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Wie viel Toleranz braucht eine Beziehung?

LPillixen84


Ja total. Du beschreibst mein Gefühl gerade besser als ich es selbst kann.

Ich hab nicht das Gefühl er wirft es grad leichtfertig weg. Ich glaube er kämpft gerade auch mit sich.

Du hast auch recht mit der Kontrolle . Ich hatte immer die Sicherheit bei ihm. Darum hatte ich nie angst wenn er verreiste oder mit Mädels on Tour war. Er hat mir immer das Gefühl gegeben ich sei für ihn die tollste und schönste. Ich hatte nie das Gefühl da könnte eine andere kommen. Er hat sehr hübsche Kumpelinen . Aber wenn ich da war, hat er nur mich angesehen. Als würde er sich neu verlieben . Selbst wenn ich grad vom Sport kam und aussah wie n Pudel, sah er mich an als wäre ich die schönste.

Dieses Sicherheit und die Kontrolle ich sei für ihn die eine ist komplett weggefallen ab dem Tag der Rückkehr. Darum weiß ich grad gar nicht mehr wie ich reagieren soll weil mein Hirn grad Urlaub macht.

ErlvGustxo


Ich hab nicht das Gefühl er wirft es grad leichtfertig weg. Ich glaube er kämpft gerade auch mit sich.

Das Gefühl habe ich nämlich auch nicht. Keiner macht so ein Hin und Her zwei Wochen lang mit. Egal von wem das Hin und Her kommt, er war da ja auch nicht der Held ;-).

Dieses Sicherheit und die Kontrolle ich sei für ihn die eine

Finde ich auch völlig verständlich. "Kontrolle" oder "Sicherheit" sind hier blöde Begriffe, weil sie gerade was Beziehungen angeht so negativ besetzt sind.

Doch wenn wir Alle zu uns ehrlich sind: Eine bestehende Beziehungsdynamik gibt uns Sicherheit und ebenfalls das Gefühl von Kontrolle. Ändert sich das Verhalten des Partners, dann irritiert uns das. Bis hin zu einer großen Verunsicherung und Hilflosigkeit wenn nicht zeitnah ein Gespräch stattfindet.

Und genau das ist bei euch passiert.

So wie Du es gewohnt warst, hätte er anders reagiert nach dem Eklat am Tag seines Heimkommens. Er hätte spätestens am nächsten Tag auf der Matte gestanden. Und wenn nicht, hätte er auf Deine ambivalenten sowie subtilen Äußerungen wie "Dann lasse es gleich bleiben" reagiert und wäre gekommen. Oder spätestens dann zwei Tage später oder allerallerspätestens als Du ihm gesagt hast wie schlecht es Dir geht und so weiter, nicht wahr?

So wurde Dir mehr und mehr der Boden weggezogen weil Du das Gefühl bekommen hast, Du bist nicht mehr die wichtigste Person für ihn. Die Du immer warst, trotz seines großen Freiheitsdrangs.

Absolut nachvollziehbar. Doch genau das ist es, was er wahrscheinlich nicht erkennt. Es kann sein, dass er sich hier in seinem Verhalten verändert hat aus welchen Gründen auch immer. Aber nicht sieht, dass eine solche Veränderung dem Anderen auch in irgendeiner Weise mitgeteilt werden sollte.

Ich bleibe dabei: Gehe von Dir aus nicht mehr auf ihn zu. Lasse ihm die Zeit und den Raum. Solange Du auf ihn einredest kann er gar nicht zu sich kommen, sich seiner Gefühle für Dich besinnen. Vielleicht sind diese Gefühle weg die er früher hatte, so bitter das ist. Aber vielleicht auch nicht. Und das findest Du nur heraus wenn Du ab sofort die Füße mucksmäuschenstill hältst. So schwer das auch ist :)_

E3lGuxsto


Da fehlt noch was:

Keiner macht so ein Hin und Her zwei Wochen lang mit.

Wenn da nicht noch viele Gefühle sind.

H2ancxa


Lillien ich glaube es war ein Fehler, in einem Forum um Rat zu fragen.

Du hast dich einfach zu sehr aufstacheln lassen, weil viele User dich gedrängt haben, ja nicht klein beizugeben.

Man sollte sehr vorsichtig sein bei den "mitfühlenden" Ratschlägen.

ElGusto ich finde deine heutigen Beiträge scheinheilig und sie ärgern mich ziemlich.

Es war doch abzusehen, wie sich das Ganze entwickelt, wenn man ständig Öl ins Feuer gießt.

Du solltest mal deine eigenen Beiträge ganz am Anfang lesen:

Es ist völlig egal was Andere sagen, Du leidest darunter. Also frage Dich ohne seine Gründe weiter zu erforschen ganz klar und deutlich: Willst Du eine solche Beziehung weiterführen?

Er hat von Dir "gelernt", dass Du früher oder später sowieso wieder ankommen wirst. Hier gilt es nun für Dich, Dich zu entscheiden:

Willst Du dieses Muster fortführen?

Soll heißen:

Du bist mir noch viel zu defensiv, lässt Deinen Leidensdruck, Deine Wut, Deine Verletzung, noch nicht wirklich zu. In Dir schwelt immer noch die Hoffnung, dass sich das Ganze doch noch aufklärt, er Dir eine gute Erklärung liefern wird, die Du nur allzu gerne dann auch glauben oder annehmen willst. Habe ich nicht recht? Lief es nicht immer so? @:)

Die beiden haben sich 3 Monate nicht gesehen. Das Blödeste, was man machen kann, ist gleich vor dem ersten Wiedersehen Beziehungsprobleme auf den Tisch zu packen. :(v

C7otedSauuvamge


Liebe Lillien, ich möchte jetzt, wo es dir bestimmt superdreckig geht, nicht noch in eine Kerbe hauen.

Und warum tust das direkt nach dieser Ankündigung, es nicht zu tun, dann doch?

Lillien ich glaube es war ein Fehler, in einem Forum um Rat zu fragen.

Und du haust nun auch nachträglich weiter drauf :)=

Dieses Sicherheit und die Kontrolle ich sei für ihn die eine ist komplett weggefallen ab dem Tag der Rückkehr.

Das könnte auch ein ganz schlichtes Bauchgefühl gewesen sein. Überlege dir mal, wie das sonst so mit deinem Bauchgefühl ist - ob du da immer mal wieder schief, oder grds eher richtig liegst.

wkintQersonnex 01


Du hast dich einfach zu sehr aufstacheln lassen, weil viele User dich gedrängt haben, ja nicht klein beizugeben.

finde ich nicht , überwiegend kamen doch gute Beiträge ... ist doch die Frage, was man sich raussucht und eine Reflektion mit anderen Meinungen ist doch oft besser, als sich allein immer im Kreise gedanklich zu drehen...

eben Anregungen bekommen , ist doch der Sinn eines Forums

L il]liexn84


Ich hab mich auch nie aufgestachelt gefühlt. Mir haut hier auch keiner in eine Kerbe. Ein Fehler mich hier anzumelden war es auch nicht.

Ich kann Meinungen schon ab und reflektiere mein Verhalten auch. Ich habe immer so gehandelt wie ich es gefühlt habe, nicht wie es mir gesagt wurde .

Ich bin aber sehr froh über jede Anregung. Egal in welche Richtung. Bin wirklich überrascht über das Forum. Viele geben sich so unglaublich viel Mühe (auch über Mails). Vielen Dank. Es hilft wirklich, alles aufschreiben zu können.

s.ensiTbelmaxnn99


Mir fällt das gerade nochmal ein- vielleicht etwas für zukünftige Entscheidungen:

Wir leben beide trotz Beziehung noch unser eigenes Leben,wir machen auch mal getrennte Mädels/Männerurlaube und sitzen nicht ständig aufeinander. Das war uns beide wichtig.

Mir kommt es so vor, als wenn man stolz in einer Beziehung sein sollte, wenn jeder machen kann was er will. Ich denke, dass das aber der Normalzustand sein sollte.

Der Unterschied beginnt damit, wie die Partner mit ihrer Freiheit umgehen. Ich glaube, je mehr es von Bedeutung wird, etwas ohne Partner zu unternehmen, umso bedeutungsärmer wird die Beziehung.

Denn es kann im Gegensatz dazu durchaus auch der freie Wille sein, gerne etwas mit dem Partner unternehmen zu können. Das "aufeinander Hocken" sehe ich in diesem Zusammenhang mit einem ziemlich negativen Touch belegt. Denn ein Paar kann auch sehr gut gemeinsames tun, gemeinsames erleben, ohne gelangweilt aufeinander zu hocken- das kann auch gemeinsames Treffen mit anderen Menschen, z.B. Freunden beinhalten und muss keineswegs am Fernseher auf der Couch enden.

Problematisch wird soetwas vermutlich immer dann, wenn sich einer der Partner dazu gedrängt fühlt. Ich denke aber, wenn sich die Partner untereinander schnell langweilen und keinen besonders ausgeprägten Drang nach Gemeinsamkeit haben, das Ganze eher nach Freundschaft denn nach Liebesbeziehung klingt. Ich verlinkte schon das Problem mit dem Oxytocin ...

L2illsienQ84


Nö. Habe immer nur von mir gesprochen und wie ich sie führe. Das muss jeder für sich entscheiden. Da gibt es kein richtig und falsch.

szensibeQlman4n99


Da gibt es kein richtig und falsch.

Doch.

Richtig ist, wenn's funktioniert.

S|k[olkxa


@ an alle

Ich habe selten so einen guten Faden gelesen, so viele gute Beiträge, respektvolle und unglaublich vielseitige Beiträge, von denen man selbst immer wieder auch profitieren kann.

Und ich hatte in keiner Sekunde das Gefühl, dass du Lillien, dich aufstacheln lässt und ungünstig beeinflussbar bist.

Und hey, wem würde es nicht so gehen, dass wenn man das schmerzvolle Gefühl hat, einen Menschen zu verlieren, eben widersprüchliche Reaktionen, jede Stunde eine andere, zeigt. Und maximale Ambivalenz, etc. Das finde ich sowas von normal, einfach sehr menschlich. ;-)

M-orcwuenca


@ CoteSauvage

Liebe Lillien, ich möchte jetzt, wo es dir bestimmt superdreckig geht, nicht noch in eine Kerbe hauen.

Und warum tust das direkt nach dieser Ankündigung, es nicht zu tun, dann doch?

%-| Hast du meinen zweiten Satz gelesen? Er lautete "Aber wenn es dir besser geht, dann würde ich über dein Verhalten mal reflektieren."

Hat dir noch nie jemand geraten, dass du dich mit irgendwas vielleicht mal auseinandersetzen könntest, wenn du Zeit dafür hast? Ich habe in meinem Leben schon oft den Ratschlag oder die Erinnerung daran bekommen, dass ich mich vielleicht mal mit etwas beschäftigen sollte, wenn ich eben dazu in der Lage bin. Und wenn ich dann erstmal zu beschäftigt war, dann habe ich das erst mal ein paar Wochen zurückgestellt und auch aus meinem Kopf verbannt, bis ich dann die Zeit, körperliche und/oder geistige Verfassung dazu hatte und habe dann drüber nachgedacht bzw. Dinge in Angriff genommen - von der Studienfach-Auswahl oder Urlaubsplanung bis zum geistigen Reflektieren nach Therapien war da alles dabei.

Und nicht anders war mein Beitrag gemeint. Als ein Beitrag, der Lillien nicht im Moment weiter herunterziehen sollte, sondern ihr vielleicht oder vielleicht auch nicht - ganz, wie sie will - als Gedankenanstoß dient, wenn sie irgendwann die ganze Geschichte abgeschlossen und mit Abstand betrachtet, egal, wie es jetzt ausgeht (sollte es noch weitergehen). Also eben nicht als etwas, worüber sie jetzt im Moment, wo alles frisch ist und wo sie Kritik nicht gebrauchen kann, groß reflektieren sollte. Und genau das habe ich in den ersten zwei Sätzen absichtlich erwähnt... eben damit es sie nicht weiter runterzieht. Hätte ich das in sechs Monaten schreiben sollen, wenn sie hier nicht mehr reinschaut, weil das Thema eben dann abgeschlossen ist?

Und Lillien scheint es ja auch zum Glück richtig verstanden zu haben. @:)

mmusi@cuqs_65


Ein irrtümlicher Beitrag und eine Ergänzung dazu wurden auf Wunsch der Userin gelöscht.

Bvenetetoxn


Für mich ist das ein typischer Fall von nicht erfüllter Erwartungshaltung. Ich habe mal gehört, dass die meisten Beziehungstrennungen zur Weihnachtszeit stattfinden. Gefolgt von: nach dem Urlaub.

In diesem Fall wird es wohl beide Personen betreffen, d.h. auch der Exfreund hatte bestimmt nach drei Monaten eine gewisse Erwartung an das Wiedersehen. Und da lief es leider völlig schief - und keine der beiden Seiten hatte sich zurückgenommen um abzuchecken, warum das so war. Weil sich beide im Recht fühlten und das vielleicht aus ihrer Sicht auch waren.

Ich finde so was immer dann extrem schade, wenn es ansonsten eine harmonische, liebevolle Beziehung war.

L]ilgli"en84


@ Morwena

Mach dir keine Gedanken, ich finde deinen Beitrag total ok. Es ist auch richtig. Ich muss mein Verhalten auch reflektieren und überdenken. Hier kann ich nicht eindeutig sagen : er ist schuld! Also muss ich mir eingestehen, mich in der ein oder anderen Situation falsch verhalten zu haben.

Er meldet sich immer noch ab und an. Er scheint aber nicht abgeschlossen zu haben sondern eher richtig sauer / wütend auf mich zu sein.

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