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Wie viel Toleranz braucht eine Beziehung?

LNillipene84


@ cotesauvage

Wo wäre denn für dich ein Ende gelesen wenn es bei dir nicht so weit gekommen wäre?

Und was würdest du nicht tun?

Erkläre es mir doch ;-)

@ danae87

Da sagst du viel Wahres...

COote2S*au*vage


Wo wäre denn für dich ein Ende gelesen wenn es bei dir nicht so weit gekommen wäre?

Ich habe nicht geschrieben, dass es bei mir "nicht so weit gekommen wäre", ich habe geschrieben, dass ich wohl nicht in deine Lage gekommen wäre.

ZB trenne ich mich nicht, um mich dann im nächsten Gespräch gleich wieder verunsichern zu lassen. Ich denke sehr gut darüber nach, bevor ich mich trenne, und wenn ich es dann tue, dann ist es so.

Und was würdest du nicht tun?

Hatte ich doch gerade geschrieben:

Ich würde ihm das, womit er nun die TE ins Wanken gebracht hat (dass das schon "die Trennung" war habe ich sowieso nicht geglaubt), nicht so ohne Weiteres abnehmen. Jedenfalls würde ich deswegen nun nicht hopplahopp wieder den Rückwärtsgang einlegen.

L}il}liein84


@ cotesauvage

Da hab ich wohl nicht das Glück so fehlerfrei und strukturiert wie du zu sein; )

Wenn Gefühle im Spiel sind , handelt man einfach nicht vernünftig und planbar!

w`intersConneA 01


Genua so ist es s :)^ Wenn du ihn immer noch liebst und denkst es ist eigentlich der richtige Partner, dann denke ich auch es ist gut, die beziehung nich gleich komplett in die Tonne zu hauen.

Sprecht miteinander, was jeder erwartet - heisst ja nicht , dass man unbedngt diese auch uneingeschränkt erfüllen muss, aber kennen sollte man sie.

Vielleicht ist der KOnflikt jetzt auch eine Chance.

Und das man nach vier JAhren auch mal zusammenziehen kann, wenn man denkt das istder Partner für die ZUkunft.... denke ich auch, in diese Richtung kannst du ja noch mal überlegen.

dEanaxe87


Ach, manchmal braucht es aber auch einen deutlichen Paukenschlag, damit der Andere bemerkt, dass die eingefahrenen Muster nun wirklich an einem toten Ende angekommen sind. Von da ab ist es aber extrem wichtig, dass man konsequent arbeitet, zusammen, weil man quasi sein größtes Kaliber verschoßen hat. Geht man dann zurück und alles wird wie immer, dann kann man eigentlich nen Haken hinter machen, denn was soll dann noch kommen?

ROalph_{HH


Wenn du ihn immer noch liebst und denkst es ist eigentlich der richtige Partner, dann denke ich auch es ist gut, die beziehung nich gleich komplett in die Tonne zu hauen.

Wenn Liebe blind macht...

Ich bezweifle, dass die beiden langfristig wirklich zusammen passen.

Er ist viel lieber allein unterwegs, pflegt seine Hobbys, seine Freunde, seine Freiheit, sie darf gerne mal mitkommen, aber sich dem Thema Beziehung mal unterordnen und seine Freizeitgestaltung mal primär der Tatsache anpassen, dass man da eine Lebenspartnerin an seiner Seite hat, will er nicht. Soviel Freiheit passt schwer in eine Beziehung.

Und dass Du Lillien (noch) nicht zusammen ziehen willst... Das mag nun Ursache für die nicht entstehende Verbindlichkeit auf seiner Seite sein oder andersrum eben der mangelnden Verbindlichkeit geschuldet sein. Fakt ist: keiner von Euch will den entscheidenden Schritt in eine enge verbindliche Paarbeziehung gehen.

Ihr habt Euch vermutlich nie nach dem Grund gefragt oder? Ein Partner, der mit mir zusammen wohnt, ist eine Bereicherung, keine Belastung. Warum willst Du ihn nicht schon lange bei Dir in der Wohnung haben? Und andersrum: Warum will er nicht schon längst seine Wochenenden mit Dir verbringen?

L6iTllie*n84


Also blind vor Liebe bin ich nicht . Ob wir zusammen passen oder nicht ist schon eine wilde Behauptung ohne uns zu kennen.

In alte Muster verfalle ich nicht. Ich geh auch nicht einfach wieder zurück.

Ich sehe es wie @wintersonne01, vlt hat es diesen Knall jetzt gebraucht um etwas zu ändern. Er weiß wieso ich nicht zusammenziehen wollte. Bzw schnell. Ich finde generell dass das kein Muss ist. Klar irgendwann aber ich sehe da keine Notwendigkeit. Für mich ist das kein Liebesbeweis. Ich spreche hier ja nur Probleme an. Ich könnte euch 400 Seiten schreiben, was wir alles zusammen haben was uns sehr glücklich gemacht hat. Das ist hier ja sehr einseitig. Darum sieht man unser Beziehung wohl auch sehr negativ.

Ich finde nach wir vor, es muss sich was ändern und der knall war höchste Zeit. Wir haben lange nicht mehr darüber geredet obwohl wir beide "mehr" wollen.

Wie @danae sagte ,wir müssen beide konsequent daran arbeiten und er kann sich nicht verziehen und warten bis der Sturm vorbeizieht.

Wir werden wahrscheinlich am we reden. Wenn er wieder keine zeit findet dann weiß ich Bescheid und bleibe auch konsequent bei meiner Entscheidung vom WE. Ansonsten bin ich gerne bereit für ein offenes, klärendes Gespräch.

Aber das eben keine Einbahnstraße. ..ich bin gespannt und etwas nervös ob er das Gespräch auch will. Wenn nicht, wären meine und eure Vermutungen wahr und ich war ihm nie so wichtig.

dOana\e87


So würde ich das auch handhaben.

B&l:ac(kFoFresxt


Guter Ansatz. Sehe das ganz ähnlich.

Wünsche dir jetzt schonmal alles Gute fürs Wochenende und viel Kraft, egal wie es ausgeht.

Wenn beide gewillt sind was zu ändern und gemeinsam dran zu arbeiten hat eure Beziehung sicherlich Zukunft. Andernfalls eben nicht. Es kann halt nicht nur einer die Beziehung retten wollen. :)D

R?amlph_HxH


Ob wir zusammen passen oder nicht ist schon eine wilde Behauptung ohne uns zu kennen.

Da hast Du Recht. Entschuldige die anmaßende Beurteilung. Wir sehen hier leider immer nur einen kleinen Teil der Wahrheit, nämlich den, den uns der Threadersteller präsentiert. Dieser Teil spricht allerdings zumeist, so auch in Deinem Fall, eine deutliche Sprache.

L|ilrlienx84


Ralph, vielleicht stimme ich dir Montag morgen zu ;-) wir werden sehen.

Danke BlackForest

d^oloOrous


Ich habe den ganzen Thread von Anfang an mitgelesen und heute muss ich mich einfach dazu äußern.

Ich glaube, bislang gab es nur eine Antwort, die die Ansicht des Reisenden beleuchtet hat. Deshalb schreibe ich nun auch aus dieser Sicht, denn ich war auch, jeweils in einer Beziehung, für mehrere Wochen alleine, bzw. mit einem sehr guten Freund auf Reisen, bzw. Wanderung. Meine damaligen Partner haben mich, mangels Gelegenheit, alleine ziehen lassen. Ich hatte das Glück, jeweils für eine so lange Zeit Urlaub machen zu können, sie nicht. Das Vertrauen war groß und es war kein Problem, sie haben mir beide diese Auszeit gegönnt. Beide male waren wir uns beim Wiedersehen fremd. Die erste Reise ging für drei Monate durch Südamerika, das war Mitte der 80er-Jahre, es gab keine Handys, kein Whats App, kaum Möglichkeiten, zu telefonieren. Ich schlief in meiner Hängematte in halboffenen Hütten, erklomm Machu Picchu über den Inka Trail und kam durch die vielen Eindrücke, Erlebnisse und die sehr einfache Lebensart als anderer Mensch zurück. Südamerika: Ich wurde vom Flughafen abgeholt, das war abgemacht. Als ich in "seinen" Armen lag, fühlte sich das fremd an, ich weinte, aber nicht vor Wiedersehensfreude. Es dauerte viele viele Tage, bis ich mich annähern konnte.

Wanderung: Das war vielleicht extrem, wir schliefen nur in Zelten, schleppten unsere gesamte Ausrüstung und Nahrung/Wasser für mehrere Tage mit uns. Danach konnte ich daheim erstmal gar nicht mehr in einem Haus schlafen, als das Haus ging, musste ich mich ans Bett gewöhnen. Von meinem Partner ganz zu schweigen. Ich wollte auch nicht vom Flughafen abgeholt werden (am liebsten wäre ich die 350 km heimgelaufen ...),, musste erstmal alleine akklimatisieren.

Was ich sagen will: Du bist zu Hause, bist in Deinem Alltagsgeschehen gefangen, die einzige Abwechslung die Du hast ist das Schreiben per Whats App, welches die Sehnsucht vielleicht noch mehr weckt. Vielleicht spielen auch Eifersucht auf die Reise, auf die Mitreisenden eine kleine, unterbewusste Rolle. Du wartest drei Monate lang darauf, dass diese endlich endlich vorbei sind. Du zählst die Wochen, dann die Tage, wann ER endlich wieder zu Hause sein wird!

Auf der anderen Seite sieht es aber ganz anders aus. Auf so einer Reise stellt man sich viele Fragen. Fragen über sich selbst, über sein Leben, ob alles so läuft, wie man es haben möchte. Man springt vielleicht nach zwei Wochen Strandurlaub zurück in den Alltag, nach drei Monaten geht das nicht mehr so einfach.

Und jetzt macht Dein Freund einen Fehler, weil er auf Facebook etwas anklickt, was Dir missfällt. Dazu äußert er sein Bedürfnis, erstmal Ruhe zu brauchen. In dem Moment wird der auf dem Kanal, auf dem ihr kommuniziert habt, geblockt.

Ehrlich, so zu reagieren finde ich extrem unreif und es passt meiner Meinung auch so gar nicht zu dem, was Du sonst über Dich schreibst. Bei mir erweckt das den Eindruck, dass Du vieles in eurer Beziehung machst, wo Du nicht so wirklich dahinter stehen kannst. Dass Du ihm und Dir etwas vorspielst. Vielleicht unterbewusst. Kann das sein? Kam das in dem Moment hoch?

Jedenfalls: Jetzt ist er ja ein paar Tage im Lande, Zeit, offene Gespräche zu führen. Es schadet nicht, gedanklich auch mal in seine Gefühlswelt zu schlüpfen, die Perspektive zu wechseln. Viel Glück!

LQilliexn84


@ dolouris

Danke für deine Beschreibung und deine Sichtweise.

Ich muss vlt dazu sagen, es war nicht das erste mal dass wir solang getrennt waren aufgrund einer Reise oder beruflichen Gründen. Das ansich war nie ein Problem. Ich gönne ihm jede Reise auch von Herzen. Da ist kein Neid dabei. Wir planen auch (falls wir es wieder hinkriegen) nächstes Jahr für vier Monate zu verreisen. Ich möchte dass er seine Ziele verwirklicht und ich weiß, dass ihn all das glücklich macht und dafür bewundere ich ihn auch. Ich würde ihm nie etwas verbieten!

Das mit WhatsApp war kindisch. Gestehe ich mir aber seit der ersten Sekunde ein.

Ich hatte nie das Gefühl dass ich mir oder ihm was vorspiele. Und ich hab jetzt zum ersten mal das gefühl, ich könnte hinter der Sache nicht stehen. Darum kam jetzt der Knall.

Ich bin kein kleines Mäuschen, das ihre Meinung nicht vertreten kann. Auch wenn das offenbar hier so rüberkommt 8-(

dNolqoroxus


@ Lillien84

Ich hatte nie das Gefühl dass ich mir oder ihm was vorspiele. Und ich hab jetzt zum ersten mal das gefühl, ich könnte hinter der Sache nicht stehen. Darum kam jetzt der Knall.

"Hinter der Sache"? Was genau meinst Du damit?

Ich bin kein kleines Mäuschen, das ihre Meinung nicht vertreten kann. Auch wenn das offenbar hier so rüberkommt 8-(

Nein, den Eindruck, dass Du ein kleines Mäuschen bist, hatte ich nicht. Eher, dass Du ihn fahren lässt, ihm das gönnst, ihn sich selbst verwirklichen lässt, weil Du so sein willst, aber vielleicht ganz tief in Dir drin doch nicht so bist? ich spreche hier aus eigener Erfahrung, allerdings auf einem anderen Gebiet

R}alphx_HH


Dolorous, ein toller Post, der neidisch macht auf Deine Abenteuer! :D

Ich verstehe dieses Bedürfnis, gaaaanz langsam wieder im Alltag anzukommen. Aber ehrlich, das kann man auch kommunizieren. Zu sagen man ist müde und will ins Bett und geht dann auf eine Party und ist das nächste Wochenende ohne sich zwischendrin gemeldet zu haben wieder ohne die Partnerin allein unterwegs hat nichts mit einem Bedürfnis nach "in Ruhe ankommen" zu tun. Bei allem Bedürfnis nach Freiheit gibt es da auch ein Bedürfnis der Partnerin nach Nähe und Wiedersehen, dem man in einer guten Beziehung selbstverständlich Rechnung trägt.

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