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Wie viel Toleranz braucht eine Beziehung?

dxanawe87


Antwortest du?

LZilliean84


Ja.

Ein Bekannter von ihm hat sich sofort bei mir gemeldet als er die Trennung mitbekam. Er hatte es immer mal versucht was mein Ex sehr störte und er den bekannten auch deshalb nicht mehr traf.

Das hat er wohl wieder mitbekommen und mir geschrieben ob der X wohl so interessant ist!

Versteh sein eifersüchtiges, bockiges Verhalten nicht.

War sein Trennung nur wie meine?aus Trotz? Oder ist das nur der Stolz?

Ps. Sein Bekannter interessiert mich natürlich null. Bin höflich aber sehr desinteressiert zu ihm ;-)

dRanxae8x7


Ich würde sagen, dass du gerne reden würdest, aber nur persönlich. Offen und ruhig. Das wäre ich, glaube ich, wirklich gut, da Ruhe reinzubekommen.

EQljG#usto


@ Hanca

Ich wollte mich auf ein Gespräch mit Dir bisher nicht einlassen obwohl es mich schon juckte. Habe es dann aber sein lassen.

Hierzu möchte ich aber doch kurz etwas sagen:

ElGusto** ich finde deine heutigen Beiträge scheinheilig und sie ärgern mich ziemlich.

Selbstverständlich haben sich meine Beiträge im Laufe der Diskussion verändert. Weil ich immer mehr mitbekommen habe. Eine Diskussion ist nicht statisch, sondern unterliegt gewissen Dynamiken und Entwicklungen.

Ich stehe noch immer zu meinen ersten Beiträgen die Du netterweise zitiert hast. Sie fanden aber zu einem Zeitpunkt statt an dem noch nicht zu erkennen war, wie er sich weiter verhalten wird. Auch sein Bild welches hier wiedergegeben wurde hat sich verändert.

Du schreibst meine Beiträge würden Dich ärgern. Warum eigentlich? Warum stürzt Du Dich auf die Beiträge Anderer, zerpflückst und kritisierst sie? Ich war nicht Dein erstes "Opfer", es fällt mir immer wieder auf.

Es wäre übertrieben wenn ich sage, dass mich dieses Verhalten von Dir ärgert, ich finde sie aber mindestens störend.

Hlancxa


Ich stehe noch immer zu meinen ersten Beiträgen die Du netterweise zitiert hast.

ElGusto

Schlimm genug wie hier viele User so schnell ein Vorurteil fällen.

Entweder sind viele hier noch im Teenie-Alter, schauen zu viele Liebesschnulzen oder ihr sucht nur etwas Unterhaltung in solchen Beziehungsthemen.

Jeder halbwegs lebenserfahrene Mensch weiß genau, dass es bei Beziehungsproblemen immer zwei Seiten gibt. Wenn jemand gekränkt ist, wird durchaus mal eine Situation sehr einseitig geschildert.

Ohne irgendeine Nachfrage hast du gleich nach dem allerersten Beitrag von Lillien gefragt:

" Willst Du eine solche Beziehung weiterführen?"

Auch viele andere waren sofort zur Stelle mit Sätzen wie "der liebt dich nicht", "Du bist ihm nicht wichtig", "Brauchst du wirklich so n Waschlappen in deinem Leben?"

Damit habt ihr Lilliens gekränktes Ego ordentlich bestärkt.

Auch wenn Lillien schreibt, sie wird davon nicht beeinflusst, glaube ich das nicht.

Damit habt ihr eine Beziehung - die vorher offenbar sehr gut war - an den Abgrund getrieben.

Warum macht ihr das?

M*atze|Baerlxin


Jeder halbwegs lebenserfahrene Mensch weiß genau, dass es bei Beziehungsproblemen immer zwei Seiten gibt. Wenn jemand gekränkt ist, wird durchaus mal eine Situation sehr einseitig geschildert.

Man o Meter! Man kann doch nur beurteilen, was wir für von Lilly erfahren haben. Und sollte sich wirklich alles so ereignet haben, wie von ihr geschildert, waren die Meinungen berechtigt und auch relativ eindeutig.

Deinen Ansatz halte ich für sehr realtitätsfern und naiv. Was bringt es denn völlig unrealistische Ausreden auszudenken, warum ihr Ex so gehandelt hat, wie er hat?

J0olan=da345


Damit habt ihr eine Beziehung - die vorher offenbar sehr gut war - an den Abgrund getrieben.

Ich glaube nicht, dass ein paar Beiträge von wildfremden Leuten über das Internet dazu geführt hat, dass die Beziehung beendet wurde. Damit sprichst du der TE jegliche Selbstverantwortung und Fähigkeit über die Beiträge reflektieren zu können ab. Jeder der sich an ein Forum wendet weiss, dass die Antwortenden nur die Seite kennen die beschrieben wurden, und subjektive Ratschläge geben die letztlich auf den eigenen Erfahrungen basieren.

Zudem weiss man nicht, ob die Beziehung vorher wirklich "sehr gut" war. Offenbar war das Gefühl bei Planung der Freizeit keine Priorität für den Partner zu sein schon seit Beginn der Beziehung eine Sache mit der sich Lillien (in ihren Worten) manchmal schwer tat. Unterschwellig war da also wohl schon länger eine Unzufriedenheit da, die möglicherweise dazu geführt hat, dass der Streit so schnell eskaliert ist (sie hatte ihn ja schon nach nur wenigen Antworten im Forum blockiert). Wenn dieses Verhalten für den Freund absolut untypisch gewesen wäre, wäre der Eingangsbeitrag vermutlich anders gewesen und damit auch die Antworten. Und wer weiss, vielleicht bestanden auch von seiner Seite Probleme die ihn auf eine Art länger beschäftigten und mit diesem Streit wieder präsent wurden und mit zur letztlichen Trennung beigetragen haben.

HDanca


Damit sprichst du der TE jegliche Selbstverantwortung und Fähigkeit über die Beiträge reflektieren zu können ab.

Jolanda345 das ist nicht ganz richtig.

Ich halte Lillien für sehr reflektiert.

Aber.... in dem Punkt, wo sie sich gekränkt fühlt, kann sie das nicht umsetzen.

Lillien hat sich immer wieder vernünftige Gedanken gemacht, wollte ein Gespräch in Ruhe führen, aber hat genau das Gegenteil gemacht.

Loillli^eDn84


Wir hatten ja jetzt immer wieder Kontakt . Er blieb aber dabei dass es nicht funktioniert. Habe ihn heute nochmal gefragt ob er uns noch eine Chance geben will und wir es in Ruhe bereden sollen! Darauf kam ein klares Nein. Das war jetzt das letzte Nein das ich mir abgeholt habe. Ich habe jetzt alle Nummern und Kontakte gelöscht und gott sei Dank auch nichts mehr von ihm in der Wohnung. Ich lass es jetzt gut sein. Jedes weitere gebettel tut mir nicht gut .

Ich finde er wirft mich sehr leichtfertig weg. Ich finde, ich hab das nicht verdient. Ich kann mir vorstellen wenn die Wut vorbei ist, wird er anfangen mich zu vermissen.

Aber darauf baue ich jetzt nicht auf.

Ich versuche mich jetzt einfach durch die nächsten Wochen zu schlingen und hoffe meine Augenringe und das Bedürfnis mich heulend ins Bett zu legen, verschwindet bald!

m&ollxi2


Erst hat Lillien84 Schluß gemacht, dann hat er Schluß gemacht, jetzt schreiben sie wieder. 8-(

Es ist fast wie eine Sucht dieses hin-und herschreiben.

Lillien84 willst du nicht erst mal alles sacken lassen :)D und gar nicht mit ihm schreiben ???

Einfach mal durchatmen?

Vielleicht kommt der Moment wo ihr doch mal ruhig reden könnt. :)*

C@oteSgauvxage


Damit habt ihr eine Beziehung - die vorher offenbar sehr gut war - an den Abgrund getrieben.

Mach dich doch nicht lächerlich. Du überschätzst die Bedeutung eines Forums, der User in dem Forum und damit auch deine eigene Bedeutung ganz gewaltig.

H7ancxa


Lillien wir wissen hier alle nicht, ob dein (Ex)Freund dich noch liebt und wieviel du ihm bedeutet hast.

Aber in einem Punkt bin ich mir ziemlich sicher.

Der Auslöser des Ganzen hat nichts mit fehlender Liebe zu tun.

Dich hat es gekränkt, dass dein Freund sich am ersten Abend nach der Heimkehr noch mit Freunden verabredet hat und es dir nicht vorher erzählt hat. Er sollte sofort zu dir eilen.

Ich kann ihn hingegen gut verstehen. Wenn ich von meinen Reisen zurückgekehrt bin, habe ich meinen Lieben genau aus diesem Grund NICHT den genauen Zeitpunkt meiner Ankunft mitgeteilt.

Ich wollte in meinem eigenen Tempo in mein altes Leben zurückkehren.

Darum habe ich mich auch nicht abholen lassen, sondern bin noch vom Flughafen mit der Bahn gefahren oder bin getrampt und die letzten Kilometer zu Fuß gegangen.

Ich habe einmal sogar noch Bekannte besucht, bevor ich nach Hause gegangen bin.

Oder in einem Café eine Pause eingelegt um erstmal wieder anzukommen in Deutschland.

Der Re-Entry-Schock kann gewaltig sein, darum muss man es langsam angehen.

Eine Erklärung zum Kulturschock und Re-Entry-Schock:

"Bei einer anschließenden Rückreise in die Heimatkultur kann es zu einem erneuten Verständnisproblem kommen, da sich die Person durch die neuen Erfahrungen weiterentwickelt und verändert hat, während das alte Umfeld die gleiche, unveränderte Person erwartet. Es entsteht der sogenannte Re-Entry-Schock.

Die Person fühlt sich unverstanden, in ihrer Veränderung nicht akzeptiert und vermisst die andere Kultur. Erst nach einiger Zeit hat die Person es geschafft, sich wieder einzuleben und die neue mit der alten Rolle und den damit verbundenen Erwartungen zu vereinbaren."

[[https://www.ikud.de/glossar/kulturschock.html]]

Ggraópgramxán


Das mag ja alles sein, aber wenn ich von meiner eigenen Perspektive ausgehe, dann würde ich mich fragen, wozu ich eine Beziehung führe, wenn nur die eigenen Bedürfnisse Raum einnehmen und die Bedürfnisse des Partners irgendwo ein gutes Stück hinten anstehen.

Das hat ja alles seine Daseinsberechtigung, aber wenn zwei Menschen sehr unterschiedlich "schwingen" und man erst mal einiges an Zeit und Mühe aufbringen muss, um sich halbwegs aufeinander "einzupendeln", dann würde ich das als höchst mühsam empfinden. Sicher kann auch eine Beziehung zwischen verschiedenen Persönlichkeitstypen funktionieren, aber dann muss man es zum einen aushalten können, wenn man sich öfter mal nicht im "Gleichklang" befindet und zum anderen muss man immer und immer wieder Energie aufbringen, um sich überhaupt mal aufeinander einstellen zu können.

Ich denke schon, dass solche Beziehungen grundsätzlich funktionieren können. Wenn beide bereit sind sich ein bisschen selbst zurückzunehmen. Oder wenn einer bereit ist sich selbst sehr viel zurückzunehmen.

So, wie ich das hier mitgelesen habe, vermute ich, dass da irgendwann der Wurm drin war. Die Bedürfnisse und das Ego vom einen haben gefühlt zu viel Raum eingenommen, die andere wollte sich selbst nicht oder nicht mehr hinten anstellen.

Sicher kann man da auch an der Beziehung arbeiten, Kompromisse eingehen und um die Beziehung kämpfen. Oder aber man kann das Handtuch werfen und sich eingestehen, dass es halt doch nicht auf Dauer passt. Ist scheiße, tut weh, kommt aber vor.

Und wenn man Glück hat, egal ob man die Beziehung weiterführt oder beendet, lernt man durch so eine Krise auch sich selbst besser kennen und weiß dann in Zukunft besser, was für einen selbst erfüllt sein muss, damit es einem gut geht.

s&ensixbelmaxnn99


Aber in einem Punkt bin ich mir ziemlich sicher.

Der Auslöser des Ganzen hat nichts mit fehlender Liebe zu tun.

Ich behaupte, dass das genau das Problem war. Ich behaupte, dass er bei stärkerer Liebe größere Probleme gehabt hätte, 3 Monate ohne die TE zu verreisen. Hätte die TE ihn stärker bedrängt, seine Alleingänge zu reduzieren, hätte er vermutlich noch eher Schluss gemacht, so wie er es nach der Reise tat, als er sich bedrängt fühlte. D.h. vermutlich funktionierte die Beziehung nur auf Grund der angeblichen "Freiheiten" halbwegs (was eigentlich eher einem Drang nach Alleingängen entsprach). Ein stärkeres Zusammensein (bzw. der Wunsch danach) wäre vermutlich eher als Einschränkung der Freiheit wahrgenommen worden aber nicht als Hingezogensein. Ich setze diesen Wunsch nach angeblicher "Freiheit" (was vielmehr dem Wunsch nach weniger Zusammensein bedeutet, denn Freiheit kann auch der Wunsch nach Zusammensein bedeuten) und damit das Gefühl längeren Zusammenseins als Einschränkung der Freiheit mit mangelnder Liebe gleich.

s`ensibKelxmann99


dass solche Beziehungen grundsätzlich funktionieren können. Wenn beide bereit sind sich ein bisschen selbst zurückzunehmen. Oder wenn einer bereit ist sich selbst sehr viel zurückzunehmen.

Mit dem Zurücknehmen sollen fangen die meisten Probleme an. Meines Erachtens passt es einfach nicht richtig.

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