» »

Als nachdenklicher Mensch seine erste Beziehung haben...

H*anxca


@all

Ich bin der Ansicht, wir helfen Yuna nicht, wenn wir ausführlich auf alle Probleme eingehen.

Dieser Faden hier läuft seit 2 Monaten, es hat sich nichts geändert.

Es kommen im Gegenteil immer neue Probleme hinzu.

Unsere Gedanken/Lösungsvorschläge werden in die "Probleme" von Yuna eingesponnen und sie werden immer größer aufgebauscht. Wir füttern die Probleme geradezu.

Die Probleme werden nie kleiner oder weniger.

Neu hinzu gekommen ist die Angst von Yuna, sie hätte ROCD oder einen Vitaminmangel, ihre Probleme könnten durch das prämenstruelle Syndrom verursacht werden, der Stress könnte Auswirkungen auf ihren Körper haben, eine Therapeutensuche könnte eine unlösbare Aufgabe sein, usw.

Dann beschäftigen Yuna ihre Experimente, in denen sie ihre Gefühle für ihren Freund testen und analysieren will. Jetzt kommt der Gedanke, mit Beruhigungsmitteln wäre alles besser.

Jeder neue Gedanke von uns wird so geschickt in die Probleme eingebaut, dass er die Zweifel bei Yuna bestätigt und vergrößert.

@Yuna

WANN WILLST DU ANFANGEN ETWAS ZU VERÄNDERN?

Du hast nicht viele Probleme, sondern nur ein einziges herausragendes Problem:

Du denkst problemorientiert.

Dein Denken hat sich verselbstständigt und dein Grübeln zieht nur weitere Probleme an wie ein Magnet.

Selbst positive Gedanken werden verändert und in das Problemkonstrukt eingebaut.

Du bist so nicht in der Lage, logisch zu denken, Lösungen zu finden, dich zu konzentrieren, zu entspannen und das Schöne zu sehen.

m8nef


Dieser Faden hier läuft seit 2 Monaten, es hat sich nichts geändert.

Dieses Argument kam bisher in wohl allen Fäden von Yuna. Und rückblickend kam die Änderung dann eben nach 3,4 oder eben mehr Monaten. Yuna hat ihr eigenes Tempo, auch wenn einige User irgendwann ungeduldig werden und am liebsten (warum?) den Faden und seine Dynamik abwürgen wollen.

Die Probleme werden nie kleiner oder weniger.

Das kann man einfach nur verneinen, wenn man Yunas Forenhistorie kennt.

H}ype_rioxn


1 Beitrag gelöscht. Er wird ggf editiert wieder eingestellt.

Hqancxa


mnef ich bin keineswegs ungeduldig und will auch nicht den Faden abwürgen.

Ich möchte Yuna helfen, wie alle Teilnehmer hier.

Im Gegensatz zu dir sehe ich die ganzen letzten Jahre aber im Zusammenhang.

Und rückblickend kam die Änderung dann eben nach 3,4 oder eben mehr Monaten.

Das ist richtig.

Yuna ist bei den Eltern ausgezogen, hat eine Wohnung gefunden und eine Ausbildung angefangen.

Die Probleme sind aber nie weniger geworden. Sie hat einfach immer neue/andere Probleme gefunden.

Klick mal auf Yunas gesamte Fäden, die sie eröffnet hat. Da wird das deutlich.

Ich habe nicht den Eindruck, dass Yuna einmal über ein paar Wochen zufrieden mit ihrem Leben war.

Was Yuna fehlt, ist das Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit.

Eigentlich hat sie viele Dinge gut auf den Weg gebracht, aber sie kann daraus nicht die Einsicht ziehen, dass sie in der Lage ist, ihr Leben zu bewältigen.

Sie kann sich nicht sagen "ich hab schon viel geschafft und werde auch neue Herausforderungen schaffen".

Jede neue Kleinigkeit stürzt Yuna wieder in die Verzweiflung.

Das grundlegende Problem hat sich über die Jahre kein Stück verändert.

@Yuna bitte korrigiere mich, wenn ich das falsch sehe.

mhnef


. Sie hat einfach immer neue/andere Probleme gefunden.

Naja, ist das nicht auch irgendwie das Leben? Ist doch klar, dass mit der Beseitigung der alten Baustellen nicht gesichert ist, dass keine neuen kommen. Klar sind die neuen Baustellen auch erstmal wieder yuna-esk, aber

Das grundlegende Problem hat sich über die Jahre kein Stück verändert.

Das ganze grundlegende Problem nicht, aber kleine Teile des Problems schon, sonst säße sie noch ausbildungslos bei Mutti und Vati.

Sie kann sich nicht sagen "ich hab schon viel geschafft und werde auch neue Herausforderungen schaffen".

Wie denn auch, wenn ihr ständig wieder jemand sagt, was sie mit ihrem Grundproblem nicht könne? Ich verstehe schon, was du meinst, es stimmt auch von einer Seite betrachtet. Von der anderen Seite aber wird gleichzeitig verlangt, dass Yuna positiver und selbstbewusster sein soll, gleichzeitig aber aufgezählt, was sie alles (noch) nicht kann. Meinst du das immer wieder zu hören bewegt etwas zum Positiven?

mrn|exf


Soll heißen: Die Sache mit dem Selbstbewusstsein aufbauen ist eine extrem schwere Angelegenheit, auch für "leichtere Fälle" und auch mit professioneller Therapie. Natürlich gehört es da auch irgendwie dazu, eigene Schwäche zu erkennen oder eben von anderen gesagt zu bekommen. Ist aber schon hinreichend geschehen! Sie darüber hinaus aber immer wieder unter die Nase gerieben zu bekommen hilft nichts, sondern reißt jeden kleinen Selbstbewusstseinssspross wieder ein.

H[an}ca


mnef

Von der anderen Seite aber wird gleichzeitig verlangt, dass Yuna positiver und selbstbewusster sein soll,

ICH habe das noch nie von Yuna verlangt, weil man sich das nicht einfach vornehmen kann und dann fällt es vom Himmel.

gleichzeitig aber aufgezählt, was sie alles (noch) nicht kann.

Offenbar willst du mich nicht verstehen.

Ich kritisiere Yuna nicht ständig, sondern versuche ihren Blick darauf zu lenken, dass alle Probleme, die sie so hat, eine Ursache haben.

Diese eine Ursache ist das problemorientierte Denken und Grübeln.

Damit hat Yuna sich die Wohnungssuche schwer gemacht, die Ausbildung, die Beziehung zu ihrem Freund und auch die künftigen Lebenssituationen werden damit schwer werden.

Es ist völlig verständlich, dass Yuna sich so schlecht fühlt, wenn sie KEINE Lebenssicherheit hat, weil alles ein riesiges Problem ist.

Es gibt keine großen, kleinen oder nichtigen Probleme, sondern ALLE erscheinen Yuna riesig und unlösbar.

Wenn Yuna erkennen kann, dass ihr Denken/Grübeln ein Automatismus ist, kann sie sich davon distanzieren und sich die Probleme mal von außen ansehen. Dann hat sie die Chance, die Probleme im richtigen Verhältnis zu sehen.

Natürlich wäre eine Therapie das beste. Aber selbst das ist ja erstmal ein riesiger Angang für Yuna.

Cgar)amalax 3


Ich weiß auch nicht, woraus manche ihr Selbstbewusstsein ziehen. :-D Das ist meiner Meinung nach ein längerer Prozess.

Diejenigen, die ich früher als selbstbewusst erlebt habe, waren es eher nur teilweise gewesen. Stattdessen war da eher eine Durchsetzungskraft gegen etwas oder ein Machtanspruch auf etwas Bestimmtes.

Ich finde es für Yuna auch schwierig, sich mit vielen Dingen gleichzeitig auseinandersetzen zu wollen. Aber sie schafft es immer wieder, trotzdem ihren Weg zu finden. Und ich denke, das wird diesmal auch so sein.

CJaryamalax 3


Hinter jedem Denkprozess liegen Gefühle und Bedürfnisse. Das Denken an sich ist meiner Erfahrung nach nie das Problem, sondern, dass man sich Antworten erhofft, die man sich aber noch gar nicht sich geben kann. Das kann man erkennen und verändern lernen. Sich erst einmal auf das Leben einlassen zu können, mit wenig Antworten, das ist für einige Menschen nicht leicht.

Hxanwca


Caramella, das Denken an sich ist ja auch nichts schlechtes.

Es geht mir um das automatisierte im Kreis denken, das eine eigene Dynamik hat und von Yuna nicht mehr beeinflusst werden kann.

Das ist schädliches, zerstörendes Denken.

Da gibt es keine Lösungen beim Denken. Es zerstört jeden guten Ansatz durch die Zweifel.

H*anxca


Oh sorry, ich habe deinen Namen falsch geschrieben Caramala.

C)arampalad 3


Das macht nichts, Hanca. ;-)

Caramella klingt auch gut.

Ich weiß, was du meinst, Hanca. Es ist ein innerer Lernprozess, darauf Einfluss nehmen zu können. Ich mache das zum Beispiel über meine Bedürfnisse, die ich befrage, indem ich wissen will, was sie jetzt brauchen, um sich besser fühlen zu können. Einen ersten guten Ansatz hat Ralf Bihlmaier, dazu herausgearbeitet. Doris Wolf arbeitet eher mit Stopp-Konzepten. Das ist nicht so mein Fall. Aber sie hat auch ein gutes Büchlein geschrieben, dass da heißt: Verschreibungen zum Glücklich sein.

Letztendlich findet man, wenn man sich mit einigen Sachen auseinandergesetzt hat, seine eigene Methode. Ich kenne einige, die arbeiten auch einfach konsequent mit Ignoranz, allen störenden Zweifeln gegenüber und sie suchen sich irgend etwas worinnen sie dann ganz ihr zeitweises Glücklichsein finden können, sei es in der Musik, im Alkohol (schlechte Methode), Sport ect. Auch das kann funktionieren.

mjnef


Offenbar willst du mich nicht verstehen.

Doch, aber ich sehe es nicht genauso. Das heißt nicht, dass ich es nicht verstehe.

Diese eine Ursache ist das problemorientierte Denken und Grübeln.

Damit hat Yuna sich die Wohnungssuche schwer gemacht, die Ausbildung, die Beziehung zu ihrem Freund und auch die künftigen Lebenssituationen werden damit schwer werden.

Es ist völlig verständlich, dass Yuna sich so schlecht fühlt, wenn sie KEINE Lebenssicherheit hat, weil alles ein riesiges Problem ist.

Es gibt keine großen, kleinen oder nichtigen Probleme, sondern ALLE erscheinen Yuna riesig und unlösbar.

Das ist doch alles nichts Neues. Yuna WEIß das!

Verstehst du denn im Gegenzug ist, dass solche Wiederholungen wie ein geballter Riesenvorwurf wirken?

Oder das:

Aber selbst das ist ja erstmal ein riesiger Angang für Yuna.

Ja, "selbst das". Und auch das ist nichts unnormales, wenn Yuna das so lockerflockig angehen könnte und würde, gäbe es auch kein Problem. Es ist einfach nicht zielführend, Yunas Probleme immer wieder aus der Sicht von Leuten ohne solche Probleme (aka "was "normale" Leute tun würden") anzugehen.

H/anca


Ich hab ein wenig das Gefühl, hier entwickelt sich eine Hilfe-Konkurrenz.

Immer wenn ich versuche, Yunas Probleme auf den einen Punkt zu bringen, werden meine Beiträge relativiert.

Caramala

Jetzt sehe ich auch deinen Beitrag, den du vor einiger Zeit geschrieben hast, in einem anderen Licht:

Mir reicht Gedankenkontrolle als Lebensverständnis bei weitem nicht aus, um glücklich zu sein. Was nicht heißt, das sie ihren Platz und ihre Berechtigung hat und manche könne dies auch gut rüberbringen.

Meiner Erfahrung nach kann leider auch die Sichtweise, die man dem ständig plappernden Verstande zuschreibt, falsch verstanden werden. Nicht wenige Menschen hat genau das krank gemacht, ....

So werden natürlich wieder Zweifel gestreut.

Du vermutest, dass ich über die Kontrolle der Gedanken hinaus nichts weiter im Sinn habe als vielleicht noch etwas positives Denken? Dann liegst du falsch.

Das was Ralf Bihlmaier auf seiner Homepage schreibt, ist moderne Neurowissenschaft (und uraltes Wissen) - also nichts, was auf seinem Mist gewachsen ist. Er hat auch nichts herausgearbeitet. Solche Ansätze findet man bei vielen anderen auch.

Du plädierst einerseits dafür, dass Yuna ihren eigenen Weg findet, aber betonst bei jeder Gelegenheit:

Gedanken haben etwas mit Bedürfnissen zu tun.

Yuna soll ihre Gedanken als Bedürfnis wahrnehmen. Das halte ich für einen großen Fehler. Sie fühlt einfach immer Überforderung, WEIL diese Gedanken/Zweifel so erdrückend sind.

Gedanken kommen zum größten Teil aus dem Unterbewusstsein (siehe auch Bihlmaier). Die Denkmuster werden ab der frühen Kindheit zu festen Überzeugungen geprägt.

Hört ein Kind immer wieder, dass es nichts kann und nichts wert ist, dann wird das seine Überzeugung.

Das ganze Leben wird unbewusst so ausgerichtet, dass diese Überzeugung immer wieder Bestätigung findet.

Die eigenen Bedürfnisse kommen dabei überhaupt nicht zu Wort, weil sie niemals ernst genommen wurden.

Yuna ist noch weit davon entfernt, ihren eigenen Weg zu finden.

Erstmal muss sie verstehen, dass (ihre Gedanken) ihr Selbstbild nicht ihr eigenes ist, sondern (wahrscheinlich) von der Familie geprägt wurde. Das merkt sie, wenn sie es schafft, das Gedankenkarussell zum Schweigen zu bringen.

Das hat nichts damit zu tun, ein Feinbild von ihrem Inneren aufzubauen.

Sondern es geht nur um die Erkenntnis:

Ich muss nicht alles glauben, was ich denke.

Ich kann selbst herausfinden, wer ich bin.

Wenn der Gedankenfluss mal unterbrochen ist, wird sie feststellen, dass noch etwas anderes da ist.

Das ist der erste Schritt, um mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

Dann kann sie auch ihre wirklichen Bedürfnisse wahrnehmen.

Ich hab so langsam das Gefühl, dass viele Köche den Brei verderben.

Yuna tauscht sich mit so vielen Leuten aus - auch über PN - dass wahrscheinlich viele Tipps auf sie einprasseln, die sie gar nicht sortieren kann.

Wenn die dann noch gegensätzlich sind, verwirrt das nur noch mehr.

H}anca


mnef

Das ist doch alles nichts Neues. Yuna WEIß das!

Verstehst du denn im Gegenzug ist, dass solche Wiederholungen wie ein geballter Riesenvorwurf wirken?

Oder das:

Aber selbst das ist ja erstmal ein riesiger Angang für Yuna.

Ja, "selbst das". Und auch das ist nichts unnormales, wenn Yuna das so lockerflockig angehen könnte und würde, gäbe es auch kein Problem. Es ist einfach nicht zielführend, Yunas Probleme immer wieder aus der Sicht von Leuten ohne solche Probleme (aka "was "normale" Leute tun würden") anzugehen.

Ich gehe die Probleme gerade NICHT aus der Perspektive an, wie es normalerweise Leute tun, sondern sehr niederschwellig.

Es ist viel zu viel verlangt, Yuna solle ihren eigenen Weg finden.

Dafür muss sie erstmal Hindernisse wegräumen. Dann erst kann sie anfangen, ihren eigenen Weg zu suchen.

Meine Wiederholungen sind auch kein Vorwurf, sondern sollen den Fokus auf das eigentliche Problem lenken.

Die ausschweifende Beantwortung der Fragen/Zweifel füttert nur das Gedankenkarussell.

Das sieht man doch an Yunas Beiträgen. Sie greift die Antworten auf und deutet sie für ihre Zwecke um.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH