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Partner hat Probleme Beziehung und Freunde zu vereinen

Azrierla8x3 hat die Diskussion gestartet


Hi med1 Freunde.

Ich bin nun seit dem Sommer mit meinem Freund zusammen, wir beide sind schon etwas älter Ü30 und Ü40.

Die Monate über kam es immer wieder zu einem Problem, welches dazu führte das er Schluss machte. Wir aber doch immer wieder zeitnah zusammen kamen. Dabei ging es jedesmal darum, dass er es nicht fertig bekommt seine Freunde und mich zu treffen. Was für andere Paare ganz normal erscheint, ist hier ein Problem. Man hat einen (neuen) Partner und trifft seine Freunde, Bekannte weniger, oder erstmal etwas weniger, ich meine damit nicht gar nicht, sondern weniger, der Partner ist ja schliesslich keine Nebensache, oder Beiwerk. Und nein ich warte hier jetzt nicht auf diese Art Menschen die meinen ihr Leben zu 100% so weiter zu leben, wie in jener Singlezeit. Man hat also seinen Partner, macht viel mit ihm, trifft aber dennoch (selbstverständlich) seine Freunde etc.

für meinen Freund ist das wie gesagt ein Problem. Dabei haben seine Freunde auch Familie, oder zumindest Partner, Single ist da niemand, es wird nicht gefeiert etc. man trifft sich alle Paar Wochen zum Kaffee zuhause, wobei er immer zu diesen Familien hingeht, mal wird auch ein Spieleabend draus. Nun ist das durch mich etwas ins wanken geraten, wir beide frisch verliebt, sehen uns so oft es geht, man ist halt verliebt. Irgendwann meinte er dann, er käme mit seinem Zeitplan nicht mehr klar, es gerate aus den Fugen, sei der doch jedes Wochenende mal hier mal dort, zum Kaffee eben. Für mich ist das nicht zu verstehen, wasch mich, mach mich aber nicht nass, so nach diesem Motto. Besonders fällt mir auf, wenn wir Urlaub haben, gemeinsame Feiertage wie jetzt gerade, dann fühlt er sich fast erdrückt. Während dieser Tage ist alles wunderbar, danach macht er meist Rückzieher, oder beendet die Beziehung. Heute musste ich mir wieder vorwerfen lassen, seine Freunde klopfen schon an, aber die Wochenenden seien ja meist durch mich besetzt. Was so aber nicht stimmt. Da ich ihm mehrmals bereits sagte, er soll seine Leute treffen, was machen usw usf. das hat er auch hin und wieder hinbekommen. Ich war das ein oder andere mal auch mit, er wollte das gerne, weil seine frühere Freundin nie mitgehen wollte zu seinen Bekannten. Habe ich also auch gemacht, warum auch nicht. Ich gebe ihm da wirklich alle Freiheit, dennoch fühlt er sich "eingeengt". Erzählte mir just etwas von einem guten Freund, der wieder mit ihm anbandelt, damals habe er ihn 3 mal die Woche gesehen..allerdings zu Singlezeiten. Klar das sowas nun nicht wirklich jede Woche funktionieren kann, man lebt als Single anders, als in einer Partnerschaft. Das ist fakt. Im Moment fühle ich mich auch immer wartend auf ihn, soll heissen, er bestimmt mehr oder weniger, wann wir uns sehen werden, daraus resultiert, dass ich zurückstecken muss, ich kann nicht sagen: Du heute Abend habe ich Lust auf dich, ich möchte dich gerne sehen. Ich warte immer ab, bis er ankommt, was er ja auch tut, wisst ihr was ich meine? (ich möchte aber auch gerne mal bestimmen was ich ihn sehen mag, meine Lust gerade am überschäumen ist und ich bei ihm sein möchte, als Beispiel) Oftmals schätze ich ihn als Beziehungsunfähig ein. Er lebte bis dato nie mit einer Frau zusammen, nach seinen Aussagen möchte er das auch nicht, mit seiner Exfreundin war er nahe dran sich was aufzubauen. Der Gedanke ist da, aber umsetzen wird er es wohl nie, zu sehr ist er in seinem Leben eingespannt mit sich selbst. Zum Beispiel dieses Wochenende, ich weiss nicht ob wir uns sehen werden. normal wäre das für mich kein Thema, Beziehung klar wir sehen uns, (es sei denn es steht anderweitig was an..Freunde etc), er sagte wir sehen uns ja, aber machte mir daraufhin ein schlechtes Gewissen..seine Freunde klopfen auch an". Dadurch entsteht in mir ein weniger gutes Gefühl:(. Eigentlich ist dann jedes Wochenende ein mehr oder weniger Krampf, braucht er seine Ruhe, will er seine Freunde treffen, oder mich? Komischerweise ist er immer sehr anhänglich und lieb, herzerwärmend, wenn er mich ein Wochenende nicht sieht, er zum Beispiel Freunde weiter weg besucht etc. dann ist er gut drauf, total süss, meldet sich und ist voller Freude. Sobald wir längere Zeit zusammen sind, bricht es ein, aber immer hinterher, wie gesagt während der gemeinsamen Tage ist es ebenfalls harmonisch und schön. Nun habe ich Urlaub gebucht, war ein Geschenk für ihn, an dem Wochenende wollte er mit seinem Freund was unternehmen (wusste ich nicht), da wollte er erst das ich das ganze Rückgängig mache, was mich traurig machte.

Wisst ihr Rat? Wie soll ich vorgehen? Hatte mir schon gedacht das ich einfach mal mein Ding mache und absage usw. denn so sitze ich ja als ewig wartend da. Ich mag solche Spiele eigentlich gar nicht, denn das bin ich und ich finde es normal das man Lust auf seinen Partner hat und ihn trifft wenn man eben Zeit und Lust dazu hat. Ich aber traue mich gar nicht hervorzutragen das ich nun möchte..

Antworten
S`chok\ola[densü'chtixge


Letztlich ist die Frage, ob Du auf Dauer damit leben willst, in dieser Warteposition zu sein. Bzw. es mal auf einen Versuch ankommen läßt, daß Du nachfragst (solltest Du eh mal machen - finde ich).

Offensichtlich weiß er selbst nicht, was er will. Vielleicht ist er tatsächlich hin- und hergerissen.

Aber ganz ehrlich: Wenn es bei Euch so läuft, wie Du schreibst, sprich Du immer nur wartest, ob und wann er Dich sehen will, dann würde ich an Deiner Stelle MEIN Leben erst mal ändern. Mich wieder unabhängig(er) machen, verabreden etc. und ihm dann ggf. auch mal absagen. Und zwar nicht als Spiel, sondern eben als Resultat aus Deinem Leben. Es muß schon echt sein und keine Trotzreaktion.

Was den Urlaub angeht. Schwer zu sagen. Oder habt Ihr Euch da jetzt schon geeinigt? Wenn das mit seinem Freund eine Verabredung ist, die man auch relativ problemlos verschieben könnte (also kein gebuchter Termin verbunden mit Kosten oder besonderem Aufwand), wäre ich persönlich schon sauer, wenn er das vorziehen würde.

Ansonsten wird es wirklich schwierig, da etwas zu raten. Denn er konnte ja von Deinem Geschenk auch nichts ahnen, oder?

C4allatCaxlla


Finde ich auch schwierig. Wenn ich mich auf eine Beziehung einlasse, steht für mich der Partner unangefochten auf Nr. 1 - und das Gleiche erwarte ich im Gegenzug auch. Von meinen Freunden erwarte ich dann Verständnis dafür, dass ich den Großteil meiner freien Zeit mit meinem Partner verbringen möchte. Dafür habe ich bei ihnen im Gegenzug auch Verständnis dafür, wenn meine Freunde vorrangig Zeit mit ihren Partnern verbringen wollen.

Natürlich freue ich mich dann trotzdem, wenn der andere etwas mit Freunden unternimmt und dann mit leuchtenden Augen davon erzählt. Aber ich möchte eben scon Nr. 1 sein.

Dieses "einfach-sein-Ding-machen" wäre natürlich eine Möglichkeit - für mich aber nicht die Art von Beziehung, die ich mir vorstelle in eurem Alter. Einfach mein Ding mache ich wenn ich was Lockeres, Unverbindiches habe.

Ich vermute, dass das auch dazu führt, dass man sich allmählich voneinander entfernt. Das wäre für mich der Anfang vom Ende. In längeren Beziehungen gibt es natürlich Phasen, wo man enger ist und auch mal weniger. Aber grundlegend sollten die Prioritäten eben schon klar sein.

C.oteSxauv=age


wir beide frisch verliebt, sehen uns so oft es geht, man ist halt verliebt.

Nach meinem Eindruck seid ihr durchaus nicht beide gleich verliebt.

Du bist erst seit Sommer mit ihm zusammen, und er hat schon jetzt "immer wieder" Schluss gemacht? Was soll das? Willst du einen Mann, der dich nicht wirklich will? Das wäre mir auch dann zu blöd, wenn ich (an deiner Stelle) letztlich keine Familie gründen will. Wenn du auch noch eine Familie gründen wolltest, hättest du dir hier sowieso den Falschen rausgesucht.

Wenn du, vor welchem Hintergrund auch immer, weiter mit ihm zusammen sein willst, solltest du sowas jedenfalls lassen:

Nun habe ich Urlaub gebucht, war ein Geschenk für ihn

Es hätte dir wirklich klar sein können, dass sowas kein passendes Geschenk für so einen Mann ist - oder wolltest du ihn damit irgendwie überrumpeln?

A0riecla8x3


Was mich vor allen Dingen stört, ist diese Ungewissheit, nichts regelmäßiges, wie jetzt dieses Wochenende wieder, ich würde mir eben schon wünschen, oder vorstellen, man sieht sich von Fr-So, mit Ausnahmen, wenn er was vorhat, oder ich natürlich. Aber das findet hier so gar nicht statt.

Der Urlaub ist schon in trockenen Tüchern.

In längeren Beziehungen gibt es natürlich Phasen, wo man enger ist und auch mal weniger.

Genau das ist es auch, seine Freunde haben alle lange Beziehungen bzw. sind verheiratet, dadurch widmet man sich auch wieder anderen Dingen zu, Hobbys und vermehrt Freunden. Nur wir sind gerade frisch zusammen, da tickt die Uhr noch anders. Sind auch meine Gedanken.

Ich sehe es so wie Calla, Partner ist auf Platz 1 und der Mensch, mit dem ich am meisten Zeit verbringen möchte.

CpoteLSayuvaxge


Der Urlaub ist schon in trockenen Tüchern.

Ja, aber nachdem es deswegen voraussehbaren Ärger gegeben hat, und so wie dein Freund drauf ist, ist es noch nicht sicher, dass dir das den Urlaub nicht noch verleiden wird.

Partner ist auf Platz 1 und der Mensch, mit dem ich am meisten Zeit verbringen möchte.

Dann hast du hier den falschen Freund.

D^ieDosis>mach7tdaTsGift


Sehr glücklich und erfüllt klingt die von Dir geschilderte Beziehungsform nicht. Auch aus Deinen anderen Beziehungsthreads klingt es so, als ob Du eine Vorliebe für sehr unsichere Männer ausgebildet hast. Kann es sein, dass Du das Gefühl magst gebraucht zu werden? Aus eigener Unsicherheit und fehlendem Selbstwertgefühl eine falsche Männerauswahl getroffen hast?

Dieser Mann, den Du als Partner erwählt hast, zumal er bereits über 40 Lenzen hat, wird seine Persönlichkeit nicht mehr verändern oder seine/n Bedürfnisse/Lebensrhythmus mehr Deinem anpassen. Aus einem anderen Thread habe ich in Erinnerung, dass Du noch eine Tochter hast. Schon aus diesem Grund solltest Du einen Mann bevorzugen, der klar weiß was er für sich im Leben leben will, an welcher Stelle seine Prioritäten liegen und mit wem er bevorzugt seine Freizeit verbringt.

Hier in den von Dir beschriebenen Situationen zwischen euch, klingt es offensichtlich so, dass Dein Freund anders als Du empfindest. Er für sich selbst spontan beschließt mit wem er, wie lange Freizeit genießen möchte. Offensichtlich kann er mit den von Dir in Eigenregie gefassten Plänen wenig anfangen. Gerade, weil eure Beziehung noch so jung ist, würde ich mir genauer überlegen, ob das Beziehungskonzept das ihr gerade lebt, für Dich/euch die richtige Wahl ist.

Dieser Mann hat bisher kaum richtige Beziehungserfahrungen gesammelt, weiß mit über 40 Jahren nicht wie es ist mit einer Familie zusammenzuleben. Seine Wünsche und Bedürfnisse liegen sehr fern von Deinen Vorstellungen. Somit sind Enttäuschung und bange Gefühle für Dich weiter an der Tagesordnung.

Was mich vor allen Dingen stört, ist diese Ungewissheit, nichts regelmäßiges, wie jetzt dieses Wochenende wieder, ich würde mir eben schon wünschen, oder vorstellen, man sieht sich von Fr-So, mit Ausnahmen, wenn er was vorhat, oder ich natürlich. Aber das findet hier so gar nicht statt.

Liebe, Zuwendung und die Lust gemeinsam erfüllte Lebenszeit zu verbringen, lässt sich nicht erzwingen oder herbeidiskutieren, wenn das eigene Bedürfnis andere Prioritäten hat. Sprich klar an, wie Du Dir die Rahmenbedingungen eurer Beziehung vorstellst, gleiche sie mit seinen Wünschen ab und dann zieht daraus die richtigen Konsequenzen. Da ihr beide eine Wochenendbeziehung führt, wäre es auf Dauer sehr müßig sich jedes Treffen mit Anrufen oder Diskussionen herbeireden zu müssen. Überlege Dir gut, ob das Deinem ohnehin schon angeknacksten Selbstbewusstsein weiter gut tut.

Von einem frisch verliebten Mann geht im Normalfall viel Eigeninitiative aus. Er legt sich alle wichtigen geplanten Termine so, dass für die Liebste und eventuell verhandene Kinder ohne Wenn und Aber genug Zeit und Zuwendung erhalten bleibt in seinem Beziehungskonzept.

BMeaxtaM


Ich muss ehrlich sagen, dass ich zum einen Deine, TE, Ansprüche an Deinen Freund zu hoch finde, und zum anderen, dass Eure Vorstellungen von Beziehung oder auch das Nähe-Distanz-Bedürfnis nicht zusammen passen.

Mich erinnert das sehr an meine letzte Beziehung, aber da waren die Rollen umgekehrt. Mein Freund hat auch erwartet, dass sich alles nur noch um uns als Paar dreht, er bei mir oberste Priorität hat und Termine als Einzelperson die Ausnahme darstellen. Ja, auch wir hatten Wochenenden mit Zweisamkeit von Freitag bis Sonntag, die dann auch harmonisch waren. Aber nach so einem Wochenende brauche ich die folgende Woche und am besten auch das nächste Wochenende komplett für mich allein, weil alles, was ich sonst am Wochenende erledige, was mit einem Vollzeitjob, einem Volkshochschulkurs und zwei festen Sportterminen abends unter der Woche nicht schaffbar ist, dann brach liegt. Das sind ganz profane Dinge wie Wohnung putzen, Wäsche waschen, für die folgende Woche einkaufen, Essen für die folgende Woche vorkochen und eintuppern/einfrieren, und tatsächlich auch mal Freunde treffen, Stadtbummel, und, ganz wichtig, Zeit nur für mich und meine Hobbies. Und ich fand es extrem übergriffig, wenn er, ohne mich zu fragen, Wochenendaktivitäten für uns als Paar geplant hat, und sich dann angegriffen und enttäuscht fühlte, wenn es nicht in meinen Plan für mich passte.

Ich habe mich nur noch eingeengt und erdrückt gefühlt, er hat meine Gefühle für ihn damit regelrecht erstickt, bis sie ganz weg waren. Lange Rede, kurzer Sinn, wenn Du das so gar nicht nachvollziehen kannst, dass er da, verständlicherweise, wie ich finde, mehr Zeit und Raum für sich und sein Leben braucht, und Deine Bedürfnisse einfach total gegenläufig sind, passt ihr einfach nicht zusammen und werdet beide mit der Beziehung nicht glücklich werden.

Agrirelax83


@ diedosismachtdasgift

ich kann nicht sagen das es ihm an Eigenregie mangelt, die zeigt er ja genug, weil er ja immer derjenige ist der vorschlägt bzw. plant wann wir uns sehen. Und das möchte ich versuchen zu ändern, nicht unbedingt um mehr Zeit mit ihm zu haben, sondern um nicht immer in dieser Warteposition zu sein. Ich habe schon mit diesem Einbruch nach den Feiertagen gerechnet, die Feiertage hatten wir frei uns waren zusammen und ich musste schon dran denken wie es wird wenn diese vorbei sind. Dann geht das altbekannte Spiel wieder los. Entspannung sieht anders aus. Als planlos dazusitzen und zu warten wann was passiert. Ich habe Angst ihn einzuengen, was ich auch selbst schon nicht mehr gut finde, weil ich meine Bedürfnisse anpasse, zurückschraube und gar nicht traue zu sagen bzw. fragen wann sehen wir uns morgen etc.

@ beata

Du beschreibst dich gerade, als seist du mein Partner, er ist genauso, hat einen Vollzeitjob, ist nach 11 Stunden Arbeit zuhause und hat nur noch das Wochenende für Einkauf und all das was unter der Woche zu kurz kommt. Ich glaube das solche Dinge einfach nur schwierig sind, weil man immer nur Zeitfenster zur Verfügung hat, angenommen ich würde ihn täglich sehen, hätte ich ihn jeden Abend, fällt es leichter auch mal die Wochenenden, oder einen Tag davon frei zu geben. So heisst es: In die ohnehin knappe Zeit, alles zu quetschen. Aber das erwarte ich ja gar nicht. Er hat durchaus auch mal ein ganzes Wochenende für sich, wir treffen uns dann unter der Woche einmal. Weil wie gesagt, ich traue mich ja gar nicht zu fragen, sehen wir uns usw. ich bin inzwischen schon ein gebranntes Kind, weil er sich schnell eingeengt fühlt.

D^i|e5DoasiEsmachJtdas]Gifxt


Dann geht das altbekannte Spiel wieder los. Entspannung sieht anders aus. Als planlos dazusitzen und zu warten wann was passiert. Ich habe Angst ihn einzuengen, was ich auch selbst schon nicht mehr gut finde, weil ich meine Bedürfnisse anpasse, zurückschraube und gar nicht traue zu sagen bzw. fragen wann sehen wir uns morgen etc.

Hoffst Du, dass dieses Leben mit zurück geschraubten Bedürfnissen, unterdrückten Wünschen und das Gefühl vom Partner Dinge zu erwarten, die er nicht geben kann langfristig als Beziehungskonzept funktionieren wird? Ihr seid jetzt ca. 6 Monate zusammen und Du kannst Dich nicht frei entfalten als Partnerin. Äugst jedem Wochenende ängstlich entgegen, ob er seine Zeit mit Dir oder anderen Menschen verbringen wird. Wie ist das Verhältnis zu Deiner Tochter, mag er sie in seine Freizeitpläne mit einbeziehen oder könnte auch darin eine Ursache liegen, dass er sich für andere Optionen entscheidet in seiner Freizeit?

A:rixel@a8x3


@ diedosismachtdasgift

mein Kind und er verstehen sich gut, er bezieht sie immer mit ein und beschäftigt sich auch gut mit ihr.

Wenn wir zusammen sind, dann ist er der Beste Mann den man sich vorstellen kann, jedenfalls für meine Bedürfnisse. Frei entfalten kann ich mich nicht das stimmt, muss mich immer danach richten wie er gerade will, oder nicht will. Heute will er zum Beispiel nicht, er möchte seine Ruhe und einiges erledigen, oder Freunde treffen.

Morgen wollen wir uns sehen. Gut und schön, aber ehrlich? Ich würde schon gerne eine Nacht mit ihm verbringen. Morgen ist halt Sonntag. Zu hohe Ansprüche? Naja, mir ist ein gemeinsamer Abend und eine verbrachte Nacht wichtig und schön, ein gemeinsames Frühstück usw. das passiert jetzt alles nicht. Dann denke ich mir: verlorene Zeit heute. Mir würde es da schon reichen wenn man sich spät Abends sieht und der andere nachhause kommt von seinen Freunden, sowas. Aber so gar nicht, hm....

ja für mich ist es schwer zu verstehen, ich mag meinen Partner viel bei mir haben, ich bin jemand der nicht gern alleine ist und auch nie alleine ist, da ich immer mein Kind um mich habe usw. ich habe dieses Bedürfnis der Einsamkeit so gar nicht. Ein Tag ohne alles, wäre für mich eher die Hölle. So tickt jeder anders ;-)..

Acriel{a8x3


Und nochwas..für ich auch unverständlich wie man eben nicht mit seiner Partnerin die Nacht zusammen verbringen möchte 8-( . Ich hätte nach den Feiertagen wetten können..er wird wieder merkwürdig werden und wenn ich auf ihn zugehe, geht er 3 Schritte zurück usw.

Meine Laune ist da ziemlich im Keller, weil die Gedankenspirale wieder los geht. Und genau dieses dauernd Gedanken machen, will ich nicht haben, gerade zum Wochenende hin, wo man sich freut, juhu frei zu haben, permanent dieses Problem. Ich glaube hier würde nur helfen abzumachen sich jedes 2te Wochenende komplett zu sehen. %:| Vermutlich für ihn eine gute Regelung, für mich eher weniger, es sei denn man hat Ausgleichtage, sprich in der Woche.

D'ieDosxismacYhtdzasxGift


Es ist nicht verwerflich so zu denken und zu fühlen, wie Du es schilderst. Menschen sollen und dürfen verschieden denken und fühlen. Problematisch wird der Aufbau einer Paarbeziehung erst dann, wenn zwei Menschen in ihren Bedürfnissen zu verschieden empfinden. Einer von beiden schnell Nähe, Partnerpräsenz und das Miteinander vermisst, während der andere zu schnell nach Abstand und Ruhe für sich sucht. Wie sieht Dein Berufsalltag aus? Arbeitet ihr beide im Vollzeitjob?

Was Du ihm voraus hast, eine Ehe und andere verbindliche Vorbeziehungen, kennst das enge Zusammenleben und wirst auch deswegen den strukturierten Familienalltag schneller vermissen, eben das gemeinsame Einschlafen miteinander, morgens zusammen in den Tag starten usw.

Ich denke, hier hilft nur sehr viel Einfühlungsvermögen und Ehrlichkeit zueinander, welche gegenseitigen Zugeständnisse miteinander eingegangen werden, aber welche individuellen Vorstellungen der Partner nicht zusammen passen werden. Auch langfristig nicht, wenn es zum Beispiel um einen Zusammenzug und mehr gemeinsam verbrachte Familienzeit geht, die in einem gemeinsamen Alltag mündet. Hab Dich zumindest so verstanden, dass Du Dir für die Zukunft so ein Beziehungsmodell wünschst.

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