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Sich gezielt wieder „entverlieben“. Wer hat Tips?

E.h$emalsigder NutzeRr (#603374x)


Ich habe das Entlieben gerade hinter mir.

5 Monate hat es gedauert und es ging nur, weil ich konsequent keinerlei Kontakt zu ihm hatte und er nicht zu mir. Ich hatte ihn darum gebeten und er hat sich daran gehalten.

Die Zeit heilt alle Wunden. Das stimmt schon.

e1nriBetta


ich glaube, das geht nur, wenn du mit einem anderen mann etwas anfängst, dann bist du so abgelenkt, dass es gelingen kann.

mmaria*schwinfdezltxs


Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. In einem Forum darüber zu schreiben hat auch so seinen Effekt. Man gewinnt etwas Abstand und erkennt das ein oder andere besser (manchmal auch anhand seiner eigenen Antworten ;-) )

Ich versuche mal auf einige der Antworten der Reihe nach nachzugehen.

Du bist Angstpatientin? Ja, da entstehen auch schneller mal Fixierungen. Wenn du damals eine Therapie gemacht hast, kannst du die damaligen Techniken zur Bewältigung ja auch heute noch anwenden.

Ich war nie in Therapie, habe aber durch andere Betroffene, die in Therapie waren, einiges an Skills und Techniken kennen gelernt und dann selber probiert mit Erfolg :)

Wobei Vermeidung ja gerade das Stichwort ist. Auch Gefühlsausbrüche dürfen sein. Vermeide einfach nichts.

Ja das dachte ich auch, als ich meinen Beitrag hier nochmals durchlas ;-) Im Nachhinein gesehen, war dieser Ausbruch auch nötig, weil er mir zeigte, dass ich das ganze doch ernster nehmen muss als gedacht...

Ich glaube, jeder war schon mal unglücklich verliebt. Ich auch. Bei mir hat nur und ausschließlich körperlicher und geistiger Abstand geholfen. Sprich: totale Kontaktsperre

Würde er mir zB sagen er will nur vögeln und hat sonst keinerlei Interesse an mir, dann würde ich sofort diesen Weg gehen! Nur leider ist das nicht ganz so...

nämlich einseitig empfundene Unglücklichkeit (z.B. Serotoninmangel), die aber dann verschwindet, wenn der andere in der Nähe ist und von ihm/ihr diese Verliebtheit erwidert wird.

Willst du damit sagen, nur wer eigentlich irgendwie unglücklich ist kann sich verlieben? Eine interessante These. (aber scheiss unromantisch :-D)

Aber joa, die ordentlichen seratoninschübe tun mir ja schon auch gut und die kann ich ja weiterhin beziehen. Die einzige Abhänigkeit, die mich bei der Sache stört ist, dass ich zugeben muss, dass es mich zuemlich treffen würde, wenn er von heut auf morgen mich nicht mehr sehen will. Wobei ich diese Gefahr momentan auch nicht sehe, aber man weiss ja nie...

ich glaube, das geht nur, wenn du mit einem anderen mann etwas anfängst, dann bist du so abgelenkt, dass es gelingen kann

Das habe ich ja versucht nur funktioniert das überhaupt nicht, da ich die anderen schnell mal mit ihm vergleiche und er da einfach immer haushoch gewinnt und somit bewirkt das ganze eher noch das Gegenteil. Dazu kommt, ich verliebe mich auch nicht so schnell.

Weiters muss man sich auch fragen, ob diese Technik wirklich sonderlich klug ist. 1. Sollte man andere Menschen nicht als trösterlis benutzen. Das scheint mir nicht so sonderlich fair. 2. Riskiert man so schnell mal ein noch grlsseres Gefühlschaos 3. und wenn man sich nur sexuell ablenkt, kann das auch einen gewissen faden Beigeschmack bekommen...

d8ie9 Torxte


serototin ist nur eines von vielen hormonen die zusammenspielen. das kann man nicht einzeln betrachten wenn es zb. um liebe geht

mQaria}schdwinxdelts


serototin ist nur eines von vielen hormonen die zusammenspielen. das kann man nicht einzeln betrachten wenn es zb. um liebe geht

Ok, aber Serotonin ist für die krassen Ausschläge (extreme Hoch und Tiefgefühle) hauptverantwortlich, oder? Gut Dopamin ist sicher nicht minder dafür verantwortlich (und man fühlt sich wie eine Süchtige ^^) und dann kommen noch Adrenalin, Testosterone und andere dazu... Also dann sag ichs mal so; Die ganzen Hormonausschüttungen tun mir schon auch gut. Zumindest tun sie mir mehr gut als schlecht. Einbisschen Krise habe ich jetzt zwar geschoben, aber durch gezieltes aufdröseln (auch mit Hilfe dieses Faden hier) des Ganzen fühl ich mich jetzt wieder gut. :-)

P`ythdonixst


Willst du damit sagen, nur wer eigentlich irgendwie unglücklich ist kann sich verlieben? Eine interessante These. (aber scheiss unromantisch :-D)

Nein, ich meinte es nicht in der Konditionalität/Kausalität. Sondern in einer Wechselwirkung/Korrelation. Und gezielt nur "Unromantisches" war ja deine Quasi-Vorgabe im Fadenthema. ;-)

Romantisches Ideal ist doch: ein Mensch ist irgendwie normal irgendwie glücklich, oder aber mit einer Sehnsucht nach einem passenden Partner. Wenn er sich verliebt, dann verliebt sich der andere auch, und beide sind noch glücklicher. Weil im romantischen Ideal natürlich Verliebtheit immer synchron ist: entweder verlieben sich beide, oder keiner von beiden. Eine potenziell einseitige Verliebtheit wird dabei völlig ausgeblendet.

Und dem wollte ich mal die Sicht gegenüberstellen: ein Einzelmensch ist erstmal zufrieden und glücklich - alle Aspekte seines Lebens hat sie/er ja irgendwie im Griff und in eigener Hand. Wenn er sich verliebt und noch nicht um die Reaktion des Gegenübers weiß, wechselwirkt das auch mit einer Unglücklichkeit, die sich nun einstellt: Selbstzweifel des "gut genug seins", Fragen nach der Reaktion des anderen, Hoffnung auf Erwiderung der eigenen Avancen, Glaube an eine gemeinsame Zukunft, Sehnsucht nach dem anderen, Vermissen, begleitet ggf. von Eifersucht und Verlustängsten, jeder Punkt davon ist an sich eine Schwächung des Selbstwertes. Und eben mit einer Abhängigkeit von der Reaktion des Gegenübers. Begleitend kommt dazu: es gibt sehr vielfältige Auffassungen von Beziehungsmodellen, das ist nicht mehr so binär wie früher mal. Darin sehe ich Chancen wie Risiken.

Ich würde sagen, verliebt fühlt sich ein bisschen wie krank an. Und der/die Angebetete ist quasi die einzige Medizin. Wenn alles passt, kommt man "nur" auf das gleiche Glücklichkeitsniveau wie vorher allein auch schon. Wenn es aber irgendwie nicht passt, und die eigene Verliebtheit nicht erwidert wird, oder man man fremde Verliebtheit "abwehren" muss, dann hätte es die einseitige Verliebtheit am besten nie gegeben.

Aber joa, die ordentlichen seratoninschübe tun mir ja schon auch gut und die kann ich ja weiterhin beziehen.

Im Prinzip sind es doch nur Schübe, die sich deshalb gut anfühlen, weil es vorher zu einer Mangelerscheinung kam. Es sind also keine Ausschläge nach oben, es sind nur ausgleichende Sachen für die Ausschläge nach unten vorher. Quasi pain relief, also Schmerzminderung, so wie die Medizin für einen Kranken.

Die einzige Abhängigkeit, die mich bei der Sache stört ist, dass ich zugeben muss, dass es mich ziemlich treffen würde, wenn er von heut auf morgen mich nicht mehr sehen will.

Quasi kalter Entzug. :=o ;-D Aber eben: seine Aktionen sind eine Seite, die du nicht kontrollieren kannst. Du kannst dich nur selbst psychisch robust dagegen machen. Seine Aktionen kannst du nicht kontrollieren, aber deine Reaktion. Und genau so kann er nicht kontrollieren, ob du dich nun gerade auch verlieben möchtest, oder eben lieber mehr Abstand einnehmen willst.

Wobei ich diese Gefahr momentan auch nicht sehe, aber man weiss ja nie...

Du bist ja auch (ein bisschen, oder ein bisschen mehr, als dir lieb ist) verliebt x:) . Realistische Risikobetrachtung war noch nie eine Stärke von Verliebten. ;-) Das ganze Bewertungssystem ist verschoben.

m8ariascYhwiyndeltxs


Und gezielt nur "Unromantisches" war ja deine Quasi-Vorgabe im Fadenthema.

Ha, stimmt und das kannst du perfekt bedienen :-D :)^

Selbstzweifel des "gut genug seins", Fragen nach der Reaktion des anderen, Hoffnung auf Erwiderung der eigenen Avancen, Glaube an eine gemeinsame Zukunft, Sehnsucht nach dem anderen, Vermissen, begleitet ggf. von Eifersucht und Verlustängsten, jeder Punkt davon ist an sich eine Schwächung des Selbstwertes. Und eben mit einer Abhängigkeit von der Reaktion des Gegenübers

Sehr gut beschrieben! Ich bin zwar nicht ganz so krass anfällig aber einige Punkte kann ich auch bei mir beobachten. Jedesmal wenn ich eine sms von ihm bekomme, freue ich mich völlig übertrieben. Diese Art der Abhänigkeit ist einer der Gründe, warum ich mich gerne wieder entverlieben möchte. Mir gefällt eine solche Abhänigkeit nicht, zumindest rein auf rationaler Ebene gesehen. Auf der anderen Seite habe ich momentan sicher ein genug grosses Selbstwertgefühl, so dass ich diese Abhänigkeit auch wiederum gut auf einer niederen Stufe halten kann.

es gibt sehr vielfältige Auffassungen von Beziehungsmodellen, das ist nicht mehr so binär wie früher mal. Darin sehe ich Chancen wie Risiken

Für diese Konstelation in dr ich drin stecke, sehe ich da vorallem Chancen.

Wenn es aber irgendwie nicht passt, und die eigene Verliebtheit nicht erwidert wird, oder man man fremde Verliebtheit "abwehren" muss, dann hätte es die einseitige Verliebtheit am besten nie gegeben.

Jein, eine Art einseitige Verliebtheit kann ja auch entstehen, weil Menschen nunmal nicht immer auf gleicher Ebene fühlen. zB würde ich mich in einen Autisten verlieben, dann würde es für seine Persönlichkeit schon viel bedeuten, wenn er mich regelmässig in seine Nähe lässt/haben möchte. Er kann sein verliebtsein einfach gar nicht mehr zeigen. Es ist dann nur die frage, ob und wie man damit umgehen kann. Also ich glaube, es ist schon auch noch entscheidend, ob diese Einseitigkeit etwas mit der eigenen Person zu tun hat, oder mehr mit der Person selber in die man verliebt ist. Zumindest ist es für eine Akzeptanz dieser Einseitigkeit entscheidend, so dass diese Einseitigkeit gar nicht weh tun muss.

Im Prinzip sind es doch nur Schübe, die sich deshalb gut anfühlen, weil es vorher zu einer Mangelerscheinung kam. Es sind also keine Ausschläge nach oben, es sind nur ausgleichende Sachen für die Ausschläge nach unten vorher. Quasi pain relief, also Schmerzminderung, so wie die Medizin für einen Kranken.

Gut, aber wenn sich diese Mangelerscheinung gar nicht so arg zeigt, sprich man empfindet diese auch nicht krass als solch eine, dann erfolgen auf den Zustand der allg. Zufriedenheit einfach immer wieder nette Hochs. Sonst wären alle frisch herliebten, die nicht 24/7 aufeinander hocken können, mehr unglücklich als was anderes. Ist dem so?! Vielleicht hier entscheidend, wie ausgefüllt und befriedigend das eigene Leben sonst schon ist.

Aber deine Anregungen bringen mich in neinem Denken tatsächlich weiter. Ich erkenne gerade den Punkt der Pufferung. Dieses Jahr war ein extrem turbolentes Jahr für mich. Allerdings habe ich doch alles recht gut überstanden, weil viel Puffer da ist (selbstwert und ein ausfüllendes Leben). Ich glaube, dann überstehe ich dieses Verliebtsein sicher auch :-) und dieser Gedanke hilft mir wiederum bei der Akzeptans des verliebtseins...

Viele der Gründe, warum ich nicht verliebt sein wollte, wurden im laufe dieses Fadens jetzt indirekt angesprochen und für mich gut gelöst. Es bleibt nur noch ein Punkt übrig. Mein Ex mit dem ich offiziell gerade eine Beziehungspause habe und mit dem ich mich sehr gut verstehe und den ich immer noch irgendwie mag... Vielleicht zeigt mir diese Geschichte aber eben auch, dass aus der Pause vielleicht doch ein kompletter Schlussstrich werden muss...

cElQeasOan-Ktxeine


Willst du damit sagen, nur wer eigentlich irgendwie unglücklich ist kann sich verlieben? Eine interessante These. (aber scheiss unromantisch :-D)

Ich würde das schon so sehen. Uns Menschen fehlt ab der Pubertät ein Partner zur Fortpflanzung (und heutzutage auch für andere Ansprüche). Diese Lücke hinterlässt, unwissenschaftlich gesagt, Unglücklichkeit, und diese Lücke will dann gefühlt werden. Eben durch Verliebtheit, durch einen Partner.

Wenn man das weiter denkt... Hat man dann einen Partner, ist man ja glücklich, das Loch ist gefühlt. Bekommt man in der Partnerschaft aber nicht, was man sucht, ist da wieder dieses Loch und man ist offen für eine neue Verliebtheit, die dann in einer Affäre oder neuen Beziehung münden kann.

Und zur Frage vorhin:

Ich empfinde die Erklärung, die du hast, Pythonist, eigentlich nur als Ergänzung zu meiner Erklärung. Verliebtheit ist schon erstmal ein schöner Zwangsgedanken, finde ich, aber er kann natürlich negativ werden, wird die Verliebtheit nicht erwidert. Dann verschwindet er aber auch recht schnell. Sich häufig sehen muss man nicht zwingend, um Verliebtheit aufrecht erhalten zu können. Sie muss nicht mal zwingend erwidert werden, sofern das für einen okay ist.

P>yt[honixst


Und gezielt nur "Unromantisches" war ja deine Quasi-Vorgabe im Fadenthema.

Ha, stimmt und das kannst du perfekt bedienen :-D :)^

Ich kann auch anders. @:) :)_ ;-D Aber es nützt doch nix. ;-)

Jein, eine Art einseitige Verliebtheit kann ja auch entstehen, weil Menschen nunmal nicht immer auf gleicher Ebene fühlen. zB würde ich mich in einen Autisten verlieben, dann würde es für seine Persönlichkeit schon viel bedeuten, wenn er mich regelmässig in seine Nähe lässt/haben möchte. Er kann sein verliebtsein einfach gar nicht mehr zeigen. Es ist dann nur die frage, ob und wie man damit umgehen kann. Also ich glaube, es ist schon auch noch entscheidend, ob diese Einseitigkeit etwas mit der eigenen Person zu tun hat, oder mehr mit der Person selber in die man verliebt ist.

Das ist ja auch ein Klassiker. Dass sich jemand, der verliebt ist, auch einbildet, dass der/die Angebetete natürlich auch "zurückverliebt" ist, ja sogar zurückverliebt sein müsse, es aber nur nicht zeigen könne (dein Beispiel Autist) oder in bestimmten Situationen nicht zeigen dürfe (z.B. ein einseitig geliebter Kollege/Kollegin während der Arbeitszeit oder andere berufliche Kontexte). Und natürlich kann es so sein. Aber es können sich daraus auch problematische Konstellationen ergeben (Stalking, sexuelle Belästigung), wenn es eigentlich nur auf Einbildung und einer selektiven Wahrnehmung basierte.

Zumindest ist es für eine Akzeptanz dieser Einseitigkeit entscheidend, so dass diese Einseitigkeit gar nicht weh tun muss.

Da gebe ich dir Recht. Sie muss es nicht. Mancher schwärmt so stark für jemand Prominentes, dass es schon als einseitig verliebt gewertet werden kann. Und kommt damit klar, ja die Unerreichbarkeit und Einseitigkeit kann sogar Teil der Faszination sein.

Und ich denke, dass es auch Persönlichkeitseigenschaften gibt, die dazu beitragen können, mit einseitiger Verliebtheit eben doch klarzukommen. Genügsamkeit, Großzügigkeit, mehr geben als nehmen wollen, manchmal als Gefühl innerer Freude, die einem niemand wegnehmen kann. Aber manchmal auch bis zur Selbstaufopferung und Disziplinierung/Missachtung eigener Bedürfnisse.

m}aria0sch$windeltxs


Das ist ja auch ein Klassiker. Dass sich jemand, der verliebt ist, auch einbildet, dass der/die Angebetete natürlich auch "zurückverliebt" ist, ja sogar zurückverliebt sein müsse, es aber nur nicht zeigen könne (dein Beispiel Autist) oder in bestimmten Situationen nicht zeigen dürfe (z.B. ein einseitig geliebter Kollege/Kollegin während der Arbeitszeit oder andere berufliche Kontexte). Und natürlich kannes so sein. Aber es können sich daraus auch problematische Konstellationen ergeben (Stalking, sexuelle Belästigung), wenn es eigentlich nur auf Einbildung und einer selektiven Wahrnehmung basierte

Nun gut, es gibt natürlich Interpretationsspielraum bei dem Ganzen und vielleicht liege ich da auch nicht ganz richtig. Was er mir selber gesagt hat ist, dass er mich mag, aber vielleicht nicht so, wie ich es gerne hätte, er sei auch nicht so der Gefühlsmensch (Er hat ein ziemlich temperiertes Gemüt, wirkt sehr ruhig und das mag ich auch sehr an ihm) Er sagte aber auch, dass ich ihm gut tue und das er es sehr schön findet zu wissen, das da jemand ist, der ihn gern hat, weil das nicht oft vor kommt. Wie ich hier auch schonmal geschrieben habe, er hat schon einen gewissen Vogel und an den musste ich mich auch etwas gewöhnen. Aber mitlerweile liebe ich sogar seine Meise :) Ich weiss von ihm auch, dass seine früheren Beziehungen nie wirklich toll waren und seine Eltern haben viel gestritten. Und hier kommt meine Interpretation ins Spiel. Er ist ein gebranntmarktes Kind.

Dazu kommt, dass er von sich aus die Nähe zu mir sucht. Das war am Anfang nicht so. Erst mit der Zeit hat sich das bei ihm so entwickelt. Das war dann auch der Grund warum auch ich mehr Gefühle für ihn entwickelt habe.

Wir treffen uns nicht oft, da er viel zu tun hat und ich auch. Alle zwei Woche am Wochenende. Dann aber Samstag bis Sonntags (mit übernachtung) (Wenn ich wollte könnte ich auch schon Freitags zu ihm, aber ich singe noch in einer Band und die ist mir sehr wichtig. Da komme ich zum nächsten Punkt. Bis jetzt habe immer ich den Takt für die Treffs angegeben. Noch nie kam es vor, dass er mal nicht wollte, wenn ich Zeit hatte. Wir unternehmen auch immer mal wieder was gemeinsam. Und sonst verbringen wir einfach sehr entspannte und gemütliche Tage zusammen. Und der Sex ist dazu einfach auch noch der Hammer!

Die einzige Einseitigkeit die es gibt ist also nur der Punkt, dass er gesagt hat, das er mich mag, aber nicht so wie ich das gerne hätte.. Ganz ehrlich, wenn es nur das ist, dann kann ich verdammt gut leben damit.

Was mich am Verliebtsein jetzt am meisten stört, ist diese gewisse Abhänigkeit, das ich mehr abgelenkt bin, als das ich es sein sollte (müsste jetzt eigentlich lernen und nicht hier schreiben ^^) und dann noch der Punkt mit dem Ex. Auch wollte ich mich jetzt mal so richtig ausleben. Aber durch dieses verliebtsein habe ich gar keine grosse Lust auf andere Typen. Wie gesagt, es war einfach nie geplant, dass ich mich jetzt soschnell verliebe. Aber ja, planen kann man das halt schlecht...

Verliebtheit ist schon erstmal ein schöner Zwangsgedanken, finde ich, aber er kann natürlich negativ werden, wird die Verliebtheit nicht erwidert. Dann verschwindet er aber auch recht schnell

Sehr guter Punkt. Ich war ja auch schon verliebt und wenn das nicht wirklich erwidert wird, dann ging diese verliebtheit auch schnell wieder weg. Gut ein Problem das ich immer hatte; auch wenn die Verliebtheit erwidert wird, ist die bei mir protzdem recht schnell wieder weg. Aber diesesmal scheint sie sich recht hartnäckig zu halten, so dass ich fast etwas überfordert bin damit...

m>ar_iaschwqinjdelxts


So, da bin ich wieder...

Ich glaube, ich habe mir was vor gemacht... Mit Gedanken etwas wollen erzwingen, dass nicht zu erzwingen und nicht weg zureden ist...

Mich stört am meisten die Tatsache des Ungleichgewichts. Das muss ich wohl einsehen. Mein Begehren ist wesentlich stärker als sein Begehren. Ich habe das Gefühl, dass meine Gefühle ins knallharte Leere laufen, ein unangenehmes Gefühl... Auch wenn die Treffs schön sind, auch viel Nähe beinhalten, so bleibt danach trozdem immer dieser fade Nachgeschmack und eine gewisse Traurigkeit, weil ich weiss, dass er nicht das gleiche fühlt...

Ich muss wohl doch die Reissleine ziehen und wie ich dies schreibe, so tut es mir im Herzen weh... :‘(

Und doch, ich bin nur verliebt. Viel Projektion, viel rosa Brille... Es lohnt sich nicht. Auch nicht im Betracht auf meinen Ex, den ich doch auch sehr gerne habe und für den auch Gefühle da sind...

Was ist der Unterschied zwischen verliebt sein und Liebe?! Die Zeit...oder?

g/eralvd ausW wixen


Die Zeit...oder?

liebe lässt die zeit vergehen-und die zeit die liebe ;-)

m_arQia!schwipndelxts


liebe lässt die zeit vergehen-und die zeit die liebe ;-)

Vielleicht ist das so... aber vielleicht wächst die Liebe erst mit der Zeit?... Die intensive Glücksgefühle am Anfang bleiben ja nicht für immer, dafür entwickelt sich, wenn es Liebe ist, eine tiefe Geborgenheit und Vertrautheit. So stelle ich mir das zumindest vor.

Ich brauche wohl jetzt etwas Zeit, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Alles andere endet wohl in einem Gefühlschaos, das ich weder mir noch den beiden betroffenen Männer antun möchte.

O~rangWenbauom30x00


Bin da auch noch etwas befangen. Möchte mich auch entlieben und mir hilft es, Distanz zu wahren. Alles, was mich an ihn erinnern könnte, zu verbannen und zu meiden. Es ist schon viel besser geworden. Vielleicht auch deshalb, dass ich weiß, er wird nie mein Partner werden.

yCestexr


Hab mal ein Buch gelesen (das allerdings an Männer gerichtet war) und da stand drinnen, dass das beste Mittel gegen Liebeskummer ist, mit anderen Frauen zu schlafen und nach spätestens zehn sollte der Liebeskummer weg sein ... aja und wenn man sich bewusst macht, dass Liebe/Verliebtheit/etc. wohl nur ein chemischer Vorgang im Gehirn und somit nichts Übersinnliches ist, könnte es einem auch helfen, sich zu "ent-verlieben". Darüber hinaus gab es vor kurzem eine Theorie, dass alles nur eine Computersimulation sei ... auch ziemlich unromantisch, wenn man sich überlegt, dass wohl ein/e Programmierer/in diese Liebesgefühle programmiert hat ;-)

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