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Als nachdenklicher Mensch seine erste Beziehung haben...

CNara_malax 3


@ Hanca,

ich habe da eine andere Herangehensweise. :-) Ich habe bewusst nichts zu deinem Text geschrieben, weil Yuna selbst entscheiden soll, was für sie hilfreich sein kann. Aber da du mich selbst ansprichst, versuche ich mich ein wenig zu erklären.

Für mich gehören das Leben, die Gefühle und der Verstand zusammen. Ich trenne hier nichts. Ich habe mich viel mit diesem Thema befasst und ich habe Bücher gelesen, nicht nur östliche und nicht nur Positives denken. Meinem Gefühl entsprechend, bleibt bei der reinen Gedankenkontrolle einiges auf der Strecke, obwohl es für manche gut funktionieren kann. Ich für mich bin auch fündig geworden und ich kann meine Gedanken verstehen und ich kann sie, wenn ich will, komplett anhalten, aber das brauche ich nicht, um irgendetwas loszuwerden, was mich mutwillig attackieren will. Lebendiges Denken ist für mich etwas anderes. Aber ich will das auch nicht weiter vertiefen, denn das wird dann eher ein Projekt, was philosophische/materielle/geistige Themen und bisher bekannte und neue Antworten mit einbezieht. Das führt hier wie gesagt zu weit. Es muss jeder selbst fühlen und wissen, was ihm jetzt weiterhilft.

Meiner Erfahrung nach kann leider auch die Sichtweise, die man dem ständig plappernden Verstande zuschreibt, falsch verstanden werden. Nicht wenige Menschen hat genau das krank gemacht, denn man sieht hier neben dem Positiven, was der Verstand hervorbringen kann, auch etwas anderes, das so manchem wie ein Feindbild im eigenen Innern vorkommt. Gegen das positive Denken selbst, ist nichts einzuwenden, indem man den Blickwinkel und die Wahrnehmung verschieben lernt. Mich hat eher interessiert, warum der Verstand zwei Seiten hervorbringt. Und meiner Meinung nach ist so, dass wenn eine Anwendungsweise schon zwei Seiten im Empfinden hervorbringen kann, dann ist sie auch nicht wirklich vollständig, obwohl sie unter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich gelingen kann.

Und zu deiner Frage: Ob ich Musik einmal bewusst gehört habe? Das habe ich in meiner Jugend ständig und ich bin eins damit gewesen. Ich kann damit vollkommen in Resonanz gehen und das kostet keine Mühe. Ich habe schon früh klassische Musik gehört, später dann zum Tanzen auch Pop- und Diskomusik. Ich habe dem sehr gerne Ausdruck gegeben. Aber es hat auch Zeiten in meinem Leben gegeben, die viele Fragen haben aufkommen lassen, denn das Leben ist nicht nur Musik, wobei ich das Universum für einen einzigen Klangkörper halte. Aber es gibt hier auch Disharmonien, wenn man mit und über andere Menschen leben muss und die eigene Existenz und das Wohl von anderen abhängt. Da ist nicht alles grün. Ich habe aber auf alles Wesentliche eine Antwort in mir gefunden und da ist dann wieder Ausgeglichenheit und ich kann mit dem Leben zurechtkommen. Hinter jeder Musik liegen manchmal hunderte von Gedanken, die sich ein Komponist gemacht hat oder zumindest einige wenige Gedanken, die einem ganz bestimmten Lebensbereich Ausdruck geben wollen. Ist dieser Lebensbereich einem bereits bekannt, dann muss man nicht mehr viel darüber nachdenken und man kann ihm die Musik geben, die ihm Ausdruck verleiht.

Mehr will ich auch nicht dazu schreiben. Mir reicht Gedankenkontrolle als Lebensverständnis bei weitem nicht aus, um glücklich zu sein. Was nicht heißt, das sie ihren Platz und ihre Berechtigung hat und manche könne dies auch gut rüberbringen.

Doris Wolf, Ralf Bihlmaier ect. nehmen sich dem Thema Gedankenlenken und Gedankenkontrolle an, jeder auf seine Art und Weise. Bihlmaier geht dabei zusätzlich auf die eigenen Bedürfnisse ein. Er ist hier mehr forschend unterwegs und weniger autoritär.

CKarama\la x3


Noch was vergessen: :-)

Der letzte Absatz ist für Yuna, sollte sie es in dieser Richtung versuchen wollen.

S5weeRt6 Fann y Adxams


Ich würde das gerne demnächst mit ihm klären...

Was willst du denn da klären? Da gibt es nichts zu klären. Du musst es irgendwie schaffen das ganze ein bißchen lockerer zu sehen und Abstand zu nehmen von dem Druck den du dir selber machst. Diese erste Beziehung ist jetzt für dich auf Grund deiner besonderen Umstände so immens mit Bedeutung aufgeladen dass sie fast platzt. Und du gleich mit ;-)

Es hat schon Vorteile sich als Teenager auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Bei dir lief es nunmal anders. Ist halt so. Deshalb muss das jetzt nicht die einzige Chance für dich sein und es muss auch nicht irgendwelchen Normen entsprechen.

Lasst es doch einfach laufen, versuchts mal mit ein bißchen Humor und weniger Erwartungen und Analyse. Dein Gefühl wird sich schon wieder raus trauen wenn du nicht mehr ständig schreiend im Kreis läufst :-)

Es gibt Techniken die helfen können das eigene destruktive Zergrübeln zu stoppen. Mach dich doch in der Richtung mal schlau.

L=eZwiiaxn


xYunax

Warum ist es fuer dich so wichtig, was andere Leute fuehlen?

Warum gehst du nicht danach, was du selber fuehlst? Es gibt da keine Vorschriften, wie es sein "soll". Du musst nicht fuehlen, was andere fuehlen.

(Ich habe nicht 100% alles gelesen, also vielleicht wurde das schon mal gefragt.)

HWalncxa


Caramala 3 wahrscheinlich liegen wir gar nicht weit auseinander in unseren Ansichten.

Ich habe ja keine Abhandlung darüber geschrieben, wie ich das im Einzelnen machen würde oder wie ich das lebe.

Gedanken und der Verstand haben auch bei mir einen wichtigen Platz.

Aber sie sind gut erzogen und beherrschen nicht mein Leben.

Ich wollte Yuna erstmal nur ein Verständnis dafür rüberbringen, dass ihr Gedankenfluss ihre täglichen Gefühle beeinflusst. Wir kennen Yuna seit Jahren und man sieht, wie sehr sie sich das Leben damit schwer macht.

Bei der Wohnungssuche war es besonders deutlich.

Erst hat Yuna Sorge gehabt, dass die Mieten zu teuer waren bei den verschiedenen Wohnungen.

Es haben ihr mehrere Leute bestätigt, dass die Mieten in Ordnung sind. Also den Zweifel ausgeräumt.

Dann haben sich ihre Zweifel ein neues Ziel gesucht. Sie hat sich dann Sorgen gemacht, dass eine Wohnung ja einen versteckten Haken haben muss, wenn die Miete günstig ist und die Wohnung noch zu haben ist.

Das ist kein lebendiges Denken, sondern ein zerstörerisches Denken.

x)Yu?na/x


Ich habe Angst, dass ich mich da in irgendwas verrannt habe. Dass mir in meiner Vorstellung die Idee gefiel, eine Beziehung (mit ihm) zu haben, aber in der Realität reichen meine Gefühle nicht aus. ???

So von wegen "Ach, ich hätte ja auch gerne mal eine Beziehung. Ach, der Typ da ist ja echt total toll, versuchen wir das mal" und dann stellt man fest, es wird doch nix.

Ich verstehe aber auch all diese Sachen mit sexueller Anziehung usw. nicht. Das hatte ich noch nie. Oder ich habe es noch nie bemerkt. Wenn ich so etwas empfinden würde, würde das ja auch bedeuten, ich würde gerne mit wem Sex haben wollen und das hieße ja, ich müsste mich ausziehen vor jemandem, meinen Körper präsentieren, was ich nicht kann - also besser gar nicht erst solche Gefühle zu lassen

Sonst wäre meine Hoffnung gerade, dass meine Angst mir einfach alles kaputt macht und meinen Empfindungen einen Streich spielt. Dass die Angst sich Gründe sucht, warum das nicht funktioniert/funktionieren soll, damit ich keine Beziehung habe und wieder einsam bin, was etwas ist, was ich kenne. Oder so. ???

Ich wünschte wirklich, ich könnte jetzt mit jemandem darüber reden, der sich damit auskennt. - Ich hatte auch schon kurz überlegt, ob das irgendwie an meinen Hormonen liegen könnte, PMS oder sonst etwas. Haha. ... :-/

:°( Ich versteh das nicht. Wo bin ich da nur wieder rein geraten?

Ich gehe gerade zu 90% davon aus, dass ich das verbocke. :-(

NZan(ni77


Yuna zum Thema Sex. Ich verstehe das sehr gut. Ich hatte früher auch solche wahnsinns Komplexe wegen meiner Figur, dabei war ich da noch einiges leichter als heute. Zwar Übergewicht, aber wesentlich weniger.

Die Sache ist die, egal wie gut du dich kleidest, der Mann der dich mag weiß und sieht ja trotzdem das du vielleicht ein paar Pfund zuviel hast.

Soll heißen, wenn ihm das nicht gefallen würde, wenn es ihn stören würde, wäre er nicht mit dir zusammen. ;-)

Ich wiege mittlerweile, leider, deutlich über 100kg. Das ist nicht schön, glaub mir wenn ich vor dem Spiegel stehe find ich das auch alles andere als super.

Aber dennoch, es gibt Männer die mich trotzdem attraktiv finden. Ich habe seit vier Jahren einen Partner der mir das Gefühl gibt das ich sexy bin, der mich genauso mag und mit dem ich wahnsinns Sex habe. :=o

Ja sicher anfangs ist das natürlich Überwindung, sich ausziehen usw. Aber das ist es beim ersten Mal immer. Es ist ja was völlig neues,ganz unabhängig davon ob man dick oder dünn ist. ;-)

Glaub mir, er mag dich, es wird ihm egal sein ob da irgendwo Speckrollen sind. ;-)

Gyra:ógra4mán


Ich habe Angst, dass ich mich da in irgendwas verrannt habe. Dass mir in meiner Vorstellung die Idee gefiel, eine Beziehung (mit ihm) zu haben, aber in der Realität reichen meine Gefühle nicht aus.

Ich hatte als Teenie einen Schwarm, den ich über ein Jahr lang aus sehr, sehr sicherer Distanz angehimmelt habe. Irgendwie habe ich es dann auf nicht ganz unpeinliche Art und Weise geschafft mit ihm Kontakt zu bekommen und wir hatten dann ebenfalls mit größerer zeitlicher Distanz zwei oder drei Treffen. Ich war dabei gehemmt und hm, auch wortkarg und distanziert. Zum Abschied bei unserem letzten Treffen hat er mich dann geküsst. Und ich habe mich auch gefragt, wo jetzt bitteschön die Schmetterlinge in meinem Bauch sind ;-D Und ich habe mich auch gefragt, ob ich ihn denn eigentlich wirklich begehre.

Letzten Endes haben wir uns aber weiterhin getroffen und in der ersten Zeit waren unsere "Dates" alles andere als locker flockig, sondern eher von Unsicherheit und Verkrampftheit geprägt. Manchmal, gerade wenn der Beziehungskram für einen ganz neu ist, dauert es einfach, bis das Eis schmilzt und man Sicherheit und Selbstsicherheit gewinnt.

Bei mir und meinem Ex war es dann doch so, dass wir eine mehrjährige und überwiegend schöne Beziehung hatten. Inklusive gegenseitiger sexueller Anziehungskraft und Begierden.

Mach dir keinen Druck, schraub die Erwartungshaltung runter (es muss nicht alles direkt so sein wie in einem glitzernden Disney Märchen) und lass es auf dich zukommen. Genieße die schönen Momente bewusst, der Rest wird sich schon finden :-)

EnlafR5emich0x815


Ich finde du musst dir keine Sorgen wegen deiner Figur machen, dein Kerl ist ja nun mit dir zusammen. Und auch wenn es bisher nur Kuscheln usw. gab, würde er das sicher nicht machen und wollen wenn er dich hoffnungslos unattraktiv finden würde.

Ich kann deine Überlegungen durchaus nachvollziehen. Angst, Unsicherheit und dann kommt die Vermeidungsstrategie. Lieber bei Bekanntem bleiben. Aber bewährt hat sich das ja nun nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das du dauerhaft einsam bleiben willst.

Auch wenn dir das nicht wirklich weiter hilft, denke ich auch das alleine dein ständiges Nachdenken und deine Konzentration auf alles was irgendwie schlecht sein könnte das eigentliche Problem ist.

Du schreibst du kannst dich nicht ausziehen vor anderen Leuten. Nun, dass musst du ja auch nicht. Er ist kein Fremder. Du kennst ihn schon lange und er dich. Er wird dich weder auslachen, noch wird er schreiend davon laufen.

Ich verstehe aber auch all diese Sachen mit sexueller Anziehung usw. nicht.

Wie auch wenn du dieses Gefühl noch nie bewusst zugelassen hast. Gib dem ganzen doch einfach eine Chance. Und dir selber diese Erfahrungen mal zu machen. Ich glaube jeder hier würde es wirklich ganz toll finden wenn es klappen würde.

Du hoffst irgendwie innerlich das das ganze lieber doch nicht funktioniert. Und unbewusst arbeitest du genau darauf hin. Aus diesem Muster musst du ausbrechen. Es fällt dir sicher wahnsinnig schwer. Das Leben ist schön und es bietet so viel gutes, wenn man es nur zulässt. Du wandelst auf dem dunklen Pfad der Macht, dem verführerisch einfachen Weg. Aber manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen. Denn was soll schon passieren? Im schlimmsten Fall merkst du das es wirklich nicht mir ihm passt.

ceh_ie'fola/tu


Daumendrückend!

x(Yunaxx


Danke für eure Antworten! Auch für eure PNs! Fühle mich gerade nicht so in der Lage, ausführlich auf alles einzugehen. Ich hoffe, das ist okay. Aber ich habe natürlich alles gelesen.

Ich habe eine Frage. Das passt jetzt hier nicht richtig hin, aber bevor ich noch einen Faden eröffne... Dann ist dieses Forum wieder voller Fäden von Yuna. Ich habe eh schon ein schlechtes Gewissen, weil dieser Faden auch schon so viele Seiten hat...

Ich weiß nicht, wie mein Leben in einem halben Jahr aussieht. Wo ich dann bin. Wo ich dann lebe. Ob ich Arbeit habe oder arbeitslos bin. Oder ob ich durch die Abschlussprüfungen gefallen bin. Wer weiß das schon. Worauf ich hinaus will: Psychologen haben ja meist ewige Wartelisten. Wenn sie denn überhaupt noch Plätze frei haben, so ganz genau damit auseinandergesetzt habe ich mich noch nicht. Wenn ich jetzt einen Therapeuten finden würde, wäre es ja schon doof, wenn ich in ein paar Monaten woanders hinziehen muss. Oder wenn ich vielleicht erst kurz vor einem Umzug jemanden finden würde? Das hält mich davon ab, auf die Suche zu gehen. Der Zeitpunkt ist gerade sehr unpassend. Das gilt aber aktuell für viele Dinge in meinem Leben. (Bei der Sache hier wünschte ich mir auch, es wäre ein Jahr früher...)

Ich hatte auch gelesen, man kann eine Therapie auch selbst bezahlen (dann kommt man, glaube ich, gleich dran?) aber als ich was von 50-150€ pro Stunde las, habe ich mich von dem Gedanken gleich verabschiedet. Das ist für einen Azubi nicht drin. Ich weiß ja auch nicht, wie oft man dann da hingehen sollte. Ob 1x im Monat reicht oder eher 1x pro Woche oder so. Bei letzterem verschuldet man sich ja...

Was meint ihr dazu? Ich meine, wenn ich vielleicht ab Sommer arbeitslos aber noch hier bin UND einsam, weil ich das hier verkackt habe, habe ich umso mehr Gründe, zur Therapie zu gehen. ... :-( Und dann auch eindeutig genug Zeit. ... Ich weiß nur nicht, wie mein Leben verläuft.

c_hiefKolatxu


Die beste Therapie ist mMn wenn du das Wochenende mit deinem Freund geniesst und deine Ängste ignorierst.

EHlafRe"mich08x15


Warum siehst du von allem wieder nur die negativen Seiten?

oder arbeitslos bin. Oder ob ich durch die Abschlussprüfungen gefallen bin

Vielleicht bist du nicht arbeitslos. Vielleicht schließt du deine Ausbildung erfolgreich ab und findet dann eine neue, bessere Arbeitsstelle oder fängst eine Fortbildung an. Du sagst ja selbst:

Wer weiß das schon

wäre es ja schon doof, wenn ich in ein paar Monaten woanders hinziehen muss. Oder wenn ich vielleicht erst kurz vor einem Umzug jemanden finden würde

Hätte, hätte, Fahrradkette. Und wenn der Mond doch aus Käse wäre? Ich finde es gut das du über die Möglichkeit einer psychologischen Unterstützung ersthaft nachdenkst.

Der Zeitpunkt ist gerade sehr unpassend. Das gilt aber aktuell für viele Dinge in meinem Leben

Für weniges im Leben gibt es den perfekten Zeitpunkt. Das ist aber kein Grund untätig zu werden/bleiben. Wer ewig auf den richtigen Augenblick wartet, wird sich nie bewegen und am Ende wird sein Leben spurlos an ihm vorübergezogen sein.

wenn ich vielleicht ab Sommer

Wenn dir deine bisherigen Probleme nicht ausgereicht haben, werden sie wohl nie ausreichen.

Und dann auch eindeutig genug Zeit

Ich hoffe doch sehr das du nicht auf die Idee kommst alles unbewusst schleifen zu lassen nur um dann Zeit zu finden dich um die dadurch selbst verursachten Probleme kümmern zu können.

Ich habe eh schon ein schlechtes Gewissen

Sei dir versichert das das völlig unangebracht ist.

Du hast schon viel geschafft, trotz all deiner Probleme. Viele davon redest du dir selber ein. Was natürlich nicht heißt das sie dadurch unwichtiger wären. Wenn du nun den Schritt schaffst diese Grundprobleme anzugehen und ersthaft aufzuarbeiten, ist das der erste Schritt in die Richtung das du endlich unbeschwerter durchs Leben gehen kannst und erkennst das vieles am Ende nicht so heiß gegessen wird wie es für dich immerzu aussieht.

Wenn du es einmal geschafft hast zu erkennen das das Glas nicht halb leer, sondern halb voll ist, wäre schon ein großer Schritt getan. Das alleine löst natürlich noch keine konkreten Alltagsprobleme. Aber es macht den Kopf frei für gangbare Lösungen.

@ chiefolatu

Ich glaube nicht das Yuna mal eben so ihre Ängste ignorieren kann. Bisher konnte sie sie nie überwinden, sondern nur mit ihnen auf dem Rücken sehr kleine Schritte machen. Aber einen großen Schritt schafft sie mit diesem Balast nicht. Das könnte ich auch nicht.

m+s92


Yuna, wenm du dich jetzt auf eine warteliste setzen lässt, dauert es vermutlich bis zum Sommer. Falls du wirklich umziehst, meldest du dich einfach ab. Hast du schon angefangen mit Therapie, kannst du mit dem Stundenkontigent in der anderen Stadt weitermachen, soviel ich weiß.

Vielleicht bleibst du aber auch erst mal da, es gibt ja Einiges nun, was dich hält. Oder du findest was in der Nähe.

Du machst gerade einen großen Sprung mit dem ernsthaften Gedanken an Therapie.

CparaFmal"a 3


Eine Bekannte von mir hat eine Selbsthilfegruppe für Angst- und Panikpatienten. Da geht es unter anderem auch darum, vielleicht einmal schneller einen Termin zu bekommen. Und vor allem, Yuna, ist es so, dass die Chemie zwischen dem Therapeuten und dir stimmen muss. Auch Therapeuten sind nur Menschen und sie arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten, was nicht schlecht ist, so dass man gerade denjenigen finden kann, der zu einem passt.

Oftmals bekommt man bei der Caritas oder auf der Uni schneller Termine. Du kannst auch bei deiner Krankenkasse, um entsprechende Adressen bitten. Ich kenne Personen, die hier sehr zufrieden gewesen sind. Es ist auch kein Beinbruch, wenn du irgendwann einen Termin absagen musst, weil sich bei dir Privat etwas geändert hat. Und selbst wenn du bei einem Therapeuten nur für kurze Zeit bist, so wird er dir sicher einen Kollegen vermitteln können, der ähnlich arbeitet wie er, so dass du auch einen Wechsel gut verkraften kannst. Die Therapeuten kennen sich meist untereinander in einer Stadt oder auch in umliegenden Ortschaften.

Außerdem bekommst du bei jedem Therapeuten fünf Probesitzungen, wegen der von mir genannten Chemie, die stimmen muss. Du kannst dann jederzeit wechseln. Aber natürlich sollte man demjenigen eine Chance geben, aber man merkt nach ein paar Sitzungen meist schon, ob derjenige einen weiterbringen kann oder nicht.

Deine Gedanken sind alle logisch nachvollziehbar und sie liegen im Bereich des möglichen. Das hat auch nichts mit Negativität zu tun. Allerdings darfst du dabei auch nicht die Seite vergessen, die gut funktioniert und vor allem, Yuna, ich finde es gut, dass du trotzdem deinen Weg gehst. Es ist immer die Frage, was hast du diesen Gedanken, an Erfahrung ect. entgegenzusetzen. Und ich finde, das ist bei dir schon eine ganze Menge. Wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, dann hast du schon viel erreicht und damit kannst du auch etwas anfangen. Du wirst nicht mittellos dastehen. Du kannst schauen, was dir am meisten Freude macht in deinem Beruf oder ob du dich noch weiterbilden willst.

Und was die Beziehung angeht. Man hat auch eine Beziehung, um das, was nicht so gut funktioniert, miteinander zu teilen und um gemeinsam für Lösungen zu sorgen. Man belastet niemanden, wenn man gewillt ist, selbst seinen Anteil an der Lösung mitzutragen. Das ist ein Geben und ein Nehmen. Vieles im Leben wird dadurch leichter.

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