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Wie würdet ihr mit Eurer als Mutter überforderten Frau umgehen?

Cxhe


Ein Kind "erlernt" schnell, wie es die Eltern für die Bedürfniserfüllung rekrutieren kann und setzt das mit zunehmendem Alter vehement ein, um die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen.

Choupette,

das stimmt schon. Es sind simple Lernprozesse. Kann man gelegentlich live beobachten.

Wenn Eltern uneins über die Betreuung und Erziehung sind, merkt das ein Kind sehr schnell und lernt, das zu nutzen. Ohne jede Bosheit. Instinktiv. Völlig normaler Vorgang. Gar nichts mit " Ja, alles kleine Monster!"

Dazu werden sie erst später, wenn sich das verfestigt.

Beispiel: Kind schreit. Irgendwann kommt einer der beiden Eltern und kümmert sich. Wenn dabei dem anderen Partner mit Worten oder Gesten der Vorwurf gemacht wird, nicht selbst schon eher reagiert zu haben, wird der sich beim nächsten Anlaß sputen, der erste zu sein. Dann dreht sich die Mühle immer schneller. Sofortige Aufmerksamkeit und Bedürfnisbefriedigung wird eingefordert, und der jeweils nicht reagierende Elternteil wird abgewiesen, manchmal durchaus aggressiv.

C6he


Als die Kleine 2,5 war, hab ich sie vor dem Spiegel erwischt als sie weinen übte (ihre Ansage, nicht meine Interpretation. Dummes Mamatier war nämlich gucken gegangen und ganz erschrocken, dass sie still vor sich hinweinte. Für meine Trostversuche bekam ich dann aber promt nen Anschiß.)

Abgründe tun sich da auf... ]:D

D\evr_D=udxe


dude, ist das eigentlich noch die selbe Partnerin von der du 2014 berichtet hast?

Wenn ja, wie hatte sich das entwickelt und deine Therapie?

Gott behüte! Da habe ich zum Glück den Absprung geschafft und konnte mich nach ambulanten und

stationären Maßnahmen neu orientieren und durfte meine Frau kennen lernen.

Zum Thema "die wissen schon genau was sie tun":

Das fängt vielleicht langsam an. Aber meine Frau und ich sind uns einig, dass unser Baby irgend etwas braucht, wenn es sich bemerkbar macht. Eine kurze Zeit quengeln ist in Ordnung, aber wir würden nie so etwas machen, wie unser Kind sich wegschreien zu lassen. Das ist auch der Grund, warum wir beide der Meinung sind, dass unser Kind bei einer 1:n Betreuung zu kurz kommt. Er will beschäftigt werden und fordert das deutlich und ständig ein - oder an die frische Luft. Beides wird in einer Gruppe, wo es auch ruhige Kinder gibt, sicherlich zu kurz kommen und eher als störend empfunden. Berufserfahrung nicht nur meiner Frau, sondern auch vieler Freunde die ebenfalls in sozialen Einrichtungen arbeiten. Niemand unserer fachkundigen Freunde rät uns zu einer frühen Fremdbetreuung; eher das Gegenteil ist der Fall.

dianaJe8x7


Abgründe tun sich da auf... ]:D

Ich hab gut lachen, die Nummer hat sie nur für den Papa trainiert. ]:D ]:D Ich tröste natürlich wenn sie hinfällt oder sonst was, aber wenn sich kunstvoll in höchste Höhen ausgeschraubt wird, ohne auch nur in entferntesten erkennbarenoder von ihr benennbaren Anlass. Um dann mit ersterbender Stimme zu Hauchen "Vielleicht ein Trohohostdummibärchen?" plinkerplinker, dann fühle ich mich eher zum Lachen animiert. Ich fieses Stück ich. ]:D ]:D

Dude

Sicher. Keiner spricht hier von schreien lassen oder so und diese Anmerkung von der Dosis war ja eher ein Fernperspektive. In einem Jahr ist sind die terrible two unter Umständen bereits im Angang und ab dann wirds spannend, wenn ihre Haltung sich bis dahin nicht verändert hat.

Gratulation übrigens zu deinen Erfolgen. @:)

Nun wird es Zeit zu lernen das Gegenwind das Gegenüber auch stützen kann. Vielleicht braucht deine Frau ja gerade genau das, ein wenig Gegenwind, damit sie das Gefühl hat sich anlehnen zu können.

Rjalpmh{_HH


Was machst Du bzw ihr, wenn ihr mal ein zweites Kind wollt? Ein Kind kann jeder, heißt es, und wer zwei hat, wundert sich, wie andere mit einem Kind über Stress meckern können...

Ne, im Ernst, ein Kind, das erste ist anstrengend und man muss sich in die Rolle als Eltern einfinden. Dazu gehört Vertrauen zueinander und Wertschätzung des Jobs des jeweils anderen. Der Job im Büro ist mit Sicherheit oft deutlich entspannter als der Job zu Hause. Aber alles jammern hilft nicht, Deine Frau muss lernen, sich Auswege zu suchen. Das kann eigentlich nur der sein, dass sie sich Zeit ohne Kind sucht.

Dem Papa des Babys nicht zuzutrauen, das Kind mal alleine zu beaufsichtigen, finde ich schon extrem krass. Aber ok, dann muss sie das lernen. Fang klein an, schick sie einkaufen. Schick sie 10min spazieren, dann 20. Und dann fädel das ein, dass eine Freundin vorbeikommt mit Kinokarten. Keine Zeit für Freunde? Lad welche zu Euch ein. Versuch mal, Deine eigenen Vorstellungen auch ein Stück weit durchzusetzen. Du bist einer von zwei Partnern in der Beziehung und einer von zwei Elternteilen, kein Gast oder Zuschauer.

d anaex87


Ich wär ja nicht der Typ für so ein Gehampel und wenn ich das Gefühl hätte manipuliert zu werden in dem man mir unerwünscht Freunde vorbeischickt, wäre ich erstrecht sauer. Mein Weg wäre wohl der direkte: Bei Gemecker Kind nehmen und rausgehen. Eine Runde drehen und sie in Ruhe alleine auslüften lassen. Bei der Rückkehr zeigen das kind wohlauf. Wickeltasche wird ja wohl immer mit dem Wichtigsten gepackt sein.

Hnancxa


Er will beschäftigt werden und fordert das deutlich und ständig ein - oder an die frische Luft.

Der_Dude da läuft schon etwas schief nach meiner Ansicht. Ich war immer für meine Kinder da, aber habe eher wenig mit ihnen gespielt, weil sie sich immer selbst beschäftigt haben.

Hat euer Kind genug Bewegungsfreiraum in der Wohnung? Du hast geschrieben, er mag nicht im Laufgitter sein. Das kann ich gut verstehen.

In dem Alter krabbeln Kinder doch meistens schon. Die können sich noch nicht lange mit Spielsachen beschäftigen.

Wir hatten unsere Wohnung absolut kindersicher in der Zeit.

Wenn ich in der Küche gekocht habe, hat mein Krabbelkind die unteren Regale in der Küche ausgeräumt.

Das durfte er auch, weil ich da nur ungefährliche Sachen stehen hatte.

Ich konnte in Ruhe kochen und das Kind war beschäftigt.

Das hat man ja in 5 Minuten wieder eingeräumt.

Es ist m. E. sehr entscheidend, wie die Einstellung der Mutter ist.

Gestresste Mütter haben meistens anstrengende Kinder. Ich habe mich gerade in der Kleinkindzeit sehr frei gefühlt. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und war sehr viel unterwegs mit meinem Kind.

Wer nicht zu Hause ist, macht auch nicht viel Unordnung. :-D

In dem Alter brauchen Kinder auch mal etwas Anregendes außerhalb der Wohnung.

Wenn das Wetter schön ist, kann man sich mit anderen Müttern am See treffen oder auf einem Spielplatz.

Da sind die Kleinen meistens stundenlang beschäftigt und abends schön müde.

Im Winter kann man sich abwechselnd mit anderen Müttern Zuhause treffen oder gemeinsam spazierengehen.

DieDosismachtdasGift

Ein Kind "erlernt" schnell, wie es die Eltern für die Bedürfniserfüllung rekrutieren kann und setzt das mit zunehmendem Alter vehement ein, um die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen.

Das zum Beispiel sehe ich völlig anders.

Ich habe damals sehr viele Mütter kennengelernt und sehr viel beobachtet.

Dabei habe ich eine Regel entdeckt, die überwiegend zutreffend war:

Mütter, die sich nicht wirklich auf ihr Kind einlassen können, sondern sich gefangen fühlen, die haben anstrengende Kinder. Das sind dann die Kinder, die sich fordernd verhalten.

Aber nicht, weil sie immer Aufmerksamkeit bekommen haben, sondern weil sie die "Ablehnung der Mutterrolle" spüren. Mir fällt gerade kein besseres Wort als Ablehnung ein. Vielleicht kann man es auch das fehlende Einlassen auf diese Rolle nennen. Diese Mütter haben etwas leidendes, angestrengtes in ihrer Stimme und in ihrem Gesicht. Natürlich bekommen kleine Kinder das gefühlsmäßig mit.

Wenn deine Frau keine Depression hat, kannst du ihr vielleicht nahelegen, mal ihre innere Einstellung zu überprüfen. Gerade die Zeit, wo sie nicht arbeiten muss und noch kein Schulkind hat, bietet doch unendlich viele Freiräume.

Ich verstehe auch gar nicht, warum der Haushalt immer so hoch gehängt wird.

Wenn ein kleines Kind da ist, hat das Kind eben Vorrang. Was wirklich nötig ist, ist mal die Wäsche in die Maschine stecken und Essen kochen. Wenn man dann am Wochenende gemeinsam aufräumt und einmal durchputzt, reicht das doch. :-D

Ich finde ja diesen Spruch von Adorno sehr schön:

"Der einzig legitime Grund, ein Kind zu bekommen, ist die Freude am eigenen Leben."

HnanNcxa


Der_Dude

Ich denke, dass es tatsächlich in die Richtung gehen könnte, dass meine Frau noch nicht "einsieht", dass sie auch Zeit für sich nehmen kann bzw. sollte. Das sei jetzt nicht mehr möglich, sagt sie meist; weil man eben Eltern ist und nichts anderes mehr.

Das ist dem Kind gegenüber sehr unfair.

Durch die Einstellung, dass ein eigenes Leben nicht mehr wichtig sei, wird das Kind tatsächlich in eine Position gehoben, die ihm nicht gut tut.

Dass deine Frau das Kind noch nicht zu anderen geben mag, kann ich verstehen.

Aber sie sollte zu dir soviel Vertrauen haben, dass sie dir das Kind mal ein paar Stunden anvertraut.

D.er/_Dudxe


Hallo Hanca,

danke für deine letzten beiden Beiträge. Die finde ich sehr schön. Tatsächlich ergibt es sich gerade, wo ich diese Zeilen schreibe, dass ich mal für eine Stunde mit dem Kleinen alleine bin. Ich muss zugeben, dass es jetzt auch für mich erstmal schwierig (im Kopf) ist, weil ich ja immer das Gefühl eingetrichtert bekomme, dass das eigentlich niemand schaffen kann.

Unsere Wohnung ist soweit wir das beurteilen können Kindersicher in den Räumen, wo der Kleine sich frei bewegen darf. Wir haben eine große Wohnung und er kann sich frei austoben. Ich stelle auch fest, dass er dabei in der Regel zufrieden und ruhig ist. Ein enormer Unterschied zum Laufgitter wo ständig ein "Zaun" im Weg ist :)

ich bin mir sicher, dass meine Frau dieses Gefühl von Freiheit vermisst und sich nicht vorstellen kann, dass sie das gerade mit Kind haben kann. Demnächst geht es in eine Krabbelgruppe und ich hoffe, dass der Kontakt zu den anderen Müttern dort entscheidene Impulse setzen kann.

Warum meine Frau den Haushalt so hoch hängt ist mir auch schleierhaft. Mir ist das völlig egal, ob was rumfliegt oder nicht. Klar Wäsche und Essen ist wichtig, aber da kann man auch was kommen lassen ... Nudeln vom Asiaten kosten im Notfall keine 4 Euro.

Hmancxa


Tatsächlich ergibt es sich gerade, wo ich diese Zeilen schreibe, dass ich mal für eine Stunde mit dem Kleinen alleine bin. Ich muss zugeben, dass es jetzt auch für mich erstmal schwierig (im Kopf) ist, weil ich ja immer das Gefühl eingetrichtert bekomme, dass das eigentlich niemand schaffen kann.

Dude, wie schön, dass deine Frau sich endlich mal überwinden konnte.

Du wirst sehen, dass dieses Gefühl "einer allein kann nicht auf das Kind aufpassen" nicht deins ist.

Lass nicht zu, dass du ein unbeholfener Vater wirst.

Ich würde mir an deiner Stelle das Recht herausnehmen, mich auch mal ganz allein um das Kind zu kümmern.

Das kannst du ja auch üben, wenn deine Frau dabei ist. Verbitte dir ganz freundlich jede Einmischung.

Es ist auch dein Kind und deine Frau muss lernen dir zu vertrauen.

Wenn man unseren Sohn in den Laufstall legt macht er sofort laut Theater. Ich kann das ab, meine Frau leider nicht.

Ich weiß ja nicht, wie lange du den Protest des Kindes aushältst.

Auf die Bedürfnisse des Babys sollte immer unverzüglich und einfühlsam eingegangen werden.

Ich habe meine Kinder immer sofort hochgenommen, wenn ihnen etwas nicht behaglich war. In dem Alter können sie ja nur weinen, eine andere Möglichkeit haben sie noch nicht.

Ich glaube, das ist dir auch klar. Darum kannst du deiner Frau deine Kompetenz beweisen, indem du ihr zuvor kommst, wann immer es deine Zeit zulässt.

Ich muss gestehen, dass ich meinen Mann auch beobachtet habe, wie prompt er auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht.

Das hat er aber sehr gut gemacht und so habe ich ihm das Baby auch immer wieder überlassen können.

Wenn ich wenig geschlafen hatte, hat er das Baby morgens gewickelt, es mir zum Stillen nochmal gegeben und hat dann mit dem Baby seine Eltern oder Freunde für wenige Stunden besucht. Er war auch selbstständig und hat dann seine Arbeit 2-3 Stunden später angefangen, wenn ich ausgeschlafen hatte.

So hat er sehr viel Sicherheit im Umgang mit dem Baby bekommen.

Das hat er auch gegen meinen ersten Protest liebevoll durchgesetzt. Unser Kind war beim ersten Ausflug ohne mich erst ca. 6-8 Wochen alt. Da ist mir das noch schwer gefallen. Aber die Eltern wohnten nur 15 Fahrtminuten entfernt. Er hat mir versprochen, sofort nach Hause zu kommen, wenn das Baby unruhig wird.

Ein Vater muss sich da etwas gegen die Mutter durchsetzen.

Die Mutter trägt das Kind aus und bringt es zur Welt. Da ist es normal, wenn sie sich erstmal allein verantwortlich fühlt.

Die Mutter muss schrittweise zulassen, dass auch andere Menschen Verantwortung übernehmen wollen.

Da stehen ihr am Anfang oft die Hormone im Weg.

Manche Mütter können gleich Verantwortung abgeben, andere brauchen etwas länger und kleinere Schritte.

R5alpKh_HH


Deine Wortwahl finde ich seltsam, auch wenn das bei Euch ja insgesamt prima gelaufen ist.

Die Mutter muss schrittweise zulassen, dass auch andere Menschen Verantwortung übernehmen wollen.

andere Menschen?? Mehrzahl? Es ist der leibliche Vater des Kindes.... der übernimmt keine Verantwortung, der hat sie von Geburt an.

Er hat mir versprochen, sofort nach Hause zu kommen, wenn das Baby unruhig wird.

Ja, wieso denn? Fehlt ihm als Papa die Kompetenz, das Baby zu trösten? Ja, ok, stillen ist schwierig :-) Meine Frau hat damals Muttermilch abgepumpt und ich konnte dem Baby das Fläschchen geben, damit war es von Anfang an kein Problem, auch mal länger mit dem Kind allein zu sein. War bei uns nie ein Thema.

und so habe ich ihm das Baby auch immer wieder überlassen können.

Aus Sicht eines Vaters abermals eine seltsame Wortwahl. Als wäre der Papa von der Gnade der Mutter abhängig, auch mal das Kind überlassen zu bekommen...

Das hat er aber sehr gut gemacht

Aus dem Satz spricht dein Selbstverständnis, dass Du selbstverständlich weisst, was richtig ist und er maximal deinen Ansprüchen genügen darf - oder auch nicht. Was ist denn das für ein Rollenverständnis? Als Mann hat man genau so Instinkte, die einem sagen, wie man mit einem Kind umgeht.

Wie gesagt, ich finde nur die Wortwahl merkwürdig, so wie Du das insgesamt schreibst, ist das perfekt gelaufen, fühl Dich nicht auf den Schlips getreten :)_

COh~e


Ich verstehe sie recht gut, und ich finde, sie hat das hilfreich geschildert. Es geht ja hier ums Loslassen. Da muß sie diesen Aspekt auch besonders herausheben. :)^

Es ist der leibliche Vater des Kindes.... der übernimmt keine Verantwortung, der hat sie von Geburt an.

Du sprichst von der allgemeinen Verantwortung. Die nach meiner Auffassung hier gemeinte Verantwortung besteht u.a. darin, die Bedürfnisse des Babys wahrzunehmen und es vor Gefahren zu schützen, das beginnt schon beim richtigen Hochheben und Halten. Dazu gehören also Fähigkeiten, die man erst mal erwerben muß. Die hat man i.d.R. nicht von Geburt des ersten Kindes an.

Mit dem Übergeben des Kindes in die Arme des Vaters übernimmt dieser die ganz konkrete Verantwortung, das Kind heil wieder zurückzubringen und bis dahin auf dessen Bedüfnisse einzugehen. Das paßt schon so, wie sie es geschrieben hat.

und so habe ich ihm das Baby auch immer wieder überlassen können.

Aus Sicht eines Vaters abermals eine seltsame Wortwahl. Als wäre der Papa von der Gnade der Mutter abhängig, auch mal das Kind überlassen zu bekommen...

Natürlich! Du hast doch Deiner Frau den Säugling auch nicht gewaltsam entrissen. ;-) Ganz instinktiv ist die Mutter die Beschützerin und wichtigste Bezugsperson, zumindest im Säuglingsalter. "überlassen können" lese ich "mit ruhigem Gewissen überlassen können", also eher als Schilderung der eigenen Befindlichkeit und nicht als Akt des Besitzwechsels.

*:)

H$a)nxca


Ralph_HH es gibt den Mutterinstinkt, der seit Anbeginn der Menschheit in Frauen drin ist.

Er ist mehr oder weniger ausgeprägt vorhanden. Im Tierreich gibt es Arten, da muss das Muttertier damit rechnen, dass das Vatertier das Junge tötet. Und mit Sicherheit gibt es auch menschliche Kulturen, wo der Vater keine Verantwortung übernimmt.

Was du ansprichst, ist der Verstand und unser modernes Verständnis von der Vater- und Mutterrolle.

Da gebe ich dir in allen Punkten recht.

Aber es gibt auch Männer, die zu ihrem Baby am Anfang noch keine Beziehung haben.

Ich halte es für eine relativ normale hormonelle Reaktion, dass die Mutter nach der "Paarung" und Geburt ihren Mann auf seine Vatertauglichkeit hin im Auge behält. So ganz biologisch gesehen.

Das muss nicht bei jeder Frau so sein, aber bei vielen ist das vorhanden.

Ich habe die ersten Monate auf eine Trennung von dem Kind noch richtig körperlich reagiert und musste bewusst meinen Verstand dagegen setzen.

Die Mutter muss schrittweise zulassen, dass auch andere Menschen Verantwortung übernehmen wollen.

andere Menschen?? Mehrzahl?

Zuerst habe ich dem Vater vertraut. Monate später habe ich das Kind dann auch den Großeltern anvertraut.

Hätten wir mit den Großeltern zusammen gelebt, hätte sich das Vertrauen evtl. auch schon früher eingestellt. In einer Großfamilie kümmern sich ja durchaus mehrere um ein Baby.

ddabnaex87


es gibt den Mutterinstinkt, der seit Anbeginn der Menschheit in Frauen drin ist.

Dieser Blödsinn hat mir die Babyzeit wirklich schwer gemacht. Ich dachte nämlich ich sei irgendwie defizitär, weil da nichts war. War halt nen Baby. Schick. Was soll ich nun damit? Wird es bitte schnell groß? Wieso schreit es schon wieder? wieso weiß ich nicht was los ist? Sollte ich das als Frau nicht einfach wissen?

Blabliblup. Quark mit Soße. Zahlreiche Studien legen nahe das Menschen Kinderaufzucht weit mehr lernen als das sie instinktiv abläuft. Anders lassen sich die zahlreichen kulturellen Unterschiede weltweit nicht erklären, Instinkt würde da ja für eine gewisse uniformität sorgen. Nichts funktioniert besser als früher Kontakt mit Babys im Kindesalter um später als Elternteil gut klar zu kommen.

Nachzulesen bei Renz-Polster "Born to be wild" mit den zitierten Studien und so.

Snhorjxo


Dieser Blödsinn hat mir die Babyzeit wirklich schwer gemacht.

Japp.

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