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Trennung

shkTy@falxl030 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

Ich wusste schon, als ich die Filiale wechselte (siehe anderen Faden) das sich mein Leben im Umbruch befindet und ich alles neu beginnen muss.

Ich wollte mich nicht trennen, ich wollte endlich sesshaft werden, evtl. heiraten. Aber das Schicksal will es nicht. Ich muss andauernd von null beginnen.

Mein Freund (Ex) säuft... Und das nicht wenig. Jeden Tag seine Biere und einmal pro Woche ein Vollrausch. Wo ich nicht weiß wo er ist, was er macht etc. Es interessiert mich auch gar nicht. Aber oft machen wir uns was auch für den Abend und dann.... große Überraschung.... kein Mensch zuhause....

Vorgestern war es wieder so weit.

Wir haben telefoniert, ich hab ihn noch gefragt was er am Abend essen möchte (ich hatte frei), wir haben noch darüber geredet wann wir daheim sind und gut.

Ich bin dann etwas später als verabredet daheim gewesen (ca 30min später).

Und was finde ich vor.... Ein leeres Haus.

Dachte, er wird schon kommen.

Um 19 Uhr eine SMS von ihm, "es wird 20 Uhr sorry" Ja gut.

Wusste er kommt gar nicht oder noch viel später. Und ich wusste er säuft wieder einmal.

Er kam gar nicht und natürlich ist er wieder einmal abgesoffen.

Das ist nur eines von ganz vielen Beispielen.

Gestern schrieb ich ihm dann das er seine Entscheidung getroffen hat, ich akzeptiere das, treffe aber auch meine Entscheidung. Und ich will ganz klar die Trennung.

Kurz zur Erklärung warum ich nicht möchte das mein Partner trinkt.

Ich hatte früher ein Problem mit Alkohol, ich war auf einer stationären Therapie 5 Monate und hab mir helfen lassen damit aufzuhören.

Ich habe aufgehört und zwar das ich mir sage ich darf nicht, ich kann nicht damit umgehen und ich trinke seit diesem Zeitpunkt keinen Tropfen mehr.

Er hat nicht aufgehört. Ich war damals auch schon mit ihm zusammen, nur hat er mir einen Haufen auf den Kopf gesetzt.

Als ich damals die Trennung wollte, hat er plötzlich aufgehört zu trinken (2 Monate)

Das war das schönste in unserer Beziehung, dann ging es wieder los.

Mal ein Bier nach Feierabend, dann mal 2

Ich merke das sofort und spreche ihn darauf an. Er wird sofort patzig und trotzig. Ok ich halt meine Klappe.

Mittlerweile, wie schon gesagt 1 mal pro Woche ein Vollrausch.

Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Es ist für mich auch gefährlich..

Über 3 Jahre für den Arsch, ich hätte mich schon früher trennen sollen. Aber so what.

Antworten
szkyfa\ll03x0


Eines möchte ich noch erwähnen..

Er kam gestern an, komplett dicht vom Vortag und war fertig mit der Welt. Ich war kurz davor in die Arbeit zu fahren.

Er sagte es sei doch nicht schlimm das er einmal pro Woche über den durst trinkt, ob das denn für mich so schlimm sei ":/ ":/

Hmm, auf so eine Frage bedarf es keine Antwort. Hab gesagt wenn er nicht sofort verschwindet schmeiß ich ihn raus.

Ich habe ihn damals mit zu meinem Therapeuten genommen, der hat ihm auch den Kopf gewaschen, keine Chance. Nach 2 Monaten ist er wieder ganz der alte.

C|om)raxn


Ich kann deine Entscheidung absolut nachvollziehen und dich beglückwünschen, dass du den Mut zu diesem Schritt hast. Dein Freund hat schon lange eine Priorität, die er nicht aufgeben möchte. Dass er dich mit deiner Vergangenheit als Ex-Alkoholkranke extrem gefährdet, will er nicht sehen oder nicht einsehen. Sein Konsum ist ihm wichtiger, als deine Gesundheit.

Was er mit sich selbst anstellt, ist ja eigentlich seine Sache. Aber in einer Beziehung ist man immer mitbetroffen. Und wenn dies nicht mehr zur Beziehung passt, muss man die Reißleine ziehen.

Eine Sucht - egal ob schon physisch oder erst psychisch - ist extrem stark und das Aufhören klappt nur mit dem absoluten Willen des Betroffenen. Leider wird dieser lange vor sich hergeschoben, weil das Aufhören nun einmal eine sehr unangenehme Perspektive ist. Du wirst das von dir selbst kennen. Den ersten Warnschuss hat er gehabt, aber er fühlte sich zu sicher. Dass er das Trinken damals für ein paar Wochen aufgab, war, um dich nicht zu verlieren. Nicht, um das Trinken zu lassen. Und der Unterschied ist erheblich. Wenn er wieder damit anfängt, fühlt er sich sicher genug, dass dies keine Konsequenzen für die Beziehung hat und er beides haben kann. Eine Freundin an der Seite, und ein gelegentlicher Absturz.

Ich wünsche dir, dass du die Trennung gut hinter dich bringst. Vielleicht hast du ja Rückhalt in dieser Zeit durch Freunde. Ich glaube aber, dass du dich schon bald befreit fühlen wirst. Nicht allein dadurch, dass dein Leben wieder verlässlicher wird, sondern auch durch den Wegfall der ständigen Gefährdung, selbst wieder rückfällig zu werden.

Alles Gute und einen guten Neuanfang - darin stecken manchmal auch Chancen, nicht nur Verluste :)*

L1u:ci3x2


Besser ein Ende mit Schrecken statt ein Schrecken ohne Ende.

Eine Freundin von mir hat sich vor 2 Jahre von ihrem Freund aus die gleichen Gründe verlassen. Sie machen aber immer noch ab und zu Paartherapie (warum.auch immer - sie ist in eine neuer Beziehung). Ich fand das aber sehr heuchlerisch. Sie ist auch eine aktive Alkoholikerin und trinkt täglich und viel. Sie haben ein kleines Kind...

Ich halte was du machst für richtig. Eine destruktive Beziehung bringt nichts. Ändern kann man Leute nicht und ihm ist offensichtlich Alkohol wichtiger als die Beziehung. Du bist länger trocken (herzlichen Glückwünsch!). Er ist offensichtlich nicht bereit dazu. Ab und zu trinken ist OK. Aber dir deswegen sitzenzulassen definitiv nicht. Total respektlos.

Wohnt ihr zusammen? Weiss Du, wenn ja, wie es weitergeht? Es gibt dann ja viel zu organisieren. Eine neue Wohnung am Weihnachten zu finden, ist ja schwierig. Könnt ihr zumindest in verschiedene Zimmern schlafen? Es macht es einfacher.

d;d7a12x3


Es tut mir sehr leid für Dich, wie Du Dich jetzt fühlst. Aber Du hast die absolut richtige Entscheidung getoffen. Mit diesem Mann an Deiner Seite wärst Du nie glücklich geworden!

p.arazkelCln!usxs


Gute, und vor allen Dingen richtige Entscheidung. bleib dabei. Er hatte klare Ansagen und hat sie nicht umgesetzt. Wem der Alkohol wichtiger ist, der soll dann mit ihm leben. Eben halt allein. Geh du deinen Weg. Du hast nicht viel verloren. Du hast viel gewonnen.

Viel Glück.

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