt eher das Gewissen, aber kürzt die Liste der Dinge, die dann noch "ad hoc" zu besorgen sind.

Und mit den Hibbeligkeiten: ich verstehe den Wunsch nach Vorfreude und Teilen bei dem Paar selbst, aber naja, man kann's auch übertreiben. o:) ]:D Neulich habe ich das erste Mal von einer "Baby shower" gelesen. Da gibt's also auch ulkige Stilblüten.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Babyparty]]

Aber offenbar ist das ein möglicher Ausweg: wenn der Mann nicht mitmacht beim Hibbeln, dann werden eben die ganzen Freundinnen eingeladen, um daran teilzuhaben. Ist auch ein selbstbestimmter Weg einer Frau, ohne sich da in eine Art Abhängigkeit von ihrem Mann zu begeben, dass nun unbedingt dieser extrem beteiligt werden müsse.

Naja, und sie schrieb doch:

"Er ist dann superlieb zu mir und ich merke, wiesehr er sich auch auf das Kind freut."

Das ist zwar ihre Interpretation, aber doch ein Anfang. Vielleicht muss man gar nicht immer so viel reden.

P#ythomnisxt


Hier wundere ich mich ehrlich gesagt, dass zwei junge Menschen die Eltern werden wollen noch seelenruhig kuscheln und die Zeit dahin plätschern lassen.

Jetzt machst du auch noch Stress, Dosis. ]:D ]:D

EGlGustxo


@ Xirain

"Schluss. Aus. Ende. Keine Diskussion. Aushalten, wenn er genervt ist. Er ist doch kein Kind mehr, dass man dann wenn es seine Pflichten nicht erledigt "dududu" sagen muss...."

"Wenn ich immer zurück gerudert hätte und den Streit nicht ertragen beim Umzug dieses Jahr, dann würde ich heute noch in einer Chaos-Wohnung leben, weil der Herr lieber Ruhe und Zocken will. "

Genau das kenne ich aus den Kindererziehungszeiten aber nicht bei einem Partner.

Das Ganze geht auch ohne Streit, nämlich dann, wenn man autark handelt und aus dem Ergebnis die Konsequenzen zieht.

"Ich würd zBsp einfach wollen, dass alles geregelt ist und ich mit dem neuen Menschen die ersten Wochen zu Hause ohne große Sorgen verbringen kann, ohne "noch mal eben schnell"."

Ich auch.

Und wenn ich einen Partner habe mit dem das nicht möglich ist, dann trenne ich mich entweder oder ich bekomme es so gebacken. Aber ich werde einen Teufel tun meinen Partner zu irgendwas zu drängen. Und das habe ich schon mit 20 nicht gemacht, mit über 50 erst recht nicht.

Entweder komme ich damit zurecht wie er ist oder ich lasse es.

@ DieSeherin

"was mir dabei ein wenig zu kurz kommt, ist dieses mentale drumrum... ich verstehe hannah schon, wenn sie ihre vorfreude, die planungsgedanken mit ihm teilen möchte :)_"

Ich verstehe das auch absolut. Ich würde es selbst auch nicht anders wollen. Nur ist es offenbar nicht so. Sie ist aber selbst -hoffentlich- kein kleines Kind mehr und muß daraus ihre Konsequenzen ziehen. Wie diese aussehen ist ihre Entscheidung und sie hat da einige Wege.

XoirEaixn


Das Ganze geht auch ohne Streit, nämlich dann, wenn man autark handelt und aus dem Ergebnis die Konsequenzen zieht.

Sich zu trennen, weil es beim Umzug in die 1. gemeinsame Wohnung kracht? Find ich auch übertrieben.

In dem Falle hier, würde ich wie gesagt auch nicht die Reißleine ziehen, weil er halt grad kein Bock hat... manchmal muss man jemanden zum Wohle beider ein bisschen fordern. Dafür muss man meiner Meinung nach auch Unmut ertragen und sich auch mal ein bisschen streiten.

Mein Freund und ich haben während des Umzuges (und kurz danach) unheimlich viel gestritten, dafür ist es jetzt wieder total in Ordnung. Wir haben beide unsere Rolle in dieser neuen Beziehung erst finden müssen (wer macht was...?)

Und ich glaube darum geht es hier bei der TE eben auch, die Würfel werden neu gewürfelt. Die Rollen neu verteilt, denn da ist auf einmal ein nahender 3. Akteur in der Beziehung und die Umstände müssen angepasst werden.

Für mich hört es sich eben, wie dieDosis schon sagte, danach an:

Dein Freund und Partner wird Vater, die Zeit der großen Gemütlichkeit ist vorbei. Jetzt heißt es die Verantwortung zeigen, die ein junges Baby von Beginn an braucht. Dazu zählen ganz sicher auch die letzten Wochen der Schwangerschaft.

Schön alles gemütlich. Nicht heute, irgendwann, aber irgendwann ist irgendwann eben zu spät.

Und ich finde es nicht "schlimm" bei der neuen Rollenverteilung auch mal zu streiten. Jeder brauch halt Anpassungszeit, aber irgendwann ist diese abgelaufen und ja dann würde ich eben Konsequenzen ziehen.

EMlGwustxo


@ Xirain

"Das Ganze geht auch ohne Streit, nämlich dann, wenn man autark handelt und aus dem Ergebnis die Konsequenzen zieht. " - "Sich zu trennen, weil es beim Umzug in die 1. gemeinsame Wohnung kracht? Find ich auch übertrieben."

Von Trennung habe ich nichts gesagt. Ich habe von Konsequenzen gesprochen und von diesen gibt es einige mehr als Trennung.

"Mein Freund und ich haben während des Umzuges (und kurz danach) unheimlich viel gestritten, dafür ist es jetzt wieder total in Ordnung. Wir haben beide unsere Rolle in dieser neuen Beziehung erst finden müssen (wer macht was...?)"

Genau das rate ich ihr doch auch: Ihre eigene Rolle neu zu finden, zu definieren.

X>irxain


Dann hatte ich dich falsch verstanden.

Wenn man sagt "Na dann musst du halt die Konsequenzen ziehen", klingt das in meinen Ohren oft nach "Dann trenn dich doch".

R*egen`*dchxen


Wenn er keine Lust hat, warum kümmerst du dich nicht selbst? Wozu genau braucht man da den Partner? Der stört doch nur mit seinem anderen Geschmack und seinen anderen Vorlieben! ]:D

Wir haben das Problem genau umgekehrt. Ich tue und mache und vergesse, den Kerl zu fragen. Der fühlt sich dann ausgeschlossen und ist genervt.

Wie wäre es denn, wenn du eine Vorauswahl treffen würdest?

Wir haben das auch so gelöst, dass ich zum Beispiel Modell A, B und C präsentiere und er sich davon eines aussuchen kann. So sind wir beide involviert. Ich weiß, dass alle Sachen meinen Ansprüchen entsprechen und er hat auch einen Teil beigetragen, sodass wir beide glücklich sind.

PRytGhonist


Wenn man sagt "Na dann musst du halt die Konsequenzen ziehen", klingt das in meinen Ohren oft nach "Dann trenn dich doch".

In meinen nicht. Vielleicht bin ich da einfach kreativer und gleichzeitig differenzierter in den Konsequenzen.

Eine Konsequenz ist ein logisches und folgerichtiges Handeln. Und das ist z.B. wenn er es nicht tut und sie mit Kugelbauch z.B. die Wickelkomode nicht hochtragen kann: eine Firma wird beauftragt, die Wickelkomode aufzustellen. Oder der Verwandte/Nachbarn/Freunde/Kollegen der Schwangeren werden um Hilfe gebeten. (Ihr) Wichtig ist, dass z.B. die Wickelkomode rechtzeitig da steht. Ihr wichtig kann auch sein, dass sie sich am Hochtragen nicht beteiligen kann, um das Kind zu schützen. Aber ich finde, es sollte ihr nicht wichtig sein, ob das nun der Vater in spe macht oder jemand drittes. Sondern da zählt das Ergebnis.

Ich finde es total abstoßend, wenn gleich alle Probleme (und hier so kleine Probleme) auf die Beziehungsebene abgebildet werden.

Dann lieber einen Rüffel: "Ich hatte dich gebeten, du hast es nicht gemacht, ich habe mich darüber sehr geärgert, und habe meine Schwester und ihren Mann gebeten, mir zu helfen." Das lässt Platz für die Emotionen auf der Emotionsebene (hier Ärger), aber kriegt auch das Sachziel erreicht. Nämlich, dass die Wickelkomode da oben steht.

Genau das meint doch das Nicht-Abhängigmachen: mit Partner etwas zu tun wäre schön, aber wenn das nicht klappt, dann eben mit jemand anderem, wenn es allein nicht geht. Aber dieses Ausweichen ist nicht gleich gültig für die ganze Beziehung, sondern diese eine Sachtätigkeit/das Sachproblem, um das es geht. Z.B. kann sie doch auch mit jemand anderem aus ihrem sozialen Umfeld dann eben Babysachen einkaufen fahren.

E7lGuxsto


@ Xirain

"Wenn man sagt "Na dann musst du halt die Konsequenzen ziehen", klingt das in meinen Ohren oft nach "Dann trenn dich doch"."

Stimmt, das klingt oft so ;-)

Ich meinte damit aber außer einer Trennung erst mal den Versuch das eigene Verhalten zu ändern. Das hat sehr häufig eine überraschende Wirkung auf das Verhalten des Anderen ;-).

Damit meine ich allerdings nicht sich entgegen der eigenen Persönlichkeit zu ändern nur um etwas zu erreichen. Hier kommen die Konsequenzen ins Spiel: Sich selbst zu fragen, was kann ich ändern, wozu bin ich bereit, was muss ich -für mich- ändern damit es mir wieder besser geht in der Situation.

Manchmal ist das in der Tat dann nur die Trennung aber oft reicht auch nur eine Verhaltensänderung mit der man sich besser, bzw. wohl fühlt und die die Beziehung positiv beeinflußt.

X~irxain


Hier kommen die Konsequenzen ins Spiel: Sich selbst zu fragen, was kann ich ändern, wozu bin ich bereit, was muss ich -für mich- ändern damit es mir wieder besser geht in der Situation.

Naja, nur dass für mich eben auch dazu gehört, meinem Unmut eben Raum zu geben. Ich find das, wie gesagt, schon wichtig, das dann auch aushalten zu können und dann nicht einzubrechen und das Thema zu wechseln. Vielleicht ist das Wort "Streit" auch etwas zu heftig gewählt.

Ich nenne das halt das "Rumnöl-Gesicht" meines Freundes. Wenn er genau weiß, es war so abgemacht, und er hats trotzdem nicht getan, und ich meckere...dann muss ich das rumnöl-Gesicht ertragen. Die Alternative wäre: Es selbst machen, auch wenn es eben seine Aufgabe war. Muss halt jeder für sich entscheiden, was ihm lieber ist und wie dann wiederrum die Konsequenzen davon aussehen.

So ansich find ichs aber schon doof, im 8. Monat schwanger und er will nicht drüber reden, was noch erledigt werden muss. Weiß nich...hab ich einfach kein Verständnis für wohl. (Er könnt ja auch einfach sagen: "Schatz ich hab davon keine Ahnung, such du das aus!")

EblGJusxto


@ Xirain

"Naja, nur dass für mich eben auch dazu gehört, meinem Unmut eben Raum zu geben."

passt doch zu dem, was ich geschrieben habe:

"Sich selbst zu fragen, was kann ich ändern, wozu bin ich bereit, was muss ich -für mich- ändern damit es mir wieder besser geht in der Situation."

Du hast hier Deinen Umgang gefunden, die Threaderstellerin aber noch nicht.

"So ansich find ichs aber schon doof, im 8. Monat schwanger und er will nicht drüber reden, was noch erledigt werden muss. Weiß nich...hab ich einfach kein Verständnis für wohl. (Er könnt ja auch einfach sagen: "Schatz ich hab davon keine Ahnung, such du das aus!")"

Das ist mehr der inhaltliche Aspekt von dem ich konkret gar nicht geschrieben habe. Dem ich aber durchaus zustimme, ich könnte das so auch nicht und würde anders handeln als die Threaderstellerin. Sie ist aber nicht ich oder Du.

Die Frage ist nunmehr, kann sie etwas ändern, will sie etwas ändern? Den Partner zu ändern auf Aufforderung wird nämlich nicht funktionieren - also muß sie bei sich anfangen.

Darauf will ich hinaus.

hVann1ah_31


@ alle:

Danke für die vielen tollen Anregungen und Gedanken! @:)

Ich denke, dass wohl in einer Beziehung mit Kleinkind kein Weg darum herum führen wird, dass man sich gewisse Themen "erstreitet" und auch die Rollen sich dabei verändern werden, wie auch jemand hier geschrieben hatte.

Wahrscheinlich ist es deshalb jetzt manchmal schwierig für mich, weil wir es immer sehr leicht miteinander hatten und eine zutiefst liebevolle, harmonische Beziehung geführt haben über die letzten 5 Jahre. Klar gab es Streit ab und an, aber im Grunde sind wir uns immer einig gewesen. Er ist eigentlich auch die Art von Mensch, die zutiefst unterstützend ist, Freunden und Familie immer ohne wenn und aber hilft - und ich nehme an, dass er schon Respekt vor der Vaterschaft hat, aber das er vor allem wirklich etwas ausgepowert ist. Er ist Selbstständiger und hatte in den letzten vier Monaten kaum einen freien Tag, nichtmal am Wochenende. Dafür hat er jetzt sehr schöne Rücklagen für uns schaffen können und wir müssen uns erstmal keinerlei Sorgen machen. Auch bei mir ist es so, dass ich trotz Schwangerschaft mein Arbeitspensum noch erhöht habe, ich denke also dass wir zwar erstmal beide sehr müde sind, aber dafür ein finanzielles Polster geschaffen haben, das uns viel emotionale Ruhe ermöglichen wird, wenn die Kleine die ersten Monate da ist.

Mein Schreiben, wir würden kuscheln, ist in diesem Kontext zu lesen. Wir liegen also nicht wochenlang seelenruhig auf der Couch, sondern in den wenigen Stunden die uns gerade bleiben. Ich glaube also, mein Partner war wohl die letzen zwei Wochen von diesem Durcharbeiten Marathon so erschöpft, dass er deshalb so genervt auf das "Wir müssen noch" reagiert hat.

Ich hab mir einiges hier zu Herzen genommen und einfach mal die Liste erstellt, mir Angebote angeschaut und ihn danach mit einbezogen. Er war da garnicht abgeneigt und meinte, er versteht total, dass ich "ein Nest bauen" möchte. Ein, zwei Dinge besorge ich jetzt am Wochenende, an den grösseren Dingen wie Kinderwagen, Babyschale, Wickeltisch sind wir lose dran, aber es gibt erste Fortschritte. Die erste Kleidungsaistattung für Monat 1-3 bekomme ich von meiner Schwester, Kinderbettchen auch. Also ich denke wir sind auf dem Weg.

Ich bin nur dennoch nicht sicher, wie man am besten verbal kommuniziert, damit nicht immer bei den "Wir müssen noch" Themen in Zukunft Streit aufkommt. Denn der Stress und Arbeitsdruck wird steigen und ich möchte diese wunderbare Beziehung keinesfalls gefährden. Vielleicht ist es aber auch ok wenn wir uns im ersten Jahr mal dauernd anpflaumen. Wie habt ihr anderen das erlebt, die Eltern wurden und zusammen gehalten haben?

Zum Thema Trennung..also wer sich wegen einem Umzug oder ähnlichem trennt, passt einfach nicht zusammen. Für mich gäbe es generell überhaupt keinen Alltagsgrund wegen dem ich mich jemals von meinem Partner trennen würde. Er würde mich nur los werden, wenn er eine neue Frau hätte, für die er mich verlässt. Sonst NIE im Leben - wir sagen beide immer dass wir wie Deckel und Topf sind und ich weiss, dass wir das beide so sehen. Mehr oder weniger sagen wir uns täglich seit 5 Jahren wiesehr wir uns lieben und ich weiss, dass das echt ist. Für mich fährt da die Eisenbahn drüber. Genau aus dem Grund aber, wünsche ich mir dass wir glücklich bleiben, dass unsere Beziehung am Kind wächst und dass auch unsere Liebe noch daran wächst und will dafür tun was nötig ist - daher meine Frage hier im Forum. Denn ich bin mir darüber im Klaren, wie selten sowas ist, was wir miteinander haben. Danke euch allen. @:) :)*

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