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Als nachdenklicher Mensch seine erste Beziehung haben...

B.raunes2led;ersofxa


Ich habe ihn so gerne - Ich will ohne ihn nicht leben.

Das schreibst du selbst und fragst dich ernsthaft, ob du ihn nicht liebst. Du erwartest viel zu viel von dir. Liebe kann auch still und sanft sein. Trotzdem ist sie echt.

Zwangsgedanken hast du definitiv, aber nicht nur was Beziehungen angehen. Du drehst auch bei anderen harmlosen Dingen komplett durch, wo eigentlich nur ein wenig Courage nötig wäre. Meine Schwester zb hat momentan auch Prüfungen, hat zwischendurch Vorstellungsgespräche, geht zum Arbeitsamt, schaut sich größere Wohnungen an, besucht einen Tanzkurs mit ihrem Freund. Wo nimmt die ihre Energie her?

mVnef


Stell dir vor, das würde man über dich schreiben. Fändest du das okay? Ich finde das verletzend.

Nein, finde ich nicht okay, deshalb habe ich dich so oft wegen genau sowas verteidigt. Und auch auf die letzten fiesen Beiträge haben hier mehrere User geantwortet und dich verteidigt. Mehr kann man in einem öffentlichen Forum nicht erwarten, die Stimmung ist hier insgesamt nie "gegen" dich gekippt und du wurdest nicht gemeinschaftlich verurteilt, wie es in manch anderen Fäden durchaus passiert. Zwischendurch kommt immer mal von irgendjemandem etwas Harsches, wenn der Geduldsfaden reißt, und dann springen immer andere User für dich in die Bresche. Du siehst aber nur das Negative darin und nicht, dass die meisten dir sehr wohlgesonnen sind.

Trotzdem ist es nicht fair, Aantworten zu provozieren und dann anderen die Schuld zu geben (und ja, ich reagiere da nun empfindlich, weil ich es nicht in Ordnung fand, mir die Schuld für dein "Weinend ins Bett gehen" zu geben). Du forderst Antworten heraus. Bekommst du sie nicht, wird immer wieder nachgefragt. Bekommst du sie, wird trotzdem immer wieder nachgefragt.

Natürlich ist niemand, auch ich nicht, gezwungen, zu antworten. Aber wenn er das tut, dann weil du es wolltest. Alle hier haben Verständnis für krankheitsbedingte Verhaltensweisen, die so leicht nicht abstellbar sind. Aber komplett die Verantwortung für das, was was du sähst und erntest, kannst du nicht abgeben.

hZeute$_4hier


Meine Beiträge habe ich bewusst provokant formuliert. Der ewige Kuschelkurs hier hat leider keinerlei Fortschritt gezeigt.

Hanca, ich verstehe Yuna nicht und will das Gedankenkarussell auch nicht verstehen. Verstehst du sie ;-)

TE, ich wollte dich nicht verletzten, aber so langsam wird es Zeit, dass du verstehst: das Leben ist nicht jeden Tag ein Ponyhof. Auf Fragen gehst du kaum ein. Hobby und Sport halte ich bei dir jetzt erstmal für unwahrscheinlich. Könnte enorm helfen, sich mit etwas sinnvollem zu beschäftigen.

Aber eigentlich schreibt man hier gegen eine Wand an. Der letzte Beitrag der TE liest dich original wie der Ausgangspost. 300 Seiten weiter dürfte es ähnlich sein.

Es gibt nichts gutes, außer man tut es (Erich Kästner).

Viel Gelingen für deine Prüfung.

s~chneFck~e1985


@ Yuna

Ich hab zur Zeit 1:1 das gleiche Problem, ich bin mit einem Mann verbandelt, aber die Schmetterlinge und das Kribbeln fehlt, auch die offizielle Bezeichnung unseres Statuses ist unklar. Er meinte dann zu mir: "Hör auf mit dem Denken!", was ich persönlich noch erweitert habe um: "Nimm mit, was sich schön anfühlt, es dauert, solange es dauert."

Weg mit den blöden offiziellen Siegeln, mit dem müssen und Zwang. Stopp sagen, wenn ich mich zu sehr verrückt mache, ob er mich nun liebt oder ich ihn liebe.

Klassische Zwangsgedanken sind by the way etwas anders in ihrer Beschaffenheit und Auftreten (hatte selber schon welche).

Und ja, man kann sich schon entscheiden, dass man den Kopf etwas runterreguliert. Man kann den Gedankenwahn auch beeinflussen, indem man sich z.B. mit Hobbies ablenkt, zwischendurch mal in die Natur fährt und nur in den Wald starrt oder Sport macht... das nennt sich Psychohygiene.

Hbancsa


Trotzdem ist es nicht fair, Aantworten zu provozieren und dann anderen die Schuld zu geben (und ja, ich reagiere da nun empfindlich, weil ich es nicht in Ordnung fand, mir die Schuld für dein "Weinend ins Bett gehen" zu geben). Du forderst Antworten heraus. Bekommst du sie nicht, wird immer wieder nachgefragt. Bekommst du sie, wird trotzdem immer wieder nachgefragt.

mnef es war doch schon wenige Tage nach dem Eröffnen dieses Fadens klar, dass Yuna mit den Antworten nichts anfangen kann.

Ihr fehlt die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit.

Selbst wenn Yuna mal für einen halben Tag ihr wirkliches Problem erkennt, kann sie nach dieser Einsicht nicht handeln und lernt daraus nichts. Sie kann es nicht umsetzen.

Hast du schon mal erlebt, dass eine Antwort eine bleibende, positive Erkenntnis gebracht hat?

Im Gegenteil wirst du immer wieder lesen, dass Yuna wiederkehrende und neue Ängste hat.

Jede Antwort auf die Zweifel unterstützt das zwanghafte Grübeln.

Darum habe ich Anfang März schon geschrieben:

Unsere Gedanken/Lösungsvorschläge werden in die "Probleme" von Yuna eingesponnen und sie werden immer größer aufgebauscht. Wir füttern die Probleme geradezu.

Was Yuna helfen würde, ist ein Umlenken der Zweifel auf ein lösungsorientiertes Denken.

m.nef


Hast du schon mal erlebt, dass eine Antwort eine bleibende, positive Erkenntnis gebracht hat?

Eine einzelne - Nein. In der Fülle - Ja.

Wir füttern die Probleme geradezu.

Kann ja sein; rechtfertigt aber keine Schuldzuweisungen.

Hianxca


heute_hier

Meine Beiträge habe ich bewusst provokant formuliert. Der ewige Kuschelkurs hier hat leider keinerlei Fortschritt gezeigt.

Hanca, ich verstehe Yuna nicht und will das Gedankenkarussell auch nicht verstehen. Verstehst du sie ;-)

Ja ich verstehe Yuna, weil ich auch beruflich mit dem Thema psychische Störungen zu tun habe.

Es ist aus ihren Beiträgen ersichtlich, wie sehr das im Kreis-Denken ihr Leben beherrscht.

Das ist nur leider die einzige Strategie, die sie gelernt hat. Durch das "sich Sorgen machen" hält sie ihr Leben für halbwegs kontrollierbar.

Sie trifft immerhin keine falschen Entscheidungen, wenn das Grübeln jede Entscheidung verhindert.

Ich glaube auch, dass das verständnisvolle Eingehen auf das Gedankenkarussell schadet.

Aber verletzend und unfair muss man darum nicht werden.

Yuna hat durch ihre Eltern wenig gutes Startkapital für das Leben mitbekommen.

LUicHhtAmHo4rizoxnt


Sie trifft immerhin keine falschen Entscheidungen, wenn das Grübeln jede Entscheidung verhindert.

Es ist auch eine Entscheidung, sich für Grübeln zu entscheiden.

hieut@e_|hiexr


@ Hanca,

du bist vom Fach und hast hier sehr viele konstruktive Hinweise gegeben - ins Nix leider. Deswegen bleibe ich der TE gegenüber provokant. Fällt mir auch nicht so leicht.

Ich sehe hier wie Perlen vor die Säue geschmissen werden. Von Dankbarkeit spürt man von der Empfängerin der Botschaften wenig, eher das Gegenteil.

Den Hinweis mit der Psychotherapie hat die TE nicht seit gestern, nicht seit 3 Wochen oder xy Jahren. Kurz vor dem Prüfungstermin und der Angst (normal, steigert eigentlich auch das Leistungsvermögen) fällt ihr zufällig auf, dass es keinen Termin für übermorgen gibt bei Psychotherapeuten gibt 8_) . Das ist allgemein bekannt und ich sehe es als Pseudoaktion von ihr an. Genug Intelligenz hat sie, um die Lage zu verstehen und für Krisensituationen wurden ihr Anlaufstellen genannt. Ignoriert wieder einmal :-/

Man bekommt durchaus Hilfe im deutschen Gesundheitssystem. Hilfe sollte man auch annehmen - wie soll sie sonst funktionieren?

Auf die Idee mit den z.B. Beruhigungstabletten ist sie selbst gekommen. Hat es auch geschafft zum Arzt zu gehen. Benimmt sich anschließend als hätte der Arzt Gift verschrieben und lässt die Benzos liegen, heulend in der Küche. Ja, Tavor ist kein Medikament, dass man sich angewöhnen sollte. Hat ihr der Arzt sicher auch nicht empfohlen. Es gibt wesentlich schlimmere Medikamente, die man bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu sich nehmen muss.

Ich habe das Kästnerzitat erwähnt, weil es bei Yuna genau darum geht.

Mach einen ersten Schritt, der ist der schwerste - auch wenn es nur eine Tablette ist (die noch niemanden umgebracht oder sonstwie irreversibel verändert hat). Morgens mit blöden Gedanken im Kopf einfach aufstehen - egal um welche Uhrzeit. Körperhygiene im Bad erledigen, Tee oder Kaffee in der Küche zubereiten. Das sind alles Routinen, geht ohne über den Weltuntergang nachzudenken. Ich mach zum Beispiel Haushalt morgens gern, weil der mich im Schlafkoma nicht so nervt wie im wachen Zustand :_D

Hm, vielleicht hilft auch Goethe: sie das Gute liegt so nah.

Liegt dir praktisch vor den Füßen @:) @:) @:)

D7ruAmxBlue


Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

DerumB$luxe


[...]

CKalramaXla x3


Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

Da kenne ich aber eine ganze Menge, mich eingeschlossen in früheren Zeiten, zumindest in einigen Lebensbereichen. ;-D Und natürlich habe auch ich einiges gekonnt, anderes musste ich mir erst aneignen. Aber wenn man allein da steht und das habe ich schon früh, dann lernt man nur aus Erfahrungen und über andere, die ein Stückchen weiter sind als man selbst. Und so gut aufgebaut ist die soziale Kompetenz bei vielen aber bei weitem nicht, als dass hier etwas wirklich mal glatt geht. Und diejenigen, die angeblich lebenstüchtig sind, sind es an nicht wenigen Stellen auch nicht wirklich. Das wird dann mit autoritär, mit Süchten, latenten Ängsten, Depressionen, Ignoranz ect. wettgemacht. Und was heißt lebenstüchtig? Das man sein Leben/Bedürfnisse mit der Zeit einigermaßen versteht und das man lernbereit ist und man im besten Fall sich irgendwann ein eigenes Leben aufbauen kann, was trotzdem nicht wenige Abhängigkeiten über andere mit sich bringt, wodurch es dann immer mal wieder ordentlich krachen kann. Wäre es nicht so, dann bräuchte man keine Foren, in denen man sich über das austauschen kann, was nicht funktioniert oder noch nicht funktioniert. Denn davon leben diese.

C-aram5alax 3


vor dem autoritär, das "mit" bitte streichen.

Und etwas besser formuliert, heißt es dann so:

Das wird dann autoritär, mit Süchten, latenten Ängsten, Depressionen, Ignoranz ect. entweder wettgemacht oder ausglichen und das meist auch nicht ganz freiwillig.

m*nkef


Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

Es gibt weitaus lebensuntüchtigere Kinder, z.B. die, die mit 30 noch bei Mutti wohnen, sich bekochen und die Wäsche machen lassen und finanziell nicht für sich Sorgen können. Yuna hat Schwierigkeiten, die ihr ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. Aber sie ist nicht der Fall "zu lebensuntüchtig, um ohne heimisches Nest leben zu können". Mal davon abgesehen haben ihre Eltern, wie man aus alten Fäden weiß, auch ihren Anteil beigetragen und ihre eigenen Problemchen.

m$nexf


[...]

Wahnsinnig witzig. Vielleicht ist es auch andersrum. Was du hier in den Raum stellst ist komplett unnötig.

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