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Wie viel Toleranz braucht eine Beziehung?

C>oteSaOuvaSg6e


Die Liebe verwirrt einen von der ersten bis zum letzten Moment der Beziehung ":/ ":/

Wenn du mal einen - ich sag mal - verlässlichen Partner hast, wirst du sehen, dass das nicht zwingend so ist.

smenslibel,mann9x9


Die Liebe verwirrt einen von der ersten bis zum letzten Moment der Beziehung

Wenn du mal einen - ich sag mal - verlässlichen Partner hast, wirst du sehen, dass das nicht zwingend so ist.

:)^ :)z

Ehvolu5zzexr


Für mich ist der (Ex-)Partner nicht wirklich beziehungsfähig. Gemeinsame Freizeitgestaltung ist das eine, eine Beziehung führen ist etwas anderes. Da gibt es Prioritäten und Wertigkeiten. Der Typ hat wahrscheinlich ein Bindungsproblem.

M[il:ky_e^77


Wie geht's dir denn jetzt nach der Trennung?

Denke auch dass es die richtige Entscheidung war.

Wenn jemand eh schon 3 Monate weg ist, und dann der erste Weg nicht zum Partner führt (und nicht nur die gnädigerweise gewährte 1 Stunde, bevor er schon wieder mit Freunden was unternehmen willl), dann hat man leider keine Priorität.

Noch dazu dann diese Spielchen dass er erst nach Stunden per WhatsApp geantwortet hat.....

Hat er sich nochmal gemeldet oder akzeptiert er die Trennung?

Lsil!liCen84


Hallo ihr Lieben.

Ja er meldet sich durchgehend . Er meinte wohl, es sei ein Missverständnis gewesen. Er hatte gemeint, entweder ich oder dieses andere treffen. Er hat nur zugesagt aber würde das wohl immer machen. Und für ihn stand fest, er würde mich als erstes sehen wollen . Er hatte es nicht angesprochen weil für ihn war es klar. Er wäre direkt vom Flughafen zu mir. Und hätte das andere als alternative geplant falls es für mich zu spät wird und ich erst am nächsten Tag einplane. Er war dann wohl so sauer dass ich ihm vorgehalten habe das andere sei ihm wichtiger und wie ich ihm so etwas egoistischen vorwerfen kann dass er bei WA so reagiert hat. Ich habe keine Ahnung ob er gerade ausreden sucht oder es ein klares Kommunikationsproblem war. Als ich es allgemein angesprochen habe, meinte er, er würde sein Leben so lange so gestalten bis ich es endlich ernster mit ihm meine. Er möchte schon länger zusammenziehen und ein paar Schritte weitergehen. Ich hab es tatsächlich gebremst weil ich beruflich gerade gefördert wurde und ich hier erstmal was erreichen wollte bevor ich schwanger werde. Er hat das immer verstanden, knallte mir aber geistern hin, nach ein paar Jahren hat er es eher als Ablehnung ihm gegenüber gesehen. Deshalb hat er sein Ding durch gezogen weil ich ja eh nicht weiter mit ihm gehen wollte. Dies bezüglich gab es auf jeden Fall ein Kommunikationsproblem. Ich bin eben schon sehr vorsichtig mit zusammenziehen und Familienplanung. Was die Wohnung anging,mochte ich es bis jetzt ganz gerne, meinen Rückzug zu haben. Wobei mir das nie so wichtig war wie er wohl dachte. Er hat es ja nicht groß angesprochen.

Das verwirrt mich alles etwas. Plötzlich sehe ich ihn nicht mehr als Schuldigen an. Ich hab mein Teil schon dazu beigetragen.

Reden müssen wir so oder so noch. Möchte das nicht übers Internet bereden. Ich bin die Woche beruflich in einer anderen Stadt. Denke also am Wochenende wird es eine Aussprache geben.

Bin extrem verwirrt und durcheinander!

Lwil=l'ien84


Gefördert = befördert

Geistern = gestern

Sorry,mein Handy spinnt

RJalph_xHH


Man sollte Menschen an ihren Taten messen, nicht an ihren Worten. Und schon gar nicht an ihren Facebook Aktivitäten. Wäre er zu der Veranstaltung auf FB hingegangen und hätte Dich nicht getroffen ok, aber die Chance, das Gegenteil zu beweisen, hast Du ihm nicht mal gegeben mit dieser kindischen "ich blockier Dich" Reaktion. Aber die Diskrepanz zwischen seinem Verhalten und seiner Erklärung kann nur er selber kennen und er hätte reagieren können, indem er einfach vorbei kommt. Ich halte seine Reaktion jetzt für eine faule Ausrede, aber das wirst Du nun nicht mehr herausfinden. Gleich anrufen und klären wäre besser gewesen.

Er möchte schon länger zusammenziehen und ein paar Schritte weitergehen. Ich hab es tatsächlich gebremst weil ich beruflich gerade gefördert wurde und ich hier erst einmal was erreichen wollte bevor ich schwanger werde.

Was hat das zusammen ziehen mit schwanger werden zu tun? Eine Beziehung gewinnt durch das zusammen ziehen enorm, vor allem weil man plötzlich viel mehr Zeit füreinander hat und nicht eben wenig Geld für eine zweite Miete spart. Da müssen schon handfeste Gründe sein, damit man das nicht tut und jemand, der nach 4 Jahren noch immer nicht will, hat offensichtlich keine gemeinsame Zukunft im Blick. Du gehst hier jahrelang(?) auf Distanz und dann wirfst Du ihm vor, zu viel eigenes Leben zu leben? Warum zieht ihr nicht zusammen? Weil die Beziehung doch nicht so perfekt ist? Du schriebst vor einigen Tagen, Du bist nach wie vor überzeugt davon, dass er der richtige ist. Was hat Dich gebremst? Sein Drang nach Freiheit, den Du immer wieder kritisierst? Dann scheint er so ganz streng genommen doch nicht der richtige gewesen zu sein oder? Du ziehst unbewusst die Konsequenzen, indem Du nicht zusammen ziehst, er zieht die Konsequenzen, dass er sich nicht enger an Dich bindet.

Vielleicht war es längst mal an der Zeit, gemeinsam zu besprechen, wo die Reise hingehen soll und wie. Ein Kinderwunsch auf der einen Seite ist nicht vereinbar mit dem anderen Extrem, dass im Prinzip jeder noch sein Leben lebt als wäre man Single. Mädelabend, Urlaub mit den Mädels, er jedes zweite Wochenende weg, 3 Monate allein auf Reisen... Sowenig Gemeinsamkeit... Wenn keiner der beiden Partner genug Anziehungskraft empfindet, einen Schritt weiter nach vorn zu gehen, wird sich das unweigerlich zurück entwickeln.

Das verwirrt mich alles etwas. Plötzlich sehe ich ihn nicht mehr als Schuldigen an. Ich hab mein Teil schon dazu beigetragen.

Zum gelingen oder nicht-gelingen einer Beziehung tragen immer beide bei. Aber es gibt keine Schuldigen in einer Trennung. Es passt oder es passt nicht. Das passiert, da muss man nicht nach Schuld suchen. Bei Dir nicht, aber auch nicht bei ihm.

DbietDosismach'tdasGift


Es ist nicht nur in diesem Thread so, dass sie nach einer noch relativ glücklich gepriesenen Liebe und Paarglück, zunehmend Stück für Stück die eigentlichen Konflikte/Themen auftun, die anfänglich so gar nicht zum Ursprungsgrund passen. Das Bild eurer Beziehung verändert sich durch Deine Beiträge zunehmend. (nicht als Vorwurf gemeint)

Es klingt jetzt auch aus seiner Sicht schlüssiger, warum er sich oft für Dich unverständlich distanziert und seinen Freiräumen nachgehend verhält. Möglich, dass in ihm die Angst lebt, dass er für Dich nicht der Eine ist mit dem Du Dir alles vorstellen kannst, was an Lebensplanung bisher angedeutet wurde.

Wenn Du jetzt begründest, dass es Dir nur um die berufliche Karriere geht, die Du noch weiter ausbauen willst, so hätte dennoch ein Zusammenzug in zeitnahe Umsetzung rücken können. So hättet ihr schon eine alltagstaugliche Partnerschaft leben können. Ab gleichend, ob eure Vorstellungen beim Zusammenleben stimmig und harmonisch so bleiben, sodass für euch in dieser Situation leichter erkennbar wäre, ob der Schritt für Ehe und gemeinsame Kinder als verbindlicher Schritt auf der Agenda bleibt.

Mich verwundert, dass so ein wichtiges Thema erst im Zuge einer vorläufigen Trennung und kommunikativer Pannen wieder 'sichtbarer' in den gemeinsamen Focus rücken. So gesehen kann die Frage auftauchen, wenn ihr so gern Zeit miteinander verbringt, wie Du oft betont hast, warum solche Themen, die wichtig sind, wenn ihr um die 30 Jahre alt seid brach liegen bleiben.

Ich sehe seine Freizeitaktivitäten und Reisen mit den neuen Informationen zu eurer Beziehung mehr unter dem Aspekt, sich auf den Nestbau vorzubereiten. Er lebt und nimmt jetzt noch einmal alles mit, damit er nicht das Gefühl des Vermissen hat, wenn das Familienleben an 1. Stelle in seinem Leben stehen wird.

Nach einem Studium ist es nicht ungewöhnlich, sich mit der neu gewonnenen Freizeit (kein Klausuren pauken mehr etc.) ein Ausleben stattfindet. Die Phase scheint für ihn allmählich dem Ende zuzugehen, aber ihr habt versäumt, eure Pläne und Vorhaben diesem Entschluss anzupassen. So wurde ein relativ kleiner Anlass zum 'Aufdecker' eurer tieferliegenden Probleme, wie sich die realistische Situation nach den neuen Informationen darstellt.

D*ieDosKismach;tdas1Gixft


dass sich nach einer noch relativ glücklich gepriesenen Liebe und Paarglück,

djanaxe87


Eine schräge und irgendwie traurige Situation oder? Beide wünschen sich mehr Verbindlichkeit, mehr Nähe, aber weil sie es nicht hinbekommen dies einfach klar und deutlich auszusprechen, leiden beide so vor sich hin.

L;illie|n8I4


Ich muss gesehen, dass zusammenziehen war für mich immer ein Angstthema. Ich habe mich vor einigen Jahren von meinem ex getrennt und die Trennung war grausam aus der gemeinsamen Wohnung. Aber wie gesagt, mir wäre die angst nicht ansatzweise so wichtig gewesen wie ein gemeinsames zusammenziehen. Ich habe jetzt eine große Eigentumswhg in der eine Familie viel platz hat . Ich war gedanklich immer dabei, dass wir dort was aufbauen. Hab es nie gemerkt wie sehr es ihn mitnimmt. Er hätte es ansprechen können. Für mich ist er nach wie vor der Richtige und ich hätte gerne Familie. Auch wenn nicht sofort aus beruflichen Gründen (Was der einzige Grund ist) aber sonst sofort!

Ich weiß nur nicht ob die Kommunikationsprobleme auf Dauer tragbar sind.

C$oteSTauvNagxe


Eine schräge und irgendwie traurige Situation oder? Beide wünschen sich mehr Verbindlichkeit, mehr Nähe, aber weil sie es nicht hinbekommen dies einfach klar und deutlich auszusprechen, leiden beide so vor sich hin.

Er weiß aber im Gegensatz zur TE ganz gut, wie er sein Leiden mindern kann.

Soll heißen: Ich würde ihm das, womit er nun die TE ins Wanken gebracht hat (dass das schon "die Trennung" war habe ich sowieso nicht geglaubt), nicht so ohne Weiteres abnehmen. Jedenfalls würde ich deswegen nun nicht hopplahopp wieder den Rückwärtsgang einlegen.

L'illMien84


@ cotesauvage

was würdest du an meiner Stelle?

Magst du das noch etwas ausführen, stehe grad auf dem Schlauch . Wäre nett ;-)

C]ote~Sauvaxge


Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich an deine Stelle gelangt wäre, daher fällt es mir leichter dir zu schreiben, was ich an nun nicht täte als was ich täte ;-)

dvanXaxe87


Ich würde wohl klar und deutlich die Kommunikationsprobleme auf die Lösungsagenda setzen. Das muss besser werden, dringend. Da würde ich von ihm eine gemeinsame Arbeitsstrategie erwarten, etwas das man zusammen erarbeitet. Und auch meine Ängste thematisieren, vor dem Zusammenziehen und auch davor, dass das alles nun nur eine Ente ist, weil er mich nicht verlieren will. Also das ich sehen will, dass da wirklich was hintersteht und sich grundlegend etwas ändert.

Wenn die Kommunikation ernsthaft das ganze Problem war, dann sollte er da ja engagiert dabei sein. Wenn das hier nun alles Show ist damit es nicht unbequem wird, dann hält er das nie und nimmer lange durch.

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